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Posts Tagged ‘Landschaftsmalerei’

Start in die Plein Air Saison

Start in die Plein Air Saison

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Vorfreude auf die Aquarellkurse und Malreisen in der Natur

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Es wird immer wärmer draußen. Mit dem Frühlingsanfang in der vergangenen Woche und dem Umstellen auf die Sommerzeit wird uns im Kalender angezeigt, dass mit der Freiluftsaison wirklich losgehen kann. Am letzten Märzwochenende begrüßt uns der Frühling mit fantastischen Wetter. Einen Teil der Menschen zieht es gleich in die Gärten. Die Schar der Gärtner wächst mit der Anzahl der Frühlingsblüher. Zuerst waren es nur die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge aber in zwischen kommen die ersten Magnolienblüten als Frühlingsboten dazu. Nun ich habe nicht wirklich einen grünen Daumen für das Gärtnern. Mich interessieren die Blüten und die erwachende Natur viel mehr als Motive für unsere Aquarelle. Mit den Monaten April und Mai startet bei mir auch die Saison der Freiluftmalerei. Ich freue mich immer wieder ganz besonders, wenn es in diesen Monaten mit den Aquarellkursen und den Malreisen in der Natur losgeht. Besonders gerne denke ich die Kurse in den vergangenen Jahren wie an das Plein Air Malen im Schloßpark Wiligrad, im Freiluftmuseum Mueß am Schweriner See oder bei den Pinguinen im Rostocker Zoo u.a. zurück.

Auch in diesem Jahr habe ich einige Angebote für die Saison der Freiluftmalerei erarbeitet. Starten werden wir am 08. April 2017 mit dem Kurs

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hatten die Künstlerkolonien ihre Blütezeit. Maler und Malerinnen trafen sich an verschiedenen Orten auf dem Land, um dem Leben in den grauen Städten zu entfliehen. Eine der Künstlerkolonien im Norden Deutschland war Schwaan. Hier entstanden in dieser Zeit eine Vielzahl von wunderbaren Landschaftsmotiven z. B. an der Beke und der Warnow.

Die Volkshochschule der Hansestadt Rostock, unser Kursleiter Frank Koebsch und das Kunstmuseum Schwaan möchten Sie einladen, sich auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan zu begeben. Wir treffen uns am 8. April 2017 um 10:00 Uhr am Kunstmuseum und werden dann die Landschaft längs der Beeke erkunden und skizzieren. Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden werden wir in den Atelierräumen des Kunstmuseums aus unseren Skizzen Landschaftsaquarelle malen. Hierbei werden wir in der Ausstellung des Kunstmuseums nach Anregungen in der Motivgestaltung bei den Malern und Malerinnen der Künstlerkolonie suchen. Freuen Sie sich auf einen interessanten Aquarellkurs in Schwaan.

Das Angebot war sogar der Ostsee Zeitung ein kleiner Artikel wert. Also überlegen Sie nicht lange und melden Sie sich direkt über die Seite der VHS Rostock an. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch in Schwaan.

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Weiter geht es am 30. April 2017 mit dem Malkurs:

Freiluftmalerei: Frühling im Botanischen Garten der Universität Rostock 

 

Der Botanische Garten Rostocks ist eine grüne Oase mit ca. 10.000 Pflanzen auf 7,8 ha mitten in der City. Im Frühling erwacht die Natur Stück für Stück und verändert ständig das Aussehen des Gartens. In dieser Zeit kann man eine wunderbare Vielfalt von Blüten und Blumen in den verschiedenen Biotopen erleben. Gleichzeitig bilden der natürliche Bachlauf, der Japangarten mit denkmalgeschütztem Reetdachhaus, die verschiedenen Gehölze und stattlichen Bäume eine malerische Kulisse.

Lassen Sie uns den Botanischen Garten Rostock im Frühling entdecken und vor Ort Blumen und Blüten sowie Landschaften als Aquarelle malen.

 

Buchen können Sie den Aquarellkurs über die Seite der VHS Rostock. Je nach Wetterentwicklung können Ende April blühende WiesenRhododendren im Japangarten, blühende Sträucher, Bäume, vielfältige Obstblüten und wunderschöne Landschaftsmotive rund um den Bach und den Teich finden. Damit Sie meinem Frühlingtraum von einem Aquarellkurs im Botanischen Garten Rostock folgen können, hier paar meiner Aquarelle mit Blumen und Blüten und ein paar Fotos von vergangen Malkursen in Gärten und Parks.

