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Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”

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Die Kunst, Geld zu verdienen

Die Kunst, Geld zu verdienen

Wer heute Produkte und Dienstleistungen anbietet, kommt am Internet nicht vorbei. Unternehmen und Einzelhändler, Künstler, Galeristen, Museen, die dieses nicht beherrschen, büßen immer mehr Umsatz und Reichweite ein. Nicht umsonst sterben immer mehr Einzelhändler, Galerien ohne guten Webauftritt und mit austauschbaren Produkten, verweisen Museen ohne neue Konzepte. Aber auch das Internet ändert sich ständig. Zuerst reichte eine Web Seite, dann kamen Blogs und Social Media, Shops, Plattformen wie eBay, Amazon und und … Viele Netzwerke sind auf der Strecke geblieben und es entstehen immer wieder neue.. Relevant sind heute aus meiner Sicht Facebook, Google+, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Twitter (???), YouTube, Snapchat. Und morgen?  Änderungen ergeben auch durch den Wandel von stationären zu mobilen Endgeräten und hin zum Internet der Dinge. Aus meiner Sicht habe ich bis ganz taff mitgehalten und unsere Aquarelle, Aquarellkurse und Malreisen im WEB präsentiert und verkauft. Doch für kommende Zeitalter des Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz habe ich noch keinen Plan, um unsere Aquarelle und Ausstellungen zu präsentieren.  Sie meinen dieses ist noch Zukunftsmusik? In der USA dominiert Amazon die Produktsuche. Dort suchen 44% der Menschen Produkte als erstes in Amazon. Nur 34% suchen dieses Produkt als erstes auf Google. Zur gleichen Zeit führt Amazon  Alexa und Echo ein. Die Menschen reden mit dem Marktführer der Produktsuche und steuern über die KI ihr Smart Home, kaufen darüber ein, lassen sich informieren, hören ihre Playlist, … Es wird spannend. Alle anderen Spieler im Web ziehen nach. Wie werden die Menschen morgen mit Alexa, mit Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder dem  Google Assistent, wenn sie ein Kranich Aquarell kaufen, einen Aquarellkurs oder ein Malreise buchen wollen. Es werden sich wesentliche Veränderungen im Verhalten der Menschen und der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Aber wir brauchen nicht so weit in die Zukunft schweifen, wenn es um Veränderungen geht.

 

Erfolgsfaktor – Präsentation von Bildern im WEB

 

Einer der Erfolgsfaktoren im WEB ist die Präsentation von Bildern im Internet. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und es lassen sich Emotionen viel einfacher mit Bildern transportieren. Nicht umsonst sind Netzwerke wie Pinterest und Instagram, Facebook mit der Präsentation von Bildern so erfolgreich, lassen sich immer mehr Menschen in den Suchmaschinen Bilder zu den Themen anzeigen und gehen dann über die Bilder auf die Web Seiten. Da ich mit dem Ausstellen und dem Verkauf unserer Aquarelle, mit Aquarellkursen und Malreisen habe ich diese Entwicklung genutzt. Ich habe mit Hilfe von Martin Mißfeldt, gelernt die eigenen Bilder für das Internet zu optimieren, um meinen Blog zu entwickeln. Mit der Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist es gelungen, dass sich immer mehr Menschen für meinen Blog zu interessieren. Die Grundlage dafür war, dass Google meine Bilder mag. Die Entwicklung meines Blogs frankkoebsch.wordpress.com ist auf dem Bild zu sehen.

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Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

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Im Kalenderjahr 2016 besuchten 108.975 Menschen den Blog und haben 598.239mal auf verschiedene Artikel und Bilder geklickt. Im Vergleich zu 2015 war dieses noch einmal ein Zuwachs um 18% bei den Klicks und 7% bei den Besuchern. Wenn man sich die Referrer anschaut, sieht man welche Bedeutung die Suchmaschinen für Zugriffe auf den Blog haben. Ganz klar dominiert hier Google mit einem Anteil von 94% das Feld der Suchmaschinenanbieter. Interessant ist, dass die Menschen über 46% über die Google Bildersuche auf meinen Blog zu gegriffen haben. Ein tolles Ergebnis, dass für unsere Aquarelle, unsere Fotos von den Ausstellungen, Aquarellkursen und Malreisen. Auf Grund der großen Resonanz im Web ist klar, dass wir über 75% unserer Bilder über das Internet verkaufen.

