Ideen für den Kalenderwettbewerb 2014 „Musik“ von Hahnemühle

Ideen für den Kalenderwettbewerb 2014 „Musik“ von Hahnemühle

Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014

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Ich hatte bereits im März zum Malwettbewerb ‘Musik’ für den Hahnemühle Kalender 2014  eingeladen, denn die Hahnemühle FineArt GmbH hatte eines meiner Jazz Aquarelle als Cover Bild für diesen Wettbewerb ausgewählt. In den Pressenews zum Malwettbewerb ‘Musik’ für den Hahnemühle Kalender 2014 konnte ich einige Gedanken zu meinen Musik Aquarelle schildern. Für mich ist die Musik ein wunderbares Thema für meine Aquarelle. So sind etliche Bilder mit Ballett– oder Tanzszenen und viele Jazz Aquarelle entstanden, die ich bereits in  BerlinGreifswald und Rostock ausstellen konnte. Eine besondere Auszeichnung ist es für mich, dass die Firma Hahnmühle mit zwei meinen Jazz Motiven für den Kalenderwettbewerb wirbt. So schmückt mein Aquarell Saxophone 6 die Ankündigung des Wettbewerbs. In der Pressemitteilung wurde noch ein Foto von der Entstehung des Aquarells Konzentration, pp  aufgenommen. Die Entstehung dieses Aquarellbildes hat mir riesigen Spaß gemacht. Wenn Sie möchten, können Sie hier miterleben, wie dieses Bild step by step entstanden ist. Es sind nun nur wenige Tage bis zum 30.06.2013 dem Einsendeschluss des Kalenderwettbewerbs.

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Malwettbewerb - Musik - für Hahnemühle Kalender 2014
Malwettbewerb – Musik – für Hahnemühle Kalender 2014

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Musikalische Motive für den Kalenderwettbewerb von Hahnemühle

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Für mich ist es einfach Motive für das Thema Musik zu gestalten, egal ob es ein Ballettbild, ein Stillleben von Instrumenten oder ein Aquarell mit Musikern ist.

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Ich habe in den letzten Tagen aber erfahren, dass dieses für andere Menschen nicht so einfach ist. Nun mein Tipp für den Kalenderwettbewerb ist ganz einfach. Nehmen Sie doch ganz einfach Ihr Lieblingslied, ein Musikstück welches ihnen gefällt und malen ganz einfach ein Bild passend zum Text oder dem Titel des Bildes. Stellen Sie doch dann ganz einfach eine Verbindung vom Motiv und der Musik, in dem Sie ein Teil der Noten einfügen. Hier zwei Beispiele:

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Wo de Ostseewellen ....
Wo de Ostseewellen ….
Laterne, Laterne,  Sonne, Mond und Sterne
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Ich habe passend zu den Liedern „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“ und dem Kinderlied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ zwei Beispiele erstellt. Ich habe das Möwen AquarellNa Kleine“  und das Aquarell Laternenkinder mit den Noten der Lieder versehen. Möglich wäre dieses in dem Sie einfach ein Foto oder einen Druck auf Hahnemühlepapier mit den Noten  des Musikstückes übermalen oder in dem Sie auf einem Aquarell bzw. einem Acryl mit Tusche, Fineliner o.a. die Noten ergänzen. Also es gibt keine Grenzen für die Vielfalt der Ideen für Motive, denn die Bedingungen für den Wettbewerb lauten:

Wir freuen uns auf Ihre Bilder zum Thema „Musik“. Alle Maltechniken sind willkommen. Jede natürliche Person ist teilnahmeberechtigt. Einzige Bedingung: Das Bild muss eigens für diesen Wettbewerb auf einem Papier von Hahnemühle oder Lana entstehen und zum Druck im Landschaftsformat (Querformat) 40 x 30 cm geeignet sein. Lassen Sie Ihrer Kreativität „klingenden“ Lauf und laden Sie bis zu fünf digitale Abbilder Ihrer „Kompositionen bis zum 30.06.2013 hoch. 

Ich freue mich auf Ihre Ideen für den Hahnemühlekalender 2014 und bin gespannt, welche Bilder es letztlich in den Kalender schaffen.

Siebte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Wir starten in die siebte Etappe unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst, gemeinsam weil wir diese Blogparaden als konzertierte Aktion aufgesetzt haben. Auf den Seiten der Rostocker Startups, der Blogpatenschaften, der stARTconference und des Kulturmanagement Blogs konnten wir über das Grundanliegen unseres Vorhabens berichten. Nach den Blogparaden von

startet heute Frank Hess seine Blogparade: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“

 

Frank schreibt auf seinem Blog:

Beim Betrachten von Kunstwerken kommt irgendwann die Frage,
„…was wollte der Künstler damit audrücken…?“ Aber ist das so wichtig?
An der Mona Lisa wird heute noch umhergerätselt und der Kunsthandel ist voll mit Büchern,
in welchen diverse Arbeiten bis in das kleinste Detail interpretiert werden.
Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen,
weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?

