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Kraniche, Rehe und ein Rotfuchs als Motive für Wild life Aquarelle

2. Juli 2019 2 Kommentare

Kraniche, Rehe und ein Rotfuchs als Wild life Aquarelle

Kranichpirsch über die Wiesen im Mecklenburger Land

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Im Mai war ich mehrmals mit meiner Kamera auf den Wiesen rund um Sanitz und Broderstorf unterwegs. Ich hatte aus dem Auto in der Vorbeifahrt auf einer Bundesstraße ein Kranichpaar mit seinem Küken gesehen. Meine Idee war es, die Kranichfamilie zu beobachten und zu fotografieren. Aus diesen Erlebnissen ließen sich dann sicher einige Motive für neue Kranich Aquarelle ableiten. Ich habe schon oft Kraniche auf den Wiesen unserer Gemeinde beobachtet und es waren immer wunderbare Erlebnisse. Wenn sie nicht bei uns überwintern oder bereits im Januar zurückkommen, sind Kraniche typische Frühlingsboten. Mitte März beginnt typischer Weise die Kranichbalz. Es ist einfach herrlich die Hochzeitstänze und die Hochzeit der Kraniche zu beobachten. Nach einer 30 tägigen Brutzeit im Auenwald oder anderen gutgeschützten kleinen Wasserflächen schlüpfen die Kranichküken.  Nach ein paar Tagen führen die Altvögel die Küken auf die Wiesen, damit die Kleinen das notwendige Futter finden, denn ab September beginnen schon die Vorbereitungen für den Kranichzug. Nun ich wusste, auf welchen Wiesen das Kranichpaar mit ihrem Küken unterwegs war. Also versuchte ich mein Glück und versuchte mich gegen den Wind mich den Vögeln des Glück zu nähern. Die Fluchtdistanz der Vögel beträgt typischer Weise 250 Meter. Aber wenn man sich vorsichtig bewegt, die Deckungen ausnutzt, kann man auch dichter an die Kraniche herankommen. Mit meinen Erfahrungen war ich frohen Mutes. Aber die Altvögel haben mich recht schnell entdeckt. Es half mir nichts durch Senken, hinter Buschgruppen zu gehen oder am Wald zu pirschen. Die Eltern passten schön auf und führten ihr Küken immer in einer „sicheren“ Entfernung über die Wiese. Auch mit einem Abstand von mehreren Tagen habe ich es nicht geschafft, dem kleinen Kranich näher zu kommen, ohne Gefahr zu laufen, dass die Altvögel ihr Junges zeitweise verlassen. Also habe ich mich mit den wenigen Fotos aus einer großen Entfernung zufriedengegeben. Andere Beobachtungen an diesen Tagen entschädigten mich.

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Rehe als Motive in der Mecklenburger Landschaft

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Ich habe Hasen, Falken, Stieglitze, Rehe, Füchse u.a. Tiere gesehen. Kraniche und Rehe habe ich schon oft gemeinsam beobachtet, meist wenn sie im Herbst auf den abgeernteten Felden unterwegs sind. Aber bei meinen Ausflügen im Frühling habe ich gelernt, dass die Fluchtdistanz der Rehe wesentlich kleiner ist, als die der Kranicheltern mit einem Jungvogel. In der Literatur und Web wird für die Rehe eine Fluchtdistanz von mindestens 400 Metern angegeben. Aber es war gar kein Problem, sich immer wieder den Tieren auf wenige zig Meter zu nähren. Ein tolles Erlebnis, denn so habe ich in der Vergangenheit Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle schätzen gelernt. Die Rehe waren in diesen Tagen immer wieder genauso erstaunt wie ich, wenn wir um eine Buschgruppe schauten. Wir standen dann meist oft nur wenige Meter entfernt, dachten wohl oft: „Kuck mal, wer da Kuckt“.  Trotz dieser Begegnung Aug in Aug mit den Rehen, war andere Beobachtungen für mich interessanter.

