Kunst Offen 2014

Kunst Offen 2014

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Ich war am vergangenen Wochenende mit Malschülern auf Rügen unterwegs. Es waren wunderbare Tage, die wir im Rahmen der Malreise „Faszination Rügen“ dort verbracht haben. Doch über die Aquarellkurse an der Ostsee werde ich später berichten müssen, denn zu erst muss ich die kommenden Ausstellungen und Aktionen vorbereiten. Der nächste Termin ist am Pfingstwochenende Kunst Offen. Viele Menschen nutzen das Wochenende, um eine Landpartie zu machen und die offenen Ateliers, Werkstätten und Veranstaltungen zu besuchen. Es macht riesigen Spaß. Hier ein paar Impressionen aus den Vergangene Jahren. Wir waren zu Kunst Offen z.B. beim Töpfergut Panschenhagen, in der Keramikwerkstatt Friedemann Henschel, am Feisneck See in der Keramikwerkstatt Himmelblau, im Atelier Bunter Scherben, in der Töpferei Beseler, im Schloss Ulrichshusen u.v.a. Orten in Mecklenburg Vorpommern. Seit einigen Jahren beteilige ich mich selbst an dieser wunderbaren Aktion. Also wenn Sie Lust haben nutzen Sie das Pfingstwochenende. Die gelben Schirme signalisieren den Besuchern, die verschiedenen Ausstellungsorte von Kunst Offen.  In diesem Jahr werde ich an zwei Orten präsent sein, einige meiner Bilder zeigen und auch vor Ort malen.

Einladung zu Kunst offen in die Kunstscheune Rethwisch

Am Sonnabend den 07. Juni 2014 werde ich ab 10.00 Uhr in der Kunstscheue Rethwisch sein. Für mich ist Kunst Offen in Börgerende – Rethwisch schon eine kleine Tradition, denn seit 2012 bin ich dort an diesem Wochenende dort. Hier einige Fotos und ein Zeitungsartikel über die Aktion Kunst Offen aus den vergangenen Jahren in der Kunstscheue Rethwisch. Ich freue mich wieder mit alten Bekannten und neuen Besuchen über meine Aquarellmalerei auszutauschen.

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Einladung zu Kunst Offen in Bad Sülze

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Am Sonntag den 08. Juni 2014 werde ich dann in Bad Sülze sein. Hanka und ich hatten ja in den vergangenen Wochen, im Salzmuseum Bad Sülzes die Sonderausstellung „Frühling im Land“ realisiert. Im Rahmen der Ausstellung hatten wir  mit Landschaften aus Mecklenburg Vorpommern, Frühlingsbildern mit Blumen und Blüten, Kraniche in Aquarell, und frei nach dem Osterspaziergang von Goethe Bilder von geschmückte Menschen sowie einige meiner Sternzeichen für die Frühlingsmonate ausgestellt. Ich hoffe natürlich einige der Menschen aus unserer Ausstellung dort wieder zu treffen und viele neue Menschen kennen zu lernen. Für Kunst Offen haben die Stadt Bad Sülze und der Kunstverein  LandART das Kunstfest an der Recknitz organisiert. Der Kunstverein hat hierzu viele befreundete Künstler eingeladen.

Inga Momsen, Th. Müllerchen & F. Schütze, Sonja Heyer, Asta Rutzke, Muriel Cornejo, César Olhagaray, BERTOLOMEOS, Maik Thomaß, Vera Simons-Schuchardt, Roland Hartig, Andrea Kunath, Karl-Heinz Klinger, Karin Seitz, Petra Korte, Jutta Barth, Frank KoebschHundrichNando Kallweit, Thomas ZimmermannMonika Ortmann, Petra Lewerenz, Jens Zygar, Kasia Lewandowska, Helmut Lemke, Dirk Kurrat, Diego Ludwig, Gotte Gottschalk, André Bonitz und weitere befreundete Künstler…

Ich denke es wird eine klasse Veranstaltung an der Recknitz. Zur Einstimmung hier ein paar Bilder, die der Verein LandArt für Kunst Offen zur Verfügung gestellt hat.

