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Abends bei den Rehen im Winterwald

12. Februar 2019 2 Kommentare

Abends bei den Rehen im Winterwald

Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle

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In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle entdeckt. Bisher hatte ich „nur“ die größeren Rothirsche gemalt, denn diese hatte bei den Ausflügen in Natur in Mecklenburg Vorpommern als Konzertteilnehmer im Herbst und Wahrzeichen an der Ostsee erlebt. Aber nach und nach habe ich auch die kleinste unserer Hirscharten, die Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle wahrgenommen. Seit dem Sommer sind die AquarelleKuck mal, wer da kuckt“, „Rehe im letzten Licht des Tages“ und „Rehe im Winterwald“ entstanden. Egal ob ich die Tiere im Sommer, Herbst oder Winter beobachtet habe, war es spannend die grazilen Rehe zu malen. Hier die bisherigen Bilder.

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Bei meinen Streifzügen in den letzten Wochen über die Felder und Wiesen unserer Gemeinde habe ich immer wieder in den Abendstunden Sprünge von Rehwild beobachten können. Richtigen Winter mit richtig viel Schnee hatten wir ja leider nicht. Also herrschten trotz leichtem Frost und etwas Weiß von den wenigen Schneeflocken graue und blaue Farbtöne vor. Aber gerade diese Szenen mit den Rehen in dem diffusen Licht am Abend hatten ihren Reiz.

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Stück für Stück wuchs die Idee ein weiteres Aquarell mit Rehen im letzten Licht des Tages zu malen und so entstand das Bild

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch.

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Gemalt habe ich das Winteraquarell mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Doch dieses Mal habe ich stark granulierende Farben ausgesucht. Durch die krissligen Strukturen der blauen, grauen und braunen Farbtöne habe ich versucht, das diffuse Licht des Abendstimmung in dem Wald und die winterliche Kälte einzufangen. Damit die granulierenden Aquarellfarben ihre Wirkung richtig entfalten können, habe ich nach dem richtigen Aquarellpapier gesucht. Ich habe mich dann für das Leonardo 600 g/m2 matt von Hahnemühle entschieden. Farben und Papier entfalten eine wunderbare Wirkung für das Winteraquarell mit den Rehen. In der folgenden Slide Show können Sie in einzelnen Schritten erleben, wie das Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ entstanden ist.

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Es war spannend wie sich das Aquarell entwickelte. Ich hatte ja einige Wochen zu vor, das Bild „Rehe im Winterwald“ veröffentlicht. Beide Bilder sind auf dem gleichen Papier mit granulierenden Farben entstanden. Aber ich habe andere Farben gewählt und die machen auf dem gleichen Papier in der Aquarellmalerei den Unterschied. Doch dazu später in einem anderen Artikel mehr.

Wenn Ihnen das Motiv des Aquarells „Abends bei den Rehen im Winterwald“ gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

Wild Life Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ im Format 56 x 78 cm

Bei Interesse können Sie das Wild Life Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ im Format 56 x 78 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€1.080,00


P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Ein Aquarell mit Rehen im letzten Licht des Tages

Ein Aquarell mit Rehen im letzten Licht des Tages

Ein Sprung Rehe auf den abendlichen Wiesen als Motiv für ein Aquarell

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Kuck mal wer da kuckt (c) ein Aquarell mit einem Reh von Frank Koebsch

