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Hobbykünstler stellen in Rostock und Umgebung aus

Hobbykünstler stellen in Rostock und Umgebung aus

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Rostock kreativ 2015 – am Tag der Eröffnung

 

Ich hatte ja bereits über meine Vorbereitungen auf „Rostock kreativ“ 2015 berichtet. Aber für viele Menschen ist Rostock kreativ noch viel aufregender als für mich. In diesem Jahr stellen 713 Hobbykünstler ihre Bilder, Plastiken, Keramiken u.a. dort aus, wo sonst Ausstellungen von Norbert Bisky,  Jo und Inge Jastram gezeigt werden, Feliks Büttner auch schon mal live malt.  Gestern war es nun soweit. Gut 2.000 Gäste haben den kleinen Festakt zur Eröffnung von Rostock kreativ live erlebt. Ich hatte erst die Chance kurz vor 18.00 Uhr einen Blick in die Ausstellung zu werfen. Es sind aus meiner Sicht einige wunderbare Bilder dabei. Aber was mich Jahr für Jahr an Rostock kreativ immer wieder fasziniert, ist die ungeheure Vielfalt der ausgestellten Bilder und die Begeisterung mit der die Menschen ihre Kunst zeigen. Besonders schön ist es für mich, dass einige meiner Malschüler aus meinen Aquarellkursen und Malreisen sich ebenfalls an der Ausstellung beteiligen. Hier ein paar Fotos vom Eröffnungstag.

Auch wenn sich an Rostock kreativ 713 Künstler aus ganz Mecklenburg – Vorpommern z.B.

aus Bad Doberan, Bargeshagen, Barth, Binz, Börgerende, Brockhusen, Brodersdorf, Buchholz, Bützow, Conow, Demmin, Dettmansdorf, Diedrichshagen, Dierhagen, Dummerstorf, Eickhof, Gersdorf, Gnoien, Graal Müritz, Grevesmühlen, Güstrow, Hagenow, Hansdorf, Klink, Klotzow, Kritzmow, Kröpelin, Kühlungsborn, Laage, Lambrechtshagen, Lichtenhagen, Malliß, Neubrandenburg, Neuhaus, Nienhagen, Pastow, Poppendorf, Prerow, Putbus,  Pruchten, Rerik,  Ribnitz Damgarten, Penzin, Rethwisch Röbel, Rostock, Rövershagen, Sanitz, Saßnitz, Satow, Schlaage, Schwaan, Schwerin, Sievershagen, Stäbelow, Sternberg, Stralendorf, Waren / Müritz, Wismar, Wustrow…

ist die Ausstellung für die Hobbykünstler über die Landesgrenzen bekannt und anerkannt. Es gibt in diesem Jahr sogar drei Teilnehmer aus Hamburg und eine Teilnehmerin aus Mainz ;-).

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„DBR Kreativ“ und Mangas bei Hugendubel Rostock

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Ein wunderbare Leistung des Teams der Kunsthalle soviele Menschen zu begeistern, etwas aus ihrer kreativen Tätigkeit mit anderen zu teilen. Die Veranstaltung Rostock kreativ ist bei weiten nicht mehr die einzige, die Hobbykünstlern eine Plattform bietet. So wird zeitgleich in Bad Doberan  „DBR kreativmit über 100 Teilnehmern veranstaltet. Hugendubel Rostock lädt alle Mangakünstler ein, ihre Zeichnungen und Bilder auszustellen und an Workshops teilzunehmen. Hier ein paar Schnappschüsse aus der Ausstellung bei Hugendubel mit den Mangazeichnungen.

 

 

Es gibt wunderbare Möglichkeiten sich an solche Aktionen zu beteiligen. Nur sollten die Verantwortlichen der Region sich mit ihren Terminen ein wenig abstimmen, denn so gut DBR kreativ auch gemeint ist, viele Hobbykünstler aus Doberan und Umgebung haben der Kunsthalle Rostock den Vorzug gegeben.

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Wenn Sie in Rostock unterwegs sind und sich für Zeichnungen und Malerei interessieren, dann gehen Sie doch mal bei Hugendubel oder der Kunsthalle Rostock vorbei.

