Interesse an meinem Blog

Interesse an meinem Blog

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Ich habe mich in den vergangenen Tagen bemüht die Frage zu beantworten, was ist für die Besucher meines Blogs interessant. Hierzu hatte ich bisher folgende Analysen gemacht:

Was für mich als Blogger natürlich ebenso interessant ist, wo landen die Menschen über die Suchmaschinen, welche Seiten und Artikel werden am meisten gelesen oder angeschaut.

Seiten, die sich die Besucher meines Blogs anschauen

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Seiten, die sich die Besucher meines Blogs anschauen
Seiten, die sich die Besucher meines Blogs anschauen

In mehr als 40% aller Fälle landen die Besucher meines Blogs über die Suchmaschinen auf der Startseite, denn ich habe keine separaten Landingpages eingerichtet. Die Startseite ist eine Aneinanderreihung der zehn letzten Artikel, eine ellenlange Auflistung von Text, Grafiken, Bildern und Aquarellen. Wenn das Gesuchte nicht im oberen Bereich zu finden ist, verlassen die Besucher ganz schnell die Seite und nutzen den nächsten Eintrag der Suchmaschine. Kein Mensch scrollt zehn Artikel durch. Auch wird die interne Suchfunktion von WordPress nicht genutzt. Es wäre sehr schade, wenn die Besucher die einmal meinen Blog gefunden haben, ihn gleich wieder verlassen. Also habe ich für meine Aquarelle verschiedene Themenseiten eingerichtet in der Hoffnung, dass die Menschen hier das passende finden.

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Welche Themenseiten interessieren die Besucher  meines Blogs?

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Welche Themenseiten interessieren die Besucher meines Blogs?
Welche Themenseiten interessieren die Besucher meines Blogs?

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Immerhin landen über 23% aller Klicks auf den Themenseiten, damit werden die meisten Seiten heutiger angeschaut als der erfolgreichste Artikel Leben ohne Internet, Handy und Fernsehen – Ausspannen für drei Tage.

Aktuelle Aquarelle

12,0%

Mohn Aquarelle

9,7%

Blumen & Blüten

9,1%

Dörfer & Städte

8,1%

Maritime Aquarelle

6,9%

Bäume

6,7%

Kalender 2012

5,9%

Kalender 2011

5,4%

Distel Aquarelle

5,4%

Menschen

5,1%

Löwenzahn

4,8%

Rügen Aquarelle

4,1%

Kranich Aquarelle

3,9%

Möwen Aquarelle

3,0%

Jazz Aquarelle

2,8%

Miniaturen in Aquarell

2,2%

Sternzeichen

2,0%

Vita

1,4%

Kontakt / Impressum

1,0%

Videos

0,6%

Ein Teil der Ergebnisse war zu erwarten, nachdem ich analysiert hatte, Welche Aquarelle haben Sie sich als Besucher meines Blogs am häufigsten angeschaut? Hier sind die Favoriten ebenfalls die Mohn Aquarelle, Blumen & Blüten und die Distel Aquarelle.  Bedeutet dieses, dass ich mehr dieser floralen Aquarelle malen sollte?

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Welche Artikel interessieren die Besucher  meines Blogs?

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Ich habe in 30 Monaten 924 Artikel veröffentlicht. Was natürlich bei der Vielzahl der Artikel interessant ist, welche Artikel wurden durch Sie am häufigsten gelesen. Welche Artikel interessierten die Besucher meines Blogs?  Ich habe mir mal die 15 meistgelesenen Artikel angeschaut. Das Ergebnis dieser Auswertung war teilweisen überraschend für mich.

Welche Artikel interessieren die Besucher meines Blogs?
Welche Artikel interessieren die Besucher meines Blogs?
Leben ohne Internet, Handy und Fernsehen – Ausspannen für drei Tage

1,5%

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

1,2%

Winter in meinen Aquarellbilder (2)

1,0%

Wie malt man einen Himmel? (2)

0,8%

Kalenderblatt Januar 2011

0,8%

Wie malt man einen Himmel? (1)

0,8%

Viel Spaß mit der Aquarellmalerei, bei Fragen kontaktieren Sie mich.

