Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Frühling in Schwaan – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Frühling in Schwaan

Ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Vor einigen Tagen hatte ich das Bild „Hasen im Frühling“ gezeigt.  Heute möchte ich ein weiteres Frühlingsaquarell vorstellen, dieses Mal aber kein Tieraquarell sondern ein Bild aus einer kleinen Stadt Mecklenburgs. Das Aquarell „Frühling in Schwaan“ zeigt die Silhouette der Stadt zwischen Warnow und Beeke vom Park des Kunstmuseums aus.

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Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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So mach ein Leser wird sich fragen:

Warum male ich Aquarelle mit Motiven aus Schwaan?

Die Antwort ist ganz einfach 😉. Ich bin gerne auf den Spuren der alten Meister unterwegs. Es ist spannend zu schauen, wie und wo die alten Meister gemalt haben. So hat mich manch ein Ausflug nach Schwaan geführt. Hier befand sich zwischen 1860 bis zum ersten Weltkrieg einer der norddeutschen Künstlerkolonien. Bei einigen der Ausflüge habe ich an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Aquarelle gemalt oder ich habe Workshops zum Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan organisiert. Wenn möglich habe ich versucht die Themen von Ausstellungen im Kunstmuseum Schwaan mit denen meiner Aquarellkurse zu kombinieren. So haben wir in der Zeit der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Park hinter dem Kunstmuseum Aquarelle gemalt und uns für unsere Bilder in der Ausstellung der alten Meister Anregungen geholt. Der Park hinter dem Kunstmuseums bietet eine interessante Sicht auf die Silhouette mit den ehemaligen Ackerbürgerhäuser, der Kirche und der ehemalige Wassermühle in Schwaan. Also habe ich versucht dieses Motiv zu malen und entstanden ist diese Miniatur in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett.

Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch
Aquarell – Frühling in Schwaan – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Die zweite Frage, die sich bei diesem Bild ergeben kann, lautet:

Warum male ich die Miniatur nicht ganz klassisch auf Aquarellpapier, sondern auf als Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett?

Auch hierfür gibt es eine einfache Erklärung. Zu den Zeiten der Künstlerkolonien haben viele Künstler auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Die bekanntesten von Ihnen sind sicher Carl Spitzweg und Carl Malchin. Aber auch ein Maler der Künstlerkolonie Schwaan, Franz Bunke hatte auf diesem Malgrund mehrere Bilder realisiert. Ich bin auf diese Malerei aufmerksam geworden, als mich Frau Baumgart, die Museumpädagogin des Staatlichen Museums Schwerin eingeladen geladen hat, die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ mit Aquarellkursen zu begleiten. So hatten ich in einem Kurs gemeinsam mit Malschülern am Schweriner See Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Aber für mich gab es noch einen zweiten Grund auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein. Carl Malchin hat als Maler Landschaften und das Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Einige meiner Aquarelle aus Dörfern und Städten sowie  Landschaftsbilder sind an Malorten entstanden, an denen auch Carl Malchin gemalt hat. Obwohl er eine Lehre zum Geodäten in Schwaan absolvierte und bereits in dieser Zeit die Schweriner Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen lernte, ist mir leider kein Bild von Carl Malchin aus Schwaan bekannt.

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Ich habe dann aus Begeisterung für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern und das Städtchen das Bild „Frühling in Schwaan“ gemalt. Wenn Ihnen mein Aquarell gefällt habe ich drei Tipps für Sie:

Wenn Sie es auch einmal ausprobieren wollen, auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen, dann schauen Sie mal in das folgende Video.

Wenn Sie auch einmal mit mir auf den Spuren der „Alten Meister“ in Schwaan malen wollen, dann melden Sie sich doch zu dem Aquarellkurs „Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen“ am 12.09.2020 im Kunstmuseum Schwaan an. Wir werden Pferde, Kühe oder Hühner als Motiv entdecken, vor Ort skizzieren und fotografieren. Im Atelier des Kunstmuseum Schwaan haben wir die Möglichkeit, auf Basis unserer Skizzen und Fotos unsere Aquarelle zu malen. Gleichzeitig können wir in der Ausstellung „Auf dem Land – Das Tier in der Kunst“ schauen, wie die „alten Meister“ der Schwaaner Künstlerkolonie ihre Tiere gemalt haben und Anregungen für unsere Bilder übernehmen. Den Aquarellkurs können Sie in den nächsten Tagen über die Seite der VHS Rostock buchen.

Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen - Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan
Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen – Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling in Schwaan“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Einladung zum 23. Kunstsalon im Atelier von Susanne Haun

 

Susanne Haun und ich kennen uns seit vielen Jahren und haben immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht, uns ausgetauscht, unsere Erfahrungen mit anderen geteilt und so manche Aktion im Web und Ausstellungen gemeinsam realisiert. Im September des vergangenen Jahres hatten wir die Idee, wieder einmal gemeinsam eine Ausstellung zu realisieren. Deshalb laden wir – Susanne Haun als Zeichnerin und ich als Aquarellist – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

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KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

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Als Thema haben wir die

 

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

 

gewählt. Wie kommt man als Zeichnerin und als Aquarellist auf die Idee eine Ausstellung und eine Diskussion zur Malerei von Spitzweg und Malchin zu realisieren? Nun Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über Ihre ersten Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt. Ich war in den Letzten Wochen oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Etliche meiner Landschaftsaquarelle sowie Bilder auf Dörfern und Städten an Orten entstanden sind, an den auch Carl Malchin gemalt hat.  So war es für mich spannend die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zu Carl Malchins Bilder im Staatlichen Museum Schwerin zu besuchen. Carl Malchin, Carl Spitzweg und Kollegen haben damals viele Bilder auf Zigarrenkistendeckeln gemalt. Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes.