Kuck mal wer da kuckt (c) ein Aquarell mit einem Reh von Frank Koebsch

Als Motiv für mein neues Wild life Aquarell habe ich mir einen Sprung Rehe auf den abendlichen Wiesen ausgesucht. Bisher habe ich die Rehe in meiner Malerei vernachlässigt. Eigentlich zu Unrecht, denn die kleinste Hirschart sind wunderschöne Tiere. Ich bin nie direkt auf Pirsch nach den Rehen unterwegs gewesen. Wenn ich auf Ausflügen in der Natur Mecklenburg – Vorpommerns unterwegs bin, egal ob im Müritz Nationalpark, im Anklamer Stadtbruch oder auf den Feldern rund um Sanitz, habe ich immer wieder Rehe beobachten können. Kein Wunder, denn es gab noch nie so viele Rehe in Deutschland heute. Ich hatte Rehe in den vergangenen Jahren nur als Erzgebirgsfigur in meinem Weihnachtsaquarellen gemalt. Im Sommer hatte ich mehrmals einen Bock und eine Ricke auf den Feldern bei Sanitz bei ihren Spielen in der Brunft beobachten können. Es war ein wunderbares Erlebnis. Gleichzeitig habe ich im hohen Gras ein junges Reh entdeckt, dass mich auf die Idee für das Aquarell „Kuck mal, wer da Kuckt“ brachte.

Während der Malreisen auf Rügen bin ich morgens oder abends oft auf den Feldern, Weiden und Wiesen rund um Middelhagen unterwegs gewesen. Bei den Spaziergängen durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen konnte ich ein einige Momente währen der  Malreisen ausspannen. In dem Landschaftsschutzgebiet lassen sich mit ein wenig Glück eine Vielzahl von Tieren beobachten. Ich war dort zum Beispiel auf den Spuren der Fischotter unterwegs, um die Otter auf dieser Entdeckungstour für meine Wilf life Aquarelle zu beobachten, konnte aber die scheuen Tiere nicht entdecken. Im Herbst begegnet man in dem Naturschutzgebiet Mönchgut neben vielen Greifvögeln, Möwen und Reihern viele Zugvögel, wie Enten, Gänse, Schwäne auch immer wieder Rehe. Hier ein paar Fotos von einem Spaziergang auf den Wiesen von Middelhagen und einige meiner Aquarelle.

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Rehe im letzten LIcht des Tages (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rehe im letzten LIcht des Tages (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Mein neues Wild life AquarellRehe im letzten Licht des Tages“ ist genauso auf der Basis solcher Beobachtungen entstanden. Ich habe meine drei Rehe in eine abendliche und spätherbstliche Landschaft positioniert und mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Britannia 300 g/m2 matt im Format 20 x 50 cm von Hahnemühle gemalt. Aus meiner Sicht eine gute Kombination für das Herbstaquarell. Es macht mir immer mehr Spaß die Rehe in meinen Bildern einzufangen und vielleicht kann ich ja in der nächsten Zeit weitere Aquarelle mit solchen Szenen vorstellen.

Wenn Ihnen das Wild life AquarellRehe im letzten Licht des Tages“ gefällt, dann können Sie das Bild gerne hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen.  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Rehe im letzten LIcht des Tages (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Rehe im letzten Licht des Tages“ im Format 20 x 50 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rehe im letzten Licht des Tages“ im Format 20 x 50 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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Kraniche überwintern immer öfter in MV

