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Posts Tagged ‘Gespensterwald’

Start in die Plein Air Saison

Start in die Plein Air Saison

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Vorfreude auf die Aquarellkurse und Malreisen in der Natur

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Es wird immer wärmer draußen. Mit dem Frühlingsanfang in der vergangenen Woche und dem Umstellen auf die Sommerzeit wird uns im Kalender angezeigt, dass mit der Freiluftsaison wirklich losgehen kann. Am letzten Märzwochenende begrüßt uns der Frühling mit fantastischen Wetter. Einen Teil der Menschen zieht es gleich in die Gärten. Die Schar der Gärtner wächst mit der Anzahl der Frühlingsblüher. Zuerst waren es nur die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge aber in zwischen kommen die ersten Magnolienblüten als Frühlingsboten dazu. Nun ich habe nicht wirklich einen grünen Daumen für das Gärtnern. Mich interessieren die Blüten und die erwachende Natur viel mehr als Motive für unsere Aquarelle. Mit den Monaten April und Mai startet bei mir auch die Saison der Freiluftmalerei. Ich freue mich immer wieder ganz besonders, wenn es in diesen Monaten mit den Aquarellkursen und den Malreisen in der Natur losgeht. Besonders gerne denke ich die Kurse in den vergangenen Jahren wie an das Plein Air Malen im Schloßpark Wiligrad, im Freiluftmuseum Mueß am Schweriner See oder bei den Pinguinen im Rostocker Zoo u.a. zurück.

Auch in diesem Jahr habe ich einige Angebote für die Saison der Freiluftmalerei erarbeitet. Starten werden wir am 08. April 2017 mit dem Kurs

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hatten die Künstlerkolonien ihre Blütezeit. Maler und Malerinnen trafen sich an verschiedenen Orten auf dem Land, um dem Leben in den grauen Städten zu entfliehen. Eine der Künstlerkolonien im Norden Deutschland war Schwaan. Hier entstanden in dieser Zeit eine Vielzahl von wunderbaren Landschaftsmotiven z. B. an der Beke und der Warnow.

Die Volkshochschule der Hansestadt Rostock, unser Kursleiter Frank Koebsch und das Kunstmuseum Schwaan möchten Sie einladen, sich auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan zu begeben. Wir treffen uns am 8. April 2017 um 10:00 Uhr am Kunstmuseum und werden dann die Landschaft längs der Beeke erkunden und skizzieren. Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden werden wir in den Atelierräumen des Kunstmuseums aus unseren Skizzen Landschaftsaquarelle malen. Hierbei werden wir in der Ausstellung des Kunstmuseums nach Anregungen in der Motivgestaltung bei den Malern und Malerinnen der Künstlerkolonie suchen. Freuen Sie sich auf einen interessanten Aquarellkurs in Schwaan.

Das Angebot war sogar der Ostsee Zeitung ein kleiner Artikel wert. Also überlegen Sie nicht lange und melden Sie sich direkt über die Seite der VHS Rostock an. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch in Schwaan.

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Weiter geht es am 30. April 2017 mit dem Malkurs:

Freiluftmalerei: Frühling im Botanischen Garten der Universität Rostock 

 

Der Botanische Garten Rostocks ist eine grüne Oase mit ca. 10.000 Pflanzen auf 7,8 ha mitten in der City. Im Frühling erwacht die Natur Stück für Stück und verändert ständig das Aussehen des Gartens. In dieser Zeit kann man eine wunderbare Vielfalt von Blüten und Blumen in den verschiedenen Biotopen erleben. Gleichzeitig bilden der natürliche Bachlauf, der Japangarten mit denkmalgeschütztem Reetdachhaus, die verschiedenen Gehölze und stattlichen Bäume eine malerische Kulisse.

Lassen Sie uns den Botanischen Garten Rostock im Frühling entdecken und vor Ort Blumen und Blüten sowie Landschaften als Aquarelle malen.