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Malreise auf die Insel Rügen

 

Danach freue ich mich schon auf den Start unserer Malreise auf der Insel Rügen. Vom 01. bis zum 06. Mai 2017 möchte ich gemeinsam mit Malschülern den Frühling auf Rügen entdecken. Die Malreisen „Faszination Rügen“ nach Middelhagen im Frühling und Herbst sind schon eine kleine Tradition. Von den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus erkunden wir das Mönchgut im Frühling. Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von GagerGroß ZickerSeedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee.

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite.

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Von der Insel geht es nahtlos nach Kühlungsborn. Hier startet am 07. Mai 2017 das

Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Von der Idee eines Plein Air Festival an der Ostsee bis zum heuten Stand der Vorbereitungen war eine spannende Zeit. Ich freue mich auf die Woche vom 07. bis zum 14. Mai, denn nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Starten werden wir von Montag bis Mittwoch mit acht verschiedenen Workshops bevor wir dann am Donnerstag und Freitag an verschiedenen Malorten im freien Malen Zeichnungen und Bilder erstellen werden, die im Rahmen der Abschlussausstellung in Kunsthalle Kühlungsborn gezeigt werden. Die Zeitschrift „Mein Kreativ Atelier“ berichtete über das Plein Air Festival 2017 mit den Dozenten der Workshops uva.

Weitere Informationen und die Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Festivals.

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Für mich geht es am Wochenende vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2017 mit der

Malreise Faszination Ostsee

in Kühlungsborn weiter. Hier einige Impressionen und Fotos von dieser Malreise in denr vergangenen Jahren

 

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite. Wenn Sie an diesem Angebot Interesse haben, warten Sie nicht zu lange, denn momentan ist nur noch ein Platz frei.

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Es wird eine spannende Plein Air Saison und ich freue mich gemeinsam mit Ihnen an der Ostsee, in Schwaan oder dem Botanischen Garten zu malen. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen maritime Aquarelle, Bilder von den Häfen, Dörfern und Städten, Landschaften oder nur einfach Blumen und Blüten oder Möwen zu malen.

 

Wurzeln des Mönchgut – Kirche von Groß Zicker

20. August 2016 4 Kommentare

Wurzeln des Mönchgut – Kirche von Groß Zicker

Die Kirche von Groß Zicker als Aquarelle

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Wenn man zum Aquarelle auf Rügen malt, dann denken die meisten an Möwen oder Boote und Schiffe als Motive für Rügen Aquarelle oder an Landschaftsmalerei vom Mönchgut. Rügen verzaubert viele Menschen immer wieder mit der Ostsee, dem Bodden, den vielen kleinen Dörfern und Städten, den Wäldern und Stränden. Diesem Zauber kann auch ich mich nicht entziehen und so organisiere ich schon Zeit Jahren die Malreise Faszination Rügen.

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Bei der letzten Malreise hatte uns einige Ausflüge wieder auf die Halbinsel mit den Zickerschen Bergen mit Gager und Groß Zicker unterwegs. Hier ist der Hafen von Gager ein wunderbarer Ort zum Malen und das Pfarrwitwenhaus ist das Ziel fast jeder Malreise. Doch bei einem der Ausflüge hatten wir uns einmal nicht für ein typisches maritimes Motiv entschieden, sondern wir haben wieder einmal die Dorfkirche in Groß Zicker gemalt. Die kleine Dorfkirche in Groß Zicker wurde um 1360 erbaut und ist das älteste Gebäude auf Mönchgut. Der Chorraum der Kirche wurde vermutlich um 1350 gebaut, etwas später das Kirchenschiff. Das Kloster Eldena erwarb 1360 das Mönchgut. Ein Besuch der kleinen Kirche in Groß Zicker lohnt sich, gerade in den Innenräumen kann einige interessante Dinge von der Geschichte des Mönchguts und Rügen entdecken. Zum Malen der Kirche braucht man aber ein wenig Abstand und es ist immer schwierig nicht den Radfahrern und anderen Besuchern nicht im Weg zu stehen. Mit dem alten Friedhof und umgebenen Bäumen ist die alte Kirche ein gutes Motiv für ein Aquarell.  Bei den vergangenen Besuchen auf dem Mönchgut habe wir schon mehrmals die Kirche von Groß Zicker oder die Kirche in Middenhagen gemalt. Dieses Mal ist das Rügen AquarellWurzeln des Mönchguts – Kirche in Groß Zicker“ entstanden.

