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Posts Tagged ‘Landschaftsmalerei’

Herbst auf Rügen und ein Aquarell vom Jagdschloss Granitz

Herbst auf Rügen und

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ein Aquarell vom Jagdschloss Granitz

Aquarelle vom Herbst an der Ostsee

 

Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Malreise Faszinantion Rügen

Der Herbst an der Ostsee ist eine wunderbare Chance Aquarelle zu malen und Herbstaquarelle begeistern von Jahr für Jahr. Im Rahmen der Malreise Faszination Rügen suchen wir Ende September immer wieder schöne Motive für Herbstaquarelle. Im Rahmen dieser Malreisen starten wir von Middelhagen aus und erkunden das Mönchgut und andere Teile der Insel. Bereits ein herbstlichen Spaziergang durch Middelhagen macht Lust zu malen. Aber genauso inspirieren die wunderbaren Farben der Buchenwälder Rügens im Herbst. Lust auf Herbstaquarelle machen aber auch der Herbst im Schlosspark von Putbus, die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz und die vielen Alleen mit den goldenen und kunterbunten Herbstblättern.   Vergangenes Jahr haben wir beim schönem Wetter im Schlosspark von Putbus die Kastanien Allee gemalt. Bei Sturm haben wir den bunten Herbst in unsere Unterkunft in den Ferienwohnungen von Fam. Grünheid gemalt. Dieses ist die Schlechtwetter Variante, wenn uns mal der Herbst in Middelhagen und auf der gesamten Insel im Stich lässt. Dann beginnen wir vor Ort die Skizzen und herbstlichen Rügen Aquarelle und malen diese dann bei warmen Tee und Kaffee in meiner großen Ferienwohnung fertig. So sind auch die Aquarelle „Herbstanfang“, „Middelhagen im Herbst“ und „Blick auf den Bodden bei  Middelhagen“ als Beispiele für die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut entstanden. Aber in diesem Jahr hatten wir im Rahmen der Malreise einen wunderschönen Herbst auf Rügen erlebt. Wir haben den sonnigen Herbst genutzt und haben den „Rügen Summer“ am Bodden, an der Ostsee und in der Granitz gemalt. Doch bevor ich über unsere Ausflüge im Rahmen der Malreise berichte, möchte ich zur Einstimmung ein paar aktuelle Fotos aus Middelhagen und herbstliche Rügen Aquarell der vergangenen Jahre zeigen.

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Ein neues Herbstaquarell vom Jagdschloss Granitz

 

Zwischen Lancken-Granitz und den Ostseebädern Binz und Sellin erstreckt sich auf 982 Hektar das Waldgebiet der Granitz. Gerade im Herbst sind die Buchwälder des Naturschutzgebietes  Granitz einen Ausflug wert. Mitten in dem größten zusammenhängenden Buchen-Mischwaldgebietes Norddeutschlands 3 km südöstlich von Binz befindet sich das Jagdschloß Granitz auf dem 106 m hohen Tempelberg. Wir haben das sonnige Herbstwetter benutzt und sind mit samt unseren Malsachen zum Schloss hochgelaufen. Es war spannend einen Platz zu finden, um das Jagdschloss Granitz mit seinem imposanten Türmen gemeinsam mit den umgebenen Buchen auf das Blatt zu bringen. Aber der Ausflug und das Malen am Jagdschloss haben sich gelohnt. Es sind einige interessante Bilder entstanden. Mein Aquarell „Herbst am Jagdschloss Granitz“ habe ich auf Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle gemalt. Das raue Aquarellpapier erlaubt es, im Zusammenspiel meiner Aquarellfarben von Schmincke die notwendigen Kontrasten für ein solches Herbstbild zu realisieren. Hier ein paar Fotos von unserem Ausflug in die Granitz und mein neues Rügen Aquarell.