Für das Wort „Schön“ können natürlich alle entsprechenden Synonyme verwendet werden,
da ja doch nicht wenige Künstler allergisch auf dieses Wort reagieren.
Meine Meinung dazu dann in den kommenden Tagen. Jetzt bin ich auf Kommentare gespannt!

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Schauen Sie mal auf den Blog von Frank Hess und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Frank ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und seine Zeichnung verlosen.

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Frank Hess„Tulpenvase“Zeichnung 30 x 20 cm,Tusche auf Bütten, 2011

 

Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess
Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Blogparade Teil 3: Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

Handwerkliche Grundlagen und Mühen versus Talent 😉

Handwerkliche Grundlagen für abstrakte Kunst?

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Aus meiner Sicht ist diese Frage von Oliver Kohls eine vielschichtige Frage. Einmal kann man die Frage ableiten, ob für die Kunst eine Ausbildung überhaupt notwendig ist. Reicht nicht einfach Talent / Begabung? Oder wie Matin Mißfeldt mal die Frage gestellt hat: Ist Talent die Erklärung für künstlerische Qualität?

Ich kenne viele Menschen, die in etlichen Bereichen mehr Talent haben, als ich. Aber nicht immer sind diese Menschen besonders erfolgreicher. Warum? Es kommt wie immer im Leben darauf an, was man aus seinem Talent macht. Aber dieses hatte ich schon mal in meinen Artikeln mit der Frage: Braucht man beim Malen Talent??? versucht zu diskutieren und habe neben meiner Meinung,

  • Talent ist 90 % Transpiration und 10 Inspiration oder Begabung

Andreas Mattern und Georg Baselitz zu dieser Fragestellung bemüht.  In den Artikeln

finden sie die jeweiligen Aussagen. Es bleibt dabei Talent ist hilfreich, aber nicht in jedem Fall notwendig. Was bleibt sind die Mühen…. 😉

Zum zweiten kann sich fragen, was soll in der bildenden Kunst auf Blatt oder die Leinwand gebracht werden? Geht es darum seine innigsten Gefühle, seine Freude, seine Wut mit viel Temperament und noch mehr Farben auf dem Untergrund zu platzieren? Dann bedarf es keiner Regeln für Proportionen, Perspektive, Farblehre, Komposition, Technik…. Aber bewegt sich der Künstler im Bereich der realen Darstellungen wirken Bilder genau durch diesen Elemente. Soll ein gutes Bild kein Zufallstreffer bleiben, muss der Künstler wiederholbare Ergebnisse erzielen können, dann muss man wissen, wie es geht, dann muss man sein Handwerkszeug beherrschen.  Genau auf diesen Sachverhalt, zielte die erste Frage in unserer Aktion: 10 Fragen zur Kunst, von Andreas Mattern, Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten?

Ich kann für mich, die Frage von Oliver Kohls: Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

mit einem großen „Ja“ beantworten. Ich bin der Meinung egal, wie weit ein Künstler seine Motive abstrahiert, Ausgangpunkt einer Abstraktion ist die Fähigkeit Motive real wahrzunehmen, abbilden zu können und dann entsprechend der gewünschten Aussage und Wirkung zu abstrahieren, zu verfremden. Deshalb mag ich vielleicht auch Picasso, Dali, Rauch, … und es liegt mir bei vielen totalen abstrakten Malen, die Frage auf der Zunge, ob sie auch zeichnen können, ob sie in der Lage sind, ob sie in Bezug auf Proportionen und Perspektive in der Lage sind, ihre Motive realistisch darzustellen, ob sie ihr Handwerkszeug beherrschen 😉

In diesem Zusammenhang möchte ich einen kleinen Einblick in meine handwerklichen Grundlagen geben. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich skizziere, zeichne… meist versuche ich mit der Kamera zu arbeiten. Aber um die Proportionen zu erfassen, ist es wichtig zu zeichnen, zu skizzieren. Zurzeit male ich Kranich Motive und ich habe z.B. in Vorbereitung des Aquarells Auf den Weg nach Rügen nicht nur die Miniatur Kranich im Flug gemalt, sondern auch Kraniche gezeichnet.

