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Bilder meiner Heimat

4. September 2013 7 Kommentare

Bilder meiner Heimat

Können meine Aquarelle die Frage beantworten: Was ist meine Heimat?

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Bilder meiner Heimat

Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Wir sind gerade vor einigen Wochen unterwegs und haben ein wenig Alaska und Kanada erkundet. Es war eine tolle Reise und wir haben mehr als einmal überlegt, wie es wäre, dort zu leben. Seattle oder Vancouver sind schon phantastische Städte und die Natur weiter gen Norden grandios und trotzdem sind wir wieder zurück in unsere Heimat nach Mecklenburg – Vorpommern, in die Nähe der Ostsee. Es war nicht das erste Mal, dass wir mehr oder weniger ernsthaft durchgespielt haben, Mecklenburg zu verlassen.  Beruflich bin ich in den letzten 20 Jahren nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist und bleibt (?) Sanitz in der unmittelbaren Nähe von Rostock, meine Geburtsstadt.

Genau zu diesen Fragen veranstaltet Katja Wenk eine Blogparade. Nun das Ich habe mit Blogparaden im Bereich Kunst und Kultur sehr gute Erfahrungen. Ich denke gerne an die Diskussionen zu den Themen Fragen zur Kunst #bfzkunst zurück und das Thema: Was ist Eure Heimat? Ist ein spannendes Thema.

Der SWR4 Baden-Württemberg  hat sich einen ganzen Tag Menschen befragt und zu folgenden Antworten kann man ein paar Videos sehen:

Hier einige weitere Antworten

Es gibt viele unterschiedliche Antworten, jeder Mensch wird aus seinem Erleben, nach seinen Werten und Prioritäten, eine andere Antwort geben. Wir gefallen diese Antworten, denn obwohl ich wunderschöne „Ecken“ in den vielen Städten gefunden haben, in denen ich gearbeitet habe, habe ich mich dort nie zuhause gefühlt. Ich hätte vielleicht dort eine neue Heimat finden können, hatte aber nie die Zeit und Muße.

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Ich bin in Rostock  groß geworden. Als Kind sind meine Eltern und Großeltern mit mir zum Strand gefahren, sind mit mir in Warnemünde, am Stadthafen spazieren gegangen, haben die Städte an der Ostsee erkundet Meine Mutter und mein Vater, viele Verwandte und Bekannte arbeiteten in Betrieben für den Schiffbau, im Hafen, in Reedereien, im Fischfang, ……  Als Jugendlicher habe ich mir einen Ferienjob bei der Post gesucht, denn nach dem Briefe austragen, konnte ich so ab um 10.00 Uhr am Strand liegen. Mit Freunden in den Wellen toben, Volleyball spielen, mit braungebrannten Mädchen in Bikinis flirten …  .

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Klar sind wir jedes Jahr in den Urlaub gefahren, zuerst in die Seeplatten, den Harz, das Elbsandsteingebirge, den Thüringer Wald, das Erzgebirge, das Riesengebirge, die Alpen, die Kanarischen Inseln, Ägypten, das Mittelmeer, …. haben unzählige Städte erkundet. Aber die Nähe zur Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite bis zum Horizont brauche ich zum Leben. Egal ob Rostock, HeiligendammWismar, der Darß oder Rügen, hier bin ich aufgewachsen und verwurzelt.  Ich mag die Art der Menschen, irgendwie die Ruhe und im gewissen Sinne die Beschaulichkeit. Es gibt für meine Frau und mich gibt es nichts Schöneres als am Strand an der Ostsee lang zu laufen. Das Meer zu riechen, den Wind und das Salz auf der Haut zu spüren. Den Sand zu spüren, mit den Füssen im Wasser zu laufen … Wenn die Sonne scheint umso besser, aber bei einer steifen Brise macht es Spaß.

