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Posts Tagged ‘Herbstanfang’

Herbst auf Rügen und ein Aquarell vom Jagdschloss Granitz

Herbst auf Rügen und

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ein Aquarell vom Jagdschloss Granitz

Aquarelle vom Herbst an der Ostsee

 

Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Malreise Faszinantion Rügen

Der Herbst an der Ostsee ist eine wunderbare Chance Aquarelle zu malen und Herbstaquarelle begeistern von Jahr für Jahr. Im Rahmen der Malreise Faszination Rügen suchen wir Ende September immer wieder schöne Motive für Herbstaquarelle. Im Rahmen dieser Malreisen starten wir von Middelhagen aus und erkunden das Mönchgut und andere Teile der Insel. Bereits ein herbstlichen Spaziergang durch Middelhagen macht Lust zu malen. Aber genauso inspirieren die wunderbaren Farben der Buchenwälder Rügens im Herbst. Lust auf Herbstaquarelle machen aber auch der Herbst im Schlosspark von Putbus, die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz und die vielen Alleen mit den goldenen und kunterbunten Herbstblättern.   Vergangenes Jahr haben wir beim schönem Wetter im Schlosspark von Putbus die Kastanien Allee gemalt. Bei Sturm haben wir den bunten Herbst in unsere Unterkunft in den Ferienwohnungen von Fam. Grünheid gemalt. Dieses ist die Schlechtwetter Variante, wenn uns mal der Herbst in Middelhagen und auf der gesamten Insel im Stich lässt. Dann beginnen wir vor Ort die Skizzen und herbstlichen Rügen Aquarelle und malen diese dann bei warmen Tee und Kaffee in meiner großen Ferienwohnung fertig. So sind auch die Aquarelle „Herbstanfang“, „Middelhagen im Herbst“ und „Blick auf den Bodden bei  Middelhagen“ als Beispiele für die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut entstanden. Aber in diesem Jahr hatten wir im Rahmen der Malreise einen wunderschönen Herbst auf Rügen erlebt. Wir haben den sonnigen Herbst genutzt und haben den „Rügen Summer“ am Bodden, an der Ostsee und in der Granitz gemalt. Doch bevor ich über unsere Ausflüge im Rahmen der Malreise berichte, möchte ich zur Einstimmung ein paar aktuelle Fotos aus Middelhagen und herbstliche Rügen Aquarell der vergangenen Jahre zeigen.

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Ein neues Herbstaquarell vom Jagdschloss Granitz

 

Zwischen Lancken-Granitz und den Ostseebädern Binz und Sellin erstreckt sich auf 982 Hektar das Waldgebiet der Granitz. Gerade im Herbst sind die Buchwälder des Naturschutzgebietes  Granitz einen Ausflug wert. Mitten in dem größten zusammenhängenden Buchen-Mischwaldgebietes Norddeutschlands 3 km südöstlich von Binz befindet sich das Jagdschloß Granitz auf dem 106 m hohen Tempelberg. Wir haben das sonnige Herbstwetter benutzt und sind mit samt unseren Malsachen zum Schloss hochgelaufen. Es war spannend einen Platz zu finden, um das Jagdschloss Granitz mit seinem imposanten Türmen gemeinsam mit den umgebenen Buchen auf das Blatt zu bringen. Aber der Ausflug und das Malen am Jagdschloss haben sich gelohnt. Es sind einige interessante Bilder entstanden. Mein Aquarell „Herbst am Jagdschloss Granitz“ habe ich auf Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle gemalt. Das raue Aquarellpapier erlaubt es, im Zusammenspiel meiner Aquarellfarben von Schmincke die notwendigen Kontrasten für ein solches Herbstbild zu realisieren. Hier ein paar Fotos von unserem Ausflug in die Granitz und mein neues Rügen Aquarell.