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Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

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In dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ hatte ich sogar einmal herausgearbeitet, dass wir ca. alle 20.000 Klicks auf unsere Web Seite eines unserer Aquarelle verkaufen. Für das Jahr 2016 könnte man dann auf Basis dieser Zahlen abschätzen, dass

  • bei ca. 600.000 Klicks auf meinem Blog,
  • einem Anteil von ca. 46% für Google Bildersuche als Referrer,
  • 20.000 notwendige Klicks für einen Verkauf eines Aquarells,
  • 14mal sich ein Käufer eines unserer Aquarelle sich auf Grund der Anzeige in der Google Bilder Suche für eines unserer Bilder entschieden hat.

Diese Aussage ließen sich in ähnlicher Weise auch für die verkauften Kalender, Kunstkarten, Drucke, Bildrechte, Kurse und Reisen hochrechnen und in Euro ausweisen

Aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis, wenn denn dieses Bestand hätte oder ausbaufähig wäre.

 

Negative Auswirkungen der Änderungen in der Google Bildersuche

 

Google hat immer wieder die Bilder suche zum Teil gravierend geändert. Im Februar 2013 waren die angekündigten Änderungen so groß, dass ich in einem Artikel geschrieben habe, Google will mir 50% meiner Chancen berauben. Damals gab eine große Protestwelle, die Aktion „Verteidige Dein Bild“ wurde ins Lebens gerufen und es gab rechtliche Auseinandersetzungen mit Google. Damals war es nur eine Ankündigung oder jetzt hat es Google wirklich gemacht. In der Nacht vom 07. zum 08. Februar 2016 hat Google die „neue“ Bildersuche in Deutschland eingeführt und Google Image Search verschwindet als Referrer.

Für die Menschen die im Web Suchen bedeutet dieses erst einmal eine Veränderung von der Darstellung der Suchergebnisse. Hier das Ergebnis der „neuen“ Google Bildersuche für den Such Begriff Kranich Aquarelle.

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Für den Nutzer gibt es einige zusätzliche Informationen, viele Möglichkeiten zum weiteren Suchen und er kann durch das Klicken auf das ausgewählte Bild, auf die angezeigte Seitenbezeichnung und den Button „Seite besuchen“ auf meinen Blog und unsere Web Seite gelangen.  Scheinbar eine ganz gute Änderung, denn vielen Menschen die Google für die Bildersuche nutzen, wird es gefallen. Gefallen tut es aber nicht den Menschen (Künstler, Fotografen, Gewerbetreibende, Museen, Verlage, Unternehmen,…. ), die Bilder in Netz stellen. Denn es ist keine bloße Änderung in der Darstellung oder dass ein Refferer Typ umbenannt wird, sondern die Änderung führt dazu, dass ein deutlicher Besucherrückgang auf Grund der neuen Google Bildersuche zu verzeichnen ist und in der Urgeberrecht eingegriffen wird. Der Rückgang der Trafficdaten aber auch eine Vielzahl  von inhaltlichen und rechtlich ungeklärten Fragen zum Urheberrecht führt zu einer Diskussion im WEB zum Teil auf einer sehr technischen Ebene oder in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Wohin diese Diskussion führen wird, steht noch in den Sternen.

Ich persönlich würde mir eine konsequente Auseinandersetzung in den Verbändern und Kammern der deutschen Künstler, Architekten, Fotografen, Verlage, Unternehmen, … und der VG Bild wünschen, um das Urheberrecht zu stärken und meine / unserer Vermarkungschance im Netz zu wahren. Das es gehen würde, hat der Prozess der GEMA der gegen Youtube und damit Google gezeigt. Aber die VG Bild – jetzt Bildkunst – schläft wie so oft.

