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Posts Tagged ‘Iris Vitzthum’

Gedanken über (m) eine Vita

30. Juli 2012 14 Kommentare

Gedanken über (m) eine Vita

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Hanka und Frank Koebsch

Hanka und Frank Koebsch

Meine Frau Hanka und ich stellen seit 2001 unsere Aquarelle und Pastelle aus. Es begann als Hobby und nimmt immer mehr Zeit in unserem Leben ein. Dazu gehört auch, dass wir in den Ausstellungen unsere Vita hängen und diese im Internet ebenfalls veröffentlichen, um den Menschen ein wenig über uns und unsere künstlerischen Werbegang zu erzählen. Doch…

  • Wen interessiert eigentlich, was in der Vita steht?

  • Wie sollte eine Vita aufgebaut sein?

  • Was sollte in einer Vita stehen und was nicht?

Wenn wir Menschen in verschiedenen Ausstellungen beobachten, schauen sich die Besucher die Viten kaum oder gar nicht an. Kennen die Menschen, die die Ausstellungen besuchen, die Künstler alle? Wenn ich überlege, wann wir in Ausstellungen gehen, dann sind dieses oft Ausstellungen von uns „bekannten“ Künstlern oder Ausstellungen, die im Vorfeld über die Medien unser Interesse geweckt haben. Das bedeutet, wir haben uns im Vorfeld ein wenig informiert, hier muss nicht der Künstler im Mittelpunkt stehen, sondern das Thema oder die pure Lust am Entdecken. In den Ausstellungen  lassen wir Bilder, Objekte, Skulpturen auf uns wirken. Es sind oft Ausstellungen von uns total unbekannten Menschen. Typische Beispiele für solche Ausstellungen, die uns locken, ohne dass wir alle Künstler wirklich kennen, sind das Fotofestival Horizonte in Zingst,  die Kunstbörse der OstseeZeitung in der HMT oder …. Erst wenn uns wirklich etwas gefällt, schauen wir uns nach weiteren Informationen über den oder die Künstler um. Ein Flyer, eine Visitenkarte mit einigen Informationen insbesondere mit der Web Seite und Kontakt Daten sind dann willkommen. Dann erst schauen wir wenn überhaupt vielleicht noch einmal flüchtig auf den Vita der Künstler in der Ausstellung.

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Wann schauen Sie sich die Vita eines Künstlers an?

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Durch die Ausstellungen, durch Veröffentlichungen, Presseberichte, durch unsere Web Seite, Facebook, … und nicht zu vergessen diesem Blog hat sich die Bekanntheit von meiner Frau und mir positiv entwickelt. Es werden so manches Mal unsere oder mein Name mit Google & co. gesucht. Die häufigsten Keyword mit denen dieser Blog im den vergangenen 365 Tagen gefunden wurde, waren mit 10,6 % Aquarelle, 5,8 % Aquarell und 3,7 % Frank Koebsch. Schön, dass bereits an dritter Stelle mein Name auftaucht, aber 96,3% aller Menschen haben etwas anderes gesucht 😉 Aber vielleicht haben sich die Menschen, nach dem sie meine Aquarelle gesehen haben, sich ja dafür interessiert, wer die Bilder gemalt hat. Dann wäre es vielleicht zu erwarten, dass Sie meine Vita lesen. Wenn die Besucher dieses Blog nach dem Verlassen der Startseite weiter surfen, haben sie sich zu 0,5% meine Vita auf diesem Blog angeschaut.

Hm, es ist im WEB also wie im wirklichen Leben. Die Menschen interessieren sich für die Bilder und die Artikel zur Malerei. In den Ausstellungen merken wir auch ein steigendes Interesse, daran mit uns ins Gespräch zu kommen, etwas über die Entstehung, die Geschichten hinter den Bildern zu erfahren. Aber die Vita schaut sich kaum einer an.

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Für wen schreiben Künstler Ihre Vita?

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Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg

Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg

Es gehört zum guten Ton den Menschen, die die Ausstellung eröffnen und der Presse, den  Lebenslauf  zur Verfügung zu stellen. Einige übernehmen auch einige wenige Eckdaten, andere nicht ;-). Z.B. hat sich  Herr  Dr. Peter Funken, Kunstwissenschaftler, als er die einleitende Worte bei unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  gehalten hat, die Viten der ausstellenden Künstler kommen lassen.  Doch er hat sich mit wesentlich größerem Aufwand vor der Eröffnung die Ausstellung angeschaut und sich mit den ausstellenden Künstler (Christiane Weidner, Susanne Haun und mir) unterhalten. Hierbei ging nur in einer Frage um meinen Lebenslauf, meinen Studienabschluss, meine berufliche Tätigkeit – damit verbunden, dass ich Autodidakt bin. Alle anderen Fragen von Hr. Dr. Funken zielten auf Maltechnik, Motive, Perspektive, Herangehensweise, Motivation für die Ausstellung … In ähnlicher Weise gestaltete sich die gesamte Einleitung zu der Ausstellung und den Künstlern.

Fast die gleichen Erfahrungen habe ich auch mit den Interviews z.B. für die Zeitschrift atelier, Porträts in der Ostsee Zeitung oder der Zusammenarbeit mit dem NDR gemacht.

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Schreibt man eine Vita nur für die Bewerbungen und das Ego?