 

Buchen können Sie den Aquarellkurs über die Seite der VHS Rostock. Je nach Wetterentwicklung können Ende April blühende WiesenRhododendren im Japangarten, blühende Sträucher, Bäume, vielfältige Obstblüten und wunderschöne Landschaftsmotive rund um den Bach und den Teich finden. Damit Sie meinem Frühlingtraum von einem Aquarellkurs im Botanischen Garten Rostock folgen können, hier paar meiner Aquarelle mit Blumen und Blüten und ein paar Fotos von vergangen Malkursen in Gärten und Parks.

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Malreise auf die Insel Rügen

 

Danach freue ich mich schon auf den Start unserer Malreise auf der Insel Rügen. Vom 01. bis zum 06. Mai 2017 möchte ich gemeinsam mit Malschülern den Frühling auf Rügen entdecken. Die Malreisen „Faszination Rügen“ nach Middelhagen im Frühling und Herbst sind schon eine kleine Tradition. Von den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus erkunden wir das Mönchgut im Frühling. Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von GagerGroß ZickerSeedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee.

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite.

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Von der Insel geht es nahtlos nach Kühlungsborn. Hier startet am 07. Mai 2017 das

Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Von der Idee eines Plein Air Festival an der Ostsee bis zum heuten Stand der Vorbereitungen war eine spannende Zeit. Ich freue mich auf die Woche vom 07. bis zum 14. Mai, denn nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Starten werden wir von Montag bis Mittwoch mit acht verschiedenen Workshops bevor wir dann am Donnerstag und Freitag an verschiedenen Malorten im freien Malen Zeichnungen und Bilder erstellen werden, die im Rahmen der Abschlussausstellung in Kunsthalle Kühlungsborn gezeigt werden. Die Zeitschrift „Mein Kreativ Atelier“ berichtete über das Plein Air Festival 2017 mit den Dozenten der Workshops uva.

Weitere Informationen und die Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Festivals.

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Für mich geht es am Wochenende vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2017 mit der

Malreise Faszination Ostsee

in Kühlungsborn weiter. Hier einige Impressionen und Fotos von dieser Malreise in denr vergangenen Jahren

 

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite. Wenn Sie an diesem Angebot Interesse haben, warten Sie nicht zu lange, denn momentan ist nur noch ein Platz frei.

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Es wird eine spannende Plein Air Saison und ich freue mich gemeinsam mit Ihnen an der Ostsee, in Schwaan oder dem Botanischen Garten zu malen. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen maritime Aquarelle, Bilder von den Häfen, Dörfern und Städten, Landschaften oder nur einfach Blumen und Blüten oder Möwen zu malen.

 

Strandspaziergang bei Nienhagen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Strandspaziergang bei Nienhagen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Begeisterung für das Aquarellieren am Ostseestrand

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Die NDR Nordtour berichtet in dem Beitrag - Aquarelle der Natur - über die Malerei von Frank Koebsch

Die NDR Nordtour berichtet in dem Beitrag – Aquarelle der Natur – über die Malerei von Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatte mich ein Kamerateam des NDR einen Tag lang begleitet. Wir waren zusammen im Rostocker Zoo und das Team hat uns bei einem Aquarellkurs im Zoo gefilmt. Ich habe gemeinsam mit einigen Malschülern Pinguin Aquarelle gemalt. Danach wollte Frau Vortmann für den Beitrag des NDR mich noch an einem Ort filmen, an dem ich gerne in der der Natur male. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass wir an die Ostsee fahren und am Strand von Nienhagen den Tag beenden. Entstanden ist der Film „Aquarelle der Natur“ der NDR Nordtour. Den Ort unterhalb der Steilküste des Gespenterwaldes bei Nienhagen habe ich ausgesucht, weil sich dort mit dem wunderbaren Strand und den  Buhnen ein guter Kontrast ergibt. Nicht umsonst gehören die vom Wind geformten Küstenwälder zu den sieben Naturwundern Mecklenburg Vorpommerns. Mich zieht es immer wieder an solche Orte. Ich bin einfach begeistert von dem Ostseestrand, Wind, Wellen und die unendliche Weite bis zum Horizont. Deshalb ich male oft im Rahmen der Malreisen gemeinsam mit meinen Schülern in Nienhagen, denn das Malen an der Ostsee macht dort immer wieder Spaß. So ein Tag im Frühling an der Ostsee war für mich ideal, um ein maritimes Aquarell im Beisein des Kamerateams zu beginnen. Was der Bericht „Aquarelle der Natur“ im NDR nicht zeigen konnte, war das fertige Landschaftsaquarell von der Ostsee. Also möchte ich heute zeigen, wie das fertige Aquarell aussieht.

