Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? 😉 Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle 😉

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

ROSTOCK KREATIV 2011 – Ausstellung der Rostocker Hobbykünstler

Fotos aus der Ausstellung Rostock Kreativ 2011

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Zum zweiten Mal findet in diesen Tagen eine Ausstellung der Aktion Rostock KREATIV statt. Bereits im Jahr 2010 war Rostock KREATIV ein Erfolg. Doch an diesem Wochenende wurden und werden die Zahlen vom vergangenen Jahr übertroffen. 401 Bilder und Skulpturen wurden für dieses Wochenende gehangen und aufgestellt. Eine Mammutaufgabe des Teams der Kunsthalle Rostock. Bereits gestern am Freitag waren über 1.000 Besucher in der Kunsthalle und 500 Gäste waren gestern Abend in der Kunsthalle. Heute haben wir uns bei gutem Wetter wie viele andere Rostocker auch auf den Weg gemacht und haben uns die Ausstellung angeschaut. Wenn ich schätzen darf, waren gut 250 Besucher mit uns in der Kunsthalle und der Besucherstrom riss nicht ab. So wird die erwartete Zahl von 3.000 Besuchern sicher übertroffen. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen in Rostock und Umgebung in ihrer Freizeit einem kreativen Hobby frönen, Spaß daran haben ihre Bilder und Skulpturen zu zeigen. Gefreut haben wir uns auch, Bilder von Bekannten und Freunden zu entdecken. Ilona Göseke hatte im vergangenen Jahr Bild vom Rostock Stadthafen gezeigt und stellt dieses Jahr ein Kranichbild aus. Von Frank Hess haben wir das Aquarell „Rostock, Yachthafen Hohe Düne“ entdeckt. Hier ein paar Fotografien von unserem heutigen Besuch in der Kunsthalle. Also wenn Sie noch nichts vorhaben, nutzen Sie doch den morgigen Sonntag zu einem Besuch in der Kunsthalle Rostock.

P.S.: Ein großen Dankeschön an die OstseeZeitung und die Kunsthalle Rostock, die die Aktion Rostock Kreativ ermöglichen.

P.S.S.: weitere Informationen zu der Ausstellung Rostock Kreativ finden Sie im Blog von Frank Hess

Rostock Kreativ 2011

Informationen zur Bewerbung Rostock Kreativ 2011

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Nun mit meinem Beitrag am 23. Dezember habe ich ja etwas angerichtet ;-). Es gibt einige Anfragen zu der Bewerbung Rostock Kreativ 2011, da auf der Seite der Kunsthalle Rostock noch keine Informationen zu finden sind, hier ein paar Angaben, die in der OstseeZeitung vom 18.12.2010 standen.

Abgabetermine Rostock Kreativ:

  • 11. bis 14. Januar von 14 bis 18 Uhr
  • 15. und 16. Januar von 10 bis 16 Uhr
  • 17. bis 21. Januar von 10 bis 13 Uhr

Folgende Werke können in der Kunsthalle für Rostock Kreativ eingereicht werden

  • Werke in den Genres Malerei, Zeichnung und Plastik
  • Bilder bis zur Größe von 50 mal 70 Zentimetern
  • Plastiken (nur mit Sockel und Selbstaufbau) sollten ein Gewicht von 50 Kilogramm nicht überschreiten

Ausstellungstermin Rostock Kreativ

  • 28. und 30. Januar von 10 bis 18 Uhr

Ich hoffe hier mit ein wenig geholfen zu haben 😉 Informationen zu der Veranstaltung Rostock Kreativ 2010 finden Sie hier:

·         Ausstellungseröffnung – Rostock kreativ

·         Rostock kreativ – aktueller Stand

Hier noch ein paar Fotos von der letzen Ausstellung Rostock kreativ.

