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Malkurse an der VHS Rostock

6. August 2015 3 Kommentare

Malkurse an der VHS Rostock

Aquarellkurse an den Volkshochschulen, sind ideal um die Frage zu beantworten:

Kann man malen lernen?

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SSchnappschüsse von der Eröffnung der Ausstellung Faszination Aquarell 2015 an der VHS Schwerin (c) Frank Koebsch (6)

Schnappschüsse von der Eröffnung der Ausstellung Faszination Aquarell 2015 an der VHS Schwerin (c) Frank Koebsch (6)

Es ist schon wieder August und ob wir wollen oder nicht, der Sommer geht dem Ende entgegen. Im September beginnen dann wieder die Aquarellkurse und Malreisen. Ich freue mich darauf wieder mit anderen Menschen zusammen zu malen. Heute möchte ich beginnen, die neuen Aquarellkurse und Malreisen vorzustellen. Als erstes beginne ich mit den Kursen an der VHS Rostock. Es macht mir riesigen Spaß die Menschen an den Volkshochschulen über eine längere Zeit beim Malen zu begleiten. So hatte ich das Glück und konnte etliche Malschüler über vier Jahre lang an der VHS Schwerin begleiten. Zum Abschluss meiner Tätigkeit dort, haben meine Malschüler und ich eine gemeinsame Ausstellung gestaltet, in der die Malschüler ihr Können und die Begeisterung für die Malerei zeigen. Es ist eine tolle Ausstellung geworden. So ganz nebenbei wird auch die Frage beantwortet, ob man malen lernen kann ;-)

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Malkurs: Faszination Aquarell an der VHS Rostock

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Seit dem vergangenen Jahr biete ich in Zusammenarbeit mit der VHS Rostock den Kurs: Faszination Aquarell an und ab September geht es weiter. Wir bieten zwei Kurse mit jeweils 11 Terminen an und verschiedene Wochenendkurse an. Hier die Kursbeschreibung für die Wochenkurse:

Kurs: Faszination Aquarell

Aquarellieren kann Herausforderung aber auch Entspannung sein. Wichtig ist es, den richtigen Weg für sich zu finden, damit sich Freude und Spaß einstellen. Auf diesem Weg zur individuellen Malweise wird Sie Frank Koebsch unterstützen. Sie werden die verschiedenen Aquarelltechniken kennen lernen bzw. vertiefen. Der Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

montags von  09:30 Uhr – 11:45 Uhr – Start 14.09.2015

freitags von 17:00 Uhr – 19:15 Uhr – Start 11.09.2015

 

VHS Rostock am Kabutzenhof (c) FRank Koebsch

VHS Rostock am Kabutzenhof (c) FRank Koebsch

Der Montagskurs ist leider ausgebucht. Aber für den Freitagabend suchen wir noch Mitstreiter. Bei Interesse können Sie sich direkt auf der Seite der VHS anmelden. Aber Sie sollen die Katze nicht im Sack kaufen, wie es so schön heißt. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich einfach oder schauen Sie sich unsere Aquarelle auf unserer Web Seite an. Die VHS Rostock direkt am Stadthafen bietet sehr gute Bedingungen für Malkurse an. Im August 2015 hatte die VHS einen Tag der offenen Tür organisiert, eine ideale Veranstaltung, um die Kursräume zu zeige, Fragen der Menschen zu beantworten und sie für die Aquarellmalerei zu begeistern. TV Rostock hatte damals einen Sendebeitrag über diesen besonderen Tag an der Volkshochschule gedreht und hat mir beim Malen mit dem Kamera ein wenig über die Schulter geschaut. In dem Beitrag finden einen sehr guten Einblick in die Kursräume. Aber vielleicht ist es für Sie auch interessanter, einen direkten Einblick in meine Aquarellkurse zu bekommen. Ich hatte in einem der letzten Kurse im Mai ein paar Schnappschüsse von meinen Malschüler gemacht. Sie hatten sich gewünscht, Wellen zu malen. Ein durchaus kein einfaches Motiv. Aber nach einer Einführung, einigen Übungen zu den Farben des Wasser, den Formen der Wellen ist es allen sehr gut gelungen. Auf diese Weise nähern wir uns immer den einzelnen Motiven. Ein wenig Theorie zum Handwerk des Aquarells, dem eingesetzten Material und dem Motiv bilden immer die Grundlage in den einzelnen Terminen. Ich zeige dann schrittweise, wie ich es machen würde und dann heißt es, für die Teilnehmer ausprobieren und üben ;-) Ich biete Hilfe an, ermuntere alle, auch die Blätter der Nachbarn zu schauen. Die Zeit vergeht für die einzelnen Kurse sehr schnell. Deshalb greifen wir in der Regel das nächste Mal das Thema wieder auf, vertiefen es und bringen das Gelernte in alle folgenden Bilder wieder ein. Durch den Start und die Wiederholungen der Theorie bei den einzelnen Motiven, können immer wieder neue Menschen in die Kurse einsteigen und Malschüler, die schon länger dabei sind ihr Wissen und ihre Fähigkeiten bei neuen Motiven festigen, ihre eigene Handschrift  entwickeln. So ergibt sich auch die Antwort auf die Frage: Wie malt man Wellen? Doch schauen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse aus den Aquarellkursen an der VHS Rostock.

