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Unsere verkauften Aquarelle und Pastelle im Jahr 2015

Unsere verkauften Aquarelle und Pastelle im Jahr 2015

Jahresrückblick 2015

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Ich hatte in den vergangenen Tagen eine Reihe von Artikeln gestartet, mit denen ich einen Rückblick auf die Entwicklung meines Blogs im vergangenen Jahr gewagt habe. Es war interessant zu sehen,

Aber genauso wie die Ausstellungen, die Pressearbeit und unsere Webseite soll mein Blog u.a. über unsere Aquarelle informieren und den Verkauf unserer Aquarelle und Pastelle fördern. So gehört zum Rückblick auf das vergangene Jahr auch zu schauen, welche Bilder wir verkaufen konnten. Die Motivationen, warum sich Menschen für unsere Aquarelle und Pastelle begeistern, sind ganz verschieden. Mal werden sie als Hochzeitsgeschenke, als Geburtstagsgeschenk oder als Geschenk in der Weihnachtszeit gekauft, mal aber auch ganz einfach, weil die Motive die Kunden begeistern. So ist es am Jahresende immer wieder spannend zu sehen,

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Welche Bilder konnten wir in Jahr 2015 verkaufen?

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Hier die Übersicht für das Jahr 2015 …

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Was sofort auffällt, ist das wir im vergangenen Jahr sehr viele Blumenaquarelle einen neuen Besitzer gefunden haben. Egal ob Mohn-, Löwenzahn-, Distel Aquarelle, Frühlingsblüher und Ostblüten in Aquarell ganz verschiedene Bilder mit Blumen und Blüten haben die Menschen begeistert. Dazu kamen einige wenige Möwen-, Kranich- und Wild life Aquarelle sowie zwei Ostsee Pastelle. Im Vergleich zu den verkauften Aquarellen im Jahr 2014, 2013 und 2012 ergibt sich eine ganz andere Verteilung der Motive. Was im Jahr 2015 noch geändert hatte, waren die Größen der verkauften Bilder. So wurden fünf Miniaturen in Aquarell und gar keine Formate größer 38 x 56 cm gekauft.  Aber mit 30 verkauften Bildern und etlichen Rapporten als Grundlagen für Stoffdesigns war das vergangene Jahr für uns sehr erfolgreich.

Für alle die jetzt sagen, das Bild hätte ich auch gerne gekauft, dem kann ich empfehlen, kaufen Sie eine Reproduktion von unseren Motiven. Wir bieten als Druck von unseren Aquarellen, eine Vielzahl von Möglichkeiten nach Kundenwunsch an. Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach.

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Wo wurden unsere Aquarelle und Pastelle gekauft?

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Im vergangenen Jahr konnten wir wieder vier Ausstellungen gestalten. Begonnen haben wir im Februar  mit Frühlingsaquarellen in der Galerie Severina. Im Mai folgten dann unsere Ausstellungen im Schloss Griebenow und im Krummen Haus in Bützow. Der Höhepunkt war dann unsere Teilnahme an dem Ausstellungsprojekt „Die falsche Blume“ im Kunstgewerbemuseum Dresden.
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Diese Ausstellungen sind wichtig für uns. Wir können unsere Bilder präsentieren, lernen neue Menschen kennen und die Medien tragen, dass ihre dazu bei. So erreichen wir Menschen im direkten Kontakt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Aber wie auch in den vergangenen Jahren, ist der unmittelbare Erfolg in Bezug auf den Verkauf recht gering. Wir konnten nur in der Ausstellung im Schloss Griebenow Hanka Aquarell „Frühling im Wald“ verkaufen. In der Weihnachtszeit hatte dann noch eine Besucherin dieser Ausstellung noch das Bild „Stiefmütterchen als Frühlingsgruß“ erworben. Alle andere 28 Verkäufe sowie die Auftragsarbeiten sind über das Internet zustande gekommen. Meist gehen die Bilder an Menschen, die unsere Bilder nie im Original gesehen haben oder uns kennen gelernt haben. Einige Käufer sind von unseren Bildern begeistert und  kaufen mal immer wieder ein Aquarell oder Pastell über das WEB bei uns. Andere haben die Bilder auf unser Web Seite, auf Facebook, Google+ oder Pinterest entdeckt und besuchen uns zuhause, bevor sie kaufen. Diese Analyse zeigt, wie wichtig für uns die Kommunikation im Web ist.

