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Aquarellkurs: Grundlagen des Porträts bei Boesner

Aquarellkurs: Grundlagen des Porträts bei Boesner

Mit den Grundlagen fängt es an, um stimmungsvolle Porträts als Aquarell zu malen

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Menschen zu malen, macht Spaß. Es ist immer wieder eine Herausforderung das typische der Personen zu erfassen.  Wenn es darum geht, eine ganz konkrete Person zu malen, dann muss das Bild eine ausreichende Ähnlichkeit zu dem porträtierten Menschen haben. Hierzu kann es helfen, die Menschen in ihrer typischen Umgebung darzustellen. So sind meine Aquarelle von den Laternenkindern, den Musikern und Tänzern, die Kinder auf den Karussellen, Aquarelle von Menschen auf den Galopprennbahnen und viele andere Bilder entstanden. Mit meiner Porträtmalerei konnte ich immer wieder andere begeistern. Dieses Mal wollen Boesner Berlin und ich Malschüler am 21. und 22. April 2017 zu dem

Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

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einladen. Hier die Beschreibung des Aquarellkurses:

Lassen Sie uns gemeinsam den Versuch unternehmen, die Grundlagen des Porträts  zu entdecken. Am ersten Tag lernen wir den Aufbau des Gesichtes kennen, Einzelheiten zeichnerisch zu erfassen und mit den Mitteln des Aquarells zu gestalten. Am zweiten Tag werden wir ein Portrait nach einem Foto malen. Bitte bringen Sie ein gut ausgeleuchtetes Portraitfoto (Frontalaufnahme, im Format A4) als Vorlage mit. Bei Bedarf berät Sie der Kursleiter gerne über die Eignung der Fotos.

Die Aquarellmalerei stellt für das Portrait eine besondere Herausforderung dar und bietet aber ebenso fantastische Gestaltungsmöglichkeiten. Wir werden lernen, beides in Einklang zu bringen.

Der Aquarellkurs „Grundlagen Portrait“ ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

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Aquarellkurs - Grundlagen des Portraits bei Boesner Berlin

Aquarellkurs – Grundlagen des Portraits bei Boesner Berlin

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Wenn für Sie so ein Kurs interessant ist, dann finden Sie hier ein paar Impressionen aus vergangenen Porträtkursen z.B. der Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin oder bei Heinr. Hünicke in Rostock. Das Kulturhistorischen Museum Rostock und ich haben anlässlich der Ausstellung der Laternenkinder und anderer Bilder von Rudolf Bartels den Aquarellkurs zu den Laternenkindern organisierte. Wie meine Porträts entstehen, habe ich beispielhaft in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ in den Artikel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – leuchtende Laternen in Aquarell“ über die Aquarellbilder mit den Laternenkindern  und den Artikel „Meine Motivation Jazz Aquarelle zu malen“ beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in dem Beitrag des NDR „Zwischen Pinsel und PC“ sowie die Beschreibungen der Ausstellungen mit meinen Jazz Aquarellen „Jazz meets Fine Arts“ in Greifswald, „see more jazz in fine art“  in Rostock und im Rahmen des Festival „Jazz in den Ministergärten“ in Berlin. Aber vielleicht kennen Sie auch eines meiner Aquarelle von dem Hahnemühle Kalenderwettbewerb. Am Abend der Ausstellungseröffnung in Berlin trat Jacqueline Boulanger & Band auf. Mit dem Jazz Aquarell „Konzentration – pp“ von Jacqueline Boulanger warb  Hahnemühle für den internationalen Malwettbewerb für den Hahnemühle Kalender. Wenn Sie möchten können Sie hier Schritt für Schritt verfolgen, wie das Aquarell „Konzentration – pp“ entstanden ist.  Hier ein paar Beispiele von meinen Portraits als Aquarell und ein paar Fotos aus vergangenen Kursen.

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Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen bei Boesner in Berlin Aquarelle zu malen. Wenn Sie Interesse haben, sollten Sie sich mit der Entscheidung beeilen. In der letzten Woche war nur noch zwei Plätze frei. Hier können Sie sich direkt zu dem Aquarellkurs „Grundlagen des Portraits“ am 21. und 22. April 2017 anmelden.