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Wie malt man Wellen? Bilder der Teilnehmer an den Malkursen der VHS Rostock (c) Frank Koebsch

Wie malt man Wellen? Bilder der Teilnehmer an den Malkursen der VHS Rostock (c) Frank Koebsch

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Ich würde mich freuen, wenn ich Sie neugierig gemacht habe und wir vielleicht demnächst gemeinsam an der VHS Rostock malen ;-).

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht –

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Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Details der Apfelblüten

ein Spiel mit Lasuren und Strukturpaste auf Leinwand

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Heute möchte ich ein Aquarell mit Apfelblüten vorstellen, dass bereits vor einigen Wochen entstanden ist. Wenn es um die Malerei geht, neige ich dazu Wiederholungtäter zu sein. Das heißt, wenn mir ein Motiv gefällt, male ich es mehrmals. So geht es mir mit den Obstblüten. Als ich Anfang Mai im Rahmen eine Malreise auf Rügen die Apfelblüte an der Ostsee erlebte, reifte der Vorsatz wieder einmal ein Aquarell mit Apfelblüten zu malen. Dieses Mal sollte es wieder ein Aquarell auf Leinwand sein, wie bei dem Apfelblütenbild „Erntevorbereitung“.  Bei  Dingen, die mir Spaß machen, teile ich diese gerne mit anderen Menschen. Deshalb habe ich in der Vergangenheit Malkurse zu Obstblüten und Workshops zum Aquarellieren auf Leinwand ausgerichtet, um auch andere Menschen für die Art der Aquarelle zu begeistern. Dieses Mal hatte ich die Idee im Rahmen von Kunst Offen in der Galerie Severina die Besuchern zu begeistern. Etliche Menschen haben an diesen Tagen wie die Fotografin Simone Sevenich gesehen, wie meine Aquarelle entstehen. Da Obstblüten wunderbare Motive für Aquarelle sind, möchte ich heute einige Fotos mit den Details des neuen Aquarells zeigen.

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Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

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Für meine Aquarelle auf Keilrahmen male ich ohne Aqua-Grund direkt ohne Ochsengalle oder andere Hilfsmittel direkt auf das Gesso der Leinwand. Wenn ich Aquarelle auf Leinwand male, dann nutze ich grundsätzlich Schmincke HORADAM, die ein ausreichen Haftbarkeit garantieren. Auch wenn sich das Verhalten der Aquarellfarben auf der Leinwand erheblich von den Verläufen auf den Aquarellpapieren unterscheidet, hat diese Malerei ihren eignen Reiz. Da die Pigmente der Farben nicht in das Gesso einziehen können, wie in die verschiedene Aquarellpapiere, ergeben sich Bilder mit einen sehr hohen Leuchtkraft und wunderbaren Kontraste. Ich habe für die weißen Apfelblüten ein wenig Strukturpaste aufgetragen, um den Eindruck der Wölbungen der Blüten zu verstärken. Alle anderen Bereiche des Bildes habe ich in einer Kombination von Nass in Nass und Negativmalerei mit einer Vielzahl von Lasuren heraus gearbeitet. Wer sich für das Malen von Aquarellen auf Leinwand interessiert, dem kann ich meinen Beitrag „Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders“ über meine Löwenzahn Aquarelle auf Leinwand  in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift  empfehlen. In dem Artikel „Blumen und Blüten in Aquarell“ der Palette können Sie einige Hinweise zur Gestaltung von floralen Aquarellen sehen. Bei Bedarf können Sie den  ersten Teil des Artikels als pdf Datei lesen. Hier der Link zu der Seite 30 und 31 der Zeitschrift:  Blumen und Blüten in Aquarell – S 30 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014 und  Blumen und Blüten in Aquarell – S 31 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014.

Vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust bekommen, ein Aquarell mit Blüten oder Blumen zu malen, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren. Oder kommen Sie doch mal in einen meiner Aquarellkurse. Ich werde es sich in den nächsten Monaten wieder einmal ausprobieren, denn Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht ;-)

Der Beginn unserer Mitarbeit an dem Ausstellungsprojekt „Die Falsche Blume“

4. Juni 2015 2 Kommentare

Der Beginn unserer Mitarbeit an dem Ausstellungsprojekt

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Die Falsche Blume

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Manchmal ist das wirkliche Leben wie ein Märchen

und es geschehen vermeintlich noch Wunder. Diese Aussage ist nicht nur eine Metapher, denn Hanka und ich haben das Glück an einem Ausstellungsprojekt zu einem Designmärchen mitzuwirken. Auch wenn die Handlung des Märchens traurig ist, war und das Glück hold. O.k. vielleicht ist es auch das Glück des Tüchtigen, denn ich versuche immer wieder dass anderen Menschen unsere Aquarelle über Google finden. Hierzu versuche ich Kunst und Kommunikation im WEB miteinander zu verbinden. Ein Ergebnis dieser Arbeit war, dass uns Mitte November im vergangenen Jahr Hermann August Weizenegger kontaktierte. Er suchte für ein Ausstellungsprojekt Aquarellmaler, die Blumen und Blüten malen. Er hatte unsere Aquarelle im WEB gefunden und bat um unsere Mitarbeit. Besonders gefiel ihm Hankas leichte Malerei und das Spiel mit den Farben bei den Blüten. Nur konnten wir leider den Terminwunsch für mehrere Aquarelle im Dezember 2014 nicht einhalten. Aber unsere klaren Aussagen zu Terminen und Kosten gepaart mit unserer Aquarellmalerei führten dazu, dass wir uns dann in aller Ruhe im Januar bei uns trafen und uns in aller Ruhe über die Erwartungen, die Art der Malerei und den Umfang austauschten. Es war spannend sich mit Hermann August Weizenegger, Professor für Industrial Design der FH Potsdam, Gründer des Berliner Labels für Produktdesign HAW, … zu unterhalten. Seine Arbeitsweise und Ideen in der Entwicklung von Ausstellungsprojekten waren interessant. Aber gewonnen hat uns Hermann August Weizenegger mit seinem Märchen und seinen Blumen. Bei der Geschichte  und den Blumen gingen uns sofort verschiedene Bilder durch den Kopf. Doch lesen und sehen Sie selbst ;-)

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

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Es war schon Ende Mai des Jahres 1880 in der Gegend von Altendorf nahe Sebnitz in der Sächsischen Schweiz – doch der Winter wollte und wollte kein Ende nehmen. Dicke Eisschichten bedeckten das Land und fast jede Nacht schneite es erneut. Die Menschen waren verzweifelt und man munkelte bereits über eine neue Eiszeit. Selbst das traditionelle Austreiben des Winters zu Fastnacht hatte keine Veränderung gebracht. Die ärmliche Landbevölkerung litt Hunger, die Bauern konnten nicht säen und die Wintervorräte waren fast aufgebraucht. Die einzige Arbeit, die noch Einkommen brachte, war das “blümeln”. Die Bauern saßen zu Hause in ihren Stuben und banden Kunstblumen, welche sie für den Blumenfabrikanten Louis Meiche aus der Stadt Sebnitz anfertigten. Das Geschäft mit den Kunstblumen gedieh zu dieser Zeit prächtig, da die Leute aus der Sebnitzer Gegend sich als sehr geschickt in dem Handwerk erwiesen und ihre Blumen in die ganze Welt exportiert wurden.

Unter den Blumenheimarbeitern war auch das zarte und hübsche Mädchen Lore Albrecht. Sie hatte ihr Handwerk bereits im Alter von acht Jahren erlernt. Ihre Eltern waren früh gestorben und sie lebte nun bei ihrer Großmutter auf einem kleinen Hof, der kaum das Nötigste zum Leben abwarf. Trotz ihres Alters von mittlerweile 21 Jahren war sie noch ungebunden. Von jeher war sie störrisch und dickköpfig gewesen. So kam es ihr eines Tages in den Sinn, nicht nur Blüten nach dem Vorbild der Natur zu fertigen. Angeregt vom Weiß der Schneeglöckchen – ihrer Lieblingsblumen, da sie den Frühling einläuten – ließ sie sich zu den fantastischsten und außergewöhnlichsten Blütenformen hinreißen.

Als die Großmutter die ungewöhnlichen Erzeugnisse von Lores Phantasie entdeckte, redete sie streng auf sie ein: Louis Meiche werde ihr solch merkwürdigen Blüten niemals abkaufen, sie seien gegen die Natur. Ihr aller Überleben sei von dem Verdienst abhängig, deswegen solle sie die gleichen Blumen wie immer fertigen, wie es auch alle anderen tun. Lore aber zeigte keine Einsicht. Bei der Auseinandersetzung mit der Großmutter stach sie sich unachtsam mit der Nähnadel in den Finger und das Blut tropfte auf den Rand ihrer weißen Kunstblüten. Nach dem ersten Schreck fand sie Gefallen an der Verfärbung und schließlich versah sie auch alle anderen Blumen mit ihrem Blut.