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Herbst am Jagdschloss Granitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

Herbst am Jagdschloss Granitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

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In den nächsten Tagen werden ich nach und nach über die anderen Ausflüge im Rahmen der Malreise berichten und die entstandenen maritimen Aquarelle mit den Booten und Schiffen sowie Landschaften von der Ostsee vorstellen. Lassen Sie sich überraschen. Aber eines ist jetzt schon klar, der Ausflug in den Herbst am Jagdschloss Granitz war einer der Höhepunkte unserer Reise 😉

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Blühende Gärten in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell: Blühende Gärten in Groß Zicker

Die Gärten Mönchguts sind wunderbare Motive für Rügen Aquarelle

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Vor einigen Tagen hatte ich über die erste Etappe der Malreise auf Rügen im Mai berichtet. Wir hatten die Bootsfähre Baabe – Moritzdorf gemalt. Der Frühling auf Rügen ist eine wunderbare Jahreszeit, um Aquarelle an der Ostsee zu malen. Wenn man im Rahmen von Malreisen auf Rügen gemeinsam mit Malschülern unterwegs ist, dann stehen meist Boote und Schiffe oder Landschaftsmalerei ganz oben auf der Wunschliste. Beim Malen auf Groß Zicker ist dann noch das Pfarrwitwenhaus Ziel jeder Malreise. Auch in diesem Jahr waren wir auf dem Mönchgut unterwegs und wollten das Pfarrwitwenhaus und die Kirche von Groß Zicker malen.  Leider spielte das Wetter nicht mit und es wurde nichts mit dem Freiluftmalerei. Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise? Wir haben vor Ort die möglichen Motive erkundet, in einer Regenpause ein paar Schnappschüsse gemacht und sind dann in meine Ferienwohnung to Hus nach Middelhagen gefahren. Hier haben wir immer eine Rückzugsposition für schlechtes Wetter während der Malreisen auf Rügen. Da das Pfarrwitwenhaus schon oft Motiv für meine Aquarell war, hatten wir uns für die wunderschönen Bauerngärten auf der Hauptstraße von Groß Zicker entschieden. Ich hatten schon für die Insel- und Bauerngärten in Middelhagen gemalt. Hier ein paar Fotos und Aquarelle von den Gärten auf dem Mönchgut.

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Blühende Gärten in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blühende Gärten in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es war ein spannendes Unterfangen, die ganzen Blumen und Blüten in den Bauerngärten Groß Zicker zu malen. Entstanden ist das Rügen Aquarell „Blühende Gärten Groß Zicker“. Gemalt habe ich das Bild auf Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle. Das raue Aquarellpapier erlaubt es im Zusammenspiel meiner Aquarellfarben von Schmincke, die notwendigen Kontrasten in den Gärten.

Ich werde in den nächsten Tagen über die weiteren Etappen unsere Malreise auf Rügen berichten und ihnen zeigen, welche Bilder wir bei schönen Wetter gemalt haben. Vielleicht habe Sie ja Lust uns in Zukunft zu begleiten und Aquarelle auf Rügen zu malen, dann finden Sie hier die Termine für die Malreisen.

Das Aquarell „Blühende Gärten in Groß Zicker“ macht auf jeden Fall Lust auf die kommenden Reisen.

 

Start in die Plein Air Saison

Start in die Plein Air Saison

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Vorfreude auf die Aquarellkurse und Malreisen in der Natur