 

Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern

 

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben. So war es spannend als mich, als Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museums Schwerin, den Vorschlag macht, dass ich die Ausstellung von Carl Malchin mit Aquarellkursen begleite. In einem der Aquarellkurse haben wir im Museum Winteraquarelle auf Papier und in einem anderen der Kurse Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern in Schwerin Mueß gemalt. Auf den Spuren von Carl Malchin und in Vorbereitung dieser Aquarellkurse habe ich einige Miniaturen in Aquarell auf solchen Brettern entstanden. Einige dieser Aquarelle zeigen Motive aus Ahrenshoop, aus dem Freilichtmuseum Klockenhagen, Rostock oder Schwerin.  Hier einige meiner Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern.

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Nach dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung von Carl Malchin in Schwerin hatten Susanne Haun und ich die Idee, im Rahmen eines Kunstsalon einen Einblick in die Kunst von Spitzweg und Malchin sowie unsere Zeichnungen und Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern zu geben und mit Ihnen die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedene Mal- und Zeichenuntergründen zu diskutieren und auszuprobieren.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit nehmen unseren Kunstsalon am 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr besuchen,  sich  mit einer Zeichnung oder Malerei auf einem Zigarrenkistenbrett an der Ausstellung beteiligen oder es gemeinsam mit uns an diesem Abend ausprobieren. 😉

 

Grundierung der Lok des Rasenden Rolans (c) Frank Koebsch (1)

Rasender Roland als Motiv während einer Malreise auf Rügen

Rasender Roland als Motiv während einer Malreise auf Rügen

Rasender Roland beim Sonnenbaden, im Schnee und in den bunten Buchenwäldern Rügens

Das Wetter und die Jahreszeiten spielen bei Motivauswahl sowie ob man vor Ort oder im Atelier malt eine entscheidende Rolle. Ich hatte in den vergangenen Wochen über zwei Ausflüge unserer Malreise „Faszination Rügen“ berichtet. Wir haben bei wunderbarem Wetter im September einmal im Schlosspark Putbus und einen weiteren Tag auf den Ziggerschen Berge gemalt. Es sind die Rügen AquarelleSonniger Herbsttag auf dem Mönchgut“ und „Spaziergänger im herbstlichen Schlosspark von Putbus“ entstanden. Die Tage sind wunderbare Beispiele für die Möglichkeiten der Plein Air Malerei auf der Insel Rügen.  Bei der Planung der nächsten Tage der Malreisen schaut man immer wieder in den Wetterbericht. Bei der Wahl der Malorte achte ich immer wieder auf den Wind und die Windstärke, denn keine möchte den gesamten Tag im Wind stehen. Wir würden schnell auskühlen und uns würden die Malsachen um die Ohren fliegen.  Das Mönchgut bietet mit seinen Hügeln und Wäldern sowie den vielen Buchten und Steilküsten viele Möglichkeiten. Aber wenn Regen von den Wetter Apps angekündigt wird ergibt sich die Frage: Was macht man bei schlechtem Wetter auf eine Malreise? Wir wollten im Rahmen der Tage auf der Insel auch einmal die Rügensche Bäder Bahn – Rasender Roland malen. Wenn man in den Fahrplan schaut, stellt man schnell fest, dass der Rasende Roland auf keinem der Bahnhöfe genügend lange steht, damit man ihn malen kann. Also ist für die Motive das ideale Vorgehen, sich die Lokomotive und die Wagons bei einem Halt genauer anzuschauen, ein paar Fotos und evt. eine Skizze zu machen und dann in aller Ruhe sein Aquarell unabhängig vom Wetter malt. Damit ist der Rasende Roland ein ideales Motiv für Schlechtwetter. Wir haben uns morgens auf dem Bahnhof von Göhren die Kleinbahn näher angeschaut. Die Wahl auf den Bahnhof Göhren fiel, weil nach dem Eintreffen der Bahn, die Dampflokomotive abgekoppelt wird und dann Wasser und evt. auch Kohle bunkert. Damit ergibt sich ein Halt von ca. 15 Minuten bevor der Rasender Roland den Bahnhof wieder verlässt.  In dieser Zeit haben wir uns die Lok und die Wagons genauer angeschaut, fotografiert und eine erste Skizze zum Aufbau der Lok gemacht. Später haben wir dann bei Regenwetter unsere Fotos auf den Fernseher angeschaut und in aller Ruhe ein Herbstaquarell mit dem Rasenden Roland gemalt. Hierzu miete ich immer bei der Familie Grünheid eine große Ferienwohnung an.  Wir haben in den vergangenen Jahren bei schlechtem Wetter auf diese Weise schon Löwenzahnaquarelle, Bilder von Fischerbooten am Strand von Baabe oder Kunterbunte Herbstblätter bei Sturm auf Rügen gemalt. Auf der Basis der Fotos und unserer Erfahrungen bei der Vororterkundung ist dann in der Ferienwohnung „to Hus“ entstand das Aquarell „Rasender Roland in bunten Buchenwäldern Rügens“. Hier ein paar Schnappschüsse von der Kleinbahn und ein Einblick wie das Herbstaquarell entstanden ist.

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Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Bild mit der Dampflok in den herbstlichen Buchenwäldern des Mönchgut mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf  dem Aquarellpapier Leonardo 600  g/m2 matt von Hahnemühle im Format 36 x 48 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Es hat Spaß gemacht, den Rasenden Roland zu malen. Es ist mein erstes Aquarell von der Kleinspurbahn. Anders als ich hatte Hanka in der Vergangenheit schon einmal Bahn gemalt. Hanka hatte das Motiv gemalt, aber nicht im Herbst. Damals hat Hanka die Aquarelle „Roland beim Sonnenbaden“ und „Roland im Schnee“ gemalt. Hier noch einmal die drei Bilder mit dem Rasenden Roland aus dem Sommer, Herbst und Winter mit ganz unterschiedlichen Malweisen und Techniken.

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Malreise Faszination Rügen 2020 - 2021 Seite 1
Malreise Faszination Rügen 2020 – 2021 Seite 1

Es ist immer wieder spannend auf Rügen zu malen und neue Motive zu entdecken. Wenn Ihnen die Bilder vom Rasenden Roland begeistern, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie. Begleiten Sie uns doch auf einer der nächsten Malreisen auf Rügen.