Trotz schwerer Schneestürme machte sie sich am nächsten Morgen auf den Weg nach Sebnitz. Tief gebeugt zog sie ihren mit Kunstblumen beladenen Schlitten durch den Pulverschnee. Nach einigen Stunden mühseligen Wanderns sah sie endlich aus der Entfernung die Umrisse der Manufaktur. Sie hatte sich als einzige des gesamten Umlandes bei diesem stürmischen Wetter auf den Weg gemacht und wurde sofort zu Louis Meiche – von seinen Angestellten heimlich gerne „Geldsack“ genannt – vorgelassen. Als der Geschäftsmann die mit Blut verzierten Kunstblüten des Mädchens sah, war er entsetzt. Solch eine Blume kannte er nicht, sie hatte weder Ursprung noch Namen. Er weigerte sich, die Kreationen anzunehmen und schickte das Mädchen wieder nach Hause.

Lore war verzweifelt und bereute nun ihre Dickköpfigkeit. Da der Sturm etwas nachgelassen hatte, beschloss sie, eine Abkürzung über den zugefrorenen Sebnitzer Fluss zu nehmen. Wirre Gedanken schossen ihr durch den Kopf, als sie die Eisfläche betrat. Eigentlich hätte sie Brot von dem Verdienst kaufen sollen und nun stand sie mit leeren Händen da. Wie sollte sie sich und ihre Großmutter in den nächsten Tagen ernähren? Als sie schon fast das andere Ufer erreicht hatte, krachte und knackte es plötzlich im Eis, auf dem sie lief. Lore brach ein und sank bis zum Oberkörper ins Eiswasser. Sie strampelte und versuchte vergeblich, sich zurück aufs Eis zu ziehen. Da kam ihr plötzlich der Flussteufel in den Sinn. Von jeher war sie ermahnt worden, nicht auf dem gefrorenen Fluss zu laufen, um den Teufel nicht zu stören. Nun rief sie in ihrer Verzweiflung laut nach ihm. In seinem Winterschlaf unterbrochen erboste sich der Flussteufel zunächst über das schreiende und um sein Leben kämpfende Mädchen, bekam dann aber doch Mitleid und gab sie mit einem Schub frei.

Zitternd und frierend schleppte Lore sich mit ihrem Schlitten den langen Weg nach Hause, wo sie in der Stube zusammenbrach. In den Armen der Großmutter erzählte das Mädchen mit hohem Fieber, was sie erlebt hatte und starb noch in der selben Nacht.

Wie es der Brauch bei verstorbenen Jungfrauen erforderte, fertigte die Großmutter einen Totenkranz. Aus der Not heraus und weil sie nichts anderes hatte, band sie das Gesteck aus Lores Phantasieblumen. Bei der Beerdigung Anfang Juni lag noch immer hoher Schnee.

Als der Sarg bei der Prozession zur Kapelle getragen wurde, fegte plötzlich ein Windstoß den Totenkranz vom Sarg. Er wirbelte durch die Luft, bis er seitlich des Weges im Schnee zu liegen kam.

Dann passierte etwas erstaunliches. Vom Kranz aus Lores Phantasieblumen schien sich eine seltsame Wärme auszubreiten. Rings um ihn herum begann der Schnee zu schmelzen. Mehr und mehr zog sich das Eis zurück und verschwand. Schon bald kam der hartgefrorene Erdboden zum Vorschein. Die Menschen blickten sich mit offenen Mündern an. Sie konnten es nicht fassen. Mehr und mehr wich der Schnee um den Leichenzug herum zurück und schon wenige Tage später war der Frühling in die gesamte Gegend eingezogen. Die Menschen konnten aufatmen. Der Winter war endlich vorbei.

Lores Kranz aber bekam einen Ehrenplatz im Glaskasten der Kapelle von Lichtenhein. Vermutlich war es der Pastor, der sich nach einiger Zeit getraut hatte, ihn aufzuheben und, wie es von jeher die Tradition war, in die Vitrine zu legen. Den Menschen der Gegend blieb das Ereignis für lange Zeit in fester Erinnerung. In lang anhaltenden Wintern versammelten sie sich in der Kapelle vor dem Totenkranz. Sie schlossen das Mädchen in ihre Fürbitten ein und betrachteten dabei das seltsame Gesteck aus diesen falschen Blumen.