0,8%

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 4

0,8%

Wie malt man Bäume?

0,7%

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 3

0,7%

Wieviel Aquarell braucht der Mensch?

0,7%

Wie malt man einen Himmel? (3)

0,7%

Auf der Suche nach Herbstmalerei

0,6%

Pastellmalerei von Hanka Koebsch

0,6%

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 1

0,6%

Summe der restlichen Artikel

87,8%

Die größte Überraschung ist für mich als Blogger, dass der Artikel Leben ohne Internet, Handy und Fernsehen – Ausspannen für drei Tage so oft aufgerufen wird ;-). Unsere Blogparade: 10 Fragen zur Kunst hatten wir realisiert, um viele Leser auf unsere Blogs aufmerksam zu machen. Aber die Wirkung solcher Aktionen ist zeitlich begrenzt. Wenig überraschend waren für mich, dass die Fragen wie Wie malt man einen Himmel? so erfolgreich sind, denn genauso wird die Frage in die Suchmaschinen eingegeben. Bei der Artikel Winter in meinen Aquarellbilder (2) hatte ich in Bezug auf Aspekte der Suchmaschinen Optimierung eine glückliche Hand. Der Artikel Viel Spaß mit der Aquarellmalerei, bei Fragen kontaktieren Sie mich. spricht viele Hobbymaler an, worüber ich mich natürlich freue. Der Fragenkomplex  Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?  Interessiert natürlich viele Menschen. Ganz besonders habe ich mich an dem Interesse der Pastellmalerei von Hanka Koebsch, meiner Frau gefreut.

Insgesamt war für mich interessant, dass viele verschiedene Artikel Tag für Tage das Interesse der Leser meiner Blogs finden und nicht ein paar wenige Artikel die gesamte Auswertung dominieren

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Was macht meinen Blog für die Leser interessant?

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Die Kombination von guten und aktuellen Artikel und die Einrichtung der verschiedenen Themenseiten hat dazu geführt, dass die Besucher ca. 2,45 Klicks in meinem Blog realisieren und sich damit weitere Artikel, Seiten oder Aquarelle anschauen. Für mich ein schönes Ergebnis, denn es zeugt von einem großen Interesse an meinem Blog. Danke dafür.

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Hochformat oder Querformat?

Die Frage nach dem „richtigen“ Format

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Hochformat oder Querformat ?
Hochformat oder Querformat ?

Susanne Haun hatte bei uns bei unserem Besuch in der Hamburger Galerie FASZINATION ART nach Ideen / Anregungen für die Sketchbücher von Hahnemühle gefragt. Auch wenn ich der Typ für ein solches Sketchbuch bin, denn ich versuche meine Motive fotografisch zu erkunden. Hatte ich auf dem ersten Blick eine Anregung. Ich sage Susanne sofort, dass ich wahrscheinlich ein Buch in Querformat vorziehen würde. Warum? Die meisten meiner Aquarelle in Querformat / Landscape angelegt. Ich habe diese spontane Aussage überprüft, hier Auswertung der Aquarelle und Pastelle von meiner Frau und mir auf unserer Hompage.