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Herbst am Jagdschloss Granitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

Herbst am Jagdschloss Granitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

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In den nächsten Tagen werden ich nach und nach über die anderen Ausflüge im Rahmen der Malreise berichten und die entstandenen maritimen Aquarelle mit den Booten und Schiffen sowie Landschaften von der Ostsee vorstellen. Lassen Sie sich überraschen. Aber eines ist jetzt schon klar, der Ausflug in den Herbst am Jagdschloss Granitz war einer der Höhepunkte unserer Reise 😉

 


Herbst am Jagdschloss Granitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Herbst am Jagdschloss Granitz“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Herbst am Jagdschloss Granitz“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€390,00

Aquarelle zum Herbstanfang

Aquarelle zum Herbstanfang

AquarellkursBunte Herbstblätter

 

Wie haben Sie den Herbstanfang erlebt? Bei uns war wunderbares sonniges Wetter. Passend zum dem Gedicht „Der Herbst ist ein Malersmann“ habe ich gemeinsam mit Malschülern bei Heinr. Hünicke Rostock  gemalt. Das Wetter macht Lust auf Herbstaquarelle und bunte Blätter im sonnigen Herbst sind wunderbare Motive. Als Anregung hatte ich farbige Kastanien- und Ahornblätter gesammelt. Herbstaquarelle begeistern Jahr für Jahr und so haben solche herbstlichen Aquarellkurse schon Tradition. Im vergangenen Jahr haben wir z.B. bei Heinr. Hünicke in einem Aquarellkurs „Alleen im Herbst“ gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Kurs und einige unserer Herbstaquarelle mit bunten Blättern.

 

Ein Sonniger Herbst, Aquarellkurse und Malreisen sind immer wieder eine gute Kombination. So ist das Aquarell „Kunterbunte Herbstblätter“ z.B. auf einer Malreise auf Rügen entstanden.  Vielleicht haben Sie Lust einmal nachzuverfolgen, wie ich solche Aquarelle mit bunten Herbstblättern male, dann können Sie hier erleben, wie das Bild „Versteckt“ Step by Step entstanden ist. In diesem Wild Life Aquarell versteckt sich ein Eichhörnchen in wunderbar farbigen Haselblättern. Wenn Sie Interesse daran haben, dieses und andere Herbstaquarelle von uns einmal im Original zu sehen, dann empfehle ich Ihnen unsere Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV.  Ich freue mich jetzt auf einen malerischen Herbst an der Ostsee, wenn ich habe meine Sachen gepackt und bin auf dem Weg zur Malreise Faszination Rügen. Es ist einfach herrlich, die wunderbaren Farben der Buchenwälder Rügens und andere Motive an der Ostsee im Herbst zu erleben.

Aquarellkurs „Alleen im Herbst“

10. Oktober 2016 3 Kommentare

AquarellkursAlleen im Herbst

Herbst Aquarelle und Schnappschüsse aus dem Aquarellkurs

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Heinr. Hünicke Rostock

Heinr. Hünicke Rostock

Vor einigen Tagen hatte ich gemeinsam mit der der Fr. Heinr. Hünicke Rostock einen Malkurs für Herbstaquarelle organisiert. Der Herbst an der Ostsee verzaubert immer wieder auf eine wunderbare Art die Natur. Beispiele hierfür sind die wunderbaren Buchenwälder Rügens im Herbst oder der Schlosspark von Putbus. Diese wunderbaren Motive machen immer wieder Lust auf Herbstaquarelle. Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der Alleen und gerade die von Bäumen gesäumten Straßen mit ihrem bunten Laub und die tiefstehende Sonne haben einen ganz besonderen Reiz. Ich habe versucht, diese Stimmung in den AquarellenKastanien Allee“ und „Herbst im Land der Alleen“ einzufangen. Bei dieser Begeisterung für die Motive war es naheliegend für den Aquarellkurs das Thema „Alleen im Herbst“ zu wählen.  Es hat Spaß gemacht, mit den Frage zu beschäftigen, wie malt man Bäume und wie bunte Blätter immer sonnigen Herbst. Wir haben hierbei weniger mit Fächerpinseln und Schwämmen gearbeitet, sondern mit Gemüse Netzen die Farbe in verschiedenen Schichten aufgebracht und die dann mit gespreizten Rundpinseln ergänzt. So ergibt sich eine wunderbare unregelmäßige Struktur für das Laub. Die Äste und Zweige wurden dann in einem Wechsel von Positivmalerei und Negativ Technik ergänzt. In dem Aquarell „Herbstanfang“ ist dieses Wechselspiel gut zu sehen.  Mit ein wenig Wissen über Perspektive, Licht und Schatten haben wir den Herbst im Land der Alleen auf das Aquarellpapier gebracht. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Aquarellkurs und einige meiner Aquarelle mit herbstlichen Bäumen und Alleen.