 


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Die beiden Blumen – “Lore” und der “Sebnitzer Flussteufel” sind die „Titelmotive“ des Ausstellungsprojektes „Die falsche Blume“. Wenn es Sie interessiert, wie es weiter geht, dann schauen Sie doch in den nächsten Tagen wieder auf meinen Blog oder besuchen Sie am besten ab den 27. Juni 2015 die Ausstellung „Die falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger“ im Schloss Pilnitz, dem neuen Kunstgewerbemuseum Dresden ;-).

 

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

„Bei uns entdeckt“ – eine Ausstellung mit Pastellen und Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

„Bei uns entdeckt“ – eine Ausstellung

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mit Pastellen u. Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

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Heute möchte ich über unsere Ausstellung im Krummen Haus in Bützow berichten. Nach der Präsentation von Frühlingsaquarelle in der Galerie Severina und der Ausstellung im Schloss Griebenow, ist dieses bereits die dritte Ausstellung von Hanka und mir in diesem Jahr. Wir wurden im vergangenen Jahr eingeladen, eine Auswahl unserer Bilder im Krummen Haus zu zeigen. Der Tornado vom 05.05.2015 brachte sämtliche Pläne durch einander. Aber in der vergangenen Woche war es nun soweit und ich konnte unsere Pastelle und Aquarelle in Bützow hängen und am 27. Mai 2015 haben wir die Ausstellung eröffnet. Julia Hahnke von der Schweriner Volkszeitung hatte mich bereits bei den Vorbereitungen zu der Ausstellung interviewt und so erschien am Tag der Ausstellungseröffnung ein wunderbarer Artikel zu unserer Ausstellung „Bei uns entdeckt“ in der SVZ. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Abend der Vernissage und der Artikel.

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Die SVZ berichtet über die Ausstellung

Die SVZ berichtet über die Ausstellung “Bei uns entdeckt” von Hanka & Frank Koebsch in Bützow

Bei Interesse können Sie den Artikel der SVZ „Bei uns entdeckt“ ab heute im Krummen Haus auch als pdf Datei lesen.

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Aquarelle und Pastelle aus Mecklenburg Vorpommern

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Nun der Titel unsere Ausstellung verrät schon ein wenig, welche Bilder wir ausgewählt haben. Es sind Motive, die in unserem täglichen Leben eine Rolle spielen. Wir zeigen Aquarelle von Menschen genauso wie Landschaften, Blumen und Blüten, Wilde life Aquarelle mit Kranichen, Raubvögeln, Möwen, Spatzen u.a.

Für uns war es ein schöner Abend, denn unter den Gästen befand sich auch der Bützower Maler Horst Zettier. Horst Zettier ist mit seinen fast 80 Jahren ist eine Institution, wenn es in Bützow und  Schwaan und das Thema Aquarell und die Malerei geht.  Wir haben uns mit ihm und einigen seiner Malschülern wunderbar ausgetauscht, denn die Motive waren allen gut bekannt und uns verbindet die Leidenschaft zur Malerei in MV. Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen in meiner Aquarellkursen oder bei einer Malreise wieder.

Wir möchten uns bei allen Gästen, Julia Hahnke und der Hausherrin Frau  Prescher für den interessanten Abend in Bützow bedanken. Am folgenden Vormittag haben wir dann schon die nächsten Gäste im Krummen Haus begrüßt. Aber dieses ist eine neue Geschichte, über die ich in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog berichten werde. Sie merken schon mit unseren Bildern haben wir einige Menschen neugierig gemacht. Vielleicht nutzen Sie ja auch mal bis zum 05. August 2015 die Möglichkeit und besuchen die Ausstellung „Bei uns entdeckt“ – mit unseren Pastellen und Aquarellen ;-)

Einladung zur Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch in das Krumme Haus Bützow

Einladung zur Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch

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in das Krumme Haus Bützow

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Unsere Aquarelle und Pastelle in der Ausstellung „Bei uns entdeckt“

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Ich habe in den letzten beiden Tagen im Rahmen von „Kunst Offen“ in der der Doberaner Galerie Severina gemalt. Doch möchte ich als über das Hängen unserer Bilder im Krummen Haus in Bützow berichten. Gleichzeitig möchten wir Sie zu unserer Ausstellung „Bei uns entdeckt“ einladen. Wir hatten geplant unsere Ausstellung in Bützow schon früher zu eröffnen. Aber es kam anders. Am 05. Mai 2015 verwüstete ein Tornado Bützow.

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Damit war klar, dass wir unsere Ausstellung verschieben mussten, denn das Krumme Haus war wie viele andere Häuser Bützow vom Tornado beschädigt wurden. Inzwischen sind die Aufräumarbeiten Dank der Hilfe vieler Menschen, Unternehmen, des Landes MV und des Bundes weit vorangekommen. In der vergangenen Woche war ich am Donnerstag in Bützow, um unsere Bilder für die Ausstellung zu hängen. Ich war erstaunt, über die Schilderungen der Bützower, die noch sichtbaren Narben in der Stadt und zu gleich darüber wieviel schon wieder geschafft wurde.  Mein Respekt für die Einwohner und den Helfern.

