Was hat uns die Blogparade 10 Fragen zur Kunst bisher gebracht?

Ziele und Zielerreichung im Marketing

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Als wir uns Gedanken über unsere Aktion Blogparade: 10 Fragen zur Kunst gemacht haben, hatte mich Susanne Haun nach meinen Zielen für diese Aktion gefragt. Ich hatte im Zusammenhang mit meinem ersten Video einen Artikel mit der Überschrift Arbeite SMART im Social Web für Dein Marketing veröffentlicht. SMART steht für „Specific Measurable Accepted Realistic Timely“.

In einer ersten Antwort habe ich Susanne geschrieben:

Für mich ist es das Ziel, dass ich mit dieser Aktion helfe, die Entwicklung meines Blogs zu stützen, wenn es langsam und sicher weiter Berg auf geht und die Zahlen nicht stagnieren, wäre mir schon geholfen 😉

Dazu müsste die Anzahl der eingehenden Links steigen, wenn hier durch die Aktion ein oder zwei permanente Links dazu kommen, würde sich dieses dauerhaft auszahlen.

Sehr unpräzise noch. Aber Stück für Stück hat es sich konkreter gestaltet.

  • S – spezifisch,
    • Die Anzahl der Besucher meines Blogs soll nicht stagnieren. Bei dem bevorstehenden Sommerloch eine Herausforderung 😉
  • M – messbar,

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Entwicklung meines Blogs
Entwicklung meines Blogs

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  • A – akzeptabel,
    • Ja, denn das Ziel ist selbstgesteckt
  • R – realisierbar
    • Ja, wenn folgende Zwischenetappen umgesetzt werden:
    • Ankündigung auf allen anderen beteiligten Blogs der Blogparade und in den Medien, die den Traffic meines Blog stützen

      Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
      Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
    • Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
    • Grafik: Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
    • Zwei Gastbeiträge im Rahmen der Ankündigung auf anderen Blogs.
    • Zwei Gastbeiträge im Rahmen der Auswertung der Aktionen auf den o.g. Blogs.
    • Eine Veröffentlichung in einer Zeitschrift
    • Wenn die Gruppe der 10 Künstler zusammenbleibt und sich bis zum Ende der Aktion in 12 Wochen gegenseitig stützt.
  • T – terminiert
    • Kurzfristig ist es sicher kein Problem – aber die Frage ist, wirkt der Effekt nach den 12 Wochen nach. Kommen mehr Besucher dauerhaft nach dem 20.06.2011 auf meinen Blog?
    • Ideal ist doch ganz einfach Ende August nach dem Sommer zu schauen, wie die Besucherzahlen meines Blog entwickelt haben.

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Wenn Sie sich die Ziele anschauen, ist es simple Marketingarbeit, der Versuch einer Erfolgreichen PR & Medienarbeit 😉 Schauen wir uns nach dem Start mal den heutigen Zwischenstand an.

Es gibt die Ankündigungen auf allen teilnehmenden Blogs:

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler + Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Es gibt die Ankündigungen in den Medien, die den Traffic meines Blog stützen:

Xing in verschiedenen Gruppen

Die Anzahl der Zugriffe in der Nacht nach dem Start der Blogparade von Andreas Mattern ermittelt.

Es wurde auf Twitter und Facebook über die Ankündigung und den Start durch die Teilnehmer und andere berichtet. Im Vergleich zu anderen Blogparaden haben wir bis zum Ende des ersten Tages ein richtiges Feuerwerk an Tweets hingelegt. Innerhalb von 8 Tagen gab es sagenhafte 😉 74 Tweets und über 20 Retweets.

Besonders haben wir gefreut, dass unsere Blogparade: 10 Fragen zur Kunst von anderen Bloggern aufgegriffen wurde. So berichteten Petra Tragauer + Walter Ross + das bilderbuch + der Colina-Fotoblog +  Irisnebel + Sammelmappe + …

Wir können uns nur ganz herzlich bedanken, denn ohne Eure Unterstützung ist ein Erfolg nicht möglich. Klasse war auch die Unterstützung durch die Macher der Blogs,

die uns Gastbeiträge ermöglichten. Das was dann passierte war schon klasse 😉 Die Zugriffszahlen bei Andreas Mattern schnellten am Tag der Blogparadeneröffnung in die Höhe. Innerhalb von 3 Tagen sind 83 Kommentare eingetragen worden. Nach einer solch regen Diskussion sehnen sich die angestammten Kunst Foren, wie artcafe, Kunstnet, ….

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esucherstatistik Andreas Mattern am Tag der Eröffnung der Blogparade
esucherstatistik Andreas Mattern am Tag der Eröffnung der Blogparade

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Schön war auch zu sehen, dass sich bereits in diesem frühen Stadium viele für die Artikel auf meinem Blog interessierten. Ob der Begeisterung im Netz für unsere Aktion weitere 10 Wochen anhält, bis ich meine Blogparade starte ???? Ich werde spätestens dann schauen, wie die ganze Aktion entwickelt hat. Ich bin gespannt.

