Vorfreude auf die Lichtklangnacht 2011 im IGA Park

Eine Einladung zur Lichtklangnacht 2011

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Wir sind in den vergangenen Jahren Ende August oder Anfang September in den Rostocker IGA Park gegangen und haben die Lichtklangnacht genossen. Durch Licht und Klänge werden einzelne Teile des Parks in eine ganz besondere Stimmung versetzt. Können Sie sich vorstellen, wie Kinder reagieren, wenn Peter Pan in einer illuminierten Umgebung geheimnisvollen Umgebung gelesen wird oder über die Streiche von Till Eulenspiegel berichtet wird. Einfach phantastisch 😉 Das Programm der Lichtklangnacht am 02. und 03. September 2011 liest sich wieder klasse. Ich habe zur Einstimmung auf die Lichtklangnacht ein paar Fotos aus den vergangenen Jahren heraus gesucht.

Beim Weidendom - Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch
Beim Weidendom – Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch

Theater im Weidendom - Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch
Theater im Weidendom – Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch

Licht Klang Nacht 2010 (10) beat´n blow im Chinesischen Garten
Licht Klang Nacht 2010 (10) beat´n blow im Chinesischen Garten

Licht Klang Nacht 2010 (5) Inszenierte Spinnennetze
Licht Klang Nacht 2010 (5) Inszenierte Spinnennetze

Traditionsschiff bei der Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch
Traditionsschiff bei der Lichtklangnacht 2009 (c) Frank Koebsch

Licht Klang Nacht 2010 (3) - Langer Heinrich
Licht Klang Nacht 2010 (3) – Langer Heinrich

Auf der Basis dieser besonderen Stimmung bei der Lichtklangnacht sind u.a. folgende Aquarelle entstanden. Ich wünsche alle Besuchern und Mitwirkenden der Lichtklangnacht wieder viel Spaß.

Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ... (c) Aquarell von FRank Koebsch
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir … (c) Aquarell von FRank Koebsch

Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch

Wie malt man einen Himmel? (4)

Nachthimmel

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„Nicht immer ist der Himmel blau. Unglaublich viele Farbschattierungen lassen sich in einem zu malenden Himmel entdecken…“ schreibt Wolfgang Baxrainer in dem Artikel „Fachkunde – Die Farben in der Aquarellmalerei“ in der Zeitschrift Palette und Zeichenstift, Ausgabe 1 / 2011.

Diese Aussage bezieht er auf Aquarelle die Landschaftsmotive zeigen, diese aber tagsüber bezieht. Nun zu den Möglichkeiten und Erfordernissen  der Aquarelle mit einem Nachthimmel trifft er keine Aussagen. Dieses ist auch nicht verwunderlich, denn im dunklen malt es sich schlecht 😉 Aber es gibt wunderbare Motive auch unter diesen Lichtverhältnissen. Ich habe deshalb mal einige Aquarelle mit Nachthimmel herausgesucht, um mal zu beschreiben welche Farbschattierungen ich genutzt habe. Eines ist klar, in diesen Aquarellen ist vom typischen Himmelblau nichts zu sehen… Wenn man in den Nachthimmel über einer Stadt  schaut, stellt man fest, dass sich die überwiegende Lichtfarbe der Beleuchtung auch am Himmel wiederfindet. Der Rest des Himmels variiert je nach Wetter, Feuchtigkeit, Bewölkung, Sicht auf die Sterne und Mondschein zwischen einem ganz dunklen Blau mit verschiedenen Nuancen.

Hanse-Wahrzeichen bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Hanse-Wahrzeichen bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker Altstadt bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker Altstadt bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Aquarelle Hanse-Wahrzeichen bei Nacht und Rostocker Altstadt bei Nacht zweigen  illuminierte Gebäude Rostocks im Stadthafen von dem gegenüberliegenden Warnowufer.

Ich habe den Himmel mit Delft Blau und Paynes Grau bläulich gestaltet und je nach Lichtstimmung in der City mit Dunkel Rot angepasst. Die Farben des Himmels finden sich  zwischen den Lichtreflexen mit Sepia Braun angepasst auf der Wasseroberfläche wieder.

Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Eine andere Art der Gestaltung des Himmels habe ich im Aquarell Langer Heinrich gewählt. Das Licht des Hafens beleuchtet die Wolken von unten großflächig und die Farben variieren je nach Höhe über dem Horizont und der Bewölkung vom Dunkel Rot über Sepia bis zum Delft Blau und Paynes Grau bläulich. Eine ähnliche Lichtsituation finden Sie in dem Aquarell Schlepper im besonderen Licht. Der Dampfschlepper Saturn, der da hinter liegende Schwimmkran Langer Heinrich und die Brücke im Museumshafen im IGA Park wurde im Rahmen der Lichtklangnacht angestrahlt. Im Umfeld der illuminierten Gegenstände strahlt das Licht und gibt der Umgebung die Färbung vor dem dunkelblauen leicht gewölkten Himmel, der das Motiv genauso wie der dunkle Vordergrund einrahmt.

Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch

Nun in den drei Teilen der Artikelserie

habe ich am Beispiel einiger meiner Aquarelle die Gestaltung des Himmels gezeigt. Was natürlich noch viel interessanter ist, ist der Vergleich, wie malen andere Aquarellisten ihre Himmel. Schaun wir mal

Langer Heinrich droht abzusaufen

Langer Heinrich droht abzusaufen – Ostseezeitung vom 15.12.2010

Rostock hat eigentlich viele Dinge, um die es von anderen Regionen beneidet wird. Die Ostsee vor der Tür und damit viele idyllische Flecken mit entsprechendem Flair, eine Geschichte die u.a. von der Hanse und der Entwicklung als Hafenstadt geprägt. Dazu gehören, dass auch  Backsteingotik und andere geschichtliche Zeugen, wie Industriedenkmäler u.a.