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Ein Rotfuchs als Motiv für ein Wild life Aquarell

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Dieses Mal hat mich bei meinen Ausflügen am meisten ein Rotfuchs in den Bann gezogen. Füchse haben in den letzten Jahren immer öfters in der Natur gesehen. Aber meist waren sie zu weit entfernt, um Detail der Wildhunde zu erkennen und die Tiere gut fotografieren zu können.  Aber dieses Mal hatte ich Glück. Der Fuchs und ich beobachteten uns aus nächster Nähe. Erst als er unsere Hündin Ebby, die neben mir im Gras lag, entdeckte, gab er Fersengeld. Es war ein tolles Erlebnis den Rotfuchs mit seinem weißen und fast orangen Fell auf der grünen Wiese im Mai zu sehen. Da in der Sammlung unserer Aquarelle noch kein Fuchs zu finden war, habe ich die Chance genutzt und nach meinem Beobachtungen mein erstes Bild von einem Rotfuchs gemalt.

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Rotfuchs (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rotfuchs (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Rotfuchs“ ist mein zweites Bild vom Reinecke Fuchs. Er ist nicht nur in der deutschen Fabel zu finden sondern auch Figur in so manchem Kinderbuch und so hatte ich für unsere Kinder schon einmal einen Fuchs aus Sperrholz ausgesägt und mit Wasserfarben bemalt. Doch das Wild Life Aquarell mit dem Rotfuchs habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Britannia 300 g/m2 matt im Format 24 x 32 cm von Hahnemühle gemalt. Aus meiner Sicht eine gute Kombination für ein Bild mit dem Fuchs und den Komplementärfarben Rot und Grün.

Bei Interesse können Sie das Aquarell mit dem Fuchs hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals des Wild Life Aquarells „Rotfuchs“ lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Rotfuchs (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Rotfuchs“ im Format 24 x 32 cm

Bei Interesse können Sie das Wild Life Aquarell „Rotfuchs“ Format 24 x 32 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€175,00

Kranichen, Rehe und Milane als Frühlingsboten

Kranichen, Rehe und Milane als Frühlingsboten

Auf der Suche nach dem Frühling auf den Feldern und Wiesen rund um Sanitz

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Am Wochenende mitten im Februar lockte die warme Frühlingssonne die ersten Blüten. Überall sind seitdem Schneeglöckchen, Märzenbecher, Winterlinge und Krokusse zu sehen und gleichzeitig sind seit Tagen die Kraniche zu hören. Es war einfach wunderbar das Trompetenkonzert der Vögel wieder zu hören. Auch wenn immer mehr Kraniche in Mecklenburg Vorpommern überwintern und ich im Februar des vergangenen Jahres die Kraniche an der Peene im Schnee beobachtet habe, sind die Kraniche Boten des Frühlings. Also machte ich mich auf Weg, um auf den Wiesen und Feldern rund um Sanitz die Vögel des Glücks zu suchen. Ich habe in den vergangenen Jahren schon viele Berichte über meine Kranichbeobachtungen im Februar veröffentlicht und es macht immer wieder viel Freude die Kraniche im Frühling zu entdecken.  Doch dieses Mal war es anderes als in den vergangenen Jahren. Es waren viele Tiere auf den Wiesen unterwegs, die das warme Wetter genossen haben. Ich konnte den ersten Rotmilan waren auf den Freileitungen und im Flug zu erleben. Rotmilan-Paare bleiben einander oft über Jahre treu, auch wenn sie den Winter nicht gemeinsam verbringen. Bei der Rückkehr ins Brutgebiet finden sie einander wieder. Ich denke, dass es nicht mehr lange dauert und beide Vögel ihren Horst wieder in Besitz nehmen. Dann bin ich fast über einen Sprung Rehe gestolpert. Mit einem Mal brachen drei Rehe keine 10 Meter vor mir aus den Büschen hervor und flüchteten mit großen Sprüngen über die Wiesen. Ich hatte schon gedacht, dass mit der hastigen und geräuschvollen Flucht die Pirsch auf die Kraniche vorbei ist. Aber als ich nur wenige zig Meter entfernt, auf eine Lichtung trat standen und lag dort völlig entspannt weiteres Rehwild. Es war eine wunderbare Idylle in der Frühlingssonne. Ich habe die Momente mit den Tieren Aug in Aug genossen  und ich habe mich gefreut, dass ich in den vergangenen Monaten die Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle entdeckt habe. Die Szene erinnerte mich an mein AquarellKuck mal, wer da kuckt“ 😉. Doch auch diese Idylle hatte irgendwann ein Ende, denn mit lautem Geschrei folg ein Kranichpaar über die Bäume. Irgendwas hatte die Vögel in unmittelbare Nähe aufgeschreckt. Trotz aller Aufregung flogen die Kraniche majestätisch über uns hinweg. Die Rehe waren von dem Formationsflug der großen Vögel in wenigen Metern über ihren Köpfen beeindruckt und zogen sich mit einigen Sprüngen in den Wald zurück. Die Begegnung hat mit auf jeden Fall gezeigt, dass die Kranich da sind. Ich hatte meinen Ausflug in der Hoffnung gestartet, dass ich die Vögel des Glücks ein wenig länger beobachten konnte, als nur in einem Überflug. Aber das Glück schien mir nicht gewogen zu sein. Auf dem Rückweg hörte ich dann wieder das typische Trompetenkonzert der Kraniche und ich entdeckte in einige Entfernung auf eine Wiese drei Vögel. Ich pirschte mich im Schutz der Büsche am Feldrand ein wenig dichter und konnte einen einjährigen Kranich und ein paar Altvögel ausmachen. Es war ein schönes Erlebnis die imposanten Kraniche in der ersten Frühlingssonne zu beobachten. Hier ein paar Schnappschüsse von meinem Ausflug über die Felder unserer Gemeinde. Ergänzt habe ich die Bilder mit einigen meiner Kranich Aquarelle und zwei Wild life Aquarellen mit Rehen.