Wenn Sie Lust haben selbst einmal in der Kunsthalle zu malen, dann kommen Sie doch am besten am 12. März 2015 ab 13.00 Uhr vorbei, dann können wir gemeinsam “unsere Welt” auf eine Leinwand malen.

Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen im Rahmen von Rostock kreativ zu malen. ;-)

 

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

25. Februar 2015 2 Kommentare

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? ;-) Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

 

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

 

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

 

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle ;-)

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

Herbstliche Malreise an die Ostsee

Herbstliche Malreise an die Ostsee

Aquarellkurs mit bunten Blättern in Kühlungsborn

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Die Zeit rast und ich komme auf meinem Blog kaum hinterher über die Dinge zu berichten, die erwähnenswert sind. Was auf jeden Fall nicht unter den Tisch fallen darf,  ist ein Bericht über die Malreise nach Kühlungsborn vom 16. bis 21. Oktober. Seit jetzt zwei Jahren organisiere ich jetzt gemeinsam mit  Kriesen Ferienwohnungen und dem Hotel Polar-Stern Malreisen. Das Wetter hatte uns bis auf einen Schauer noch nie im Stich gelassen und auch in diesem Jahr hatten wir einen malerischen Herbst an der Ostsee. Das Wetter machte natürlich Lust auf Herbstaquarelle. Am ersten Nachmittag hatten wir uns nach dem Kennenlernen und zur Einstimmung auf einen Test von Aquarellpapieren eingelassen. Es immer wieder ein Erlebnis für die Malschüler, welchen Einfluss das Aquarellpapier auf das Gelingen der Bilder hat.  Wir haben uns von dem wunderbaren Herbst  in Mecklenburg Vorpommern anstecken lassen und bunte Blätter auf verschiedenen Papieren von Hahnemühle gemalt. Danach haben wir uns mit Überschneidungen, Lasuren, Nass und Nass und Negativ Technik an ein größeres Blatt getraut und habe den farbigen Herbst in das Kühlungsborner Hotel Polar-Stern geholt. Hier ein paar Schnappschüsse vom Start der Malreise nach Kühlungsborn.

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Malen im Herbst auf dem Doberaner Kamp

 

Da Herbstaquarelle begeistern, sind wir durch die herbstlichen Alleen des Landes nach Bad Doberan gefahren. Im Frühjahr hatten wir im Rahmen einer Malreise im Park des Doberaner Münsters gemalt. Dieses Mal sind wir nach einem kleinen Blick auf das Münster zum Doberaner Kamp gegangen. Dort gibt es mit den bunten Blättern der Eichen, dem Roten und Weißem Pavillon sowie den gelben Blättern der Linden wunderbare Motive für Herbstaquarelle. Zum Ende unserer  Plain Air Malerei überraschten uns doch noch einige Regentropfen. Aber unter dem Dach des Roten Pavillons konnten wir unsere Aquarelle in aller Ruhe weiter malen und den Tag ausklingen lassen. Hier ein paar weitere Bilder von unserer herbstlichen Malreise. In den nächsten Tagen werde ich von den weiteren Etappen unseres Aufenthaltes an der Ostsee berichten. Lassen Sie sich überraschen, was wir noch unternommen haben.

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Vielleicht haben Sie ja beim Betrachten dieser Bilder auch Interesse an einer Malreise kommen. Dann kommen Sie doch im nächsten Jahr mit auf die Insel Rügen oder merken Sie sich den Termin für die nächste herbstliche Malreise nach Kühlungsborn vom 18. bis zum 23. Oktober 2015 vor ;-)

 