Rostock kreativ
Rostock kreativ
Rostock kreativ - Besucher in der Halle
Rostock kreativ - Besucher in der Halle
Rostock kreativ - Galerie 1
Rostock kreativ - Galerie 1
Rostock kreativ - Galerie 2
Rostock kreativ - Galerie 2

Rostock Kreativ – ein erfolgreiches Konzept

Rückblick – Ausstellung Rostock Kreativ 2010

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Nun in der OstseeZeitung wurde die zweite Veranstaltung mit dem Namen Rostock Kreativ in der Rostocker Kunsthalle angekündigt und seit diesem Tag wird mein Blog zu diesem Thema durch Google & Co. wieder adressiert. Es war eine tolle Veranstaltung und umso erfreulicher ist es, dass es eine zweite Ausstellung für alle Künstler egal ob aus dem Hobbybereich oder als Profi in der Kunsthalle organisiert wird. Am 28. Februar 2010 zur Eröffnung von Rostock Kreativ und den folgenden Tagen herrschte ein mächtiges Gedränge in den Ausstellungsräumen, wie bei keiner anderen Veranstaltung in der Kunsthalle Rostocks. Ein schönes Lob kann es gar nicht für die Verantwortlichen geben, es sei denn man schaut sich die Aussteller noch ein wenig genauer an. 329 Künstler hatten ihre Werke eingereicht. Die Veranstaltung heißt zwar Rostock Kreativ – aber die Künstler kamen von viel weiter her. Bei der Abgabe meines Bildes habe ich einen ehemaligen Kollegen getroffen, der Bilder aus der Nähe von Neubrandenburg brachte ;-). Die Veranstaltung will Hobbykünstler die Chance geben, ihre Bilder zu zeigen. Aber in der Ausstellung befanden neben Bildern von Schülern, Kursteilnehmern der VHS, auch Bilder von Künstlern, die schon seit Jahren regelmäßig ihre Werke mit großem Erfolg ausstellen. An zwei Namen erinnere ich mich in diesem Zusammenhang: Dr. Hanna Kulitzscher und Prof. Peter Rommel.

Ich freue mich schon auf den Event Rostock Kreativ 2011. Hier zur Einstimmung ein paar Bilder von der Ausstellung Rostock Kreativ 2010 und mein Aquarel, dass ich ausgestellt hatte.

Rostock kreativ
Rostock kreativ
Rostock kreativ - Skulpturen
Rostock kreativ - Skulpturen
Rostock kreativ - Besucheransturm
Rostock kreativ - Besucheransturm
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch

Wie „gut“ ist mein Blog im Vergleich?

Zwiespalt eines Bloggers

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Ein wenig ist man als Blogger immer im Zwiespalt, denn den Blog wollte ich doch für die Interessenten an der Malerei und für mich schreiben. Wenn ich ehrlich bin schiele ich doch immer mit mindestens einem Auge darauf, wo kommen die Besucher her, wie entwickeln sich die Zugriffzahlen, was machen andere in Ihren Blogs. Ich habe immer gedacht, es ist schwer mit Themen rund um mein Hobby die Aquarellmalerei, Ausstellungsorganisation und die Vernetzung dieses Blogs im Vergleich zu „Profi“Künstlern und Blogs mit politischen und anderen netzafinen Themen wie SEO mitzuhalten.

Mit Ehrfurcht schaue ich darauf, was

erreichen. Schnell ist klar, der Blog ist nur ein Teil, des Auftritts, des Wirkens der Personen dahinter ist. Edward B. Gordon hat seine Story aufgebaut, jeden Tag mindestens ein Bild zu malen, in Netz zu stellen und zu vermarkten.  Susanne Haun organisiert eine Menge Ausstellungen, managed gemeinsam mit Andreas Mattern die Druckwerkstatt K-02, wird von viele Galerien vertreten und und… Martin Missfeld mit einem Studium der Freie Kunst / Malerei an der Universität der Künste Berlin, Meister Schüler von Georg Baselitz hat seine Kunst und sein Verständnis über das WEB in das Unternehmenskonzept der Firma DUPLICON eingebracht und eines seiner Standbeine ist das Thema SEO für Bilder und Videos.

Wie kann ich mich mit meinem Hobby und meinem Blog  in die Ranking Listen einreihen, denn über die Ausstellungen, die Konzepte sind die drei oben genannten Menschen viel, viel bekannter. So wird der Suchbegriff „Edward B. Gordon” ca. 1.000mal und “Edward Gordon” 9.900mal pro Monat in Google eingegeben und Martin Mißfeld hat 28.000 Besucher und 47.000 Seitenaufrufe im seinem Blog. Zahlen, die ich nie erreichen kann. 😉

Nun aber eines ist heilsam und Balsam für meine arme Bloggerseele, denn im Rahmen eines Ranking von Mecklenburg Vorpommern, hat sich dieser Blog auf Platz drei befunden und ich habe gelernt, dass nicht alle SEO Blogs erfolgreicher sind. Martin Mißfeld hat auf den Blog von BOHNCORE verwiesen und gebeten mal eigene Zahlen zu nennen.