Aber egal, wie die Menschen den Weg zu unseren Bilder gefunden haben, spätestens jetzt möchten wir allen Käufer des Jahres 2015 noch einmal Danke sagen und Ihnen viel Freude mit Ihren Aquarellen und Pastellen wünschen.

Was mich natürlich von allen Lesern meines Blog interessiert:

Welches ist Ihr Lieblingsmotiv von unseren verkauften Aquarellen und Pastellen?

„Bei uns entdeckt“ – eine Ausstellung mit Pastellen und Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

„Bei uns entdeckt“ – eine Ausstellung

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mit Pastellen u. Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

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Heute möchte ich über unsere Ausstellung im Krummen Haus in Bützow berichten. Nach der Präsentation von Frühlingsaquarelle in der Galerie Severina und der Ausstellung im Schloss Griebenow, ist dieses bereits die dritte Ausstellung von Hanka und mir in diesem Jahr. Wir wurden im vergangenen Jahr eingeladen, eine Auswahl unserer Bilder im Krummen Haus zu zeigen. Der Tornado vom 05.05.2015 brachte sämtliche Pläne durch einander. Aber in der vergangenen Woche war es nun soweit und ich konnte unsere Pastelle und Aquarelle in Bützow hängen und am 27. Mai 2015 haben wir die Ausstellung eröffnet. Julia Hahnke von der Schweriner Volkszeitung hatte mich bereits bei den Vorbereitungen zu der Ausstellung interviewt und so erschien am Tag der Ausstellungseröffnung ein wunderbarer Artikel zu unserer Ausstellung „Bei uns entdeckt“ in der SVZ. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Abend der Vernissage und der Artikel.

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Die SVZ berichtet über die Ausstellung

Die SVZ berichtet über die Ausstellung „Bei uns entdeckt“ von Hanka & Frank Koebsch in Bützow

Bei Interesse können Sie den Artikel der SVZ „Bei uns entdeckt“ ab heute im Krummen Haus auch als pdf Datei lesen.

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Aquarelle und Pastelle aus Mecklenburg Vorpommern

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Nun der Titel unsere Ausstellung verrät schon ein wenig, welche Bilder wir ausgewählt haben. Es sind Motive, die in unserem täglichen Leben eine Rolle spielen. Wir zeigen Aquarelle von Menschen genauso wie Landschaften, Blumen und Blüten, Wilde life Aquarelle mit Kranichen, Raubvögeln, Möwen, Spatzen u.a.

Für uns war es ein schöner Abend, denn unter den Gästen befand sich auch der Bützower Maler Horst Zettier. Horst Zettier ist mit seinen fast 80 Jahren ist eine Institution, wenn es in Bützow und  Schwaan und das Thema Aquarell und die Malerei geht.  Wir haben uns mit ihm und einigen seiner Malschülern wunderbar ausgetauscht, denn die Motive waren allen gut bekannt und uns verbindet die Leidenschaft zur Malerei in MV. Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen in meiner Aquarellkursen oder bei einer Malreise wieder.

Wir möchten uns bei allen Gästen, Julia Hahnke und der Hausherrin Frau  Prescher für den interessanten Abend in Bützow bedanken. Am folgenden Vormittag haben wir dann schon die nächsten Gäste im Krummen Haus begrüßt. Aber dieses ist eine neue Geschichte, über die ich in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog berichten werde. Sie merken schon mit unseren Bildern haben wir einige Menschen neugierig gemacht. Vielleicht nutzen Sie ja auch mal bis zum 05. August 2015 die Möglichkeit und besuchen die Ausstellung „Bei uns entdeckt“ – mit unseren Pastellen und Aquarellen 😉

Die Fotografin Simone Sevenich begleitet die Entstehung eines meiner Aquarelle

Die Fotografin Simone Sevenich begleitet die Entstehung eines meiner Aquarelle

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

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Kunst Offen in Bad Doberan (c) Frank Koebsch