Sollte der Termin nicht passen oder wenn Sie einen Kurs zu einem anderen Thema suchen, dann finden Sie auf unsere Web Seite die aktuelle Übersicht an Malreisen und Aquarellkursen.

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Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

9. November 2016 1 Kommentar

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ berichtet über meine Aquarelle mit den Laternenkindern

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Der Herbst bietet wunderbare Motive für unsere Aquarelle. Für mich gehören zu den Herbstbildern auch die Laternenkinder als Aquarell. Es sind herrliche Erlebnisse, die Kinder mit ihren Lampions mitten in der City zu erleben, denn am Abend und in der Nacht leuchten viele dieser Motive ganz besonders. Meine Begeisterung für die Laternenbilder hat dazu geführt, dass immer mehr Miniaturen und Aquarelle mit Laternenkinder entstanden sind. Hierzu habe ich mich auch auf die Spuren der altem Meister gemacht und z.B. die Bilder der Laternenkinder von Rudolf Bartels im Kulturhistorischen Museum studiert. Da ich mit der Faszination für diese Motive nicht alleine bin, habe ich auch versucht meine Begeisterung und mein Wissen z.B. in Aquarellkursen zu den Laternenkindern weiterzugeben, denn beim Malen ist es spannend, wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. So habe ich sehr gefreut, dass die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ meine Aquarelle mit den Laternenkindern berichtet. In dem Artikel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – Laternenkinder von Frank Koebsch“ der Palette sowie auf meinen Blog hatte ich gezeigt, wie das Aquarell „… hier unten leuchten wir“ Schritt für Schritt entstanden ist. Heute möchte ich das zweite Aquarell vorstellen, dass ich in der Palette beschrieben habe. In dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“ habe ich drei Laternenkinder gemalt. Durch die roten Jacken der Kinder und die Reflektionen auf dem feuchten Pflaster, war es möglich die besondere Lichtsituation bei Laternelaufen einzufangen. Es hat Spaß gemacht, die beiden neuen Aquarelle zu malen. Ich freue mich auf die zwei Tage, denn bis zum Martinstag kann man die Kinder mit ihren Lampions und ihren Laternenlieder erleben. Es ist einfach toll, die Kids zu sehen und die Lieder wie

 

zu hören. Wenn Sie auch einmal probieren wollen, ein Bild mit Laternenkindern zu malen, vielleicht helfen Ihnen ja, die folgenden Schnappschüsse vom dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“. Das Bild habe ich auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt gemalt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast. Als Aquarellfarben habe ich meine Farben von Schmincke und MISSION Gold Class Water Colours  von Mijello genutzt, da sich für dieses Aquarellbild die Paletten ideal ergänzten.

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Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

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P.S.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

Blütentraum – ein Chrysanthemen Aquarell von Frank Koebsch

Blütentraum –

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ein Chrysanthemen Aquarell von Frank Koebsch

Die Möglichkeiten von Gesso und Strukturpaste in Blumen Aquarellen

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Ich male gerne Blumen und Blüten und meist entstehen meine Aquarelle ohne Hilfsmittel einfach mit Farbe  auf Aquarellpapier oder Leinwand. Aber manchmal macht es auch Spaß etwas anderes auszuprobieren. So hatte ich in der Vergangenheit z.B. bei einigen Obstblüten Aquarellen Strukturpaste bzw. Gesso eingesetzt, um  die Wölbung der Blütenblätter zu modulieren. Als ich im vergangenen September Chrysanthemen gemalt habe, wollte ich mal wieder mit solchen Möglichkeiten spielen. Ich hatte ja bereits in der Vergangenheit einen Strauß gelber Chrysanthemen gemalt. Damals hatte ich es mit den vielen, vielen Blütenblättern der Chrysanthemen einfach gemacht. Um nicht jedes einzelne Blatt malen zu müssen, hatte ich die Blüten mit Strukturpaste modelliert. Beim Übermalen der so gestalteten Blüten, sammelte sich in den Vertiefungen mehr Pigmente der Aquarellfarben und entstand eine Anmutung von vielen einzelnen Blütenblättern. Dieses Mal wollte ich die Struktur einsetzen, um das Volumen der gesamten  großen runden Blüten der Deko Chrysanthemen herauszuarbeiten. Entstanden ist das Chrysanthemen Aquarell „Blütenraum“. Die Idee war es dieses Mal die einzelnen Blütenblätter Stück für Stück mit Strukturpaste und Farbe zu gestalten. Hierzu habe  ich die Blütenblätter mit verschiedenen Strukturpasten modelliert und so ausprobiert, welche der Pasten für die Blüten die besten Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht. Nach der Wahl der Hilfsmittel habe ich habe nach einer Vorzeichnung auf dem Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2, rau von Hahnemühle grobe Strukturpaste für den Hintergrund aufgebracht und mit Aqua Grund von Schmincke die Blüte gestaltet. Die Struktur und die Farbigkeit der Blütenblätter habe ich entsprechend dem Lichteinfall gestaltet. In der folgenden Präsentation können Sie erleben, wie das Aquarell „Blütentraum“ entstanden ist.

