Maigrün

Maigrün

Auf der Suche nach dem Maigrün

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Wer sich mir der Malerei beschäftigt, achtet auf Tonwerte, Komplementärfarben, die passenden Farbtöne. Gestern habe ich mich gefragt, ob ich für mein neu zu malendes Frühlingsbild überhaut die passende Palette in meinen Aquarellkasten habe, um die Farbspiele im Frühling zu malen. Es ist Mai und in der Natur explodieren die Farben. Vor den Buschwindröschen, findet man das Gelb des Löwenzahns, die Bäume und Büsche schlagen aus und tauchen alles in ein sagenhaftes Grün, dem Maigrün.

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Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch

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Welches ist nun der richtige Farbton für das Maigrün?

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Ist es das Grün der frischen Löwenzahn-, der Birken-, der Buchenblätter oder …? Wenn man Wikipedia befragt bekommt man folgende Antwort:

Farbkasten - gemischte Palette
Farbkasten – gemischte Palette

Heißt dieses, wenn ich ein Aquarell mit Maigrün malen will, kann ich dieses gar nicht mischen, denn mit meiner Palette werde ich keinen passenden Farbton zaubern können. Aber ich kenne einen Ort, an dem fantastische Farben gemischt werden. Ich konnte im November 2011 mal einen Blick hinter die Kulissen der Firma Schmincke werfen. In den Reihe der HORADAM Aquarellfarben trägt der Farbton Maigrün die Nummer 524 und Schmincke  gibt folgende Beschreibung an:

  • Traditioneller, brillanter Gelbgrünton. Enthält die gut lasierende, lichtechte Pigmente Benzimidazolon und Phthalocyaningrün. Gut geeignet für Landschaftsmalerei

Hm… ich habe aber noch nie Maigrün gekauft. Für mein neues Frühlingsbild verwende ich eine Mischung aus Olivgrün gelblich und Kadmium Gelb hell. Ob diese  Mischung als Maigrün durchgeht, können Sie in den nächsten Tagen beurteilen 😉 Ich bin gespannt….

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Maigün in der Kommunikation

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Das Maigrün steht in der Kommunikation für eine besondere frische Farbe. Man verbindet den Ausbruch der Natur, fast unendliche Energie mit diesem Farbton. So ist es nicht verwunderlich, dass unter

  • http://www.maigruen.com/  ein Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen firmiert,
  • http://www.maigruen.net/  Ideen für Drinnen + Draussen angeboten werden,
  • restaurant-maigruen.de/ ein Restaurant zu finden ist,
  • maigruen-wohnen.de Wohnideen angeboten werden.

So ganz neu sind diese Gedankenspiele für mich nicht, denn ich hatte bereits im Mai 2010 einen ähnlichen Artikel geschrieben, aber bei dem wunderbaren Farbspiel der Blätter ist mir nichts wesentlich neues eingefallen ;-).

Woran denken Sie bei dem Begriff Maigrün?

Aquarellpapier

Aquarellpapier

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

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Pinsel und Farben / neue Palette
Pinsel und Farben / neue Palette

Die Wahl des Aquarellpapiers beeinflusst die Malweise und damit auch das fertige Aquarell. Immer wieder bekomme ich Anfragen, wie ich dieses oder jenes mache, wie ich Lasuren aufbaue oder mit den Verläufen arbeite. Egal ob nun Malschüler oder Menschen, die Freude an der Aquarellmalerei haben oder die  meine Videos z.B. Aquarell Step by Step – Faszination Karussell als Video oder Aquarell einer Distel von Frank Koebsch – step by step sehen, stellen dieses Fragen. Oft habe ich das Gefühl, dass als Antwort ein ganz einfaches Rezept erwartet wird, das jeder sofort umsetzen kann. Nun die Antwort ist auch ganz einfach, nur setzt sie voraus, dass die gleichen Aquarellfarben, die gleichen Pinsel und das gleiche Papier genutzt wird. Die Frage nach der besten Aquarellfarbe? habe ich schon beantwortet, bei Aquarellfarben benutze ich zu 90% Schmincke. Diese Antwort gilt unabhängig von der Wahl des Motivs oder ob ich auf Aquarell auf Leinwand oder verschiedenen Papiere male. Bei den Aquarellpinseln ist die Antwort nicht ganz so einfach, es kommt sehr stark auf die Malweise und das Motiv an. Aber welches Papier sollte man nutzen?