Wenn Ihnen das Rügen Aquarell Rasender Roland in bunten Buchenwäldern Rügens“ gefällt, dann können Sie das Bild gerne hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen.  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Herbst Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (16)

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei

Ausstellung und Aquarellkurs „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan

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Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)
Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Heute möchte ich einen kleinen Rückblick auf einen Aquarellkurs aus dem September geben. Wir waren damals zu Gast im Kunstmuseum Schwaan. Es ist immer wieder spannend, in den Museen die Bilder der  alten Meister zu entdecken, auf den Spuren der alten Meistern unterwegs zu sein und Aquarelle an Originalschauplätzen der Künstlerkolonien zu malen. Dieses Mal hatte ich die Chance genutzt, um die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan mit einem Aquarellkurs zu verbinden. Bäume sind immer wieder interessante Motive für Aquarelle, egal ob man direkt einen konkreten Baum malt oder sie Bestandteil von Landschaftsaquarellen sind. Also haben wir die Möglichkeit genutzt im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan die Bäume zu entdecken und zu malen. Ich kenne den Park von meinen Besuchen und Kursen dort recht gut. Z.B. hatten wir bereits im Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan dort gemalt. Damals ging es mehr um die Stadtansichten und die Landschaften an der Beeke. Dieses Mal hatten es uns die Kopfweiden, die Streuobstwiese mit den wunderbaren Apfelbäumen im Park hinter dem Kunstmuseum angetan. Nach einer Kennenlernrunde, einem Spaziergang durch den Park und einer Einweisung haben sich die Teilnehmer ihre Plätze gesucht. Ich habe immer wieder einzelnen Sequenzen, z.B. bei der Motivsuche, dem Bildaufbau, der Perspektive, Licht und Schatten sowie Maltechniken an meiner Staffelei für alle Malschüler angeboten. Ansonsten habe ich die Teilnehmer vor Ort, direkt bei ihren Motiven betreut. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne kämpfte sich durch die Wolken und so verging die Zeit im Flug. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem Aquarellkurs im Park des Kunstmuseums Schwaan.

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Ab 13.00 Uhr haben wir die Möglichkeit genutzt und uns die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Museum angeschaut. Es war spannend zu schauen, wie die alten Meister ihre Bäume gemalt und in Szene gesetzt haben. Es gab so manche interessante Diskussion zu Themen der Perspektive, Licht und Schatten sowie künstlerische Freiheiten in den Bildern. Hier ein paar Beispiele von Künstlern aus der Ausstellung und ein paar Schnappschüsse von unserem Besuch im Museum.

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Nach dem Ausflug in die Ausstellung mit Bildern aus verschiedenen Künstlerkolonien haben wir an  unsere Aquarelle mit neuen Anregungen weitergearbeitet. Es war ein interessanter Tag, den wir mit unserer Plein Air Malerei im Park des Kunstmuseums Schwerin verbracht haben. Alle Teilnehmer waren mit dem neuen Wissen und ihren Aquarellen zufrieden, wie das gemeinsame Abschlussfoto des Aquarellkurses beweist. 😉

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Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)
Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)

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Ich möchte mich auch in Namen aller Malschüler noch einmal für die Unterstützung beim Kunstmuseum Schwaan bedanken und würde mich freuen, wenn ich im nächsten Jahr wieder einmal dort zu Gast sein darf.

Vielleicht habe die Zeilen und die Fotos bei Ihnen das Interesse wachgerufen, dass Sie auch einmal im Rahmen einer Malreise oder eines Aquarellkurses gemeinsam mit mir malen wollen. Dann habe ich noch zwei Tipps für Sie:

Ich würde mich freuen, mit Ihnen auch einmal in einem meiner Aquarellkurse zu malen. 😉

Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Bäume in unserer Geschichte und der Kunst

 

Wer sich in der Malerei mit Motiven mit Landschaften sowie aus unseren Dörfern und Städten beschäftigt, wird in den Motiven auch immer wieder Bäume in den Motiven entdecken. Die Bäume gehören einfach zu unseren Kulturlandschaften. Sie filtern Staub, erzeugen Sauerstoff, spenden Schatten, speichern Wasser, sind Lebensraum für viele andere Lebenswesen, erzeugen Rohstoffe und Früchte. Vielen von ihnen haben wir Menschen gepflanzt, bei der Aufforstung der Wälder, in unseren Parks und Gärten, Streuobstwiesen, Alleen, an den Feldgrenzen und und …  Mit den Bäumen verbinden wir viele Traditionen. Früher hatten alle Bauern um Ihre Höfe Bäume gepflanzt, Linden, Kastanien, Pappeln, Weiden an Weggrenzen. Die Weiden gaben die Rohstoffe für Weidengeflechte in Körben, Möbeln, Zäunen, Hauswänden u.a. Äste mit Gabeln wurden als Heugabeln genutzt. Durch das Schneiden von Zweigen und Ästen entstehen die für Norddeutschland typischen Kopfweiden.

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Die schnellwachsenden Pappeln waren der perfekte Windschutz für die Höfe. Vor dem Tor standen Linden. Wer kennt nicht das Lied

Am Brunnen vor dem Thore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.

In vielen Volksliedern und Gedichten wird von alters her über „unser“ Verhältnis berichtet. So ist selbstverständlich, dass die Bäume auch immer wieder in der Malerei zu finden sind. Entweder als Hauptmotiv oder Kulisse in Landschaftsbildern oder als selbstverständlicher Bestandteil der Ansichten von Gärten, Parks, Dörfern und Städten. Mir fallen z.B. imposanten Bilder der Romantiker ein, wie die Eichen von Casper David Friedrich. In seinem Bildern „Abtei im Eichwald“, „Eiche im Schnee“, „Dorflandschaft bei Morgenbeleuchtung“ hat die !typischen mecklenburgische Eichen“ dargestellt. Hier greift Friedrich Sagen und Traditionen auf. Aber auch viele alle Maler aus Mecklenburg-Vorpommern haben immer wieder Bäume in ihren Bildern gemalt.

