Am Hohen Ufer (c) Aquarell von Max Struwe

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

 

Aktuelle Informationen zum Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Immer noch kämpfen wir gegen das Corona Virus und etliche beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierung von Mecklenburg – Vorpommern sind bis zum 19. April terminiert. Aus diesem Grund hat gestern die Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn informiert, dass sie davon ausgeht, dass das Plein Air Festival vom 03. bis zum 10. Mai 2020 stattfindet. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir nach dem 19. April 2020 diese Einschätzung aufrechterhalten können. Denn mit dem Start der Plein Air Saison sind für viele Malschüler und mich die Malreisen Faszination Ostsee und Rügen verbunden.  Jetzt heißt es Abstand halten und hoffen.

Ich hatte in den vergangenen Tagen und Wochen begonnen, die Dozenten für die Workshops in den ersten drei Tagen des Festivals vorzustellen. Ich hatte bereits Artikel über

Max Struwe
Max Struwe

veröffentlicht. Heute ich möchte ich Ihnen Max Struwe vorstellen. Max begleitet das Festival für Aquarellmalerei das erste Mal und ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit ihm. Der Grund hierfür ist ganz einfach, denn vor fast 20 Jahren hatte Max Hanka und mich bei unseren „ersten“ ernsthaften Schritten bei Aquarellmalerei begleitet. Ohne ihn würden unsere Aquarelle sicher anders aussehen. Heute sind Max und ich Kollegen und teilen unsere Leidenschaft den Umgang mit Aquarellfarben und –papier, für Aquarellkurse und Malreisen. Wir haben während der gesamten Zeit immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht und uns ausgetauscht. Max hat z.B. immer wieder einmal unsere Ausstellungen besucht und ich hatte ab und zu Max in seinem Warnemünder Atelier besucht. Was mich bei einem solchen Besuch ganz besonders beeindruckt hatte, war das riesige Rügen Aquarell von Max. Er hatte auf 24 Blöcken mit dem Aquarellpapier Anniversary Edition von Hahnemühle in dem Format 30 x 40 cm dieses Motiv gemalt. Ein beeindruckendes Bild 😉. In diesem Jahr gestaltet Max Struwe bei unserem Festival den Workshop

 

Licht und Schatten im Aquarell

 

Hier die Beschreibung des Workshops:

“Sonnige und räumliche Aquarelle zu malen, ist das Ziel dieses Workshops an der Ostsee. Dies gelingt uns, indem wir die dunklen Schatten auf sonnenbeschienenen Wegen, Wiesen, Stränden, Steilküsten und Körpern bewusst sehen und sie entsprechend auf die hellen, in warmen Farben gehaltenen Farbflächen unserer Bilder setzen.

Die Bäderarchitektur Kühlungsborns und die alten Klostermauern in Bad Doberan geben uns neben den Motiven an der Ostsee besondere Möglichkeiten, um mit Licht und Schatten in den Aquarellen zu spielen.

Durch eine starke Differenzierung der Dunkelheiten auf einem sonnenbeschienenen Objekt wirkt dieses plastisch. Durch kühle, dunkle Schatten auf lichtem Untergrund entsteht der Eindruck eines Frühlingstages.”

 

Zur Einstimmung auf das Festival und den Workshop von Max Struwe zeige ich ein paar seiner Aquarelle, die an der Ostsee entstanden sind.

 

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Max Struwe den Austausch mit den anderen Kollegen und den vielen Besuchern des Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Die Idee für dieses Festival ist es, Menschen, die sich für das Malen und Zeichnen interessieren, zusammen zu führen und eine Plattform zum Lernen, Austausch und Ausstellen an der Ostsee zu geben. Im Rahmen der Festivalwoche bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Workshops, Seminare, Vorträge, Vorführungen und als Höhepunkt eine Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Das Festival richtet sich

    • an Besucher, die Künstlern über die Schulter schauen, in Vorträge mehr über die Künstler und Kunst erfahren und die eine interessante Ausstellung besuchen wollen,
    • an Mal- und Zeichenschüler, die Ihr Wissen in einzelnen Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, sich mit anderen Teilnehmern und Künstlern austauschen, die selbstständig an der Ostsee arbeiten und dann Ihre Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle ausstellen wollen,
    • an Künstler, die den Austausch mit Kollegen suchen und ihre Bilder, die im Rahmen der zwei Tage des freien Malens entstanden sind, in der Kunsthalle ausstellen wollen. Immerhin werden durch eine Jury drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro verliehen, die ein Pluspunkt in jeder Vita sind.