Kunst Offen in Bad Doberan (c) Frank Koebsch

Es waren spannenden Tage und ich bin mit meinem Blog gnadenlos in Rückstand gekommen. Um den Faden wieder aufzunehmen, will ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. In meinem letzten Blog Artikel habe ich über Kunst Offen 2015 in der Doberaner Galerie Severina berichtet. Es macht immer wieder Spaß, sich mit anderen Menschen über meine Malerei zu unterhalten und ihre Fragen zu den Aquarellen, den Aquarellkursen und Malreisen u.a. zu beantworten. Über dies Plauderei hatte Lennart Plottke Redakteur der Ostsee Zeitung in seinem Artikel „Gelbe Schirme weisen den Weg …“ berichtet. Viele Menschen nutzen auch einfach die Chance mit bei dieser Gelegenheit ein wenig auf die Finger zu schauen, wie ein neues Aquarell entsteht. Eine dieser Menschen war die Fotografin Simone Sevenich. Sie hat in einigen Fotos festgehalten, wie ich ein kleines Aquarell male. Für mich einer ganz interessante und spannende Sicht, denn ich erlebe das Malen meiner Bilder ja aus einer ganz anderen Perspektive ;-). Simone Sevenich hat auf ihrem Blog den Artikel Künstlerporträt – Frank Koebsch – KUNST OFFEN Mecklenburg mit den Fotos veröffentlicht. Ich hatte auf Wunsch eine Malschülerin, ein maritimes Motiv, den Leuchtturm von Barstorf gemalt, den ich gut von etlichen Malreise an der Ostsee nach Zweedorf oder Kühlungsborn kenne. Als Aquarellpapier habe ich einen Blog Hahnemühle “Britannia”, 300 g / m 2 , Matt im Format 24 x 32 cm gewählt. Gemalt habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben, die mit der Wahl des Papiers gute Ergebnisse garantieren. Doch schauen Sie selbst auf die Foto von Simone ….

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

Leuchtturm von Barstorf © Aquarell von Frank Koebsch

Ich muss mich bei Simone Sevenich für den Besuch bei „Kunst Offen“ in Bad Doberan und noch viel mehr für die tollen Fotos bedanken.  Es ist interessant und spannend meine Malerei mal aus dieser Perspektive zu sehen. Die Bilder stellen eine wunderbare Ergänzung zu dem Artikel Gelbe Schirme weisen den Weg ... in der Ostsee Zeitung dar.

Das war – Kunst Offen 2015 in der Doberaner Galerie Severina

Kunst Offen 2015 in der Doberaner Galerie Severina

Kunst Offen ist immer ein wunderbares Erlebnis für mich.

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Kunst Offen 2015 mit Frank Koebsch in der Galerie Severina

Kunst Offen 2015 mit Frank Koebsch in der Galerie Severina

Ich mag die Stimmung, wenn ganz viele Menschen ganz entspannt bei schönem Wetter am Pfingstwochenende von Ausstellung zur Galerie, von Galerie zur Werkstatt unterwegs sind. In diesem Jahr zog Kunst offen über 50.000 Besucher an. Es macht riesigen Spaß sich mit den Menschen über meine Aquarelle und meine Malerei auszutauschen. Meist packt mich bereits einige Wochen vorher die Vorfreude auf Kunst Offen. In den vergangenen Jahren war ich oft zu Kunst Offen in die Kunstscheue Rethwisch. Die Ostsee Zeitung hatte 2012mit dem Artikel  „Hereinspaziert und mitgemacht bei – Kunst offen mit Anna Zasulsky und Frank Koebsch“ darüber berichtet. Im vergangenen Jahr hatte ich eine Einladung  vom Verein Land-Art – Kunst im Recknitztal e.V. und Bert Preikschat angenommen und habe zwei wunderbare Tage bei Kunst Offen 2014 an Recknitz verbracht. In diesem Jahr hatte ich mit Cindy Höppner besprochen, dass wir 2015 Kunst Offen gemeinsam gestalten. Hier ein kleiner Bericht über das vergangene Wochenende in Bad Doberan.

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Gelbe Schirme weisen den Weg in die Galerie Severina

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Da ich bereits einige Ausstellungen in der Galerie Severina und gemeinsame Veranstaltungen mit der Galeristin Cindy Höppner in der Region  gestalten konnte, war es unsere Idee den Besuchern vorzustellen, wie meine Aquarelle entstehen. Also habe ich sobald die Sonne sich zeigte, meine Staffelei vor der Galerie auf der Straße neben dem gelben Schirm aufgebaut. Ich habe vor Ort live gemalt. Dieses lockte natürlich immer Menschen an, die mir auf die Finger schauten und alle möglichen Fragen stellten. Es war eine wunderbare Chance noch mehr auf die Galerie und meine Malerei aufmerksam zu machen. Einer der Menschen, die mir eine ganze Weile zu gehört haben, war Lennart Plottke Redakteur der Ostsee Zeitung, dem die Unterhaltungen mit den Gästen so gut gefiel, dass einen Teil in seinem Artikel „Gelbe Schirme weisen den Weg …“ wieder gegeben hat. Lesen Sie am besten diese Veröffentlichung (gerne auch als pdf ), denn besser kann ich es gar nicht wieder geben.