 

Bäume – Lernen von den alten Meistern

 

Malkurs - Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch
Malkurs – Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch

Ich finde es immer wieder spannend, zu schauen, wie die alten Meister gemalt haben, denn auch in einer Vielzahl von unseren Aquarellen sind immer wieder Bäume zu sehen. Wenn möglich, versuche ich hierfür auch andere Menschen zu begeistern und auf diese Entdeckungstour mitzunehmen. Wenn die Möglichkeit besteht versuche ich in Zusammenarbeit mit Museen hierfür Aquarellkurse anzubieten. So war ich gemeinsam mit  Malschülern im Kulturhistorischen Museum Rostock und haben wie Rudolf Bartels Laternenkinder gemalt. Wir haben im Staatlichen Museum Schwerin Porträts gemalt und haben in Schwaan auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie aquarelliert.  Es macht immer wieder Spaß, Aquarelle an der Originalschauplätzen der Künstlerkolonien oder der alten Meister zu malen. In den letzten Wochen war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs, denn er hat die Landschaften und das Leben in Mecklenburg dokumentiert. In den Ansichten der Dörfer und Städte sowie seinen Landschaftsbildern zeigt Carl Malchin natürlich auch eine Vielzahl von Bäumen, die dann in den AquarellkursenLandschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln“ eine Rolle spielen. Aber wenn es explizit um Bäume geht, dann gibt es zurzeit noch eine andere Möglichkeit. Das Kunstmuseum Schwaan zeigt vom 08.09. – 15.12.2019

 

Die Ausstellung „Mein Freud der Baum“

 

Auf der Web – Seite des Kunstmuseums Schwaan heißt es:

 

 

Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)
Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Bäume zählen zu den beeindruckenden Lebewesen auf unserer Erde. Wo das Klima nicht zu trocken oder zu kalt ist, dominieren sie die Landschaft. Bäume produzieren Sauerstoff und binden Kohlenstoffe, sie bieten Nistplätze, Nahrung, Lebensraum und Schutz für die unterschiedlichsten Tiere. Bäume sind Nahrungsquelle, Schattenspender und Baustoff. Der Baum wurde verehrt und war nicht selten Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Dörfern und Städten.

Für die Künstler spielt der Baum oft eine zentrale Rolle, ist ein Symbol der Kraft und der Beständigkeit. Mit seinen Ästen in den Himmel ragend und doch fest verwurzelt in der Erde. 

Die für die Ausstellung wurden Landschaftsbilder aus verschiedenen deutschen Künstlerkolonien Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts ausgewählt. Jede Kolonie hat auf ihre ganz besondere Weise den Baum als Chronist der Landschaft dargestellt

Die Maler beließen deshalb die heimischen Pflanzen- und Baumarten in ihrem gewohnten Umfeld und erfassten sie in ihrer natürlichen Farb- und Lichtstimmung. Bäume die eine bestimmte Funktion erfüllten, konnten Orte malerischer gestalten: ein Haus, einen Garten, eine Straße. Sie dienten als Schutz vor Sonne, Wind oder Regen, als Obst- oder Ziergewächs. Dass Pflanzen oder Bäume ganze Landstriche charakterisieren können, wird in der Ausstellung verdeutlicht.

Die Ausstellung präsentiert Darstellungen aus den Künstlerkolonien Dachau, Hiddensee, Ahrenshoop, Usedom, Heikendorf, Worpswede, Ferch und als Partner das Overbeck Museum in Bremen.

Bevorzugtes Motiv z.B. der Dachauer Maler war um 1900 war das »Dachauer Moos«. In Worpswede sind es überwiegend die landschaftsprägenden Birken, die die Faszination auf den Künstler ausübten. In Ahrenshoop prägen die Bäume in den Dünen die Motive von Paul Müller Kaempf. Die Insel Hiddensee hat nur einen spärlichen Baumbestand. Otto Niemeyer Holstein reduziert den Baum auf wenige Elemente.
In Ferch dominieren Bäume auf sandigen Hügeln und aus Heickendorf sind farbintensive Baumdarstellungen von Heinrich Blunk zu sehen. Die Darstellungen von Fritz Overbeck verbinden ihn in der gleichen Motivwahl mit dem Schwaaner Rudolf Bartels.

 

Hier der Flyer und einige der ausgestellten Bilder der Ausstellung.

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Diese Chance von den alten Meistern zu lernen, wie sie Bäume gesehen und gemalt haben, wollte ich mir nicht entgehen lassen. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Museum biete ich deshalb am 21. September 2019 den

 

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

 

Den Kursinhalt habe ich wie folgt beschrieben:

Bäume sind interessante Bestandteile vieler Bilder. Entweder sind sie Teil einer Landschaft oder besonders faszinierende Bäume wurden immer wieder als Hauptmotiv gemalt. In diesem Kurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Techniken ausprobieren, um Bäume im Aquarell darzustellen.

Am Vormittag skizzieren und malen wir in der Parklandschaft hinter dem Kunstmuseum Schwaan, um eine gute Komposition für unsere Bilder zu finden. Ab 13.00 Uhr haben wir die Chance, in der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ zu entdecken, wie die Maler der Künstlerkolonien die Bäume gekonnt in Szene gesetzt haben. Am Nachmittag können wir unsere Aquarelle im Atelierraum des Museums fertigstellen.

Ich freue mich auf den Kurs und die Ausstellung. Vielleicht sehen wir uns ja am 21. September in Schwaan. Ich würde mich freuen. Zur Einstimmung hier ein paar Fotos aus dem Park rund um das Kunstmuseum Schwaan und einige meiner Aquarelle mit einigen Bäumen.