Ordnungsbegriff für unsere Bilder

Geamt Anzahl

Anzahl der Bilder in Querformat

Anzahl der Bilder in Hochformat

Anteil der Bilder in Hochformat

Bäume

28

26

2

7%

Blumen und Blüten

33

28

5

15%

Disteln

8

4

4

50%

Dörfer & Städte

43

32

11

26%

Kraniche

18

13

5

28%

Löwenzahn / Pusteblumen

8

2

6

75%

Landschaften

21

17

4

19%

Maritimes

62

47

15

24%

Mohn

19

13

6

32%

Möwen

20

16

4

20%

Musik & Saxophon

25

12

13

52%

Portraits & Menschen

42

5

1

17%

Winterbilder

22

21

1

5%

Gesamt

313

236

77

25%

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Das Ergebnis bestätigte die spontane Aussage von mir zum Format.  Dieses kann eine persönliche Vorliebe sein. Aber ich kenne sehr wohl die Diskussion, dass einige Künstler empfehlen, die Bilder im Hochformat anzulegen und bewusst den goldenen Schnitt zu verlassen, um die der Masse aufzufallen. Also muss etwas dran sein, dass die meisten Bilder im Querformat angelegt werden.  Gibt es Gründe für die Wahl des Formates? Sind es Sehgewohnheiten vom Fernsehen oder den Monitoren?  Sind es die Gewohnheiten unserer Augen und der Bilder, die wir seit Geburt wahrnehmen, die das Format eines Bildes bestimmen? Oder ist die Formatwahl abhängig vom Motiv? Ich habe ganz einfach mal Google zu einigen Ordnungsbegriffen unserer Aquarelle und Pastelle gefragt. Hier das Ergebnis.

Ordnungsbegriff für unsere Bilder

Geamt Anzahl der von Google gefundenen Bilder

Anzahl der von Google gefundenen Bilder in Querformat

Anzahl der von Google gefundenen Bilder in Hochformat

Anzahl der von Google gefundenen Bilder in Hochformat

Disteln

709.000

411.000

298.000

42%

Kraniche

190.900

115.000

75.900

40%

Mohn

1.282.000

699.000

583.000

45%

Löwenzahn

945.000

538.000

407.000

43%

Möwen

448.000

272.000

176.000

39%

Musik

128.400.000

67.900.000

60.500.000

47%

Portraits

422.000.000

273.000.000

149.000.000

35%

Das Ergebnis war für mich interessant. 60 % aller Bilder unabhängig vom Motiv die Google findet, sind Querformate ;-).

Was meinen Sie

  • Wodurch wie die Formatwahl von Bildern beeinflusst?

  • Eignet sich das Querformat für ein Sketchbuch?

 

Welchen Wert hat eine Presseveröffentlichung?

Internet versus Presse – Wen erreicht man wie und wo?

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Internet versus Presse - Wen erreicht man wo und wie?
Internet versus Presse – Wen erreicht man wo und wie?

Ich versuche kontinuierlich PR Arbeit über unsere Ausstellungen und Projekte zu machen. Ich nutze hierfür verschiedene Foren, wie Kunstnet,  artoffer aber auch Facebook, Twitter, Xing,  meinen Blog, unsere Web- Seite und versuche die Beiträge hierzu mit vertretbaren Auswand breit zu streuen. Bei den Ausstellungsankündigungen nutze ich dazu noch etliche weitere Veranstaltungskalender und Presseportale versuche neben der Arbeit der Galerie oder des Ausstellungspartners die lokale Presse, das lokale Kabelfernsehen, den NDR einzubinden. Wenn möglich versuche ich auch in Zeitungen und Zeitschriften Artikel, Interviews  zu platzieren. Dieses war bisher meine Antwort auf die Frage: Internet versus Presse – Wenn erreicht man wie und wo?

Als Beispiel für die Pressearbeit habe ich drei Beispiele herausgesucht. In der Zeitschrift palette & zeichenstift konnte ich über eine Reihe meiner Löwenzahn Aquarelle und insbesondere über die Kombination von Fotos mit meiner Aquarellen auf Leinwand einen Beitrag veröffentlichen. In der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler wurde ein Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch veröffentlich. Hier konnten wir über unsere konzertierten Marketingaktion, die Blogparade „10 Fragen zur Kunst“ berichten. Das dritte Beispiel ist ein Portrait von mir in der OstseeZeitung. Drei ganz unterschiedliche Beiträge zu ganz verschiedenen Themen, in ganz verschiedenen Presseerzeugnissen mit einer unterschiedlichen Leserschaft.

Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette
Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4
Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011
Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011

Ich denke immer wieder darüber nach, was für die PR Arbeit für mich die richtige Mischung ist. Welchen Stellenwert eine Presseveröffentlichung, ein Beitrag im Fernsehen oder Rundfunk hat?

Nun einen neuen Anstoß hat mir hierzu Christian Henner-Fehr gegeben. Er hat meinen Beitrag Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier kommentiert.

Die Leserzahlen aus der Online- und der Offline-Welt, sprich Blog und Artikel in einer Printzeitschrift sind nur teilweise miteinander vergleichbar. Ein Zeitschriftenartikel wird jetzt gelesen, später ist er dann aber auch weg und kaum noch jemand wird ihn lesen.

Ein Blogbeitrag fängt unter Umständen im Suchmaschinenranking das Wandern an und erreicht auch Monate später noch jede Menge Zugriffe. Auch meine Zugriffszahlen sind am ersten Tag nicht so, dass ich mit einem Printartikel mithalten kann. 5 Monate später sieht die Sache dann aber schon anders aus. Die Zahl der Blogposts, die mittlerweile fünfstellige Zugriffszahlen haben, steigt kontinuierlich an. Ich denke, diesen Unterschied darf man nicht vergessen, wenn man beide Kanäle miteinander vergleicht.

Hier hat Christian natürlich Recht. Nun ich habe gleich man nach gesehen, welche Beiträge auf meinem Blog fünfstellige Zugriffszahlen haben. 😉 Hier die drei erfolgreichsten Artikel.

Hieran sieht man schon, dass sich die Blogs von Christian und mir unterscheiden. Es ist sicher das Ranking des, aber auch das Thema und damit der adressierte Kreis der Leser. An dem Ranking arbeite ich 😉 So konnte sich mein Blog im August im WIKIO Ranking für das Thema Kultur, von Platz 129 auf den Platz 89 verbessern und in vielen Themen der Aquarellmalerei ist mein Blog gut positioniert.

Aber wenn ich andere Menschen außerhalb des Themas Aquarell erreichen will, bietet mein Blog nicht die Voraussetzungen. Bei einer Bewerbung in einer Galerie, in einem Kunstverein, bei einen möglichen Sponsor, einer Ausstellungsankündigung zählt eine Veröffentlichung in der Presse oft wesentlich mehr als der eigene Blog, Gastbeiträge auf anderen Blogs, die eignen Web Seite oder sogar auch mehr ein Text auf der WEB Seite des NDR.

Waran liegt dieses?

Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren?
Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren?

Aber genug dieser Fragen. Mein Fazit ist, ich muss mir Gedanken machen, wenn ich wo und wie erreiche. Wenn ich dann weiß, dass bei Bewerbungen und Ausstellungsankündigungen Presseartikel notwendig sind, muss ich eine wirkungsvolle Presse absichern. Gleiches gilt für eine gute Arbeit im Netz. Christian Henner-Fehr kennt die Zusammenhänge noch viel besser als ich ;-), denn er verwies in seinem Kulturmanagement Blog auf  Artikel: Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse – auf eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage. In dieser Umfrage fiel mir die Abbildung: Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren? ins Auge.
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Das Fazit heißt für mich die Arbeit im Internet und mit der Presse verzahnen.

Dieses ist eine Sicht. Aber was mich viel mehr interessiert ist

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pressearbeit?
  • Wo sind Veröffentlichungen in der Presse wirkungsvoller als ein Artikel im Netz und umgekehrt?

Bildende Kunst in der Zukunft ???

Wie verändert sich bildende Kunst mit dem WEB 2.0, 3.0 …???

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Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???
Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???

