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Ein Bericht über den Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“

25. April 2014 10 Kommentare

Ein Bericht über den Workshop

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„Kunst und Kommunikation im Social WEB“

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Was ist Kunst wert, wenn Sie keiner kennt?

Was ist Kunst wert, wenn Sie keiner kennt?

Am 09. Mai 2014 hatte ich die Aufgabe übernommen, in Zusammenarbeit mit der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft den Workshop >>Kunst und Kommunikation im Social Web« in Erfurt zu gestalten. Ich hatte für die Ankündigung den provokanten Untertitel „Was ist Kunst wert, wenn Sie keiner kennt?“ gewählt.  Es war ein spannender Tag, denn ich konnte mich nur auf mein Wissen und meine Erfahrungen verlassen, da ich weder die Teilnehmer des Workshops und noch von ihren Erwartungen und Wünsche wußte.

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Teilnehmer des Workshops  „Kunst und Kommunikation im Social WEB“

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Für mich eine anspruchsvolle Gruppe – Menschen mit vielen Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten auf ihren konkreten Gebieten und andererseits gemeinsam mit mir Suchende, wenn es darum geht, ihr Angebot und Portfolio besser zu kommunizieren, besser zu vermarkten und besser von ihrer Kunst leben zu können.

Erwartungen an den Workshop  „Kunst und Kommunikation im Social WEB“

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  • Erwartungen an den Workshop - Kunst und Kommunikation im Social WEB (c) Boris A. Knop

    Erwartungen an den Workshop – Kunst und Kommunikation im Social WEB (c) Boris A. Knop

    Gibt es eine Alternative zu Facebook?

  • Was und wie oft sollte man im Web kommunizieren?
  • Kennenlernen von Vermarktungsstrategien
  • Vermarktungsstrategien im WEB / Wissen / Erfahrungen zum Marketing
  • Eine breitere Öffentlichkeit erreichen
  • Wie sieht ein guter Medienmix aus? Welche Plattformen sollten genutzt werden?
  • Mehr Kontakte / mehr Umsatz
  • Mehr Interesse für Ausstellungen und Kurse
  • Ich möchte die Vorteile und die Risiken von Social Web wissen?
  • Kundengewinnung, Kundenpflege und Kooperationen
  • Wie kann Kunst im WEB verkauft werden?
  • Sich einen Namen machen
  • Fremdwahrnehmungen kennenlernen /Feedback

Als Hemmnisse für die Arbeit im  Social WEB wurden genannt:

Hemmisse bei der Nutzung des Social WEB (c) Boris A. Knop

Hemmisse bei der Nutzung des Social WEB (c) Boris A. Knop

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  • seine Zeit effektiv nutzen
  • Datenschutz
  • Keine Lust noch mehr Zeit am PC zu sitzen
  • Kein Interesse, mehr Persönliches preiszugeben.

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Alle Teilnehmer haben eine WEB Seite und versuchen damit, ihr Angebot zu transportieren. Die meisten nutzen Facebook und einige darüber hinaus Blogs, wenige YouTube, Google+ und Xing.

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Bevor wir zu den Inhalten und den Ergebnissen des Workshops, hier ein paar Schnappschüsse aus unserer Runde.

Sehr schnell ließen sich die Erwartungen der Teilnehmer auf folgende Kernfragen zusammenfassen:

Wie kann man als Künstler mit Hilfe des Social Web mehr Umsatz machen?

Wie kann man als Künstler mit Hilfe des Social Web mehr Menschen erreichen?

Wie kann man die Möglichkeiten in Social Web nutzen?

