Wasserballett (c) ein Pinguin Aquarell von Frank Koebsch

Wasserballett (c) ein Pinguin Aquarell von Frank Koebsch

Verfolgen Sie, wie ein Aquarell mit Pinguine Schritt für Schritt entsteht

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Aquarellkurse im Zoo Rostock von Frank Koebsch
Aquarellkurse im Zoo Rostock von Frank Koebsch

Gemeinsam mit dem Zoo Rostock hatte ich in den vergangenen Wochen ein Angebot für eine Veranstaltungsreihe von Aquarellkurse und Malevents für Familien im Rostocker Zoo entwickelt. Die Idee hierzu kam René Gottschalk, Leiter Besucherservice & Marketing des Zoo´s und mir nach einem nächtlichen Besuch im Darwineum. Aber mit dem einfachen Eintragen der Termine von Aquarellkursen in einen Kalender ist es noch lange  getan. Für jeden Aquarellkurs oder eine Malreise ist eine Vorbereitung notwendig. Als erster Termin stand das Malen der Humboldtpinguine an. Also habe ich mir die kleinen lustigen Gesellen ein wenig genauer angeschaut, fotografiert und skizziert. Die Fotografien halfen mir die Einzelheiten zu erkennen. Die Skizzen von den Pinguinen waren notwendig, um die typischen Formen und Proportionen zu erfassen. Wenn Sie Lust haben die Humboldtpinguine ein wenig näher kenn zu lernen, schauen Sie doch man in das Video des Rostocker Zoos.

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Mit den Entdeckungen und ein wenig mehr Wissen über die Anatomie der Pinguine habe ich mich daran gemacht, ein neues Aquarell zu malen. Für das Bild habe ich mir eine Szene ausgesucht, wo drei der Vögel im Wasser rumtollen und wie beim Wasserballett scheinbar mühelos die tollsten Figuren ausführen. Gemalt habe ich das Pinguin Aquarell „Wasserballett“ mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für dieses Motiv, denn ich habe gelernt, dass Pinguine eben nicht nur schwarz weiß sind. In der Sonne schimmert ihr Gefieder weinrot oder blau. Wenn man genau hinschaut, variieren die dunklen Federn von Grau, Anthrazit bis zu einem dunklen Braun. Schwarze Federn habe ich nicht wirklich gesehen. Dafür habe ich im „Gesicht“ rosa Hautpartien und gelbe Farbtöne an den Schnäbeln entdeckt. Doch schauen Sie selbst, wie das Aquarell entstanden ist. Wundern Sie sich nicht, wenn die Pinguine zwischen durch bunt wie Papageien aussehen. Durch diese farbige Untermalung gelingt es mir eine Anmutung der Farbtöne zu realisieren, das Gefiedern in der Sonne annehmen kann. Hier ein paar Fotos vom Entstehen des Aquarells „Wasserballett“ mit den drei Pinguinen.

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Wasserballett (c) ein Pinguin Aquarell von Frank Koebsch
Wasserballett (c) ein Pinguin Aquarell von Frank Koebsch

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Vielleicht haben Sie ja auch Lust, an einem Malevent & Aquarellkurs im Zoo Rostock teilzunehmen, dann finden Sie auf unserer WEB Seite alle Termine und die Buchungsmöglichkeiten für diese Malkurse. Am 16. April 2016 treffen wir uns dort, um Pinguine zu malen. Ich freue mich, die Vögel bei Ihrem Wasserballett zu beobachten und mit Ihnen im Zoo Aquarelle zu malen ;-).

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ?

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder Aufarbeitung der Wirklichkeit?

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Jürgen Küster hat als Teil unserer Blogparade: Fragen zur Kunst eine wunderbare Frage gestellt. Er fragt auf seinem Blog:

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Ich habe mit Interesse die bisherigen Diskussionsbeitrage von Barbara Lübbehusen, Klaus Harth, Oliver Kohls, Tobias, Stefan Weber, Helen Königs, Armin Rohr, Gaby Richter-Eggen, Susanne Haun, … gelesen. Es werden zum Teil Philosophen und Kulturpolitischen Aspekte diskutiert. Jürgen Küster hat neben der o.g. Frage in der Überschrift gleich noch eine Reihe weiteren Fragen veröffentlicht, auf die bisher in dieser Detailierung noch keiner eingegangen ist. Also versuche ich einmal mich an einem Teil dieser Fragen, aus meiner ganz persönlichen pragmatischen Sicht.