Ich muss mich auf jeden Fall darauf einstellen, dass ich mit Hilfe von Google wesentlich weniger Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen und Kurse verkaufen werde. Ich kann bei der Aussage von 2013 bleiben, Google raubt mir seit Februar 2017 50% meiner Marktchancen durch die Änderung in der Bildersuche. (Zumindestens auf Google)

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Änderungen in der Bilderpräsentation und Vermarktung

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Nun die Aussage , dass Google mit 50% meine Marktchance raubt, ist ein wenig plakativ. Denn die Menschen, die sich für Produkte interessieren, werden weiterhin suchen und auch finden. Also muss ich dafür sorgen, dass unsere Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen, Kurse und andere Produkte gefunden werden. Nichts ist so beständig wie, der Wandel. Auf der Seite online.marketing.de habe ich dazu zwei interessante Artikel gefunden:

 

Wenn denn immer mehr die Stimme unser Interface zum Internet wird, vielleicht sollte ich Google einfach machen lassen. Vielleicht ist es viel interessanter für den Marktführer der Produktsuche im Web – Amazon einen Skill (App) für Alexa  zu entwickeln, der Bilder mittels Sprache beschreiben kann. Doch welche Frage sollten Alexa, Siri, Cortana oder der Google Assistent, einem Menschen zu Bildern allgemein oder zu unseren Aquarellen beantworten. Was zu sehen ist? Wo, wann und wie das Bild entstanden ist? Wer der Urheber ist? In welchem Zusammenhang in welchen Kontext das Bild zu …., ja zu was eigentlich steht? Welche Farben, welchen Papier ich beim Malen habe? Oder was will uns der Künstler mit diesem Bild sagen? Wie lange soll der Text sein, wo ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte. Nein so eine App / Skill wir sich nicht durchsetzen. Viel mehr werden die Assistenten der künstlichen Intelligenz auf unserem Wunsch per Sprache Bilder auf verschiedenen Displays anzeigen, auf dem Kühlschrank ein Stillleben mit Lebensmittel, im Wohnzimmer als „elektronisches Gemälde“ als Bild passend zur Jahreszeit oder Stimmung der Bewohner, im Arbeitsumfeld je nach Nutzung der Räume für ein Teammeeting, eine Kundenpräsentation und und … Sie meinen dieses science fiction. Oh nein, Apps auf den Smart Phone steuern heute die Werbung auf den Screens der Läden an denen ich vorbei gehe, wie stellen zuhause auf digitalen Bilder Rahmen,  Smartphone, Tablets, Desktops entsprechend unserer Stimmung Hintergrundbilder ein, Windows bietet bei jedem Start wunderschöne Fotos an, in Unternehmer können aus deren Kunstsammlungen Gemälde für  bestimmte Anlässe und Räume geordert werden, Hotel erfassen unsere Vorlieben und sorgen dafür das wir ein Zimmer mit der passenden Einrichtung bekommen. Wenn dieses morgen, ja morgen und nicht in 100 Jahren noch ein wenige eleganter über unsere Stimme als Interface geht, dann kann „jedes beliebige Bild“ an jedem Ort gezeigt werden.  Es kommt hierbei darauf an, dass die Bilder gut beschrieben werden und dass die Urheberrechte durchgesetzt werden. Also sollten zu den Bildern die oben genannten Informationen genauso wie die traditionellen Keywords vorhanden sein. Das bekomme ich hin. Aber die Durchsetzung des Urheberrechtes, mein Lebensunterhalt macht mir Sorgen,

denn Alexa & Co suchen ein Bild und ich suche eine Möglichkeit meine Bilder zu vermarkten 😉

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Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Umweltfotofestival >>horizonte zingst<< 2016

5. Juni 2016 1 Kommentar

Umweltfotofestival >>horizonte zingst<< 2016

Fotos aus der Antarktis, den Wüsten und dem Weltall an der Ostsee

 

Seit Jahren besuchen wir in diesen Tagen Zingst, um ein wenig in das Fotofestival einzutauchen. Es ist immer wieder ein  tolles Erlebnis, die Ausstellungen zu besuchen, zu schauen wie Fotografen mit ihren Kameras die Welt entdecken. Da uns unsere Kameras als Skizzenblock dienen, haben wir dort auch schon die Chance genutzt, dort Workshops zu besuchen. Bereits 2009 hatten wir eine phantastische Tour mit der Brigg Aphrodite von Zingst nach Bart gemacht. Im vergangenen Jahr habe wir an einem Workshop mit Greifvögeln am Strand teilgenommen.  Die Erlebniswelt Fotografie Zingst ist immer eine willkommene Weiterbildung. In diesem Jahr waren wir auf insbesondere auf die Ausstellungen gespannt und haben gehofft, dass für die Open Air Präsentationen das Wetter mitspielt. 2014 drohten Wind und Wellen die Ausstellung am Strand neben der Seebrücke wegzuspülen.