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Aquarelle geprägt durch die  Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite

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Bei einer solchen Bindung zu Ostsee, Sonne und Wind ist eine große Anzahl von Aquarellen entstanden, die dadurch geprägt wurden – Maritime AquarelleMöwen AquarelleRügen AquarelleKranich Aquarelle, ….   Aber der Einfluss durch die Ostsee in meiner Malerei geht noch weiter. Selbst bei solchen Themen, die scheinbar gar keine Beziehung zum Meer, der Ostsee haben, wie die Sternzeichen.  Oder wie konnten sonst Sternzeichen entstehen

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Ich glaube, dass meine Aquarelle, die Frage beantworten können: Was ist  meine Heimat?, denn es sind Bilder meiner Heimat

Kunstautomaten – ein interessantes Angebot

9. Mai 2013 8 Kommentare

Kunstautomaten – ein interessantes Angebot

Kunstautomaten in Rostock

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In den vergangenen Wochen bin ich in Rostock zum dritten Mal über einen Kunstautomaten „gestolpert“.  Anna Silberstein hatte in den vergangene Jahren an den Standorten der Produzentengalerie artquarium diese Automaten installieren lassen. Also findet man die Kunstautomaten in der Großen Wasser Str. 1 und dem Barnstofer Weg 36.  Diese Standorte sind etwas versteckt. Ich habe mich riesig gefreut, dass  Frau Görß von der der Galerie Bilder & Mehr in der Langen Str. mitten in der City von Rostock nun ebenfalls einen Kunstautomaten installieren lassen hat. Gehen Sie mal vorbei, denn die Galerie Bilder & Mehr stellt immer eine Vielzahl von Angeboten regionaler Künstler zur Verfügung.

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Kennen Sie Kunstautomaten?

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Die Agentur Kunsttick hatte den Einfall, Kunst rund um die Uhr aus ausgedienten und umgerüsteten Zigarettenautomaten oder Kondomautomaten an öffentlichen Orten anzubieten. Gegen den Einwurf einiger Münzen erhält man eine Box mit einem kleinen Unikat, einem Druck, ein Foto, ein Gedicht o.a. mit einer Information für das Werk und den Künstler.  Kunstautomaten gibt es heute in Aachen, in der Wilhelmstr. 103, Waren an der Müritz, Berlin-Neukölln, Nürnberg, Sterngasse, Stuttgart, Brandenburg, Potsdam, Frankfurt, Berlin, Gelsenkirchen, Köln, Eberswalde, Magdeburg, Cottbus, Greifswald, Hamburg, Eynatten (Belgien), Berlotter Straße 30,  und … Der MDR berichtete in der Vergangenheit ebenfalls über die Kunstautomaten.  Es gibt zig Gestaltungbeispiele für die Kunst aus dem Automaten, die sich nach der angebotenen Kunst, dem Standort u.a. richten. Etliche Künstler, Autoren und Musiker stellen für die Kunstautomaten Unikate zur Verfügung. Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf Facebook Seite für die Automaten.

Vielleicht finden Sie ja auch einen Automaten in Ihrer Nähe, es lohnt sich, denn

Kunstautomaten bieten ein interessantes Angebot.

Martina Wald – Eine Zeichnerin aus Frankfurt / Main

Martina Wald – Eine Zeichnerin aus Frankfurt / Main

Unsere Ausstellung „see more jazz in fine art

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Die Ausstellung zum Jazzfestival see more jazz.

Die Ausstellung zum Jazzfestival see more jazz.

Ich hatte begonnen, die Organisatoren des Jazzfestivals see more jazz, den Ausstellungsort Galerie Rostocker Hof  und die beteiligten Künstler  vorzustellen.  Bei den Künstlern hatte ich mit der Hamburger Malerin Conny Stark und Volker Kurz begonnen. Heute möchte ich Ihnen eine weitere beteiligte Künstlerin vorstellen:

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Martina Wald

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ist Künstlerin und Zeichnerin. Sie lebt und arbeitet abwechselnd in Frankfurt am Main und auf einer kleinen Insel vor der Küste Südwest-Floridas. Nach dem Studium der Kunstgeschichte hat sie viele Jahre im Buch- und Kunsthandel gearbeitet.

Sie betreibt den bekannten Zeichen-Blog ”jedentagzeichnen” und veranstaltet Zeichen-Workshops in Frankfurt. Martina Wald zeichnet seit zwölf Jahren. Seit 2006 verbindet sie das Zeichnen mit einer weiteren großen Liebe, dem Jazz. Jährlich entstehen viele live gezeichnete Jazzdrawings, die sie während unzähliger Jazzkonzerte fertigt und die sie immer wieder in Ausstellungen in Deutschland und den USA zeigt.