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Nach diesem Ausflug hatte mich die Faszination für die Kraniche wieder gepackt und ich habe noch am gleichen Abend eine Miniatur in Aquarell gemalt. Passend zu meinen Erlebnissen habe ich meinem kleinen Kranich Aquarell den Namen „Frühlingsboten“ gegeben. Gemalt habe ich die Miniatur im Format 10,5 x 15 cm mit den Kranichen im Flug mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarte  von Hahnemühle. Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Kranich Aquarell.

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Frühlingsboten (c) Miniatur mit Kranichen in Aquarell von Frank Koebsch

Frühlingsboten (c) Miniatur mit Kranichen in Aquarell von Frank Koebsch

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Ich hoffe, dass diese Frühlingstage wirklich das Ende des Winters einleiten und die Kraniche in diesem Jahr nicht zu früh sind. Denn ich habe noch viele Bilder vom Frühlingsanfang mit Schnee und Sturm in Erinnerung. Auch damals war ich auf den Spuren der Kraniche unterwegs und habe den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee auf den Maisfeldern rund um Sanitz verbracht. Aber wenn Sie genauso wie ich, an die Kraniche als Frühlingsboten glauben, dann können Sie das kleine Frühlingsaquarell hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

P.S. Wenn Sie Lust haben, gemeinsam mit mir Kraniche zu beobachten und zu malen, dann habe ich einen Tipp für Sie. Begleiten Sie mich doch im Herbst auf der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark. Diese Malreise ist eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam in einer kleinen Gruppe die Kraniche auf den Feldern an der Müritz und ihren Schlafplätzen zu erleben und anschließen im Hotel Kranichrast zu malen.

Kraniche im Schnee an der Peene bei Anklam

Kraniche im Schnee an der Peene bei Anklam

Winterliche Kranich Beobachtungen längs der Menzlicher Deichpfade

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Vor einigen Tagen war ich auf Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam. Ich hoffte mit ein wenig Glück neue Motive für ein paar Winter Aquarelle oder Wild life Bilder zu finden. Es war ein herrlich sonniger Wintertag und ich habe die Natur genossen. Von der Peene, von den Menzliner Deichpfaden hatte ich bereits einige Fotos von meinen Beobachtungen veröffentlich. Besonders interessant waren für die Wildwechsel der Fischotter und Biber.