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Kunst Offen - Fluss - Kunst -Recknitz - Frank Koebsch
Kunst Offen – Fluss – Kunst -Recknitz – Frank Koebsch

Ich hoffe, dass Sie ein wenig Lust auf einen Ausflug am kommenden Wochenende bekommen haben und würde mich freuen, wenn ich Sie in Bad Sülze oder Rethwisch bei Kunst Offen besuchen kann. 😉

Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg

Ein kreatives Projekt, um eine Region in Mecklenburg zu entwickeln

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Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch
Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch

An den vergangenen Tagen war ich zu Veranstaltungen unterwegs, die von dem Projekt Kreativsaison Mecklenburg organisiert wurden. Am Abend des 29.01. 2013 gab es eine Einladung zu einen Ideen- und Projektwerkstatt in das Kulturhistorische Museum Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz. Am 30.01.2013 wurde zu einen Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in die Kunsthalle Rostock eingeladen. Bei Veranstaltungen mit solchen Aufgabenstellungen und Zielen ist erst einmal zu klären

Wer oder was ist die Kreativsaison Mecklenburg?

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Kreativsaison Mecklenburg
Kreativsaison Mecklenburg

Die Kreativsaison Mecklenburg ist eine Initiative von Katharina Trabert und ihrem Netzwerk smARTourism. Für mich entwickelt diese Initiative richtig Drive, fasst Dinge an und bringt Menschen zusammen, woran sich Kommunen, Tourismusverbände u.a. nicht heran getraut haben oder gescheitert sind. Aber warum gelingt einer Person mit einigen Partnern etwas zu bewegen, wo andere Menschen, Institutionen und Unternehmen seit einigen Jahren nur rumstümpern? Einmal ist es der Erfahrungshorizont. Katharina Trabert bringt aus ihrer Vergangenheit Erfahrungen mit, die sie außerhalb Mecklenburg Vorpommerns sammeln  konnte. Zum anderen macht sie nicht an Stadt-, Kreis- und Vereinsgrenzen Halt und begegnet Menschen und Unternehmen ohne Vorurteile. Sie gewinnt Partner und begeistert, diese für eine Zusammenarbeit. So wurde aus einer Initiative ein Projekt. Auf der Webseite des Projektes heißt es dazu

Die Kreativsaison startet als Pilotprojekt in der Region zwischen Wismar und Rostock, nördlich der A20 und sucht weitere Mitgestalter und Menschen mit Ideen. Sie wurde von smARTourism entwickelt und wird unter der Trägerschaft des Kunstverein Roter Pavillon (Bad Doberan) umgesetzt. Kooperationspartner sind Künstler, Orte der Kultur, Vereine, Gemeinden und touristische Unternehmen. Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer weitere Informationen sucht, dem kann ich diese Hintergründe, die Veröffentlichung in der Ostsee Zeitung mit der Zwischenüberschrift Initiative wünscht Synergien zwischen Tourismus und Kunst und den Mitschnitt vom Kulturjournal des NDR 1 Radio MV vom 10.10.2012 empfehlen.

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Ideen- und Projektwerkstatt der Kreativsaison Mecklenburg

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Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg
Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg

In der Ideen und Projektwerkstatt am Dienstagabend ging es um ganz konkrete Dinge. Wie können Informationen über die Angebote der Ateliers und Veranstaltungshinweise an die Touristen gebracht werden. Welche Medium ist, das richtige und wie kann es finanziert werden? Eines ist klar, die Hotels wollen keine tausenden Flyer und die Touristinformationen in den Städten bedienen oft nur die großen Anbieter, einen übergreifenden Veranstaltungskalender und eine Übersicht mit den vielen regionalen Angeboten gibt es nicht. Wie können Touristen in die Kröpeliner Tor Vorstadt Rostocks gelockt werden? Wie können Stadtführungen organisiert werden, die die Galerien und Ateliers mit einbeziehen? Wie kann eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Künstler entwickelt werden? Wie kann das Angebot von Künstlern für eine Kooperation mit Hotels und Gutshäusern aussehen? Und viele, viele andere Fragen mehr.

Ich habe mich sehr gefreut an dem Abend bekannte Gesichter zu treffen. Einmal Frauke Lietz – Sie ist die Projektleiterin des Projekts „Die Kunst von Kunst zu leben – Kunst & Kulturtourismus“. Frauke Lietz hat sich die Kreativsaison eingebracht und fördert die Umsetzung der ersten vier Projektwerkstätten. Aus meiner Sicht richtig klasse, denn Frau Lietz bringt einen riesigen Erfahrungshorizont und Netzwerk in das Projekt ein.

Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg
Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg

Eine weitere Bekannte war Anna Silberstein, von der Produzentengalerie artquarium. Anna Silberstein ist als Künstlerin und Macherin „ihres“ artquarium seit Jahren erfolgreich unterwegs. Sie will sich, um bessere Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Galerie und der KTV  kümmern.

Mein Fazit von dem Abend: Es war interessant und und es gibt viele Ideen. Spannend ist immer, was dann wirklich konkret umgesetzt wird. Aber es gibt die ersten guten Beispiele, wie hier die Zusammenarbeit des Hotels Upstalsboom in Kühlungsborn mit einer Goldschmiedin, einer Fotografin und dem Sternekoch Tillmann Hahn als Arrangement HerzensZeit. Ein guter Anfang – weitere Angebote sind auf der Web Seite zu finden, wie z.B. die ROSSINI: MUSIKALISCHE OSTSEEWOCHE.

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Mit diesen positiven Eindrücken von der Ideen- und Projektwerkstatt habe ich mich auf die Podiumsdiskussion in der Kunsthalle Rostock am nächsten Tag und die weitere Zusammenarbeit gefreut.

Entdecken Sie doch auch die Kreativsaison Mecklenburg mit ihren wachsenden Angeboten.

Was ist ein Kurator?

Was ist ein Kurator?

Arbeitsteilung auf dem Kunstmarkt?

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Was ist ein Kurator ?
Was ist ein Kurator ?

Im Idealfall ist der Kunstmarkt arbeitsteilig organisiert. Künstler produzieren ihre Arbeiten, die Galerien und Kunstvermittler kümmern sich um die Vermarktung der Kunst. Es werden durch die Galeristen Ausstellungen und  die Teilnahme an den Kunstmessen organisiert. Und wenn die Künstler richtig erfolgreich sind, werden sie eingeladen in renommierten Kunstvereinen, Biennalen und Museen auszustellen. Bei den größeren Ausstellungen, Kunstvereinen, Biennalen und Museen kümmert sich ein Kurator, um … Ja um was kümmert sich ein Kurator? Wenn man sich in einigen Artikeln der wohl größten und wichtigsten Ausstellung des vergangenen Jahres der dOKUMENTA (13) umschaut, wird man auch nicht schlauer. Die Zeitschrift art schrieb hierzu am 29.10.2010 unter der Überschrift: AGENTEN, BERATER UND SEITENWEISE THEORIE  zu den Kuratoren der dOKUMENTA (13). O.k. im einfachsten Fall kann man sich auf die Definition von Wikipedia zurück ziehen:

  • Im Museumsbetrieb wird der Verantwortliche einer Sammlung oder Ausstellung als Kurator bezeichnet. |1|
  • Als freien Kurator bezeichnet man in der zeitgenössischen Kunst einen Ausstellungsmacher, der außerhalb einer wissenschaftlichen Sammlung Ausstellungen (Kunstverein, Biennalen, documenta) organisiert. |1|
  • In Stiftungen reichen die Aufgaben der Kuratoren in unterschiedlichen Ausprägungen von einer rein beratenden Tätigkeit, z. B. für den Vorstand oder die Geschäftsführung, bis hin zur Genehmigung des Stiftungshaushalts, der Kontrolle der Stiftungstätigkeit und der Wahl von Vorstand oder Geschäftsführung. |1|

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Definition eines Ausstellungsmachers. Ausstellungsmacher ist eine Berufsbezeichnung für den Kurator einer Ausstellung, der sich deutlich abhebt von der bisherigen Rollendefinition.

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Darf sich ein Künstler dann auch Kurator nennen?

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Nun wie in vielen Bereichen des Kunstmarktes sind die Begriffe und Bezeichnungen nicht geschützt, es gibt keinen notwenigen Abschluss oder keine Zulassung, um Berufsbezeichnungen Künstler, Galerist oder Kurator zu führen. Dieses führt dann aus zweifacher Sicht zu einer Inflation bei der Benutzung der Begriffe. Menschen schmücken sich nicht erst seit Münchhausen  und Gutenberg gerne mit Titeln und wichtigen Geschichten. Zum anderen funktioniert die o.g. Arbeitsteilung nur für die Spitze der Pyramide. Über 90% aller Künstler werden nie auf der documenta, einer international renommierten Kunstmesse oder Museum ausstellen. Deshalb nehmen etliche Künstler die Sache selbst in die Hand und organisieren alleine, als Projekt mit anderen Künstlern und Partnern Ausstellungen. So wurde bereits im Jahr 2009 der Tod der klassischen Kuratoren vorausgesagt.Wenn Künstler ihre Ausstellungen alleine organisieren, sie dann Kuratoren? Ausstellungsmacher sind sie auf jeden Fall 😉 Ich bin mit dieser Frage bei der Organisation meiner ersten großen Ausstellung mit neun anderen Künstlern konfrontiert worden, und hatte den Hut als „Kurator“ auf. Was meinen Sie: Darf sich ein Künstler Kurator nennen?