Nun eine dieser Ecke mit maritimern Flair in Rostock, ist der IGA Park mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum mit dem Traditionsschiff, dem Schwimmkran „Langen Heinrich§, dem Dampfschlepper  „Saturn“ und und … Einige Veranstaltungen, die dort mit recht großen Erfolg statt stattfinden ist die Lichtklangwoche

Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch

Nur habe ich den Eindruck, dass diese riesigen Vorteile und Potentiale der Stadt und der Region nicht gut genug genutzt werden. Wie kann es sonst passieren, dass ein Industriedenkmal der Schwimmkran „Langer Heinrich“ droht abzusaufen und zu einer akuten Gefährdung der Umwelt wird. Nun wen man den Artikel der OstseeZeitung vom 15.12.2010 liest erkennt man das politische Tauziehen um den Schwimmkran „Langer Heinrich“. Aber es die Geschichte ist in zweifacher Hinsicht nur die Spitze des Eisberges. Denn es wird seit Jahren gestritten, wie und wo ein übergreifendes Konzept für Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum aussehen kann. Wird der Standort Schmarler Warnowufers ausgebaut oder wird das Traditionsschiff, der Schwimmkran „Langer Heinrich“, der Dampfschlepper „Saturn“ u.a. wesentlich publikumswirksamer im Museumshafen bei der Haedgehalbinsel, in der Nähe der MS Georg Büchner, der MS Stubnitz, in Synergie mit dem Portalkran im Stadthafen und und…

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch
Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebschen
Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch
Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch

Konzepte und Entscheidungen stehen aus, weil es keine wirksamen politischen Mehrheiten in Rostock gibt. Dieses ist zwar Bürgerwille aus den letzen Wahlen, aber ich glaube nicht, dass auch nur ein Rostocker den Politkern, das Mandat erteilt hat, nicht zu handeln.

Nun mein Appell an die Verantwortlichen ist es, endlich ein Konzept zu erarbeiten, um das bewahrenswerte auch zu bewahren und so in Szene zu setzen, so dass Besucher und Rostocker zukünftig das maritime Flair genießen und die geschichtlichen Zeugen bestaunen können.

P.S. Die Ironie der Geschichte ist, dass sich der Wert meiner Aquarelle vom „Langen Heinrich“, dem Dampfschlepper „Saturn“ erhöhen könnte, wenn der „Lange Heinrich“ wirklich absäuft 😉 oder wie wärs wenn die Stadt ein Rahmen bietet. um Maritime Bilder zu verkaufen, um einen Teil des Erlöses für die Erhaltung der Industriedenkmäler zu verwenden.

Lichtklangnacht 2010

Eine durch Licht und Klänge verzauberte Nacht

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Wir sind wie immer mit großen Erwartungen am Sonnabend zur Lichtklangnacht in den IGA Park gestartet. Denn im vergangenen Jahr haben wir einige wunderbare Erlebnisse am Ufer der Warnow gehabt, gute Fotos machen können und es sind sogar einige Aquarelle aus diesen Impressionen der Lichtklangnacht entstanden.

Wie viele Rostocker und Gäste sind haben wir uns zwischen 19.00 und 20.00 Uhr im IGA Park eingefunden. Die Eröffnung auf der Parkbühne machte mit der Vorstellung aller Beteiligten Lust auf mehr und insbesondere die Musik der „Blaskapelle“ (?) beat´n blow zog gleich alle beteiligten in ihren Bann. Im Nachgang zogen wir durch den Park, um die kleinen und größeren illuminierten Highlights zu entdecken. Gut inszeniert waren die großen Spinnennetze …. Im Chinesischen Garten  trafen wir dann wieder auf beat´n blow und konnten im Licht des Leuchtturms einige Blüten zu fotografieren. Aber auf den Weg zum Museumshafen mit dem Traditionsschiff und dem Langen Heinrich wurden wir dann von einem kräftigen Sommerschauer erwischt. Gut durchnässt kam dann bei uns keine rechte Stimmung auf und auch so manche geplante Vorführung ließ sich nicht wie geplant realisieren. Umso mehr haben wir uns über den Artikel über die Lichtklangnacht auf Rostock heute gefreut, um ein wenig nachzulesen was wir versäumt haben 😉 Schade, dass man so wenig Beiträge und Bilder zur Lichtklangnacht im Netz findet.

P.S. Einige weitere Bilder finden Sie hier.

Vorfreude auf die Lichtklangnacht 2010

Aquarelle – mit ganz besonderem Licht

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Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ...

Schlepper im besonderen Licht
Langer Heinrich

Die Lichtklangnacht im Rostocker IGA Park Rostock hat schon eine kleine Tradition. Es ist immer ein wunderbares Fest, mit Spielen für die Kinder, Theater, Gauklern und einem wunderbar illuminierten Park. Durch das Licht bekommt alles eine ganz neue Atmosphäre. Im vergangenen Jahr sind wir mit unserer einfachen Fotoausrüstung auf die Pirsch gegangen und haben ein paar Schnappschüsse gemacht. Mal sehen was uns in diesem Jahr gelingt und was sich dann aus diesen Bildern machen lässt. Durch die Stimmung und die Motive inspiriert, ist dann eine Reihe von Aquarellen entstanden. in Vorfreude auf das Fest am Wochenende habe ich diese Aquarelle wieder mal heraus gesucht.

Weitere Impressionen sowie das Programm der Lichtklangnacht finden Sie hier auf der offiziellen Web Seite. Viel Spaß am 20. und 21.08.2010  im IGA Park – Es lohnt sich 😉