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Acrylmalerei an der Ostsee mit Hinrich JW Schüler

Acrylmalerei an der Ostsee mit Hinrich JW Schüler

Hinrich JW Schüler als Dozent bei Plein Air Festival in Kühlungsborn

 

Save the Date - Plein Air Festival 2019
Save the Date – Plein Air Festival 2019

Ich freue mich auf den Mai. Die Obstblüten und die gelben Rapsfelder vor der blauen Ostsee sind einfach wunderbare Motive, wie z.B. in dem Aquarell „Leuchtturm von Bastorf im Raps“. Nach der Malreisen Faszination Ostsee und Faszination Rügen startet das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Drei wunderbare Gelegenheiten, um Anfang Mai maritime Bilder zu malen. Das gemeinsame Malen der an Ostsee macht einfach Spaß. Die Idee des Plein Air Festivals in Kühlungsborn ist, dass wir eine Plattform für Acryl-, Aquarell-, Öl-, PastellmalerUrban Sketchers und Cartoonisten bieten wollen, um gemeinsam an der Ostsee zeichnen, malen und ausstellen. Das Festival gliedert sich in folgende Bestandteile

  • verschiedene Workshops von Montag bis Mittwoch für Menschen, die Spaß daran haben gemeinsam zu malen und sich unter Anleitung von Dozenten weiter zu bilden.
  • dem Freien Malen am Donnerstag und Freitag – Eine Zeit in der Künstler selbständig die Region erkunden und die Bilder, die an diesen Tagen entstanden sind, am Sonnabend in der Kunsthalle Kühlungsbornausstellen können. Es werden drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro sowie ein Publikumspreis (ein hochwertiger Sachpreis) an die Teilnehmer der Ausstellung vergeben.
  • und verteilt über die Festivalwoche interessante Vorträge und Veranstaltungen.

 

Zwei der Dozenten des Plein Air Festivals für die Workshops in diesem Jahr hatte ich bereits in den vergangenen Tagen vorgestellt. Michael Holtschulte wird einen Workshop für Cartoon Zeichnen leiten und Susanne Mull Pastellmalerei unterrichten. Heute möchte ich

 

Hinrich JW Schüler als Dozent für Aryl Malerei beim Plein Air Festival 2019 in Kühlungsborn

 

vorstellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Hinrich JW Schüler. Doch erst einmal hier einige seiner Bilder und ein paar Zeilen über seinen Werdegang.

 

Hinrich JW Schüler (2) Mai 2013 by Martin Timm

Hinrich JW Schüler (*1964 Wittmund/Nordsee) war nach dem Kunststudium an der Universität Oldenburg in Hamburg und Schwäbisch Gmünd freischaffend als Künstler tätig, er lebt und arbeitet seit 2005 in Düsseldorf. Die Malerei Hinrich JW Schülers ist inspiriert von Licht und Weite norddeutscher, amerikanischer und australischer Küsten- und Wüstenlandschaften, Farbe und Raum sind dabei bestimmende Elemente. Werke Schülers befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Künstler erhielt bereits mehrere Auslandsstipendien und zeigte seine Werke in zahlreichen Galerien und Kunstvereinen in Deutschland, Europa, USA.

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Seine abstrakten Bilder mit den maritimen Motiven machen einfach Lust die Landschaften rund um Kühlungsborn an der Ostsee zu entdecken. Dazu passend bieten den

 

Workshop mit Hinrich JW Schüler „Wasserland / Landwasser

 

Hier die vollständige Beschreibung des Workshops:

Interessant ist es überall dort, wo Wasser und Land einander begegnen: Strände, Ufer, Klippen, Küsten. Welche Strukturen entstehen und vergehen? Welche Stimmungen erleben wir? Wie bringen wir unser Erleben zum Ausdruck und schaffen originelle und individuelle Bildwerke? Durch das unendliche Meer der Möglichkeiten navigiert uns Hinrich JW Schüler mit Hilfe seines großen künstlerischen Erfahrungsschatzes. Gezeigt werden verschiedenste grundlegende und komplexere Acryltechniken von realistisch orientierten Arbeitsweisen bis hin zum freien spielerischen Experimentieren. Führt möglicherweise die Mixtur aus verschiedenen Ausdrucksformen und Techniken zum besten Ergebnis?
Kurzvorträge des Dozenten zu den Themen Komposition, Farbenlehre, Acryltechniken helfen bei der Bildfindung. Überdies finden in Einzel- und Gruppengesprächen Werkkritiken statt, um das Maximum an Verbesserungen, Lern- und Bildergebnissen zu erzielen.

 

Ich freue mich schon, den Teilnehmern und Hinrich JW Schüler über die Schulter schauen zu können. Für alle, die erst einmal ein wenig in die Acryl Malerei hinein schnuppern wollen, habe ich noch einen weiteren Tipp.

Am 10. Mai 2019, ab 18.00 Uhr bieten wir folgende Veranstaltung

 

„Über Land und unter Wasser“ mit Hinrich JW Schüler

 

an.

Aus der Malerei lässt sich immer wieder Neues entwickeln, wenn die ausgetretenen Pfade verlassen werden. Hinrich JW Schüler (Düsseldorf) zeigt in Malerei-Performances mit Vorträgen in den Arbeitspausen, wie aus spontanen Malerei-Akten neue Bildideen entstehen – und wieder evtl. später auch wieder verworfen werden. Die Arbeitsweise Hinrich JW Schülers ist dabei improvisierend, ohne festlegende Vorstellungen, Konzepte, Zeichnungen, Skizzen usw.: “Vorstellungen sind VOR-Stellungen“, d.h. zwischen mir und dem, was neu entstehen könnte, steht etwas hemmendes, bereits bekanntes“, so der Künstler. Während der Vorführung ist zu sehen, wie aus den Polaritäten von Licht und Dunkelheit, Übergang und Abgrenzung, Farbverdichtung und Farbauflösung Landschafts- und Unterwasser-Räume entstehen unter Einsatz verschiedenster Acrylmalerei-Techniken.