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Kastanien Allee (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kastanien Allee (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es macht immer wieder viel Freude mit den Malschülern in den Kursen neue Themen zu entdecken und Herbstaquarelle begeistern Jahr für Jahr ;-). Ich freue mich schon auf die kommenden Aquarellkurse und Malreisen.

Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Ein Artikel von Frank Koebsch in Zeitschrift Palette und Zeichenstift 2016 / 04

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Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Wer meinen Blog verfolgt oder auf unserer Web Seite stöbert, wird gelesen haben, dass ich bei unseren Aquarellen in der Regel angebe, mit welchen Farben auf welchem Aquarellpapier wir die Bilder gemalt haben. Der Grund ist ganz einfach. Ich werde immer wieder bei den Aquarellkursen und Malreisen gefragt, welches Aquarellpapier ich nutze.  Auch auf Ausstellungen wird uns immer wieder diese Frage gestellt.  Meine Suche nach dem richtigen Aquarellpapier für mich war eine längere Reise.

Wie heißt es so schön:

Das Papier macht den Unterschied

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Ich habe verschiedene Papiere ausprobiert und bin auch weiterhin auf mir unbekannte Papiere gespannt. Drei verschiedene Aquarellpapiere habe ich gefunden, die meine heutige Art zu malen optimal unterstützen. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich wähle unter ihnen je nach Motiv, angestrebter Malweise und letztendlich auch nach persönlicher Stimmung. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, verschiedene Aquarellpapiere auszuprobieren und danach die Wahl des Papiers zu treffen. Wenn man sein Papier oder seine Papiere gefunden hat, ist mein Tipp, bei diesen Papieren zu bleiben und seine Malweise immer weiterzuentwickeln.

Welches Papier ist das Richtige?

Welches Papier ist das Richtige?

Meine Erfahrungen habe ich habe ich in einem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ veröffentlicht. Der Artikel soll eine Anregung sein, dass sich Malschüler und Anfänger mehr mit dem Medium Papier beschäftigen. Es hilft wenig zu fragen, auf welchem Papier ich oder andere Aquarellisten malen. Es ist wichtiger zu fragen

Welches Papier unterstützt meine Malweise?

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Als Beispiele für die unterschiedlichen Eigenschaften der Papiere, habe ich die Aquarelle „Aussicht auf das Mönchgut“, „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“,  „Herbstanfang“ und „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ in der Palette veröffentlicht.

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Die Wirkung der Aquarellfarben und die Möglichkeiten sind auf den verschieden Papieren unterschiedlich. Das Aquarell „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ habe ich auf dem Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt, die Aquarelle „Herbstanfang“ und „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“ auf dem Aquarellkarton Cornwall 450 g / m2, rau, das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“ auf dem Aquarellkarton Britannia 300 g / m2 matt von Hahnemühle gemalt. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich ja nach Motiv und Stimmung wähle ich das für mich passende Aquarellpapier.

Das Gewicht eines Papiers ist nur eine Angabe, wie viel Wasser das Papier aufnehmen kann, bevor es sich wellt. Man kann ganz phantastische Bilder auf ganz dünnen, leichten Papieren malen, wenn sie aufgespannt werden. Noch wichtiger als das Gewicht sind die Oberfläche und der Aufbau des Papiers. Sie bestimmen ganz wesentlich

  • wie das Wasser – Farbgemisch verlaufen wird,
  • ob sich beim Auftrocknen leicht Wasserränder und Ausblühungen bilden,
  • ob sich Farben wieder auswaschen lassen oder beim Lasieren schnell wieder anlösen und dann auf dem Blatt vermischen,
  • wie die Farbe in das Papier eindringen wird, ob ein Aquarell matt aussieht oder die Farben wunderbar leuchten,
  • ….