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Strandspaziergang bei Nienhagen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Strandspaziergang bei Nienhagen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Entstanden ist das maritime AquarellStrandspaziergang bei Nienhagen“  mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für dieses Motiv.

Ich freue mich schon auf die nächsten Strandspaziergänge in den kommenden Tagen, denn zurzeit bin ich auf einer Malreise auf Rügen unterwegs 😉

Naturmalkurse – Aquarelle aus der Natur

Naturmalkurse – Aquarelle aus der Natur

Der NDR dreht einen Film über meine Aquarellkurse und Malreisen

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Vor einigen Wochen hatte ich in Zusammenarbeit mit dem Zoo Rostock eine neue Veranstaltungsreihe von Malevents für Familie und Aquarellkurse angekündigt. Es macht einfach Spaß in der Natur zu malen und der Zoologische Garten Rostock bietet hierfür einiges – wunderbare Rhododendronblüten im Mai und prachtvolle Dahlien im frühen Herbst und eine Vielzahl von interessanten Tiere. Auch wenn die Tiere „nur“ in Gehegen zu sehen, ergeben sich sehr viele naturnahe Szenen. Auf dieses Angebot der Malevents und der Aquarellkurse im  Rostocker Zoo und meine Malreisen zu den Kranichen, auf Rügen und an die Ostsee nach Kühlungsborn ist der NDR aufmerksam geworden. Sophia Vortmann, eine Mitarbeiterin des NDR, hatte die Idee, mich bei einem Aquarellkurs im Zoo zu begleiten und ein paar Szenen zu drehen, wie ich plein air malen. gerne erinnere ich mich noch an den Beitrag „Zwischen Pinsel und PC“ , denn das NDR Nordmagazin im Rahmen der Berichterstattung über unsere Ausstellung  “Jazz meets Fine Arts” in der Galerie im IPP anlässlich der XXXX. Eldenaer Jazz Evenings zeigte. Dazu hatte mich damals ein Kamerateam einen Tag begleitet. Solche Beiträge sind immer eine schöne Anerkennung für die Arbeit und natürlich eine wunderbare Werbung. In Zusammenarbeit mit dem Rostocker Zoo und dem NDR entwickelte sich dann nach und nach die Idee für die Inhalte eines Sendebeitrages.

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Aquarelle malen bei den Pinguinen des Rostocker Zoo´s

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Bereits am 19. März 2016 hatten wir uns zu einem Malkurs bei den Pinguinen des Rostocker Zoos getroffen und der NDR begleitete uns mit Kamera und Mikrophon. Die Pinguine gehören zu den beliebtesten Tieren im Zoo. Es macht einfach Spaß, die Vögel mit ihrem Frack und dem watschelnden Gang an Land zu beobachten. Aber so richtig in ihrem Element sind die Pinguine erst im Wasser und es ist einfach toll, wenn sie pfeilschnell durch das Wasser schießen. Zu Beginn der Kurse erhalten wir immer eine kleine Führung und erfahren so viel Wissenswertes über die Humboldt Pinguine unsere Motive. Solche „hautnahen“ Beobachtungen der Tiere sind natürlich ideal, um die Pinguine zu skizzieren und zu fotografieren. Eine Tierpflegerin hatte für uns eine Fütterung vorbereitet. Sie hatte über eine halbe Stunde alle unsere Fragen beantwortet. Mit neuen Wissen über die Anatomie, mit unseren Skizzen und der Fotos hatte wir eine gute Grundlage, um Pinguin Aquarelle zu malen. Gemalt haben wir entweder auf den Staffeleien direkt am Gehege oder in der Eisbärenstube. Wir haben die Wärme in dem Kursraum des Zoos genossen, denn die Märzsonne reichte auf Stunden nicht aus  uns zu wärmen. Es hat allen Malschülern Spaß gemacht. Es sind einige gute Aquarelle entstanden, so dass die Kameras schnell vergessen waren.