Kraniche überwintern immer öfter in MV

Schnappschüsse von einem Spaziergang über die Felder von Sanitz

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Seit Anfang Januar ist das Rufen der Kraniche auf den Feldern in der Nähe von Sanitz zu hören. Ich wäre gerne auf Entdeckungstour gegangen und hatte gerne die Kraniche beobachtet. Aber auf den Feldern steht das Wasser und selbst mit Gummistiefeln droht man hoffnungslos zu versacken. Die Bauern sind im Herbst wegen der Nässe gar nicht mehr auf die Felder gekommen. So sind auch viele Mais-, Zuckerrüben und Kartoffelfelder nicht umgebrochen worden. Aber was des einen Leid, ist des anderen Freud. Die Tiere freuen sich über dieses zusätzliche Nahrungsangebot. Auch für die Kraniche ist der Tisch gedeckt. Der Bauernverband spricht sogar davon, dass Mecklenburg-Vorpommern ein Schlaraffenland für Kraniche ist. Nun z.Z. stimmt diese Aussage sicher. Meine Vermutung war, dass die Kraniche auf den abgeernteten Maisfeldern bei Sanitz zu finden sind. Ich warte also auf ein wenig Frost, um nicht auf den nassen Äckern einzusacken. Als es dann einem Januarwochenende die Oberflächen angefroren waren, ging ich auf die Pirsch. Es war spannend für mich, wie viele Kraniche ich wohl beobachten kann.  Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Im Januar 2015 hatte trotz Schnee und Eis überwinternde Kraniche beobachten können. Eine kurze Zeit überstehen die Kraniche auch bei harten Minustemperaturen. Im März 2013 war ich bei Schnee, Eis und Sturm auf den Spuren der Kraniche. In diesem Jahr hatte ich den Frühlingsanfang gemeinsam mit den Kranichen mitten in den Schneewehen verbracht. Je nach Wetter ist es durchaus möglich, dass Kraniche im Januar schon wieder nach Mecklenburg – Vorpommern zurückkehren und ich damit größere Gruppen der Vögel des Glücks beobachten kann. Bei den bisher milden Temperaturen erwartete ich eigentlich mehrere kleinen Gruppen der Vögel, denn die Ostsee Zeitung hatte nach einem Interview mit Hr. Dr. Nowald dem Leiter des Kranich Informationszentrum in Groß Mohrdorf berichtet, dass 1.000 Kraniche in MV überwintern. Die meisten Kraniche würden aus Niedersachsen gemeldet, wo schätzungsweise 20 000 Vögel beobachtet wurden, sagte Nowald. Mindestens 10 000 seien es in Brandenburg.  Also schnappte ich mir meine Kamera und unsere Hunde und ging auf die Pirsch über die Felder bei Sanitz.

 

Kraniche, Drosseln, Bussarde, Rehe sind ideale Motive

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Es war ein spannender Tag. Ich folgte dem Trompeten der Kraniche und entdeckte als erstes Drosseln auf den bereiften Feldern.  Besonders gefreut habe ich mich über die Wachholderdrosseln. Einmal weil sie unter den heimischen Drosselarten bei uns sehr selten geworden sind und zum anderen, weil sie eigentlich im Mittelmeerraum überwintern. Vielleicht war es ja ein gutes Zeichen für die Kranich Beobachtungen, wenn auch die Wachholderdrosseln bei uns überwintern. Bei uns dominieren die Amseln das Vorkommen der Drosseln. Die Amsel im Reif erinnert mich dann gleich wieder am Hanka´s Gartenvogel Aquarell „Noch mehr Schnee“. Die nächste Entdeckung war dann ein  Bussard in der Krone einer Tanne am Feldrand. Der Mäusebussard genoss die Sonne und posierte scheinbar für meine Kamera. Wenn ich wir die Schnappschüsse von dem Greifvogel anschaue, dass kann der Bussard vielleicht das nächste Motive für eine Wild Life Aquarell werden. Ich kam den Kranichen immer näher und froher Hoffnung die majestätischen Vögel gleich in der nächsten Senke zu entdecken. Denn überall auf den Feldern konnte ich die Maiskörnen und -kolben sowie die Spuren von Kranichen und Rehen sehen. Aber es kam anders. Die Kraniche flogen mit einem Mal auf und flüchteten. Ich konnte nur ein paar Schnappschüsse von dem Abflug der Vögel machen. Der Störenfried habe ich dann auch gleich in der Luft entdeckt. Ein Gleitschirmflieger hatte die Vögel aufgescheucht. Schade….. Aber die Sonne stand dann schon zu tief, um die Kraniche im letzten Licht des Tages an einer anderen Stelle zu beobachten. Also nutze ich die Chance die Rehe auf den Feldern in dem wunderschönen Licht zu beobachten.

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Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Auch wenn ich nur die Kraniche nur in der Luft gesehen habe, war es ein schöner Tag mit vielen schönen Motiven für unsere Aquarelle. Wenn Sie Lust haben unsere Wild Life und Kranich Aquarelle im Original zu sehen, dann empfehle ich Ihnen den Besuch unserer Ausstellung Wildes Land. Der Wildpark MV hat gerade unsere Ausstellung auf Grund des Interesses der Besucher bis zum 02. März 2018 verlängert.

