Aquarellkurs Crist- und Lerzrosen mit FRank Koebsch

Granulierende Aquarellfarben in Winteraquarellen

Was haben unsere Aquarelle von Wölfen, Rehen, Eisvögeln, dem Winterwald, den Christrosen und dem Weihnachtsmann Express gemeinsam?  Es sind alles Winteraquarelle. Hanka und ich haben bei diesen Bildern ganz bewusst

Granulierende Aquarellfarben in Winteraquarellen

eingesetzt. Die Idee ist es bei diesen Bildern durch den Einsatz der granulierenden Aquarellfarben von Schmincke oder Daniel Smith eine besondere winterliche Stimmung zu erzeugen. Einmal kann durch die Wahl von kalten Farbtönen eine Illusion von etwas Winter in die Bilder gezaubert werden. Eine zweite Möglichkeit ist es durch granulierende Farbaufträge.  Hier eine Auswahl unser Winteraquarelle mit granulierenden Aquarellfarben.

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Aber was sind eigentlich granulierende Farben?

Farbspiel des granulierenden Farbe - Nass in Nass - im Hintergrund für das Aquarell - Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Frank Koebsch
Farbspiel des granulierenden Farbe – Nass in Nass – im Hintergrund für das Aquarell – Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Frank Koebsch

Der Ursprung der Begriffe Granulat, granulieren kommt aus dem Lateinischen (granum, „Korn“, „Körnen“). Wenn man Wikipedia fragt, findet man folgend Erklärung: Als Granulieren bezeichnet man das Verwandeln … in ein … werk mit Partikeln enger Partikelgröße. Granulierende Aquarellfarben haben nach dem Auftrocknen auf dem Papier keinen gleichmäßigen Farbauftrag, sondern es entstehende körnige, krisselige, auf unterschiedlichste Art strukturierte Oberflächen.

Als Beispiel hier ein Schnappschuss von Entstehen meines Aquarells „Abends bei den Rehen im Winterwald“. In dem Foto sieht man deutlich das Farbspiel der granulierenden Farbe. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie das Aquarell mit diesen Farben entstanden ist, schauen Sie doch einmal in das Video Abends bei den Rehen im Winterwald – ein Wild Life Aquarell von Frank Koebsch.

Lange Zeit hatten die Hersteller von Farben versucht ihren Farben das Granulieren „abzugewöhnen“, denn viele Maler liebten und lieben gleichmäßige Farbaufträge, z.B. für strahlendblauen wolkenfreien Sommerhimmel. Aber für das Malen von Gegenständen oder Bildteilen mit strukturierten Oberflächen sind die Farben wunderbar geeignet. In unseren Winterbildern hat Hanka die Farben z.B. für die Strukturen von Eiszapfen im dem Aquarell „Erster Frost“ eingesetzt. In anderen Bildern nutzen wir das Granulieren im Hintergrund, um eine Anmutung von Forst zu erzeugen.

Das Granulieren ist eine Eigenschaft der Pigmente oder bestimmter Zuschlagsstoffe. Nicht jede Farbe granuliert auf die gleiche Art und Weise und je nach Wahl des Aquarellpapiers variieren die Effekte der Farben. Also habe ich die granulierenden Farben auf verschiedenen Papieren ausprobiert. Schauen Sie mal auf die die Fotos „Granulierende Aquarellfarben von Schmincke auf Aquarellpapier Leonardo – satiniert von Hahnemühle“,  auf den Bildern sehen Sie die unterschieden Strukturen der Farben. Spannend ist auch das Mischen und das Lasieren von granulierenden und nicht granulierenden Farben. Wichtig ist auch zu wissen, dass beim Mischen der Farben die Eigenschaften und auch mit den im Wasser gelösten Farben übertragen wird.

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Vielleicht haben Sie ja Lust einmal die Wirkung der granulierenden Aquarellfarben in einem Aquarellkurs auszuprobieren. Wenn ja möchten die Fa. Hein. Hünicke Rostock und ich Sie einladen, am Freitag den 31.01.2020 von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr gemeinsam mit mir Blumen zu malen. Blumenaquarelle mitten im Winter? Na klar – unser Vorschlag ist es gemeinsam

Christ- und Lenzrosen als Aquarell zu malen

Wer sagt, dass es im Winter keine Blumen gibt?  Wenn wir in den Gärten auf Entdeckungstour gehen, können wir zwischen dem Schnee und den Pflanzen im Winterschlaf die Blüten der Christ- und Lenzrosen entdecken. Lassen Sie uns die Blüten mit ihrer winterlichen Umgebung als Aquarell malen. Neben kalten Farbtönen werden wir mit granulierenden Farben spielen, um eine winterliche Stimmung in den Aquarellen zu erzeugen.