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Malen am Nienhägener Strand

Nach dem Aquarellkurs bei den Pinguinen im Rostocker Zoo, wollte Frau Vortmann noch einige Szenen einfangen, wie ich in der Natur male. Nun wenn man viel mit den Malzeug und der Kamera unterwegs ist, lernt man viele interessante Orte zum Malen kennen. Ich mag z.B. besonders den Strand bei Nienhagen.  In Nienhagen haben wir einen wunderbaren Strand mit Buhnen, die Steilküste und den Gespensterwald. Dieses sind wunderbare Motive und ich bin oft mit Malschülern dort unterwegs und das Malen an der Ostsee macht dort immer wieder Spaß. Gerade im Frühling an der Ostsee ist dieses ein idealer Ort zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von der wunderbaren Lokation und dem Abschluss eines aufregenden Tages.

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Nun bin ich gespannt, wie ein Flitzbogen auf den Sendebeitrag des NDR. Wenn Sie Interesse haben, können Sie im Rahmen der Sendung Nordtour am Sonnabend den 09. April 2016 ab 18.00 Uhr. Hier der Text aus der Vorankündigung der Sendung:

Naturmalkurse: Aquarelle der Natur

Künstler Frank Koebsch aus Sanitz bietet Aquarellkurse und Malreisen zu Tier- und Naturthemen in Mecklenburg-Vorpommern an. Er ist mit den Teilnehmern zum Beispiel im Gespensterwald Nienhagen und bei den Pinguinen im Rostocker Zoo unterwegs.

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Die Nordtour des NDR berichtet über Naturmalkurse - Aquarelle der Natur von Frank Koebsch

Die Nordtour des NDR berichtet über Naturmalkurse – Aquarelle der Natur von Frank Koebsch

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Vielleicht hat Sie ja dieser Artikel oder der Beitrag in der Nordtour neugierig gemacht, und Sie haben Lust mich auf einen der Aquarellkurse im Rostocker Zoo oder einer der Malreisen zu begleiten, dann finden Sie auf unserer Web Seite immer die aktuellen Angebote.

Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen Aquarelle in der Natur zu malen.

Die sieben Naturwunder Mecklenburg Vorpommerns in unseren Aquarellen

Die sieben Naturwunder

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Mecklenburg Vorpommerns in unseren Aquarellen

Unsere Aquarelle eine Liebeserklärung für das Land an der Ostsee

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In den vergangenen Tagen haben die Touristiker des Landes Mecklenburg Vorpommern auf der ITB begonnen unser Bundesland an der Ostsee mit den sieben Naturwundern zu bewerben. Ich habe erst einmal erstaunt aufgehört, denn eine Definition von sieben Naturwundern in MV hatte ich noch nicht gehört. Ich bin hier zuhause und viel im Land auf den Malreisen und bei unseren Ausflügen viel unterwegs. Ich war also gespannt und habe dann auf der Seite „MV tut gut“ folgende Erklärung für die Naturwunder gefunden:

Kennen Sie die sieben Naturwunder in Mecklenburg-Vorpommern? Eingebettet in die wasserreichen Landschaften sind die Inseln Kleinode für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Die vom Wind geformten Küstenwälder sind charakteristisch für die Regionen und über der Ostsee erheben sich majestätisch die Kreidefelsen. In den Lagunen der flachen Boddengewässer und in den weitreichenden Seenlandschaften rasten alljährlich die Kraniche. In den ausdehnten Naturlandschaften erstreckt sich eine unberührte Wildnis, die viele geschützte Tierarten beheimatet und zu Beobachtungstouren einlädt.