und dieses bei weniger Arbeit am PC 😉

Mein Versuch einer Antwort auf diese vielen Fragen war recht einfach. Ich konnte nur vorstellen, wie ich mit der Arbeit im Netz umgehe und welche Erfahrungen ich hierbei habe. Trotz der Vertretung in mehreren Galerien z.B. in der Hamburger Galerie Faszination Art und der Galerie Severina in Bad Doberan und weiteren Ausstellungen in öffentlichen Gebäuden verkaufen meine Frau und ich 70% unserer Bilder über das Internet. Dieses setzt aber eine konsequente Arbeit im WEB voraus. Das Social WEB ist Bestandteil der täglichen Arbeit und der Marketingkosten. Ganz allgemein gilt, dass bis zu 80% des Preises durch die Marketingkosten entstehen können. Für mich bedeutet Social WEB als Erstes Arbeit am Laptop, Smartphone, Tablet. Ich erstelle Artikel über meine tägliche Arbeit, meine Aquarelle, Ausstellungen, das Presseecho, meine Aquarellkurse, Besuche von Ausstellungen, die Zusammenarbeit mit anderen und und … Diesen Inhalt / Content verteile ich auf Facebook, Google+, Twitter, Pinterest, Xing, … Während ich die Artikel auf Twitter und Xing automatisch teile, stelle ich die Informationen auf Pinterest, Facebook und Google+ per Hand ein. So kann ich für die Netzwerke, die für mich in der Kommunikation und in Bezug auf die Suchmaschinen Optimierung am wichtigsten sind, die passenden Bilder, Texte und Hashtags auswählen. Ich verteile meine Informationen,

  • um im Web gefunden zu werden,
  • um mit Menschen im Web und der realen Welt zu kommunizieren,
  • um die Marke „Frank Koebsch“ zu entwickeln,
  • um über das Internet Bilder zu verkaufen.

Wenn man die Arbeit nicht alleine leisten will oder kann, dann muss man sich die passenden Partner suchen. Das Netzwerken und eine Ergänzung von Partnern egal ob von Kollegen, Galerien, Netzwerkern, Verlagen usw. können helfen, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Man bringt seine Erfahrungen, Wissen und Kontakte ein und partizipiert von anderen. Beispiele sind z.B. die Projekte

Diese Projektebeispiele waren immer nur durch die Zusammenarbeit mit anderen und der konsequenten Begleitung im Social Web möglich. Zum Teil wurden erst im Social Web die Ideen geboren und die notwendigen Kontakte geknüpft, um die Projekte realisieren zu können. Was sich interessanter Weise zeigt ist, dass mit einer guten Präsentation im WEB die Presse viel eher begeistert werden kann, über Ausstellungen oder Künstler zu bestimmten Anlässen zu berichten. Die Ergänzung von guten Presseartikeln und eine Präsentation ist für jeden Kreativen ein riesiger Gewinn.

Ergebnisse des Workshops „Kunst und Kommunikation im Social WEB“

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Die Vorstellung der Beispiele war mit interessanten Diskussionen verbunden. Das Feedback und die Fragen der Teilnehmer gingen von – bis

  • Ablehnung, der Orientierung an alternativen Wegen außerhalb des Mainstreams  von Social Web, Pressearbeit und Marketing,
  • dem sofortigen Recherchieren meiner Aussagen,
  • Interessierten Nachfragen zu Details,
  • der Verknüpfung von eigenen Erfahrungen und Angeboten, dem Entwickeln eigener Ideen.

Mehr Ergebnisse ließen sich aus meiner Sicht auch nicht erreichen, denn dazu waren die persönlichen Erfahrungen, das Wissen und die Orientierung der Teilnehmer zu verschieden. Ich habe meine Aufgabe und das Angebot darin gesehen, in der Diskussion für etwas mehr Transparenz und Wissenstransfer aus meiner Sicht zu sorgen und Ideen anzubieten.  Die gute Einschätzung auf den Feedbackbögen bestätigte, dass hiermit auch die Erwartungen der Teilnehmer getroffen wurden.

Wie kann es nach dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ weitergehen?

Die nächsten Schritte wären jetzt konkrete Ableitungen für die einzelnen Teilnehmer – basierend aus den eigenen Zielen, dem angebotenen Portfolio, dem Interesse möglicher Kunden, der Art der persönlichen Kommunikation, dem Wissen und Bereitschaft für die Investition an persönlicher Zeit in das WEB. Hieraus lässt sich dann für den einzelnen Kreativen eine Kommunikationsstrategie entwickeln und die nächsten Schritte festlegen. Es muss jeder für sich seinen authentischen Weg finden. Eine Aussage, dass jeder bloggen und bei Facebook und Google+ präsent sein muss, ist sicher nicht optimal. Es gibt auch auf Twitter sehr erfolgreiche Modelle der Kommunikation von Künstlern. Für andere Teilnehmer können Videos ein ideales Medium sein. Richtig ist aber, dass man durch die Arbeit, die Kommunikation und das Marketing im Social Web in Kombination mit einer WebSeite mehr Menschen, Interessenten und schließlich Kunden kennen lernen und man mehr Umsatz machen kann.