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Aquarellkurs Crist- und Lerzrosen mit FRank Koebsch
Aquarellkurs Crist- und Lerzrosen mit FRank Koebsch

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Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen in dem Aquarellkurs die Wirkung der granulierenden Aquarellfarben auszuprobieren.

Bein Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Grabow an. Hier ihre Kontaktdaten:

  • Tel.:   0381 778 00-22
  • Mail: annett.grabow@buerokompetenz.de

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe und leuchtenden Spots

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe & leuchtenden Spots

Aquarellbilder mit illuminierten Motiven

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Es ist inzwischen Juni. Die Saison der Aquarellkurse an den Volkshochschule Rostock und VHS Schwerin sowie bei Heinr. Hünicke geht zu Ende und die Sommerpause beginnt. Über den letzten Malkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schwerin in diesem Semester, die Plein Air Malerei im Schosspark Wiligrad hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich noch einmal auf den letzten Kurs bei Heinrich Hünicke Rostock hinweisen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Hünicke hatte ich an einem Nachmittag zu dem Kurs „In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders“ eingeladen. Es sind oft ganz alltäglichen Szenen die in der Nacht eine ganz besondere Bedeutung durch die Scheinwerfer gekommen. Denken wir nur mal an eine Ballerina im Scheinwerferlicht, Kinder beim Laterne gehen, einen Sänger auf der Bühne, eine Silhouette unserer Städte, ein beleuchtetes technische Denkmal, Motive im Licht vorbeifahrender Autos oder oder ….

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Die Idee des Aquarellkurses war es, illuminierten Motiven zu malen. Mehrere Herausforderungen warteten hierbei auf die Malschüler,

  • durch das Kunstlicht bekommen die zu malenden Objekte eine ganz andere Farbe,
  • Dinge, die wir tagsüber sehen und ganz wichtig erscheinen, verschwinden, weil sie gar nicht beleuchtet werden,
  • andere Objekte gewinnen an Dominanz, durch eine Spot o.a. und
  • man muss sich trauen, die Umgebung richtig dunkel zu malen.

Ich hatte für die Malschüler ein Motiv herausgesucht, dass alle Rostocker schon einmal gesehen haben, die Ansicht der Rostocker Altstadt bei Nacht. Zur Einstimmung hatte ich einige meiner Aquarelle mit Stadtanschichten u.a. mitgebracht. Um ein Gefühl für die notwendige Dunkelheit in der Umgebung der Motive zu bekommen, haben wir zuerst als Probe einen Schlepper im besonderen Licht gemalt. Besonders interessant ist es für die Malschüler auch immer wieder, wie unterschiedlich die Farbaufträge auf den verschiedenen Aquarellpapieren wirken. Gemalt haben wir dann auf einen Bogen 40 x 60 cm  Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt. Als wir uns dann an die Silhouette Hansestadt bei Nacht gemacht haben, war eine der wesentlichen Aufgaben sich auf die wesentlichen Details zu konzentrieren. In dem Motiv lassen sich hunderte von Fenstern, Türen und andere Kleinigkeiten entdecken. Um nicht in ein Klein, Klein zu verfallen, habe ich vorgeschlagen, dass wir auf eine Bleistiftvorzeichnung verzichten. Es wurde für das Aquarell eine Vorzeichnung mit einem 40´er Flachpinsel in Ocker realisiert. Alles was wir an Details mit dem Pinsel nicht fassen konnten, viel weg. Mit ein wenig Mut und Hilfe haben die Malschüler aber die ersten Herausforderungen gemeistert und waren dann mit Spaß bei der Sache. Am Ende des Tages waren sie geschafft und glücklich über ihre Aquarelle. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos aus dem Aquarellkurs bei Hein. Hünicke Rostock.


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Dieses war der letzte Bericht über einen Malkurs vor der Sommerpause. Aber für mich geht es bald weiter mit einer sommerlichen Malreise nach Kühlungsborn. Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel auch Lust bekommen, mal gemeinsam mit mir zu malen, dann kommen Sie doch ganz einfach mal mit zu eine Malreise an die Ostsee. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage mit neuen Malschülern Anfang Juli 😉