  • Artikel in November:         25
  • Kommentare:                   32 (und 32 Antworten ;-))))
  • Besucher                         4.380
  • Seitenaufrufe                   10.894
    • 2,49 Seiten – oder Bilderaufrufe pro Besucher
Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel (c) Frank Koebsch
Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel (c) Frank Koebsch

Auf welche Seiten und Artikel wie oft zugegriffen wurde, können Sie dem Bild Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel entnehmen. Was sich bei mir sehr positiv auswirkt sind mehrere Faktoren:

  • Die Artikelserie zu Aquarellen mit Wintermotiven aus diesem und vergangenem Jahr passend zum Wetter. 😉
  • Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, wenn sie denn schon mal meinen Blog gefunden haben und schauen in die thematischen Galerien oben auf der Seite an. 😉
  • Ein wesentlicher Besuchermagnet ist die Veröffentlichung der Kalenderblätter. Hierzu hatte ich ja schon berichtet. 😉

Einnahmen aus meinen Blog habe ich keine, denn ich wehre mich tapfer gegen die Veröffentlichung von Werbung und freue mich, über die Akzeptanz meines Blog, insbesondere über das Feedback zu meinen Bilder und die Kommunikation mit Menschen zu den veröffentlichten Beiträgen als Kommentar in dem Blog, über E-Mail oder die Foren, in den ich meine Beiträge ebenfalls einstelle.

Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs

Das Erreichen der veröfentlichten Zahlen ist das eine, der Wissenzuwachs, der Spaß bei Schreiben für den Blog, das Feedback von anderen wiegen viel schwerer. Nun genug der Nabelschau und dem Traum ein wirklich wichtiger Blogger zu werden, ich nutze den Rest des Abends zu malen, bevor ich die nächsten Tagen in Frankfurt und Bonn meinem Job nachgehe.

Ranking meines Blogs

Was macht meinen Blog so erfolgreich? (Teil 1)

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Nun ich hoffe, dass Sie als Leser nicht denken, dass ich jetzt völlig abgehoben bin, wenn ich für mich in Anspruch nehme:

Mein Blog ist erfolgreich 😉

zu mindestens in einigen Rankings. Aber gleich vorweg, ein Kommentar, ein Feedback zu einem meiner Bilder, einem Beitrag in meinem Blog -my Blog ist mir wichtiger als eine Platzierung in einem Ranking. Und damit bin ich immer noch ein Blogger, der über sein Hobby die Malerei & Co. berichtet, der seinen Blog ohne Werbung und ohne aufwendiger Suchmaaschinen Opitmierung (SEO) betreibt…. Aber in den vergangenen Wochen erhielt ich, in dreifacher Hinsicht Anregungen über meinen Blog und dessen Vernetzung nachzudenken.
Einmal veröffentlichte Christian Henner-Fehn einen Artikel über ein kleines Tool, welches die Vernetzung Ihrer Website visualisiert. Ein paar Tage später veröffentlichte Christian dann noch einen Artikel, Warum Sie nicht nur auf Facebook setzen sollten ? Fast gleichzeitig veröffentliche der Barmin-Blog Eberswalde und Bernau ein Wikio-Ranking November 2010 für Blogs aus Mecklenburg Vorpommern. Ich landete mit meinem Blog auf Platz 3 des Rankings aus dem Nord Osten und dieses bei so absolut nicht netzaffinen Keywords wie Malerei, Aquarell und und… Aus diesem Zusammenhang heraus ergibt sich die Frage:

Was macht meinen Blog so erfolgreich?

Hier mal das Ranking meines Blogs nach Wikio in „drei“ Kategorien: Wikio Gesamt Ranking, Wikio Kultur Ranking, Ranking der Blogs aus Mecklenburg Vorpommern.