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch
Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Arten von Aquarellpapier

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Ich hatte bereits in dem Artikel Papier in der Aquarellmalerei ein wenig zu diesem Thema geschrieben. Aber es gibt eine sehr große Anzahl von Papierherstellern, jeder stellt Papiere mit unterschiedlichen Qualitäten und Oberflächen her und nutzt auch noch unterschiedliche Bezeichnungen. Die verschieden Oberflächen werden z.B. eingeteilt in Satiniert, Feinkorn, Grobkorn, Matt, Rau, Torchon, …. Jeder kann sich durch Fühlen und Sehen einen Eindruck von den verschiedenen Oberflächenstrukturen verschaffen. Aber wenn man wissen will, wie sich die Farben auf den verschiedenen Papieren verhalten, spielt noch eine weite Eigenschaft eine Rolle – die Saugfähigkeit des Papiers, die mit der Verarbeitung unmittelbar zusammen hängt. Satinierte Papiere besitzen eine „glatte“ Oberfläche, die durch mehrmaliges Walzen der Papiere entsteht. Die Oberfläche eines satinierten Papiers nimmt damit aber viel weniger Wasser auf, wie ein handgeschöpftes Papier, ein Büttenpapier. Die Erklärung hierzu ist einfach, denn durch das Walzen und Pressen, werden die Papiere zusammen gedrückt und die auch die Papierpartikel an der Oberfläche ausgerichtet. Dann gibt es noch die Begriffe heiß- und kaltgepresst. Dieses sind weitere Spezifikationen für das Satinieren. Beim Satinieren / Pressen mit Hitze entstehen freikörnige Papiere. Wird das Satinieren ohne Hitze entstehen matte oder raue Papiere. Dann gibt es noch die Möglichkeit bei Pressen der Papiere ganz bewusst verschiedene Oberflächen im Papier zu erzeugen, seien es Rillen oder Gitterstrukturen. Die bekannteste Bezeichnung hierfür ist der Begriff – Torchon. Torchon bezeichnet eine Oberflächenstruktur, die man am ehesten als grobe Leinenstruktur bezeichnen kann.

Papierauswahl (c) Frank Koebsch
Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Oft liest oder hört man, dass ein Künstler nur satiniertes Papier benutzt. Diese Aussage ist wenig wert, denn sie besagt nur, dass kein handgeschöpftes Papier genutzt wird. Diese Aussage lässt offen, ob es ein raues, mattes, feinkörniges Papier ist und möglich noch eine besondere Oberfläche, wie das Torchon hat.

Dazu kommt noch, dass sich die Papiere mit gleichen oder ähnlichen Bezeichnungen verschiedener Hersteller durch aus ganz verschiedene Eigenschaften beim Aquarellieren haben können.

Fazit:

  • Die verschieden Oberflächenstrukturen der Papiere beeinflussen das Fließverhalten der Aquarellfarben sehr stark.
  • Die Brillanz, die Leuchtkraft eines Bildes wird bei gleichem Farbauftrag  u.a. dadurch beeinflusst, wie saugfähig ein Papier ist.

Grammatur des Aquarellpapiers

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Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“
Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“

Ich male „nur“ auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 und mehr. Nicht weil man auf dünnerem Papier nicht malen kann, sondern weil ich faul oder bequem bin. Ich möchte nicht das dünne Papier vor dem Malen einweichen und aufleimen oder auf einem Brett verkleben müssen. Ich arbeite meist auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 auf rundum verleimten Blöcken. Durch die Wahl dieses Papiergewichtes auf rundum verleimten Blöcken verhindere ich, dass sich das Papier stark wellt, auch wenn ich meine Aquarelle Nass in Nass male.

