Reicht Facebook für die Kommunikation?

Was macht meinen Blog so erfolgreich? (Teil 4)

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Nun in den vergangenen Tagen hatte Christian Henner-Fehn einen Artikel, Warum Sie nicht nur auf Facebook setzen sollten ? veröffentlich. Diese Fragestellung  und das Ranking von Barmin-Blog Eberswalde und Bernau veröffentlichte Wikio-Ranking November 2010 für Blogs aus Mecklenburg Vorpommern hatten mich motiviert einige Punkte in diesem Zusammenhang für meinen Blog zu untersuchen. So sind bisher folgende Artikel entstanden.

·         Ranking meines Blogs

·         (Logische) Vernetzung meines Blogs

·         Wieviel Social-Media braucht ein Blog?

Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs

In der Darstellung „Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs“ können Sie  die von mir angestrebte Informationsverteilung sehen. Aber wo kommt das Feedback auf die Beiträge in meinem Blog, auf Facebook, Twitter und den Foren her. Je nach Thema kann es interessante und / oder heftige Diskussionen in Foren, wie artcafe, Kunstnet, aquarellgasse geben. Hier ein Beispiel, ich hatte den Artikel meines Blogs Was zeichnet ein gutes Aquarell aus? auf Kunstnet veröffentlicht und es tat sich eine ausführliche Diskussion über mehrere Tage auf. Wenn Sie Lust haben schauen Sie mal rein, es lohnt sich 😉 Nun ja nicht jeder Diskussionsbeitrag ist ernst zu nehmen ….

Also für eine bestimmte Gruppe von Menschen sind solche Fragestellungen aus meinem Blog interessant, auch wenn auf meinem Blog, in Twitter, in Facebook und auf anderen Foren die Fragestellung keine oder kaum Beachtung fand. Warum erzähle ich dieses? Aus meiner Sicht ist die Antwort ganz einfach. Will man Feedback haben, muss man mit seinen Inhalten dort hingehen, wo die Inhalte für Menschen interessant sind. Dieses kann heute dieser Blog sein, morgen ein Forum oder Facebook oder … In Bezug auf die Themen Aquarellmalerei, Ausstellungsorganisation, Jazz haben ich momentan die Erfahrung, dass in Mecklenburg Vorpommern kaum mit Resonanz auf Facebook und Twitter zu setzen ist.

Eine andere Frage bleibt: Wo kommen die Besucher meines Blogs her? Einmal über die Suchmaschinen – Hierzu hatte ich in der Vergangenheit bereits einige Beiträge veröffentlich, wie z.B.:

·         Kalender als Besuchermagnet

·         Noch mal Laternenbilder bei Google

·         Aquarell als Google Keywords und mein Blog

Wie viele Besucher kommen aus den Foren, von Twitter, Facebook oder anderen Blogs? Ich habe mal die Statistik dieser Besucher der letzten 90 Tage mal ausgewertet.

Wenn man sich diese Grafik anschaut, drängen sich folgende Aussagen auf:

  • Facebook alleine reicht nicht für eine Kommunikation
  • Was mein Blog erfolgreich macht, ist eine sinnvolle Informationsverteilung und die Teilnahme an der Kommunikation in Foren, Blogs, in Facebook, auf Twitter, und und 😉

Extreme, wie die Beschränkung auf nur ein Medium, absoluten Orientierung auf SEO und das locken mit Werbung sind aus meiner Sicht nicht die richtige Wahl für mich 😉 Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für alle Besucher meines Blogs und freue mich über jeden Kommentar, Feddback oder Hinweis hier oder an einer anderen Stelle.

Wo kommen die Besucher meines Blogs her?
Wo kommen die Besucher meines Blogs her?

(Logische) Vernetzung meines Blogs

Was macht meinen Blog so erfolgreich? (Teil 2)

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Wikio Ranking für Mecklenburg Vorpommern
Wikio Ranking für Mecklenburg Vorpommern

Ich hatte im ersten Teil etwas zum Ranking meines Blogs geschrieben. Die veröffentlichten Ranking Charts beziehen sich alle auf Wikio. Auf der Seite Wie wird das Ranking erstellt? Findet man folgende Erklärung:

  • „Die Position eines Blogs im Wikio-Ranking hängt von der Anzahl und dem Wert der Links ab, die von anderen Blogs eingehen. Eingehende Links von einem Top-Blog unseres Rankings werden stärker gewichtet als Links eines weniger gut platzierten Blogs. …“
  • „Seit Oktober 2010 spielen Retweets beim Ranking auch eine Rolle. Für jedes Twitteraccount, das mit einem Retweet auf ein Blog verweist, wird jeweils ein Retweet pro Monat für jedes Blog berücksichtigt. …“