Wikio Gesamt Ranking
Wikio Gesamt Ranking
Wikio Kultur Ranking
Wikio Kultur Ranking
Wikio Ranking für Mecklenburg Vorpommern
Wikio Ranking für Mecklenburg Vorpommern

P.S. Einen ganz großen Dank an alle Besucher meines Blogs, Ihrem Feedback und dem Interesse an dem Thema Malerei & Co.

Hier geht es zur Fortsetzung 😉 –> (Logische) Vernetzung meines Blogs

Fleißarbeiten

Was mache ich in der Zeit, in der ich nicht male?

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Transport von Bildern
Transport von Bildern

Wer versucht basierend auf seinem Hobby der Malerei Ausstellungen zu organisieren, eine Web Seite, einen Blog zu gestalten, dann noch ab und zu die Nase ins WEB zu stecken, um sich zu informieren und sich auszutauschen, wird merken, dass die meiste Zeit nicht für die Malerei zur Verfügung steht. Wenn ich ehrlich bin, mache ich wohl in der zur Verfügung stehenden Zeit zu 80% etwas anderes als den Pinsel zu schwingen.

Nun dieses hört sich drastisch an, aber oft ist es gar nicht so schlimm. Nicht jeden Tag kann mal oder mag man malen. Dann macht es macht Spaß in Zeitschriften oder im WEB zu stöbern, sich mit Leuten auszutauschen, neue Projekte anzugehen und und…

Inventur unserer Bilder
Inventur unserer Bilder

Was weniger Spaß macht, sind die notwendigen Fleißarbeiten, wie nach einer Ausstellung die Bilder abzuhängen, nach Hause zu holen, für eine nächste Ausstellung aller umzurahmen, Listen zu schreiben und und… Genauso sah aber ein großer Teil unseres Wochenendes aus. 😉 Was soll´s auch dieses haben wir hinter uns gebracht. Nun kann ich mich wieder den Motiven und den Farben widmen.

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 3

Vergleich zwischen Hobbykünstler und Profi?

Da man immer etwas dazu lernen kann, habe ich abends in einem Hotel mal das TAX SIM ausprobiert. Gleichzeitig wollte ich meine Meinung aus dem Teil 1 und 2 dieser Diskussion überprüfen.

Ich habe das  SIM TAX von Olaf Zimmermann genutzt und habe zwei Fallbeispiele aufgebaut, an denen ich Ergebnisse der  Simulation untersucht habe.

  • Einmal habe ich die „realen“ Daten von mir eingepflegt, um einen Bezug zu haben.
  • In dem fiktiven Beispiel habe ich Daten eines 50jährigen erfolgreichen freiberuflichen Künstlers mit Abschluss eines Kunststudiums und eine langen Ausstellungserfahrung genutzt. Hierdurch ergaben sich sehr hohe große Faktoren für den Künstler, die Medienpräsenz, die Ausstellungstätigkeit. Die Vermutung war, dass sich auf dieser Basis Änderungen sichtbare Effekt haben

Das Programm verlangt noch Eingaben in DM und wirft auch so Ergebnisse aus. Aber dieses ist für das qualitative Ergebnis einer Simulation unerheblich, denn es reicht wie bei jeder Simulation die Werte in den verschiedenen Fällen zu vergleichen.

Er sind Frageblöcke auszufüllen und eine Bewertung erfolgt aufgrund der eingegebenen Daten ebenfalls in vier Faktoren für:

  • das Werkes,
  • den Künstler,
  • die Medien.
  • den Ausstellungsbetrieb.

Die konkreten Daten der Fallbeispiele können sie den nachstehenden Tabellen entnehmen. Was für mich interessant war, sind immer wieder Fragen:

  • Wie werde ich im Vergleich zu dem fiktiven Profi abschneiden?
  • Wie werden Aquarelle im Vergleich zu anderen Techniken bewertet?
  • Welche Bedeutung werden dem Ausstellungsbetrieb und der Medienpräsenz gegeben?

Um die Aussagen nicht zu verfälschen, habe ich bei allen Simulationen angegeben, dass bis her kein gleichwertiges Bild verkauft wurde. Ich war von den Endergebnissen im Vergleich Hobbykünstler gegen Profi nicht erstaunt. Doch schauen wir uns mal die einzelnen Faktoren an.