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Für viele Menschen ist diese Art die Möglichkeiten des Aquarells zu ergänzen sehr interessant. Aus diesem Grund habe ich in der Vergangenheit immer wieder auch Aquarellkurse zum Malen mit Strukturpaste angeboten und die

Möglichkeiten von Gesso und Strukturpasten im Aquarell in einem Artikel in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“

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beschrieben. In der Palette finden Sie in Ergänzung zu den o.g. Fotos eine ausführliche Beschreibung auf fünf Seiten.

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Bei Bedarf können Sie hier eine Leseprobe des Artikels „Möglichkeiten von Gesso und Strukturpasten im Aquarell“ als pdf lesen oder erwerben Sie die Zeitschrift im Shop des Palette Verlages. Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Folgende Artikel sind bisher von mir in der Zeitschrift Palette erschienen:

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Viel Spaß beim Lesen oder Ausprobieren der Möglichkeiten von Gesso und Strukturpasten im Aquarell.

In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders

In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders

 Ein Aquarellkurs zu  illuminierten Motiven

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Die meisten Aquarelle zeigen Motive bei Tageslicht. Doch gerade die sich verändernden Farben, wenn die Sonne untergeht, haben ihren ganz eignen Reiz. Für mich ist es immer wieder interessant die Lichtspiele einzufangen, egal ob es Kraniche im Sonnenuntergang, Mohn am Abend oder eine Distel im Abendlicht sind einige Beispiel hierfür. Aber wenn dann das Tageslicht vollständig verschwunden ist, ergeben sich ganz andere Motive durch das Kunstlicht. So ergibt sich eine besondere Herausforderung seine gewohnte Palette an Aquarellfarben zu verlassen. Lampen tauchen meist die Umgebung des Motivs oder auch nur einzelne Ausschnitte mit weißen und gelblichen Farbtönen in ein ganz besonderes Licht. Solche Szenen ergeben sich im Theater oder während Konzerten genauso wie in der beleuchteten Innenstadt, an Fluchthäfen oder anderen illuminierten Objekten. Die Lichter und die illuminierten Objekte wirken dann besonders, wenn es gelingt, die Dunkelheit in den anderen Bildteilen wirkungsvoll zu gestalten. Wenn man genau hinschaut, wird man erkennen, dass es nicht reicht, diese Bildteile mit Lampenschwarz, Indigo o.a. zu malen. Ich habe als Beispiel ein paar Aquarelle mit illuminierten Motiven herausgesucht.

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Neben den Laternenkindern und dem Jazz Aquarell „Color in the voice of Darryll Smith“ faszinieren mich immer wieder die Stadtansichten, denn die Lichter verändern Silhouette in einer ganz besonderen Art.

Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust sich an so ein Bild zu wagen, dann möchte ich Sie am 29.05,2015 um 13.00 Uhr bei Heinrich Hünicke Rostock zu dem

Aquarellkurs: Leuchtende Motive in der Nacht

einladen. Wir werden eine illuminierte Stadtansicht bei Nacht auf das Aquarellpapier zu bringen. Wir werden gemeinsam die Farben der verschiedenen Lichter und deren Wirkung auf das Motiv entdecken. Durch die Gestaltung der Hintergründe wird es uns gelingen, gemeinsam stimmungsvolle Aquarell malen.

Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen im diesem Malkurs einige dieser besonderen Aquarelle zu malen. 😉

Ein Strauß mit gelben Chrysanthemen – Aquarell mit Strukturpaste

12. Februar 2015 2 Kommentare

Ein Strauß mit gelben Chrysanthemen

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Aquarell mit Strukturpaste

Vorbereitungen auf einen Aquarellkurs

Im wieder fragen mich Malschüler, was man mit Strukturpaste im Bereich der Aquarellmalerei machen kann. Für mich sind solche Medien Hilfsmittel, die ich sehr selten einsetze. Ich versuche vielmehr, meine Aquarelle malerisch nur mit Papier, Pinsel und Farbe entstehen zu lassen. Aber jeder sollte die Chance haben, die Materialien auszusuchen, mit denen es ihm Spaß macht, seine Bilder zu gestalten. Aus diesem Grund biete ich dann immer wieder zu solchen Themen Aquarellkurse an.  Vor zwei Jahren hatte ich bereits in Zusammenarbeit mit der VHS Schwerin einen Aquarellkurs: Malen auf großen Blättern mit Strukturpaste ausgerichtet. Den Teilnehmern hatte es viel Spaß gemacht, sich auf Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo 600 g/m2 an Chrysanthemen Blüten zu probieren. Die vielen feinen Blütenblätter der Chrysanthemen zu malen, ist eine große Herausforderung, die viel Zeit und Erfahrung voraussetzt. Eine andere Möglichkeit ist es,  die vielen Blütenblätter mit Spachtelmasse zu formen. Wenn ich solche Hilfsmittel nutze, dann nutze ich Aqua Grund von Schmincke aber auch die Aqua Spachtelmasse.  In der Regel nutze ich Aqua Grund, um nicht „unendlich“  viele verschiedene Dinge kaufen zu müssen ;-). In den vergangenen Wochen hatte  ich in Zusammenarbeit mit der Fa. Heinr. Hünicke in Rostock wieder einen solchen Kurs angeboten. Als Vorbereitung für diesen Malkurs sind die Aquarelle „Ein Strauß mit gelben Chrysanthemen“ und „Chrysanthemen als Blumengruß“ entstanden. Bei einem dieser Blumen Aquarelle habe ich während des Malens einige Fotos gemacht, so dass Sie nachvollziehen können, wie das Bild entstanden ist.

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Ein Aquarell mit Chrysanthemen Blüten entsteht