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Wer schon einmal an der Peene unterwegs war, weiß dass diese Region ein Vogelparadies ist. Ich spitzte meine Ohren und hielt meine Augen auf. Immer wieder hörte ich zwischen den Gänsen auf der anderen Seite des Flusses Kranich Rufe. Aber auf der anderen Seite der Peene waren Sie für mich unerreichbar. Aber trotzdem habe ich gehofft, die Kraniche auch an diesem Tag zu sehen. Ich war in diesem Winter schon mehrmals auf den Spuren der Kraniche unterwegs, denn die Vögel des Glücks überwintern trotz Schnee in Mecklenburg Vorpommern. So konnte ich schon oft Kraniche im Januar erleben und hatte vor 3 Wochen hier auf meinem Blog einige Schnappschüsse von einem Spaziergang über die Felder bei Sanitz  gezeigt. Kraniche im Schnee sind ein wunderbarer Anblick. Als Ergebnis meiner Kranich Beobachtungen sind eine etliche Kranich Aquarelle entstanden.

 

Kraniche im Schnee auf den Wiesen bei Anklam

 

Bei meinem Ausflug über die Menzliner Deichpfade brauchte es Geduld und viel Glück. Als ich schon auf dem Rückweg hinter den Poldern war, wurde meine Ausdauer belohnt. Dieses Mal hörte ich hinter dem Winterwald an der Peene bei Menzlin die Kraniche rufen. Ich versuchte mich Stück für Stück an die Vögel heranzupirschen und hatte dann das Glück, sie auf den Feldern zu sehen. Dieses sind immer wieder die Momente, die mich verzaubern und meine Faszination für die Kraniche auf ein Neues erwachen lassen. Es war eine kleine Gruppe von drei Vögel, die in einer Senke auf den verschneiten Wiesen nach Futter suchten. Es war ein imposantes Bild die majestätischen Kraniche in der Wintersonne zu erleben. Aus meiner Sicht waren es ein Kranichpaar mit einem Jungvogel aus dem vergangenen Jahr, die im Peenetal überwintert haben. Die beiden Altvögel ließen sich trotz Schnee und Eis nicht von den beginnenden Frühlingsgefühlen abhalten und begannen mit dem typischen Hochzeitstanz der Kraniche. Es war ein tolles Erlebnis den Tanz und die Hochzeit in Weiß der Kraniche zu erleben. Hier einige meiner Aquarelle und  ein paar Fotos von den Kranichen im Schnee auf den Wiesen an der Peene.

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Wie es sich herausstellte war ich bei meinen Kranichbeobachtungen im Schnee nicht alleine. Ein Ehepaar aus Berlin hatte ebenfalls das wunderbare Winterwetter genutzt. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kamen wir ins Plaudern. Wir tauschten uns ein wenig darüber aus, was die Kraniche im Schnee machen, wie ich schon einmal den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht habe. Meine Geschichten, mein Outfit, die Kamera mit dem großen Objektiv und die Begleitung von zwei Hunden warfen natürlich Fragen auf. Ich berichtete ein wenig über unsere Aquarelle und mein Berufsleben als Aquarellist 😉.  Es war ein wunderbarer Ausflug. Ein paar Schnappschüsse von weiteren Vögeln, die ich auf dieser Wanderung beobachten konnte, werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Es werden sicher wieder auf Grundlage meiner Beobachtungen wieder neue Wild Life Aquarelle entstehen. Freuen Sie sich schon auf ein paar Fotos von Meisen, Schwänen und Silberreihern von den Menzliner Deichpfaden an der Peene.

Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Wenn Ihnen der Bericht, die Fotos und Aquarelle von den Kranichen im Schnee  gefallen und Sie Interesse an Wild life Aquarellen haben, dann habe ich zwei Tipps für Sie. Bis zum 03. März 2018 können Sie eine Auswahl der Aquarelle von Hanka und mir in der Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV als Original sehen. Schauen Sie mal vorbei, es lohnt sich bestimmt.

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Kranich Aquarell “In diesem Jahr zu früh“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell “In diesem Jahr zu früh“ im Format 36 x 48 cm mit den Kranichen im Schnee kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Rügens Kraniche