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Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch
Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

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Arbeiten wir sinnfrei?

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Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun
Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun

Es sind oft die Kleinigkeiten am Wegrand, die ich entdecke, Fotografiere oder male. Egal ob ich den Löwenzahn, ein paar Disteln, ein Ansichten unserer Dörfer & Städte oder ein paar Möwen an der Ostsee, die Kraniche im Herbst  oder Frühling male, macht es für mich Sinn. Ich freue mich, dass ich es mir gewahrt habe, in der Hast des Alltags, die kleinen Dinge des Alltags entdecken zu können, mich darüber zu freuen und diese auf das Blatt oder die Leinwand zu bringen und beim Malen oder später in Ausstellungen mit anderen Menschen zu teilen. Hier steckt keine Überlegung zur gesellschaftlichen Veränderung hinter. Aber ist es sinnfrei? Ich glaube nicht. Denn bei solchen Entdeckungen finde ich auch die vorhandene Kunst auf dem Flughafen Tegel und wenn das Inforadio rbb dieses Thema wieder aufgreift, kann es nicht sinnfrei sein. Oder?

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Arbeiten wir dann nur auf uns selbst bezogen?

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Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4
Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Wenn man die obigen Sätze zu der Frage: Arbeiten wir sinnfrei? liest, kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass ich nur auf mich bezogen arbeite, meine Motive in stiller „Zurückgezogenheit“ entdecke und male, meine Projekte und Ausstellungen alleine aushecke, Wissen horte,…. Nun hierbei würde ich verkümmern. Ich brauche den Austausch mit anderen, das gemeinsame Arbeiten, die Freude etwas von anderen zu lernen und anderen helfen zu können. Hier habe ich mir schon die Frage gefallen lassen müssen, warum ich all mein Wissen egal ob über die Malerei, das Marketing oder Blogparaden 😉 freigiebig teile. Ist dieses auf sich selbstbezogen, auch wenn ich hoffe, einen Teil, einen anderen Teil irgendwann zurückzubekommen?

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Ist kreatives Schaffen ein Mittel der Psychohygiene?

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Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch
Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch

Manchmal schon. Denn für mich ist Malen oft ein Mittel der Entspannung. Ich kann oft, nach einem vollgepackten, stressreichen Tag abschalten und Malen. So sind am Abend oft in Hotels einige meiner besten Aquarelle entstanden. Die Last des Tages, alle unerledigten Dinge fallen von mir ab und wie von selbst ergeben sich die Dinge auf dem Blatt. Solange dieses so ist, ist das Malen, auch Psychohygiene, gegen Stress, burn out u.a.

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Sind wir alleine mit uns?

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Wir sind nicht allein mit unser Kunst ;-)
Wir sind nicht allein mit unser Kunst 😉

Ich hoffe nicht. Ich arbeite gerne mit anderen zusammen. Egal ob ich mit  anderen Menschen zusammen male, Ausstellungen organisiere, Projekte spinne, meine Bilder zeige, ich möchte meine Arbeit, meine Kunst, meine Bilder mit anderen teilen, andere einbeziehen. Besonderen Spaß hatten wir  im Rahmen unserer Ausstellung zum Flughafen Berlin Tegel. Gemeinsam mit Christiane Weidner und Susanne Haun  hatten wir eine Idee ausgeheckt und umzusetzt, wie wir Kinder mit einbeziehen können, wie wir andere wie z.B. die Firma Hahnemühle, die Humboldt Bibliothek dazu gewinnen können, sich ebenfalls für die Kinder zu begeistern.

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Spielen wir nur?