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Wurzeln des Mönchguts - Kirche in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

Wurzeln des Mönchguts – Kirche in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das  Aquarell von der Kirche in Groß Zicker mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Aquarellkarton Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle. Mehr zu der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier erfahren Sie in dem Artikel für die Zeitschrift Palette.

Ich freue mich schon darauf, wenn nach der Sommerpause die Zeit der Aquarellkurse und Malreisen beginnt. Vielleicht haben Sie ja Lust mich einmal zu begleiten. Ich würde mich freuen., gemeinsam mit Ihnen Rügen malerisch zu entdecken.

Frühling auf Rügen

Frühling auf Rügen

Schnappschüsse  und ein Landschaftsaquarell von den Bergen auf Groß Zicker

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Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Ende April war ich mit einigen Malschülern wieder auf Rügen unterwegs. Im Rahmen der Malreisen „Faszination Rügen“ haben wir von Middelhagen, den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus, das Mönchgut im Frühling erkundet.  Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von Gager, Groß Zicker, Seedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee. Eine solche Aussicht auf das Mönchgut gibt es z.B. beim Ostseebad Göhren oder vom Schafsberg bei Middelhagen. Eine weitere Möglichkeit, um sich einen schönen Überblick zu verschaffen, ist ein Ausflug auf die Zickerschen Berge. Wir sind von der Gaststätte Taun Höft in Richtung der Hagenschen Wiek gewandert. Der kleine Aufstieg lohnt sich. Auf Hügel im Biosphärenreservat Südost-Rügen findet man im Frühling blühende Schlehen und aller Wildwuchs in der Obstblüte, ein Trockenrasen auf dem Schlüsselblumen und Gasnelken blühen. Die erwachende Natur zaubert  frische Farben auf die gesamte Insel. Das Ergebnis ist ein wunderbarer Ausblick von der Zickerschen Bergen auf die erwachen Buchenwälder der Granitz, die ersten gelben Rapsfelder, Middelhagen, Alt Redewitz, Göhren, die Insel Vilm und und … Rügen kann mit seinen Motiven immer wieder die Menschen verzaubern. Diese Möglichkeiten machen die Motivsuche auf den Bergen von Groß Zicker nicht einfach. Entstanden ist das AquarellFrühling auf Rügen“.

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Frühling auf Rügen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Frühling auf Rügen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Für dieses Frühlingsaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht, der erwachenden Natur, den Frühling auf Rügen. Aus meiner Sicht ein gute Wahl für diese neue Rügenaquarell.

Ich werde in den nächsten Tagen sicher noch einige Male über die Malreise berichten, denn es hat Spaß gemacht im Frühling auf Rügen zu malen.

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Herbstanfang © Aquarell von Frank Koebsch

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Ich bin dabei mich auf die nächste Malreise auf die Insel Rügen vorzubereiten. Im Rahmen der Vorbereitungen habe ich heute mit einer Malschülerin telefoniert. Ich schwärmte davon Aquarelle auf Rügen zu malen, egal ob in den Häfen von Groß Zicker, Seedorf, Gager, am Strand von Baabe, beim Pfarrwitwenhaus, beim Ostseebad Göhren, auf den Boddenwiesen von Middelhagen oder dem Schlosspark von Putbus. Alles Ausflüge, die wir bei schönem Wetter auf Rügen gemacht haben und so war es logisch, dass die Malschülerin fragte: Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