Die verwendeten Unterlagen aus dem Workshop sind unter folgendem Link  zu finden.

Rostock kreativ 2014

28. Januar 2014 2 Kommentare

Rostock kreativ 2014

Die Vorbereitungen für die Ausstellung Rostock kreativ

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Rostock kreativ

Rostock kreativ

Seit einigen Tagen bereitet sich die Rostocker Kunsthalle auf die seit mehreren Jahren beliebteste Ausstellung vor. In diesem Jahr wird die Ausstellung Rostock kreativ zum fünften Mal in der Kunsthalle Rostock organisiert. In den vergangenen Jahren war die Ausstellung Rostock kreativ immer ein voller Erfolg. 2012 besuchten über 5.000 Menschen die Ausstellung. Alleine zur Eröffnung der Ausstellung schauen sich über 500 Menschen Ausstellung an. Im vergangenen Jahr kamen dann schön über 15.000 Besucher. Ein toller Erfolg für die Kunsthalle. Das Geheimnis des Erfolges ist relativ einfach. Hobbykünstler aus Rostock und Umgebung haben die Chance in dem renommiertesten Ausstellungsort der Region vom 20. Februar bis zum 02. März 2014 auszustellen. Für viele Hobbymaler ist es eine wunderbare Chance ihre Werke zu zeigen und ihren Freunden, ihren Familien und Gleichgesinnten ihre Kunst zu präsentieren. Es werden über 450 Kunstwerke (Malerei, Zeichnungen und Plastik) erwartet. Für das Team der des Vereins „Pro Kunsthalle e.V.“ eine Mammutaufgabe und doch freuen sich alle auf  Rostock kreativ. Nach Meldung der Ostsee Zeitung haben gestern bereits am ersten Tag 108 Teilnehmer ihre Werke abgegeben. Also wer bei Rostock kreativ mitmachen will, muss sich sputen, denn die Mitarbeiter der Kunsthalle schätzen die Grenze der auszustellen Werke bei 500 ein 😉 Zu folgenden Zeiten können Kunstwerke In der Kunsthalle abgegeben werden.

27.01. – 01.02.2014        11:00 – 15:00 Uhr
03.02. – 08.02.2014        14:00 – 18:00 Uhr

Weitere Informationen zu den der Größe der Stücke u.a. finden Sie hier auf der Webseite der Kunsthalle. Es bleibt also spannend wie die Ausstellung aussehen wird, denn Rostock kreativ lebt von der Vielfalt der eingereichten Werke, der unterschiedlichen Techniken und Handschriften der Künstler. Ich freue mich auf die Ausstellungseröffnung – Rostock kreativ am 20. Februar.

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Aquarellkurs im Rahmen von Rostock kreativ

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Es gibt noch einen weiteren Grund warum ich mich über auf die Ausstellung mit den Hobbykünstlern freue. Jedes Jahr wird Rostock kreativ von einem Aquarellkurs begleitet. Dieser Kurs wird von der Kunsthalle Rostock und Heinr. Hünicke organisiert und in diesem Jahr habe ich die Chance und Aufgabe diesen Aquarellkurs zu leiten. Wir werden Obstblüten mit Schmincke Aquarellfarben auf Canson Montval malen. Das AquarellBlüten in der Herbstsonne“ ist ein Beispiel dafür, welche Bilder bei mir in einem Aquarellkurs bei Hünicke entstehen können.