Erfreulich ist für mich natürlich, dass ich meine Blogbeiträge auch twittere, dieses verbessert natürlich das Ranking von Wikio stark und verbreitet meine Beiträge. Aber viel interessanter war für mich die Frage, wie ist mein Blog vernetzt. Welche anderen Seiten oder Blogs verweisen auf meinen Blog. Hier kam mir das Tool, welches die Vernetzung Ihrer Website visualisiert über das Christian Henner-Fehn berichtet hatte gerade recht. Ich gab in die Maske des TouchGraph Google Browser meinen Namen ein und staunte nicht schlecht über das, was sich dort auf dem Monitor sich abbildete. Die Grafik findet meinen Blog, einen Teil unserer Webseiten, einen großen Teil der Foren in denen ich aktiv war oder bin, meine Facebook auftritt und und …. und erstellt ein Abbild der logischen Vernetzung dieser.

Darstellung zur Vernetzung von Frank Koebsch im WEB mit dem TouchGraph Google Browser
Darstellung zur Vernetzung von Frank Koebsch im WEB mit dem TouchGraph Google Browser

Meine Empfehlung spielen Sie ruhig ein wenig mit dem Tool, um ein Gefühl für die Möglichkeiten zu entwickeln. Auch wenn die Vernetzungen nicht vollständig sind, macht das Tool ganz schnell klar, wie seine Web Seite, sein Blog verlinkt ist. Die grafische Darstellung vermittelt hierzu einen guten Eindruck. Andere Tools bieten nicht die Übersichtlichkeit. Nun ich bin Laie auf dem Gebiet, aber ich kenne kein kostenloses Tool, welches wirklich zu verlässig eine vollständige Vernetzung aufzeigt. Hier ein paar Beispiele:

Nun bei dieser Streuungsbreite Ergebnissen kann man es dann auch belassen 😉 und sich lieber darüber Gedanken machen, welche Rolle soll mein Blog in der persönlichen Kommunikation spielen und wo kommen die Besucher meines Blogs heute bereits wirklich her. Ich glaube, dass diese Fragen wichtig sind, um erfolgreich einen Blog ohne weitgehende Suchmaschinen Optimierung (SEO) und ohne Werbung erfolgreich betreiben zu können. Oder?

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (2)

Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Nun ich hatte in den vergangen Tagen einen Beitrag geschrieben, welche Tools ich für meine Kommunikation in Twitter einsetze. Aber damit habe ich nur bedingt die „Geheimnisse“ von Twitter ergründen können. Bei einem Besuch beim Buchladen meines Vertrauens ist mir dann das Twitterbuch entdeckt und gekauft. Für mich war der Vorteil dieses Büchleins, dass viele Dinge ganz einfach auf einer Seite geschildert wurden und  ich auf 265 Seiten einen recht guten Überblick bekam. Beim Durchblättern und probieren habe ich einige Dinge begriffen, die ich durch Probieren und lesen im WEB nicht so schnell hätte realisieren können.

Da ich aus der Welt von Foren, Blogs, Xing, Facebook, Qype… komme, hatte Twitter viele Dinge, die ich erste lernen musste. Diese hatten nichts mit Technik sondern mehr mit dem Umgang, dem Verhalten in Twitter… zu tun. Hier einige Dinge die ich lernen musste

Nun ich war gewohnt, über Beiträge, Inhalte zu diskutieren, dieses auch zeitversetzt – sprich auch wenn ein Beitrag in einem Forum, in einem Blog oder auch XING und Qype ein Tag oder gar Wochen alt ist. So werden Bilder in Kunstnet auch noch nach Wochen und Monate kommentiert. Ich finde in Blogs und Foren interessante Beiträge relativ einfach, weil diese nach Themen geordnet sind und sogar evt. die Anzahl der Clicks und Kommentare angezeigt werden, egal wie alt die Beiträge sind. Selbst in Facebook kann ich auf Fanseiten  Beiträge, Bilder, Kommentare, Hinweise zu Veranstaltungen aktuell aber auch in der Vergangenheit verfolgen.

Twitter muss im „Prinzip“ ohne alle dieses auskommen.  Denn Twitter verfügt über keine  Lockmittel (Bilder, Clickrate, Anzahl der Kommentare, längere Präsenz der Beiträge, …) an denen man sich orientieren kann. Ein Tweet besteht nur aus 140 Zeichen incl. Tags = Hashtags und Links und es gibt hiervon Unmengen, die alle unsexy aussehen. Im Twitterbuch entdeckte ich auf  S. 165 folgenden Text: 

„Ein wichtiges Merkmal von Twitter ist, dass – im Gegensatz zu E-Mails – keine Antworten nötig sind. Die Nachrichten müssen noch nicht einmal gelesen werden. Viele Twitterer betrachten Twitter als einen Strom von Nachrichten, den sie anzapfen, wenn sie gerade Lust haben.  …. Sofern Ihre Follower eine Nachricht von Ihnen nicht innerhalb von 5 Minuten nach dem Abschicken sehen, werden Sie sie wahrscheinlich überhaupt nicht lesen. …“

Ist Twitter ein schwarzes Loch ???
Ist Twitter ein schwarzes Loch ???

