Unsere Sternzeichen in Berlin

Unsere Sternzeichen in Berlin

Eine Ausstellung und Lesung zu unserem Sternzeichen Buch mit Annette Pehnt als Autorin

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Wir (Petra RauKerstin MempelSusanne Haun und ich) bereiten die letzte Ausstellung des Jahres vor. Wir wollen zum Abschluss des Jahres noch einmal unsere Sternzeichen in Berlin zeigen. Es ist in diesem Jahr die dritte Ausstellung im Rahmen unseres Ausstellungs- und Buchprojekt Faszination Sternzeichen. Wir hatten bisher unsere Sternzeichen in der Galerie Severina in Bad Doberan und in der Rostocker Altstadt Galerie gezeigt. Nun wandern unsere Zeichnungen, Bilder und Aquarelle zu den Tierkreiszeichen nach Berlin. Susanne Haun hat mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. die Ausstellung abgestimmt. Dieses Mal werden Susanne und Kerstin Mempel die Bilder hängen. Am  22. November werden Susanne, Kerstin und ich die Ausstellung eröffnen. Ich freue mich schon sehr darauf mich mit den Besuchern über Kuckucksuhr und Pfingstochsen als Sternzeichen zu unterhalten ;-). Als weiteren Höhepunkt wird es an diesem Abend noch eine Lesung aus unserem Sternzeichenbuch geben. Ein Höhepunkt deshalb, weil ich die Texte, die Annette Pehnt als Autorin zu unsere Interpretation der Sternezeichen geschrieben hat, mag. Mit dieser Meinung bin ich nicht ganz alleine, denn die Lesungen aus unserem Sternzeichbuch wie z.B. in der Galerie Faszination Art, in dem Stapelfelder Kulturkreis, … haben die Zuhörer fasziniert. 😉

Sternzeichenausstellung in Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. in Berlin
Sternzeichenausstellung in Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. in Berlin

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Ich würde mich freuen, Sie am 22. November an 18.00 Uhr  im Rahmen der Veranstaltung des Kultur-Café im

Nachbarschaftsheim Schöneberg, Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin

begrüßen zu können. Es ist der ideale Zeitpunkt sich über den Wechsel der Sternzeichen vom Skorpion zum Schützen auszutauschen. Zur Einstimmung auf den Abend habe ich deshalb unsere Aquarelle, Bilder und Zeichnungen zu den Sternzeichen Skorpion und Sternzeichen Schützen herausgesucht.

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Viel Spaß mit unseren Sternzeichen in Berlin.

Vernissage (4)

Wie wichtig sind Gespräche in einer guten Atmosphäre bei der Ausstellungseröffnung?

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Ich hatte in den vergangenen Beiträgen

ein paar meiner Gedanken und Erfahrungen beschrieben und auf den Artikel von  Katharina Knieß  „Im Fokus: Das Publikum – über Sinn, Unsinn und Grenzen von Vernissage Begleitprogrammen“ in der atelier  –  die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler 6 / 2010, S. 14 ff Bezug genommen.

Auch wenn in dem Artikel auf S. 16 Künstler und Galeristen mit der Aussage zitiert werden, dass das Engagement von Redner, Musik oder Lesung nicht verkaufssteigernd ist, kann ich diese Aussage aus meiner Sicht nicht teilen. Ich bin der Meinung, dass eine Ausstellungseröffnung mit einer passenden Umrahmung und Eröffnungsrede neben einer guten Ankündigung und Einladung für die Ausstellung einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg der Vernissage oder gar der Ausstellung hat – ob man es wahr haben will oder nicht. 😉

So kann ich mich viel mehr mit folgender Aussage in dem Artikel auf S. 16 identifizieren:

„… dass mehr Publikum kommt und der Raum belebt wird, wenn man es als zusätzlichen Programmpunkt während der Ausstellungsdauer anbietet, denn Musik zur Eröffnung stellt eine spezielle Atmosphäre  her.“