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Rostock kreativ 2014 - wird begleitet durch einen Aquarellkurs mit Frank Koebsch

Rostock kreativ 2014 – wird begleitet durch einen Aquarellkurs mit Frank Koebsch

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Ich freue mich riesig mit anderen gemeinsam in der Kunsthalle zu malen, denn hier schließt sich für mich ein Kreis. Als kleiner Steppke bin ich gemeinsam mit meiner Freundin Andrea Sroke in die Kunsthalle gegangen  und haben in verschiedenen Ausstellungen gezeichnet. Jetzt nach 45 Jahren male ich wieder gemeinsam mit anderen Menschen an dem gleichen Ort. 😉

Zur Einstimmung zeige ich einige Fotos von Rostock kreativ der vergangenen Jahre.  Vielleicht sehen wir uns in den nächsten Tagen in der Kunsthalle.

Kreative Impulse ???

18. Oktober 2013 2 Kommentare

Kreative Impulse ???

Impulskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg Vorpommern

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Am Dienstag war ich mal wieder unterwegs, um mich ein wenig mit anderen Künstlern und Kreativen auszutauschen. Die Initiative Kultur & Kreativwirtschaft der Bundesregierung hatte zu einer Veranstaltung unter dem Titel Impulskonferenz in die Kunsthalle Rostock eingeladen.

Für mich war es sehr interessant sich mit den Macher von Auguste 86 den Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2013, dem Silberfuchs VerlagKultur- und Kreativpilot Deutschland 2012, Manuela Heberer vom Online Magazin alles-mv.de, Veronika Schubring vom cloudsters Rostock, Henning Penske vom Formost e.V. , Teresa Trabert von der Kreativ Saison uvm.  auszutauschen bzw. diese Menschen kennen zu lernen.

Den Rahmen der Impulskonferenz wurde von Sylvia Hustedt vom u-Institut für unternehmerisches Denken und Handeln, Michael Söndermann vom Büro für Kulturwirtschaftsförderung, Harm Wurthmann und Norman Schulz vom Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft gestaltet.

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Interessant waren an der Impulskonferenz für mich zwei Dinge.

  • Einmal der Vortrag von Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg Vorpommern, denn es ist für mich zum ersten Mal erkennbar, dass sich ein Minister in MV für die Kreativen begeistert. Wirtschaftsförderung ist für viele Kreativen sich genauso wichtig wie die dauerhafte Verzahnung mit dem Tourismus, aber ohne eine sicht- und merkbare Abstimmung mit den Kulturbereichen, der Gemeinden, Städten, Kreises und des  Landes werden einfach viele Möglichkeiten verschenkt.
  • Das zweite was mich interessierte, war wie geht man mit dem Input, der Ergebnissen um. Es war wie immer auf diesen Veranstaltungen. Man hat diskutiert und geht ergebnisoffen nach Hause. 😉

Gut dieses ist meine persönliche Sicht und sicher stark vereinfacht und hier bietet auch Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft keinen Rahmen, keine Werkzeuge, keine eigenen Bemühungen mit Struktur zu helfen. Einen weiteren Einblick in die Konferenz bekommt man durch das Video zur Impulskonferenz Kultur und Kreativwirtschaft Rostock sowie dem Artikel Es ist etwas im Busch auf alles-mv.de.

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Wie wär´s mit eigenem nachhaltigem Lobbyismus der Kreativen für Kreative?

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Ein weiteres Ergebnis zog sich ganz schnell durch die Diskussion, es fehlt eine Organisationsform, die Ergebnisse, Input aufgreift, koordiniert …. Bei uns in Mecklenburg – Vorpommern fällt solche Organisationen wie die Kreativwirtschaft Hamburg, kreatives Leipzig, ….  Eine Übersicht solche Initiativen, Vereine u.a. findet man auf der Seite http://www.kreative-deutschland.de/ Einmal um einen besseren Austausch und Zusammenarbeit zu ermöglichen und zum anderen als Interessenvertreter gegenüber Gemeinden, Städten und das Land aufzutreten. Aus meiner Sich geht es hierbei um nachhaltigen Lobbyismus für die Kreativen. Was meine ich mit nachhaltigem Lobbyismus? Ich kenne inzwischen einige Projekte, Gesprächsrunden u.a. von Kreative untereinander, mit der Politik und Unternehmen. Aber sie sind alle auf Zeit angelegt und nach dem Ablauf, verschwinden Wissen, Ergebnisse, Netzwerke… Für Dinge, die für ein Projekt funktionieren, ist dieses genau richtig. Aber nicht wenn es die Zusammenarbeit mit der Politik und Wirtschaft geht, wenn Erfahrungen weitergegeben werden sollen, wenn es um Andockungspunkte für eine Vernetzung geht. Dieses bedarf stabilerer Strukturen 😉

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Aber wie anfangen?