Mit der Wahl des Papiergewichtes von 300 g / m2 und mehr, wähle ich in der Regel auch weitere Eigenschaften des Papiers. Die schweren Papiere nehmen mehr Farbe auf, ich kann mehrere Farbschichten als Lasuren übereinander legen, ohne dass das Bild stumpf wirkt. Ich kann Teile des Bildes wieder auswaschen, ohne dass die Papieroberfläche in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Wahl des Aquarellpapiers

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Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur entsprechend dem gewählten Papier eine passende Malweise. Bei der Suche nach dem für Sie richtigen Aquarellpapier sollten Sie sich Zeit lassen. Meine Empfehlung ist, verzichten Sie auf Billigpapiere und die Hausmarken der Großhändler. Diese Papiere können gut sein, doch ob es diese Papiere in drei oder zwölf Monaten noch in der gleichen Qualität vom selben Hersteller gibt, ist fraglich. Ich habe mich in der Regel über diese Papier geärgert und nutze die Restbestände als Schmierpapier. 😉

Kaufen Sie auch nicht gleich mehrere Blöcke oder Bögen des teuersten Papiers. Meine Empfehlung ist es, fragen Sie Bekannte, andere Malschüler, Mallehrer, Künstler, ob Sie zwei / drei Blatt des Papiers bekommen können, dass Sie interessiert oder Ihnen empfohlen wird. Probieren Sie verschiedene Papiere aus, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welches Papier Ihnen liegt. Die Wahl des Papiers wird ganz wesentlich dadurch bestimmt, welche Mahlweise Sie nutzen, was Ihnen liegt. Wenn Sie Malschüler sind und erst wenig Erfahrung haben, sollten Sie grundsätzlich das empfohlene Material Ihres Kursleiters nutzen. Bitte Sie in den Kursen, immer wieder darum, dass ein wenig Materialkunde gemacht wird, dass Sie die Chance haben Dinge zu hinterfragen und auszuprobieren.  Ausprobieren ist wichtig, extrem wichtig, denn man muss ein Gefühl dafür haben,

  • wann und wo mache ich das Papier nass, bevor ich den ersten Farbauftrag auftrage,
  • wann gebe ich bei einer Malweise Nass in Nass Farbe hinzu,
  • wie kann ich zu mindestens grob, die Verläufe der Farben steuern,
  • wann kann ich die nächste Lasur auftragen, ohne dass die Farben in einander verlaufen,
  • wie viel Pigment muss ich auftragen, um den gewünschten Farbton nach dem Trocknen zu erhalten,
  • ….

Ganz sicher in diesem Fall, geht probieren über studieren. Was mich interessiert ist,

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit welchem Papier gemacht?

  • Welches Aquarellpapier ist Ihr Favorit?

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P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

Welche Farben hat der Sommer?

Eine Antwort, ein Aquarell mit dem Titel: Farben des Sommers

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Ich bin dabei Rahmen, Farben und Papier zu bestellen. In diesen Zusammenhang ist mit das aktuelle Heft mit Werbung von boesner in die Hände gefallen.  Auf dem Cover pragt die Frage:

Welche Farbe hat der Sommer?

Ich habe folgende Aquarell Farben von Schmincke gestellt:

  • Paynesgrau – Neutraler Grauton mit Schmincke-Tradition. Mischfarbe aus Rot, Blau und Schwarz. Etwas kühler als Neutraltinte
  • Olivgrün gelblich – Traditionelles Grün. Enthält 2 lichtechte Pigmente. Gut geeignet für Landschaftsmalerei
  • Grünoliv – Neutraler Grünolivton mit extrem guten Mischeigenschaften. Wichtiger Basiston für Grünnuancen in der Landschaftsmalerei
  • Pariserblau – Traditionelles Dunkelblau. Hohe Färbekraft und gute Lichtechtheit. Farbton wird erreicht durch Mischung aus 3 Pigmenten. Leicht grünstichiger als Preußischblau
  • Neapelgelb – Nachstellung mit anorganischen Pigmenten des ursprünglich giftigen Bleipigments. Durch ihre Weißanteile wirkt sie stark deckend
  • Kadmiumgelb mittel –  Hochbrillanter, kräftiger Gelbton mit deckendem Charakter

Sind dieses die Farben des Sommers? Was meinen Sie? Nun auf dem Kreuznach-Blog habe ich eine kleine nette Geschichte zu dem Thema Die Farbe des Sommers gefunden. Schauen Sie mal rein es lohnt sich 😉 Aber eine wirkliche Antwort findet sich hier auch nicht. Also stöbere ich weiter und lande auf gutefrage.net mit meiner Frage: Welche Farbe hat der Sommer? Nun ja ob dieses hilfreich ist? Wie heißt es so schön, ein Bild sagt mehr als tausend Worte 😉 Hier mein Aquarell mit dem Titel Farben des Sommers als Versuch einer Antwort.
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Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch
Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Wenn Ihnen das Aquarell „Farben des Sommers“  gefällt, können Sie es bis Anfang September im Haus der Stadtwerke Rostock mit vielen anderen Bilder von uns besichtigen. Wenn Sie selbst auch mal das Malen mit Aquarell ausprobieren wollen, auf der Rückseite des Flyers der Ausstellung finden Sie auch die aktuelle Aquarellkurse für die Volkshochschulen. Aber solange brauchen Sie nicht warten, wenn wir gemeinsam malen wollen. Kommen  Sie doch am 26. oder 30.07.2011 in die Kunstscheune Börgerende 😉

Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Wie viele Farben braucht ein Aquarellmaler?