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Es wird immer wärmer draußen. Mit dem Frühlingsanfang in der vergangenen Woche und dem Umstellen auf die Sommerzeit wird uns im Kalender angezeigt, dass mit der Freiluftsaison wirklich losgehen kann. Am letzten Märzwochenende begrüßt uns der Frühling mit fantastischen Wetter. Einen Teil der Menschen zieht es gleich in die Gärten. Die Schar der Gärtner wächst mit der Anzahl der Frühlingsblüher. Zuerst waren es nur die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge aber in zwischen kommen die ersten Magnolienblüten als Frühlingsboten dazu. Nun ich habe nicht wirklich einen grünen Daumen für das Gärtnern. Mich interessieren die Blüten und die erwachende Natur viel mehr als Motive für unsere Aquarelle. Mit den Monaten April und Mai startet bei mir auch die Saison der Freiluftmalerei. Ich freue mich immer wieder ganz besonders, wenn es in diesen Monaten mit den Aquarellkursen und den Malreisen in der Natur losgeht. Besonders gerne denke ich die Kurse in den vergangenen Jahren wie an das Plein Air Malen im Schloßpark Wiligrad, im Freiluftmuseum Mueß am Schweriner See oder bei den Pinguinen im Rostocker Zoo u.a. zurück.

Auch in diesem Jahr habe ich einige Angebote für die Saison der Freiluftmalerei erarbeitet. Starten werden wir am 08. April 2017 mit dem Kurs

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hatten die Künstlerkolonien ihre Blütezeit. Maler und Malerinnen trafen sich an verschiedenen Orten auf dem Land, um dem Leben in den grauen Städten zu entfliehen. Eine der Künstlerkolonien im Norden Deutschland war Schwaan. Hier entstanden in dieser Zeit eine Vielzahl von wunderbaren Landschaftsmotiven z. B. an der Beke und der Warnow.

Die Volkshochschule der Hansestadt Rostock, unser Kursleiter Frank Koebsch und das Kunstmuseum Schwaan möchten Sie einladen, sich auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan zu begeben. Wir treffen uns am 8. April 2017 um 10:00 Uhr am Kunstmuseum und werden dann die Landschaft längs der Beeke erkunden und skizzieren. Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden werden wir in den Atelierräumen des Kunstmuseums aus unseren Skizzen Landschaftsaquarelle malen. Hierbei werden wir in der Ausstellung des Kunstmuseums nach Anregungen in der Motivgestaltung bei den Malern und Malerinnen der Künstlerkolonie suchen. Freuen Sie sich auf einen interessanten Aquarellkurs in Schwaan.

Das Angebot war sogar der Ostsee Zeitung ein kleiner Artikel wert. Also überlegen Sie nicht lange und melden Sie sich direkt über die Seite der VHS Rostock an. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch in Schwaan.

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Weiter geht es am 30. April 2017 mit dem Malkurs:

Freiluftmalerei: Frühling im Botanischen Garten der Universität Rostock 

 

Der Botanische Garten Rostocks ist eine grüne Oase mit ca. 10.000 Pflanzen auf 7,8 ha mitten in der City. Im Frühling erwacht die Natur Stück für Stück und verändert ständig das Aussehen des Gartens. In dieser Zeit kann man eine wunderbare Vielfalt von Blüten und Blumen in den verschiedenen Biotopen erleben. Gleichzeitig bilden der natürliche Bachlauf, der Japangarten mit denkmalgeschütztem Reetdachhaus, die verschiedenen Gehölze und stattlichen Bäume eine malerische Kulisse.

Lassen Sie uns den Botanischen Garten Rostock im Frühling entdecken und vor Ort Blumen und Blüten sowie Landschaften als Aquarelle malen.

 

Buchen können Sie den Aquarellkurs über die Seite der VHS Rostock. Je nach Wetterentwicklung können Ende April blühende WiesenRhododendren im Japangarten, blühende Sträucher, Bäume, vielfältige Obstblüten und wunderschöne Landschaftsmotive rund um den Bach und den Teich finden. Damit Sie meinem Frühlingtraum von einem Aquarellkurs im Botanischen Garten Rostock folgen können, hier paar meiner Aquarelle mit Blumen und Blüten und ein paar Fotos von vergangen Malkursen in Gärten und Parks.