 

Nun ich freue mich auf dieses Event, denn Plein Air Malerei ist auf jeden Fall anstecken, sonst hätten wir nicht zum vierten Mal die Veranstaltung vorbereiten können. 😉

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Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch
Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch
Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein Winteraquarell aus Tromsø

Ein Winteraquarell aus Tromsø

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Wintermorgen am Fjord (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Wintermorgen am Fjord (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Winteraquarelle haben ihren eignen Reiz. Das Weiß im Aquarell bietet die Möglichkeit stimmungsvolle Aquarelle zu malen. Aber genauso spannend ist es Aquarelle mit illuminierten Motiven zu malen. Wenn es abends rund um die Motive dunkel wird, kann man in Aquarellen ein wunderbares Leuchten erzeugen. Da liegt es nahe, zu versuchen ein illuminierts Motiv in einer winterlichen Umgebung zu malen. Ich hatte vor einigen Tagen Hankas AquarellWintermorgen am Fjord“ vorgestellt. Es entstand in Erinnerung an eine AIDA – Kreuzfahrt durch die Fjorde Norwegens. Unsere Reise mit der AIDA führte uns auch nach Tromsø. Wir lagen über Nacht in dem Hafen von Tromsø und haben den Abend zu einem wunderbaren Stadtbummel genutzt.

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Der „Winter am Kai von Tromsø

bietet eine Vielzahl von verschiedenen Motiven. Am Kai von Tromsø ist in den letzten Jahren viele neue Gebäude entstanden. In Anlehnung an die typischen Norwegerhäuser in den Dörfern präsentieren sich in den typischen Gelb- und Rottönen. Der Schnee, das Licht sowie die Boote und die Berge im Hintergrund zaubern eine wunderbare idyllische Winterstimmung. Ich habe versucht, diese Stimmung einzufangen. In diesem Blogartikel werde ich versuchen, zu beschreiben, wie dieses norwegische Winteraquarell entstanden ist.

  • Auf Grund der weichen Lichtstimmung habe ich das  Büttenpapier Leonardo 600 g/m2 mit matter Oberfläche von Hahnemühle gewählt. Das Aquarellpapier erlaubt es weiche Verläufe zu realisieren. Gemalt habe ich das Winterbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke.
  • Eine Vorzeichnung erleichtert es mir, die Erinnerung an unseren Aufenthalt in Tromsø wach zu rufen und die Schwerpunkte des Motivs herauszuarbeiten. Da der Himmel durch die Lichtemission über der Stadt mehrfarbig ist, wurden Delfblau mit Dunkelrot und Coelinblau Nass in Nass auf dem Blatt gemischt.
  • Im nächsten Schritt habe ich die schneebedeckten Berge, das Haus im Hintergrund sowie das Wasser im Fjord mit einer graublauen wässrigen Lasur belegt. In die noch feuchte Farbe habe ich dann Paynesgrau Bläulich für das Wasser im Hafenbecken gegeben.
  • Was das Motiv so interessant macht, sind die Farben der Häuser (Gelb / Orange) im Kontrast zum Blau des Himmels und des Hintergrundes. Diese Komplementärfarben bestimmen ganz wesentlich die Stimmung des Aquarells.
  • Durch die Verläufe von verschiedenen rotbraunen, orangen und gelben Farbtönen ergeben sich interessante Gestaltungsmöglichkeiten für die Fassaden. Details wie die Vorbauten in den Giebel, Licht und Schatten, das Innenleben der Fenster werden dann nach dem Trocknen als Lasur Schritt für Schritt aufgetragen.
  • Bevor ich an die Gestaltung des Vordergrundes gehe, stimme ich noch einmal die Farbigkeit zwischen den Häusern, der Lichtstimmung und dem dunklen Hintergrund ab. Ich kontrolliere, ob die Farbkontraste ausreichend sind und die Stimmung des Motivs zu transportieren. Die Schiffe, Autos und Menschen lassen sich schnell ergänzen, denn auch im Winter ist Tromsø mit seinen wenigen Sonnenstunden eine quirlige Stadt. Für die Schattierungen im Schnee auf dem Berg und im Vordergrund habe ich durch Granulieren / Arbeiten mit einem trocknen Pinsel gelbliche und graue Farben aufgetragen.

Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, hier ein paar Schnappschüsse und das fertige Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“.

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Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch
Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Winter Aquarell als Weihnachtsgeschenk (c) Frank Koebsch

Es hat Spaß gemacht, die winterliche Lichtstimmung einzufangen. Ich habe gleich ausprobiert, wie es gerahmt an einer Wand wirkt. Hier ein Schnappschuss des gerahmten Bildes bei „Alle meine Wünsche“ in Sanitz. Nun vielleicht bekommen wir im Norden Deutschlands ja auch mal wieder etwas Schnee. ich würde mich freuen. Bis die ersten Schneewolken über Sanitz auftauchen und die Landschaft in einen Wintertraum verzaubern, muss ich mich mit Urlaubserinnerungen oder unseren alten Winter Aquarellen trösten. 😉

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P.S. Die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ berichtet in der Ausgabe 2018 / 01 in dem Artikel

„Wenn es dunkel wird in der Nacht“ über Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

über das Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“.


Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00


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Aber vielleicht malen Sie ja auch alleine und haben Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, dann finden Sie hier ein paar weitere Beispiele:

Viel Spaß beim Stöbern und Malen. Wenn Sie einmal gemeinsam mit mir malen wollen, dann finden Sie auf unserer Web Seite immer eine aktuelle Übersicht von Aquarellkursen und Malreisen. Wenn Sie mich auf der Malreise nach Kühlungsborn oder auf Rügen begleiten.

Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

Die achte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zu Kunst

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Helen Königs hat Anfang der Woche in ihrer Blogparade gefragt: „Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?

Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Nur ca. 10% meiner Aquarelle entstehen vor Ort, plein air. Es macht riesigen Spaß in besondere, wenn man zusammen mit anderen malt, wie z.B. hier an der Stadtmauer von Rostock mit Andreas Mattern und Frank Hess oder hier auf einer Malreise auf Rügen mit Oskar Brunner. Das Malen vor Ort hat seine Vorteile, die Eindrücke beim Malen vor Ort sind intensiver. Der Maler wird durch den Gesamteindruck beeinflusst, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse beeinflussen die Gesamtwahrnehmung. Das Malen vor Ort ist ursprünglicher und hat einen sehr großen Einfluss auf das entstehende Bild. Als ein Beispiel für eine solche Arbeitsweise habe ich das Aquarell Göhrener Aussicht eines meiner Rügen Aquarelle ausgesucht. Hier finden Sie ein paar Fotos die beim Malen des Aquarells entstanden sind.

Aber das Malen vor Ort hat auch seine Nachteile. Man muss Zeit und Muße haben. Wer schon mal mit Wind, Regen, Mücken, Hitze, Kälte beim Malen gekämpft hat, schätzt dann auch die Arbeit zuhause oder im Atelier. Viele unterschätzen auch das sich veränderte Licht im Laufe des Tages und wundern sich, dass einen unbeteiligten Betrachter sofort auffällt, dass etwas mit Licht und Schatten im Bild nicht stimmt 😉 Das Malen plein air macht Sinn bei Landschaftsmalerei, Bilder von Dörfern und Städten u.a. Doch bei sich stets ändernden Motiven für meine Aquarelle, wie Kraniche, Möwen, Kindern auf einem Karussell, Aquarelle mit Motiven aus dem Bereich Ballett und Tanz oder Jazz macht es Sinn vor Ort zu skizzieren oder zu fotografieren. Ich zeichne und skizziere nach meiner Einschätzung zu wenig. Ich  erkunde meine Motive mit meinen Kameras und sammle die Fotos auf meiner Festplatte. Dann irgendwann wenn ich Lust auf dieses Motiv habe, setze ich mit den Fotos auseinander. Ich arbeite wenn es immer geht mit eigenen Fotos. Weil ich durch die Beschäftigung mit meinen Fotos einen Teil des Gesamteindruckes, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse, die Stimmung,… wieder  abrufen kann.

Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch
Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch

Eine Geschichte, die in diesem Zusammenhang für meine Arbeitsweise typisch ist, ist die Entstehung des Aquarells Die ersten Blüten der Magnolie. Ich hatte in einem Interview erzählt, wie dieses Bild entstanden ist. Ich hatte die Nase voll von dem Grau des Winters, sehnte mich nach dem Frühling, habe meine Fotos im ICE nach München rausgesucht und im Hotel, das Aquarell gemalt.

Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch
Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Manchmal, z.B. bei Auftragsarbeiten, arbeite ich auch mit fremden Fotos. Dieses fällt mir dann schon schwer und brauche eine ganze Zeit, um in das Motiv hineinzukommen. Aber manchmal ergeben sich doch gute Ergebnisse wie hier das Aquarell Indian Summer am Tegernsee 😉 Fotos ermöglichen, wenn man nicht für die Auftragsarbeit vor Ort sein kann und einen guten Standort für ein Bild wählen kann auch, die Möglichkeiten von Montagen. Mit Erfahrung, künstlerischer bei der Motivgestaltung und einer Einarbeitung können so auch nach fremden Fotos gute Aquarelle entstehen.

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Schauen Sie mal auf den Blog von Helen Königs und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Helen ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihr Acryl auf Pizzakarton verlosen.

Helen Königs„Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs
Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler + Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Aquarell Haus am Tegernsee – Step by Step (7)

Au backe, diese Beitragsreihe habe ich total vernachlässigt. Also werde ich dann in den nächsten Tagen das begonnene zu Ende bringen.

Arbeiten am Hintergrund

in dem vergangen Beitrag:Skizze auf die Leinwand und der erste Farbauftrag hatte ich den Himmel und die ersten Farbauftrag für den die Wiese im Vordergrund gestaltet. Nun beginne ich die Berge und Wälder im Hintergrund zu malen. Für die Berge sowie die Schattenbereiche rechts neben dem Haus habe ich eine Lasur aus Paynes grau bläulich und Delft blau gewählt. Die Bäume arbeite ich mit verschiedenen Nuancen von Farben heraus. Im Wesentlichen habe ich Oliv grün, Olivgrün gelblich, Lichter Ocker, sowie die genannten Blautöne benutzt. Um das Laub der Bäume an zu deuten, setze ich den Spitzen meiner Pinseln arg zu. Ich fasse sie  mit Zeigefinger und Daumen und drücke so, dass sich die Spitze in verschiedene kleine Büschel aufspaltet. Mit diesen tupfe ich dann in den Bereich der Bäume. Der Vorteil ist, dass ein ungleichmäßiger Farbauftrag von kleinen Flecken entsteht. Ich tupfe die verschiedenen Lauren so in die Baume, dass die Schatten- und die Unterseite der einzelnen Bäume dunkler wirken Für die Bereichen der Bäume auf die das Licht fällt, wähle ich hellere Lasuren. Je nachdem ob die Farben noch nass in nass ineinander verlaufen oder verschiedene Lasuren trocken übereinander gesetzt werden, ergeben sich wunderbare Effekte für das Laub.

Gleichzeitig gestalte ich die Wiese mit Lasuren aus Olivgrün gelblich und Nepalgelb.

Für die Elemente des hinteren Haus die im Licht liegen habe ich Goldbraun gewählt. Die Schattenbereiche habe ich mit Lasuren aus Paynes grau bläulich und Sepra braun gestaltet. Für das Dach  habe ich Englisch Venez – Rot gewählt.