Martina Wald fertigt ihre Zeichnungen mit schwarzem Tintenstift auf hochwertigem Zeichenpapier von Canson. Alle Zeichnungen haben ein Format von  15 cm x 21 cm.

Die letzte Ausstellung  der Jazzdrawings  war im Mai 2011 in der Galerie der “Alliance for the Arts” in Fort Myers, Florida.

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bass no. 54 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

bass no. 54 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

bass no. 136 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

piano no. 19 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

piano no. 19 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

sax no. 74 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

sax no. 74 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

sax no. 78 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

sax no. 78 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

trumpet no. 19 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

trumpet no. 19 (c) Jazz Zeichnung von Martina Wald

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Statement von Martina Wald zu ihren JAZZDRAWINGS

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Während unzähliger Jazzkonzerte sitze ich mit meinem Zeichenblock auf den Knien in der ersten Reihe, höre die Musik und beobachte die Musiker.
Mit dem Zeichenstift in der Hand begleite und dokumentiere ich die Verwandlung des Menschen, der ein Instrument spielt, in einen Menschen, der mit seinem Instrument völlig in der Musik, im Jazz, aufgeht.
Um Musik zu machen, braucht der Musiker das Instrument und das Instrument den Musiker. Während des Musikmachens scheint es, als verschmelzen diese beiden, Musiker und Instrument, zu einem Wesen.
Jazz wird plötzlich sichtbar.
Diesen Prozess zu beobachten, die Musik zu hören, zu spüren und die Intensität der gegenseitigen Hingabe des Musikers und des Musikinstrumentes zu erleben, hört nicht auf mich zu faszinieren.
In den letzten Jahren habe ich in Jazzclubs in New York, Berlin, Amsterdam, Wien, Paris, London, München und Frankfurt gezeichnet.

Jazz ist immer unvorhersehbar, oder besser gesagt: “unvorher-hör-bar.” Man weiß nie, was als nächstes kommt. In jedem Moment hört man etwas völlig Neues, wird von etwas nie zuvor Gehörtem, von einer neuen Improvisation überrascht.

Ich liebe Überraschungen und Jazz live zu hören ist ein einziges Fest der Überraschungen.
Jazz ist es, auf den gerade stattfindenden Moment, auf diesen Augenblick, mit Musik zu antworten.
Ich sehe da Parallelen zum Zeichnen.
Zeichnen ist für mich auf dem Papier dem zu antworten was ich sehe, fühle und eben auch: was ich höre – mit meinem Instrument, dem Zeichenstift.

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Ich kenne die Zeichnungen vom Martina Wald von ihrem Blog. Wir haben uns oft im Web zu den Zeichnungen, meinen Aquarellen und unseren Ausstellungen ausgetauscht. Ich freue mich riesig, dass ich die wunderbaren Jazz Zeichnungen von ihr zeigen darf. Wir (Conny StarkFrank KoebschMartina WaldUlli Schwenn und Volker Kurz) stellen im Rahmen des Jazzfestivals see more jazz aus. Die Aquarelle, Bilder, Fotografien und Zeichnungen unserer Ausstellung beinhalten wie der Jazz eine riesige Vielfalt an Ausstrahlung, Dynamik, Form und Farbe … und doch haben alle Künstler und Bilder etwas Verbindendes. Wie in einer Jazzband ist bei aller Vielfalt der Instrumente, der Ausdrucksweisen der Künstler das Verbindende die Musik.

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Flyer für die Austellung "see more jazz in fine art"

Flyer für die Ausstellung „see more jazz in fine art“

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

App Deutsche Bank Art Works

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Start der App - Deutsche Bank Art Works

Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder einmal Berührungspunkte zur Deutschen Bank. Zum einen weil mich beruflich die Kommunikationstechnologie der Bank interessierte und zum anderen weil ich immer mehr Kunst und Kultur an meinem Dienststandort Frankfurt entdeckte. So war es ein glücklicher Zufall, 2006 einen Vortrag von Friedhelm Hütte im Rahmen einer Ausstellungseröffnung beim VOEB in Bonn über die Kunstsammlung der Deutschen Bank zu hören. Im Rahmen des Vortrages bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Es war interessant zu hören, von welchen Gesichtspunkten sich die Deutsche Bank bei ihren Ankäufen leiten lässt und wie sie mit der Kunst umgeht. Seit dem habe ich immer wieder die Veröffentlichungen über die Sammlung der Deutschen Bank verfolgt.