Wir haben Besichtigungstour durch Zingst im Kunsthallen Hotel  Vier Jahreszeiten begonnen und sind dann zu unserem Highlight in diesen Jahr gelaufen, den Fotos des Astronauten und Geophysikers Alexander Gerst. Die Open Air Ausstellung in der Jordan Str. >>Überirdisch« – Alexander Gerst: Die besten Bilder aus dem All ist eine tolle Ausstellung. Wer von uns hat denn schon einmal unsere Erde aus dem All gesehen. Es sind in wunderbaren Fotos Naturphänomene wie die Polarlichter (Aurora borealis), Wirbelstürme,  Wolken u.a. zu sehen. Gleichzeitig hat Alexander Gerst auch das Wirken der Menschen auf unserem Planeten fotografiert wie das Licht der Städte und Verkehrswege, unsere Eingriffe in die Natur, wie beim Abholzen des Regenwaldes im Amazonas. Eine Weile blieb ich vor einem Foto stehen, dass Alexander Gerst als sein traurigstes Bild bezeichnet hat. Er hatte dieses Foto gleich nach der Aufnahme bei Twitter mit folgenden Worten veröffentlicht: Mein traurigstes Foto: „von der #ISS aus sehen wir Explosionen und Raketen über #Gaza und #Israel. Nun die Ausstellung ist keine Show mit erhobenen Zeigefinder, sondern sie die Schönheit und die Verletzlichkeit unseres Planeten in einer besonderen Art. Unser Weg führte uns weiter über den Postplatz  mit der Ausstellung »Green Lens« – OLYMPUS Visionaries für die Natur zum Max Hünten Haus mit dem Fotoprojekt „Rettet unsere Meere“ und den phantastischen Fotos von Tom Jacobi aus der Antarktis mit Titel „Grey Matters“. Mit dem Spiel der wenigen Lichts der Antarktis hat er die Natur klasse in Szene gesetzt. Was bei unserem Ausflug nicht fehlen durfte war ein Besuch der Installation am Strand neben der Seebrücke. Es Jahr für Jahr ein ganz besonderer Eindruck, die Fotos direkt am Ostseestrand zu erleben. In diesem Jahr zeigte dort Michael Martin seine Ausstellung „Planet Wüste“.

Eine besondere Aktion haben wir noch auf unserem Rückweg entdeckt. Es ist ja immer wieder eine Herausforderung möglichst viele Menschen und Einwohner vor Ort für solche Events zu begeistern und einzubeziehen. Die Verantwortlichen des Fotofestivals haben hierfür seit diesem Jahr das Fotoprojekt „Mein Bild für Zingst“ ins Leben gerufen. Hausbesitzer und Einwohner hatten die Chance aus einem großen Angebot von Bildern ihr Lieblingsmotiv auszuwählen. Es sind Bilder von Fotografen, die in den vergangenen Jahren in Zingst ausgestellt hatten. Die Fotos wurden dann an Häuserwänden, Garagentoren u.a. Orten installiert. Eine wunderbare Chance zu zeigen, für Einwohner und Fotografen auch nach den eigentlichen Ausstellungen zu zeigen, dass man sich mit Zingst und der Fotografie in Zingst verbunden fühlt.

Auch wenn die Zeit nicht für alle Ausstellungen reichte, es war ein wunderbarer Ausflug. Einen ganz großen Dank an alle Mitwirkenden und die Organisatoren. Wir kommen gerne wieder.  Hier ein paar Schnappschüsse von dem gestrigen Tag.