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Kranich Skizze (c) Frank Koebsch
Kranich Skizze (c) Frank Koebsch

Kranich im Flug (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch
Kranich im Flug (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Egal wie abstrakt oder real ein Kranich Aquarell dann aussehen soll, ohne Handwerkliche Grundlagen für Proportionen, Perspektive, Farblehre, Komposition, Technik…. lassen sich keine wiederholbar guten Ergebnisse erzielen.
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Schauen Sie doch mal in die dritte Etappe unserer Blogparade. Es lohnt sich, denn am Sonntag wird Oliver ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und sein wunderbare Pastell verlosen.

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 Oliver Kohls „Harlingen“Pastell auf Sandpapier,ca. 40 x 30 cm, 2011

Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls
Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler
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Wie malt man einen Himmel? (5)

Wie malen andere einen Himmel?

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Ich hatte in den vergangenen Tagen eine Artikelserie zu diesem Thema veröffentlicht. Hier die  einzelnen Artikel

Ich habe einige meiner Aquarelle herausgesucht und an den verschiedenen Beispielen gezeigt, dass in meiner Malweise der Himmel mit den anderen Teilen des Bildes eine Einheit bilden. Nun für Sie als Leser  dieses Blogs ist es sicher auch interessant zu sehen, welche anderen Lösungen es für einen Himmel bei anderen Aquarellisten gibt. Hier ist mir eingefallen, dass Andreas Mattern, Frank Hess und ich vor einiger Zeit gemeinsam in Rostock und Warnemünde gemalt haben. Am letzten Tag haben wir uns bei der Nikolaikirche gemalt.

Bei der Nikolaikirche - Stadtmauer und Giebel der östlichen Altstadt
Bei der Nikolaikirche - Stadtmauer und Giebel der östlichen Altstadt

Hier gibt es eine wunderbare Silhouette. Hinter der Stadtmauer sind Giebel der östlichen Altstadt zu sehen, die sich direkt an das Kirchenschiff der Nikolai Kirche anschließen. Dieses Motiv haben wir drei bei sommerlichem Wetter mit leichter Bewölkung als Aquarell auf das Papier gebannt. Ich habe versucht in einer lockeren Malweise einen solchen Himmel zu malen. Ich male gegenständlich und sehr realistischen. Andras Mattern und Frank Hess haben eine ganz andere Malweise. Ich möchte ihre Malweise wie folgt beschreiben. Beide verändern auf Ihre Weise die Kompositionen, vereinfachen diese, spitzen diese zu, um die Bildaussage herauszuarbeiten. Das beinhaltet auch die hierzu notwendigen farblichen Veränderungen. 😉 Damit ergeben sich folgende drei Aquarelle vom gleichen Motiv mit einem unterschiedlich gestalteten Himmel.

Was meinen Sie, muss Himmel immer blau sein? 😉 Wie gefallen Ihnen die drei Aquarelle mit dem gleichen Motiv, den verschiedenen Malweisen und den unterschiedlich gestaltetem Himmel? Über Feedback würden wir uns sehr freuen.

Fazit der kleinen Artikelserie ist für mich, die Aussage „Bei einem gelungenen Himmel ist der „Rest“ oft nur Staffage …“  passt nicht auf die vorgestellte Malweise. Besten Dank am Wolfgang Baxrainer, der mit dieser Aussage aus dem Artikel „Fachkunde – Die Farben in der Aquarellmalerei“ aus der Zeitschrift Palette und Zeichenstift die Diskussionsgrundlage legte.

Nikolai Kirche Rostock (c) Aquarell von Andreas Mattern
Nikolai Kirche Rostock (c) Aquarell von Andreas Mattern
Altstadtblick (c) Aquarell von Frank Hess
Altstadtblick (c) Aquarell von Frank Hess
Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch
Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die östliche Altstadt ….

von Rostock hat für mich immer wieder einen besonderen Reiz. Egal ob zur Kunstnacht oder als Fotomotiv oder zum Malen vor Ort. Ich hatte ja schon in den vergangenen Tagen ein paar der in der Vergangenheit entstandenen Bilder gezeigt.
Heute möchte ich Ihnen ein neues Aquarell vorstellen. Es ist an dem letzen Tag unseres gemeinsamen Malwochenendes mit Frank Hess und Andreass Mattern entstanden. Wir haben uns auf dem Parkplatz bei der Lohmühle getroffen und uns einen Platz im Gerbergang gesucht. Durch die zur Kirche aufsteigenden Häuser ergibt sich eine einfache Komposition. Die Drängelei der Dächer, die verschiedenen Linien und Fläche machen das Motiv immer wieder interessant. Es wird für mich sicher nicht das letzte Bild aus dieser Ecke Rostocks sein….

Stadtmauer bei der Nikolaikirche
Stadtmauer bei der Nikolaikirche

P.S.: Bild 4 von 8 für unsere gemeinsame Ausstellung in Berlin