Meine Erfahrung ist, dass bei einer guten Vernissage sich nicht nur die Gäste gut unterhalten, sondern auch mit den Künstlern und den Galeristen ins Gespräch kommen. Auch wenn sich beim ersten Mal nichts ergibt, hat man so als Künstler und Galerist eine größere Chance bei Kunden und Interessenten nachzusetzen. Zu Sammlern oder Menschen, die mehrmals schon Kunst gekauft, muss man sowie so regelmäßig den Kontakt suchen. Die Chance ergibt ohne diese Gespräche nicht… 😉

Außerdem hat sich bei uns gezeigt und so wird es auch von vielen anderen Künstlern erzählt, man verkauft am besten im Rahmen der Ausstellungseröffnung. Wenn dieses so ist, woran mag dieses liegen? Wie sind Ihre Erfahrungen als Kunstliebhaber oder Künstler?

Hier ein paar Schnappschüsse von Gesprächen von mir während Ausstellungseröffnungen.

Besucher der Vernissage 3 (c) Ullli Schwenn
Besucher der Vernissage 3 (c) Ullli Schwenn
v.l.: Martin Gartzke (Leiter NDR-Presse und Information), Frank Koebsch, Hanka Koebsch und Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat) © NDR
v.l.: Martin Gartzke (Leiter NDR-Presse und Information), Frank Koebsch, Hanka Koebsch und Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat) © NDR
Begrüßung
Begrüßung

P.S. Danke an Katarna Knieß und die Zeitschrift atelier für den guten Artikel.

Vernissage (2)

Musik oder eine Lesung in der Ausstellungseröffnung?

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Ich hatte in dem vorangegangenen Artikel das „Ritual“ für die Ausstellungseröffnung beschrieben. Ich bin der Meinung, dass dieses Ritual neben einer guten Ankündigung und Einladung für die Ausstellung einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg der Vernissage oder gar der Ausstellung hat – ob man es wahr haben will oder nicht. 😉

Nur gibt es hierzu ganz unterschiedliche Meinungen oder Geschmäcker unter den Besuchern genauso wie unter den Ausstellungsorganisatoren. Deshalb war es für mich interessant in der atelier –  die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler 6 / 2010, S. 14 ff der Artikel „Im Fokus: Das Publikum – über Sinn, Unsinn und Grenzen von Vernissage Begleitprogrammen“ zu lesen.  Die Autorin Katharina Knieß geht auf drei Seiten auf die verschiedenen Möglichkeiten von Begleitprogrammen ein. Sie klammert am Beginn ihres Artikels gleich Performances oder Aktionen, die Teil der Ausstellung sind, aus. Sie geht viel mehr auf die Möglichkeiten ein, in einer Vernissage mit Musik, mit einer Lesung und einer Einführungsrede zu agieren.

Geschickt baut sie in den Artikel Bespiele, Meinungen von Galeristen, ausstellenden Künstler, Musikern und Lesenden ein. Der Artikel gibt kein allgemeingültiges Rezept sondern weist geschickt darauf hin, was beachtet werden sollte. Klar müssen das Begleitprogramm (Lesung, musikalische Umrahmung, Rede) zu den Räumlichkeiten und der Ausstellung passen. Aber selbst wenn dieses gegeben ist, scheint das Thema Musik zur Vernissage ein heikles zu sein. In dem Artikel habe ich Meinungen von Beratern und Galeristen gefunden, die besagen

  • Begleitmusik lenke von der Kunst ab und
  • Musik ist problematisch, Musik passe nicht zu einem auf Malerei fokussierten Galerieprogramm.

Auch wenn ich kein Liebhaber von „experimenteller“ Musik bei Ausstellungseröffnungen bin, kenne ich sehr gute Beispiele von musikalischen Umrahmungen, egal ob in Galeriebetrieben oder anderen Ausstellungsorten. Lesenswert sind in diesem Zusammenhang die Aussagen des Musikers Reinhard Köhler, der „Klanglandschaften zu Bildender Kunst“ mit „E-Bass, Elektronik und Experiment“, Musik speziell zu Vernissagen anbietet. Also schauen Sie mal in die Zeitschrift. Ich mache kein Hehl daraus, ich bin ein Freund von einer passenden musikalischen Umrahmung einer Ausstellungseröffnung.