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Das Krumme Haus mit der Stadtbibliothek, dem Heimatmuseum, der Dokumentation zum politischen Missbrauch des Strafvollzuges, dem historischen Archiv und den Ausstellungräumen wurde durch den Tornado nur „geringfügig“ beschädigt. Etliche Fensterscheiden und das Dach wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten dauern noch an. Aber die Ausstellung soll ein wenig helfen, wieder zur Normalität zurück zu finden. Also eröffnen wir am Mittwoch den 27. Mai 2015, um 18.00 Uhr unserer Ausstellung und laden Sie recht herzlich zur Vernissage ein. Hier der offizielle Pressetext:

Bei uns entdeckt –

Eine Ausstellung mit Aquarellen und Pastellen aus Mecklenburg – Vorpommern

 

Hanka & Frank Koebsch zeigen vom 27. Mai bis zum 05. August 2015  im Krummen Haus Bützow ihre Bilder.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 27. Mai 2015 geben die beiden Künstler um 18.00 Uhr eine Einführung in die Ausstellung und  berichten, wie einzelne Bilder entstanden sind, erzählen die Geschichten hinter den Bildern.

Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben, die Blumen am Feldrand, die Brandung des Meeres, eine Möwe, der Tanz der Kraniche, die Fischerboote, ein Blick in die Landschaft und die Menschen, die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken. Diese Augenblicke sind in den Bildern festgehalten. Was beide so schätzen und auch brauchen, sind die Weiten der Landschaft, die Anziehungskraft der Ostsee, die Ruhe und Beschaulichkeit der Natur und das Unverwechselbare der Menschen im Lebensumfeld der Künstler. Beide arbeiten mit ihrer eigenen Handschrift und der entsprechenden Technik, so dass auch dann, wenn beide das gleiche Motiv vor Augen haben, andere Schwerpunkte gesetzt werden, andere Bilder entstehen.

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Wenn Sie Interesse an der Malerei von Hanka & Frank Koebsch haben, schauen Sie doch auf die Web Seite www.koebsch.meinatelier.de oder den Blog https://frankkoebsch.wordpress.com/

 

Bei uns entdeckt - eine Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch im Krummen Haus in Bützow

Bei uns entdeckt – eine Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch im Krummen Haus in Bützow

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Nach der Vernissage habe ich für den 28. Mai 2015 ein kleines Highlight geplant. Ich habe Kinder der Grundschule in unsere Ausstellung eingeladen. Wir werden am Vormittag dieses Tages gemeinsam im Krummen Haus basteln und malen. Für mich sind diese Treffen mit Kindern in unseren Ausstellungen immer wieder wunderbare Gelegenheiten, um Kinder spielerisch ein wenig an die Kunst heranzuführen. Gerne erinnere ich mich an das Basteln und Malen von Kranichen mit den Rostocker Kindern oder den Kinderlärm in unserer Berliner Ausstellung.

Ich freue mich riesig auf die Kinder und Ihren Besuch in unserer Ausstellung „Bei uns entdeckt“ im Krummen Haus in Bützow.

Aquarelle von Hanka und Frank Koebsch im Barockschloss Griebenow

Aquarelle von Hanka und Frank Koebsch

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im Barockschloss Griebenow

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Schloss zu Griebenow (c) Frank Koebsch (2)

Schloss zu Griebenow (c) Frank Koebsch (2)

Im vergangenen Herbst hatte ich über meinen Ausflug ins Schloss Griebenow berichtet. Hanka und ich hatten von dem Verein des Schlosses eine Einladung zu einer Ausstellung unserer Aquarelle erhalten. Der Verein stellt einiges auf die Beine und so hat sich der Griebenow in der unmittelbaren Nähe von Stralsund und Greifswald zu einem nennenswerten Kulturort entwickelt. Es gibt regelmäßig Konzerte, Musikabende, Lesungen, Märkte und Ausstellungen. Mit unserer Ausstellung in der Schloss Griebenow sind wir in diesem Jahr in sehr guter Gesellschaft. Im Januar und Februar hatte Hr. Dr. Axel Zirzow eine Foto-Ausstellung mit dem Titel “Serengeti darf niemals sterben” gestaltet. Im März / April hatte der Pommersche Künstlerbund zu dem Thema „Romantik und kein Ende“ Bilder präsentiert.