Rügens Kraniche

Ein Kranichpaar © Aquarell von Frank Koebsch

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Anfang Oktober war ich zu einer Malreise auf Rügen. Es war spannend das Mönchgut und Middelhagen im Herbst zu erleben.  Wir haben im Rahmen der Malreise einen bunten Herbst und Sturm auf Rügen erlebt. Die schönen Tage habe ich auch genutzt, um mich auf den Spuren von Fischottern und Kranichen zu begeben. Um Kraniche auf Rügen zu beobachten, musste ich das Mönchgut verlassen. Aber es ist ein wunderbares herbstliches Spektakel, wenn sich die Kraniche in Mecklenburg –  Vorpommern sammeln. Nicht umsonst gehören die Vögel des Glücks zu den sieben Naturwundern in Mecklenburg – Vorpommern. Wenn man den Vogelzug an der Ostsee beobachten möchte, dann hat man auf Hiddensee oder im Nordosten der Insel die besten Chancen. Auf Rügen beobachtet man die Kraniche am besten auf Ummanz. Es gibt dort geführte Kranichtouren, aber ich bin lieber selbstständig auf den Boddenwiesen bei Tankow unterwegs. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis die Kraniche im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu beobachten. Auch in diesem Herbst habe ich die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz besucht. Auf der Fahrt nach Ummanz hatte ich das Glück ein einzelnes Kranichpaar auf einer Wiese zu beobachten.  Es waren schöne Augenblicke Aber irgendwann starteten die beiden und machten sich wohl auf zu ihren Schlafplätzen. Mich faszinieren die Kraniche auf Grund solcher Erlebnisse immer wieder und so entstand ein neues Kranichaquarell.  Gemalt habe ich das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 von Hahnemühle.

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Ein Kranichpaar (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein Kranichpaar (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Aquarelle und Fotos von den Kranichen im Herbst auf Rügen

Nach diesem kurzen Stopp auf meiner Fahrt ging es zügig weiter nach Ummanz. Auf den Boddenwiesen dort sammeln sich die Kraniche bei Sonnenuntergang und schweben auf ihren Schlafplätzen ein. Es ist ein wunderbares Naturschauspiel, wenn zur Schlafenszeit der Kraniche das Trompetenkonzert der Vögel zur hören ist. Jeden Abend füllen sich die Schlafplatze auf den Boddenwiesen und Viehweiden bei Ummanz. Hier ein paar Schnappschüsse von diesem Abend auf Rügen und einige meiner Kranichaquarelle, die immer wieder nach solchen wunderbaren Erlebnissen entstanden sind.

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Wenn Sie sich für solche Kranichaquarelle interessieren, möchte ich Sie auf folgende Ausstellungen, Vorträge und Aquarellkurse aufmerksam machen.

Es war ein wunderschöner Herbst auf Rügen mit den Kranichen 😉

 

Kranich Beobachtungen im Juni

Kranich Beobachtungen im Juni

Die Geschichte, wie ein Hase für Aufregungen bei den Rehen und Kranichen sorgte

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Als ich in den letzten über die Wiesen in der Nähe ging, traute ich meinen Augen nicht, denn da war in der Ferne ein Kranich zu  sehen. Ich schaute genauer hin und entdeckte den zweiten Kranich versteckt im Gras. Es war eine echte Überraschung, denn ich hätte die Kraniche bei der Brut oder der Aufzucht der Jungen erwartet. Ich hatte viel Zeit, also versuchte ich mich im Schatten der Büsche und gegen den Wind an die beiden heranzupirschen. Ich wollte die Vögel des Glücks nicht aufscheuchen, sondern hatte die Hoffnung so mich unbemerkt den Kranichen zu nähern und an der Grenze der Fluchtdistanz ein paar gute Fotos zu machen. Aber die Idee den Schatten der Büsche zu  nutzen, um sich unsichtbar zu machen hatten auch ein paar Hasen und Rehe. Einen der Hase hatte ich gesehen und konnte ihn fotografieren. Aber einen weiteren Hasen, der sich ein wenig näher versteckt hatte, habe ich übersehen. Es kam, wie es kommen musste. Der Hase schreckte auf, der zweite auch. Mit den Hasen ergriffen einige Rehe die Flucht und selbstverständlich auch  die Kraniche. Leider… Die einzigen, die unbeachtet stehen blieben, waren die Rinder auf der Weide 😉