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Als Vorlage habe ich ein Foto mit einem Strauß gelber Chrysanthemen und einigen Zweigen des Perückenstrauchs verwendet. Die Blätter des roten Perückenstrauches mit der orangen, lilafarbenen und dunkelblauen Musterung war der richtige Kontrastpunkt zu den leuchtend gelben Blättern. Als Aquarellpapier die Chrysanthemen Bilder habe ich den Hahnemühle Aquarellkarton Cornwall 450 g/m²  rau gewählt und meine Aquarellfarben von  Schmincke  genutzt. Ich mag dieses Papier, weil sich die Verläufe besonders gut steuern lassen. Aber für die Arbeit mit Spachtelmasse eignet sich auch jedes andere Aquarellpapier. Ich habe eine Vorzeichnung mit Bleistift erstellt. Diese erlaubt mir eine bessere Orientierung und es ist für die Malschüler besser nach zu vollziehen, wie das Aquarell später aussehen soll. Mit der Vorzeichnung sind auch die Plätze für die Blüten der Chrysanthemen definiert. Hier  habe ich im nächsten Schritt die „Strukturpaste“ aufgebracht. Ich nutze in diesem Fall den Aqua Grund von Schmincke.  Die Idee der Arbeit ist es, die Paste auf das Papier aufzubringen und die Struktur der vielen Blütenblätter mit einem Spachtel oder Palettenmesser auszuformen. Wenn der Bereich der Blüten dann später bemalt wird, werden sich die Pigmente der Aquarellfarbe in den Vertiefungen besonders konzentriert absetzen. So ergibt sich auf Grund der Struktur und der unterschiedlichen Färbung eine wunderbare Anmutung von Chrysanthemen Blüten. Um die Unterschiede zwischen den feinen und groben Aqua Grund zu zeigen habe ich auf den verschiedenen Blättern den unterschiedlichen Aqua Grund auf gebracht. In Regelfall ergibt sich die Wahl nach dem Motiv und der Malweise, ob eine feine oder gröbere Struktur der Oberfläche gewünscht wird. Doch nach dem Aufbringen des Aqua Grunds muss dieser erst einmal gut durchtrocknen.  Also habe ich begonnen die anderen Teile des Bildes zu gestalten. Begonnen habe ich mit den Blättern des Perückenstrauchs. Ich habe in dem Bereich der Blätter auf das trockene Papier eine erste orange Lasur aufgebracht und in die feuchte Lasur gleich weitere Farbtöne wie Grün und Weinrot hinzugefügt. Somit ergeben sich interessante und verschiedenfarbige Blätter. Sind die ersten Blätter trocken, ergänze ich die Farbe für den Hintergrund. In meiner Malerei versuche ich durch Kontraste und Komplementärfarben den Aquarellen ein wenig Leuchtkraft zu geben. Also achte ich bei der Gestaltung auf starke Akzente zwischen Hell und Dunkel und setze die Farben bewusst. So füge ich in der Umgebung von Blättern mit einem hohen Grünanteil in den Schatten etwas Dunkelrot ein und in der Nähe von Blättern mit einem großen gelb – orange Anteil mehr dunkles Bau.  Wenn die einzelnen Blätter trocken sind bringe ich eine nächste Lasur auf und spare in Negativtechnik die Blattadern aus. Hierbei achte ich darauf, dass die Biegung der Blattadern mit dem äußeren Umriss der Blätter und den Farbverläufen eine Einheit bilden. Denn die Wölbungen der Blätter ergeben sich durch das Zusammenspiel von äußerer Form, dem Verlauf der inneren Strukturen wie Adern und die Farbverläufe. Wenn Sie dieses ausführlich nachlesen wollen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel Blumen und Blüten in Aquarell in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift.  Stück für Stück gestalte ich das Blatt rund um die Blüten. Hierbei nutze ich entstandene Wasserränder und Verläufe, um weitere Blätter zu realisieren. Zum Schluss bleibt dann nur noch die Gestaltung der Blüten. Die Blüten der Chrysanthemen bekommen den ersten hell gelben Farbauftrag. Da sich in den Vertiefungen der Strukturpaste mehr Farbpigmente sammeln, ergeben sich mit den Strukturen und Farbverläufen die vielen einzelnen Blütenblätter. Etwas helles Rot in die Mitte der vorderen Blüten gibt  den Blumen mehr Volumen. So ganz einfach entsteht eine Blüte mit vielen zig Blütenblättern 😉

Mit dieser Vorbereitung hatten die Malschüler bei Heinr. Hünicke ihren Spaß im dem Aquarellkurs. Wenn Sie an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, Interesse haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Viel Spaß beim Ausprobieren für ein Aquarell mit Strukturpaste, wie z.B. ein Strauß mit gelben Chrysanthemen;-)

Frank Koebsch portraitiert verwunschene Ecken

Frank Koebsch portraitiert verwunschene Ecken

Die Schweriner Volkszeitung berichtet über meine Ausstellung im KIZ

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KIZ Schwerin bei der Schelfkirche (c) Frank Koebsch

KIZ Schwerin bei der Schelfkirche (c) Frank Koebsch

Unverhofft kommt oft 😉 So habe ich in der vergangenen Woche noch einmal Unterstützung von der Schweriner Volkszeitung für meine Ausstellung meiner Aquarelle in Schwerin erhalten. Seit dem 12. Juni 2014 stelle ich unter dem Titel „Bei uns entdeckt“ auf Einladung der Stadt Schwerin im Kulturinformationszentrum Schwerin (KIZ) Aquarelle aus. Hier finden Sie ein paar Fotos von der Ausstellungseröffnung. Als Ankündigung für die Ausstellung wurde in der SVZ schon ein kleiner Artikel gezeigt. Aber am 01.07.2014 hatte ich Glück und es wurde noch einmal ein großer Artikel mit dem Titelbild „Sommer am See“ der Ausstellung veröffentlicht. Jeder Presseartikel ist eine wunderbare Unterstützung für uns Künstler, denn nach dem Blog Artikel Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen?  von Christian Henner-Fehr auf seinem Kulturmanagement Blog informieren sich 29% aller Menschen in der Zeitungen über Kultur.