Nun da haben sich die Marketingleute etwas ausgedacht 😉 Klar die Inseln – Hiddensee, Pöhl, Rügen, Ummanz, Usedom und die Seen im Binnenland sind wunderschön. Aber sind die Naturwunder wirklich so klar zu trennen? Sind die Kreidefelsen, ein Teil der Küstenwälder und die Kraniche  nicht unzertrennlich mit Rügen verbunden? Na gut es gibt auch wunderbare Küstenwälder am Darßer Ort, bei Heiligendamm, den Gespensterwald bei NienhagenKraniche kann man nicht nur auf Rügen, sondern auch auf Ummanz, dem Fischland Dars, am Schaalsee und im Müritz Nationalpark beobachten. Und bei Lagunen denke ich eher an warme Regionen als an die Landschaften am Bodden 😉

Ich bin zum Beispiel immer wieder von den Ostseestränden gegeistert, die mir in der Aufzählung der Naturwunder genauso fehlen wie die gelben Rapsfelder im Frühsommer und im Herbst die Buchenfelder und die Alleen. Aber was soll´s Mecklenburg Vorpommern hat eine wunderschöne Natur. Wir haben versucht, unsere Favoriten bei den Naturwunder in den Bildern von unserer Heimat einzufangen. Hier eine kleine Auswahl unserer Aquarelle, als Liebeserklärung oder Marketingträger für das Land an der Ostsee.

Einige unserer Aquarelle von der Natur an der Ostsee, können Sie bis zum 17. April 2016 noch in der Ausstellung „Frühling in Mecklenburg Vorpommern“ im Haus des Gastes in Graal Müritz sehen. Hanka und ich stellen dort Kranich Aquarelle, genauso wie Rügenbilder, einige unser Wilflife Aquarelle uva. aus, also Natur  aus Mecklenburg Vorpommern pur 😉

Frühling an der Ostsee

4. April 2015 2 Kommentare

Frühling an der Ostsee

Unser Tipp für einen Osterspaziergang

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Wir hatten schönes Wetter und waren am Karsamstag an der Ostsee unterwegs.  Es war ein wunderbarer Osterspaziergang. Wir waren im Gespenterwald von Nienhagen und am Strand unterwegs. Der Hinweg führte uns durch den Gespensterwald. Er besteht überwiegend aus Buchen, die vom Wind über der Ostsee recht bizarre Formen angenommen haben. Die silbernen Stämme und verformten Kronen der Bäume vor dem blauen Himmel über der Ostsee bilden ein tolles Ambiente für einen Spaziergang. Die Frühlingssonne lockte die ersten Blüten.  Auf dem Waldboden waren die ersten Buschwindröschen, das Erste Bunt der Lungenblumen, das Blau der Leberblümchen u.a.   Frühlingsblüher zu finden. Auf den Zweigen der Buchen saßen etliche Spatzen, Buchfinken und Amseln haben die Frühlingssonne genossen. Eine Amsel hatte sich unmittelbar neben unserem Pfad auf einem Ast so präsentiert, dass wir sie wunderbar fotografieren konnten. Sie wird sicher mal in einem unserer Wild Life Aquarelle einen Platz finden. Auf dem Rückweg unseres Osterspaziergangs am Strand hatten uns weitere Vögel überrascht. Es für die Region zwischen Heiligendamm und Warnemünde nicht selbstverständlich, dass  Kormorane zu sehen sind. Einmal haben wir die schwarzen Fischräuber in großen Schwärmen am Himmel gesehen, wie sie aus ihren Winterquartier gen Norden fliegen. Zum zweiten teilten sich eine Möwe und ein Kormoran ein paar Buhnen. Ein herrliches Bild. Die Blumen und Blüten, der Vogelzug sowie die Singvögel sind ein sicheres Zeichen, dass sich der Frühling nicht mehr aufhalten lässt.  So waren auch haben auch etliche Menschen die Chance für einen Spaziergang zwischen Nienhagen und Heiligendamm genutzt.

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Für uns macht es immer wieder viel Spaß dort an der Ostsee unterwegs zu sein. Dieses Mal war es ein schöner Osterausflug mit vielen neunen Frühlingsbildern von Buschwindröschen, anderen Frühlingsblühern und verschiedenen Vögeln. Wenn Sie für den Ostersonntag oder –Montag noch nichts vorhaben, vielleicht haben Sie ja auch Lust, den Frühling an der Ostsee zu entdecken.