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Saxophonist - Aquarell von Frank Koebsch (c)
Saxophonist – Aquarell von Frank Koebsch (c)

Ich spiele gerne. Nicht nur beim Flugzeugbasteln mit Kindern ;-). Ein Teil meiner Bilder gelingt dann am besten, wenn diese spielerisch ohne große Anstrengungen bei Malen entstehen. Man sieht diesen Bildern dann die Leichtigkeit des Seins an. Ich hoffe, dass mir dieses bei einem Teil meiner Jazz Aquarelle oder meiner spielerischen Auseinandersetzung mit den Sternzeichen gelungen ist.  Diese Bilder sollen einfach nur Freude an der Musik vermitteln oder mit einer lustigen Bildidee ein Lächeln bei dem Betrachter hervorrufen. Doch bis sich diese spielerische Lockerheit in den Bildern einstellt, war Arbeit notwendig, viele Versuche und Idee, die in den Papierkorb wanderten.

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Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch
Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch

Andere Bilder oder Ausstellungen erfordern ein ernsthafteres Herangehen. Zum Beispiel meine Bilder, die zum Flughafen Berlin – Tegel entstanden sind. Hier sind meine Erlebnisse viele Jahre Dienstreisetätigkeit eingeflossen, genauso die Überlegungen auf den Materialien des Flugzeugbaus wie Leinwand und Aluminium zu malen und ein wenig Geschichte der Luftfahrt einzufangen. Nun  sind eine Reihen von Bildern entstanden, die durch aus mehr sind als lustige Idee für eine Interpretation eine Sternzeichens. Aber auch hier konnte ich nicht umhin, scheinbar spielerische Elemente in meine Bilder zu bringen. Was macht das Papierflugzeug auf dem Weg zur Landebahn?

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Sind wir Unterhalter, Alleinunterhalter? Die künstlerischen Exoten?

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René Gesche – Jazzdiskurs, Andreas Martens – Jazzclub und Frank Koebsch eröffnen die Ausstellung
René Gesche – Jazzdiskurs, Andreas Martens – Jazzclub und Frank Koebsch eröffnen die Ausstellung

Bin ich Unterhalter, Alleinunterhalter? Ja 😉  Die meisten Bilder entstehen erst einmal für mich. Das Malen verschafft mir Entspannung, Freude, Selbstbestätigung der Arbeit. Dann möchte ich meine Bilder anderen Menschen zu zeigen, andere Menschen in unsere Ausstellungen zu locken, mich mit ihnen über meine Bilder unterhalten, sie für meine Aquarelle begeistern. Hierbei möchte ich aber kein Exot sein, sondern ein Mensch, der mit beiden Beinen im Leben steht. Aber wie sehen mich hierbei andere Menschen?

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Und wie stehen wir zu unserer Verantwortung für das Ganze?

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Gruppenfoto v.L. Ute Heitmann mit Mann, Ulli Schwenn, Anett-Michèle Atris, Jürgen Born, Conny Stark mit Mann, Thomass Willmann, Frank Koebsch
Gruppenfoto v.L. Ute Heitmann mit Mann, Ulli Schwenn, Anett-Michèle Atris, Jürgen Born, Conny Stark mit Mann, Thomass Willmann, Frank Koebsch

Mit der Gesamtheit meines Tuns bin ich erst einmal für mich und meine Familie verantwortlich. Wenn ich Künstler sein will, muss ich die Frage für mich klären, wie will ich leben und wovon !!! Wenn ich dann mit anderen zusammen arbeite, egal ob mit einer Galerie oder anderen Partnern muss ich ein verlässlicher Partner sein. Wenn ich als Ausstellungsmacher und Kurator neun andere Künstler einlade, bin ich gegenüber diesen Künstlern verantwortlich, dass sie gute Bedingungen vorfinden und muss die Medienarbeit machen, die örtlichen Partner koordinieren. Letztendlich bin ich gegenüber den Gästen, dem Publikum verantwortlich, dass es die bestmögliche Ausstellung oder ein gutes Projekt wird.

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Wenn es Aufarbeitung der Wirklichkeit ist, wohin führt es dann?

