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Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Workshop:

Aquarellieren auf den Spuren

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der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

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Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Ich hatte vor einigen Tagen auf meinem Blog in einem Artikel über den Start in die Plein Air Saison berichtet. Der erste Aquarellkurs mit einem Anteil Freiluftmalerei fand dieses Jahr in Schwaan statt. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Kunstmuseum Schwaan hatte ich zu einem Workshop. Es ist spannend in der Umgebung und den Räumen von Museen zu malen. Man kann einfach schauen, wie die alten Meister die Motive realisiert haben und kann sich von deren Herangehensweise inspirieren lassen. Gerne denke ich z.B. an den Kurs „Grundlagen Portraitmalerei“ in der Kreativwerkstatt der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin oder den Workshop „Auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern“ im Kulturhistorischen Museum Rostock zurück.  Dieses Mal war das Ziel des Aquarellkurses Schwaan mit seiner Tradition als Künstlerkolonie. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hatten Maler wie  Franz Bunke, Otto Bartels, Rudolf Bartels u.v.a. haben immer wieder in den Landschaften zwischen Warnow und Beke gemalt. Wenn man auf den Spuren der Künstlerkolonie in Schwaan unterwegs ist, dann kann man sich sehr gut an den Künstlerpfaden orientieren.

 

Plein Air Malerei in Schwaan

 

Im Rahmen unseres Aquarellkurses haben wir uns am Kunstmuseum Schwaan getroffen und die Bürgermeisterwiesen und den Skulpturenpark auf der Suche nach Motiven für Landschaftsaquarelle und die passende Silhouette von Schwaan umgesehen.  Hierbei wir uns von den Gemälden „Blick auf Schwaan“ von Otto Bartels sowie „Boote am Ufer der Beke“  und „An der Beke“ von Franz Bunke inspirieren lassen. Für die Teilnehmer war das Skizzieren vor Ort genauso spannend wie das weitere Ausarbeiten der Aquarelle in den Atelierräumen der Kunstmühle Schwaan. Bei der Stadtansicht waren die Herausforderungen die Motivauswahl aber auch die Umsetzung mit der Verbindung von Landschaft, der Kirche und den vielen Häusern. Andere Teilnehmer hatte sich für Aquarelle mit Booten an der Beke entschieden. Die Landschaft an dem Zusammenfluss der Beke und der Warnow recht urig mit etwas Bruchholz an dem einen Ufer und ein paar Boote und Baumreihen auf dem anderen Ufer. Hier war es die Herausforderung die Tiefe in der Landschaft zu gestalten und aufzupassen, sich nicht in den Einzelheiten zu verlieren. Aber hierzu haben die Chance genutzt und in einer Pause die Ausstellungen im Kunstmuseum besichtigt, um zu schauen, wie Maler der Künstlerkolonie die verschiedenen Motive umgesetzt haben. Hier ein paar Schnappschüsse von dem spannenden Tag.

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Es war ein schöner Tag. Ich möchte mich recht bei dem Museumsleiter Heiko Brunner und Frau Eleonore Pahlke für die Möglichkeiten in Schwaan zu malen recht herzlich bedanken. Bei nächsten Besuch mit Malschülern in Schwaan würde ich gerne bei einem Spaziergang an der Warnow wie Franz Bunke Motive für einen Workshop suchen, aber dieses ist noch Zukunftsmusik für die kommenden Jahre.

Wenn Sie mit mir in den nächsten Wochen malen wollen, dann empfehle ich Ihnen der Portraitkurs in Berlin, die Freiluftmalerei im Botanischen Garten Rostocks, die Malreisen nach Kühlungsborn und auf die Insel Rügen oder das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Ich freue mich schon auf die kommenden Wochen mit vielen Aquarellkursen und Workshops.

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch der Kunstmühle Schwaan

 

Hanka und ich haben das wunderbare Frühlingswetter am vergangenen Wochenende genutzt und waren in Schwaan und Umgebung unterwegs. Das kleine Städtchen an der Warnow vor den Toren Rostocks ist u.a. durch die Künstlerkolonie bekannt geworden. Durch die Anregung des in Schwaan geborenen Franz Bunke entwickelte sich der idyllische Ort Anfang des 20. Jh zur Künstlerkolonie. Auch wenn die Künstlerkolonien meist mit dem 1. Weltkrieg wieder in Vergessenheit geriet, sind in den vergangenen Jahren als Kulturstandorte wieder belebt worden. In Mecklenburg Vorpommern hatten sich es immerhin drei Kolonien – Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan  – gebildet und haben heute wieder ihre kulturelle Ausstrahlung. An der Warnow wird das Andenken in der Kunstmühle Schwaan lebendig gehalten. Zurzeit gibt es dort die Ausstellung

EIN ORT FÜR DIE KUNST

Die Blaue Scheune auf Hiddensee.
Günter Fink und die Malerinnen des Hiddensoer Künstlerinnenbundes.

 

Die Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan - Ein Ort für die Kunst - Die blaue Scheune auf Hiddensee

Für uns war ein Besuch in Schwaan interessant, weil wir auf dieses Weise Werke zweier Künstlerkolonien des Nordens sehen konnten.  Es war spannend die maritimen Landschaftsbilder von Hiddensee und die Plein Air Bilder, die Portraits u.a. von Schwaan zu sehen. Wir waren neugierig, wie andere Maler unsere Heimat gesehen haben und wie sich die Malweisen mit der Zeit verändert haben. Besonders interessant war es für uns, in der Ausstellung von Hiddensee dann auch alte Aquarelle zu entdecken und zu sehen, wie sich Aquarellpapier und –farben mit der Zeit entwickelt haben.

Natürlich haben wir uns im Anschluss auch die ständige Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan mit der Landschaftsmalerei in Mecklenburg sowie die Bilder von Franz Bunke und von Rudolf Bartels angesehen. Meine Favoriten sind immer wieder die Laternenkinder von Rudolf Bartels. Es war ein interessanter Besuch, denn unwillkürlich vergleicht man immer wieder die Bilder mit den eigenen maritimen Aquarellen, unseren Landschaftsbildern und natürlich den Laternenkindern.

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Spaziergang an der Warnow auf den Spuren von Franz Bunke

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Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir das Wetter genutzt und einen Spaziergang auf den Spuren von Franz Bunke u.a. an der Beke und Warnow unternommen. Hierzu gibt es einen ausgeschilderten „Künstlerpfad“, um die Landschaft mit den Augen der Maler auf vergangenen Zeiten zu entdecken. Bei einem solchen Spaziergang kann man auch das wohl bekannteste Landschaftsbild Schwaans, ein Gemälde von Franz Bunke als Fassadenmalerei an den neuen Warnowbrücke sehen.  Schwaaner Unternehmen unterstützen mit dieser wunderbaren Wandmalerei an dem Giebel neben der neuen Warnowbrücke die Kunstmühle.

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Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

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Unser Tipp, besuchen Sie auch einmal Schwaan, die Kunstmühle und entdecken die Wege längs der Beke und der Warnow.

Für uns war ein gelungener Ausflug auf den Spuren der Künstlerkolonie in Schwaan.

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