Tolle Angebote – lassen Sie sich von Hinrich JW Schüler die Welt der Acryl Malerei locken. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie vom 05. bis zum 12. Mai 2019 beim Plein Air Festival treffe. Das gemeinsame Malen an der Ostsee macht einfach Spaß. 😉

Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch

Landschaftsaquarelle vom Mönchgut

Landschaftsaquarelle vom Mönchgut

Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge

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Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 - 2019
Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 – 2019

In den vergangenen Wochen hatte ich bereits über zwei Etappen der Malreise Faszination Rügen im Mai berichtet. Einmal haben wir Fischerboote am Strand von Baabe gemalt und an einem anderen Tag waren in Groß Zicker unterwegs und haben die Blütenpracht in der Boddenstraße eingefangen.  Heute möchte ich von einem weiteren Tag der Malreise auf der Insel berichten und ein neues Rügen Aquarell vor stellen.  Im Rahmen der Malreisen starten wir von Middelhagen aus und erkunden das Mönchgut und den Rest der Insel. Was mich immer wieder an dem Mönchgut fasziniert, sind  die hüglige Landschaft, mit den vielen Boddenküsten und Stränden an der Ostsee. Es ist eine wunderbare Region, um Landschaftsaquarelle zu malen. Auf den vergangenen Reisen haben wir unsere Motive z.B. auf den Zisckerschen Bergen mit der Sicht auf die Granitz gefunden, haben von der Göhrener Kirche aus die Aussicht auf das Mönchgut, den Blick auf den Bodden bei Middelhagen, die Steilküste von Klein Zicker, als den Bodden, die Having und das Cliff bei Alt Reddewitz gemalt. Die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut macht immer wieder Spaß und es sind einige schöne maritime Aquarelle entstanden. Besonders interessant war es, dass eines dieser Aquarelle mit einer Landschaft des Mönchguts ihren Besitzer in den USA gefunden hat.

Für unser neues Rügen Aquarell sind wir auf die „Berge“ von Klein Zicker geklettert. Vor dort aus hat am an verschiedene Punkten eine Aussicht über den angrenzenden Bodden. Wir haben und bei Sonnenschein ein Plätzchen mit der Aussicht auf Groß Zicker und die Zickerschen Alpen gesucht.  Es ist schon toll auf dieser Art den Frühling auf Rügen erleben zu können. Wir standen für unsere Plein Air Malerei aus einer Wiese mit Schlüsselblumen und den vertrockneten Disteln aus dem vergangenen Jahr. An diesem schönen Platz blieben wir nicht lange allein. Unsere ersten Besucher waren Schafe auf der Suche nach frischen Futter. Dann kamen immer mehr Menschen, die genauso wie wir eine gute Aussicht auf Groß Zicker suchten. Nach einer Vorzeichnung haben wir Farben auf das Blatt gebracht hatten, schwatzten wir mit den Menschen und freuten uns über die Fortschritte bei unserer Aquarellmalerei. Aber nicht ist beständig bei der Malerei im Freien, wenn das Wetter nicht mitspielt. Von Stralsund kommend zog ein Gewitter über das Wasser und wir konnten unsere Bild Boddenblick auf Groß Zicker nicht vor Ort fertig stellen. In solchen Fällen haben wir die Chance unsere Aquarelle in den Ferienwohnungen „to Hus“ der Familie Grünheid fertigt stellen. An diesem Tag der Malreise ist das maritime Landschaftsaquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“, Gemalt habe ich dieses Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke.  Als Aquarellpapier  habe ich das Echt Bütten Papier Turner 300 g/m2 matt von Hahnemühle gewählt. Eine Kombination von Farbe und Papier hilft die weichen Verläufe und notwendigen Kontraste für die Landschaft auf dem Mönchgut zu realisieren. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüssen von dem Tag unserer Malreise und das Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“.

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Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch
Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch

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Für alle Interessenten der Landschaftsmalerei vom Mönchgut und der Insel Rügen habe ich noch ein paar weitere Aquarelle herausgesucht.

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Wenn Sie sich für das Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“ gefällt, dann habe ich folgende Tipps für Sie:

Malen auf Rügen – Having bei Alt Reddevitz

Malen auf Rügen – Having bei Alt Reddevitz

Rückblick auf die Malreise Faszination Rügen im September 2017

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Ich hatte in den vergangenen Wochen immer wieder über unsere Malreise vom vergangenen Herbst berichtet. Wir hatten Rügen Aquarelle im sonnigen Herbst am Jagdschloss Granitz, bei wunderschönen Wetter am Cliff der Reddevitzer Höft sowie im Hafen von Gager gemalt. Hierbei sind die  Aquarelle „Hafen von Gager„,  „Herbst am Jagdschloss Granitz“ und „Reddevitzer Höft – Blick auf die Granitz“ entstanden.

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Es waren herrliche Tage, aber dann hab es auch einen Tag mit kaltem Ostwind. Das Schöne an der Insel Rügen mit seinen zerklüfteten Küsten, den vielen Cliffs, Harken und Halbinseln ist, dass man immer eine windgeschützte Ecke zum Malen findet. Im Rahmen der Malreise im Frühling hatten wir uns vor dem kalten Ostwind schon einmal bei Alt Reddevitz gemalt. Entstanden ist damals LandschaftsaquarellFrühling am Having bei Alt Reddevitz“. Auch dieses Mal wollten im Schutz des Höhenzuges bei der Strandburg – der Mönchguter Hofbrauerei am Having malen. Am Ufer der Halbinsel Reddevitz haben wir uns einen Platz zum Malen gesucht. Die Boddenwiesen waren für diesen Tag ein idealer Ort für unsere Plein Air Malerei. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Tag und mein neues Rügen Aquarell, das dort entstanden ist.

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Unberührt - Having bei Alt Reddevitz (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch
Unberührt – Having bei Alt Reddevitz (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht dort zu malen. Wir hatten im Windschatten und Herbstsonne die Muse uns darüber auszutauschen, wie wir die Bäume, das Schilf, die letzten Blumen im Herbst und das ruhige Wasser zu malen. Hierbei mussten wir uns die Boddenwiesen nur mit ein paar Reihern und Möwen teilen. Die Bucht lag unberührt und windstill vor uns. Diese brachte mich auch auf den Namen des Aquarells mit der Landschaft an der Ostsee. Gemalt habe ich das Bild „Unberührt – Having bei Alt Reddevitz“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Als Aquarellpapier habe ich das Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m2 mit rauer Oberfläche gewählt. Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination für das Herbstaquarell von der Ostsee.