Ich bin beim Stöbern zu dieser Frage bin ich auf artefakt auf mehrere interessante Artikel gestoßen. Einmal heißt es: „Künstler treten auf als Kritiker, Kritiker treten auf als Kuratoren, Kuratoren treten auf als Künstler, Künstler treten auf als Kuratoren“ und einmal gibt es einen guten Artikel mit der Überschrift: Ist jeder Künstler ein Kurator? Eine interessante Diskussion, aber aus meiner Sicht keine abschließende Antwort. Gut fände ich es, wenn die Kunstverbände hier ein wenig Licht hineinbringen und Diskussionen, Workshops zur Ausstellungsorganisation u.a. anbieten. Hier eines der wenigen guten Beispiele die ich gefunden habe  mit dem Titel „WARUM KÜNSTLER KURATIEREN – Ein Symposium des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg“. Wenn es nicht ein wenig Aufklärung gibt nimmt vielleicht jemand diese Beschreibung für die Kuratoren ernst 😉

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Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

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Ich habe die meisten unserer Ausstellung alleine organisiert. Habe Kontakte für Ausstellungen geknüpft, Vereinbarungen mit Kommunen, Sponsoren und Galerien getroffen, Künstler für die Ausstellungen gewonnen, geprüft, ob ihre Werke in das Ausstellungskonzept passen oder mit ihnen gemeinsam das Ausstellungskonzept entwickelt. So sind Ausstellungen entstanden wie z.B.

Jazz meets Fine Arts“

Good bye TXL – eine Hommage an den Flugplatz im Herzen von Berlin

Faszination Sternzeichen

see more jazz in fine art

Das nächsten Projekte mit mehreren Partnern und Ausstellungsorten steht vor der Tür, wieder treibe ich die Organisation,  kontaktiere die Partner, Sponsoren,  erstelle Ausstellungskonzepte, …. Bevor ich den Gutenberg mache, was meinen Sie:

Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

Was ist ein Kurator?

OZ Kunstbörse 2012

OZ Kunstbörse 2012

Die 20. Kunstbörse in der HMT Rostock

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Es gibt in Rostock Ausstellungen, die ich Jahr für Jahr besuche und hier auf meinem Blog darüber berichte. Eine von diesen Ausstellungen ist die Kunstbörse der Ostsee Zeitung in der Hochschule für Musik und Theater. Hier finden Sie kurze Berichte und Fotos der Kunstbörsen 2011, 2010 und 2009. Die Ausstellung wurde am 05. November eröffnet und am 01. Dezember kommt dann der Höhepunkt. Ein Teil der ausgestellten Werke wird an diesem Abend im Rahmen traditionellen Versteigerung zu Gunsten des Rostocker Vereins „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ versteigert. Zum 20. Jubiläum der Kunstbörse wurden der Ausstellung im Rahmen einer Retrospektive weitere Kunstwerke hinzugegeben. Diese Werke stammen von Künstlern, die in den vergangenen zwanzig Jahren in der Kunstbörse ausgestellt haben.

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Ausstellende Künstler der OZ Kunstbörse

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In diesem Jahr stellen folgende Künstler aus:

James Itt, Katrin Lau, Manfred Zollner, Janet Zeugner, Thomas Ziegler, Bernadette Maria Roolf, Sigi Zahn, Caroline Haerter, Andrea Hildebrandt, Robert Dämmig, Gabriele Schulz, Takwe Kaenders, Barbara Kinzelbach.

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Beteiligte Künstler an der Retrospektive der OZ Kunstbörse

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Anlässlich des zwanzig jährigen Geburtstags haben Künstler, die in den vergangenen Jahren im Rahmen der Kunstbörse ausgestellt haben, weitere Werke beigestellt. Zu nennen sind:

Falko Böttcher, Annelise Hoge, Klaus Walter, Peter Bauer, Hartwig Hamer,  Inge Jastram, Arne Boysen, Rolf Kuhrt, Hannes Müller, Dieter Goltzsche, Moritz Götze, Heinz Wodzicka, Rainer Herold, Tanja Zimmermann, Helmtrud Nyström, Gudrun Poetzsch, Joachim John, Falko Behrendt, Harald Metzkes, Christine Stäps.