Kraniche im Abendlicht

10. Oktober 2017 4 Kommentare

Kraniche im Abendlicht

Ein wunderbarer Ausflug im Abendrot und viele Ideen für neue Kranich Aquarelle

 

Kraniche faszinieren mich immer wieder auf Neue. Also habe ich das gute Wetter genutzt und bin auf Pirsch nach Kranichen gegangen. Zwischen Sanitz und Groß Lüsewitz werden zurzeit die Maisfelder abgeerntet. Dieses ist natürlich ein Paradies für die Vögel des Glücks. Ich war am Nachmittag bis zum Sonnenuntergang unterwegs und habe ein paar Fotos von den Kranichen gemacht. Es war ein herrlicher Ausflug und ich habe wieder viele Anregungen für neue Kranich Aquarelle bekommen. Um die Vögel zwischen den Maisfeldern zu finden, konnte ich dem Trompetenkonzert und den Spuren der Kranichen zu folgen. Spannend war, dass die Rehe bereits am Nachmittag unterwegs waren und ebenfalls von den Mais genascht haben. Man sagt den Kranichen nach, dass sie auf jeder Feder ein Auge haben. Also versuchte ich mich in guter Deckung und gegen den Wind den Vögeln zu nähern. Hierbei habe ich die Rehe am Feldrand übersehen. Sie rasten durch das Feld und ich hatte Angst, dass die Rehe die Kraniche erschrecken. Aber ich hatte Glück, die Vögel flogen nur auf, denn die Traktoren und Erntemaschinen ihnen zu nahe kamen. Aber da der Tisch für die Kraniche gedeckt war, ließen sie sich nicht vertreiben. Es war ein wunderbarer Anblick die Kraniche auf den Felden zu erleben. Aber die Stimmung wandelt sich noch einmal mit dem tollen Sonnenuntergang im Herbst. Im letzten Licht des Tages begannen die Vögel im orange gefärbten Himmel von den Feldern zu ihren Schlafplätzen zu fliegen. Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis die Kraniche bei Sonnenuntergang zu beobachten.

 

Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2017

Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2017

Ausstellung Wildes Land von Hanka u Frank Koebsch - Wildpark MV

Ausstellung Wildes Land von Hanka u Frank Koebsch – Wildpark MV

Ich habe den Abend genossen und er war genau die richtige Einstimmung auf die nächsten Tage, denn ich fahre gemeinsam mit Malschülern auf die Malreise zu den Kranichen in den Müritz Nationalpark. Beginnen werden wir mit einem Abend bei den Kranichen am Rederangsee. An den nachfolgenden Tagen werden wir vormittags zu den Kranichbeobachtungen auf den Feldern an der Müritz starten und am Nachmittag im Nationalpark Hotel Kranichrast malen. Ich freue mich schon die Tage mit den Kranichen im Müritz Nationalpark.

P.S. Wenn ich Ihnen mit meinen Zeilen ein wenig Lust gemacht haben, auch Kraniche zu beobachten und sie nicht über die Felder gehen wollen, dann habe ich noch ein Tipp für Sie. Besuchen Sie doch die Kraniche im Wildpark MV, dann haben Sie auch die Möglichkeit unsere Wild life – und Kranich Aquarelle in der Ausstellung „Wildes Land“ zu sehen.

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Sonnenuntergang im Herbst © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle und Fotos bei Abendlicht

Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Heute möchte ich noch einmal ein Herbstaquarell zeigen, obwohl die Menschen im Netz jetzt hauptsächlich nach Winter– oder Weihnachtsaquarellen suchen. Die Idee für dieses Aquarell ist bei einem abendlichen Spaziergang durch unsere Gemeinde in den letzten Wochen entstanden. Von einer Anhöhe aus haben wir eine wunderschöne Aussicht auf das platte Mecklenburger Land und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang erleben. Die Zeit des Sonnenuntergangs zaubert Abend für Abend eine ganz besondere Lichtstimmung. Ich habe schon etliche Aquarelle gemalt, die diese Lichtstimmung zeigen, dann abends und in der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders. So sind in den vergangenen Jahren die Aquarellbilder „Disteln im Abendlicht“,  „Auf dem Weg zu letzten Flug“, „Mohn am Abend“, „Kraniche bei Sonnenuntergang“, „Im letzten Licht des Tages“, „Bis zum letzten Abendrot“ , Kraniche im Abendrot“ , Schneewolken über Sanitz“ u.a. entstanden. Gleichzeitig habe ich unzählige Fotos von verschiedenen Sonnenuntergängen und den abendlichen Lichtstimmungen gemacht. Aber gemalt hatte ich einen Sonnenuntergang noch nie. Also habe ich mich an diesen einem Abend entschlossen, es einmal zu probieren und ein Herbstaquarell mit einem Sonnenuntergang zu malen. Doch sehen Sie selbst hier ein paar der Fotos und meiner Aquarelle mit der abendlichen Lichtstimmung und das neue Bild „Sonnenuntergang im Herbst“.

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Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch

Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Gemalt habe ich das Aquarell „Sonnenuntergang im Herbst“ auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und die notwendigen weichen Farbübergänge. Das Ergebnis gefällt mir und ich werde es bestimmt wieder probieren Aquarelle mit dieser abendlichen Lichtstimmung zu malen.

Wie gefällt Ihnen mein Aquarell „Sonnenuntergang im Herbst“?

Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz

Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz

Vogelzug auf Hiddensee, Rügen und Ummanz

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Noch wird in den Nachrichten intensiv über den Kranichzug in diesem Herbst berichtet, egal ob aus Linum, aus Osterholz-Scharmbeck, aus Göttingen, aus dem Saarland, aus Thüringen, aus Hessen, von den Schwalmwiesen bei Loshausen, in der Tagesschau, in dem hr-fernsehen  oder oder…  Aber die Zeit geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Und so muss ich mich sputen, über unsere Reise Anfang Oktober nach Hiddensee, Rügen und Ummanz zu berichten, bevor alle Zugvögel verschwunden sind. Nach dem wir in diesem Herbst schon  einen Abend mit den Kranichen im Müritz Nationalpark verbracht haben und auch die Kraniche am Schaalsee besucht hatten, war der Jahreshöhepunkt unsere Kranichbeobachtungen auf der Reise Anfang Oktober auf der Insel Rügen. Von dort aus auf wir verschiedene Ausflüge unternommen, z.B. um den Vogelzug auf Hiddensee oder Kraniche auf Rügen am Udarser Wiek zu beobachten. Es war schon beeindruckend die Kanadagänse, die Weißwangengänse auf Hiddensee, die Kraniche auf den Weg von Hiddensee nach Rügen und aus der Ferne tausende Kraniche und Gänse über Ummanz zu sehen. Mit den Schwärmen der Zugvögel über Ummanz war unser Ziel für die nächsten Tage  festgelegt.

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Kranichbeobachtung auf den Boddenwiesen von Tankow 

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Im Norden von Ummanz gibt es den Kranichbeobachtungspunkt Tankow. Von diesem Aussichtpunkt aus, ist es ein wunderbares Naturschauspiel die Kraniche bei Sonnenuntergang zu beobachten. Es ist herrlich im letzten Licht des Tages die Kraniche auf ihre Schlafplätze einschweben zu sehen. Aber wir hatten ein ganz anderes Ziel. Wir sind an dem Aussichtpunkt vorbei über einen kleinen Feldweg auf die abgeernteten Felder und Boddenwiesen gegangen.  Von weitem hörte man schon das Schnattern der Gänse und das Trompetenkonzert der Kraniche. Wir haben unseren Augen kaum getraut. Tausende Vögel waren in der Luft auf den Feldern und die Wiesen. Wir durften ein imposantes Naturschauspiel erleben und haben die Stunden dort genossen. Besonders die Kraniche haben sich von den abgeernteten Maisfeldern anlocken lassen. Hier ein paar Fotos, die innerhalb von drei Tagen zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind, ergänzt mit einigen Kranich Aquarellen, die nach ähnlichen Beobachtungen entstanden sind.

