Sonnenuntergang im Herbst © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle und Fotos bei Abendlicht

Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Heute möchte ich noch einmal ein Herbstaquarell zeigen, obwohl die Menschen im Netz jetzt hauptsächlich nach Winter– oder Weihnachtsaquarellen suchen. Die Idee für dieses Aquarell ist bei einem abendlichen Spaziergang durch unsere Gemeinde in den letzten Wochen entstanden. Von einer Anhöhe aus haben wir eine wunderschöne Aussicht auf das platte Mecklenburger Land und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang erleben. Die Zeit des Sonnenuntergangs zaubert Abend für Abend eine ganz besondere Lichtstimmung. Ich habe schon etliche Aquarelle gemalt, die diese Lichtstimmung zeigen, dann abends und in der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders. So sind in den vergangenen Jahren die Aquarellbilder „Disteln im Abendlicht“,  „Auf dem Weg zu letzten Flug“, „Mohn am Abend“, „Kraniche bei Sonnenuntergang“, „Im letzten Licht des Tages“, „Bis zum letzten Abendrot“ , Kraniche im Abendrot“ , Schneewolken über Sanitz“ u.a. entstanden. Gleichzeitig habe ich unzählige Fotos von verschiedenen Sonnenuntergängen und den abendlichen Lichtstimmungen gemacht. Aber gemalt hatte ich einen Sonnenuntergang noch nie. Also habe ich mich an diesen einem Abend entschlossen, es einmal zu probieren und ein Herbstaquarell mit einem Sonnenuntergang zu malen. Doch sehen Sie selbst hier ein paar der Fotos und meiner Aquarelle mit der abendlichen Lichtstimmung und das neue Bild „Sonnenuntergang im Herbst“.

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Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch
Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Gemalt habe ich das Aquarell „Sonnenuntergang im Herbst“ auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und die notwendigen weichen Farbübergänge. Das Ergebnis gefällt mir und ich werde es bestimmt wieder probieren Aquarelle mit dieser abendlichen Lichtstimmung zu malen.

Wie gefällt Ihnen mein Aquarell „Sonnenuntergang im Herbst“?

Wenn zwei das gleiche malen, entsteht nicht das gleiche

Wenn zwei das gleiche malen, entsteht nicht das gleiche

Mohn Aquarelle von Hanka und Frank Koebsch

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Sommer über den Feldern (c) Aquarell von Hanka u Frank Koebsch
Sommer über den Feldern (c) Aquarell von Hanka u Frank Koebsch

Wenn man mich fragt, wie lange ich schon male oder wie ich zum Malen gekommen bin, lauten meist der Beginn meiner Antwort: „Meine Frau und ich malen gemeinsam seit über 15 Jahren. …“  Das Gemeinsam bedeutet, dass wir gemeinsam begonnen haben, Aquarell und Pastell zu malen, gemeinsam Aquarellkurse besucht und Malreisen unternommen haben, dass wir zusammen ausstellen. In unserem Fall bedeutet gemeinsam malen, dass wir viel Freude haben zu malen, uns über die Malerei auszutauschen, uns gegenseitig anzuregen, Hinweise zu geben, Motive zu erkunden … Gemeinsam malen bedeutet nicht, dass wir gemeinsam an einem Bild malen oder zur gleichen Zeit malen oder gar zur selben Zeit ein Motiv malen.  Nun Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt eines von unseren vielen Aquarellen an dem wir beide Hand angelegt haben. Es war eher ein Spaß als Absicht oder System. Entstanden ist das Aquarell „Sommer über den Feldern“. Warum wir kaum zusammen malen ist, ganz einfach zu erklären. Jeder von uns hat seine eigenen Vorlieben. Wenn wir Blumen und Blüten malen, dann können auch schon mal Distel Aquarelle entstehen, während Hanka dann eher Tulpenaquarelle malt. Wenn wir Vögel malen, dann mag Hanka eher Rotkehlchen Aquarelle und ich Kraniche. Es gibt aber auch gleiche Motive, die wir gemalt haben. Im Sommern haben wir uns beide z.B. an Lila Mohn versucht. Entstanden sind zwei unterschiedliche Mohnaquarelle.

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Lila Mohn (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Lila Mohn (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Spotlight (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch
Spotlight (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

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Wie sie sehen unterscheiden sich die Mohnaquarelle stark von einander, obwohl das Motiv ein und dieselbe Mohnpflanze aus dem Freilichtmuseum Mueß war. Die Bilder unterscheiden sich durch

Doch den wesentlichen Unterschied macht nicht das Material sondern die Art und Weise, die Vorstellung, die man das Motiv in Szene setzen will. Hanka hat einen Teil des Farbauftrages für den Hintergrund wieder abgewaschen, um meine Farbübergänge zu erzeugen und die Blüten in einer fiktiven Umgebung einzupassen. Ich habe den Kontrast zu den Mohnblüten massiv erhöht, in dem ich den Hintergrund sehr dunkel gehalten habe und nur einen Blick auf das Motiv wie in einem Spotlight ermögliche. Zwei Bilder vom gleichen Motiv aber doch zwei total unterschiedliche Mohnaquarelle. Wenn zwei das gleiche malen, entsteht nicht das gleiche.  😉

Was meinen Sie, welches der beiden Aquarelle von dem Lila Mohn gefällt Ihnen am besten?