Geschenketipp für einen Aquarellmaler – ein neuer Farbkasten

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Ich hatte in den vergangenen Wochen einen Artikel mit der Fragestellung veröffentlicht, Wie viele Aquarellfarben braucht man für ein Bild? Nun ich nutze zurzeit einen einzigen Kasten mit 28 Aquarellfarben von Schmincke und Winsor Newton. Es gibt Maler, die malen ihre Aquarelle immer wieder nur mit den gleichen vier bis sieben Farbtönen. Das könnte ich auf Dauer nicht, denn meine Palette wandelt sich. Hier finden Sie die Farben, ich Mitte 2009 benutzt habe. Damals habe ich mit ca. 33 Farben in zwei Kästen gearbeitet. Klar tauchen mir wichtige Farben heute wie damals auf, andere sind verschwunden und neue dazu gekommen. In den meisten meiner Aquarelle arbeite ich sechs oder sieben Farben, die Zusammenstellung variiert nach Stimmung und Thema. Hier ein Beispiel der verwendeten Farben für mit Distelaquarell Vorsicht: stachlig.

verwendete Farben
verwendete Farben

Nun manchmal wünsche ich mir schon mehr Farbtöne, denn in meiner heutigen Palette fehlen hier und da schon ein paar Farben. Im Bereich Orange könnte ich aus heutiger Sicht auf Farbtöne verzichten und habe so manchmal das Gefühl ein paar Lilatöne gebrauchen zu können. Meine Frau hat mir zum Nikolaus, die Entscheidung abgenommen, ob ich mir einen zweiten Kasten zu lege oder nicht. Sie mir einen riesigen Kasten ohne Farben geschenkt. Hier habe ich ausreichend Platz, um auch mit großen Pinseln zu arbeiten, Farben auf verschieden Flächen zu mischen und die Chance 35 Farbtöne in einem Kasten mit zu führen, damit bin ich dann für zukünftige Anforderungen ausreichend gerüstet. Nun muss ich nur noch mehr Zeit zum Malen finden ;-). Nun bin ich auf mein Weihnachtsgeschenk gespannt …

Meine Farbkästen
Meine Farbkästen

P.S.: Falls Sie unsicher sind welche Farben für Sie interessant sind schauen Sie mal in die Zeitschrift Palette & Zeichenstift. Wolfgang Baxrainer gibt einige gute Hinweise, wobei jeder für sich seine Farbwahl finden muss.

Palette und Zeichenstift
Palette und Zeichenstift
  • Artikel „Fachkunde: Die Farben in der Aquarellmalerei – Teil 1“ in der Palette & Zeichenstift 5 / 2010 S. 22 ff. von Wolfgang Baxrainer
  • Artikel „Fachkunde: Die Farben in der Aquarellmalerei – Teil 2“ in der Palette & Zeichenstift 6 / 2010 S. 16 ff. von Wolfgang Baxrainer

Die Farbe ROT im Herbst (6) Wer kennt mehr Farbtöne?

Hagebutten – Früchte mit purpurroten Mäntelein

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Auf der Suche nach weiteren Rottönen und Motiven bin ich nach den Äpfeln, den Rosen, Fliegenpilzen, den roten Blättern logischer Weise auf die Hagebutten gestoßen. Als ich mir die Fotos angesehen habe, kamen wie selbstverständlich Erinnerungen an  das Lied von von Fallersleben aus den Kindertagen in den Sinn

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein….