Aquarelle entstehen im Hafen von Gager

Aquarelle entstehen im Hafen von Gager

Eine weitere Etappe unserer Malreise „Faszination Rügen“

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Ich hatte in den vergangenen Tagen schon über die Malreise nach Rügen berichtet. Zur Einstimmung auf die Malreisen hatte ich Abend vor unserem Start einen herbstlichen Spaziergang durch Middelhagen unternommen und mir überlegt, wo wir in den nächsten Tagen malen können.  Auf Halbinsel Mönchgut im Südosten von Rügen habe gemeinsam mit Malschülern schon an verschiedenen Orten gemalt. Hier ein paar Impressionen von vergangenen Reisen, wie z.B. den Hafen von Groß Zicker mit seinen Booten, das Pfarrwitwenhaus, die Boddenwiesen und Weiden bei Middelhagendie Göhrener Aussicht auf den Bodden und die Ostsee und und … Aber für den ersten Tag waren meine Überlegungen hinfällig, denn das Wetter spielte nicht mit. Wir haben unsere Malreise auf Mönchgut bei Schietwetter mit einem kleinen Exkurs zu Aquarellpapieren und Blumenaquarellen indoor begonnen. Für unsere zweite Etappe hatten wir viel mehr Glück, denn wir konnten bei schönstem Wetter am Strand von Thiessow malen. Zum Abschluss haben wir dann sind wir nach Gager gefahren.  Ich hatte den Hafen von Gager das letzte Mal im Februar im Rahmen der Vorbereitungen für die Malreise nach Rügen besucht. Zwei maritime Motive eignen sich besonders um ein paar neue Rügen Aquarell zu malen, einmal die Segelboote und zum anderen die Kutter im Hafen von Gager.  Wir hatten uns als Motiv einen Kutter ausgesucht. Wir haben den Aquarellkurs mit ein paar Skizzen zu dem Kutter begonnen, bevor wir dann mit Farbe versucht haben, ein Aquarell von einem Kutter im Hafen von Gager zu malen. Es dauert nicht lange und da hatten wir wie fast immer interessierte Zuschauer beim Malen. Es ist immer wieder schön sich mit anderen Menschen über Rügen, die Boote und die Aquarellmalerei zu unterhalten. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten viel Spaß bei der Malerei. Beim Zusammenpacken unserer Sachen stand die Sonne schon tief und hat ein wunderbares Abendlicht auf den Hafen von Gager geworfen. Hier ein paar Fotos von dem letzten Tag unserer Reise und ein paar meiner älteren Aquarelle mit einigen Kuttern.

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Die Reise ist viel zu schnelle vorbei gegangen. Aber für alle Menschen und Malenthusiasten, die auch in den kommenden Monaten Sehnsucht nach Rügen haben, biete ich in Zusammenarbeit mit der Fam. Grünheid  und Fam. Behling in Middelhagen vom 26. Januar bis zum 31. Januar eine winterliche Malreise nach Rügen an. Aus meiner Sich ein ganz besonderes Erlebnis im Winter in der Natur der Insel zu malen. Haben Sie nicht Lust uns zu begleiten?

Aquarelle von Frank Koebsch während der regio:polis

Aquarelle von Frank Koebsch während der regio:polis

Heinr. Hünicke präsentiert Andrea Köster – Kritzelkrabbe, CHRISTOPH TRABERT und Frank Koebsch beim Running Vision Day

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Gestern hat in Rostock und Umgebung das Festival regio:polis begonnen. Das Festival startete in diesem Jahr mit einem Running Visions Day in der Rostocker City. Innerhalb von 12 Etappen haben gestern Nachmittag Kulturschaffende und Künstler verschiedene Angebote vorgestellt und somit einen tollen Start für das Festival hingelegt. Zusammen mit Teresa Trabert von der Kreativ Saison hatten wir die Idee in der Nähe des Kröpeliner Tores zum Start der regio:polis zu malen. Wir, das waren in diesem Fall Andrea Köster  alias Kritzelkrabbe, Christoph Trabert , die Firma Heinr. Hünicke und ich. Hier ein paar Schnappschüsse vom gestrigen Tag.

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Hier finden Sie ein Video über den Start des Festivals regio:polis.

Eröffnung des regio:polis – Der Running Vision Day 2014 from Videoredakteur on Vimeo.

 

 

Ich hatte die Chance meine Aquarelle im Kröpeliner Tor Center, dem größten Einkaufscenters in der Rostocker Innenstadt, zu präsentieren. Bereits im Mai durfte ich im KTC einen Tag mit Aquarellkursen gestalten und habe ich mich riesig gefreut auch dieses Mal zu Gast zu sein. Heinr. Hünicke und ich wir hatten genau im Foyer des KTC eine kleine Ausstellung und Informationstand aufgebaut. Es hat Spaß gemacht für die Besucher des Centers eine kleine Einführung in die Aquarellmalerei zu geben, einige meiner Bilder zu präsentieren, alte Bekannte und Malschüler zu treffen, Interviews zu geben und ganz viele neue Menschen kennen zu lernen. Viele der Besucher haben dann Fragen zu meinen Bildern oder Aquarellkursen und Malreise gestellt. Ich denke es war für alle Menschen interessant war, einen kleinen Einblick in unsere Malerei zu bekommen. Hier noch einmal die von mir im KTC gezeigten Aquarelle.

