Interview auf XING mit Frank Koebsch

Ich ;-) (c) Selbstportrait in Aquarell von Frank Koebsch
Ich 😉 (c) Selbstportrait in Aquarell von Frank Koebsch

In einem Interviewletter© von Xing ist ein „Interview“ von mir erschienen. Ich beteilige mich immer ganz gerne an solche Aktionen, um ein wenig eine Positionsbestimmung für mich selber zu treiben.  Hier ein Versuch von Antworten auf ein paar Fragen….

Was machen Sie – womit verdienen Sie Ihr Geld?
Ich suche Wege mit der Kunst und Kreativen Ideen Geld zu verdienen, immer ein wenig mehr 😉

Wo leben und arbeiten Sie aktuell?
Nach 20 Jahren Pendeln zwischen meiner Familie und Arbeitsorten in Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern… leben wir in Sanitz 15 km östlich von Rostock.

Was schätzen Sie an Ihrem jetztigen Arbeits- bzw. Lebensstandort?
Das platte Land mit der Ostsee, immer etwas Wind und seine Menschen.

Wo würden Sie gerne arbeiten und leben, wenn Sie völlig freiwählen könnten?
Noch dichter an der Ostsee, im Sommer auf Rügen, im Winter in Rostock.

Welchen Beruf hätten Sie gerne ergriffen?
Ich musste mich nach meiner Einschätzung zwischen Ingenieur, Lehrer und bildender Künstler entscheiden. Ich habe mit dem Broterwerb, dem Ingenieur begonnen…

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Ich möchte musikalisch sein, singen, tanzen und ein Instrument spielen können, https://frankkoebsch.wordpress.com/2010/06/14/jazz-in-red/ so organisiere ich z.B. Ausstellungen zum Thema Jazz http://jazzmalerei.wordpress.com/

Was würden Sie gerne tun, wenn es nicht zu verrückt wäre?
Mich zur Ruhe setzen.

Was ist Ihre größte Stärke? 
Ich glaube Kreativität, neue Wege suchen, aus 1 & 1 mehr als 2 machen, dieses ist oft das Feedback anderer Menschen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Gesprächspartner am meisten?
Ehrlichkeit und wenn er mich begeistern kann.

Wer gehört zu Ihren Vorbildern? 
Eine Menge Menschen, die ihr Leben Tag für Tag meistern, Macher im kleinen und großen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Ungeduld.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit meiner Frau unterwegs sein, neue Ideen aushecken und ausprobieren, Malen und noch mal Malen, Lesen…

Woran denken Sie bei dem Wort Glück? 
Meine Frau, meine Familie, mein zuhause, Freunde, Kollegen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto? 
In Anlehnung an Einstein – Phantasie und Kreativität sind wichtiger als Wissen, Wissen ist begrenzt und nur durch Phantasie und Kreativität entsteht neues. Und: Wer nicht wag, der nicht gewinnt.

Wen oder was würden Sie gerne jetzt aktuell finden? 
Alte und neue Freunde.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Mir geht es gut, wenn …. 
…die Sonne scheint und ich die Achtung meiner Frau, unserer Kinder, von Freunden und Kollegen habe.

Ihre Lieblingskünstler?
Lebenskünstler im positiven Sinne.

Wenn Sie mehr über mich wissen wollen, dann kann ich Ihnen folgende Links empfehlen

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier

oder

Ein Portrait über Frank Koebsch in der OstseeZeitung

„Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg

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Frank Lemloh hatte im Rahmen seiner Tätigkeit für das RKW Kompetenzzentrum am 04. Juli zum 8. „Creative Monday Nord“ eingeladen. Einer der Programmpunkte war  eine Gesprächsrunde zum Thema „Arts & money”, Wie lebe ich von meiner Kunst? Der Creative Monday Nord begann auf dem Gelände des ehemaligen Dieselmotorenwerk  Rostock. Es gibt die Webseite http://www.dieselmotorenwerk.de/, die schon andeutet, dass auf dem Industriegelänge sich Ateliers angesiedelt haben. Rostock-heute hatte bereits in den vergangenen Monaten über die Atelier Eröffnung in der Erich Schlesinger Str. berichtet. Die Künstlergruppe Schaum (Wanja Tolko, Alexandra Lotz, Janet Zeugner, Tim Kellner,  Marc W1353L), Tanja Zimmermann, Barbara Kinzelbach, Felix Fugenzahn, Christoph Chciuk u.a. hatten uns einen Einblick in Ihre Ateliers gegeben. Danach ging es in die Frieda 23, die Kunstschule Rostock zur Diskussionsrunde „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

Sehr interessant waren die Ausführungen von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg).

Christiane Limper hat Freie Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie berichtete von der Kunst und Kulturinitiative Flensburg (KKI), ihre Arbeit im Rahmen von Projekten wie das MAP Maritime Art Project als Kulturbotschafterin, der Kunstaktion Fehlkauf, der Aktion „Um Antwort wird gebeten“ u.a. Eine ihre Aussagen war, dass sie seit einiger Zeit von der Kunst leben kann. Für mich klasse Stories, insbesondere wie sie sich schrittweise  auf Stipendien und bei Partnern beworben hat, um die Projekte zu ermöglichen. Was sie unterlassen hatte, war zu erwähnen, dass sie Meisterschülerin von A.R. Penck war. 😉

Dodo Addens Lebensgeschichte kommt ohne ein Kunststudium aus. Er bringt aber zusätzlich zu seiner Kreativität, die Freude am Erforschen, Ausprobieren und der Fähigkeit wirtschaftliche und Kreatives zu verbinden. Mit seinen Erfahrungen aus der Industrie, seiner Kreativität und seinen Managementfähigkeiten konnte und kann er durch die Arbeit in den Vorständen von SKAM und Frappant die Kulturlandschaft von Hamburg mitgestalten.

Leider waren in der Veranstaltung die Künstler unter sich. Ich hatte auf Grund meiner Erfahrungen im Marketing und Business Development mit zwei drei Fragen die Rolle eines möglichen Projektpartners  aus der Industrie, eines Geldgebers eingenommen. Aber außer Dodo Adden und Christiane Limper verfügte keiner der Anwesenden über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Für mich ist aber gerade diese Zusammenarbeit zwischen der Kunstszene und der Industrie oder / und anderen Auftraggebern der Schlüssel, um von der Kunst zu leben. Beide Seiten können viel voneinander lernen. Für mich ist es wichtig, dass jeder Künstler auch ein Unternehmer sein muss. So passt der Artikel: Selbständig in kreativen Berufen – Wie man mit guten Ideen Geld verdient in der Süddeutschen Zeitung. Künstler müssen lernen sich mit Unternehmern zu unterhalten ;-). Aber auch Unternehmen können in Bezug Kreativität, vernetztes Arbeiten u.a. von den Künstlern lernen.

Ich bin auf die nächsten Creative Monday´s gespannt. Aber bei Diskussionsrunden „Arts & money”, müssen neben der Kunstseite auch Gesprächspartner von der MoneySeite dabei sein. Eine Herausforderung für Frank Lemloh und alle Beteiligten. Nun ich bin gespannt, ob ein Teil der Anregungen aufgegriffen werden.

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