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Nun einige der ganz harten Plein Air Maler werden sagen, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung. Aber es macht bei Kälte, Wind und Regen nicht wirklich Spaß draußen zu malen. Bei Regen muss man einpacken und sich ein trocknes Plätzchen suchen. Wenn es nur nieselt und man sich auskennt, findet man vielleicht einen Platz unter einem Dach, wo man malen kann. Eines der Beispiele hierfür war das Malen auf dem Doberaner Kamp im Rahmen einer Malreise nach Kühlungsborn. Aber mehr regnet, hilft dann nur die Flucht. Der Niederschlag tut einem Aquarell nicht gut. Ein Beispiel dafür ist das Aquarell „Regen im Frühling auf dem Bodden von Middelhagen“. Die Regentroffen auf dem Papier hatten für einen dramatischen Himmel gesorgt. Aber ist nicht nur der Niederschlag der stört. Insbesondere die hohe Luftfeuchtigkeit verhindert das Trocknen der Aquarellfarben und verändert das Fließverhalten der Farben auf dem Aquarellpapier. Aber auch Kälte und Wind kann beim Malen unangenehm sein. Auch wenn man warm angezogen ist, kriecht die Kälte beim Malen an einem hoch. Nach ein / zwei Stunden werden die Hände steif, die Füße kalt und spätestens dann macht es keinen Spaß mehr. Einen solchen Tag hatten wir im vergangenen Herbst bei der Landschaftsmalerei auf der Mönchgut erwischt. Wir konnten uns zwar ein windstille Senke suchen, aber gegen die Kälte war dauerhaft kein Kraut gewachsen. Also haben wir abgebaut und bei einem warmen Tee und Kaffee unsere Bilder drinnen fertig gestellt. So ist das Aquarell „Blick auf den Bodden bei Middelhagen“ in zwei Etappen entstanden. Die Schilderungen zeigen, man muss für schlechtes Wetter auf den Malreisen immer eine Ausweichlösung haben. Bei den Malreisen auf Rügen nutzen wir immer eine Ferienwohnung in den zwei idyllischen Landhäusern mit dem Namen „to hus“ von Familie Grünheid. So haben wir  in den Ferienwohnungen in Middelhagen  schon Löwenzahn und  Sonnenblumen als Schlechtwetterprogramm gemalt. Aber meist werden die angefangene Bilder der Malreise bei schlechtem Wetter fertig gestellt. So ist auch bei der letzten Malreise das Aquarell „Herbstanfang“ entstanden. Wir waren unterwegs auf der Suche nach einem Herbstmotiv und haben dann angefangen zu malen. Aber mit den Wolken kam der Wind und wenn es kalt wird beim Malen, hieß es dann wieder einpacken. Die Abschlussarbeiten an unseren Aquarellen wurden dann wieder in der Ferienwohnung in Middelhagen mit viel Spaß realisiert. Es war der letzte Tag unserer Malreise und so haben wir uns alle angefangenen Aquarelle vorgenommen. Es war spannend zu sehen, welche Bilder in den Tagen entstanden sind. Gerit Grünheid eine der Teilnehmerinnen an der Malreise, war auch schon bei der letzten Reise dabei. Sie konnte dann auch einige maritime Aquarelle zeigen, die als Ergebnis von zwei Malreisen auf Rügen entstanden sind. Gerit war sichtlich stolz, ihre Fortschritte in den Bildern zu erkennen.

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Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Als Aquarellpapier für dieses Herbstaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht und Schatten. Aber wie ein Schlechtwetterbild sieht das Aquarell „Herbstanfang“ nicht aus, ihm ist gut bekommen, dass wir unsere Aquarelle in aller Ruhe bei Kaffee und Tee fertig gestellt haben.

Ich freue mich schon auf die nächste Reise auf die Insel Rügen in 10 Tagen und den Frühling an der Ostsee mit passendem Malwetter. Bisher war uns der Wettergott immer gnädig und wir mussten uns nur wenig mit der Frage:

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise? beschäftigen ;-).

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch der Kunstmühle Schwaan

 

Hanka und ich haben das wunderbare Frühlingswetter am vergangenen Wochenende genutzt und waren in Schwaan und Umgebung unterwegs. Das kleine Städtchen an der Warnow vor den Toren Rostocks ist u.a. durch die Künstlerkolonie bekannt geworden. Durch die Anregung des in Schwaan geborenen Franz Bunke entwickelte sich der idyllische Ort Anfang des 20. Jh zur Künstlerkolonie. Auch wenn die Künstlerkolonien meist mit dem 1. Weltkrieg wieder in Vergessenheit geriet, sind in den vergangenen Jahren als Kulturstandorte wieder belebt worden. In Mecklenburg Vorpommern hatten sich es immerhin drei Kolonien – Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan  – gebildet und haben heute wieder ihre kulturelle Ausstrahlung. An der Warnow wird das Andenken in der Kunstmühle Schwaan lebendig gehalten. Zurzeit gibt es dort die Ausstellung

EIN ORT FÜR DIE KUNST

Die Blaue Scheune auf Hiddensee.
Günter Fink und die Malerinnen des Hiddensoer Künstlerinnenbundes.