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Auszug aus dem Offenen Brief Kreativen an Herrn Glawe / alles-mv.de

Auszug aus dem Offenen Brief Kreativen an Herrn Glawe / alles-mv.de

Ein Anfang ist gemacht. Ein Teil der aktiven Kreativen, Vereine und Projektleiter habe sich an Hr. Glawe mit einem offenen Brief gewandt. Nun bin ich gespannt, was sich ändern kann. Die erste Änderung muss aus meiner Sicht, die Selbstorganisation sein.

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Wer Lust hat, dieses weiter zu diskutieren, sich aus zu tauschen, der ist ganz herzlich zum Kreativstammtisch MV  am 29.Oktober 2013 nach Büttelkow eingeladen. Meine Erwartungen sind, dass wir endlich mehr in handeln kommen, denn Meetings und Diskussionen gab es schon zu Hauf und ich habe auch schon etliche Artikel zu diesen Themen geschrieben, wie

Ich bin auf den Stammtisch gespannt, denn ich darf diesen inhaltlich ein wenig mitgestalten und halte einen Gastvortrag zum Thema  „Effektiver Einsatz sozialer Medien“. Also dann bis zum 29. Oktober 2013 für weitere

kreative Impulse in Mecklenburg Vorpommern ;-).

Artquarium – eine erfolgreiche Produzentengalerie in Rostock

artquarium –

ein gutes Konzept und ein Kleinod in der Kulturszene Rostocks

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Kulturscheibe - der Schaukasten der Produzentengalerie artquarium

Kulturscheibe - der Schaukasten der Produzentengalerie artquarium

Ich hatte am Rande meiner Blog Beiträge immer wieder mal die Produzentengalerie artquarium erwähnt und wollte eigentlich schon lange mal die Galerie vorstellen. Seit April liegen Fotos bei mir auf der Festplatte rum… Aber manchmal bedarf es auch eines Anstoßes von außen. Die Produzentengalerie informiert über die Seite Kulturscheibe.de – ein Terminfenster aus Rostock über Ausstellungen und andere kulturelle Events z.B. in der artquarium Produzentengalerie, in der Galerie am Alten Markt, in der Galerie Klosterformat, in der Galerie Möller, in der Kunsthalle Rostock, in der Galerie wolkenbank, in der HMT Rostock, im Volkstheater Rostock, in der Bühne 602, im Literaturhaus Rostock, im Peter-Weiss-Haus, in der Nikolaikirche, im Weidendom, der Festspiele MV, im Ursprung und unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke

Sie werden sicher wundern warum ich dieses in epischer Breite erwähne. Es für mich nur ein Teil des Konzeptes, wie sich die Macher der Produzentengalerie artquarium sich kümmern, Ideen entwickeln und so die Kunst von der Kunst zu leben für sich gestalten. In Rostock gibt es keine einheitlichen Kulturkalender im Web also, warum nicht einen solchen schaffen und so vielen Rostockern eine Möglichkeit geben sich zu informieren und zur gleichen Zeit immer die aktuellen Ausstellungen der eigenen Galerie promoten. Weitere Beispiele für das Agieren der Macher der Produzentengalerie artquarium sind die Installation eines Kunstautomaten von Kunsttick, die Integration in die Kunstnacht Rostocks, Kunst Offen, die Winterserenade und vielen anderen Veranstaltungen und Aktion in Rostock. Gleichzeitig werden andere Künstler und Kreative als Gäste in die Galerie eingeladen, um den Besuchern immer wieder neue und interessante Möglichkeiten zu bieten. Z.Z. stellt Frieda von de Kyrschen bis um 30.07.2011 ihre Stadtkleider in der Produzentengalerie artquarium aus. In der Galerie artquarium sind ständig Holzkunst von Felix Teredow sowie Schmuck und Konstrukte von Anna Silberstein  zu sehen. Wenn Sie neugierig geworden sind, schlendern Sie mal durch die Rostocker Altstadt zur Großen Wasserstr. machen eine Kunstpause und stöbern Sie es lohnt sich.