 

Vorbereitungen für unsere Ausstellung in Barockschloss Griebenow

 

Wegweiser zum Schloss Griebenow (c) Frank Koebsch

Wegweiser zum Schloss Griebenow (c) Frank Koebsch

Gestern war es soweit und ich habe unsere Bilder dort gehangen. So eine Ausstellung ist immer ein Unterfangen, welches einige Zeit in Anspruch nimmt. Für den Besucher der Ausstellung sind die Vorbereitungen nicht zu sehen und in der Regel auch nicht zu bemessen. Wenn ich dann in Gesprächen erzähle, dass so eine Ausstellung einen Aufwand für die Vorbereitung und den Abbau von ca. fünf Tagen erfordert, sind die meisten Menschen erstaunt.  Es gehört immer eine Ortbesichtigung dazu, um die Räume kennen zu lernen und zu vermessen. Dann beginnt die Planung, welche Bilder sollen ausgestellt werden und sollen in welchem Raum und auf welcher Wand gehangen werden. In dieser Phase werden dann in der Regel der Pressetext, Plakate und Einladungen erstellt, abgestimmt und in Auftrag zu geben. Nach der Planung der Räume steht dann auch schon die Größe der Rahmung fest.  Evt. müssen dann noch einige neue Rahmen und Passepartouts gekauft werden, defekte Gläser in den Rahmen ausgetauscht werden. Einige Tage bevor die Bilder gehangen werden, heißt es dann Bilderrahmen. An dieser Stelle liebe ich meine Aquarelle auf Leinwand. Ich kann sie aus dem Regal nehmen und sie sind nur noch vor Ort an die Wand zu hängen. Wir haben für die Ausstellung vier solcher Arbeiten auf Keilrahmen vorgesehen. Aber alle anderen Aquarelle der 33 auszustellenden Arbeiten auf Aquarellpapier und unsere Vita sind zu rahmen. Ein nettes Arbeitsprogramm ;-) Wenn alles geklappt hat, heißt es Preislisten und die Beschilderung der Bilder erstellen. Die Infomappe für die Ausstellungen aktualisieren und dann alles drucken. Am Abend vor dem Aufbau der Ausstellung ist dann alles zu verpacken, um Transportschäden zu vermeiden. Gesten war es dann soweit. Ich bin bei wunderbarem Sonnenschein zum Schloss Griebenow gefahren vor die Tore Greifswald gefahren. Der Schlosspark begrüßte mich mit seiner Blütenpracht, wie Buschwindröschen, Löwenzahn und eine Vielzahl von Stiefmütterchen. So gesehen, war es richtig für die Ausstellung auch diese Motive auszuwählen ;-) Aber für den Besuch des Parks war keine Zeit. Fix das Auto ausladen und dann hieß es Bilder hängen. Hier ein paar Schnappschüsse von dem gestrigen Nachmittag.

 

Vielleicht gefällt Ihnen ja der kleine Einblick in die Vorbereitungen für unsere Ausstellung im Schloss Griebenow. Dann möchten wir Ihnen noch unseren Pressetext für die Ausstellung vorstellen.

Bi uns to Hus – Eine Ausstellung mit Aquarellen aus Mecklenburg – Vorpommern

 

Hanka & Frank Koebsch zeigen vom 03. Mai bis zum 12. Juli 2015  im Schloss Griebenow ihre Bilder.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 03. Mai 2015 geben die beiden Maler um 16.00 Uhr eine Einführung in die Ausstellung und  berichten, wie einzelne Bilder entstanden sind, erzählen die Geschichten hinter den Bildern.

Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben: Die Blumen am Feldrand, die Brandung des Meeres, eine Möwe, der Tanz der Kraniche, die Fischerboote, ein Blick in die Landschaft und die Menschen, die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken. Diese Augenblicke sind in den Bildern festgehalten. Was beide so schätzen und auch brauchen, sind die Weiten der Landschaft, die Anziehungskraft der Ostsee, die Ruhe und Beschaulichkeit der Natur und das Unverwechselbare der Menschen in ihrem Lebensumfeld.

Beide arbeiten mit ihrer eigenen Handschrift und der entsprechenden Technik, so dass auch dann, wenn sie das gleiche Motiv vor Augen haben, andere Schwerpunkte gesetzt werden, andere Bilder entstehen.

Hanka und Frank Koebsch stellen seit dem Jahr 2000  aus.  Zu nennen sind Ausstellungen in Ahrenshoop, Bansin, Berlin, Binz, Bremen, Greifswald, Hamburg, Rostock, Wismar u.a.  Einige der Bilder wurden als Auftrag für Privatpersonen oder für Projekte erstellt. Andere wurden im Rahmen von Ausstellungen und Präsentationen durch Privatpersonen, Unternehmen und durch die öffentliche Hand angekauft.