 

Die Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan - Ein Ort für die Kunst - Die blaue Scheune auf Hiddensee

Für uns war ein Besuch in Schwaan interessant, weil wir auf dieses Weise Werke zweier Künstlerkolonien des Nordens sehen konnten.  Es war spannend die maritimen Landschaftsbilder von Hiddensee und die Plein Air Bilder, die Portraits u.a. von Schwaan zu sehen. Wir waren neugierig, wie andere Maler unsere Heimat gesehen haben und wie sich die Malweisen mit der Zeit verändert haben. Besonders interessant war es für uns, in der Ausstellung von Hiddensee dann auch alte Aquarelle zu entdecken und zu sehen, wie sich Aquarellpapier und –farben mit der Zeit entwickelt haben.

Natürlich haben wir uns im Anschluss auch die ständige Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan mit der Landschaftsmalerei in Mecklenburg sowie die Bilder von Franz Bunke und von Rudolf Bartels angesehen. Meine Favoriten sind immer wieder die Laternenkinder von Rudolf Bartels. Es war ein interessanter Besuch, denn unwillkürlich vergleicht man immer wieder die Bilder mit den eigenen maritimen Aquarellen, unseren Landschaftsbildern und natürlich den Laternenkindern.

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Spaziergang an der Warnow auf den Spuren von Franz Bunke

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Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir das Wetter genutzt und einen Spaziergang auf den Spuren von Franz Bunke u.a. an der Beke und Warnow unternommen. Hierzu gibt es einen ausgeschilderten „Künstlerpfad“, um die Landschaft mit den Augen der Maler auf vergangenen Zeiten zu entdecken. Bei einem solchen Spaziergang kann man auch das wohl bekannteste Landschaftsbild Schwaans, ein Gemälde von Franz Bunke als Fassadenmalerei an den neuen Warnowbrücke sehen.  Schwaaner Unternehmen unterstützen mit dieser wunderbaren Wandmalerei an dem Giebel neben der neuen Warnowbrücke die Kunstmühle.

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Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

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Unser Tipp, besuchen Sie auch einmal Schwaan, die Kunstmühle und entdecken die Wege längs der Beke und der Warnow.

Für uns war ein gelungener Ausflug auf den Spuren der Künstlerkolonie in Schwaan.

Blick auf den Bodden bei Middelhagen (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

31. März 2016 4 Kommentare

Blick auf den Bodden bei Middelhagen –

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ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

Landschaftsmalerei von der Ostsee

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Wenn wir im Rahmen der Malreisen auf Rügen unterwegs sind, dann zieht es die Malschüler zum Malen meist in der Hafen von Gager, Seedorf, Groß Zicker oder an den Strand von Baabe, um Boote und Schiffe  oder Motiven wie das Pfarrwitwenhaus zum Malen. Aber die Insel bietet aber noch viel mehr lohnende Motive, wenn man es mag, maritime Landschaften zu malen. In der Vergangenheit sind   z.B. auf den Boddenwiesen von Middelhagen, bei der Göhrener Dorfkirche die Aussicht auf das Mönchgut, im Schlosspark von Putbus und anderen Stellen Landschaftsaquarelle entstanden. Hier eine Auswahl dieser Rügen Aquarelle.

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Während der letzten Malreise haben wird auf dem Mönchgut auf der Steilküste an der Hagensche Wiek zwischen Middelhagen nach Alt Reddewitz gemalt. Von dem Steilküste dort, bei dem 34 Meter hohen Schafsberg hat man einen wunderbaren Ausblick auf Teile des Mönchguts mit dem Greifswalder Bodden, der Hagenschen Wiek, der Ostsee, den Hügeln von Groß Zicker, Alt Reddewirtz, Middelhagen, GagerGöhren und und … An diesem Tag haben wir uns als Motiv für den Blick auf den Bodden bei Middelhagen entschieden.  Das Bild habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Britannia matt von Hahnemühle. Aus meiner Sicht eine gute Kombination, um ein stimmungsvolles Landschaftsaquarell, wie den „Blick auf den Bodden vor Middelhagen“ zu malen.