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Ist Kultur immer eine Aufarbeitung? Ist Kunst nicht oft „nur“ eine Darstellung der persönlich erlebten Wirklichkeit, gefärbt mit eigenen Wünschen, Erfahrungen, Vorstellungen? Ich möchte „nur“ alltägliche Dinge einfangen und in meinen Bildern darstellen, den Blick anderer Menschen auf diese Dinge lenken, vielleicht mit dem Betrachter die Begeisterung für ein Motiv teilen. Wohin es führen kann? Vielleicht führt es bei anderen Menschen dazu, dass diese ihre Umwelt, ihre Mitmenschen bewusster wahrzunehmen. Aber eigentlich sind wir schon bei der nächsten Frage

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Was verändert dieses Tun wirklich? Wird Kunst Teil der gesellschaftlichen Prozesse? Sind wir somit politisch?

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Unsere Schirmherrin Bezirksrätin Frau Schultze-Berndt (c) Susanne Bröer
Unsere Schirmherrin Bezirksrätin Frau Schultze-Berndt (c) Susanne Bröer

Ich freue mich wenn Malschüler Teile der Welt neu entdecken, das Sehen verändern, wenn Menschen gemeinsam kreative Arbeiten erleben. Ich freue mich riesig, wenn wir im Rahmen einer Ausstellung mit Kindern in einer Bibliothek Papierflieger bauen. Die Kinder, die Erzieher und die Bibliothekare eine Ausstellung, Künstler, die Bibliothek aus einer anderen Sicht begreifen können. Alle waren erstaunt über die Möglichkeiten, die mit einmal drei Künstler anboten und dieses in einer Zeit, wo immer weniger Geld und Zeit für die Bibliotheken und die Freizeitangebote von Kindern zur Verfügung steht. Ich freue mich Kulturpolitikern, Vereinen und Verantwortlichen für Kulturmarketing vorzumachen, wie man mit Initiative, Eigenverantwortlich und wenigen Mitteln erfolgreiche Ausstellungen im öffentlichen Raum organisieren kann.

v.l.: Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat), Hanka Koebsch, Frank Koebsch und Dr. Georg Diederich (Rundfunkrat) © NDR
v.l.: Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat), Hanka Koebsch, Frank Koebsch und Dr. Georg Diederich (Rundfunkrat) © NDR

Und ich freue mich über jede engagierte  Unterstützung und Zusammenarbeit mit Kulturpolitikern, Vereinen, Partner 😉

Ist dieses etwas Alltägliches, Selbstverständliches oder wird man so schon politisch aktiv, in dem man zeigt, dass statt eingefahrenen Wege, Forderungen nach mehr Geld aus Landestöpfen oft mit  mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung klasse Dinge voranzubringen sind? Oder stört dieses, weil es die Praxis von Kulturförderung auf den Kopf stellt?

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Ist Kunst politisch?

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Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Nun wenn ich Löwenzahn male, will ich nicht sofort auf Probleme des Umweltschutzes oder einer nachhaltigen Landwirtschaft aufmerksam machen. Ich mag auch nicht, wenn man mir solche Diskussionen unterschiebt. Wofür ich verantwortlich bin, ist ein gutes Aquarell zu malen 😉

Wenn ich mehr will, dann sage ich es, selbstbestimmt, zum Beispiel, wenn es um die Blühstreifen an den Feldern für die Bienen geht oder die Wahlbeteiligung oder die Notwendigkeit bei den Theatern und Kultureinrichtungen in Mecklenburg Vorpommern zu sparen oder in Diskussionen, wenn Kultur- und Kunstschaffenden verlangen, dass der Staat oder die Gemeinde sie ernährt. Mit welchem Recht? Wo ist der Unterschied zu einem Kunstschmied, einem Instrumentenbauer, einer Kitaerzieherin, … die auch hart für ihr Geld arbeiten müssen. Kunst ist genauso politisch oder unpolitisch wie jede andere Tätigkeit.

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Produzieren wir gesellschaftliche Werke? Werden wir Teil einer Gemeinschaft mit ähnlichen Absichten?