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Unser Tipp, wenn Sie in den nächsten Tagen etwas Zeit haben, besuchen Sie das  Umweltfotofestival >>horizonte zingst<< 2016 mit den Fotos aus der Antarktis, den Wüsten und Weltall an der Ostsee 😉

Vogelzug an der Ostsee mit Kranichen, Staren und Finken

Vogelzug an der Ostsee mit Kranichen, Staren & Finken

Vogelbeobachtungen auf Ummanz im Herbst

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Der Herbst an der Ostsee und in Mecklenburg / Vorpommern ist für mich eine besonders interessante Jahreszeit. Ich organisiere herbstliche Malreisen an die Ostsee und bin viel in der Natur unterwegs. Wenn der Kranichzug begonnen hat, bin ich unterwegs, egal ob beim Vogelzug auf Hiddensee,  den Kranichen auf Rügen, auf Ummanz, am Schaalsee, im Müritz – Nationalpark oder oder …  In den vergangenen Tagen habe ich den Rückweg von der Malreise Faszination Rügen genutzt und habe einen Abstecher auf die Rügeninsel Ummanz gemacht, um dort auf den Boddenwiesen von Tankow Kraniche zu beobachten. Wenn es Herbst wird, ist Ummanz ein Paradies im Rahmen des Vogelzugs und für Naturliebhaber. Ich war im vergangenen Herbst ebenfalls auf Ummanz und konnte dort Gänse und Kraniche beobachten. In diesem Jahr war ich erstaunt, dass mich als erstes riesige Schwärme von Staren mit lautem Geschrei begrüßten. Sie haben sich in den Büschen auf den Boddenwiesen zusammen gefunden. Es war ein tolles Spektakel mit abertausenden dieser kleinen Zugvögel. Die Starenschwärme waren genauso ein interessantes Phänomen, wie die in Sonne schillernden einzelnen Stare. Die Kraniche konnte ich dann vor der Usader Wiek und auf den Wiesen vor der Silhouette von Gingst beobachten. Die Vögel des Glücks waren wie immer ein tolles Naturschauspiel. Kraniche faszinierten mich wie immer. Das Trompetenkonzert der Kraniche war schon aus der Ferne zu hören aber irgendwie kamen sie an diesem Tag nicht zur Ruhe. Die tausenden Kraniche auf Ummanz waren unruhig und flogen immer wieder auf. Es war ein beeindruckendes Naturschauspiel. Als ich den Rückweg antrat, hatten die Stare ihren Standort gewechselt und die Büsche längs meines Weges hatten eine Vielzahl von Finken erobert. Neben Spatzen, Grünfinken und Buchfinken konnte ich viele Girlitze  beobachten. Es war für mich, dass erste Mal, dass ich diese kleinen Vögel mit der lauten Stimme in einer so großen Anzahl gesehen habe. Die Girlitze waren genauso wie die Stare an diesem Tag eine Überraschung für mich. Doch sehen Sie selbst, hier einige Kranichbilder und weitere Fotos vom Vogelzug auf Ummanz.

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Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark

Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark

Es war ein toller Ausflug und die Erlebnisse und Fotos werden sicher wieder die Grundlage für neue Wild life und Kranich Aquarelle sein. Wenn Sie auch Interesse haben, gemeinsam mit mir die Kraniche zu erleben und zu malen, dann habe ich einen Tipp für Sie: Im Herbst 2016 veranstalte ich eine Malreise zu den Kranichen ;-). Doch heute ich freue mich erst einmal auf den Aquarellkurs „Faszination Kraniche“ an der VHS Rostock am kommenden Sonnabend.  Dort werde ich sicher über den Vogelzug an der Ostsee mit Kranichen, Staren und Finken berichten.

Unsere Aquarelle und die Fotografie gehören zusammen

Unsere Aquarelle und die Fotografie gehören zusammen

Warum ich immer wieder fotografiere?