Wenn Sie Interesse an der Malerei von Hanka & Frank Koebsch haben, schauen Sie doch auf die Web Seite www.koebsch.meinatelier.de oder den Blog https://frankkoebsch.wordpress.com/

 

Mehr wird nicht verraten. Aber vielleicht haben Sie ein wenig neugierig gemacht, dann kommen Sie doch am Sonntag den 03. Mai 2015 um 16.00 Uhr zur Vernissage. Wir würden uns freuen, Ihnen an diesem Tag unsere Aquarelle im Barockschloss Griebenow vorzustellen.

Unsere Aquarelle als Kunstkarten des Präsenz Verlages

Unsere Aquarelle als Kunstkarten des Präsenz Verlages

Das Frühlingsprogramm 2015 des Präsenz Verlages

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Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder über unsere Zusammenarbeit mit dem Präsenzverlag berichtet. Der Verlag hatte seit 2013 von unseren Aquarellen Kunstkarten erstellt und vertrieben. Die Kunstkarten trugen meist Motive von unseren Blumen Aquarellen, wie z.B. die Löwenzahn-, die Mohn– , die Distel – Aquarelle  oder andere Frühlingsbilder.  Für Hanka und mich ist die Vermarktung von Bildrechten immer wieder eine nicht zu vernachlässigende Einnahmequelle. Gleichzeitig ist es eine ideale Möglichkeit, obwohl die Aquarelle bereits verkauft wurden, mit den Motiven andere Menschen für unsere Malerei zu begeistern. Hierfür war und ist die Zusammenarbeit mit dem Präsenz Verlag wichtig. Gleichzeitig war es auch interessant zu sehen: Wie beliebt die einzelnen Kunstkarten mit unseren Aquarellen sind?  Es sind nicht alle Motive gleich für Kunstkarten geeignet, wie die Verkaufszahlen für die Jahre 2013 und 2014 zeigen.

Spannend wurde es als Ende 2014 die Jesus-Bruderschaft in Gnadenthal die Verlagstätigkeit einstellte. Thomas Hein und Erich Koslowski übernahmen wesentliche Teile des Verlagsgeschäfts mit der neu gegründeten „Präsenz Medien und Verlag GbR“ mit Sitz in Bad Camberg. Würden die beiden Verleger ein Interesse haben, die Zusammenarbeit mit uns weiterzuführen? Für eine Zusammenarbeit ist es wichtig sich kennen zu lernen, also hatten sich Thomas Hein und Erich Koslowski auf der bereits im März auf der Leipziger Buchmesse verabredet.  Hanka und ich sind gespannt, wie sich der Verlag in Zukunft orientieren wird und wie wir unsere Zusammenarbeit entwickeln können. Doch dieses ist Zukunftsmusik. Heute möchten den beiden Unternehmern alles Gute für Ihr erstes Geschäftsjahr wünschen und das Vertrauen, unsere Kunstkarten im Frühjahrs Magazin 2015 der Präsenz Verlages zu präsentieren. Es ist schon eine riesige Anerkennung, dass Karten mit Aquarellen von Hanka und mir gemeinsam mit Künstlern

Margitta Dahlke, Andreas Felger, Friederike Rave, Jens Wolf, Dieter Hecht, Oskar Koller, Renate Menneke, Jehuda Bacon, Jörgen Habedank, Michael Apitz, Tobias Ferber, Matthias Claudius, Paul Gerhardt, Dietrich Bonhoeffer

präsentiert werden. Schauen Sie sich das Verlagsprogramm mal an, es lohnt sich. Folgende Motive werden von uns in dem Frühlingsprogramm 2015 empfohlen: Farbspiele im Frühling, Frühlingserwachen, Sommerwiese, Traum im Mohnfeld, Tschüss, ihr Eisheiligen, Farben des Sommers, Vorsicht stachlig, Drängeln erlaubt, Süß Sauer, Lagebesprechung, Wildwuchs in der Obstblüte und Hibiskus – immer wieder eine Pracht.

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Der Preis für eine Faltkarte im Format B6 (12 x 17 cm) mit Umschlag (cellophaniert) beträgt 2,40 € zzgl. Porto. Wir empfehlen Ihren ein Set aus fünf oder neu Karten. Wir senden Ihnen das fünfer Set zu einem Preis von 11,00 € und die neu Karten für 20,00 € zzgl. Port zu. Verschicken werden wir die Karten in einem Großbrief mit Portokosten von 1.45 €. Der Sendung liegt eine Rechnung bei. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte.

Hier finden Sie noch einmal eine Übersicht der Motive und den Bestellweg unsere Aquarelle als Kunstkarten des Präsenz Verlages.

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