P.S.: Hier finden Sie die anderen Reiträge zu dem Step by Step für das Aquarell: Haus am Tegernsee
Recherche mittels Foto
Motivauswahl
Aquarell auf Papier
Aquarell auf Leinwand
Stifte & Pinsel
Skizze auf die Leinwand und der erste Farbauftrag

P.S.S. Diese Serie beschreibt die Entstehung eines Bildes als Auftrag.

P.S.S.: Mehr über dieses Haus können Sie bei der  Architektin Monika Pöppl erfahren.

Qype: Kreisverwaltung Bad Doberan in Bad Doberan

Bad DoberanDienstleistungenOeffentl. DienstleistungenBeratung & Soziale Hilfe

Die Kreisverwaltung ist auch ein interessanter Ausstellungsort. Im August 2008 An meinem freien Tag in der Woche hatte ich die Zeit genutzt, um in der Kreisverwaltung von Bad Doberan einen Termin zu machen. Ich wollte mich vorstellen, damit wir im Jahr 2010 dort eine Ausstellung machen können. Die Kreisverwaltung hat in dem Neubau einen wunderschönen Lichthof, in dem im Abstand von 5 bis 6 Wochen unterschiedliche Ausstellungen stattfinden. Egal ob

– wunderbare Seeadlerfotografien des Tierfotografen und Buchautors Jürgen Reich http://www.keramik-reich.de/
– Collagen, Fotografie & Keramik von Regine Meyer-Klüßendorf
– Arbeiten auf Papier, Gudrun Poetzsch
oder
– die Kinder des Kornhaus e.V.

Die Ausstellungen sind in der Regel interessant und werden im Lichthof der Verwaltung gut präsentiert. Wenn alles klappt werden meine Frau und ich vom 04.03. bis zum 16.04.2009 hier ausstellen, vier Etagen mit viel natürlichem Licht … doch schauen Sie selbst.

Mein Beitrag zu Kreisverwaltung Bad Doberan – Ich bin FRank8233 – auf Qype

Die nächste Ausstellung wird ihre Schatten voraus

im Lichthof der Kreisverwaltung Bad Doberan

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An meinem freien Tag in der Woche hatte ich die Zeit genutzt, um in der Kreisverwaltung von Bad Doberan einen Termin zu machen. Ich wollte mich vorstellen, damit wir im Jahr 2010 dort eine Ausstellung machen können. Die Kreisverwaltung hat in dem Neubau einen wunderschönen Lichthof, in dem im Abstand von 5 bis 6 Wochen unterschiedliche Ausstellungen stattfinden. Egal ob

  • wunderbare Seeadlerfotografien des Tierfotografen und Buchautors Jürgen Reich
  • Collagen, Fotografie & Keramik von Regine Meyer-Klüßendorf
  • Arbeiten auf Papier, Gudrun Poetzsch
  • oder die Kinder des Kornhaus e.V.

Die Ausstellungen sind in der Regel interessant und werden im Lichthof der Verwaltung gut präsentiert. Wenn alles klappt werden meine Frau und ich vom 04.03. bis zum 16.04.2009 hier ausstellen, vier Etagen mit viel natürlichem Licht … doch schauen Sie selbst.

Die „Schattenseite“ der Ausstellung im Lichthof ist für uns, dass es gemessen an der Anzahl der zu hängenden Bildern unsere größte Ausstellung wird. Eine Riesenarbeit eine solche Ausstellung zu konzipieren, die Bilder auszuwählen, zu rahmen und und … Aber hier ist uns die Kreisverwaltung zu behilflich, denn sollten Rahmen fehlen, können die alle ausstellenden auf dort vorhandenen hochwertige Rahmen zurückgreifen. Frau Lorenz als Sachbearbeiterin für die Kulturförderung macht aus unserer Sicht mit der Vielzahl und der Qualität der Ausstellungen einen super Job. 😉

Wir freuen uns auf jeden Fall riesig, hier ausstellen zu können.