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Wie viel Büroarbeit gehört zum Malen?

5. Februar 2018 9 Kommentare

Wie viel Büroarbeit gehört zum Malen?

Was gehört zu einem ganz normalen Tag eines Aquarellisten?

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Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch

Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch

Es ist immer wieder interessant, sich mit anderen Menschen über meinen Beruf zu unterhalten. Seit April 2011 gebe ich als BerufsbezeichnungFreiberuflicher Künstler“ an. Die meisten Menschen lernen mich über meine Aquarelle, Ausstellungen, Veröffentlichungen in Zeitschriften und im WEB oder über unsere Kalender und Kunstkarten kennen. Andere Menschen treffe ich in den Aquarellkursen und Malreisen kennen. Es sind die Ergebnisse meiner Arbeit über die die Menschen mich kennen lernen.  In den Gesprächen mit anderen Menschen über mein Berufsbild, höre ich oft Meinungen, dass Künstler als Bohème leben oder Maler den ganzen Tag malen. In der vergangenen Woche hatte ich wieder so ein Gespräch. Ich versuche dann immer zu berichten, wie bei mir ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten aussieht. Auch wenn ich sehr gerne und oft male, Dinge auf dem Papier oder einer Leinwand ausprobiere und Motive am liebsten in der Natur beobachte, wird aus meinen Schilderungen immer wieder schnell klar, dass sich mein Berufsleben nur wenig von dem eines anderen Freiberufler unterscheidet. Ich hatte in der Vergangenheit in der Darstellung „Mein Leben als Künstler“ einmal aufgelistet, welche Tätigkeiten welchen Zeitumfang im ganz normalen Tag eines Aquarellisten einnehmen. Meine Gesprächspartner sind immer sehr erstaunt, wie gering der Zeitanteil ist, in dem ich male. Dieses sieht sicher bei jedem im Detail ein wenig anders aus. Zu einem ganz normalen Tag eines Aquarellisten gehört leider auch eine Menge Büroarbeit. Bei einem Künstler denken die wenigsten Menschen an die notwendigen Büroarbeiten. Ich habe einfach einmal am Donnerstag vergangene Woche ein paar Fotos geschossen und will nun beschreiben, was ich als klassische Büroarbeit erledigt habe.

  • Ich habe die Belege und gefahrenen Kilometer der letzten Tage in der Buchhaltung erfasst sowie die Zahlungseingänge auf dem Geschäftskonto kontrolliert.
  • Zum Quartalsanfang sind immer die notwendigen Unterlagen für das Finanzamt zusammen zu stellen. Auch wenn man mit der Buchhaltung auf dem laufenden ist, sind immer noch Unterlagen zu kopieren und Rückfragen unserer Steuerberaterin zu beantworten. Eine meiner schlimmsten Arbeiten 😉
  • Einer Kundin gefiel das Rügen AquarellPfarrwitwenhaus in Groß Zicker“. Sie hatte das Aquarell von dem wohl beliebtesten Motiv auf dem Mönchgut über unsere Web Seite gekauft. In diesem Fall bekomme ich von unserem Shop eine Mail und die Arbeit beginnt. Ich muss klären, wo sich das Original befindet. Ist es auf einer Ausstellung oder lagert es in unserem Archiv? Wenn es unterwegs ist, muss ich unserem Partner bitten, uns das Bild zu schicken. In diesem Fall lagerte es in einer unserer Mappen. Als nächstes wird eine Auftragsbestätigung und eine Rechnung für den Kunden geschrieben, das Aquarell verpackt, der Paketschein gedruckt und die Lieferung zur Post gebracht. Ist das Paket unterwegs, wird der Kunde über die Sendungsnummer informiert und die notwenige Buchhaltung gemacht. Zur Überwachung der Zahlungseingänge noch fix einen Termin in den Kalender setzen.
  • Für meine Malschüler der Aquarellkurse an der VHS Rostock habe ich eine Ausstellung im Rostocker Hof Am nächsten Tag wollten wir die Ausstellung hängen, also habe ich die Etiketten für die Bilder geschrieben und gedruckt, Seile, Haken, das Werkzeug, Flyer und Visitenkarten für die Ausstellung zusammengesucht.
  • Wie es an solchen Tagen so ist, merkt man immer im letzten Augenblick, bei welchen Büromaterialien der Vorrat dem Ende entgegengeht. Die Tintenpatronen meines Druckers leerten sich drastisch, der Edding und ein Klebestift waren eingetrocknet, der letzte Ordner ging für die Steuerunterlagen drauf und die Etiketten würden für eine weitere Ausstellung nicht reichen. Also habe ich fix die notwendigen Bestellungen im Web gemacht und wieder Rechnungen für die Buchhaltung erzeugt.
  • Ich habe den Blogartikel über den Buchungsstart des Plein Air Festivals 2018 – Malen an der Ostsee geschrieben.