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Insgesamt eine sehr beeindruckende Liste von teilnehmenden Künstlern. Besondern interessiert haben mich die Werke von Barbara Kinzelbach, Janet Zeugner, Bernadette Maria Roolf, Peter Bauer, Inge Jastram, Arne Boysen, Dieter Goltzsche, Moritz Götze, Tanja Zimmermann, Gudrun Poetzsch, Falko Behrendt und Harald Metzkes, denn diese Künstler habe ich schon mal in Diskussionsrunden, Atelierbesuchen oder Ausstellungen erlebt. Ich habe wie in den letzten Jahren auch ein paar Schnappschüsse von der 20. Kunstbörse in den Kreuzgängen der HMT gemacht. Lassen Sie sich doch durch die Fotos auf die Versteigerung am 1. Dezember einstimmen oder nutzen die kommenden Tage zu einem Besuch der HMT am besten in den Abendstunden, wenn der Trubel ein wenig nachgelassen hat. In diesem Jahr sind die Keramik Skulpturen von Bernadette Maria Roolf meine Favoriten. Ich bin aber gespannt wie die Versteigerung am 01. Dezember verlaufen wird.

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Es ist eine imposante Ausstellung aber für Menschen, die keine Ostsee Zeitung lesen und nicht auf die Internet Seite der HMT gehen, kann diese renommierte Ausstellung ungesehen vorbei ziehen. Es ist schon ungewöhnlich, dass es auch nach der Vernissage am 05.11.2012 keine weitere Berichterstattung im WEB gibt. Weder die Seiten Rostock –  heute, Mecklenburg-Vorpommern Exklusiv, Kulturhafen Rostock, Das ist Rostock,  … berichten über die Ausstellung. Leider stellt die OZ dieses Jahr viel weniger Informationen im Internet und den Tageszeitungen zur Verfügung als in den vergangenen Jahren. Wer in diesem Jahr nicht die Beilage zur Kunstbörse aufgehoben hat, hat es schwer sich zu informieren. Die Kunstbörse wird in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein zu Rostock organisiert, aber auch hier sind leider keine Informationen zu der laufenden Ausstellung zu finden.  Warum? Haben diese Veranstaltung, die Künstler, die Partner und Sponsoren wie AIDA keine Werbung nötig? Mich würde es grämen. 😉

Ich wünschen allen viel Spaß und Erfolg bei der OZ Kunstbörse 2012.

Welchen Wert hat eine Presseveröffentlichung?

Internet versus Presse – Wen erreicht man wie und wo?

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Internet versus Presse - Wen erreicht man wo und wie?
Internet versus Presse – Wen erreicht man wo und wie?

Ich versuche kontinuierlich PR Arbeit über unsere Ausstellungen und Projekte zu machen. Ich nutze hierfür verschiedene Foren, wie Kunstnet,  artoffer aber auch Facebook, Twitter, Xing,  meinen Blog, unsere Web- Seite und versuche die Beiträge hierzu mit vertretbaren Auswand breit zu streuen. Bei den Ausstellungsankündigungen nutze ich dazu noch etliche weitere Veranstaltungskalender und Presseportale versuche neben der Arbeit der Galerie oder des Ausstellungspartners die lokale Presse, das lokale Kabelfernsehen, den NDR einzubinden. Wenn möglich versuche ich auch in Zeitungen und Zeitschriften Artikel, Interviews  zu platzieren. Dieses war bisher meine Antwort auf die Frage: Internet versus Presse – Wenn erreicht man wie und wo?

Als Beispiel für die Pressearbeit habe ich drei Beispiele herausgesucht. In der Zeitschrift palette & zeichenstift konnte ich über eine Reihe meiner Löwenzahn Aquarelle und insbesondere über die Kombination von Fotos mit meiner Aquarellen auf Leinwand einen Beitrag veröffentlichen. In der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler wurde ein Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch veröffentlich. Hier konnten wir über unsere konzertierten Marketingaktion, die Blogparade „10 Fragen zur Kunst“ berichten. Das dritte Beispiel ist ein Portrait von mir in der OstseeZeitung. Drei ganz unterschiedliche Beiträge zu ganz verschiedenen Themen, in ganz verschiedenen Presseerzeugnissen mit einer unterschiedlichen Leserschaft.

Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette
Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4
Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011
Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011

Ich denke immer wieder darüber nach, was für die PR Arbeit für mich die richtige Mischung ist. Welchen Stellenwert eine Presseveröffentlichung, ein Beitrag im Fernsehen oder Rundfunk hat?

Nun einen neuen Anstoß hat mir hierzu Christian Henner-Fehr gegeben. Er hat meinen Beitrag Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier kommentiert.

Die Leserzahlen aus der Online- und der Offline-Welt, sprich Blog und Artikel in einer Printzeitschrift sind nur teilweise miteinander vergleichbar. Ein Zeitschriftenartikel wird jetzt gelesen, später ist er dann aber auch weg und kaum noch jemand wird ihn lesen.

Ein Blogbeitrag fängt unter Umständen im Suchmaschinenranking das Wandern an und erreicht auch Monate später noch jede Menge Zugriffe. Auch meine Zugriffszahlen sind am ersten Tag nicht so, dass ich mit einem Printartikel mithalten kann. 5 Monate später sieht die Sache dann aber schon anders aus. Die Zahl der Blogposts, die mittlerweile fünfstellige Zugriffszahlen haben, steigt kontinuierlich an. Ich denke, diesen Unterschied darf man nicht vergessen, wenn man beide Kanäle miteinander vergleicht.

Hier hat Christian natürlich Recht. Nun ich habe gleich man nach gesehen, welche Beiträge auf meinem Blog fünfstellige Zugriffszahlen haben. 😉 Hier die drei erfolgreichsten Artikel.

Hieran sieht man schon, dass sich die Blogs von Christian und mir unterscheiden. Es ist sicher das Ranking des, aber auch das Thema und damit der adressierte Kreis der Leser. An dem Ranking arbeite ich 😉 So konnte sich mein Blog im August im WIKIO Ranking für das Thema Kultur, von Platz 129 auf den Platz 89 verbessern und in vielen Themen der Aquarellmalerei ist mein Blog gut positioniert.

Aber wenn ich andere Menschen außerhalb des Themas Aquarell erreichen will, bietet mein Blog nicht die Voraussetzungen. Bei einer Bewerbung in einer Galerie, in einem Kunstverein, bei einen möglichen Sponsor, einer Ausstellungsankündigung zählt eine Veröffentlichung in der Presse oft wesentlich mehr als der eigene Blog, Gastbeiträge auf anderen Blogs, die eignen Web Seite oder sogar auch mehr ein Text auf der WEB Seite des NDR.

Waran liegt dieses?

Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren?
Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren?

Aber genug dieser Fragen. Mein Fazit ist, ich muss mir Gedanken machen, wenn ich wo und wie erreiche. Wenn ich dann weiß, dass bei Bewerbungen und Ausstellungsankündigungen Presseartikel notwendig sind, muss ich eine wirkungsvolle Presse absichern. Gleiches gilt für eine gute Arbeit im Netz. Christian Henner-Fehr kennt die Zusammenhänge noch viel besser als ich ;-), denn er verwies in seinem Kulturmanagement Blog auf  Artikel: Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse – auf eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage. In dieser Umfrage fiel mir die Abbildung: Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren? ins Auge.
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Das Fazit heißt für mich die Arbeit im Internet und mit der Presse verzahnen.

Dieses ist eine Sicht. Aber was mich viel mehr interessiert ist

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pressearbeit?
  • Wo sind Veröffentlichungen in der Presse wirkungsvoller als ein Artikel im Netz und umgekehrt?

Ausstellungen im Kloster Ribnitz-Damgarten (1)

Galerie im Kloster Ribnitz-Damgarten

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Auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten war ich mal wieder in Ribnitz-Damgarten in der Galerie im Kloster – für mich immer wieder ein kleines High Light. Warum dieses? Drei Gründen sprechen für mich ständig dafür:

Doch der Reihe nach – zuerst ein paar Zeilen zur Galerie im Kloster. In der Galerie werden pro Jahr sechs Ausstellungen unterschiedlichster Künstler realisiert.  Zurzeit stellt der Berliner Maler THOMAS KIESSLING in der Galerie aus. Hier ein paar Schnappschüsse aus der laufenden Ausstellung. Nutzen Sie die Zeit bis zum 21.11.2010 mal in die Ausstellung zu schauen, denn Thomas Kiessling hat ein ganz eigene Art unnd Weise Ribnitz-Damgarten und Berliner Ansichten in seinen Ölbildern zu zeigen.