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Für alle die gestern nicht dabei sein konnten, hier noch ein kleiner Tipp. Vielleicht können Sie ja in den nächsten Tagen weitere Fotos von unserer Aktion sehen. Angelika Heim, Bert Scharffenberg, der NDR, TV Rostock u.a. haben uns als Akteure des Running Vision Days gefilmt und fotografiert und so den Start des Festivals dokumentiert. Wenn Sie Lust haben, können Sie noch bis zum 10.10.2014 viele Aktionen, Ausstellungen, Vorführungen u.a. in der Region um Rostock im Rahmen des regio:polis erleben. Schauen Sie mal vorbei es lohnt sich.

P.S. einen ganz großen Dank an das Center Management des KTC und die Verantwortlichen von Heinr. Hünicke die unseren Auftritt erst ermöglicht haben.

Einladung zum Running Vision Day mit Aquarellen von Frank Koebsch

Einladung zum Running Vision Day

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mit Aquarellen von Frank Koebsch

Das Festival regio:polis zeigt die kulturelle Vielfalt der Region Rostock

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regio:polis

regio:polis

Ich komme auf meinem Blog gar nicht mehr hinterher zu berichten, was sich alles zu ereignet. Am Wochenende war ich mit Malschülern im Rahmen einer Malreise Faszination Rügen unterwegs. Gesten habe ich im Rahmen der Woche des Kranich über meine Kranich Aquarelle und das Projekt Faszination Kraniche im Kranich Informationszentrum Groß Mohrdorf berichtet und für das kommende Wochenende ist schon die nächste Aktion geplant.  Die Artikel über die vergangenen Tage müssen warten, denn ich möchte erst die Werbetrommel für eine Veranstaltung in Rostock rühren. Vom 04. bis zum 12. Oktober 2014 findet das

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Kunst- und Kulturfestival der Regiopolregion Rostock, das regio:polis

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Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg

statt. Die Idee der Regiopolregion Rostock ist es die Stadt Rostock und die umgebende Region mehr und besser zu vernetzen. Hier wird nicht nur an den Grenzen des Landkreises Rostock Halt gemacht, sondern ganz bewusst an die Nachbarn längs der Ostsee gedacht. Eine spannende Idee – insbesondere wenn man Kulturschaffende, Verbände, Touristiker u.a. zusammen bringt. Hier macht sich ganz positiv das Engagement  der Macher der Kreativsaison Mecklenburg bemerkbar. Im Rahmen des Programms der regio:polis darf ich auch einen kleinen Part übernehmen. ;-) Zum Start der regio:polis findet am 04. Oktober 2014

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Der Running Vision Day

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in Rostock statt. Die Idee des Running Visions Day ist es, den Rostockern und ihren Gästen in 12 Etappen die die kulturelle Vielfalt der Stadt näher zu bringen. In Anlehnung an die gute Erfahrungen des Aquarellworkshops im KTC hatten wir die Idee den Besuchern des Einkaufscenters die Aquarellmalerei näher zu bringen. Wer mag, kann mir am Sonnabend den 04. Oktober 2014 im Eingangsbereich des Kröpeliner Tor Centers von 14 bis 19 Uhr über die Schulter schauen, wie meine Aquarelle entstehen oder bei Interesse auch mal selbst Pinsel und Farben ausprobieren. Die Firma Heinrich Hünicke unterstützt das Festival regio:polis als Sponsor und stellt für mich und alle Malfreunde das notwendige Material für diesen Tag. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Deshalb möchten die Macher des regio:polis, Heinr. Hünicke und ich alle Malinteressierten in das KTC einladen. In der Center Zeitung 07 / 2014 können Sie weitere Einzelheiten über den Tag und die Angebote des KTCs lesen. Ich freue mich riesig auf den Tag, um mit möglichst viele Menschen über die Malerei in Gespräch zu kommen ;-). Wenn Sie Lust haben kommen Sie doch vorbei.