Leider gibt für den Aufbau der Papiere und die Oberflächen keine einheitlichen Bezeichnungen. Ich versuche in dem Artikel die wichtigsten Begriffe (matt, rau, fine, satiniert, torchon, extra rau, kalt gepresst, heiß gepresst Bütten, Echtbütten, Akademiepapiere, …) zu erklären und gebe Hinweise wofür, sich die einzelnen Papierarten eignen.

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Hier können Sie den Auszug aus dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Palette 4 – 2016 auch als pdf lesen.

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Wie findet, man sein Aquarellpapier, dass die persönliche Malweiseunterstützt?

 

Wenn ich einen neuen Aquarellkurs oder eine längere Malreise starte, bitte ich meine Malschüler sich auf ein kleines Experiment einzulassen und ein einfaches Motiv mehrmals auf verschiedenen Papieren zu malen. Zuerst ist die Begeisterung nicht sehr groß. Ich versuche dann, den Stellenwert der Papierwahl für ein gutes Bild z.B. mit folgenden Aussagen zu verdeutlichen:

  • Es ist nicht möglich, mit dem besten Rotmarderpinsel und den brillantesten Farben auf einem Stück Pack- oder Toilettenpapier ein gutes Aquarell zu malen.

  • Von den Kosten für ein Aquarell gebe ich über 85 % für Papier aus, ca. 10 % für Farben, ca. 3 % für sonstiges und nur 2 % für Pinsel. Gute Pinsel halten bei richtiger Pflege viele Jahre. Papier und Farben sind Verbrauchsmaterial. Aber gute Aquarellpapiere sind die Grundlage für jedes Bild.

Eine der Übungen, die ich für einen

Test von Aquarellpapier

empfehle, ist das Malen von ein paar Äpfeln. Ich hatte diesen Test und die meine Ergebnisse bereits in den vergangenen Jahren einmal hier auf meinem Blog vorgestellt. Am besten Sie man die Ergebnisse des Tests von Aquarellpapieren in dieser Abbildung.

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Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

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Palette und Zeichenstift 4 - 2016

Ich hoffe, dass ich Ihnen bei der Suche nach ihrem Aquarellpapier einige Impulse geben konnte. In dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ der Palette 2016 – 04 können sie ganz ausführlich etwas zu dem Test und den verschiedenen Papieren lesen. Wenn Sie die Zeitschrift nicht besitzen, können sie hier eine Leseprobe als pdf einsehen oder und das Heft bei dem Verlag oder im gutsortierten Zeitschriftenhandel kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern in der Palette und beim Ausprobieren.

 

Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch

Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch

Wenn Sie meinen Blog verfolgen, werden Sie gelesen haben, dass ich zu 90% Papiere von Hahnemühle nutze. Ich kann die verwendeten Aquarellpapiere zu 100% empfehlen😉.

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Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

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P.S.:

So ganz falsch kann ich mit meinen Überlegungen nicht liegen. Denn während unseres Urlaubes in Malmö erreichte mich eine Mail von meinem Kollegen Martin Lutz, mit einem Lob für den Artikel. Ein feedback über das ich mich sehr freue, denn ich bewundere die Aquarelle mit den Menschen von Martin Lutz. Mit seiner Malweise zaubert er Personen wunderbar locker und mit einer hohen Ausstrahlung auf „sein“ Aquarellpapier.

 

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Herbstanfang © Aquarell von Frank Koebsch

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Ich bin dabei mich auf die nächste Malreise auf die Insel Rügen vorzubereiten. Im Rahmen der Vorbereitungen habe ich heute mit einer Malschülerin telefoniert. Ich schwärmte davon Aquarelle auf Rügen zu malen, egal ob in den Häfen von Groß Zicker, Seedorf, Gager, am Strand von Baabe, beim Pfarrwitwenhaus, beim Ostseebad Göhren, auf den Boddenwiesen von Middelhagen oder dem Schlosspark von Putbus. Alles Ausflüge, die wir bei schönem Wetter auf Rügen gemacht haben und so war es logisch, dass die Malschülerin fragte: Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