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 2

Tax Programm – Ein Simulationsprogramm von Olaf Zimmermann

Ich hatte im den vergangenen Tagen einen Beitag unter der Überschrift „Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab für Kunst – Preise werden gemacht.“ geschrieben.  Aber einen Anhaltspunkt braucht man schon und deshalb habe ich nach der Anregung von Bence Fritzsche in dem Artikel „Der Kunst einen Preis geben“ S. 12 ff. in der Zeitschrift atlier das Programm TAX SIM getestet. Aus meiner Sicht habe ich einiges an Sinn und Unsinn gefunden.

In der Beschreibung heißt es:

Das Tax Sim simuliert den Verkaufspreis eines zwei dimensionalen Werkes. Idee des Programms ist es, durch die Veränderung der Parameter, die Änderung des Kunstverkaufspreises zu simulieren.

Damit sollte es doch das Interesse eines jeden Künstlers hervorrufen. Das Programm wurde immer wieder in Foren vorgestellt und diskutiert. Also hatte ich das Tax Programm vor einigen Jahren schon mal in der Hand genommen und es damals gleich wieder weggelegt, denn für einen Anfänger im Ausstellungsbetrieb ist es nicht geeignet.

Die Bewertung wird in erster Linie auf Grund von Informationen über den Künstler, seine Ausstellungstätigkeit und seiner Medienpräsenz vorgenommen. In der Slideshow sehen die Fragen.

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Bei den Fragen nach dem Künstler gibt es durchaus richtige Fragen, bei anderen habe ich arge Zweifel.

  • Fragen nach der Ausbildung ja – aber nur nach dem Kunststudium fragen, ist falsch. Denn gerade viele Autodidakten dominieren. Im Bereich Aquarell haben Bernhard Vogel, Ekkehardt Hofmann, Andreas Mattern, Martin Lutz kein abgeschlossenes klassisches Kunststudium und sind doch mit die wichtigsten Künstler auf ihrem Gebiet. Entsprechende Beispiele lassen sich auch in den anderen Bereichen der bildenden Kunst finden.
  • Warum die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ein Kriterium ist, will sich mir auch nicht erschließen.
  • Auch die Frage nach den Gesamteinnahmen dürfte für die Bilder von Günter Grass, Udo Lindenberg, Armin Müller Stahl… u.a. irrelevant sein. Wenn diese bei den genannten Künstlern stimmt, dann sicher auch allen anderen. Oder 😉
  • Richtig sind die Fragen nach der Vertretung durch Galerien, Ankäufe durch Museen, Kunstpreise, Stipendien, der Zusammenarbeit mit Verwertungsgesellschaften u.a.

Sinnvoll ist für eine Bewertung nach der Ausstellungstätigkeit, der Teilnahme an Kunstmessen und dem Echo in der Öffentlichkeit zu fragen. Hier wird einfach vorausgesetzt, dass Künstler die über Jahre erfolgreich ausstellen, nicht die schlechteste Kunst erstellen.

Was mir jedoch fehlt, sind Fragen und die Bewertung von Ankäufen durch Stiftungen, Vereinen, der öffentlichen Hand, renommierte Unternehmen. Fragen zur Teilnahme an Wettbewerben jurierten Ausstellungen. Was nicht beachtet wird ist Ausstellungstätigkeit außerhalb von Galerien, Kunstvereinen und Museen. Ich habe fast das Gefühl, man muss schon froh sein, keine Minuspunkte zu bekommen.  Nicht lächeln – es gibt Minuspunkte.;-)

Dass das Programm nicht mehr ganz den heutigen Maßstäben entspricht, kann man daran fest machen, dass Medienpräsenz im TV, im Rundfunk, im WEB insbesondere Social Network gar nicht hinterfragt wird.

Nun dieses würde ich ja noch verschmerzen. Aber es gibt einen Punkt,

  • der ist entweder ein Fehler, der seit 1995 nicht erkannt wurde oder
  • der auf ganz viel Dünkel gegenüber anderen Medien als Öl- und Acryl auf Leinwand basiert.

Lassen Sie sich überraschen. Nur so viel sei gesagt, eine Leinwand kann gigantische Auswirkungen haben. 😉

Hier geht es zum Teil 3 in der Reihe “Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?”