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So verging eine Menge Zeit – mit klassischer langweiliger Büroarbeit. Ich bin ehrlich, am Ende des Tages habe ich dann doch zu Pinsel und Farbe gegriffen. Ich habe einen Schlepper als Miniatur in Aquarell gemalt. Ein Kunde hat angefragt, ob ich für einen Tagungsraum ein großes maritimes Aquarell mit einem Containerschiff malen kann. Ich mag Boote und Schiffe und hatte in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift sogar schon mal ein malerisches Bootbauseminar veröffentlicht. Also hatte ich an einigen Abenden zuvor in meinen Erinnerungen, den Fotos von unseren Reisen, dem Schiffe gucken im Warnemünde, dem Schlepperballett bei der Hanse Sail, dem Malen an der Elbe und dem Web nach Ideen für so ein Bild gesucht. Meine Idee ist es, neben dem schwarzen Containerriesen als Farbtupfer einen oder zwei rote Schlepper zu setzen. Also habe ich zu Einstimmung auf eine mögliche große Arbeit rote Schlepper als Miniatur nach meinen Rechercheergebnissen gemalt. Mit dem Malen ist die Arbeit für diese kleinen Aquarelle noch nicht beendet. Ich habe Sie für meinen Kunden und unsere Web Seite fotografiert. Es gibt viele Liebhaber von maritimen Bildern, also werde ich die Fotos von den Schleppern in den nächsten Tagen in unserem Web shop zu Verkauf anbieten. Eine weitere Büroarbeit, die auf mich zukommt.

 

Haben Sie sich so einen ganz normalen Arbeitstag eines Aquarellisten vorgestellt?

 

Die meisten meiner Arbeitstage verlaufen so ganz unromantisch. Aber umso schöner war es, in die leuchtenden Augen meiner Malschüler am nächsten Tag bei ihrer ersten Ausstellung zu schauen, ein Feedback für ein verkauftes Aquarell zu bekommen und in den warmen Monaten gemeinsam mit anderen an der Ostsee zu malen, die Kraniche zu beobachten und und … Diese Erlebnisse sind die High Lights aber eben nicht der Alltag. Wenn ich dieses den Gesprächspartnern auf ihre Fragen zu meinem Beruf erzähle, kommt das nicht immer gut an. Etliche Menschen wollen mit den Bildern auch Geschichten von einem romantischen Künstlerleben kaufen. Also gehört zum Malen sicher auch die Kunst des Verkaufen`s. 😉

Mein Leben als Künstler

Mein Leben als Künstler

Ich bin kein BohèmeEin ganz normaler Tag eines Aquarellisten

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Nach dem ich meine Artikel zum Aquarell malen auf Rügen, an der Ostsee z.B. am Strand von Kühlungsborn veröffentlich hatte, ergab sich ein nettes Gespräch über das Leben als Künstlers. Klar wenn man die Fotos sieht, wie wir beim besten Wetter am Strand oder im Hafen von Groß Zicker malen,  kann man schnell auf die Idee kommen, dass jeder Tag von mir so aussieht. Es würde mir schon gefallen 😉

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Leider ist dieses nicht so. Die Zeit der Malreisen ist nur eine kleine Zeit im Jahr. Die Vorstellungen der meisten Menschen über das Leben eines Künstlers entsprechen nicht dem, wie meine Tage verlaufen. Ich gehe einem recht geregelten Leben nach und bin kein Bohème. Vor einiger Zeit hatte ich im Netz einmal eine Grafik über das Leben eines Fotografen gefunden, welche zwei Abbildungen mit den Titeln „Was die Menschen glauben, was ein Fotograf macht“ und „Was ein Fotograf tatsächlich macht“ zeigt. Nun ein Fotograf fotografiert halt nicht 80% des Tages und mach 20% Party. Genau so wenig male ich nicht den ganzen Tag am Strand und gehe zwischen durch baden. Leider 😉 Zur Vorbereitung des Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ und meines Vortrages  „Social Media für Freiberufler und Künstler“ im Rahmen des Treffpunkt Kulturmanagement hatte ich eine Grafik für meine Tätigkeiten erstellt. In der Artikelserie Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten  hatte ich bereits in der Vergangenheit über typische Arbeitstage von mir berichtet. Auf Grund der Diskussion über meine Malreisen an die Ostsee, habe ich mal wieder einen typischen Tag eines Aquarellisten dokumentiert. Es war der vergangene Donnerstag …