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Malreise auf die Insel Rügen

 

Danach freue ich mich schon auf den Start unserer Malreise auf der Insel Rügen. Vom 01. bis zum 06. Mai 2017 möchte ich gemeinsam mit Malschülern den Frühling auf Rügen entdecken. Die Malreisen „Faszination Rügen“ nach Middelhagen im Frühling und Herbst sind schon eine kleine Tradition. Von den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus erkunden wir das Mönchgut im Frühling. Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von GagerGroß ZickerSeedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee.

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite.

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Von der Insel geht es nahtlos nach Kühlungsborn. Hier startet am 07. Mai 2017 das

Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Von der Idee eines Plein Air Festival an der Ostsee bis zum heuten Stand der Vorbereitungen war eine spannende Zeit. Ich freue mich auf die Woche vom 07. bis zum 14. Mai, denn nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Starten werden wir von Montag bis Mittwoch mit acht verschiedenen Workshops bevor wir dann am Donnerstag und Freitag an verschiedenen Malorten im freien Malen Zeichnungen und Bilder erstellen werden, die im Rahmen der Abschlussausstellung in Kunsthalle Kühlungsborn gezeigt werden. Die Zeitschrift „Mein Kreativ Atelier“ berichtete über das Plein Air Festival 2017 mit den Dozenten der Workshops uva.

Weitere Informationen und die Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Festivals.

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Für mich geht es am Wochenende vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2017 mit der

Malreise Faszination Ostsee

in Kühlungsborn weiter. Hier einige Impressionen und Fotos von dieser Malreise in denr vergangenen Jahren

 

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite. Wenn Sie an diesem Angebot Interesse haben, warten Sie nicht zu lange, denn momentan ist nur noch ein Platz frei.

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Es wird eine spannende Plein Air Saison und ich freue mich gemeinsam mit Ihnen an der Ostsee, in Schwaan oder dem Botanischen Garten zu malen. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen maritime Aquarelle, Bilder von den Häfen, Dörfern und Städten, Landschaften oder nur einfach Blumen und Blüten oder Möwen zu malen.

 

Wurzeln des Mönchgut – Kirche von Groß Zicker

20. August 2016 4 Kommentare

Wurzeln des Mönchgut – Kirche von Groß Zicker

Die Kirche von Groß Zicker als Aquarelle

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Wenn man zum Aquarelle auf Rügen malt, dann denken die meisten an Möwen oder Boote und Schiffe als Motive für Rügen Aquarelle oder an Landschaftsmalerei vom Mönchgut. Rügen verzaubert viele Menschen immer wieder mit der Ostsee, dem Bodden, den vielen kleinen Dörfern und Städten, den Wäldern und Stränden. Diesem Zauber kann auch ich mich nicht entziehen und so organisiere ich schon Zeit Jahren die Malreise Faszination Rügen.

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Bei der letzten Malreise hatte uns einige Ausflüge wieder auf die Halbinsel mit den Zickerschen Bergen mit Gager und Groß Zicker unterwegs. Hier ist der Hafen von Gager ein wunderbarer Ort zum Malen und das Pfarrwitwenhaus ist das Ziel fast jeder Malreise. Doch bei einem der Ausflüge hatten wir uns einmal nicht für ein typisches maritimes Motiv entschieden, sondern wir haben wieder einmal die Dorfkirche in Groß Zicker gemalt. Die kleine Dorfkirche in Groß Zicker wurde um 1360 erbaut und ist das älteste Gebäude auf Mönchgut. Der Chorraum der Kirche wurde vermutlich um 1350 gebaut, etwas später das Kirchenschiff. Das Kloster Eldena erwarb 1360 das Mönchgut. Ein Besuch der kleinen Kirche in Groß Zicker lohnt sich, gerade in den Innenräumen kann einige interessante Dinge von der Geschichte des Mönchguts und Rügen entdecken. Zum Malen der Kirche braucht man aber ein wenig Abstand und es ist immer schwierig nicht den Radfahrern und anderen Besuchern nicht im Weg zu stehen. Mit dem alten Friedhof und umgebenen Bäumen ist die alte Kirche ein gutes Motiv für ein Aquarell.  Bei den vergangenen Besuchen auf dem Mönchgut habe wir schon mehrmals die Kirche von Groß Zicker oder die Kirche in Middenhagen gemalt. Dieses Mal ist das Rügen AquarellWurzeln des Mönchguts – Kirche in Groß Zicker“ entstanden.