Nun in bin geneigt zu sagen, man senden seinen Tweet und verschwindet in einem großen schwarzen Loch und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand genau dieses kleine Nachricht aus dem Universum fischt, ist… verschwindend klein.

Die Konsequenz ist auch, dass wichtige Nachrichten, wie z.B. eine Ausstellungsankündigung mehrmals – zigmal- an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten, in einem anderen Kontext, wenn möglich mit einem etwas anderen Text gesendet werden müssen, um Follower und noch besser fremde Menschen zu erreichen, die evt.  die Ausstellung besuchen. Lohnt sich der Aufwand?

Unter folgenden Links finden Sie den ersten, den dritten und den vierten Teil in dieser Serie „Twitter für den Bereich Malererei & Aquarell„.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

Aquarellgasse

Ein Forum für Aquarellmalerei

Ich hatte in den vergangenen Monaten ja schon mal das Aquarellforum vorgestellt. Treiber für dieses Forum war in der Vergangenheit Regine Rost. Da nichts stätiger ist als die Veränderung, hat Regine Rost gemeinsam mit anderen ein neues Forum aufgesetzt. Das Aquarellforum existiert weiter und wird wohl seinen Schwerpunkt im Bereich von Menschen haben, die Ihre ersten Schritte mit den Wasserfarben tun. Das neue Forum trägt den Namen Aquarellgasse und richtet sich an Menschen mit mehr Erfahrungen im Bereich Aquarell. Ein Forum lebt immer von den Fragen und Beiträgen der Mitglieder des Forums…. Hier ein paar Punkte, aus dem Inhalt.

    • Es werden Step by Steps vorgestellt.
    • Es gibt Hinweise auf Ausstellungen.
    • Es werden Erfahrungen mit Materialien, Büchern und DVD´s zum Thema Aquarell vorgestellt und diskutiert.
    • Es besteht für Mitglieder die Chance Ihre Bilder vorzustellen und zu diskutieren.
    • Es werden gemeinsam kleine Projekte bearbeitet und Wettbewerbe veranstaltet.
    • ….

Also für jemand der sich zum Thema Aquarell austauschen möchte, genau das richtige. Nun ich lese besonders gerne die Interviews. Durch Regine Rost und Nina Vahrenkampf würden bisher folgende Aquarellisten interviewt.

      • Sabine Hilscher
      • Andreas Mattern
      • Rainer Eichelberg
      • Ekkehardt Hofmann
      • Marcus Stiehl
      • Frank Koebsch 😉

Viel Spaß beim Stöbern, es lohnt sich.

Aquarellgasse - ein Forum für Aquarellmaler
Aquarellgasse – ein Forum für Aquarellmaler

Palette 05 / 2009

Seit dem 12. September liegt die Palette 05 / 2009 in den Kiosken und dem Buchhandel. Ich hatte die Zeitschrift dieses Mal mit besonderer Spannung erwartet, denn mein erster Artikel im Bereich Malerei erschien in dieser Zeitschrift.

Das Deckblatt ist mit dem Aquarell „“Valldemossa“ von Lydia Leydolf ein Hingucker. Nun aber davon abgesehen freue ich mich, dass sich weitere Artikel mit dem Aquarell beschäftigen, z.B.

• Lydia Leydolf – Was liegt, das pickt, S. 6 ff von Siegrid Leitner
• Architektur im Aquarell – Teil 2, … die Bildidee bestimmt den Aufwand, S. 42 ff von Gerhard Hillmayr

Beim ersten Durchblättern bin ich bei folgenden Artikeln hängen geblieben…

• Die Wiedergeburt der Malerei – Johannes Müller-Frankens inszeniert Sinnlichkeit, S. 14 ff von Dr. Helmut Orpel
• Zeichnen mit Julia Henke, Anatomie: Teil 1 – Handstudie, S. 20 ff
• Im Rausch der Farbe – der Zauber der Impressionisten, Teil 4, S. 24 ff von Grabriela Ehrhardt-Böhmer
• …

Nun ich werde mir ein paar ruhige Momente suchen, um zu lesen und vielleicht zu diesem oder jenen Artikel ein paar Zeilen hier zu schreiben. Schade, dass es keinen Blog oder Forum von der Palette gibt. Hier könnte die Leser sich über die Artikel, über ihre eigenen Erfahrungen und Fragen austauschen…. Dieses wäre eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Foren. Durch die Moderation der Autoren, das Hausrecht des Verlages könnte mehr substanzieller Inhalt geboten werden und gleichzeitig die Trolls ausgeblendet werden. 😉

Aber so lange schreibe ich halt in meinem Blog über die Palette.