Irgendwann gegen 06.30 Uhr war die Nacht vorbei. Nach einem Espresso und einem Glas Milch als Frühstück begann ich im WEB zu schauen, was es über Nacht Neues gab. Danach wenig Facebook, Pinterest und Google+, um meine News, dass ich im Rahmen der 16. Woche des Kranichs über meine Kranich Aquarelle einen Vortrag halte, in der Welt zu bringen. Eine wunderbare Gelegenheit um meine Faszination für die Kraniche mit anderen Menschen zu teilen. Nach gut drei Stunden habe ich habe ich Rechnungen für bestellte Kalender erstellt. Der Verkauf unser Kalender für das Jahr 2015 ist sehr gut angelaufen, also gab viel zu tun. Wir freuen uns riesig, dass sich viele Menschen für unsere Aquarelle in dem Kalender begeistern. Es ist ein schönes Feedback für unsere Arbeit. Meine Aufgabe an diesem Tag war es auch die Kalender zur Kunstscheune Rethwisch und zur Galerie Severina zu bringen. Die Galerie Severina ist in den nächsten Wochen Ausstellungsort unseres Projektes Faszination Galopper. Aber zurzeit kann man dort noch die  Ausstellung „La Gonzesse – Die 20er“ sehen.  Anja Es zeigt Tänzer und Tänzerinnen, Vamps, Diven und Dandys aus den Pariser Revue-Theatern der 20er Jahre in einem lebensgroßen Format. Eine sehenswerte Ausstellung, mein Tipp gehen Sie doch mal in den nächsten Tagen vorbei ;-). Die Galeristin Frau Höppner und ich haben noch einige Details für die kommende Ausstellung „Faszination Galopper“ abgestimmt. Dann ging es wieder rein ins Auto und weiter ging es in die Rostocker Innenstadt. Ich hatte die Hoffnung in der Galerie Klosterformat Frau Lamberz anzutreffen, um mit ihr die verkauften Sternzeichen Bücher abzurechnen. Aber ich hatte kein Glück. So habe ich die Zeit genutzt, um Frau Görß von Bilder & Mehr einen Besuch abzustatten, denn ich suchte für ein Geschenk noch einen Rahmen. Nach fast 100 km und viereinhalb Stunden später war ich am späten Nachmittag wieder zuhause. In der Zwischenzeit wurden bei unseren Nachbarn drei große Pakete abgegeben. Ich hatte für unsere Ausstellungen bei Nielsen und Hama Bilderrahmen bestellt. Solche Sendungen sind immer spannend, denn einige Versender und Paketdienste sind einfach nicht in der Lage mit Bilderrahmen umzugehen. Es gab Zeiten, da ging jeder zweite Rahmenlieferung zurück, weil die Gläser oder / und die Rahmen auf Grund von Vandalismus beim Transport und schlechter Verpackung beschädigt waren. Das Verschicken von Bilderrahmen ist eine Kunst. Also mussten wir die Sendungen schnell öffnen und kontrollieren. Nielsen fertigt laut einem Vergleichstest nicht nur die besten Aluminium Wechselrahmen sondern weiß auch, wie man Rahmen versendet, damit diese heil an kommen. Aber es kam wie es kommen musste. Für ein Blatt Format 20 x 50 cm hatte ich Hama Holzrahmen „Riga“, 26 x 60 cm. Hama liefert zwar das passende Format, aber mit ungeschliffenen Glas und nicht gut verpackt. Das Ergebnis – defektes Gals bei der Lieferung von Hama. Nun bin ich gespannt, wie gut die Reklamationsabteilung dort arbeitet. Als dann alle Rahmen verstaut, die Verpackungen entsorgt und die notwendige Buchhaltung erledigt war, ging es um 18.00 Uhr vor den Fernseher, um das WM Spiel zwischen den USA und Deutschland zu sehen. Nebenbei Mail bearbeiten, Kommentare auf Facebook, Google+ & Co. beantworten und nach dem Spiel den nächsten Artikel für meinen Blog vorbereiten.

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Mein Arbeitsalltag ist also eher unspektakulär, leider male ich nicht den ganzen Tag am Strand und ich versuche auch nicht dem Klischee eines armen Künstler und Bohème zu entsprechen. Ich habe mir den Beruf ausgesucht und liebe es selbstbestimmt die Tätigkeiten auszuführen und besonders die Tage, an denen ich Zeit habe zu malen ;-).