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Ich veröffentliche auf meinem Blog eine Vielzahl von Artikeln. Mit den Texten zeige ich Fotos, egal ob es um unsere Aquarelle vorstelle, oder ich zeige wie unsere Bilder entstehen,  ich über unsere Ausstellungen, unsere Reisen berichte oder auf Motivsuche gehe. Wir nutzen unsere Kameras zur Dokumentation unserer Aquarelle, von Ereignissen und als Skizzenblock für zukünftige Aquarelle. Also versuchen Hanka und ich, uns in dem Bereich Fotografie weiterzubilden und immer wie neue Motive einzufangen. Es ist sicher als Vorarbeit für unsere Kranich– und Wildlife Aquarelle am einfachsten einzusehen. Weder die Seeadler, noch die gefiederten Gäste beim Vogelzug oder die Wölfe werden solange stehe bleiben, bis wir mit dem Malen fertig sind. Aber die Kameras eignen sich auch wunderbar, um die Stimmungen und Farben im Herbst einzufangen, die erwachenden Natur im Frühling oder auch viele Kleinigkeiten als wunderbare Motive zu entdecken.  Ich empfehle auch den Schülern meiner Aquarellkurse und Malreisen immer wieder zu fotografieren, denn die Malerei und die Arbeit mit den Kameras ergänzen sich. Einmal hilft es den Blick für die Motive zu schärfen, man lernt die richtigen Ausschnitte zu finden, entdeckt ganz anders die verschiedenen Farben und das Wechselspiel von Licht und Schatten. Viele Aspekte zur Komposition und Bildaufbau sind gleich. Nach einiger Zeit, berichten die Malschüler immer wieder, dass sie durch die Malerei mit offeneren Augen durch die Welt gehen und viel mehr entdecken. Dann ist meine Empfehlung fangt doch im Alltag diese Entdeckungen mit der Kamera ein ;-).

Naturfotografie am Schweingarten See

Ich hatte in den vergangenen Tagen über mein Fotowochenende im Müritz National Park und der Mecklenburger Seeplatte berichtet. Ich hatte den Fotoworkshop „Seeadler” – Action und Naturfotografie bei Holger Tange gebucht. Erste Action Bilder mit den Seeadlern hatte ich schon veröffentlicht. Heute geht es um die „leisen“ Fotos von diesem Wochenende. Hierzu ist Holger Tange mit uns zum Schweingarten See gefahren.  Der Schweingartensees im Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks ist ein wunderschönes Stückchen renaturisierte Natur. Ich habe versucht ein paar Stillleben, die Farbspiele in der Botanik und als Gegensatz dazu die Raubtiere am Seeufer einzufangen. Mein Objektiv  Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD half mir die Libellen, Schmetterlinge und die Bachstelzen „einzufangen“.

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Im Herbst wird es sicher ideal sein mit einem Weitwinkelobjektiv das Farbspiel im Panorama am Schweingarten See einzufangen. Vielleicht schaffe ich es ja noch mal Anfang Oktober mit meiner Kamera dort auf die Pirsch zu gehen. Aus meiner Sicht hat sich der Nachmittag trotz der vielen Mückenangriffe gelohnt. Sicher werden sich viele Farbspiele und Motive der Fotos demnächst in einigen Aquarellen wieder finden. Lassen Sie sich überraschen, denn eines ist unstrittig: Unsere Aquarelle und die Fotografie gehören zusammen  😉

Die Erlebniswelt Fotografie Zingst – eine willkommene Weiterbildung

Die Erlebniswelt Fotografie Zingst 

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Für uns sind unsere Kameras in vielen Fällen unsere Skizzenblöcke. Dieses gilt insbesondere, wenn es um unsere Kranich-, die Wildlife Aquarelle oder die Jazz Bilder und Aquarelle von den Rennbahnen sowie unsere Reisen geht. Ich hatte insbesondere immer wieder von unsere Ausflüge zum Vogelzug auf Hiddensee, den Kraniche auf Ummanz aber auch in den Natur- und Umweltpark Güstrow zu den Wölfen berichtet. Um im Bereich Fotografie auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen wir Jahr für Jahr das Fotofestival Horizonte in Zingst. Wir haben immer wieder andere Dinge dort erlebt, hier die Artikel aus den Jahren 2014, 2013, 2012, 2011. Dieses Mal haben wir neben den Besuchen der Ausstellungen „Magic Moments“ der Olympus Community im Steigenberger Strandhotel, „Augenzeugen der Natur“ in der Multimediahalle Zingst, „Paradiese ganz nah – Nationalparks in MV“ im Kurhaus Zingst und der Open Air Installation „Erde Extrem“ am Strand von Zingst einen Workshop besucht.