Christian Henner-Fehr hat mich mit seinem Beitrag Wie sieht das Kulturangebot der Zukunft aus? mal wieder dazu gebracht, dass ich über die bildende Kunst in der Zukunft nachzudenke. Im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut im Projekt Bank & Zukunft hatte ich die Chance das Fraunhofer-inHaus-Zentrum zu besuchen. Hier geht es Technologie der Zukunft. Sehr interessant aber auch sehr steril, da Aspekte wie Kunst und Kultur kaum einbezogen wurden und wenn dann nur digital. Dieses hatte mich in der Vergangenheit zu dem Artikel  Welche Rolle wird bildende Kunst in der Zukunft haben? geführt.

Christian hat ähnliche Themen schon mehrmals diskutiert. Es gibt viele Beispiele, etliche sind technisch hervorragend und haben aber die notwendige Breite noch nicht erreicht. Andere sind bekannt und werden mäßig genutzt sind bekannt und oft wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Hier drei Beispiele

Theater, Ballet, Musik werden ähnlich wie im Fernsehen übertragen, auch exklusive Konzerte und Aufführungen kann man  in anderen Musikhäusern, Kinos oder auf DVD u.a. genießen. Sicher wird man bald ähnlich wie bei Mitmachtheater interaktiv Handlungen von Filmen oder Theaterstücken beeinflussen können.  Eine Möglichkeit wurde hierfür unter wireWAX: das interaktive Video eröffnet dem Kunst- und Kulturbereich interessante Perspektiven beschrieben. Ähnliche technische Systeme gab es bereits auf etlichen Messe zu bewundern und die Welt der Kultur, des Internets, der interaktiven Spiele wächst hier zusammen.

Aber was ist mit den anderen Gebieten der Kunst? Christian hatte mich in seinem Kommentar zu dem Beitrag Kunst verkauft keine Produkte auf den Blog von Petra van Cronenburg aufmerksam gemacht. Sie hat als Autorin die Entstehung ihres Buches Faszination Nijinsky in einem Blog begleitet. Eine interessante Sache 😉 Ich denke auch im Bereich Stotytelling und der Definition von Handlungssträngen kann ähnlich wie bei der Interaktion im Theater und in Filmen einiges im Web oder digitalen Büchern möglich sein. Der Leser kann auf die Richtung der Geschichte Einfluss nehmen.
Was wird aber im Bereich der bildenden Kunst passieren? Wie kann ein Maler, ein Zeichner, ein Bildhauer, ein… sich vom WEB 2.0 Mitmach Web  inspirieren? Wie kann der Betrachter Einfluss auf die Gestaltung des Werkes nehmen? Ein Beispiel, welches viele Kunstinteressierte und aktive Twitterer kennen, ist die klasse Idee – Michaela von Aichberger malt ihre Follower. Michaela von Aichberger malt Ihre Follower, nur auf Basis der Informationen in Twitter. Eine interessante und lustige Story.

Aber was kann ich mir für meine Art zu malen und für meine Themen denken. Soll ich  das Entstehen meiner Bilder live im Web zeigen und den Zuschauern, die Möglichkeit zur Interaktion geben? Hm… ich glaube, dazu ist meine Malweise nicht spektakulär genug und ein Bild entsteht oft über mehrere Tage. Wenn man so etwas will, dann müsste man ein Happening in Sinne der Aktionskunst der neuzehnhundertsechziger Jahre veranstalten. Aber dieses passt nicht zu mir 😉

Anders kann ich mir dieses vorstellen, wenn man ein langfristiges Ausstellungsprojekt plant. Wenn man für ein solches Ausstellungsprojekt ein Thema wählt, welches viele Menschen anspricht und dann bis zur Ausstellung und auch darüber hinaus, die Menschen im Web einbindet, dann kann es interessant und spannend für die mitwirkenden Menschen und die Künstler sein. Für ein solches Ausstellungsprojekt, kann man dann Ideen aus dem Blog von Petra van Cronenburg aufgreifen und für ein Ausstellungsprojekt weiter entwickeln. Das werde ich mal ausprobieren 😉 Lassen Sie sich überraschen…

