Aquarelle & Pastelle von Hanka und Frank Koebsch im Haus der Stadtwerke Rostock

Dieses Mal stehen nicht nur Aquarelle unter Strom 😉

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Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Gestern war wieder keine Zeit zum Malen und heute??? Dafür war ich gestern mit vielen unserer Bilder unterwegs und habe die Aquarelle und Pastelle für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock gehangen. Bei dem Sommerwetter ist dieses eine schweißtreibende treibende Tätigkeit. Ich denke, dass es eine wunderbare Ausstellung geworden ist. Mir gefällt besonders im 1. Obergeschoß die Wand mit unseren Blumenaquarellen. Neben Hortensien- und Margeritenaquarelle von Hanka hängen dort Mohn– und Distelbilder. Im Treppenhaus hängen neben Kranichaquarellen viele neue Aquarelle von Hanka. Im Erdgeschoß  haben wir Pastelle und etliche maritime Aquarelle gehangen.

Aquarelle stehen unter Strom - Ostsee Zeitung 2006 08 22
Aquarelle stehen unter Strom – Ostsee Zeitung 2006 08 22

Bei der Betrachtung der Aquarelle mit den Booten musste ich an unsere ersten Ausstellung im Jahr 2006 im Haus der Stadtwerke denken. Die OstseeZeitung wählte damals für einen Artikel über unsere Ausstellung die Überschrift „Aquarelle unter Strom“ ;-).  Die Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock sind für uns eine lieb gewonnene Tradition und so stehe ich bis zu offiziellen Eröffnung der Ausstellung heute 15.00 Uhr unter Strom. Ob alles klappt? Wer wird von den eingeladenen Menschen trotz der angesagten Regenschauer den Weg in unsere Ausstellung finden? Hier ein paar Schnappschüsse als Vorgeschmack. Also wenn Sie noch nichts vorhaben, kommen Sie doch vorbei, wir würden uns freuen.

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Vernissage (4)

Wie wichtig sind Gespräche in einer guten Atmosphäre bei der Ausstellungseröffnung?

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Ich hatte in den vergangenen Beiträgen

ein paar meiner Gedanken und Erfahrungen beschrieben und auf den Artikel von  Katharina Knieß  „Im Fokus: Das Publikum – über Sinn, Unsinn und Grenzen von Vernissage Begleitprogrammen“ in der atelier  –  die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler 6 / 2010, S. 14 ff Bezug genommen.

Auch wenn in dem Artikel auf S. 16 Künstler und Galeristen mit der Aussage zitiert werden, dass das Engagement von Redner, Musik oder Lesung nicht verkaufssteigernd ist, kann ich diese Aussage aus meiner Sicht nicht teilen. Ich bin der Meinung, dass eine Ausstellungseröffnung mit einer passenden Umrahmung und Eröffnungsrede neben einer guten Ankündigung und Einladung für die Ausstellung einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg der Vernissage oder gar der Ausstellung hat – ob man es wahr haben will oder nicht. 😉

So kann ich mich viel mehr mit folgender Aussage in dem Artikel auf S. 16 identifizieren:

„… dass mehr Publikum kommt und der Raum belebt wird, wenn man es als zusätzlichen Programmpunkt während der Ausstellungsdauer anbietet, denn Musik zur Eröffnung stellt eine spezielle Atmosphäre  her.“

Meine Erfahrung ist, dass bei einer guten Vernissage sich nicht nur die Gäste gut unterhalten, sondern auch mit den Künstlern und den Galeristen ins Gespräch kommen. Auch wenn sich beim ersten Mal nichts ergibt, hat man so als Künstler und Galerist eine größere Chance bei Kunden und Interessenten nachzusetzen. Zu Sammlern oder Menschen, die mehrmals schon Kunst gekauft, muss man sowie so regelmäßig den Kontakt suchen. Die Chance ergibt ohne diese Gespräche nicht… 😉

Außerdem hat sich bei uns gezeigt und so wird es auch von vielen anderen Künstlern erzählt, man verkauft am besten im Rahmen der Ausstellungseröffnung. Wenn dieses so ist, woran mag dieses liegen? Wie sind Ihre Erfahrungen als Kunstliebhaber oder Künstler?

Hier ein paar Schnappschüsse von Gesprächen von mir während Ausstellungseröffnungen.

Besucher der Vernissage 3 (c) Ullli Schwenn
Besucher der Vernissage 3 (c) Ullli Schwenn
v.l.: Martin Gartzke (Leiter NDR-Presse und Information), Frank Koebsch, Hanka Koebsch und Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat) © NDR
v.l.: Martin Gartzke (Leiter NDR-Presse und Information), Frank Koebsch, Hanka Koebsch und Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat) © NDR
Begrüßung
Begrüßung

P.S. Danke an Katarna Knieß und die Zeitschrift atelier für den guten Artikel.