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Wurzeln des Mönchguts - Kirche in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

Wurzeln des Mönchguts – Kirche in Groß Zicker (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das  Aquarell von der Kirche in Groß Zicker mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Aquarellkarton Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle. Mehr zu der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier erfahren Sie in dem Artikel für die Zeitschrift Palette.

Ich freue mich schon darauf, wenn nach der Sommerpause die Zeit der Aquarellkurse und Malreisen beginnt. Vielleicht haben Sie ja Lust mich einmal zu begleiten. Ich würde mich freuen., gemeinsam mit Ihnen Rügen malerisch zu entdecken.

Frühling auf Rügen

Frühling auf Rügen

Schnappschüsse  und ein Landschaftsaquarell von den Bergen auf Groß Zicker

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Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Malreise Faszinantion Rügen 2015 und 2016

Ende April war ich mit einigen Malschülern wieder auf Rügen unterwegs. Im Rahmen der Malreisen „Faszination Rügen“ haben wir von Middelhagen, den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus, das Mönchgut im Frühling erkundet.  Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von Gager, Groß Zicker, Seedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee. Eine solche Aussicht auf das Mönchgut gibt es z.B. beim Ostseebad Göhren oder vom Schafsberg bei Middelhagen. Eine weitere Möglichkeit, um sich einen schönen Überblick zu verschaffen, ist ein Ausflug auf die Zickerschen Berge. Wir sind von der Gaststätte Taun Höft in Richtung der Hagenschen Wiek gewandert. Der kleine Aufstieg lohnt sich. Auf Hügel im Biosphärenreservat Südost-Rügen findet man im Frühling blühende Schlehen und aller Wildwuchs in der Obstblüte, ein Trockenrasen auf dem Schlüsselblumen und Gasnelken blühen. Die erwachende Natur zaubert  frische Farben auf die gesamte Insel. Das Ergebnis ist ein wunderbarer Ausblick von der Zickerschen Bergen auf die erwachen Buchenwälder der Granitz, die ersten gelben Rapsfelder, Middelhagen, Alt Redewitz, Göhren, die Insel Vilm und und … Rügen kann mit seinen Motiven immer wieder die Menschen verzaubern. Diese Möglichkeiten machen die Motivsuche auf den Bergen von Groß Zicker nicht einfach. Entstanden ist das AquarellFrühling auf Rügen“.

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Frühling auf Rügen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Frühling auf Rügen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Für dieses Frühlingsaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht, der erwachenden Natur, den Frühling auf Rügen. Aus meiner Sicht ein gute Wahl für diese neue Rügenaquarell.

Ich werde in den nächsten Tagen sicher noch einige Male über die Malreise berichten, denn es hat Spaß gemacht im Frühling auf Rügen zu malen.

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

Herbstanfang © Aquarell von Frank Koebsch

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Ich bin dabei mich auf die nächste Malreise auf die Insel Rügen vorzubereiten. Im Rahmen der Vorbereitungen habe ich heute mit einer Malschülerin telefoniert. Ich schwärmte davon Aquarelle auf Rügen zu malen, egal ob in den Häfen von Groß Zicker, Seedorf, Gager, am Strand von Baabe, beim Pfarrwitwenhaus, beim Ostseebad Göhren, auf den Boddenwiesen von Middelhagen oder dem Schlosspark von Putbus. Alles Ausflüge, die wir bei schönem Wetter auf Rügen gemacht haben und so war es logisch, dass die Malschülerin fragte: Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise?