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Übersicht - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht – App Deutsche Bank Art Works

Deutsche Künstler - App Deutsche Bank Art Works

Deutsche Künstler – App Deutsche Bank Art Works

In den vergangenen Tagen wurde ich auf die App Deutsche Bank Art Works  aufmerksam. Ich habe dann am Wochenende in aller Ruhe mit der Android Version auf meinem Samsung Galaxy die Sammlung in den Frankfurter Türmen der Deutschen Bank erkundet. Die App macht den Einstieg leicht. Das Intro zeigt die Hochhäuser und blendet dann zur Anordnung der Sammlung in den Etagen über.

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Diese Übersicht mit ihrer farblichen Gestaltung verführt dazu, die einzelnen Bereiche zu erkunden. Ich bin mit dem Feld „Deutschland“ gestartet und war sehr erfreut, unter anderem auf Neo Rauch zu treffen.

Information über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Information über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Ich konnte im Sommer 2010 eine Ausstellung von Neo Rauch in München besuchen und war gespannt auf die Informationen und die Werke in der Sammlung. O.k. nach dem Klick auf dem Namen des Künstlers öffnet sich eine Seite mit einer kurzen Vorstellung der Künstler. Für eine App auf einem Smartphone das richtige Maß an Informationen. Also weiter zu dem Kunstwerken von Neo Rauch.

Der Punkt unten auf der Seite suggerierte mir, es existiert nur eine Seite und so war meine Erwartung, dass ich über die Buttonleiste oben auf dem Display unter „Kunstwerke“ die Bilder von Neo Rauch finden würde. Welch eine Überraschung – ich landete auf einer Seite mit Kunstwerke der asiatischen Künstler. Wie weiter? Also mit der Returntaste zurück zu Neo Rauch. Noch mal nach unten gescrollt, die Menütaste gedrückt … Irgendwann habe ich dann versucht, ob links oder rechts eine weitere Seite vorhanden ist. Das Scrollen nach links brachte den Zugang zu der Seite mit den  Kunstwerken von Neo Rauch.

Kunstwerke über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Kunstwerke über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Die Weiche von Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Die Weiche von Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Durch Berühren der einzelnen Werke werden diese mit Beschreibung aufgeblendet. Zwischen den einzelnen Bildern kann man gut durch Scrollen nach links und rechts wechseln. Bei Bedarf kann man die einzelnen Bilder zoomen. Mit der Return Taste kommt man wieder auf die Übersichtsseite der Kunstwerke. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich unten auf dieser Übersichtsseite zwei Punkte als Hinweis, dass  zwei Seiten zu Neo Rauch existieren. Auf der Infoseite der Künstler wird der Punkt für diese Seite in der gleichen Farbe dargestellt wie der Hintergrund der Infoseite. Damit geht bei Künstlern mit nur einer Seite mit Kunstwerken der Hinweis auf die weiteren Seiten im Textteil verloren.  In diesem Fall würde ich mir eine weitere Steuerungstaste wünschen.

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Information über Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works

Information über Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works

Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Bei anderen Künstlern mit mehreren Werksseiten wie z.B. Tobias Rehberger gibt es dieses Problem nicht. Also hatte ich einen schlechten Einstieg in die App gewählt. Nun ging die Entdeckungstour erst richtig los. Bei Tobias Rehberger interessierten mich natürlich seine „in der Manier eines Hobbymalers“ erstellten Aquarelle, wie es in dem Infotext der App heißt.

Übersicht asiatischer Künstler - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht asiatischer Künstler – App Deutsche Bank Art Works

Beschreibung für die Gegenwartskunst in Asien und Pazifik - App Deutsche Bank Art Works

Beschreibung für die Gegenwarts- kunst in Asien und Pazifik – App Deutsche Bank Art Works

Danach wechselte ich über die Übersichtsseite nach „Asien / Pazifik“ landete auf einer Seite mit der Auflistung der in der Sammlung vertretenden Künstler. Da ich mich mit den Künstlern dieser Region wenig auskenne, habe ich mir über die Infozeile (i) eine Beschreibung für die Gegenwartskunst in „Asien /Pazifik“ anzeigen lassen. Die Beschreibung erleichterte mir den Zugang zu den Werken und den ausstellenden Künstler dieser Region.