Majestätisch © ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Majestätisch © ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Ich bin immer wieder von den Kranichen fasziniert, wie Sie majestätisch sich in die Luft erheben. In diesem Fall habe ich einfach das Fotografieren vergessen, denn ich musste erst einmal meine Eindrücke sortiere, die laufenden Rehe, die flüchtenden Hasen und die Vögel. Es ist ein wunderbares Bild, wenn die Kraniche über den Wiesen starten und ganz langsam an Höhe gewinnen. Eine solche Szene hatte ich in einem meiner Kranich Aquarelle eingefangen. Der Titel des Aquarells trägt den Namen „Majestätisch“. 😉 Aber diese Szene hat noch weitere Menschen in unserer Ausstellung in Bad Sülze verzaubert, denn ich konnte dieses Aquarell in den letzten Wochen verkaufen. Ich wünsche den neuen Besitzern viel Spaß mit dem Kranich Bild. Aber seit dem die Ostsee Zeitung mit dem Artikel „Kraniche in Aquarell“ und die Zeitschrift Palette und Zeichenstift über meine Kranich Aquarelle berichtet und das Bild „Majestätisch“ gezeigt haben, interessierten sich schon mehrere Menschen für dieses Aquarell. Nun ja Originale gibt es nur einmal, ich kann dann nur immer wieder auf meine Drucke der Kranich Aquarelle verweisen, aus meiner Sicht eine wunderbare Alternative.

Nun ja, es war trotz der Aufregung für die Hasen, Rehe und Kraniche, ein schöner Augenblick, den mir die Natur für meine Beobachtungen geschenkt hatte. Gleichzeit kam ins Grübeln, warum das Kranichpaar nicht brütete oder bereits seine Jungen aufzog. Es war schön und zu gleich ungewöhnlich, die Kraniche im Juni zu beobachten.

Auf den Spuren der Kraniche

Auf den Spuren der Kraniche

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An diesem Wochenende musste meine Kamera einiges leisten. Am Sonnabendmorgen waren wir beim Einlaufen der AIDA stella in Warnemünde. An den beiden Nachmittagen des Wochenendes habe ich nach den Kranichen geschaut.

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Die Kälte bremst die Kraniche auf ihren Weiterflug nach Skandinavien aus.

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Anfang März bei warmem Frühlingswetter hatte ich berichtet, dass die Kraniche kommen und diese Zugvögel nach Deutschland zurückkehren. Nun sind die Kraniche da und fast zeitgleich kam es zu einem starken Wintereinbruch. Die Schneewolken hatten die Landschaft in einen Wintertraum verwandelt. Was machen die Kraniche im Schnee? Der Schnee hat alles verändert. Irgendwie hat der Winter alles zurück auf Anfang gesetzt, die Kälte zwingt die Natur wieder in den Winterschlaf.  Einige der Zugvögel kehren wieder um,  andere Kraniche machen auf ihrem Weg auf den abernteten Maisfeldern Rast.  In einigen Regionen kommt es zu einem Winterstau der Zugvögel, denn auf  vielen dieser Flächen finden die Kraniche Futter und Schlafplätze. So machen z.B.   500 Kraniche bei Schwebda Rast. Der NDR berichtete, dass im Leinepolder Salzderhelden im Kreis Northeim sogar rund 5.000 Kraniche Rast machen. Wenn Sie dieses Naturschauspiel in den nächsten Tagen beobachten wollen, nutzen Sie doch den Beobachtungspunkt im Vogelschutzgebiet Leinepolder. Von dieser fast drei Meter hohe Beobachtungsplattform, deren Bau im Rahmen des Hahnemühle Umwelt-Initiative ‚Green Rooster gefördert wurde, werden z.Z. auch Führungen angeboten. Auch bei uns stehen Kraniche Gruppen auf den Feldern zwischen Wismar und Bad Doberan. Aber diese Kraniche sind Zugvögel, die in den nächsten Tagen bei wärmerem Wetter weiter nach Skandinavien ziehen werden. Aber was machen die Kraniche, die bei uns in Norddeutschland brüten? Normaler Weise kann ich die Kraniche im Frühling beim Nachbarn am Zaum beobachten.