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Nun einige der ganz harten Plein Air Maler werden sagen, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung. Aber es macht bei Kälte, Wind und Regen nicht wirklich Spaß draußen zu malen. Bei Regen muss man einpacken und sich ein trocknes Plätzchen suchen. Wenn es nur nieselt und man sich auskennt, findet man vielleicht einen Platz unter einem Dach, wo man malen kann. Eines der Beispiele hierfür war das Malen auf dem Doberaner Kamp im Rahmen einer Malreise nach Kühlungsborn. Aber mehr regnet, hilft dann nur die Flucht. Der Niederschlag tut einem Aquarell nicht gut. Ein Beispiel dafür ist das Aquarell „Regen im Frühling auf dem Bodden von Middelhagen“. Die Regentroffen auf dem Papier hatten für einen dramatischen Himmel gesorgt. Aber ist nicht nur der Niederschlag der stört. Insbesondere die hohe Luftfeuchtigkeit verhindert das Trocknen der Aquarellfarben und verändert das Fließverhalten der Farben auf dem Aquarellpapier. Aber auch Kälte und Wind kann beim Malen unangenehm sein. Auch wenn man warm angezogen ist, kriecht die Kälte beim Malen an einem hoch. Nach ein / zwei Stunden werden die Hände steif, die Füße kalt und spätestens dann macht es keinen Spaß mehr. Einen solchen Tag hatten wir im vergangenen Herbst bei der Landschaftsmalerei auf der Mönchgut erwischt. Wir konnten uns zwar ein windstille Senke suchen, aber gegen die Kälte war dauerhaft kein Kraut gewachsen. Also haben wir abgebaut und bei einem warmen Tee und Kaffee unsere Bilder drinnen fertig gestellt. So ist das Aquarell „Blick auf den Bodden bei Middelhagen“ in zwei Etappen entstanden. Die Schilderungen zeigen, man muss für schlechtes Wetter auf den Malreisen immer eine Ausweichlösung haben. Bei den Malreisen auf Rügen nutzen wir immer eine Ferienwohnung in den zwei idyllischen Landhäusern mit dem Namen „to hus“ von Familie Grünheid. So haben wir  in den Ferienwohnungen in Middelhagen  schon Löwenzahn und  Sonnenblumen als Schlechtwetterprogramm gemalt. Aber meist werden die angefangene Bilder der Malreise bei schlechtem Wetter fertig gestellt. So ist auch bei der letzten Malreise das Aquarell „Herbstanfang“ entstanden. Wir waren unterwegs auf der Suche nach einem Herbstmotiv und haben dann angefangen zu malen. Aber mit den Wolken kam der Wind und wenn es kalt wird beim Malen, hieß es dann wieder einpacken. Die Abschlussarbeiten an unseren Aquarellen wurden dann wieder in der Ferienwohnung in Middelhagen mit viel Spaß realisiert. Es war der letzte Tag unserer Malreise und so haben wir uns alle angefangenen Aquarelle vorgenommen. Es war spannend zu sehen, welche Bilder in den Tagen entstanden sind. Gerit Grünheid eine der Teilnehmerinnen an der Malreise, war auch schon bei der letzten Reise dabei. Sie konnte dann auch einige maritime Aquarelle zeigen, die als Ergebnis von zwei Malreisen auf Rügen entstanden sind. Gerit war sichtlich stolz, ihre Fortschritte in den Bildern zu erkennen.

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Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

Herbstanfang (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Als Aquarellpapier für dieses Herbstaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht und Schatten. Aber wie ein Schlechtwetterbild sieht das Aquarell „Herbstanfang“ nicht aus, ihm ist gut bekommen, dass wir unsere Aquarelle in aller Ruhe bei Kaffee und Tee fertig gestellt haben.