Über das Auswahlmenü oder auf den Seiten kann man auch direkt zu den ausgestellten Kunstwerken wechseln und durch Scrollen in eine beliebige Region kommen.

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Menüsteuerung - App Deutsche Bank Art Works

Menüsteuerung – App Deutsche Bank Art Works

Foto von Zwelethu Mthethwa - App Deutsche Bank Art Works

Foto von Zwelethu Mthethwa – App Deutsche Bank Art Works

Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten - App Deutsche Bank Art Works

Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten – App Deutsche Bank Art Works

Fasziniert haben mich sofort die ausdrucksstarken Fotografien des südafrikanischen Fotografen und Malers Zwelethu Mthethwa.  Spätestens an dieser Stelle war es interessant auszuprobieren, wie die App in soziale Netzwerke eingebunden ist. Über die Menütaste kann man weitere Funktionen aufrufen.  Je nach Seite bekommt man ein Auswahlmenü angeboten – beim Betrachten der einzelnen Kunstwerke bietet das Menü vier Auswahlfelder.

Über die Funktion „Share“  kann man die einzelnen Werke auf Facebook teilen und kommentieren. „Scan“ erlaubt das Scannen der QR – Codes an den einzelnen Werken. Eine gute Funktion wenn man in der Ausstellung unterwegs ist und weitere Informationen zu den einzelnen Bildern haben möchte. Hat man mittels QR Code das Bild gefunden, bringt die Menüauswahl den Nutzer auch zur Infoseite des Künstlers.

Über den Menüpunkt  „Info“ bekommt man Informationen zum Engagement für die Gegenwartskunst der Deutschen Bank, zum Impressum, zu den Bildnachweisen, dem Copyright und zu anderen notwendigen Informationen.

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht – App Deutsche Bank Art Works

Art works – auf 60 Etagen - App Deutsche Bank Art Works

Art works – auf 60 Etagen – App Deutsche Bank Art Works

Besucher Information - App Deutsche Bank Art Works

Besucher Information – App Deutsche Bank Art Works

Wozu ich etwas länger gebraucht habe, war die Suche nach den Informationen über Öffnungszeiten, Möglichkeiten einer Führung u.a. Zu diesen Informationen kommt  man recht umständlich über das graue Feld „Art works – auf 60 Etagen“ in der Übersicht. Dieses Feld habe ich wirklich erst nach intensiver Suche berührt.

Dabei sind hier sehr wichtige Informationen zu finden. Ein Video, im dem Friedhelm Hütte eine Einführung in die Sammlung der Deutschen Bank und die Ausstellung am Standort Frankfurt gibt. Ich habe das Video mit großem Interesse geschaut.  Der Text dieser Seite gibt einen Auszug der Informationen wieder. Erst wenn man sich nicht von dem Video ablenken lässt und im Text nach ganz unten scrollt, findet man zwei weitere  Links zur  „Besucher Information“ und einer „Umgebungskarte“.

Fazit:

Die App ist wunderbar geeignet, um sich über die ausgestellten Werke in der Türmen der Deutschen Bank zu informieren. Die App kann gut vor dem Besuch oder während des Ausstellungsbesuches genutzt werden.

Warum ich trotz Suchens auf der Seite von Neo Rauch nach den Kunstwerken zu dieser Aussage gekommen bin, ist ganz einfach. Wenn ich einen anderen Künstler als Einstieg gewählt hätte, wäre dieses nicht passiert. Die App lässt sich sehr einfach bedienen.  Was wirklich schade ist, – das Video von Friedhelm Hütte über die Sammlung und insbesondere die Besucherinformationen sind sehr schwer zu finden. Was nützt die beste App, wenn mögliche Besucher nicht den Weg in eine der Führungen durch die Ausstellung finden.