Wir hatten uns den Workshop

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Tierisch gut! – Greifvögel vor der Kamera

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mit Petra Selbertinger ausgesucht. Petra Selbertinger ist Mitglied des Trainerteams von Cannon und ihr Spezialgebiet ist Action Fotografie. Im Workshop wurde Petra von den Falkner und den Vögeln der Greifvogelstation Hellenthal  unterstützt. Wir hatten die Chance KordillerenadlerBlaubussard, Rotschwanzbussard, Schreiseeadler und Weißkopfseeadler sowie weitere Models 😉 zu fotografieren. Es war ein interessanter Tag. Es hat Spaß gemacht die Greifvögel am Zingster Himmel und Strand zu fotografieren. Hier eine kleine Auswahl unserer Fotos von dem Tag.

 

Einen Bildtitel muss ich noch erklären: Der Weißkopfseeadler, den wir am Strand fotografiert haben, war ein Weibchen. Beachten Sie dieses bei der Bewertung der Fotos mit dem Titel „Die Schöne und das Bist“ 😉

Wir werden immer wieder gefragt, womit wir fotografieren. Dieses sind z.Z. eine Kompaktkamera Sony DSC-HX400V, eine DSLR Canon EOS 700D oft mit einem Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD und unsere Smartphone z.B. Samsung Galaxy S4 – GT-I9505. Für uns sind dieses je nach Einsatzgebiet und Gelegenheit die idealen Skizzenbücher, um unsere Erlebniswelt als Fotos festzuhalten.

Die Fotografin Simone Sevenich begleitet die Entstehung eines meiner Aquarelle

Die Fotografin Simone Sevenich begleitet die Entstehung eines meiner Aquarelle

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

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Kunst Offen in Bad Doberan (c) Frank Koebsch

Kunst Offen in Bad Doberan (c) Frank Koebsch

Es waren spannenden Tage und ich bin mit meinem Blog gnadenlos in Rückstand gekommen. Um den Faden wieder aufzunehmen, will ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. In meinem letzten Blog Artikel habe ich über Kunst Offen 2015 in der Doberaner Galerie Severina berichtet. Es macht immer wieder Spaß, sich mit anderen Menschen über meine Malerei zu unterhalten und ihre Fragen zu den Aquarellen, den Aquarellkursen und Malreisen u.a. zu beantworten. Über dies Plauderei hatte Lennart Plottke Redakteur der Ostsee Zeitung in seinem Artikel „Gelbe Schirme weisen den Weg …“ berichtet. Viele Menschen nutzen auch einfach die Chance mit bei dieser Gelegenheit ein wenig auf die Finger zu schauen, wie ein neues Aquarell entsteht. Eine dieser Menschen war die Fotografin Simone Sevenich. Sie hat in einigen Fotos festgehalten, wie ich ein kleines Aquarell male. Für mich einer ganz interessante und spannende Sicht, denn ich erlebe das Malen meiner Bilder ja aus einer ganz anderen Perspektive ;-). Simone Sevenich hat auf ihrem Blog den Artikel Künstlerporträt – Frank Koebsch – KUNST OFFEN Mecklenburg mit den Fotos veröffentlicht. Ich hatte auf Wunsch eine Malschülerin, ein maritimes Motiv, den Leuchtturm von Barstorf gemalt, den ich gut von etlichen Malreise an der Ostsee nach Zweedorf oder Kühlungsborn kenne. Als Aquarellpapier habe ich einen Blog Hahnemühle “Britannia”, 300 g / m 2 , Matt im Format 24 x 32 cm gewählt. Gemalt habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben, die mit der Wahl des Papiers gute Ergebnisse garantieren. Doch schauen Sie selbst auf die Foto von Simone ….

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

Ich muss mich bei Simone Sevenich für den Besuch bei „Kunst Offen“ in Bad Doberan und noch viel mehr für die tollen Fotos bedanken.  Es ist interessant und spannend meine Malerei mal aus dieser Perspektive zu sehen. Die Bilder stellen eine wunderbare Ergänzung zu dem Artikel Gelbe Schirme weisen den Weg ... in der Ostsee Zeitung dar.