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Gelbe Schirme weisen den Weg - Ostsee Zeitung zu Kunst Offen in Bad Doberan 2015 05 26.

Gelbe Schirme weisen den Weg – Ostsee Zeitung zu Kunst Offen in Bad Doberan 2015 05 26.

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Besonders gefreut habe ich mich, dass einige Malschüler von meinen Kursen und Malreise, Kunden und Bekannte sich auf den Weg nach Doberan gemacht hatte und bei uns vorbei kamen. Eine besonders schöne Überraschung war für mich der Besuch der Fotografin Simone Sevenich. Wir kannten uns bisher nur aus dem WEB und es war schön, endlich mal zu plaudern. Dabei hat Sie, dass was Fotografen immer machen. Sie fotografierte  und vielleicht kann ich Ihnen in den nächsten Tagen ein paar weitere Fotos von Kunst Offen in Bad Doberan zeigen. Ich möchte mich bei allen Besuchern und bei Lennart Plottke für den Artikel bedanken.

Bei uns entdeckt - eine Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch im Krummen Haus in Bützow

Bei uns entdeckt – eine Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch im Krummen Haus in Bützow

Wo ich nächstes Jahr bei Kunst Offen teilnehme, steht auch schon fest. Denn im Rahmen unsere laufenden Ausstellung im Schloss Griebenow wurde ich eingeladen, Pfingsten 2016 wieder einige Bilder von Hanka und mir in dem Barock Schloss zu präsentieren und live vor Ort malen. Ich freue mich, dass Kunst Offen bei vielen Veranstaltern und Menschen einen so großen Stellenwert einnimmt. Aber Sie brauchen nicht bis zum nächsten Jahr warten, um unsere Bilder im Original zu sehen und mit uns zu über unsere Malerei zu plaudern. Kommen Sie doch ganz einfach heute Abend im Krummen Haus in Bützow vorbei. Hanka und ich eröffnen dort unsere Ausstellung „Bei uns entdeckt“ und möchten Sie herzlich einladen. Wir freuen uns schon, auch wenn dieses Mal kein gelber Schirm den Weg weisen wird.

Vorfreude auf Kunst Offen 2015

Vorfreude auf Kunst Offen 2015

Einladung zu einer Landpartie im Rahmen von Kunst Offen am Pfingstwochenende

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In wenigen Tagen ist Pfingsten und an diesen Tagen organisieren Kunsthandwerker, Künstler und Galeristen u.a. in Mecklenburg VorpommernKunst Offen“.  An diesem Wochenende werden die Werkstätten, Ateliers, Galerien und Museen geöffnet und Ausstellungen in Gärten und anderen öffentlichen Orten organisiert. Mehr als 800 Künstler an über 500 Orten beteiligen sich. Viele Menschen nutzen die drei Tage, um eine Landpartie zu machen und so möglichst viele Veranstaltungsorte zu besuchen. Hanka und ich haben in den vergangenen Jahren die Gelegenheit genutzt und haben geschaut, wer sich zu Kunst Offen präsentiert. So hatten wir die Galerie an der Georgenkirche, die Galerie im Rathaus Waren, das Töpfergut Panschenhagen, die Keramikwerkstatt Himmelblau, das Schloss Ulrichshusen, das Atelier Bunter Scherben, die Töpferei Beseler,  u.a. Orte besucht. Gleichzeitig habe ich die Gelegenheit genutzt, unsere Aquarelle, die Aquarellkurse und Malreisen zu präsentieren.

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Frank Koebsch bei Kunst Offen 2015 in der Galerie Severina

Kunst Offen 2015

Kunst Offen 2015

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Inzwischen hat sich meine Teilnahme etabliert. In den vergangenen Jahren war ich oft zu Kunst Offen in die Kunstscheue Rethwisch.  Die Presse hatte mit dem Artikel  Hereinspaziert und mitgemacht bei – Kunst offen mit Anna Zasulsky und Frank Koebsch darüber berichtet. Im vergangenen Jahr hatte ich eine Einladung  vom Verein Land-Art – Kunst im Recknitztal e.V. und Bert Preikschat angenommen und habe zwei wunderbare Tage bei Kunst Offen 2014 an Recknitz verbracht.