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Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch
Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Hm…. Ich lebe und arbeite in Sanitz bei Rostock, nahe der Ostsee in Mecklenburg Vorpommern, in einer Gesellschaft, die ich mir zu großen Teilen ausgesucht habe. Ich bin zum Teil Produkt dieser Gesellschaft und gestalte diese Gesellschaft zu einem kleinen bescheidenen Maßstab mit.  Ich kann mir die Menschen aussuchen, mit denen ich arbeite und lebe. Freunde, Bekannte, Partner und Kollegen können sich aussuchen, ob sie mit mir zusammen arbeiten, Zeit verbringen, meine Bilder kaufen wollen. So lange sie dieses tun bin ich Teil dieser Gesellschaft und meine Bilder, meine Ausstellungen gesellschaftliche Werke. Oder?

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Was ist unter dem Begriff Kunst zu verstehen?

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Rote Farbe und Rotwein im Arbeitsprozess
Rote Farbe und Rotwein im Arbeitsprozess

Kunst ist für mich ein kreativer Prozess, die Auseinandersetzung und die Darstellung mit einem Thema, einem Motiv. Nicht mehr und nicht weniger 😉 Kunst lebt für mich durch ihre Vielfalt und Toleranz.

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Wie stehen Sie zu diesen Fragen? Gehe ich zu profan an die Themen heran. Oder stehe ich halt nur fest mit beiden Beinen im Leben. Ich freue mich auf Ihre Meinung.

Papierflieger Wettbewerb in Berlin

Papierflieger Wettbewerb in Berlin

Kunst und Papierfliegerweitflug

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In dem Artikel Papierflugzeuge als Aquarell und live in der Humboldt Bibliothek hatte ich ja schon berichtet, dass Susanne Haun,  Christiane Weidner und ich im Rahmen unseres Ausstellungsprojektes: Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage am 11. Juni 2012 gemeinsam mit Kinder in der Humboldt Bibliothek Papierflugzeuge basteln werden und über unsere Motivation berichtet.

In den letzten Tagen fand in Salzburg das Papierflieger WM Finale im Hangar-7 statt. Es gibt ein interessantes Video der Papierflieger -Weltmeisterschaft 2012 mit einigen Hintergrundinformationen. Aber die Stimmung kommt erst so richtig in dem Video der Papierflieger WM von 2009 rüber, schauen Sie selbst.

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Herausforderung zum Wettbewerb in Papierfliegerweitflug

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Nun durch die Videos wurde unser Ehrgeiz entfacht. Am 11. Juni 2012 in der Zeit von 13 – 14.00 Uhr möchten wir alle Kids bis zu einem Alter von 14 Jahren zu einem Wettbewerb in Papierfliegerweitflug herausfordern. Wir werden für ein paar Preise sorgen und sicher gemeinsam eine Menge Spaß haben.

Kunst und Papierfliegerweitflug
Kunst und Papierfliegerweitflug

Also wenn Sie Lust haben, merken Sie sich doch diesen Tag vor, um unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel in der Humboldt Bibliothek gemeinsam mit Ihren Kindern oder Enkeln zu besuchen. Sie können in der Bibliothek in aller Ruhe stöbern oder unsere Ausstellung bewundern und wir kümmern uns gemeinsam mit den Mitarbeitern der Bibliothek, um die Kids.

Papierflugzeuge (c) Frank koebsch
Papierflugzeuge (c) Frank koebsch

Wenn Sie keine aktuellen Erfahrungen mehr mit Papierflugzeugen haben, kann ich Ihnen den Artikel Warum und wieso fliegt ein Papierflieger? empfehlen. Aber wenn Sie sich dafür interessieren, wie man so etwas professionell macht, hier ein paar gängige Bauanleitungen verschiedener Typen  LoopingPapierfliegerRaketeSprinterTaube, Batkite …. Meine Papierflugzeuge sehen so aus, wie ich diese baue, verrate ich nur am 11. Juni in der Humboldt Bibliothek.