P.S. Danke an die Macher der Produzentengalerie artquarium für die Veröffentlichung unserer Ausstellung Aquarelle & Pastelle von Hanka und Frank Koebsch im Haus der Stadtwerke Rostock

Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Entwicklung (m)eines Blogs

Ich hatte ja vor einigen Tagen etwas Statistik über meinen Blog veröffentlicht.  Damit verbunden die Frage, was ich mit den Aussagen anfangen kann und will.
o.k. Statistik ist nicht alles. Das Feedback auf die Beiträge in meinem Blog nimmt als Kommentar im Blog, in Facebook oder als Mail zu. Ich werde gebeten, die Beiträge aus meinem Blog in Gruppen, Foren u.a. einzutragen. Ich leite daraus ab, dass einige Gedanken, Fragen, Ideen, die ich hier im Blog beschreibe auch zu nehmend für andere Menschen interessant sind.Also liegt doch nahe, das Projekt Blog weiterzuführen und gleichzeitig zu optimieren. Doch wie?

Eintwicklung eines Blogs

Eintwicklung eines Blogs

Doch wenn ich etwas optimieren will, sollte ich mir darüber im Klaren sein, was für mich zukünftig wichtig sein soll. Vier Punkte sind mir hierbei eingefallen. Ich möchte den Blog

  • als Marktinginstrument für unsere / meine Malerei zu nutzen;
  • schreiben, um meine Gedanke und Ideen mit anderen zu teilen;
  • nutzen, um das Zusammenspiel WEB 2.0, Social Networking und Gesellschaft besser zu verstehen;
  • nutzen, um etwas zu dem Thema SEO zu lernen.

Die beiden ersten Punkte betreffen unmittelbar unser Hobby. Die letzen beiden Punkte stellen eine Verbindung zwischen Job und Hobby dar. Also es lohnt sich hierfür ein paar Gedanken „zu verschwenden“.Es ist noch zu klären, mit welchem Aufwand. Die Antwort ist einfach, mit einem minimalen Aufwand, denn der Blog ist ein kleines ad One und soll es auch bleiben.Fast zur gleichen Zeit, in der ich mich mit der Statistik meines Blocks beschäftigt habe, wurde u.a. mein Blog von einem Guru der SEO Branche erwähnt und aufgezeigt, was ich besser machen kann.In den vergangenen Monaten hatte Martin Mißfeldt schon mal das Thema Optimierung der Seite für die Bildersuche angefasst. Aber ich mir fehlten Wissen, Analysetools und und ….
Aber nun hat Martin einen Artikel mit folgendem Anspruch veröffentlicht:


Mit dem von ihm veröffentlichten Kochrezept, werde ich mich der Sache Bildoptierung für die Suchmaschinen noch einmal annehmen.

Gute Bilder richtig optimieren

Gute Bilder richtig optimieren

Adobe Photoshop CS3, 04. März 2010 – © 2009 Martin Mißfeldt / tagSeoBlog.de
Für Anfragen zur Nutzung nutzen Sie bitte die Kontaktinformationen im Impressum.

Welche Zeitung / Zeitschrift …

10. Juli 2009 1 Kommentar

Ab und zu schaue ich auch in „DIE ZEITSCHRIFT FÜR KÜNSTLER – atelier“. Es ist ein recht dünnes Heft, aber so manches darin lese ich mit Genuss, Schmunzeln, lautem Lachen, Kopfschütteln, Interesse ….. Hier ein kleiner Exkurs und etwas Diskussion zu der aktuellen Ausgabe „Juni / Juli 2009“.

Was wirklich gut ist, ist der Überblick an Kunstwettbewerben, den die Zeitschrift direkt oder im Internet gibt. Schade ist nur, dass die Bewerbungstermine in der Regel recht Knapp nach dem Erscheinen liegen.