Sie erinnern sich an die Melodie und den Text nur Bruchstückweise, dann schauen Sie mal in dieses Video. Mir hat es Spaß gemacht die Hagebutten zu fotografieren und das Lieb wieder zu hören. Welche Erinnerungen haben Sie an Hagebutten aus der Kinderzeit? Nun ich gehe mir auf jeden Fall ein leckeren Hagebutten Tee machen… 😉

Doch zurück zu der Frage, die alle Artikel dieser kleinen Serie durch zieht. Ich war erstaunt wie viel Dinge der Herbst in verschiedenste Rottöne taucht, wie z.B. Alizarin Karmesin, Blutrot, Braunrot, Caput mortuum –  Indian red, Dunkelrot, Englisch-Venez. Rot, Feuerrot, Hochrot, Kadmiumrot, Kardinalsrot, Karminrot, Kirschrot, Krapplack, Krapprot, Magenta, Mittelrot, Orangerot, Permanentrot, Purpurrot, Purpur, Rotviolett, Rubinrot, Scharlachrot, Terra Pozzuoli, Tiefrot, Weinrot, Zinnoberrot,…

Wer kennt weitere rote Farbtöne? ;-))))

Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang?

Nun in den vergangenen Tagen / Wochen finde ich kaum Ruhe zum Malen. Aber mich treiben trotz alledem einige Fragen zum Thema Farben, anderen Künstlern, Ausstellungen, Social Media, Feste von Kitas und und… so schreibe ich so manchen Artikel zu ganz alltäglichen Dingen, die ganz entfernt etwas mit meiner Malerei zu tun haben. Heute habe ich mir mal die oben genannten Artikel aus einem ganz anderen Blickwinkel angeschaut. Denn auf der Seite Webmaster Friday wurden folgende Diskussion „angezettelt“ :

Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang?

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Webmaster Friday recherchiert links
Webmaster Friday recherchiert links

Nun Sie haben noch nichts vom Webmaster Friday gehört. Hier eine kleine Erklärung: Martin Mißfeldt hat dieses Ereignis vor einer Weile gestartet. Es wird allwöchentlich ein Thema über den TwitterAccount @webmasterfriday vorgeschlagen, zu dem Blogger u.a.  ihre Meinung kundtun. Die Beiträge werden der Links zu dem o.g. Thema Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang? eingesammelt und auf dem Blog Webmaster Friday gezeigt. Nicht alle Beiträge sind erst zu nehmen, denn so manchen Teilnehmer geht es um die ersten beiden Punkte dieser Aktionen, wie z.B.: „…

  • Verlinkung des eigenen Artikels in einem übergeordneten thematisch gebundenen Blog-Kontext
  • Eine Woche Startseiten-Link
  • Mehr Öffentlichkeit und Schärfung des Blogprofils durch eigene Standpunkte zu einem Thema

….“ |vgl. mit folgender Seite des Blogs Webmaster Friday als Quelle|. Nun ja wenn ich ehrlich bin, ist dieses auch für mich ein wesentlicher Teil der Motivation diesen Artikel zu schreiben. Ich will es ganz einfach mal ausprobieren, was diese Aktion für meinen Blog bringt.

Der andere Teil der Motivation ist wirklich ein Blick auf meine Artikel. Wie gehe ich mit dem Thema Recherche um? Setze ich die notwendigen Links, um den Lesern mögliche Informationsquellen zur Verfügung zu stellen? Zeige ich meine Quelle oder schreibe ich aufgeschnapptes in meinem Blog und verkaufe es als meine Ideen?

Wenn wir uns noch mal die o.g. Artikel zu den Themen Fragen zum Thema Farben, anderen Künstlern, Ausstellungen, Social Media, Feste von Kitas und und … anschauen, kann man zwei Arten von Artikeln ausmachen.

Artikel über Ausstellungen oder andere Künstler wie z.B.: Volker Werner und seiner Buhnen Kunst. In diesem Artikel finden wir folgende sechs Links auf externe Seiten und Quellen: Buhnen, Buhnenreihen, Pfahlbohrmuscheln, Stühlen, Bänken und andern Gegenständen und keinen einzigen Link auf eine meiner Seiten. Warum? Ich habe keinen Kompetenz, keine eigenen Seiten zu dem Thema und um es für den Leser meines Blogs interessant und authentisch zu gestalten, arbeite ich mich den externen Quellen, zeige ein wenig meiner Recherche.