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Auf den Spuren der Kraniche im Schnee

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Ich bin von den majestätischen Vögeln fasziniert und weiß in der Regel, wo ich die bei uns lebenden Kranichpaare beobachten kann. Aber auf Grund des Wetters musste ich die Vögel dieses Mal auf den abgeernteten Maisfeldern suchen und richtig, da standen sie, etwas windgeschützt und suchten im Schnee die alten Maiskolben. In diesen Tagen sind Maiskolben und -körner aus dem vergangenen Herbst ein begehrtes Futter der Kraniche. Wenn man den Kranichspuren im Schnee eines Maisfeldes folgt, findet man die Stellen, wo die Kraniche ihr Futter gefunden haben. Die Kraniche im Schnee sind ein wunderbarer Anblick. Wie es scheint lassen sich die Vögel durch den Schnee weniger beeinträchtigen als gedacht, denn ich konnte das Balzen der Kraniche beobachten, Kraniche haben auch bei Schnee Frühlingsgefühle ;-).

Meine Kompaktkamera setze ich mehr als Skizzen Block ein und so geht es mehr darum die Stimmungen einzufangen, als über eine große Entfernung super starke Fotos zu machen. Hierzu fehlen mir die Möglichkeiten. Aber auf den Webseite von Heidi Rosien findet man wunderbare Fotos von den Kraniche im Schnee. Hier finden Sie auch folgendes Video von den Kranichen bei der Futtersuche auf den Maisfeldern.

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Wenn Sie keine Chance haben, in Ihrer Nähe Kraniche zu beobachten, schauen Sie doch in den nächsten Tagen mal in der Galerie FASZINATION ART vorbei. Hier zeige ich noch bis zum 04. April 2013 die Ausstellung Faszination Kraniche.  Es ist die Auftaktausstellung im Rahmen des Projektes Faszination Kraniche, in dem ich mit Karsten Peters als Galerist, dem Papierhersteller Hahnemühle und der Kranichschutz Deutschland zusammen arbeite.

Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch

Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch

Einladungskarte Faszination Kraniche - Rückseite (c) Frank Koebsch

Einladungskarte Faszination Kraniche – Rückseite (c) Frank Koebsch

Bisher habe ich für meine Kraniche Aquarelle immer Motive im Herbst und Frühling ohne Schnee gewählt, aber dieses kann ich ja ändern. Ich werde sicher in den nächsten Tagen ein solches Kranich Aquarell zeigen ;-). Ich werde also weiterhin auf den Spuren der Kraniche bleiben 😉

Ein neues Aquarell für das Projekt Faszination Kraniche

Ein neues Aquarell für das Projekt Faszination Kraniche

Hör schön zu (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Ziel in Sicht (c) Ein Kranich Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Ziel in Sicht (c) Ein Kranich Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Ich hatte gestern berichtet, dass ich die erste größere Gruppe von Kranichen beobachten konnte, denn die Kraniche sind im Anflug auf den Norden. Die majestätischen Vögel steuern ihre Brut- und Rastplätze an. In diesem Zusammenhang mit den zurückkehrenden Kranichen hatte ich das Aquarell auf Leinwand –  Ziel in Sicht gezeigt. Kraniche, die ihre Brutgebiete erreicht haben, beginnen in den nächsten Tagen mit der Kranichbalz und dem typischen Hochzeitstanz. Ein wunderbares Schauspiel, wenn sich die balzenden Kraniche von ihren Frühlingsgefühlen überwältigen lassen. Hierzu gehört, dass Vögel ihre typischen Trompetentöne ausstoßen. Eine wunderbare Szene, wenn man auf den Wiesen oder den Feuchtgebieten unterwegs ist. Genauso ein Bild habe ich versucht, in meinem Aquarell Hör schön zu einfangen.  Ein Kranichpaar steht in am Rand eines Sees und das Männchen bittet mit seinem Liebesgesang um Gehör ;-).

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Hör schön zu (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Hör schön zu (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch

Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch

Das Bild habe ich auf Aquarellkarton Cornwall 450 g/m²  von Hahnemühle  gemalt, das Papier hat sehr gute Eigenschaften, um viele Farbnuancen zu erzielen.  Ich male gerne auf den Papieren von Hahnemühle und umso mehr freut es mich, dass sich der Papierhersteller mit seiner Umweltinitiative Green Rooster engagiert und das Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche als Partner unterstützt. Wenn Sie meine Kranich Aquarelle im Original sehen wollen und mehr über das Projekt sowie die Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland erfahren wollen, kommen Sie doch einfach am 09. März zur Ausstellungseröffnung und

lassen Sie von meiner Faszination für die Kraniche anstecken.

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