Wie haben Sie sich das Leben eines Künstlers vorgestellt?

Ein Überblick über meine Aquarellmalerei auf Facebook

Ein Überblick über meine Aquarellmalerei auf Facebook

Das Video von Facebook zum 10. Geburtstag über Frank Koebsch

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Am 05. Februar hat Facebook seinen 10.  Geburtstag gefeiert. Ein Anlass für viele darüber nachzudenken, wie das soziale  Netzwerk die Welt verändert hat oder was uns ohne Facebook erspart geblieben wäre. Immer wieder wurde Facebook in Bezug auf den Datenschutz kritisiert und insbesondere welche Daten, das Social Net über uns speichert. Wie immer waren auch Meldungen über die düstere Zukunft von Facebook zu lesen.

Facebook hat zum 10. Geburtstag für jeden Account ein Video erstellt. Ich habe mir mein Video mit einem Schmunzeln angeschaut und dabei festgestellt, dass es vielleicht ein gutes Beispiel zur Nutzung von Facebook für einen Selbstständigen oder ein Künstler ist. Wenn Sie möchten klicken doch auf das Bild und schauen in das Video.

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Das Video von Facebook zum 10. Geburtstag über Frank Koebsch

Das Video von Facebook zum 10. Geburtstag über Frank Koebsch

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Mein Weg auf Facebook

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Ich bin seit 2008 bei Facebook und habe meinen Start dort vorsichtig gestartet. Zu dieser Zeit war es mein Job im Rahmen des Business Development bei Siemens Anwendungsfälle der Unified Communication  im Zusammenhang mit den Social Media aufzuzeigen. Ohne das Verständnis für die Sozialen Netzwerken wäre dieses nicht möglich. Also fing ich an, Facebook mit meinem Hobby der Aquarellmalerei zu entdecken. Als ich dann nach 2011 meinen Weg als freiberuflicher Künstler ging, konnte ich von diesen Erfahrungen profitieren.

Wenn Sie sich das Video von Facebook zum 10. Geburtstag über mich anschaut, sieht man folgende Bilder.

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Sich richtig auf Facebook präsentieren

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Das Video von Facebook ist ein guter Überblick über meine Aquarelle, meine Ausstellungsschwerpunkte und bietet Hinweise auf mein Angebot an Aquarellkursen. Es sind drei Jazz Aquarelle zu sehen. Der Zusammenhang ist für mich klar, denn ich habe in Greifswald die Ausstellung Jazz meets fine art, in Rostock die Ausstellung see more jazz in fine art als Kurator organisiert. Dazu kommt noch, dass ich mit einem Motive meiner Jazz Aquarelle den Kalenderwettbewerb 2014 von Hahnemühle begleiten konnte. In dem Facebook Video finden sich auch vier Kranich Aquarelle und ein Foto von der Eröffnung der Ausstellungsreihe Faszination Kraniche in der Galerie Faszination Art wieder. Ich mag hat die Vögel des Glücks und teile gerne meine Begeisterung mit anderen ;-). Das Aquarell Hamburger Feuerschiff verweist auf unser Projekt mit Ausstellungen und dem Buch zu den Sternzeichen. Das Möwen Aquarell und Bild vom Doberaner Münster zeugen von meiner Verbindung zur Ostseeküste. Die Blumen Aquarelle egal ob Löwenzahn– oder Mohn Aquarelle zeigen gemeinsam mit den Kranich Aquarellen das Interesse der Kunden und einen Auszug der verkauften Aquarelle.

Facebook ist somit ein guter Spiegel meines Wirkens als Aquarellmaler. Gleichzeitig ist Facebook Teil der Kommunikation mit anderen Menschen, hilft mir gleichzeitig beim notwendigen Marketing und der SEO für meinen Blog. Für mich kann ich als Fazit sagen:

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Ohne Facebook und andere Aktivitäten im Netz wäre ich nicht so erfolgreich.

Über meine Erfahrungen im Bereich Social Media konnte ich in Vorträgen im Treffpunkt Kulturmanagement und der Kreativsaison Mecklenburg berichten und gestalte über meine Kommunikation auf Facebook Kurse. In den nächsten Wochen biete ich in Zusammenarbeit mit der VHS Rostock einige Kurse zu Facebook und Google+  an. Vielleicht haben Sie ja Interesse sich mit mir über eine erfolgreiche Kommunikation auf Facebook auszutauschen, denn finden Sie hier die nächsten Termine. Facebook kann bei richtigen Umgang eine Hilfe für jeden Künstler, Freiberufler und Unternehmen sein.