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Es war einfach nur toll die Gänse und Kraniche im Herbst auf Ummanz zu beobachten. Die einen Vögel begrüßten aufgeregt die Neuankömmlinge, wenn diese wie auf einer Landebahn einschweben. Andere Kraniche probten mit lautem Geschrei den Abflug oder zogen im Formationsflug an uns vorbei. Für uns war es einfach die Faszination pur, wenn die Vögel des Glücks majestätisch in den neuen Tag starteten oder wir sie bis zum Abendrot beobachten konnten. Oft war es ein wunderbares und stimmgewaltiges Durcheinander. Es war nicht einfach die Vögel auseinander zu halten. Wissen Sie, wie viele Kraniche und Gänse auf den letzten beiden Bildern zu sehen sind? 😉 Gans oder Kranich ist hier die Frage.

Aber auch die schönste Zeit geht vorbei. Die meisten Kraniche sind bereits auf den Weg nach Süden und ich muss mit Fotos die Erinnerungen wachhalten. Sicher werden in den nächsten Wochen und Monaten wieder neue Kranich Aquarelle entstehen und die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz werden wir sicher dabei helfen.

Kraniche auf Rügen

29. Oktober 2014 4 Kommentare

Kraniche auf Rügen

Ausflug zu den Kranichen am Udarser Wiek

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Ich hatte bereits in den vergangenen Tagen über unsere erste Etappe unserer Reise zu den Kranichen auf Rügen berichtet. Wir sind jedes Jahr mehrere Mal dort, entweder aus purer Sehnsucht nach der Insel, der Begeisterung für den Ostseestrand, zum Auszuspannen, um mit anderen gemeinsam zu malen oder einfach nur mal einen herbstlichen Spaziergang zu genießen. Dieses Mal hatten wir uns auf den Weg nach Rügen gemacht, um Kraniche zu beobachten. Wir haben in diesem Herbst schon einen Abend mit den Kranichen im Müritz Nationalpark verbracht und waren wegen der Kraniche am Schaalsee. Aber die Reise nach Rügen, Ummanz und Hiddensee war der Höhepunkt. Am ersten Tag hatten wir den Vogelzug auf Hiddensee beobachtet und tolle Fotos von den Gänsen gemacht. Am zweiten Tag waren wir in der Nähe von Schaprode am Udarser Wiek unterwegs. Die Wiek ist Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Es führt vom Hafen in Shaprode aus ein kleiner Wanderweg über die Felder und entlang der Uferkante bis hin zur Aussichtsplattform an der Udarser Wiek. Aber im Gegensatz zu unserem Ausflug auf Hiddensee hatten wir an diesem Tag kein Glück. Wir sahen nur einige wenige Kraniche in der unmittelbaren Nähe. Dabei waren so viele Kraniche auf den Weg über Hiddensee nach Rügen.  Ein Blick auf die andere Seite der Bucht zeigte, wir waren heute am falschen Ort. In der Ferne sahen wir tausende Kraniche und Gänse über Ummanz. Das Wetter spielt auch nicht mit. Es trübte schnell ein. So konnten wir trotz aller Faszination für die Kraniche im letzten Licht des Tages keine guten Fotos machen. Die Schlafenszeit der Kraniche stand kurz bevor und immer mehr Vögel des Glücks schwebten ein, um in dem flachen Wasser der Bucht zu übernachten. Aber dieses ist ja der Vorteil, wenn man malt. Dann können uns die Erinnerungen an erfolgreiche Tage und die Kranich Aquarelle auf die nächsten Ausflüge einstimmen. Doch schauen Sie selbst 😉
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Für den nächsten Tag stand unser Ziel fest, wir machen uns auf den Weg nach Ummanz. Ob das Wetter mitspielte und wir mehr Glück hatten, darüber werde in einen der kommenden Artikel über die Kraniche auf Rügen berichten. Lassen Sie sich überraschen. 😉

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