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Blick auf den Bodden bei Middelhagen (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

Blick auf den Bodden bei Middelhagen (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

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Vielleicht haben Sie ja auch Lust, auf Rügen zu malen, dann begleiten Sie uns doch im Rahmen einer der Malreise Faszination Rügen.  Ich würde mich freuen, denn das Malen auf Rügen macht Spaß ;-).

Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut

Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut

Impressionen von einer Malreise auf der Insel Rügen

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Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Die Zeit rast. Gerade habe ich Hankas Pastell vom Osterfeuer vorgestellt und von den Aquarellkursen mit den Frühlingsmotiven berichtet und nun wird es schon Zeit, die kommenden Malreisen vorzubereiten. In knapp vier Wochen startet schon wieder die erste Malreise auf die Insel Rügen. Ich freue mich schon auf das Malen auf Rügen. Aber gleichzeitig fällt mir ein, dass ich immer noch nicht über alle Erlebnisse der letzten Malreise berichtet habe. Bei unseren Malreisen auf der Insel Rügen starten wir immer von Middelhagen aus und erkunden von dort aus die nähere oder weitere Ergebung. Ich hatte bereits in einem Rückblick darüber berichtet, dass wir im vergangenen Herbst Boote und Schiffe im Hafen von Seedorf gemalt haben und bei einem weiteren Ausflug nach Putbus, der weißen Stadt auf Rügen gemacht haben. Aber gerade in der unmittelbare Umgebung von Middelhagen auf dem Mönchgut gibt es wunderbare Motive, wie die wunderbaren Häfen von Groß Zicker und Gager, der Strand von Thiessow und Baabe, das Pfarrwitwenhaus von Groß Zicker oder die Aussicht von Göhren auf die Ostsee und den Bodden. Aber auch direkt in Middelhagen kann man interessante Orte zum Malen finden, wie beim Salzhaus auf den Boddenwiesen, den Platz vor der Kirche oder bei den Weiden hinter Middelhagen.

Im Rahmen unserer letzten Reisen sind wir den kleinen Wanderweg zwischen Middelhagen und Alt Reddewitz einige hundert Meter direkt an der Boddenküste bis zum Schafberg an der Steilküste gelaufen. Von dem 34 Meter hohen Schafsberg hat man einen wunderbaren Ausblick auf Teile des Mönchguts mit dem Greifswalder Bodden, der Hagenschen Wiek, der Ostsee, den Hügeln von Groß Zicker, Alt Reddewirtz, Middelhagen, Gager, Göhren und und … Wir haben uns ein Mulde als Windschutz auf dem Schafsberg gesucht und dort gemalt. Es war eines herrliches Erlebnis die verschiedenen Farben, des Wasser auf der Hagenschen Wiek  entsprechend den verschiedenen Wassertiefen, der Strömung, dem Wind und der Sonneneinstrahlung zu entdecken. Das verschiedene Licht veränderte die Farben der Landschaft und des Wassers immer wieder. Spätestens nach dem Einzeichnen der Landmarken auf unseren Blättern mussten wir uns für eine Lichtstimmung entscheiden und die Farben für unsere Landschaftsmalerei festlegen. Für Malschüler mit wenig Erfahrungen bei der Plainair Malerei ist dieses ungewohnt. Als wir die wesentlichen Teile unsere Aquarelle angelegt hatten, wurde uns auch schnell kalt. Denn ob wohl wir in einer Senke standen, setzte uns der Wind auf der Steilküste beim Schafsberg arg zu und dann haben wir uns nach Middelhagen in meine Ferienwohnung zurückgezogen. In den Ferienwohnungen bei der Familie Grünheid meinen Partnern der Malreisen auf Rügen haben wir dann immer eine Schlechtwettervariante, um unsere Bilder fertig zu malen oder etwas Theorie zu machen. Bei einem warmen Tee und Kaffee haben wir dann unsere Aquarelle zu Ende gemalt.

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Es sind an diesem Tag trotz des Windes einige guten Rügenaquarelle von den Landschaften an der Ostsee entstanden. In einem der nächsten Beiträge werde ich mein maritimes Aquarell vorstellen, dass auf dem Schafsberg entstanden ist. Es war ein wunderschöner Herbst, den wir auf Rügen erlebt haben.

Ich freue mich schon auf die kommenden Malreisen und bin gespannt auf die neuen Motive für die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut.

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