Vielleicht hat Ihnen dieser kleine Bericht und das Aquarell „Unberührt – Having bei Alt Reddevitz“  ja Lust gemacht, mich auf der nächsten Malreise Faszination Rügen zu begleiten. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam auf der Insel malen. Das Malen an der Ostsee macht einfach Spaß. Wenn Sie der Meinung sind, ein Aquarellkurs oder eine Malreise ist für Sie nicht das richtige, Sie aber selbst ein Liebhaber von maritimen Aquarellen sind, dann habe ich drei Hinweise für Sie.


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Feedback für ein Rügen Aquarell aus den USA

Feedback für ein Rügen Aquarell aus den USA

Begeisterung und Erinnerungen – Aquarelle von der Insel Rügen

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Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 - 2019
Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 – 2019

Ich bin begeistert vom Ostseestrand und das Malen an der Ostsee macht Spaß. So ist nicht verwunderlich, dass viele maritime Aquarelle  entstehen. Oft bin ich dann im Rahmen meiner Malreisen unterwegs. Seit vielen Jahren organisiere ich einmal die Malreise Faszination Ostsee in Kühlungsborn und  Umgebung und zum anderen male ich seit Jahren sehr gerne auf Rügen.  Wenn ich nicht zum Ausspannen auf Rügen oder nicht auf den Spuren von Rügens Kranichen bin, dann organisiere ich auch dort Malreisen. Im Rahmen der Malreise Faszination Rügen erkunden wir von Middelhagen aus die Insel. Die Rügen Aquarelle entstehen dann an ganz unterschiedlichen Orten. So ist z.B. der Hafen von Gager ein wunderbarer Ort zum Malen auf Rügen oder der Strand zwischen Thiessow und Klein Zicker mit seinen Fischerbooten.  Genauso interessant ist es,  im Herbst am Jagdschloss Granitz oder im Schlosspark von Putbus zu malen. Es gibt auf der Insel eine tolle Auswahl an Motiven für maritime Aquarelle, mit Booten und Schiffen, Möwen, Kranichen, Menschen und Landschaften an der Ostsee. Ich freue mich über die Malschüler, die mich begleiten und Menschen, die meine Bilder kaufen. Rügen verzaubert viele Menschen. Es ist schön zu wissen, dass Rügen Aquarelle von mir an vielen Orten hängen, wie z.B. in Berlin, in Suhl, in Mainz, am Niederrhein,….  Es sind oft Urlaubserinnerungen, die Begeisterung für die Insel und die Natur, die die Menschen motivieren unsere Aquarelle zu kaufen. Einige der Bilder zeigen die Insel, wie wir sie vor einigen Jahren erleben konnten. Diese Aquarelle sind inzwischen für einige Menschen sogar Zeitzeugen. Genau von so einer Geschichte möchte ich in den nächsten Zeilen berichten.

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Aussicht auf das Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch
Aussicht auf das Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“ weckt Kindheitserinnerungen

Anfang Dezember erhielt ich Post aus Illinois. Der Brief aus den USA enthielt die Bestellung für das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“. Thomas Brandt suchte ein Weihnachtsgeschenk für seinen Vater. Die Motivation für das Geschenk war ganz einfach:

My elderly father is from Ruegen (sellin), his ancestors came from Moenchgut (Gross Zicker), so he would love to own such a beautiful watercolor of his homeland.

Also verpackte ich das Aquarell vom Mönchgut und schickte es in den Mittleren Westen der USA. Ganz besonders habe ich mich, dann über das Feedback über das verkaufte Rügen Aquarell gefreut.

Herr Köbsch –

Ich habe gestern dein wundervolles Aquarell erhalten. Es ist in perfektem Zustand angekommen. Danke auch für den Kalender.

An Heiligabend gab ich meinem Vater eine kleine Karte mit einem Bild des Aquarells und sagte ihm, dass das Original ihm bald geliefert würde. Ich fragte ihn – weißt du, was das ist? Er sagte: „Ja, das ist die Ansicht von Mönchgut von einer Erhebung über Göhren. Ich stand hier oft in meiner Jugend.“ Es war eine wunderbare Sache zu hören, und er ist sehr zufrieden mit dem Geschenk.

Habe ein frohes neues Jahr,

Thomas

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Es ist toll, wenn man mit seinen Aquarellen ein Wenig Freude bereiten kann und ein solches Feedback erhält. Etwas Schöneres kann man sich doch gar nicht für ein Bild wünschen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir im Rahmen einer Malreise auf dem Mönchgut bei Göhren dieses Aquarell gemalt haben. Im September 2015 hatte ich hier auf meinen Blog geschrieben:

Bei der Dorfkirche gibt es einen wunderbaren Ausblick über einen Großteil des MönchgutsIch habe diese Göhrener Aussicht 2007 schon einmal gemalt und war nun gespannt, ob sich meine Begeisterung für die Aussicht auf das Mönchgut auch meine Malschüler anstecken würde. Wir haben unseren Platz zum Malen, direkt an dem Rundweg um die Göhrener Dorfkirche gewählt. Das Motiv hat mit den Jahren nichts von seinem Reiz eingebüßt. Von dem Hügel kann man die Weite der Landschaft Rügens erleben. Links die Ostsee, dann die Küste lang bis zum Lotsenberg bei Thiessow, nach rechts zu den Bergen zwischen Gager und Groß Zicker, dem Bodden vor Middelhagen und und … Die Göhrener Aussicht hat uns verzaubert.

Hier ein paar Fotos von uns Plein Air Malerei auf dem Mönchgut.

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Es macht Spaß, gemeinsam auf Rügen zu malen. Vielleicht haben Sie Lust uns einmal auf einer Malreise auf dem Mönchgut zu begleiten, dann finden Sie auf unserer Web Seite die aktuellen Termine. Ich freue mich schon auf den Frühling auf der Insel, wenn ich dort wieder male.