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

25. Februar 2015 2 Kommentare

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? 😉 Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle 😉

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

Malreise an die Ostsee

Malreise an die Ostsee

Wie wär´s mit einem kleinen Kreativurlaub in Alten Büdnerei in Kühlungsborn?

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Eigentlich sollte Winter an der Ostsee sein und die Ostseebäder wie Kühlungsborn,  Ahrenshoop und die Insel Rügen mit etwas Schnee und Eis verzaubert sein. Aber die Winterbilder von der Ostsee sehen zurzeit anders aus. Wir haben 12 Grad plus und ein Sturm fegt mit viel Regen über die Ostseeküste. Das ideale Wetter, um die nächste Saison der Malreisen und Aquarellkurse vorzubereiten. Also beschreibe ich heute ein neues Angebot für eine Malreise an die Ostsee. In diesem Jahr werde ich  neben der Malreise nach Hamburg und auf Rügen auch wieder Angebote für Kühlungsborn haben.  Traditionell veranstalte ich gemeinsam mit dem Hotel Polar Stern und Kriesen Ferienwohnungen dort Malreisen nach Kühlungsborn.

In diesem Jahr werde ich das Angebot In Kühlungsborn gemeinsam mit  Frau Kristin Poppinga  von der  Alten Büdenerei erweitern. Wenn Sie möchten merken Sie sich doch folgende Termine für einen kleinen Kreativurlaub vor:

  • 15.05. bis 17.05.2015
  • 03.07. bis 05.07.2015
  • 18.09. bis 20.09.2015

Für alle, die es rustikal und romantisch mögen, ist es genau das richtige Angebot. Auf der Web Seite der Büdnerei finden Sie folgenden Text:

„Eine Büdnerei ist eine Kleinbauernstelle, die dem Nebenerwerb diente. Das besondere an den Häusern ist, dass sich Wohnbereich, Stallbereich und Scheune unter einem Dach befanden. Dadurch sind die einfachen Häuser verhältnismäßig groß. Individuell bauten die Besitzer Futterküche und Stallbereiche an, so unterscheiden sich die Büdnereien ein wenig. Unsere Büdnerei wurde 1905 erbaut, als die Pfarre Brunshaupten Land in Erbpacht vergab.

… Das Land zieht sich hinunter bis an die Kattenbeck, ein Bächlein, das seinen Ursprung in der Kühlung hat. Die Kühlung ist ein bewaldeter Höhenzug mit traumhaften Wander- und Radwegen, von denen aus man oft die Ostsee erblicken kann.“

Heute ist die Alte Büdnerei hergerichtet, verfügt über Ferienwohnungen,  ein romantisches kleines Café und einen Hof Laden und seit einiger Zeit bietet Frau Kristin Poppinga verschiedene Workshops an. Im Garten der Büdnerei befindet sich eine Vielzahl von Motiven. Es lohnt sich 😉 Hier ein paar Schnappschüsse und ein kleiner Bericht über ein Malwochenende aus dem Dezember 2013.

Aber viel schöner ist es, die Umgebung malerisch zu entdecken.  Das Malen an der Ostsee oder der Umgebung ist einfach Klasse, egal ob direkt am Strand von Kühlungsborn,  beim Nienhäger Gespensterwald, in der Marina von Kühlungsborn oder an der Steilküste von Heiligendamm, beim Leuchtturm von Barstorf, im Park des Doberaner Münsters oder am Kamp in Bad Doberan. Hier ein paar Fotos von vergangenen Malreisen nach Kühlungsborn.

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Also wenn Sie Lust haben, merken Sie sich doch die Termine vor oder melden Sie sich bei Frau Kristin Poppinga oder mir an. Mehr Informationen zur Organisation und Preisen finden Sie hier. Wir würden uns freuen, gemeinsam mit Ihnen die Malreise an die Ostsee zu gestalten.

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