Über die Kunst der Aquarelle und des Weinmachens

Über die Kunst der Aquarelle und des Weinmachens

Mein Distel Aquarell als Teil eines Etiketts eines edlen Weines

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Distel im Zwielicht (c) Aquarell von FRank Koebsch
Distel im Zwielicht (c) Aquarell von FRank Koebsch

Vor wenigen Tagen hatte ich in dem Artikel „Distel Aquarelle bringen Farbe nach Hause“ berichtet, dass das AquarellDistel im Zwielicht“ verkauft wurde. Für mich ist der Verkauf eines meiner Bilder, ein wunderbares Feedback. Aber dieses Distel Aquarell wird in Zukunft nicht nur den neuen Besitzer des Aquarells erfreuen. Bereits im März hatte ich eine Anfrage, zur kommerziellen Nutzung des Motives. Jetzt konnte ich das Ergebnis des Verkaufes der Bildrechte begutachten. Im Begutachten in Zweierlei Hinsicht, einmal optisch und einmal verkosten. Mein Aquarell „Distel im Zwielicht“ ist die farbliche Grundlage der Gestaltung eines Weinetikettes. Für mich ist dieses eine gelungene Symbiose. Kunst und Wein, das geht gut zusammen ;-).

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Über die Kunst des Aussteigens und des Einsteigens

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Aber noch etwas passt wunderbar zusammen. Als ich die Weine des Winzer Thomas Plackner auspackte, machten mit die Etikettierung neugierig denn seine Weine hat er „Einsteiger“ und „Aussteiger“ genannt. Keine typischen Namen für Weine. Also habe ich ein wenig Web gestöbert.

Auf der Web Seite von Thoma Plackner habe ich folgende Aussagen gefunden:

»Wenn ich heute noch einmal anfangen würde,
würde ich Winzer werden.«

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Plackner Weine mit meinem Distel Aquarell im Etikett (c) Frank Koebsch (1)
Plackner Weine mit meinem Distel Aquarell im Etikett (c) Frank Koebsch (1)

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Und … er hat sich wirklich seinen Traum vom Weinmachen erfüllt. Für mich ist es sehr interessant, zu verfolgen was Menschen machen, wenn sie aus welchen Gründen auch immer ihre Karriere in großen Konzernen beenden. Beruflich bin ich für Siemens u.a. nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt. Es hat Spaß gemacht und war interessant, aber alles hat seine Zeit. So bin ich heute freiberuflicher Künstler. Die ganze Zeit haben wir als Familie unseren  Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock in Sanitz bewahrt, denn wir brauchen unsere Heimat,  die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee.

Der Lebenslauf und der Blog von Thomas Plackner verrät etwas über sein „Aussteigen aus dem Hamsterrad eines geregelten Arbeitsalltags in einem großen, internationalen Technologiekonzern.“ und sein Einsteigen in den Traum als Winzer in seine Heimat Franken. Ein wunderbare Geschichte und deshalb heißen seine Weine auch

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Einsteiger - ein Silvaner von Thomas Plackner

EINSTEIGER – Der Einstieg in den Ausstieg

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Einsteiger – ein Wein für alle, die vielleicht erst mit dem Gedanken an Veränderung spielen. Ein Wein für den Einstieg in die Welt des fränkischen Silvaners. Der Einstieg in die Weine von Thomas Plackner. Der Einstieg in den Ausstieg?

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 Aussteiger - ein Silvaner von Thomas Plackne

 AUSSTEIGER – Der Wein für Mutige

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Aussteiger – der Wein für die Mutigen. Für alle, die den Schritt wagen aus der etablierten Sicherheit in die aufregende, abenteuerliche und befriedigende Welt des selbstbestimmten Lebens und Arbeitens. Ein Wein für den Ausstieg aus dem uniformen, massenkompatiblen Standardgeschmack. Der Wein für die Nische, für alle Neugierigen, Offenen und Experimentierfreudigen. Ein Wein, der ganz bewußt nicht jedem schmecken muß. Der Wein für Aussteiger!

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Wenn Sie mehr über die Weine und Thomas Plackner erfahren wollen, empfehle ich Ihnen am 30.11.2013 Weinverkostung in der Zirbelstube. Für mich war der Wein ein wunderbares Erlebnis und ich freue mich, dass auf dem Etikett die Farben eines meiner Aquarelle zu sehen sind.

Es sind einfach Geschichten, die das Leben erzählt und die sich in der Kunst der Aquarelle und des Weinmachens wiederfinden 😉

Winter in Franken

Winter in Franken

Winterbilder und Winteraquarelle aus Franken und von der Ostsee

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Der Winter hat uns wieder voll im Griff. In der vergangenen Woche bin ich aus einem Winterlichen Mecklenburg Vorpommern mit Schneewolken über Sanitz und einer Landschaft wie in einem Wintertraum nach Franken gefahren. Als Norddeutscher hatte ich gedacht, wenn ich vom Winter an der Ostsee starte und ins romantische Franken fahre, erwarten mich verschneite Wälder, Dörfer und Städte. Aber als ich in Leutershausen ankam, sah das Städtchen ganz anders aus als erwartet. Leutershausen machte Anfang vergangener Woche den Eindruck, als wenn man schon den Frühling suchen kann ;-). Aber ab Mittwoch begann es zu schneien und ich hatte die Chance zu erleben, wie der Schnee alles veränderte. Es ist schon erstaunlich, was ein „wenig“ Schnee so ausrichten kann. In den Winterbildern aus Leutershausen mit und ohne Schnee bekommen Sie ebenfalls einen Eindruck davon. Aber auch mit einem Schneeüberzug ergeben sich immer noch wesentliche Unterschiede zwischen den Wintermotiven von der Ostsee und aus Franken. Zum Vergleich habe ich mal ein paar Winteraquarelle z.B. mit fränkischem Fachwerk im Winter und dem Winteraquarell aus Ahrenshoop herausgesucht.

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Bei dem Wintereinbruch war ich froh, dass ich die Tage im Atelier 20 von Ilse und Ekkehardt Hofmann verbringen konnte, denn ich war ja nicht auf der Suche nach neuen Wintermotiven. Vielmehr wollte ich in der Woche mich ein wenig zum Portrait  im Aquarell weiterbilden und hatte so ein Porträtkurs mit Werner Maier besucht. Doch hierzu werde ich in den nächsten Tagen ausführlich berichten ;-). Heute nur so viel, mein Ausflug in den Winter in Franken hat sich gelohnt.

Winterbilder in Aquarell (7)

In der vergangenen Zeit habe ich Ihnen einige Winterbilder aus dem Norden gezeigt. Heute möchte Sie ins Fränkische entführen. Dieses Bild ist vor sehr langer Zeit in einem Kurs mit Oskar Brunner in Nürnberg entstanden.
Ich mag das Bild immer noch 😉 Es ist in einer typischen Malweise von mir entstanden. Ich habe die Formen reduziert. So ist mit den Bäumen ein sehr gutes Gegengewicht zu dem Fachwerk entstanden. Die Farbwahl unterstützt dieses und bringt die winterliche Stimmung in den Hof 😉

Fachwerk im Winter
Fachwerk im Winter