Besuch im Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn

Besuch im Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn

Wertschätzung für die Aquarellmalerei

Ich hatte immer wieder mal in der Vergangenheit über Besuche und die Zusammenarbeit mit Museen bei uns Mecklenburg Vorpommern berichtet, wie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin, das Kulturhistorische Museum in Rostock, das Kunstmuseum Schwaan u.a. berichtet.  Wir verbinden wunderbare Erlebnisse mit den Besuchen in den Museen und habe durch die Besuche von Ausstellungen viel gelernt. Wenn wir reisen, dann nutzen wir immer wieder die Chance Galerien und Museen zu besuchen. Es ist schon interessant die Einrichtungen in Dublin, Kopenhagen, Liverpool, London, Malmö, Oslo, Seattle Vancouver, … mit unseren zu vergleichen. Nun da wir Aquarelle malen, haben wir sehr schnell die Erfahrung gemacht, dass in den USA, Kanada, Irland, Groß Britannien und Skandinavien Aquarelle ganz anders geschätzt werden. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentieren Aquarelle gemeinsam mit künstlerischen Zeichnungen, Gouachen, Radierungen, Lithographien, Kupferstiche, …   im Kupferstich Kabinett. Man findet in Dresden kein Aquarell in der „Galerie der Alten Meister“ oder der „ Galerie der Neuen Meister“. Selbst wenn man Literatur über einen Deutschen Altmeister des Aquarells Albrecht Dürer liest, findet man eine Trennung in Gemälde sowie Zeichnungen und Aquarelle. Viele werden fragen – Dürer und Aquarelle? Bitte denken Sie daran, dass der Feldhase, das Große Rasenstück u.a. Aquarelle sind. Aquarelle werden oft als flüchtige Darstellungen, als Skizzen und Vorarbeiten für andere Arbeiten eingeordnet und nicht als selbstständige Maltechnik. Nun wenn man sich z.B. mit Engländern über Malerei unterhält, so ist ganz klar, dass die Aquarelle von William Tuner zu den Gemälden und den  weltweit  zu den teuersten Arbeiten auf Papier gehören. So ist im englisch sprachigen Raum und Skandinavien selbst verständlich, dass alle Bilder unabhängig von den Maltechniken gezeigt werden. Die Schweden sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben 70 km nördlich von Göteborg das

Nordische Aquarellmuseum in Skärhamn 

gebaut. Nach einem internationalen Architekten Wettbewerb wurde das Ausstellungsgebäude und einige separate Künstlerateliers in die Landschaft der Schären integriert. Das Nordiska Akvarellmuseet bietet neben Ausstellungen, Malkurse, Vorträge und ein umfangreiches Sommer-Kulturprogramm mit Konzerten, Tanz, Theater, Filmvorführungen, Lesungen, Workshops und vielem mehr.  Zu beachten ist, dass das Museum keine reine schwedische Einrichtung ist, sondern von einer Stiftung mit Vertretern aus fünf nordischen Ländern verwaltet wird. Ganz interessant ist auch die Aufgabe des Museums:

Das Ziel des Nordischen Aquarellmuseums ist es, die Aquarelltechnik aus heutiger Sicht und dem der zeitgenössischen Kunst zu studieren. Unsere Absicht ist es, die Diskussion über die Potenziale des Aquarells zu initiieren und ein Verständnis dafür zu verbreiten, wie Künstler heute und historisch Wasser und Pigment bei der Schaffung von Kunst verwendet haben. Bei dieser Aufgabe nähern wir Aquarell aus drei verschiedenen Perspektiven:

Mit diesem Konzept und einer jährlichen Besucherzahl von 150.000 wurde das Nordische Aquarellmuseum im Jahr 2010 sogar zum schwedischen Museum des Jahres ernannt. Hier wurden in den vergangenen Jahren schon Werke von Salvador Dali, Bill Viola, Louis Bourgeois, , Anders Zorn und Lars Lerin ausgestellt. Wir hatten Anfang Juli die Chance, dass Nordische Aquarell Museum zu besuchen. Hier ein paar Schnappschüssen von unserem Besuch. Bei den Bildern aus den Ausstellungen und der Sammlung des Museums kann ich leider nur eine Auswahl von Bilder zeigen, die das Museum als Creative Commons erkännande zur Verfügung stellt.

Wir waren von Konzept des Museums fasziniert. An ganz vielen Stellen wird den Besuchern immer wieder die Gelegenheit gegeben, sich Wissen anzueignen und sich selbst auszuprobieren. In der Zeit unseres Besuches konnten wir u.a. die Ausstellung

Eight artists – from the Museum Collection im Nordiska akvarellmuseet

mit Aquarellen von Solveig Aðalsteinsdottir, Mats Gustafson, Kati Immonen, Martin Jacobson, Michael Kvium, Lars Lerin, Julie Nord and Maria Nordin sehen.

Am meisten haben mich die Bilder Civilization von Lars Lerin, No Title (The Doll’s Carriage) von Julie Nord, Utsnitt av en observation av en plats von Maria Nordin, Sunlight, Brigde 2012 von Martin Jacobson und von Kati Immonen die Aquarelle aus der Serie Familyalbum in den Bann gezogen. Es ist schon spannend und interessant, wie die einzelnen Künstler ihre Werke mit Aquarell umsetzen.

Mein Tipp: wenn Sie eine Schwedenreise planen, besuchen Sie das Nordische Aquarell Museum und nehmen Sie nach dem Besuch der Ausstellungen die Zeit auch die Landschaft in der Umgebung zu erkunden. Vielleicht nutzen Sie ja auch die Chance und besuchen dort einen Workshop. Es lohnt sich. 😉

Mein Wunsch: Mehr Wertschätzung für das Aquarell in der Lehrmeinung der Kulturhistoriker Deutschlands. Nur dann werden auch mehr Aquarelle in den Galerien und Museen zu sehen sein. Es könnte helfen, sich die Frage zu stellen, warum in anderen Ländern in dem Aquarell mehr gesehen wird, als eine als flüchtige Darstellung, als Skizze und Vorarbeit für andere Arbeiten. 😉