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Nun einige der ganz harten Plein Air Maler werden sagen, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung. Aber es macht bei Kälte, Wind und Regen nicht wirklich Spaß draußen zu malen. Bei Regen muss man einpacken und sich ein trocknes Plätzchen suchen. Wenn es nur nieselt und man sich auskennt, findet man vielleicht einen Platz unter einem Dach, wo man malen kann. Eines der Beispiele hierfür war das Malen auf dem Doberaner Kamp im Rahmen einer Malreise nach Kühlungsborn. Aber mehr regnet, hilft dann nur die Flucht. Der Niederschlag tut einem Aquarell nicht gut. Ein Beispiel dafür ist das Aquarell „Regen im Frühling auf dem Bodden von Middelhagen“. Die Regentroffen auf dem Papier hatten für einen dramatischen Himmel gesorgt. Aber ist nicht nur der Niederschlag der stört. Insbesondere die hohe Luftfeuchtigkeit verhindert das Trocknen der Aquarellfarben und verändert das Fließverhalten der Farben auf dem Aquarellpapier. Aber auch Kälte und Wind kann beim Malen unangenehm sein. Auch wenn man warm angezogen ist, kriecht die Kälte beim Malen an einem hoch. Nach ein / zwei Stunden werden die Hände steif, die Füße kalt und spätestens dann macht es keinen Spaß mehr. Einen solchen Tag hatten wir im vergangenen Herbst bei der Landschaftsmalerei auf der Mönchgut erwischt. Wir konnten uns zwar ein windstille Senke suchen, aber gegen die Kälte war dauerhaft kein Kraut gewachsen. Also haben wir abgebaut und bei einem warmen Tee und Kaffee unsere Bilder drinnen fertig gestellt. So ist das Aquarell „Blick auf den Bodden bei Middelhagen“ in zwei Etappen entstanden. Die Schilderungen zeigen, man muss für schlechtes Wetter auf den Malreisen immer eine Ausweichlösung haben. Bei den Malreisen auf Rügen nutzen wir immer eine Ferienwohnung in den zwei idyllischen Landhäusern mit dem Namen „to hus“ von Familie Grünheid. So haben wir  in den Ferienwohnungen in Middelhagen  schon Löwenzahn und  Sonnenblumen als Schlechtwetterprogramm gemalt. Aber meist werden die angefangene Bilder der Malreise bei schlechtem Wetter fertig gestellt. So ist auch bei der letzten Malreise das Aquarell „Herbstanfang“ entstanden. Wir waren unterwegs auf der Suche nach einem Herbstmotiv und haben dann angefangen zu malen. Aber mit den Wolken kam der Wind und wenn es kalt wird beim Malen, hieß es dann wieder einpacken. Die Abschlussarbeiten an unseren Aquarellen wurden dann wieder in der Ferienwohnung in Middelhagen mit viel Spaß realisiert. Es war der letzte Tag unserer Malreise und so haben wir uns alle angefangenen Aquarelle vorgenommen. Es war spannend zu sehen, welche Bilder in den Tagen entstanden sind. Gerit Grünheid eine der Teilnehmerinnen an der Malreise, war auch schon bei der letzten Reise dabei. Sie konnte dann auch einige maritime Aquarelle zeigen, die als Ergebnis von zwei Malreisen auf Rügen entstanden sind. Gerit war sichtlich stolz, ihre Fortschritte in den Bildern zu erkennen.

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Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Als Aquarellpapier für dieses Herbstaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht und Schatten. Aber wie ein Schlechtwetterbild sieht das Aquarell „Herbstanfang“ nicht aus, ihm ist gut bekommen, dass wir unsere Aquarelle in aller Ruhe bei Kaffee und Tee fertig gestellt haben.

Ich freue mich schon auf die nächste Reise auf die Insel Rügen in 10 Tagen und den Frühling an der Ostsee mit passendem Malwetter. Bisher war uns der Wettergott immer gnädig und wir mussten uns nur wenig mit der Frage:

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise? beschäftigen ;-).