Aber insgesamt wünsche ich mir viel mehr solche informativen und gut gemachten Apps für Museen, Ausstellungen und Sammlungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Großstadt Frühling

3. April 2011 6 Kommentare

Aquarellisten treffen sich am Potsdamer Platz

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Freitag war ich in Berlin und habe mich unteranderem mit Susanne Haun und Andrea Mattern getroffen. Andreas Mattern hatte eine Verabredung mit seinen Malschülern. Als Aquarellist hat er viele Stadtansichten gemalt, Bücher dazu veröffentlicht und gibt logischer Weise auch Kurse und Workshops  mitten in der City. Am Freitag haben sich er und seine Malschüler am Potsdamer Platz getroffen und die Silhouette mit dem Bahntower, dem  Kollhoff-Tower, dem Büro- und Geschäftshaus Potsdamer Platz 11. Es ist immer wunderbar zu sehen, wie andere Menschen an Ihre Bilder herangehen. Toll was auch zu erleben, dass die Social Networks wirklich funktionieren, denn Frank Hess hat ebenfalls die Chance ergriffen in einer Pause vorbei zu kommen und einer der Malschüler kannte mich aus meinem Blog 😉

Trotz des lebhaften Treffens war ich ein wenig von Berlin enttäuscht.  Warum? Nun am Wochenanfang war ich in zwei anderen Metropolen unserer Republik. Frankfurt / M. und Stuttgart . Stuttgart ist seit einigen Tagen grün.  Aber hier in der Berlin pfiff der Wind die Leipziger Straße lang und Susanne Haun fand erst auf dem Nachhauseweg ein paar Ranunkel Blüten, die sich zeichnen ließen

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P.S.  unter folgenden Links finden Sie weitere Fotos von unserem Treffen am Potsdamer Platz

Johannes Müller-Franken in der Palette 05 / 2009

Wenn ich in dem Beitrag über Lydia Leydolf vor einigen Tagen in diesem Blog geschrieben habe, dass ich das Licht in ihren Aquarellen mag, zeigt Johannes Müller-Frankens was man mit der Ausbildung als Kameramann mit Licht und einem anderer Medium und Technik in der Malerei zaubern kann. Für mich der faszinierendste Künstler, der in der Palette 05 / 2009 vorgestellt wird.
Hr. Dr. Helmut Orpel stellt in dem Artikel „Die Wiedergeburt der Malerei – Johannes Müller-Frankens inszeniert Sinnlichkeit“, S. 14 ff diesen Künstler vor. Wenn ich in der letzen Ausgabe der Palette mit Herr Orpel aus Autor gehadert habe, kann ich sagen, dass er es aus meiner Sicht dieses Mal besser gemacht hat. Die gewählten Formulierungen passen wesentlich besser zu meinen Empfindungen und Überlegungen beim Betrachten der Bildern von Müller-Frankens. ;-).

Fotorealismus hat es in der Malerei Deutschland, ja vielleicht so gar Europas nicht einfach. Es gab und gibt intensive Auseinandersetzung. Die Gegner sagen, wo zu brauche ich eine fotorealistische Malerei, wenn ich den Gegenstand, die Szene genau so mit dem Medium der Fotografie einfangen kann. So ist es kein Wunder, Müller-Franken von einem Galeristen in New York vertreten wird und seine Bilder eher dort und im Ausland Käufer finden.

Johannes Müller-Franken gibt für mich seine eigne Antwort auf die Frage, wozu Fotorealismus. Er plant mit den Erfahrungen und Mittel eines Kameramanns, eines Fotografen seine Bilder, inszeniert die Menschen, hebt zum Teil mit dem Licht bestimmte Ausschnitte hervor, vereinfacht gegenüber dem Foto Räume. Er lässt bewusst Dinge weg und überhöht andere durch farbliche Gestaltung. Was raus kommt sind wunderbare Bilder, für mich wahre Hingucker.

Und doch werde ich durch diese Malerei an die letzte Fotoausstellung erinnert, die ich besucht habe.  Es war im April 2009 in der Art Collection der Deutsche Börse in FrankfurtTobias Zielony mit seinen Bildern über die Jugendlichen europäischer Städte, die wirken als ob sie Spielfirmen entsprungen sind. Es ist eine andere Darstellung aber bei Künstler haben diesen Hintergrund aus dem Bereich Film und man sieht es in der Art und Weise der Inszenierung der Personen. Johannes Müller-Franken steigert die Wirkung für den Betrachter aber noch einmal durch die Mitte der Malerei.

Am besten machen Sie sich selbst ein Bild, nur leider hat Johannes Müller-Franken keine HomePage. Wenn Sie neugierig geworden sind, müssen Sie die Palette kaufen ;-).

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