P.S. Ich habe noch einen sehr interessanten Artikel gefunden, der die Gesamtsituation beschreibt. Ars ex machina − Museen, Kunst und Web 2.0

Leben ohne Internet, Handy und Fernsehen – Ausspannen für drei Tage

Der Berthof eine Empfehlung zum Ausspannen

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Wir waren Anfang der Woche drei  Tage abgetaucht und haben ohne Telefon, Internet und Fernsehen mal abgespannt. Unser Kurzurlaub auf dem Berthof in der Nähe zum Alten Land und der Elbe war geplant. Wir kannten den Berthof auf von einem Prospekt und dem Internet und fuhren los. Ich musste meiner Frau versprechen, dass ich den Laptop zuhause lasse, aber was ich nicht wusste, war, dass die GSM Netze kaum ausgebaut waren. Also konnte ich mein PDA auch stecken lassen und der Berthof verwöhnte uns durch die Abstinenz von Fernsehgeräten.

Ein Leben ohne Internet, ohne Handy und Fernsehen… 😉 Es waren drei wunderbare Tage. Wir waren in und um Jork unterwegs. Haben den Elbstrand bei Krautsand entdeckt und das Watt zwischen Cuxhaven und der Insel Neuwerk. Die sonnigen Nachmittage und Abende haben wir im Garten des Berhof genossen. Statt Internet oder Fernsehen schauten wir den Hähnen und ihren Hühnern oder den Gänsen zu. Genossen haben wir die Ruhe zwischen den Blumenstauden, hörten den Vögeln zu, lasen oder malten. Für uns ein wunderbare Zeit auf dem Berhof zum Ausspannen, ein Leben von drei Tagen ohne Internet, Handy und Fernsehen.

Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch
Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

P.S. Wie Sie sehen konnten, konnte ich hier endlich mein Bild „Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern“fertig stellen 😉

Weitere maritime Aquarelle finden Sie hier.

erstes Feedback auf das Versenden der Presseerklärung

Ich hatte Ihnen ja in den vergangenen Tagen die Presseerklärung für unsere Ausstellung Short Cuts Part III: MännerWE in der Galerie K-02 vorgestellt. Nun Pressearbeit ist immer ein wenig heikel, insbesondere wenn man keine persönlichen Kontakte hat 😉

  • Welches ist der richtige Zeitpunkt für das Versenden?
  • Werden die Mails an info@zeitung.com oder redaktion@zeitung.com überhaupt gelesen? Wenn ja von wem?

Wenn dieses so ist,  kann man die Presseinfo nur so interessant wie möglich aufbauen.  Der Leser sollte auf den ersten Blick die wichtigsten Informationen erfassen können. Wichtig ist auch, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte…

'mail@berlin-fernsehen.tv'
'mail@berlin-fernsehen.tv'

So habe ich es in den letzten Tagen bei den bekannten Redaktionen probiert.  Hier ein erstes Feedback….

Sehr geehrter Frank Koebsch,
vielen dank für Ihren Veranstaltungstipp den wir bei unseren Veranstaltungshinweisen auf der Titelseite veröffendlichen werden.

Ihre Bilder gefallen uns so gut, das wir am Tag der Ausstellungeröffnung auch ein Filmbericht drüber machen werden. Vergessen Sie nicht auch die Kollegen von der rbb-Abendschau Tel: 030-97 99 30 und www.tvb.de Tel: 20 90 90 einzuladen.

Wir kommen auf jeden Fall mit einem kleinen Kameateam vorbei.

Mit besten Grüßen
Carsten Teuber
Redaktionsleiter
Berlin-Fernsehen.tv
030-55 66 97 44

Was kann man sich bei solchem Feedback schöneres wünschen? Auch wenn es nur ein kleiner privater Sender ist, dafür aber  so gar mit einer weiteren Empfehlung.  Also noch mal besten Dank an das Berlin-Fernsehen.tv und wenn Sie dieses lesen und Lust haben, kommen Sie doch auch vorbei 😉