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(m)eine Vita (c) Frank Koebsch

(m)eine Vita (c) Frank Koebsch

Was bleibt sind die Selbstdarstellung des  Künstler und die Bewerbungen. Bewerbungen für Ausstellungen, Stipendien, Kunstwettbewerbe, …. Hier die richtige Form zu treffen, ist schwierig. Es gibt nur wenige Bewerbungsverfahren, die sich ganz auf die Bewertung der Kunst, der Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, … verlassen. Oft steht der sich bewerbende Künstler im Mittelpunkt und hierzu muss der Künstler gekannt sein, die Vita und der Pressespiegel müssen stimmen. Über das wie eine Vita gestaltet werden sollte, wurden schon ganze Bücher geschrieben, Seminare gehalten, nächtelange Diskussionen geführt und viel, viel Beratung verkauft. Da ich dabei bin, mir zu überlegen, mit welchen Themen ich mich wo für das nächste Jahr bewerbe, habe ich auch angefangen meine Gestaltung der Vita zu überarbeiten. Hierzu ist es interessant zu schauen, wie es andere machen. Hier einige Links als Beispiele für verschiedenste Viten von Künstlern auf deren Seiten ich gestöbert habe : Iris VitzthumKerstin Mempel, Malte Brekenfeld, Susanne Haun, Sven OchsenreitherVolker Kurz, …

Letztendlich kommt es ganz alleine darauf an, die Menschen zu reichen, die die Entscheidungen fällen und wonach dieses Menschen entscheiden ….???

Schauen Sie doch mal auf meine Vita auf diesem Blog und die Vita auf unserer Web Seite. Noch unterscheiden die beiden sich.

Ich hoffe nur, dass ich durch eine neue Vita kein anderer Mensch werde 😉

Hochschule für Musik und Theater – Kunstbörse 2010

Ausstellungsbesuch in der HMT Rostock

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Ich habe es geschafft und mir die Ausstellungsstücke der 18. Kunstbörse der OZ im Original angeschaut. Als Beweis hier ein paar Schnappschüsse. Ich hatte ja schon in den vergangenen Tagen meine Favoriten genannt. Auch nach den Besuch oder vielleicht gerade deshalb kann ich nur sagen, dass die Fotografien von Ulrich Rudolph für mich zu den besten der gezeigten Arbeiten gehören. Was natürlich auch immer wunderbar ist, ist die Atmosphäre in den Kreuzgängen des Katharinenstifts.

Meine Empfehlung nutzen Sie die Chance in den nächsten Tagen und schauen Sie sich die Arbeiten in Original an. Es lohnt sich.

P.S.: Weitere Informationen von der Vernissage finden Sie hier auf Rostock-Heute. Oder inzwischen ist auch die Sonderbeilage zur 18. Kunstbörse 2010 auf der Seite der OZ online. Die ausgestellten Werke können sie mäßiger Qualität unter diesem Link der OstseeZeitung sehen. Mein Tipp gehen Sie in die Hochschule für Musik und Theater, denn die Originale in der HMT sind ein Erlebnis.

Kunstbörse der OstseeZeitung in der HMT

15. November 2010 2 Kommentare

18. Kunstbörse im Katharinenstift

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Innenhof der HMT (c) Frank Koebsch

Innenhof der HMT (c) Frank Koebsch

Die Hochschule für Musik und Theater im ehemaligen Katharinenstift in der Rostocker Altstadt ist eines der wichtigsten Kulturstandort Rostock. Einmal wegen der international anerkannten Ausbildung, nicht zuletzt wegen der hochkarätigen Professoren und der Mitarbeit von Armin Mueller-Stahl im Beirat der HMT.  Zum anderen auf Grund der Aufführungen und Konzerte der Studenten, Dozenten, Professoren und Gäste der HMT sowie der Ausstellungen in dem wunderbaren alten architektonischen Umfeld.

Eine der Ausstellungsreihen in der HMT ist die Kunstbörse der OstseeZeitung. Ab heute Abend sind die Bilder und Plastiken der 18. Kunstbörse in der HMT zu sehen. Die Vernissage findet am 15. November um 18 Uhr statt. Die Versteigerung am 04. Dezember 2010 ab 20 Uhr. Die 17. Kunstbörse war für mich eine Augenweide. Mal sehen, ob ich es in den nächsten Tagen schaffe mir in der Hochschule für Musik und Theater die Ausstellung anzusehen. Zurzeit muss ich als Information mit der Sonderbeilage der OstseeZeitung vom 12. November vorlieb nehmen, in der Portraits der 18 ausstellenden Künstler veröffentlicht wurden. Hier die Namen

vom Licht durchflutet - HMT (c) Frank Koebsch

vom Licht durchflutet - HMT (c) Frank Koebsch

Meine Favoriten nach der „Papierlage“ und dass was ich schon mal in der Vergangenheit gesehen habe sind Dieter Golzsche mit seinem Werk „Zu den Himmel segeln“ 2009, Feder, Aquarell, 30 x 30 cm und Ulrich Rudolph mit seiner Fotografie, Quellkopf bei Klocksin II, 2002, Inkjet-Print 2 / 10, 31,5 x 46 cm. Doch das Beste wird sein, Sie und ich wir machen uns alleine in der HMT ein eigenes Bild von der ausgestellten Kunst.

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