Animal Soul – Tierfotografie mal ganz anders – von Wiebke Haas

Animal Soul

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Tierfotografie mal ganz anders – von Wiebke Haas

Ein Fotobuch für jeden von einer phantastischen Pferdefotografin

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Dieses Mal geht es um Tierfotos und nicht um meine Aquarelle, Ausstellungen, Aquarellkurse oder Malreisen. Ich möchte Ihnen heute das Fotobuch „Animal Soul – Tierfotografie mal ganz anders“ vorstellen.  Ich hatte in den Vergangenheit schon mehrmals Bücher von anderen Menschen vorgestellt. In der Regel waren es Titel von befreundeten Künstlern wie Susanne Haun mit ihren Büchern „Die Kunst der Radierung“ oder „Mit Tusche zeichnen“. Das welches es heute vorstellen möchte, ist von der Fotografin Wiebke Haas. Ich hatte das Glück im Sommer gemeinsam mit Wiebke Haas unsere Ausstellung Faszination Galopper zu gestalten. Die Berliner Malerin Maike Josupeit, die Meißener Malerin Karina Sturm, die Neuburger Fotografin Wiebke Haas und ich haben in der Galerie Severina und auf der Galopprennbahn Bad Doberan unsere Bilder zum Projekt „Faszination Galopper“ ausgestellt. Ich war von den Fotografien Wiebkes begeistert, denn sie bildeten einen Wunderbaren Kontrast zu meinen Aquarellen rund um das Thema Pferde und Galopprennen. Hier ein paar von den wunderbaren Pferdefotos von Wiebke Haas.

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Der Franzis Verlag hat in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Wiebke Haas das Buch „Animal Soul“ herausgegeben. Da ich meine Kamera als Skizzenbuch benutze, habe ich mit Spannung und Interesse in das Buch geschaut. Leider hilft es mir nicht bessere Fotos von den Kranichen zu machen, denn das Buch ist keine Anleitung, um eine Fotosafari professionell durch zu führen. Wiebke Haas gibt einen Einblick in die Thematik,

 

Wie portraitiere ich meinen tierischen Freund?

 

In den einzelnen Kapiteln wird ein Einblick in die Theorie der Fotografie und die Technik gegeben. Aber was viel interessanter und wertvoller für angehende Tierfotografen ist, Wiebke Haas beschreibt sehr lebendig, wie man sein Pferd, seinen Hund oder seine Katze gut in Szene setzt. Es ist schon klasse, wie es Wiebke es schafft, die technischen Dinge der Fotografie mit den Eigenheiten der Tiere beim Fotoshooting zu verbinden. So macht  das Fotografieren den Tieren und dem Fotografen Spaß. Ich glaube, dass genau dieses Zusammenspiel von Wissen um die Tiere und die Technik mit einer Portion Spaß das Geheimnis für eine gute Tierfotografie ist. Dieses ist für mich neben einer Auffrischung der Theorie, den wunderbaren Fotos der Mehrwert des Buches.

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Animal Soul - Tierfotografie mal ganz anders von Wiebke Haas

Animal Soul – Tierfotografie mal ganz anders von Wiebke Haas

Animal Soul - Tierfotografie mal ganz anders von Wiebke Haas

Animal Soul – Tierfotografie mal ganz anders von Wiebke Haas

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Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Kapitel des Buches „Animal Soul“:

  1. Kapitel: Equipment für die Tierfotografie
  2. Kapitel: Planen und Improvisieren
  3. Kapitel: Hundeblick und Supernasen
  4. Kapitel: Stolze Pferde und wilde Mähnen
  5. Kapitel: Zahm oder Wild?
  6. Kapitel: Animal Soul
  7. Kapitel: Nach dem Shooting
  8. Kapitel: Zuchtrichtung und Fototipps

 

Ein ausführlichere Beschreibung finden Sie im dem Buchtipp: Wiebke Haas «Animal Soul – Tierfotografie mal ganz anders». Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren. Zum Beweis, dass es funktioniert, was Wiebke beschreibt hier ein paar Fotos und den Hunden unserer Familie.

 

 

Danke für die Tipps Wiebke, so eine Kamera ist ein tolles Skizzenbuch für meine Aquarelle. Oder 😉

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