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Statistik für Blogparade 10 Fragen zur Kunst
Statistik für Blogparade 10 Fragen zur Kunst

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Ich bedanke mich bei meinen Mitstreitern und wünsche Ihnen genauso viel Erfolg, wie Andreas. Allen Lesern möchte ich den Hinweis geben, schauen Sie in den Blog von Andreas Mattern, beteiligen Sie sich an der Blogparade, denn es gibt wunderbare Preise zu gewinnen. Ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle und einen Druck von Andreas Mattern. Mitmachen lohnt sich ;-).

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Andreas Mattern„Prag 2“Farbradierungen/Aquatinta3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier15 x 20 cm, 2010

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern
Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (4)

Entweder taugen Twitter & Co.  nichts – oder – ich habe mir das falsche Vorhaben und den falschen Ort ausgesucht?

Nun ich hatten in der Vergangenheit bereits drei Beiträge zu diesem Thema geschrieben.

Teil 1: Meine ersten Schritte mit Twitter – und Tools zum „senden“

Teil 2: Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Teil 3: Meine ersten Twitter Erfolge und Fragen zum schwarzen Loch

Nun ich hatte im dritten Beitrag ja schon einige Zahlen und meine ersten Erfolge genannt. Ich wurde am 10. Juni von 72 „verfolgt“. Inzwischen sind es 90 Follower. Nun damit habe ich sicher nicht alles falsch gemacht. In habe mir inzwischen auch noch mal so machen Beitrag zu diesem Thema gelesen und überlegt, was ich besser machen kann. So kann ich als sehr gute Zusammenfassung z.B. den Vortrag  „Wir sind dabei … Web 2.0-Kommunikation in der Praxis“ von  Karin Janner,   anlässlich eines Workshops mit dem Deutscher Städtetag empfehlen.

Nach einigen Monaten als Twitterer möchte ich ein Fazit ziehen und am besten mit einem Bild anfangen, welches ich in dem Vortrag von Karin Janner gefunden habe. Denn Twitter und seine Folgen sind kaum nach zu vollziehen 😉 Oder?

Was ist twitter?
Was ist twitter?

Ich habe für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts versucht ein wenig Werbung über Twitter zu machen. Ich habe

  • 64 Tweets zu unserer Ausstellung in die Welt gesandt,
  • ca. 40 Veranstaltungskalender, Blogs aus Greifswald oder zum Thema Jazz haben dann noch mal mindestens ein Tweet abgesetzt und
  • es gab einige Retweets zu unserer Ausstellung.

Damit ergibt sich folgende Betrachtung:

  • Ich habe also 64 mal ca 80 Followern und Suchmaschinen in den Ohren gelegen,
  • wenn wir davon ausgehen, dass die o.g. 40 Veranstaltungskalender und Block jeweils 1 Tweets an 200 Followern und Suchmaschinen gesandt haben,
  • es vorsichtig geschätzt 20 Retweets an auch 200 Followern gab

"Jazz meets Fine Arts" auf Google

wurden also  mit ca. 17.000 Nachrichten  Followers informiert. Nicht schlecht 😉 Zur gleichen Zeit sind auf Google ca. 15.300 Einträge bei Suchbegriff „Jazz meets Fine Arts“ zu finden.

Nun trotz dieser Zahlen müssen wir uns als Veranstalter der Ausstellung auch die richtigen Fragen stellen. Haben wir die Zielgruppe erreicht?

Die Antwort ist ganz leicht zu finden. Ich hatte ja Mitte Juni über einem Tool der Webevangelisten   http://labor.webevangelisten.de/tagesverlauf/ mal nach der Relevanz von Begriffen in Twitter gesucht. Die Ergebnisse sahen nicht berauschend aus, denn die folgenden Begriffe tauchten innerhalb von 24 Stunden in Twitter nur mit einer kleinen Anzahl auf.

  • Ausstellung – 700
  • Vernissage – 548
  • Greifswald – 285
  • Malerei – 175
  • Eldena – 22
  • Aquarell – 20

Also haben wir das Web über Twitter mit einer Vielzahl von Informationen bombadiert, die aber kaum einen Interessenten gefunden haben. Ein ähnliche Aussage kann man auch für Facebbook machen.

Die Seite von Greifswald hat 689 Mitglieder, doch „trotz“ unserer sieben Einträge habe nur wenige Menschen über unsere Web Seiten zu gegriffen.

Greifswald in Facebook
Greifswald in Facebook

Also was bleibt?

  • Es macht wenig Sinn mit der Gießkanne Marketing zu machen, denn
  • von den 270.000 aktiven deutschsprachigen Twittern leben statistisch wenige Menschen im Nordosten und
  • wenn doch  interessieren sich nur wenige für Kunst
  • und noch weniger für Malerei zum Thema Jazz 😉

Das Soical Web ist halt doch wie das richtige Leben. Man muss die richtigen Menschen finden und die Kontakte persönlich pflegen. Hierzu kann Social Networking helfen, aber leider keine Wunder vollbringen. Leider.

Oder?

Hier kann ich ja vielleicht noch Anleihen nehmen:

Nur haben alle nichts mit dem Thema Malerei zu tun 😉 Sonst wäre es auch zu einfach.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

P.S.S.: Wenn Sie neugierig geworden sind, besuchen Sie doch unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ in der Galerie im IPP

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)
Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)