In diesem Zusammenhang ist das Video von Facebook zum 10. Geburtstag über mich eine kleine Erfolgsstory.

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement

23. Juli 2013 8 Kommentare

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement

Social Media für Freiberufler und Künstler

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Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement -  Social Media. Auch wer alleine ist hat Chancen

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement – Social Media. Auch wer alleine ist hat Chancen

Christian Henner-Fehr hatte vor einigen Wochen angesprochen, ob ich im Treffpunkt Kulturmanagement ein wenig über meine Erfahrungen im Social Media zu berichten.

Der Treffpunkt ist eine Web Konferenz, die von Christian Henner-Fehr zu interessanten Themen initiiert wird. Ich habe sofort ja, gesagt, denn ich habe den Treffpunkt Kulturmanagement schätzen gelernt, denn ich hatte in der Vergangenheit einige WEB Meetings zu verschiedenen Themen miterlebt, z.B. von

Inhaltlich haben die Vorträge und Diskussionen einige Impulse für meine Arbeit gebracht. Also kann ich mich auf diese Weise vielleicht bedanken, in dem ich über meine Erfahrungen berichte. Christian Henner-Fehr hat auf seinem Kulturmanagement Blog die nächste Diskussionsrunde mit dem Thema

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Social Media: Auch wer alleine ist, hat Chancen 

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veröffentlicht. Um meinen Lebensunterhalt als Aquarellist ( Freiberufler, Selbstständiger ) versuche ich meine Aquarelle, Drucke und Bildrechte zu verkaufen, gebe Kurse im Bereich Social Network und Aquarellkurse.  Ich hatte mich immer wieder mit den Themen

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Artikel zum Social Media veröffentlicht. Zentrum meiner Arbeit im WEB ist dieser Blog. Hier versuche ich Inhalte und Bilder zu erstellen, die ich dann auf Facebook, Google+, Pinterest, Twitter, Xing u.a. teile. Ich hatte meine Gründe beschrieben, warum ich einen Blog betreibe, und wie versuche, meinen Blog erfolgreich zu machen. Aus den Zeilen kann man schon sehen, ich versuche meine Chance im Social Web zu nutzen. Doch ich versuche bei weitem nicht alles alleine zu machen. Wir haben zwei erfolgreiche Blogparaden mit bis zu 10 Künstlern veranstaltet, um unsere Blogs im Web bekannter zu machen. Viele der Ausstellungen habe ich mit meiner Frau oder anderen Künstlern gemeinsam realisiert. Z.B.

Also ist arbeite zwar als freiberuflicher Künstler, aber ich bin nicht alleine – sondern habe mir immer Mitstreiter gesucht. Das Networking im wirklichen Leben und im Web tragen wesentlich zu meinen Erfolgen bei 😉

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Morgen am 24.07.2013 stellen Susanne Haun und ich in der Zeit zwischen 09.00 und 10.00 Uhr einen Teil unserer Arbeit im Bereich Social Media vor. Christian Henner-Fehr wird die Web Konferenz begleiten. Es wird bestimmt interessant. Diskutieren Sie gemeinsam mit anderen Kulturschaffenden, Künstlern, Museumsmachern u.a. aus Deutschland, Osterreich und der Schweiz. Hier der Link um an der Web Konferenz teilzunehmen: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement.

Schauen Sie  doch mal vorbei und folgen Sie unserer Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement.

Preise für Kunst

Preise für Kunst

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Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?

Preise in der Kunst sind eine heikle Sache. Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab für Kunst – Preise werden gemacht. Entweder werden die Preise von Sammlern und Galeristen gemacht, wenn es sich um die Tops handelt. Oder …  die Künstler müssen die Preisen machen. Ich habe mich in der Vergangenheit immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt, denn Künstler wollen von Kunst leben können. Ich habe die Auffassung, Künstler müssen als Unternehmer handeln.