Bei anderen Artikel z.B. über die Farbe Rot im Herbst verweise ich nur auf die vorrangegangen Artikeln in dieser Serie

Gibt es den Farbton Rosen Rot?
Gibt es den Farbton Apfel Rot?
Der rote Oktober
Bunte und rote Blätter

Warum? Ganz einfach ich möchte den Besuchern auch die Chance geben, die anderen Inhalte zu dem Thema zu finden. Alle anderen möglichen Nebenwirkungen nehme ich gerne in Kauf, sind aber fordergründiges Ziel. Anders als bei diesem Artikel: 16 Links auf Seiten meines Blogs, und 17  Links auf andere Seiten davon zehn auf den Webmaster Friday 😉

Nun bin ich gespannt, was passieren wird. Aber ich kann die Leser meines Blogs beruhigen, die nächsten Artikeln drehen sich wieder um die Themen Farben, Malerei, Ausstellungen und und …

Die Farbe ROT im Herbst (4) Wer kennt mehr Farbtöne?

Bunte und rote Blätter

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Nun ich hatte in den vergangenen Tagen die ersten Artikel zum Thema „Die Farbe ROT im Herbst“ veröffentlicht. Ich habe etliche Farbtöne aufgelistet, wie z.B.:

Alizarin Karmesin, Blutrot, Braunrot, Caput mortuum –  Indian red, Dunkelrot, Englisch-Venez. Rot, Feuerrot, Hochrot, Kadmiumrot, Kardinalsrot, Karminrot, Kirchrot, Krapplack, Krapprot, Magenta, Mittelrot, Orangerot, Permanentrot, Purpurrot, Purpur, Rotviolett, Rubinrot, Scharlachrot, Terra Pozzuoli, Tiefrot, Weinrot, Zinnoberrot

Habe ich noch den einen oder anderen Rotton vergessen? Für einen Hinweis wäre ich dankbar.  Eva hatte mir schon Input geliefert 😉 Noch mal danke dafür.

Ganz charakteristisch sind die Rottöne der Blätter der verschiedenen Büsche und Bäume.Es hatte riesigen Spaß gemacht die unterschiedlichen Rottöne bei gefärbten Laub zu suchen. Denn hier viel mir das Kinderlied ein „Der Herbst, der ist ein Malersmann, er malt die grünen Blätter an….“ Dieses Kinderlied passt ideal zu den Beiträgen. Wie würden Sie die gezeigten Rottöne beschreiben?

P.S.: Hier finden Sie weitere Rottöne:
Gibt es den Farbton Rosen Rot?
Gibt es den Farbton Apfel Rot?
Der rote Oktober ;-)

Die Farbe ROT im Herbst (3) Wer kennt mehr Farbtöne?

Gibt es den Farbton Rosen Rot?

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Na klar werden viele sagen, es gibt doch Schneeweißchen…. Nun es ist weniger ein Name im Märchen gemeint, sondern mehr eine Farbron im Bereich der Malerei oder zu mindestens der Umgangssprache. Nun ich hatte in den vergangenen Tagen zwei Artikel zum Thema „Die Farbe ROT im Herbst“ veröffentlicht. Ich habe etliche Farbtöne aufgelistet, wie z.B.:

Alizarin Karmesin, Blutrot, Braunrot, Caput mortuum –  Indian red, Dunkelrot, Englisch-Venez. Rot, Feuerrot, Hochrot, Kadmiumrot, Karminrot, Krapplack, Krapprot, Magenta, Mittelrot, Orangerot, Permanentrot, Purpurrot, Purpur, Rotviolett, Rubinrot, Scharlachrot, Terra Pozzuoli, Tiefrot, Weinrot, Zinnoberrot

Habe ich noch den einen oder anderen Rot Ton vergessen? Für einen Hinweis wäre ich dankbar.

P.S.: Leider habe ich noch keine roten Rosen gemalt 😉
P.S.S.: Hier finden Sie weitere Rottöne:
Gibt es den Farbton Apfel Rot?
Der rote Oktober ;-)
Bunte und Rote Blätter

Wie viele Aquarellfarben braucht man für ein Bild?

Die Auswahl von Aquarellfarben für ein Bild

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Pinsel und Farben / neue Palette
Pinsel und Farben / neue Palette

Nun ich hatte schon in der Vergangenheit meine Aquarellkästen gezeigt. Gezwungener Weise müsste ich meine Palette einschränken. Z.Z. arbeite ich mit einem Kasten 28 Aquarellfarben von Schmincke und Winsor Newton.

