Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg

Ein kreatives Projekt, um eine Region in Mecklenburg zu entwickeln

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Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch
Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch

An den vergangenen Tagen war ich zu Veranstaltungen unterwegs, die von dem Projekt Kreativsaison Mecklenburg organisiert wurden. Am Abend des 29.01. 2013 gab es eine Einladung zu einen Ideen- und Projektwerkstatt in das Kulturhistorische Museum Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz. Am 30.01.2013 wurde zu einen Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in die Kunsthalle Rostock eingeladen. Bei Veranstaltungen mit solchen Aufgabenstellungen und Zielen ist erst einmal zu klären

Wer oder was ist die Kreativsaison Mecklenburg?

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Kreativsaison Mecklenburg
Kreativsaison Mecklenburg

Die Kreativsaison Mecklenburg ist eine Initiative von Katharina Trabert und ihrem Netzwerk smARTourism. Für mich entwickelt diese Initiative richtig Drive, fasst Dinge an und bringt Menschen zusammen, woran sich Kommunen, Tourismusverbände u.a. nicht heran getraut haben oder gescheitert sind. Aber warum gelingt einer Person mit einigen Partnern etwas zu bewegen, wo andere Menschen, Institutionen und Unternehmen seit einigen Jahren nur rumstümpern? Einmal ist es der Erfahrungshorizont. Katharina Trabert bringt aus ihrer Vergangenheit Erfahrungen mit, die sie außerhalb Mecklenburg Vorpommerns sammeln  konnte. Zum anderen macht sie nicht an Stadt-, Kreis- und Vereinsgrenzen Halt und begegnet Menschen und Unternehmen ohne Vorurteile. Sie gewinnt Partner und begeistert, diese für eine Zusammenarbeit. So wurde aus einer Initiative ein Projekt. Auf der Webseite des Projektes heißt es dazu

Die Kreativsaison startet als Pilotprojekt in der Region zwischen Wismar und Rostock, nördlich der A20 und sucht weitere Mitgestalter und Menschen mit Ideen. Sie wurde von smARTourism entwickelt und wird unter der Trägerschaft des Kunstverein Roter Pavillon (Bad Doberan) umgesetzt. Kooperationspartner sind Künstler, Orte der Kultur, Vereine, Gemeinden und touristische Unternehmen. Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer weitere Informationen sucht, dem kann ich diese Hintergründe, die Veröffentlichung in der Ostsee Zeitung mit der Zwischenüberschrift Initiative wünscht Synergien zwischen Tourismus und Kunst und den Mitschnitt vom Kulturjournal des NDR 1 Radio MV vom 10.10.2012 empfehlen.

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Ideen- und Projektwerkstatt der Kreativsaison Mecklenburg

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Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg
Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg

In der Ideen und Projektwerkstatt am Dienstagabend ging es um ganz konkrete Dinge. Wie können Informationen über die Angebote der Ateliers und Veranstaltungshinweise an die Touristen gebracht werden. Welche Medium ist, das richtige und wie kann es finanziert werden? Eines ist klar, die Hotels wollen keine tausenden Flyer und die Touristinformationen in den Städten bedienen oft nur die großen Anbieter, einen übergreifenden Veranstaltungskalender und eine Übersicht mit den vielen regionalen Angeboten gibt es nicht. Wie können Touristen in die Kröpeliner Tor Vorstadt Rostocks gelockt werden? Wie können Stadtführungen organisiert werden, die die Galerien und Ateliers mit einbeziehen? Wie kann eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Künstler entwickelt werden? Wie kann das Angebot von Künstlern für eine Kooperation mit Hotels und Gutshäusern aussehen? Und viele, viele andere Fragen mehr.

Ich habe mich sehr gefreut an dem Abend bekannte Gesichter zu treffen. Einmal Frauke Lietz – Sie ist die Projektleiterin des Projekts „Die Kunst von Kunst zu leben – Kunst & Kulturtourismus“. Frauke Lietz hat sich die Kreativsaison eingebracht und fördert die Umsetzung der ersten vier Projektwerkstätten. Aus meiner Sicht richtig klasse, denn Frau Lietz bringt einen riesigen Erfahrungshorizont und Netzwerk in das Projekt ein.

Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg
Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg

Eine weitere Bekannte war Anna Silberstein, von der Produzentengalerie artquarium. Anna Silberstein ist als Künstlerin und Macherin „ihres“ artquarium seit Jahren erfolgreich unterwegs. Sie will sich, um bessere Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Galerie und der KTV  kümmern.

Mein Fazit von dem Abend: Es war interessant und und es gibt viele Ideen. Spannend ist immer, was dann wirklich konkret umgesetzt wird. Aber es gibt die ersten guten Beispiele, wie hier die Zusammenarbeit des Hotels Upstalsboom in Kühlungsborn mit einer Goldschmiedin, einer Fotografin und dem Sternekoch Tillmann Hahn als Arrangement HerzensZeit. Ein guter Anfang – weitere Angebote sind auf der Web Seite zu finden, wie z.B. die ROSSINI: MUSIKALISCHE OSTSEEWOCHE.

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Mit diesen positiven Eindrücken von der Ideen- und Projektwerkstatt habe ich mich auf die Podiumsdiskussion in der Kunsthalle Rostock am nächsten Tag und die weitere Zusammenarbeit gefreut.

Entdecken Sie doch auch die Kreativsaison Mecklenburg mit ihren wachsenden Angeboten.

Ist Graffiti Kunst? – Teil 3 aus der KTV

Ist Graffiti Kunst? – diese Frage diskutierte der NDR MV in der letzten Woche recht kontrovers mit seinen Hörern und Zuschauern. Nun ich habe schon zwei Beiträge hier zu geschrieben, einmal mit negativen Beispielen und einmal mit klasse Wandbildern. Heute habe ich ein paar Bilder herausgesucht, die aus der KTV stammen. Die KTV Kröpeliner Tor Vorstand zu beschreiben ist unendlich schwer. Mein Vorschlag ist, entdecken Sie diesen Teil von Rostock, dem buntesten, angesagtesten Stadtteil. Tauchen Sie ein in die Atmosphäre und nehmen Sie das Tempo raus 😉

Hier ein paar Schnappschüssen von Wandbilder, die unterstreichen, Graffiti ist Kunst, wenn erlaubt. Sonst hur Schmiererei. Aber nicht nur diese Wandbilder machen die KTV bunt, auch die Hausfassaden, die Schaufenster, Kneipen und und…. Schön das in der KTV bunt statt braun sich wieder durchgesetzt hat.

Graffiti Projekt an der Rostocker Brauerei
Graffiti Projekt an der Rostocker Brauerei

Ausstellungsorte in MV – IBZ Rostock

Ausstellungen im Internationalen Begegnungszentrum Rostock

Das Internationale Begegnungszentrum Rostock (IBZ) wurde vor über 10 Jahren im Rahmen einer Bundesinitiative geschaffen. Auf der Web Seite des IBZ heißt es

Ziel des Internationalen Begegnungszentrums Rostock ist es, Wissenschaftlern, auch mit ihren Familien, aus den unterschiedlichen Disziplinen und Nationen miteinander in Kontakt zu bringen, den wissenschaftlichen Austausch in Kolloquien, Vortrags- und Seminarveranstaltungen zu fördern und einen kulturellen Austausch mit allen Mitgliedern der Universität, der genannten wissenschaftlichen Einrichtungen und auch den Bürgern der Stadt zu ermöglichen.

Im Rahmen dieses Anspruches den kulturellen Austausch zu fördern werden seit Jahren in der Regel drei bis vier Ausstellungen durch Frau Arndt-Forster organisiert. Und so hat sich ganz still und leise ein wunderbarer Ausstellungsort im Zentrum Rostock am Eingang zur Kröpeliner Tor Vorstadt (KTV) in direkter Nähe des Doberaner Platzes und des Brink etabliert.

Hier ein kleiner Einblick in die beiden letzten Ausstellungen

Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die Umgebung des IBZ und ein paar Schnappschüsse vom Zentrum selbst.

P.S. Wenn Sie sich schon den Mai 2012 vormerken wollen, dann werden wir mit Unterstützung von Frau Arndt-Forster im IBZ ausstellen 😉