Werkfaktor

Da Hobbykünstler und Profi für die Simulation, das „gleiche“ Bild gemalt haben, bewertet das Programm erst einmal in beiden Fällen das Werk gleich. O.k.  🙂

Ausstellungs- und Medienfaktor

Wo der Profi natürlich berechtigter Weise punktet, ist im Bereicht Medien und Ausstellungsbetrieb. Nun aber leichte Zweifel bleiben, denn im Medienbereich kann ich trotz einer Null beim Ausstellungsfaktor punkten. 😉 Die Ursache ist, dass das Programm nur Ausstellungen in Galerien, Museen… erfasst aber keine anderen Ausstellungen, egal wie groß das Medieninteresse ist. ????

Künstlerfaktor

Hatte ich bei schon bei der Fragestellung zum Bereich Ausstellungen und Medien Zweifel, kann ich hier über das Ergebnis der Simulation hier nur lachen.

Ich bekomme bei Künstlerfaktor eine Wertung von -64. Ich hatte eher gedacht, dass das Programm mir bescheinigt mir, in der Kunstwelt eine Null zu sein 😉  Aber was bedeutet ein negatives Ergebnis? Fragen über Fragen:

  • Polarisieren Hobbykünstler etwas die Kunstwelt?
  • Wo durchbricht ein erfolgreicher Autodidakt die Nulllinie?
  • Wer darf im Sinne dieser Bewertung Kunst machen?

Nun was bleibt ist ein Anhaltswert, dass ein Profi auf dem Markt vielleicht einen 100% höheren Preis durchsetzen kann als ein Hobbykünstler.

Hier geht es zum Teil 4 in der Reihe “Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?”

P.S. Nehmen Sie meine Ausführungen hier mit einem Augenzwingern , wenn Sie wirklich wissen wollen, wie man Preise für Kunst macht, kann ich nur das Buch „Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ empfehlen.

P.P.S. die obige Grafik habe ich mit Unterstützung von 123gif.de erstellt.

Blogemenia (2)

Ich hatte zu Beginn meiner Bloggerei bereits auf einige Blogs hingewiesen und meine „Blogroll“ gepflegt. Nun möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen einige weitere interessante Blogs vorstellen.

Blogs, die sich mit den Themen

  • Malerei
  • Kunst im Allgemeinen ???
  • Kunstmanagement
  • Ausstellungshinweisen
  • Fotografie
  • meiner Heimat – Mecklenburg Vorpommern

beschäftigen. Schauen Sie doch ruhig mal rein, denn eine Empfehlung ist immer etwas wert. Oder?

Beginnen möchte ich mit einem relativ neuen Blog von Martin Mißfeldt. Er hat den Blog

Künstlerbedarf für Hobby-Malerei – Kreativ mit Farben

ins Leben gerufen. Thematisch will Martin den „Künstlerbedarf für kreative Hobby-Maler – über Farben, Pinsel, Papier, Leinwand, Techniken etc.“ behandeln.

So wie ich den Autor kenne, wird es sicher interessant. Wenn Sie jetzt sagen, Sie persönlich sind in der Hobbyecke nicht zu hause, dann werfen Sie einen Blick in die Vita oder die künstlerische Homepage von Herrn Martin Mißfeldt und Sie werden feststellen, dass Sie einen richtigen Profi vor sich haben,

  • einen Meisterschüler bei Georg Baselitz
  • der seit 25 Jahren einige Erfahrung mit verschiedensten Maltechniken und Bildkonzepten gesammelt hat und
  • der heute mit seiner Firma DUPLICON für etliche Museen, Galerien, Stiftungen erfolgreich arbeitet.

Mich reizen immer die Themen mit den ich auch schon in Berührung gekommen bin:

  • Einkauf von Materialien
  • Eignung von Farben
  • Wer hat welche Erfahrungen gemacht, z.B. mit Keilrahmen
  • und und…

Also schauen Sie mal ab und zu in den Blog für „Hobbykünstler“ 😉 – so profan es auch klingen mag, man kann nur dazu lernen oder diese und jene Erfahrung wieder auffrischen. Ich habe mich dort schon mit einigen Kommentaren verewigt. Machen Sie es doch auch, damit kann der Blog von Martin nur interessanter werden.