Noch eine Besonderheit gibt es an diesem Tag. Das Papier für die Flugzeuge wird durch die Firma Hahnemühle gesponsert, die damit unser Ausstellungsprojekt unterstützt. Susanne Haun arbeitet für ihre Zeichnungen und Drucke sehr oft mit diesen Papieren.  Ich habe einige meiner Aquarelle für die Ausstellung auf Hahnemühle Papier erstellt und Christiane Weidner nutzt für ihre Fotografien oft Hahnemühle PhotoRag Ultra Smooth 305. Durch unsere langjährige Zusammenarbeit und die Idee etwas gemeinsam für Kinder zu machen, konnte wir die Fa. Hahnemühle überzeugen. Wir möchten uns für Unterstützung des Events mit den Kindern noch einmal ganz herzlich bedanken.

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin
Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn oder dem Papierflieger Wettbewerb zu verkürzen, haben wir noch einen Tipp: Nehmen Sie doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil. 😉

P.S.S. Wenn Sie andere Menschen über unsere Ausstellung informieren wollen, nutzen Sie nicht nur Mail, Facebook oder Twitter. Wir möchten Ihnen hierzu unsere Postkarten Edition empfehlen. 😉

Papierflugzeuge als Aquarell und live in der Humboldt Bibliothek

Papierflugzeuge als Aquarell und live 

Aquarelle vom Flugplatz Berlin-Tegel

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Logo für unser Projekt Berlin-Tegel
Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

Wenn Sie die Artikel zu den Aquarellen für unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage ein wenig verfolgt haben, werden Sie vielleicht festgestellt haben, das es mir u.a. die  Kunst auf dem Flughafen Tegel, insbesondere die Skulpturen auf der Besucherterrasse wie der

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es besonders angetan hatten. Ganz besonders als dann die Kinder diese Skulpturen für sich entdeckten. So sind die beiden Aquarelle Fliegen macht Spaß und Papierflieger – ready for take off entstanden.

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Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch
Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch

Papierflieger - ready for take off (c) Aquarell von Frank Koebsch
Papierflieger - ready for take off (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Papierflugzeuge in der Humboldt Bibliothek

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Foyer der Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch
Foyer der Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch

Bei der Verbindung Kinder und Papierflugzeuge musste ich daran denken, wie viel Spaß es als Kind gemacht hat, Papierflugzeuge zu basteln und diese mit den anderen, um die Wette fliegen zu lassen. Es kam das Das Kind im Manne  zum Vorschein ;-). Von diesen Erinnerungen fasziniert, habe ich Suanne Haun und Christiane Weidner bereits im November 2011 angesteckt und sie dazu begeistern können, dass wir im Rahmen unser Ausstellung der Humboldt Bibliothek vorschlagen, gemeinsam mit Kindern Flugzeuge zu falten und fliegen zu lassen. Gesagt getan, wir werden also in der Kinderbibliothek am 11. Juni 2012 mit den Kindern Papierflugzeuge basteln. Wenn Sie mögen, merken Sie sich doch diesen Tag vor, um unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel in der Humboldt Bibliothek gemeinsam mit Ihren Kindern oder Enkeln zu besuchen. Sie können in der Bibliothek in aller Ruhe stöbern oder unsere Ausstellung bewundern und wir kümmern uns gemeinsam mit den Mitarbeitern der Kinderbibliothek, um die Kids.

Nach dem die Bibliothek zu gestimmt hatte, musste ich dann ausprobieren, ob ich es noch kann. Hier die Ergebnisse eines Herbstabends basieren auf meinen Kindheitserinnerungen. Ich habe nicht den Ehrgeiz gehabt, das weltgrößte Papierflugzeug zu bauen und fliegen zu lassen, sondern ich habe meine Blätter aus A4 Bögen gefaltet. Das spannendste war die Papierflieger wirklich fliegen zu lassen.

Aber wenn Sie sich dafür interessieren, wie man so etwas professionell macht, hier ein paar gängige Bauanleitungen verschiedener Typen 😉 Looping, Papierflieger, Rakete, Sprinter, Taube, Batkite ….