 

Running visions day - Rostock 2014

Running visions day – Rostock 2014

Running Visions Day mit Aquarellen von Frank Koebsch- im KTC

Running Visions Day mit Aquarellen von Frank Koebsch- im KTC

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Dank an die Organisatoren von der Kreativsaison Mecklenburg und die Sponsoren für eine solche Veranstaltung. Bei den Sponsoren ist schön, dass sich regionale Unternehmen nicht müde werden, Kunst und Kultur zu unterstützen. Seien es z.B. die Stadtwerke Rostock bei den wir schon viele Ausstellungen und Aktionen für Kinder gestalten durften oder die Ostseesparkasse, die in der Region Sport- und Kulturevents unterstützt, z.B. das Ostseemeeting auf der Traditionsrennbahn Bad Doberan – Heiligendamm und unsere Ausstellungsprojekt Faszination Galopper oder die Fa. Heinrich Hünicke die in vielen Kursen Menschen an die Kunst heranführt.

Eine Malreise mit Vita Malgruppe Ratzeburg an die Ostsee

Eine Malreise mit Vita Malgruppe Ratzeburg an die Ostsee

Tag 1 – Aquarellieren am Leuchtturm Barstorf und in Zweedorf

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Am vergangenen Wochenende war ich mit einer Malgruppe an der Ostsee unterwegs.  Sieben Frauen aus Ratzeburg und Mölln hatten mich Anfang des Jahres kontaktiert und suchten nach einem passenden Angebot für eine Malreise. Alle malen seit Jahren gemeinsam als Vita Malgruppe Ratzeburg und stellen z.B. im Rahmen der Aktion Dörfer zeigen Kunst ihre Bilder in der Pfarrscheune Zieten  oder ganzjährig im DRK Krankenhaus Ratzeburg aus. Leider passten die Termine meiner Angebote der Malreisen auf Rügen und nach Kühlungsborn nicht. So hatten wir gemeinsam über ein individuelles Angebot für zwei Tage Aquarellkurse an der Ostsee nachgedacht. In Zweedorf fanden sich im Ostsee Landhaus die passenden Ferienwohnungen und Möglichkeiten bei schlechtem Wetter  drinnen zu malen. Aber wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten wunderbare Motive im Spätsommer entdecken. Der Garten des Ostsee Landhaues bietet auch zum Herbstbeginn Rosen, andere Blumen und Blüten, Äpfel und viele andere Dinge als Motive. Wobei  die Äpfel zu den beliebtesten Motiven bei den Malschülern zählten. Aber wir haben diese Möglichkeiten nur zum Ausklang der Tage genutzt. Gestartet sind wir am Freitagmittag und sind nach einer kleine Einführung zum Aquarell und dem Vorstellen einiger meiner Bilder mit einem Ausflug zum Leuchtturm Barstorf.  Für mich ist der Leuchtturm immer wieder ein gutes Motiv bei Malreisen in der Nähe von Kühlungsborn. Das Motiv ist für die Malerei recht einfach aufgebaut und so kann man im Kurs einige Ideen und Grundlagen zur Bildgestaltung, zum Skizzieren, zur Technik einbauen und die Malschüler doch gut betreuen. Zum zweiten ist es einfach wunderschön bei gutem Wetter die Aussicht über das platte Land Mecklenburgs und die Ostsee zu genießen. Nach einer Kaffeepause sind wir nach Zweedorf zurück gefahren und haben unsere Bilder im Garten des Ostsee Landhauses fertig gestellt.  Es war ein schöner Abschluss des Tages die fertigen Aquarelle gemeinsam anzuschauen. Die Erfolge der Malschüler machten Lust auf kommenden Tag. Auf der Heimfahrt wurde ich mit einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt. Hier ein paar Schnappschüsse aus Zweedorf und dem Malen beim Leuchtturm Bastorf.

In den nächsten Tagen werde ich berichten, was wir gemeinsam am zweiten Tag unternommen haben. Lassen Sie sich überraschen, was wir noch im Rahmen der Malreise an die Ostsee unternommen haben. ;-)
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