Persönlich habe ich aber schlechte Erfahrungen mit Lesungen im Rahmen einer Ausstellungseröffnung gemacht. Dieses mag an meinem Geschmack liegen, aber vielleicht auch an dem Erlebten. Begrüßung des Galeristen, danach eine Lesung, danach die Eröffnungsrede, vielleicht noch ein Teil der Lesung, dann ein paar Dankesworte der Künstler… Dieses spannend zu machen, ist eine Herausforderung 😉

Welche guten oder schlechten Beispiele kennen Sie? Ich würde mich über Feedback freuen.

Ein klasse Duo (c) Arvo Wichman
Ein klasse Duo (c) Arvo Wichman
Schülerinnen der Kreismusikschule Flotow
Schülerinnen der Kreismusikschule Flotow

 

Der Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck

Die Enden der Welt – Bilder in Worten

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Kennen Sie den Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck? Nun ich habe mir diesen Unterschied von Roger Willemsen erklären lassen und dieses gemeinsam mit ca. 400 Menschen in einer Lesung in Thalia in der Rostocker City in der Breiten Straße.

Roger Willemsen las aus seinem neuen Buch „Die Enden der Welt“. Es war eine sehr kurzweilige Lesung. Denn Roger Willemsen versteht es mit Worten nicht nur Geschichten zu erzählen. Er spielt mit einer phantastischer Leichtigkeit mit Worten, mit Vergleichen. So erzählt er Geschichten nicht nur von Landschaften und schon gar nicht von Sehenswürdigkeiten. Sondern er erzählt poentiert und stilsicher Geschichten von Menschen an den verschiedenen Enden der Welt.  Es war ein kurzweiliges Erlebnis. Haben ich Sie neugierig gemacht, dann finden Sie auf Amazon ein Interview mit Roger Willemsen oder auf den Seiten von NDR Kultur weitere Informationen.

Doch nun zurück zur Frage:  Kennen Sie den Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck? Ich habe mir über diese Frage nie Gedanken gemacht. So war es schon interessant mal von einem „Branchenfremden“ eine Erklärung zu hören. Na klar ging es bei Roger Willemsen nicht um Aspekte der Malerei. Er nutze den Vergleich zwischen Kartoffeldruck und Aquarell, um in Plauderton bildlich zu erklären, warum er die Geschichte über den Nordpol nicht  lesen konnte. Die Geschichte über den Nordpol mäandert in viele andere Geschichte – halt wie die Verläufe der Farben in der Aquarellmalerei. Andere Geschichte sind klarer umrissen – wie beim Kartoffeldruck. So hörten wir in der Lesung die Geschichte eines Besuches in einem Bordell in Bombay.  Ca. 12 Minuten lang und in der Handlung relativ klar umrissen ;-).

Kennen Sie den Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck ;-)
Kennen Sie den Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck 😉

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Interessiert Sie das Aquarell mit den „mäanderen“ Farbverläufen, dann finden Sie dieses Aquarell mit weiteren Distel Bildern hier.

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P.S.: Was verbinden Sie mit dem Wort „mäandern“? Ich kenne es im Zusammenhang mit Flüssen, die sich durch die Landschaft winden, Auen umschließen, sich schlängeln, sich krümmen… Nun in dem Vergleich mit dem Aquarell wird aber der Begriff mäandern in einem ganz anderen Sinn gebraucht. Hier mal einige andere Beispiele für die Nutzung des Wortes mäandern. Also man lernt nie aus.

P.S.S: Ich mich bisher nie mit dem Unterschied zwischen Aquarell und Kartoffeldruck auseinander gesetzt. Ich habe ich mich mit der Frage beschäftigt: Was zeichnet ein gutes Aquarell aus? 😉