In diesem Jahr habe ich die Einladung vom Cindy Höppner der Galeristin der Galerie Severina in Bad Doberan angenommen. Wir haben dort in der Vergangenheit schon einige Ausstellungen gestalten können.  Dieses Mal werde ich am 23. und 24. Mai 2015 von 10 bis 17.00 Uhr live in der Galerie Severina malen. Nutzen Sie doch einfach die Chance mir über die Schulter zu schauen, wie meine Aquarelle entstehen.

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Kunst Offen 2015 mit Frank Koebsch in der Galerie Severina

Kunst Offen 2015 mit Frank Koebsch in der Galerie Severina

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Ich habe bereits für das kommende Jahr eine Einladung für Kunst Offen. 😉 Nach der Eröffnung unserer Ausstellung im Schloss Griebenow wurden wir vom Verein des Schlosses zu Kunst Offen 2016 eingeladen. Sie merken schon, Kunst Offen ist eine Veranstaltung, die ich als Besucher und Aussteller gerne nutze. So habe ich mich riesig gefreut, dass in den vergangenen Wochen Frau Marieke Sobiech von SOBJEKTIV | agentur.für.ideen mich nach einem Foto mit dem gelben Schirm dem Kennzeichen der Veranstaltungs- und Ausstellungsort von Kunst Offen in Mecklenburg anfragte.  Nun können Sie meine Fotografie in dem Veranstaltungskalender der Zeitschrift Liebschaft Mecklenburg für die Ankündigung der Veranstaltung finden. Besten Dank an Frau Sobiech für den Kauf der Bildrechte.

Vielleicht haben Sie ja auch Lust, Ihre Ausflüge oder eine Landpartie am Pfingstwochenende  zu planen, dann nutzen Sie doch, den Flyer für Kunst Offen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Weg Sie dann auch in die Galerie Severina führt.

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

25. Februar 2015 2 Kommentare

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? 😉 Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle 😉

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

15. Februar 2015 2 Kommentare

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Ein Wildlife Aquarell aus Mecklenburg Vorpommern

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Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Aquarell auf unserer Serie von Wilf life Aquarellen vorstellen. Auch wenn sich der Frühling nicht mehr aufhalten lässt, zeige ich heute noch einmal ein WinteraquarellHankas Aquarell eines Eisvogels. Immer mehr unserer Aquarelle zeigen Motive von Tieren und Vögeln, die wir bei unseren Ausflügen durch Mecklenburg Vorpommern erleben. Egal ob wir z.B. auf Hiddensee, auf Rügen, im Müritz-Nationalpark, im Biosphären Reservat am Schaalsee, im Natur und Umweltpark Güstrow oder im Vogelpark Marlow unterwegs sind oder einfach nur durch die Gärten der Nachbarschaft gehen –  überall entdecken wir Motive für unsere Aquarelle, wie RotkehlchenMeisen, Spatzen, Amseln, Möwen, Schwäne, Kraniche, SeeadlerEulen, … Auf einem unserer Ausflüge hat uns ein Eisvogel begeistert. Wir hatten das Glück, mit unserer Kamera einige gute Schnappschüsse zu machen und so ist in den vergangenen Monaten dieses Aquarell entstanden.

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Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

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unsere Winteraquarell in der Galerie Severina (c) FRank Koebsch (3)

unsere Winteraquarell in der Galerie Severina (c) FRank Koebsch (3)

Gemalt hat Hanka ihren Eisvogel auf Hahnemühle  Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast für den Vogel. Die wunderbare frostige Stimmung ergibt sich durch die Verläufe im Hintergrund und den Reif auf den Zweigen. Wir hatten es bereits mit anderen Winterbildern in der Galerie Severina ausgestellt, zu dieser Zeit hatte sich eine Käuferin auf dem Süden Deutschlands für zwei unserer Aquarelle entschieden. Als wir unsere Frühlingsaquarelle in der Galerie Severina gehangen haben, wechselte der Eisvogel seinen Besitzer. Das ist auch der Grund, warum ich heute das Aquarell noch einmal auf meinem Blog vorstelle. Es ist Tradition, dass wir unsere verkauften Aquarelle an dieser Stelle noch einmal zeigen.

Wir wünschen dem neuen Besitzer viel Freude mit seinem Eisvogel Aquarell und werden uns nun wieder auf den nahenden Frühling konzentrieren.

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