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Papierflugzeuge (c) Frank koebsch
Papierflugzeuge (c) Frank koebsch

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Mir hat der Gedankenspielerei  und mein Aquarell vom Papierflieger auf dem Flugplatz Berlin Tegel eine Menge Spaß gemacht. Dann noch die Möglichkeit mit den Kindern gemeinsam Spaß zu haben, eine unschlagbare Chance ;-).

Wie geht es Ihnen, können Sie noch Papierflugzeuge falten und fliegen lassen?

Humboldt Bibliothek

Humboldt Bibliothek – Veranstaltungsankündigungen für 2012

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Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch
Humboldt Bibliothek (c) Frank Koebsch

Ich hatte bereits vor einigen Wochen darüber berichtet, dass die Ausstellung im Rahmen unseres Projektes Berlin – Tegel, eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin in der Humboldt Bibliothek in Reinickendorf stattfinden wird. In den vergangenen Tagen hat die Humboldt Bibliothek, die neuen Veranstaltungsankündigungen für das erste Halbjahr heraus gegeben. Wir haben uns riesig über die Ausstellungsankündigung gefreut, denn es ist immer noch etwas anderes, darüber zu reden oder es schwarz auf weiß zu lesen.

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Humboldt Bibliothek mit unserer Ausstellungsankündigung

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Humboldt Bibliothek - Veranstaltungsankündigungen für 2012
Humboldt Bibliothek - Veranstaltungsankündigungen für 2012
Humboldt Bibliothek mit unserer Ausstellungsankündigung
Humboldt Bibliothek mit unserer Ausstellungsankündigung

Hier ein Ausschnitt aus den Veranstaltungsankündigungen der Humboldt Bibliothek. Nun gibt es kein Zurück mehr. Ich muss mich sputen, denn für die Ausstellung will ich meine Ideen zur Kunst vom Fliegen ab Tegel auf typischen Oberflächen aus dem Flugzeugbau zu malen:

Ich bin gespannt, wie ich dieses alles umsetzen kann. Ich freue mich auf jeden Fall auf unsere Ausstellung in der Humboldt Bibliothek.

Unser Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek

und der Termin der Vernissage für unser Projekt Berlin – Tegel

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Für den Start unseres Projektes „Berlin-Tegel Eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin„, konnten wir als Ausstellungsort die Humboldt Bibliothek gewinnen. Das Gebäude der Humboldt Bibliothek wurde 1988  nach Entwürfen des Architekten Charles W. Moore errichtet. Die Bibliothek ist über dem Hafenbecken des Tegler Hafens angeordnet. Es ist ein moderner Bau, der sein Flair erst im inneren entfaltet. Auf der Home Page der Bibliothek steht

„Die eingebauten Bücherwände über zwei Etagen erinnern an barocke Klosterbibliotheken, und die großzügige dreischiffige Halle fordert verschiedene Vergleiche heraus: vom Sakralbau bis zur Industriearchitektur.“

Nun diese Beschreibung wird aus unserer Sicht der Bibliothek nur zum Teil gerecht. Es ist ein wunderbares Gebäude, licht, hoch, gemütlich, das zum Verweilen einlädt. Gerade dieser letzte Punkt macht die Beschreibung des besonderen Flairs erst vollständig und erklärt, warum die Humboldt Bibliothek ein gefragter Ort für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Preisverleihungen ist.

Unsere Ausstellung wird am Montag, 4. Juni 2012 um 19.30 Uhr eröffnet, genau ein Tag nach der offiziellen Schließung des Flughafens Tegel. In dem Veranstaltungskalender der Humboldt Bibliothek wird unser Vernissage wie folgt angekündigt:

„Berlin Tegel : Eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin“.
Susanne Haun (Zeichnung) – Frank Koebsch (Aquarell) – Christiane Weidner (Fotografie).
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Jaron Verlag ein Buch unter der Federführung des Journalisten Christian Bahr.

Wir möchten uns bei Frau Lauter für die Unterstützung bedanken. Hier ein paar Fotos von unserem Besuch in der Humboldt Bibliothek.

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