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Preis für unsere Malerei

Bilanz

Bilanz

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Zum Jahresanfang beschäftigt sich jeder Selbstständige und Freiberufler mit dem Thema Steuern und Bilanz des vergangenen Jahres. Also ziehe ich Bilanz: Wie viele Bilder wurden verkauft, welche Motive, in welchen Größen und was ist unterm Strich übrig geblieben. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, passen die Preise? Ein ganz heikles und zugleich ganz einfaches Thema. Es lebe die Betriebswirtschaft 😉

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Preise und die Kosten für unsere Malerei

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Ich brauche keinem zu erzählen, dass die Kosten für Energie, Zugfahrten, Autofahrten und Material gestiegen sind. Nun ist die Malerei kein materialintensives Unterfangen, aber es „läppert sich“. Was dazu kommt sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, damit wird die Arbeitszeit eines Freiberuflers und Selbstständigen entwertet. Das sind Fakten, aber sind die Kunden auch bereit, dieses zu bezahlen?

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Preis – Angebot und Nachfrage

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Wir haben im vergangenen Jahr so viele Bilder und Kalender verkauft wie noch nie zuvor. Hierfür noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die dabei geholfen haben und insbesondere an die Käufer unserer Aquarelle, Pastelle und den Kalendern.

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Neue Preise für unsere Malerei

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Neue Preise für unsere Malerei

Neue Preise für unsere Malerei

Diesen Erfolg müssen wir nutzen, damit weiterhin genug Geld zur Deckung unserer Kosten übrig bleibt. Darum kündigen wir heute für den Beginn unserer ersten Ausstellung ab den 3. März 2012 eine Preiserhöhung an. Wir werden unsere Preise im Durchschnitt um 16% erhöhen. Hier ein paar Beispiele für typische Formate:

  • Ein Aquarell im Format 24 x 32 cm kostet heute 125€ und ab März 145€.
  • Ein Aquarell im Format 30 x 40 cm kostet heute 190€ und ab März 215€.
  • Ein Aquarell im Format 56 x 76 cm kostet heute 670€ und ab März 750€.

Diejenigen, die bereits mehrere Bilder von uns haben, wird der Wertzuwachs vielleicht freuen. Andere werden schimpfen. Wenn Sie schon immer ein Aquarell oder Pastell von uns kaufen wollten, nutzen Sie die Chance noch in den nächsten Wochen. Auf unserer Homepage, finden Sie alle Bilder mit den heute aktuellen Preisen.

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Welche Preise für Kunst sind Sie bereit auszugeben?

Blogparade Teil 4: Sollte Kunst erschwinglich sein…

15. Mai 2011 10 Kommentare

Conny Niehoff fragt:  Sollte Kunst erschwinglich sein…

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Diese Frage von Conny Niehoff in ihrer Blogparade ist sehr interessant. Conny hat die Frage aus der Sicht gestellt, dass sich die Menschen als Käufer der Bilder, die Bilder bei den Künstlern und den Galerien leisten können und wollen. Hierzu gibt es dann verschiedene Facetten, wenn sich die Kunden kein wunderbares großes Original leisten können oder wollen, sind sie dann daran interessiert von dem Künstler

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit kleineren Aquarellen und kleinen Kalendern gemacht, dieses offensichtlich aus zwei Aspekten heraus. Nicht jeder hat eine große Wand frei, aber ein kleines Bild z.B. 24 x 32 cm und ein Kalender in einem CD Format für den Schreibtisch oder die Vitrine gehen immer noch. Dazu kommt noch ganz klar der preisliche Unterschied entsprechend der Größe. Ein Aquarell 24 x 32 cm kostet bei uns z.Z. 125 €  und ein Format 56 x 76 cm 670 €.

Kalenderdeckblatt 2011 (c) Hanka & Frank Koebsch

Kalenderdeckblatt 2011 (c) Hanka & Frank Koebsch

Morgenstimmung im Hafen 2 (c) Aquarell von Frank Koebsch

Morgenstimmung im Hafen 2 (c) Aquarell von Frank Koebsch

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch

Kalender 2011

Aquarell 24 x 32cm

Aquarell 56 x 76 cm

Der zweite Aspekt, des Themas Kunst muss man sich leisten können ist die Frage, ob sich der Künstler die Kunst leisten kann. Sprich sind die Einnahmen so groß, dass es davon seinen Lebensunterhalt leisten kann. Es ist halt eine Kunst von der Kunst zu leben. Dieses führt in der Regel nicht zu der Frage, nach dem Lebensstil des Künstlers sondern nach der Frage, wie ergibt sich der Preis des Kunstwerkes. Ich bin der Meinung, dass der Preis für Kunst wird gemacht, aber dieses hilft nicht wirklich wenn die Kunden den Preis nicht akzeptieren oder sich die Kunst nicht leisten wollen oder können. Hierzu gibt es gerade in Neubrandenburg unter der Überschrift „Arme Künstler“ eine aufgeregte Diskussion.