Ich freue mich schon auf die nächste Reise auf die Insel Rügen in 10 Tagen und den Frühling an der Ostsee mit passendem Malwetter. Bisher war uns der Wettergott immer gnädig und wir mussten uns nur wenig mit der Frage:

Was macht man bei schlechtem Wetter auf einer Malreise? beschäftigen ;-).

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie

Besuch der Kunstmühle Schwaan

 

Hanka und ich haben das wunderbare Frühlingswetter am vergangenen Wochenende genutzt und waren in Schwaan und Umgebung unterwegs. Das kleine Städtchen an der Warnow vor den Toren Rostocks ist u.a. durch die Künstlerkolonie bekannt geworden. Durch die Anregung des in Schwaan geborenen Franz Bunke entwickelte sich der idyllische Ort Anfang des 20. Jh zur Künstlerkolonie. Auch wenn die Künstlerkolonien meist mit dem 1. Weltkrieg wieder in Vergessenheit geriet, sind in den vergangenen Jahren als Kulturstandorte wieder belebt worden. In Mecklenburg Vorpommern hatten sich es immerhin drei Kolonien – Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan  – gebildet und haben heute wieder ihre kulturelle Ausstrahlung. An der Warnow wird das Andenken in der Kunstmühle Schwaan lebendig gehalten. Zurzeit gibt es dort die Ausstellung

EIN ORT FÜR DIE KUNST

Die Blaue Scheune auf Hiddensee.
Günter Fink und die Malerinnen des Hiddensoer Künstlerinnenbundes.

 

Die Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan - Ein Ort für die Kunst - Die blaue Scheune auf Hiddensee

Für uns war ein Besuch in Schwaan interessant, weil wir auf dieses Weise Werke zweier Künstlerkolonien des Nordens sehen konnten.  Es war spannend die maritimen Landschaftsbilder von Hiddensee und die Plein Air Bilder, die Portraits u.a. von Schwaan zu sehen. Wir waren neugierig, wie andere Maler unsere Heimat gesehen haben und wie sich die Malweisen mit der Zeit verändert haben. Besonders interessant war es für uns, in der Ausstellung von Hiddensee dann auch alte Aquarelle zu entdecken und zu sehen, wie sich Aquarellpapier und –farben mit der Zeit entwickelt haben.

Natürlich haben wir uns im Anschluss auch die ständige Ausstellung in der Kunstmühle Schwaan mit der Landschaftsmalerei in Mecklenburg sowie die Bilder von Franz Bunke und von Rudolf Bartels angesehen. Meine Favoriten sind immer wieder die Laternenkinder von Rudolf Bartels. Es war ein interessanter Besuch, denn unwillkürlich vergleicht man immer wieder die Bilder mit den eigenen maritimen Aquarellen, unseren Landschaftsbildern und natürlich den Laternenkindern.

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Spaziergang an der Warnow auf den Spuren von Franz Bunke

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Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir das Wetter genutzt und einen Spaziergang auf den Spuren von Franz Bunke u.a. an der Beke und Warnow unternommen. Hierzu gibt es einen ausgeschilderten „Künstlerpfad“, um die Landschaft mit den Augen der Maler auf vergangenen Zeiten zu entdecken. Bei einem solchen Spaziergang kann man auch das wohl bekannteste Landschaftsbild Schwaans, ein Gemälde von Franz Bunke als Fassadenmalerei an den neuen Warnowbrücke sehen.  Schwaaner Unternehmen unterstützen mit dieser wunderbaren Wandmalerei an dem Giebel neben der neuen Warnowbrücke die Kunstmühle.

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Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

Gemälde von Franz Bunke an der Warnowbrücke in Schwaan (c) Frank Koebsch

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Unser Tipp, besuchen Sie auch einmal Schwaan, die Kunstmühle und entdecken die Wege längs der Beke und der Warnow.

Für uns war ein gelungener Ausflug auf den Spuren der Künstlerkolonie in Schwaan.

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