Schiffe und Krane von Rostock

Schiffe und Krane von Rostock

Ein Ausstellungstipp für die Rostocker und alle Gäste

Haus der Stadtwerke Rostock 1 (c) Frank Koebsch
Haus der Stadtwerke Rostock 1 (c) Frank Koebsch

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Mit dem Haus der Stadtwerke Rostock aus Partner und Ausstellungsort für  unsere Aquarelle und Pastelle verbindet uns eine lange Partnerschaft. Wir haben dort seit dem Jahr 2003 immer wieder mit großem Erfolg ausgestellt. Hier ein paar Schnappschüsse von unseren Ausstellung Meer und Mehr 2008 und  unserer Ausstellung im Sommer 2011. Eine nächste Ausstellung für den Juli dieses Jahres konnte ich bereits vor einigen Monaten mit den Stadtwerken vereinbaren. Ich arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen und so konnte ich im vergangenen Jahr den Stadtwerken einen weiteren Rostocker Künstler, den Architekten und Zeichner Peter Kraska für eine Ausstellung empfehlen. Diese Woche ist es nun so weit. Peter Karska, lädt am 19.04.2013 um 15.00 Uhr in das Haus der Stadtwerke, wo er seine Ausstellung „Schiffe und Krane von Rostock“ präsentiert.

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Schiffe und Krane von Rostock - Eine Ausstellung von Peter Kraska
Schiffe und Krane von Rostock – Eine Ausstellung von Peter Kraska

Mein Tipp besuchen Sie die Ausstellungen. Für mich ist faszinierend was Peter Kraska mit seinen Zeichnungen aus den maritimen Motiven hervorzaubert, ein wunderbarer Gegensatz zu meinen großflächig angelegten Aquarellen, wie z.B. dem Schlepper im besonderen Licht.

In der Zeitschrift der Stadtwerke Rostock, dem Inböter steht über Peter Kraska und seine folgende Ausstellung folgendes zu lesen.

Als Peter Kraska 2004 nach Rostock zog, standen am Werftdreieck noch zwei Kräne. Inzwischen ist immerhin noch einer davon übrig. Solche Überbleibsel aus der industriellen Ära der Seehafenstadt Rostock interessieren den Zeichner, der das Architektenhandwerk an der Bauhaus-Universität in Weimar erlernte. Eine Reihe von Freihandzeichnungen zeigt, welchen Wert die dargestellten Situationen – wie zum Beispiel Schiffe, Hafenanlagen, Maschinen, Werkhallen – für den Künstler besitzen. Genaues Beobachten und präzises Zeichnen dienen dem dokumentarischen Anliegen, reizvolle Details und skizzenhafte Andeutungen erzählen vom malerischen Eindruck.

Nutzen Sie die Chance und entdecken einmal ein paar andere Ansichten von der Hafen- und Hansestadt Rostock, insbesondere beim schon zu lange währenden Streit der Finanzierung und Bewahrung der  Traditionschiffe Georg Büchner, Stephan Janzen, dem unter Denkmalschutz stehenden Kran bei der Neptunwerft, dem langen Heinrich u.a. Vielleicht werden wir die Schiffe und Krane von Rostock so nicht mehr wieder sehen.

Noch einmal Aquarelle von der Haedgehalbinsel

Wir waren ja in den letzen Tagen auf der Haedgehalbinsel im Stadthafen malen. Ich möchte Ihnen heute ein Bild vorstellen, welches ich an diesem Tag angefangen hatte. Als Motiv hatten wir die Warnowterrassen, die Marina mit den Sportbooten und der MS Georg Büchner im Hintergrund gewählt.

Ich hatte mich recht schwer damit getan. Warum?

  • Es war der erste Tag an dem wir gemeinsam draußen waren. Gemeinsam – heißt es gibt auch immer eine Menge zu schauen, wie die anderen malen. Andreas Mattern und Frank Hess, haben eine ganz andere Herangehensweise an die Motive und Ihre Malweise unterscheidet sich komplett von meiner. Also schaut man, überlegt noch mehr. Was ist der richtige Weg?
  • Draußen malen ist eine ganz eigene Geschichte.
  • Ich hatte mich dann an ein Format 56 x 42 cm gewagt, was ich sonst wenig benutze. Es ist fast doppelt so groß, wie mein geliebtes 30 x 40 cm.

Nun ja – was soll ich sagen, so richtig froh war ich mit meinem Blatt nicht. Die Blattaufteilung war nicht optimal und was ich so auf das Papier brachte???? Also habe ich es zuhause noch einmal kritisch beäugt. Versuchte einen guten Bildauschnitt zu wählen und noch etwas draus zu machen. Es ist wieder ein Aquarell im Formal 30 x 40 entstanden 😉 mit dem ich recht zufrieden bin. Aber schauen Sie selbst, hier mein Aquarell mit einer Ansicht der Warnowterrassen.

Warnowterrassen
Warnowterrassen

P.S.: Bild 1 von 8 für unsere gemeinsame Ausstellung in Berlin

Malen auf der Haedgehalbinsel

Heute war es so weit. Wir haben Andreas im Hotel abgeholt und sind losgezogen. Trotz steifer Briese haben wir uns auf der Terrasse des Alten Fritz nieder gelassen. Trotz Wind haben wir die Sonne genossen, geklönt und gut gegessen. Dann stand die wichtigste Entscheidung des Tages an: Wo finden wir eine Fleck zum Malen wo uns das Papier nicht wegfliegt? Denn die Speisekarten, die Servietten u.a. waren schon im Wind davon…

Wir haben uns hinter dem Gebäude der Hafenmeisterei und dem Portalkran versteckt. Damit engte sich die Motivwahl stark ein. Das Malen mit den Wasserfarben hielt aber auch hier noch eine Herausforderung bereit. Die Blätter flogen zwar nicht weg, aber die Luft war bei Sonne ständig in Bewegung und die Blätter fast sofort trocken… Aber was soll’s, es hat Spaß gemacht mit anderen zusammen zu malen…