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Frank Koebsch portraitiert verwunschene Ecken - SVZ - 2014 07 01

Frank Koebsch portraitiert verwunschene Ecken – SVZ – 2014 07 01

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Falls Sie nach dem Artikel in der SVZ noch schwanken, ob es sich lohnt in die Ausstellung zu gehen, zeige ich eine kleine Auswahl der ausgestellten Aquarellbilder. Es sind Kranich Aquarelle genauso zu sehen, wie Boote am Schweriner See, Jazz Motive, Blumen und Blüten, Rügen Aquarelle oder Blicke auf das Doberaner Münster u.a. – ein Querschnitt von Motiven aus Mecklenburg Vorpommern.

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Wenn Sie die Ausstellung besucht haben, bin ich auf Ihr Feedback gespannt, denn ich würde gerne wissen, die Schweriner Volkszeitung auf die Idee mit der Überschrift für den Artikel kam:

Frank Koebsch portraitiert verwunschene Ecken 😉

Aquarelle vermitteln Lebensfreude

Aquarelle vermitteln Lebensfreude

Einladung zur Aquarellworkshops in der KTC Rostock

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In diesem Tagen bin ich viel gemeinsam mit Malschülern in Aquarellkursen und Malreisen unterwegs. Am vergangenen Freitag und Sonnabend haben wir bei Heinr. Hünicke Portraits gemalt. Seit Sonntag genießen Malschüler und ich bei wunderbarem Wetter die Faszination der Ostsee in Kühlungsborn. Doch bevor ich über diese Malreise berichte, möchte ich noch einmal die Werbetrommel für eine Veranstaltung am kommenden Wochenende rühren. Ich hatte ja schon mit der Überschrift Heinr. Hünicke und Frank Koebsch laden zum Malen in das KTC ein über die Ankündigung der Workshops am 03. Mai 2014 in Rostock berichtet. Seit Montag stehen zur Einstimmung für Aquarelle von mir im KTC, dem größten Einkaufscenter in der Rostocker Innenstadt. Für mich passen meine Bilder wunderbar zu dem jetzigen Werbeslogan mit der Aufschrift Lebensfreude, denn ich bin der Überzeugung, dass Aquarelle Lebensfreude vermitteln 😉

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Aquarelle vermitteln Lebensfreude

Aquarelle vermitteln Lebensfreude

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Die Aquarelle sollen ein wenig Lebensfreude vermitteln, zum Verweilen einladen und ein Hinweise auf die kommenden Workshops sein. Ich habe hierzu das Löwenzahn AquarellDesensibilisierung 2“, das AquarellRosen verbreiten Freude“, „Alt und Neu im Hafen“ als maritimes Aquarell, das Jazz AquarellKonzentration – pp“ und das Mohn AquarellKunterbunt“ ausgesucht. Ich bin gespannt, ob die Bilder gemeinsam mit der Veröffentlichung „Rostock malt im Kröpeliner Tor Center“  ein paar Menschen am Sonnabend den 03. Mai in das KTC locken. Ich würde mich riesig freuen, denn wir bieten ein wunderes Programm aus Workshops und einer Malvorführung an.

  • Zwischen 10.30 und 12.30 Uhr gibt es die Gelegenheit gemeinsam mit mir in einem Aquarellworkshop die wunderschönen gelben Blüten des Löwenzahns und Pusteblumen zu malen.
  • Von 13.00 bis 14.00 Uhr versuche ich dann ein wenig auf einem großen Blatt mit den Aquarellfarben zu zaubern. Lassen Sie sich überraschen, wie bei mir auf dem Aquarellpapier Schritt für Schritt ein Bild entsteht.
  • Am Nachmittag von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr laden wir Sie ein mit mir Rostocker Stadtansichten zu malen.

 

Ich hoffe, ich kann Sie und alle anderen Besucher überzeugen kann, dass Aquarelle Lebensfreude vermitteln ;-).

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