Wenn man die Artikel oder Ankündigungen der Wettbewerbe liest, kann es schon zu allen oben genannten Reaktionen kommen. Warum: Es sind gut beschriebene Wettbewerbe und informative Artikel zu dieser Themengruppe dabei, z.B. in der Ausgabe Juni / Juli 2009 von Hahnemühle, der HSH Nordbank, der Kunstpreis „1/Award“ und und …
Bei anderen Ankündigungen treten bei mir als Leser viele Fragezeichen auf, z.B. wenn der Inhalt der Ankündigung und evt. auch des Wettbewerbs zu dünn ist. Es gibt Ankündigungen von Wettbewerben, Stipendien u.a., in denen Ansprechpartnern, Kontaktmöglichkeiten und inhaltlich zum Wettbewerb kaum substanzielles zu finden ist.

Was gibt es noch zu der Zeitschrift zu sagen? Da ich ja einen „ordentlichen Beruf“ nach gehe, verwundern mich viele Dinge in den Artikeln, Fragen und Anzeigen. Ich habe manches Mal das Gefühl, Künstler leben in einer Art Parallelgesellschaft. Warum? Nun, irgendwie weiß man, dass das Geld nicht so einfach aus dem Geldautomaten kommt und in der Regel zwischen den Herstellungskosten und dem Verkaufspreis eine Riesenlücke klafft. Nicht weil der Verkäufer ein Verbrecher ist – ich arbeite im Vertrieb ;-), sondern der Aufwand für Lagerhaltung, Transport, Kapitalkosten, Marketing, Verkauf, Service und und … muss gedeckt werden. Bei technischen Gütern sind oft nur 10% des Verkaufspreises Kosten, die mit der direkten Herstellung zu tun haben. Oder anders rum, um ein Kunstwerk zu Geld zu machen, haben in der Regel 90 % des Aufwandes hierfür nichts mit der Erstellung oder Schaffung des Kunstobjektes zu tun. Wenn ich in der Vergangenheit so manchen Artikel in der atelier gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass dieses vielen angehenden Künstlern keiner sagt – incl. der in den letzen Ausgaben der Zeitschrift vorgestellten Kunsthochschulen oder etliche Künstler es nicht wahr haben wollen. Eine Erklärung in dieser Richtung gibt auch Ralf Witthaus in seinem Artikel „Die Zahlen hinter der Kultur“. Er zeigt die Wertschöpfung der „Keativen“ auf und auch zu gleich das Gap bei der Vermarktung. Hoffentlich ist der beschriebenen Expertengruppe und der Bundesregierung klar, dass die so genannte Hilfe zur Selbsthilfe ohne Impulse aus anderen Branchen nur schwer funktionieren wird. Denn sich nur im eigenen Saft zu drehen, ist nicht Ziel führend. Aber interessant ist auf jeden Fall, dass die Wertschöpfung der „Kreativen“ dargestellt wird und die bestehenden Probleme zusammen gefasst und beschrieben werden.

Nun ja, was dann immer hilft, ist das Lesen der „Reportagen“ von Jürgen Raap. So manche Geschichte habe ich von ihm mit Schmunzeln gelesen. Auf jeden Fall gehört hierzu auch der Artikel „International und promigeil“.
Beim Lesen der Rubrik Grauzone bewahrheitet sich ein böser Spruch: Die Dummheit der Menschen, ist der wertvollste Rohstoff, denn die Lamadeckenkäufer sterben nicht aus.

Was man auch auf jeden Fall verfolgen sollte, ist das Thema Urheberrecht und Google u.a. Was sich hier zusammen braut, hat auf die bildenden Künstler einen genauso großen Einfluss, wie die Börsen im WEB zu kostenlosen Musik load. Die Umsätze der Plattenlabels und Musiker sind drastisch zusammen gebrochen, weil es einfach cool war (ist) kostenlos Musik zu laden. Hier kann ich die Künstler und Verbände nicht verstehen, dass Sie nicht rigoroser gegen die kostenlose Nutzung Ihres Eigentums vorgehen.

Nun ja dieses war mal ein Exkurs weit weg von der Aquarellmalerei. Aber um Kunst zu vermarkten, sich zu präsentieren, bedarf es Informationsquellen, wie z.B. Zeitschriften …

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