Ich kenne viele Menschen, die sind der Meinung, dass die Gemeinden, Städte und Länder für den Bereich der Kunst und Kultur verantwortlich sind. Klar liegt hier ein Teil der Verantwortung, z.B. im Bereich der Bildung, der Museen, Bibliotheken und Archive, der Theater zur Bewahrung der Kultur und auch für die Rahmenbedingungen zur Entwicklung der Kunst und Kultur heute und morgen. Auch wenn ich Bilder malen, Ausstellungen organisiere und auch Bilder verkaufe, würde ich nie auf die Idee kommen, dass der Staat in letzter Konsequent dafür zu sorgen hat, dass Künstler sich ihre Kunst leisten können. Bildende Künstler arbeiten in der Regel als Freiberufler und sind damit Selbstständiger Unternehmer. Warum? Anderen Selbstständigen wie der Handwerksmeister um die Ecke ermöglicht der Staat auch kein sorgloses Leben bis zu Rente.

Die Quintessens ist für mich, dass der Staat Rahmenbedingungen gestalten muss, der Künstler als selbständiger Unternehmer seine Existenz im Wesentlichen alleine sichern muss und der mündige Bürger sich mit der Kultur und Kunst seiner Heimat auseinander setzen sollte. 😉 So wird es gute Zeiten geben, wo man sich mehr leisten kann und schlechte…. Als Künstler muss man sich wie jeder Freiberufler selbst und ständig kümmern. Wenn es nicht reicht, ist man nicht mit dem richtigen Konzept, am richtigen Ort oder hat leider nicht den richtigen Beruf. Es ist wie immer nur die besten Sportler können von Ihrem Sport leben, nur die besten Unternehmen verdienen auf Dauer genug Geld.

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Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

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P.S.: Schauen Sie doch mal in die vierte Etappe unserer Blogparade. Es lohnt sich, denn heute wird Coco ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihren wunderbaren Akt verlosen. Also sputen Sie sich.

Coco Glückwunsch, als ich das letzte Mal geschaut habe waren es 127 Kommentare.  Klasse gemacht 😉 !!!!!

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Conny Niehoff„Rückenakt“32 x 24 cm,Hahnemühle Burgund
Rückenakt (c) Conny Niehoff
Rückenakt (c) Conny Niehoff

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Arme Künstler im Nordosten Deutschlands

12. Mai 2011 8 Kommentare

Alles, nur kein Unternehmer? 😉

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Seit dem 10. Mai tauchen in Mecklenburg Vorpommern immer wieder kurze Meldungen über eine Studie der Hochschule Neubrandenburg auf. Die Überschrift lautet in der Regel Studie: Arme Künstler in Mecklenburg-Strelitz.

Als Fakten werden z.B. in der dpa Meldung vom 11.05.2011 folgende Daten genannt:

  • „Das Gros der Künstler, Kunsthandwerker und anderen kreativ Tätigen in der Region Mecklenburg-Strelitz lebt von rund 1.200 Euro im Monat und damit finanziell am Limit.“
  • „Mehr als 50 Prozent der Befragten hätten erklärt, dass sie mit 17.500 Euro im Jahr oder weniger auskommen müssten. 35 Prozent der Befragten gaben an, mehr als 50.000 Euro im Jahr zu haben, 15 Prozent lagen dazwischen.“

o.k. Wenn man das durchschnittliche Einkommen in Mecklenburg Vorpommern von 28.181€  kennt, ist diese zwar nicht schön, aber auch nicht überraschend. Es spiegelt die Situation eines Flächenlandes mit wenig Industrie und viel Abwanderung in der vergangenen Jahren und einer rasant alternden Bevölkerung wieder.

Arme Künstler

Arme Künstler

Der Nordkurier hatte am 11.05.2011 ebenfalls zu der Studie: Arme Künstler in Mecklenburg-Strelitz einen Artikel veröffentlicht – aber mit der Überschrift: Mehr Dialog für die Kultur erwünscht. Eine ganz andere Tonlage zur gleichen Studie 😉 Die Empfehlung der Studie heißt laut Nordkurier Mehr Förderinstrumente, mehr Dialog innerhalb der Branche, mehr Verknüpfung mit touristischen Angeboten |1|. Innerhalb der Studie machten Künstler „in individuellen Interviews ihren Problemen Luft“: Vom „Betteln“ um Unterstützung bis zur „Massenabfertigung“ durchreisender Touristen.“ |1|

Was ich gut finde ist, dass auf die Situation der Künstler und Kreativen hingewiesen wird. Es ist schon nicht leicht in einem Bundesland mit geringen Bruttosozialprodukt von der Kunst zu leben. Aber es ist scheinbar auch notwendig, dass den Künstlern und Kreativen der Spiegel vorgehalten wird. Der Nordkurier schreibt von einer zu geringen Vernetzung der Kreativen mit anderen Wirtschaftszweigen und zitiert Markus Wegerhoff, Fachbereichsleiter für Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung mit den Worten „klassische Netzwerk-Aufgabe“.