Als ich den Artikel „Fachkunde: Die Farben in der Aquarellmalerei – Teil 1“ in der Palette & Zeichenstift 5 / 2010 S. 22 ff. von Wolfgang Baxrainer las, musste ich über meine Farben nach denken. Wolfgang Baxrainer schreibt, dass eine zu große Vielfalt an Farben schädlich sein kann und empfiehlt mit 10 bis maximal 18 Farben zu arbeiten, wobei pro Bild nur 4 bis 6 Farben zu verwenden seien.

Nun bis vor einigen Monaten hatte ich so gar zwei Kästen mit ca. 40 Farben im Gebrauch. In Aquarell Forum wurde ich

Palette und Zeichenstift
Palette und Zeichenstift

gefragt: Wie ich mit so wenig Farben meine Bilder malen kann?  Nun bei genauerer Betrachtung  kann ich nur Wolfgang Baxrainer zustimmen, denn ich habe zwar 28 Farben im Kasten, nutze aber je nach Motiv, Bildstimmung und Umsetzung nur einen Bruchteil für ein Bild. Schauen wir uns noch mal das Aquarell an, welches ich als letztes veröffentlicht habe.

Nun  ich habe wenn ich mich recht erinnere folgende sieben Farben eingesetzt: Dunkel Rot, Lasur Orange, Chinacridongold, Kadmium Gelb hell, Olivgrün gelblich, Perylengrün, Delft blau

 

Das Lasurorange habe ich zum Schluss dazu genommen, um obern und links die dunklen Flächen anzupassen. Auf den dunklen Flächen wäre das Chinacridongold keine Wirkung gehabt.

verwendete Farben
verwendete Farben

Wichtiger als die Anzahl der Farben ist aus meiner Sicht, die Lage der Farben auf dem Farbkreis und die Positionierung in Bezug der Tonwerte, um ein Bild zum Leuchten zu bringen. Hier kann eine Begrenzung der Farben helfen, muss aber nicht, denn durch häufiges Mischen können schmutzige nicht leuchtende Farbtöne entstehen. Die Leuchtkraft eines Aquarells kann ebenfalls leiden, wenn die Farben grundsätzlich deckend aufgetragen werden und nicht lasierend angeleckt werden. Ich bin was Wolfgang Baxrainer in den nächsten Artikeln hier zu schreiben wird.

Das Distel AquarellVorsicht: stachlig“ hat sehr große Anteile im Bereich der Komplementärfarben Blau – Orange. Das Bild

Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch
Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch

entfaltet seine Wirkung durch die Kontraste, das Spiel der Lasuren und die Verläufe in diesem Farbbereichen. Wobei in vielen Bereichen des Aquarells der Farbauftrag trotz der Farbmischungen und übereinander liegenden Lasuren so gewählt wurde, dass das Licht durch die Farbschichten dringen kann und vom Papier reflektiert wird.

Mit wie viele Farben arbeiten Sie in Ihren Bildern?

Aquarellfarben – ich nutze zu 90% Schmincke

Pinsel und Farben / neue Palette
Pinsel und Farben / neue Palette

Meine Aquarellfarben

In den letzen Tagen wurde ich gefragt, welche Farben ich benutze. Nun warum auch immer, begonnen habe ich mit Schmincke Aquarellfarben und male heute immer noch mit diesen Farben. Klar irgendwann habe ich auch mal etwas anderes in die Finger bekommen. Aber oft hatte ich das Gefühl, andere Farben seinen nach dem auftrocknen stumpf oder verloren nach dem Lasieren ihre Leuchtkraft. O.k., dieses mag der Gewohnheit geschuldet sein. Aber irgendwie bin ich in den 13 Jahren bei Schmincke hängen geblieben. Zwischen durch habe ich dann Test z.B. in der Art&Graphicmagazine gelesen und bekam mein Gefühl bestätigt.

Nun abgerundet habe ich meine Auswahl von einigen wenigen Farben von Windsor & Newton. Wobei ich immer mehr interessante Farbtöne von Windsor & Newton entdecke 😉

Hier meine Palette, die ich in den vergangenen sechs Monaten nach dem Diebstahl meiner Farben benutzt habe. Nun ich habe weiterhin noch ein recht interessantes Video bei youTube zu den Schmincke Aquarell Farben gefunden. Viel Spaß beim schauen…