Herbstaquarelle begeistern Jahr für Jahr

20. September 2013 2 Kommentare

Herbstaquarelle begeistern Jahr für Jahr

Der Herbst zaubert wunderbare Farben

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Ab Mitte September beginnt die Natur sich zu verändern. Die Früchte an den Büschen und Bäumen färben sich Rot, die Blätter beginnen sich Gelb, Rot oder Braun zu verfärben. Mit diesen Veränderungen beginnt die Vorfreude auf einen sonnigen Herbst und die Menschen beginnen im Internet nach Herbst Aquarellen, nach Aquarelle mit Herbstlaub, Aquarellbilder vom Herbst, Herbstmalerei u.a. zu suchen. Ich und meine Frau Hanka haben in den vergangenen Jahren eine  große Anzahl von Herbstbildern gemalt, denn es macht Spaß mit den kräftigen Farben zu spielen. So ist eine Vielzahl von Herbst Aquarellen entstanden, wie z.B. wunderbare Apfelaquarelle, Hasel im Herbst, Malereien vom Indian Summer, farbenfrohen Disteln, Bäume, Landschaften im sonnigen Herbst, Rosen zum Sommerende leuchtet wie ein Herbstfeuer, Aquarelle von den sich sammelnden Kranichen  und und…  Der Herbst ist für Fotografen und Maler eine wunderbare Jahreszeit. Aber auch die Kinder haben ihren Spaß, endlich wieder Eicheln und Kastanien sammeln, Laterne gehen und Drachen steigen. Jedes Jahr, wenn es Herbst wird, zeige ich einen Teil unserer Herbst Aquarelle. So wünsche ich Ihnen ein wunderbaren sonnigen und farbigen Herbstanfang.
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Welches Herbstaquarell gefällt Ihnen am besten?

Herbst auf dem Kamp in Bad Doberan

Herbst auf dem Kamp in Bad Doberan

Roter Pavillon im Herbst   (c) ein Aquarell vom Doberaner Kamp – Frank Koebsch

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Unsere Ausstellung in der Galerie Severina (c) Frank Koebsch

Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Am Freitag den 07.09.2012 eröffnen wir in der Galerie Severina um 19.00 Uhr unsere Ausstellung „Bei uns entdeckt“. In Vorfreude auf unsere Ausstellung hatte ich in den vergangenen Tagen schon mal meine Aquarelle mit Motiven aus Bad Doberan herausgesucht. Hierzu gehören Aquarelle mit dem Doberaner Münster, dem Möckelhaus, der Backsteingotik aber auch Aquarellbilder, die im Sommer im Klostergarten entstanden sind und wunderbaren Mohnblüten zeigen. Doch inzwischen ist der Sommer und die Zeit der Mohnblüten vorbei. Seit einigen Tagen haben wir bereits den meteorologischen Herbstanfang. Zurzeit erleben wir wunderbare Spätsommertage und doch es lässt sich nicht leugnen, die Blätter färben sich Tag für Tag immer mehr. Der kommende Herbst lässt die Farben in der Natur noch einmal richtig explodieren. Auch wenn wir in Mecklenburg Vorpommern keinen klassischen Indian Summer haben, mag ich die wunderbaren Färbungen im Laub der Bäume und freue mich auf einen sonnigen Herbst. So habe ich in den vergangenen Tagen schon den Herbst auf den Doberaner Kamp gezaubert. Es zeigt den Roten Pavillon umrahmt von orangenen und ockerfarbenen Laub.

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Roter Pavillon im Herbst   (c) ein Aquarell vom Doberaner Kamp - Frank Koebsch

Roter Pavillon im Herbst (c) ein Aquarell vom Doberaner Kamp – Frank Koebsch

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Ich habe für dieses Aquarell Hahnemühle Aquarellpapier Anniversary Edition, 425 g/m2 gewählt. Ich finde mit den Schmincke HORADAM AQUARELL eine gute Wahl 😉

Wenn Sie auch schon in Stimmung nach den wunderbaren Farben der kommenden Wochen sind, schauen Sie doch auch einmal auf meine anderen Herbstaquarelle und Herbstbilder.

Ich freue mich auf den kommenden Herbst auf dem Kamp in Bad Doberan.

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