Noch viel mehr auf den Punkt gebracht wurden die Defizite der Kreativen von Projektleiter Prof. Dr. Peter Dehne in einem Interview am 11.05.2011 in der Sendung Kulturjournal auf NDR 1 Radio MV.  Ich habe dieses Interview durch Zufall gehört und kann den Inhalt nur sinngemäß wieder geben. Sollten mir Fehler bei der Widergabe unterlaufen sein, bin ich für jeden Hinweis dankbar.

Ich habe mir aus dem Interview folgende Aussagen gemerkt.

  • Die Künstler sind nicht vernetzt.
  • Sie reden nicht mit einander.
  • Die Künstler entwickeln keine gemeinsamen Projekte.
  • Kaum einer von den Künstlern unterbreitet Angebote für Kinder.

In der dpa Meldung ist dann noch zu lesen,

„ Außerdem wünschten sich die Künstler, dass der neue Großkreis Netzwerke untereinander stärker fördere sowie einen Kulturmanager, der ihre Sprache spreche.“

Folgende Fragen bleiben bei dem Wunsch für mich ungeklärt:

  • Wer bezahlt den Kulturmanager?
  • Mit welchem Eigenanteil werden die Künstler an diesen Kosten beteiligt?
  • Werden die Künstler unter Moderation der Kulturmanager, dann untereinander reden, sich vernetzen und gemeinsame Projekte entwickeln?

Für mich sind Künstler in der Regel Freiberufler und damit selbständige Unternehmer und viele Punkte aus dem Artikel des Nordkurier und dem Interview habe nichts mit der wirtschaftlichen Situation im Land zu tun, sondern mit dem Selbstverständnis und dem Agieren der Künstler und Kreativen. Nicht umsonst hat die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung die Broschüre herausgebracht, Alles, nur kein Unternehmer?

In einem Gespräch mit Hr. Lemloh vom RKW Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes habe icherfahren, dass es hier durch aus verschiedene Meinungen gibt und in der Ausbildung sowie Förderpolitik der Künstler oft nicht als Unternehmer und Projektmanager gesehen wird. Umso mehr freue ich mich, dass es mir im vergangenen Jahr gelungen ist, 9 Künstler, Andreas Pasternack, Tilo Braune als einer der Väter der Eldenaer Jazz Evenings, die Stadt Greifswald, den NDR als Medienpartner, weitere Sponsoren und die Galerie im IPP zu gewinnen, um unser gemeinsames Ausstellungsprojekt Jazz meets Finearts zu realisieren. In diesem Jahr konnte ich mich wieder in eine Gruppe von Künstlern einbringen und die Blogparade: 10 Fragen zur Kunst von der Idee und der laufenden Durchführung vorantreiben. Mit dieser Blogparade als konzertierte Aktion versuchen wir recht erfolgreich im Bereich des Marketings und des WEB 2.0 besser zu positionieren, um mehr Menschen für unsere Kunst und unsere Ausstellungen zu gewinnen.  Weitere Ideen und Projekte sind Vorbereitung. Deshalb tue ich mich ein wenig schwer, wenn Künstler nach externer Unterstützung im Sinne eines Kulturmanagers rufen. Hilfe zur Selbsthilfe und die Kunst von der Kunst zu leben besser zu lernen ja. Mehr nein… denn ständige Förderung wir oft als konstante Einnahmequelle verstanden und nicht als temporäre Unterstützung für eine Unternehmung.

|1| Artikel: „Mehr Dialog für die Kultur erwünscht“ im Nordkurier vom 11.05.2011

P.S.:

Schauen Sie doch mal in die vierte Etappe unserer Blogparade. Es lohnt sich, denn am Sonntag wird Coco ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihren wunderbaren Akt verlosen.

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Conny Niehoff„Rückenakt“32 x 24 cm,Hahnemühle Burgund
Rückenakt (c) Conny Niehoff
Rückenakt (c) Conny Niehoff

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

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