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Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907 und heute

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907, heute

Auf den Spuren von Carl Malchin in Rostock

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Ich hatte vor einigen Tagen hier auf meinem Blog darüber berichtet, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

werden in einer Ausstellung mit 220 Werke von ihm gezeigt. Aus meiner Sicht hat Carl Malchin wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Da ein Großteil meiner Aquarelle ebenfalls in meiner Heimat in Mecklenburg – Vorpommern entstehen und man von den „Alten Meistern“ immer wieder lernen kann, kenne ich natürlich einige seine Bilder aus den Museen und auch einige Orte mit den Motiven von Carl Malchin. Aber eine solche große Ausstellung ist schon etwas Besonderes.  Als mir Frau Baumgart, die Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin, vorgeschlagen hatte, dass wir gemeinsam zu dieser Ausstellung Aquarellkurse organisieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte die   Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin  noch immer in guter Erinnerung. So haben wir die Inhalte und Termine von folgenden Veranstaltungen abgestimmt.

 

In Vorbereitung auf die Ausstellung und die Aquarellkurse habe ich mich, dann auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Das einfachste war es, sich aus der Bibliothek das Buch von Lisa Jürß „Carl Malchin – Ein mecklenburgischer Maler“ auszuleihen, sich in die Biografie einzulesen und sich von den Bildern begeistern zu lasen. Danach habe ich versucht, von einigen Bildern von Carl Malchin die Orte mit den Motiven aufzusuchen und zu schauen, wie die Ansichten der Landschaften, Dörfer und Städte heute nach 110 Jahren aussehen.

 

Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche

 

Als erstes war ich in Rostock auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Er hat mindestens zweimal die Nikolai Kirche gemalt. So ist bereits 1898 das Ölbild „Winter“ mit der Kirche entstanden und 1907 noch einmal das Bild „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“. Carl Malchin hat damals Bilder von einem Standort in der Nähe des Fischerbruchs und des Mühlendamms gemalt. Heute hat sich das Umfeld der Kirche verändert. Statt der Nebenarme der Warnow findet man heute unterhalb der Stadtmauer Straßen und neue Wohnhäuser. Nur die Straßennamen wie Küter-, Fischer- und Gerberbruch, Warnowstraße und Mühlendamm zeugen von der früheren Landschaft. Die Rostocker Kirchen in der östlichen Altstadt sind auch heute beliebte Motive für Fotografen und Maler. Auch einige meiner Aquarelle zeigen diese Motive der Rostocker Altstadt. Es sind z.B. die Aquarelle „Bei der Lohmühle“ und „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“. Es war ein spannendes Erlebnis zu sehen, wie sich die Ansicht der Nikolai Kirchen mit den Jahren verändert hat und welche Dinge im Umfeld des Motivs damals Carl Malchin wichtig waren und wie ich „heute“ die Stadtansicht erlebt und gemalt habe. In den Bildern von Carl Malchin sind entweder Menschen beim Schlittschuhlaufen oder Wäsche auf der Leine im Vordergrund zu sehen. Er hat das urbane Leben zum Ende des 19. oder zum Anfang des 20. Jahrhunderts eingefangen. Meine Aquarelle wirken dagegen fast steril. Die Kirchen in meinen Aquarellen sind oft nur Zeitzeugen und dass obwohl bei der Ansicht des Bildes „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ ein Kinderspielplatz in der Sichtachse liegt. Aber auch auf den Fotos vom einem Donnerstag ist um 15.00 Uhr auf dem Spielplatz und der Spielstraße kein Mensch zu sehen (?). Hier die Zusammenstellung der Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche.

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Auf meinem Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin an der Stadtmauer Rostocks habe ich versucht, die Kirche noch einmal zu malen. So ist die MiniaturNikolaikirche Rostock“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm von Hahnemühle entstanden.  Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Bild.

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Aber vielleicht habe Sie auch selbst Lust, Aquarelle auf den Spuren von Carl Malchin zu malen. Dann begleichen Sie mich doch am 24. August 2019 – zu dem Aquarellkurs „Mecklenburger Landschaften“ oder / und am 05. Oktober 2019 – zu dem Aquarellkurs „Schweriner Stadtansichten“. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin 2019 zu entdecken. 😉

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Carl Malchin – ein Maler hat die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert

Carl Malchin –

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ein Maler hat Landschaften und das Leben dokumentiert

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Die Museen Mecklenburg – Vorpommerns bieten mit den Bildern der „alten“ Meister viele Anregungen

 

Auch wenn ich Aquarelle von den Reisen nach Grönland und Island wie das Bild „Entdeckungen im Grönlandeis“ veröffentliche, sind die meisten unserer Aquarelle in Mecklenburg – Vorpommern entstanden. So ist für mich auch immer wieder interessant zu schauen, wie andere Künstler die Landschaften, Dörfer und Städte, Tiere und Menschen an Ostsee erleben und malen. Die Museen erlauben gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit und es immer wieder interessant zu schauen, wie die „alten“ Meister das Leben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten dokumentiert haben. Wenn es um norddeutsche Malerei oder konkrete die Malerei aus Mecklenburg – Vorpommern geht, sind auf jeden Fall das Pommersche Landesmuseum,  das Staatliche Museum Schwerin,  das Kulturhistorische Museum in Rostock aber genauso das Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen zu nennen. Neben den großen Häuser sind aber auch die Museen der Künstlerkolonien in Schwaan und Ahrenshoop zu nennen. Die Ausstellungen bieten eine wunderbare Vielfalt von verschiedenen Bildern aus der Vergangenheit. So versuche ich immer wieder bei Besuchen in Kopenhagen, in Schwaan, in Schwerin, in Ahrenshoop oder der Innenstadt von Rostock einen Blick in die Museen. Ich habe dann auch immer wieder versucht andere Menschen für die Ausstellungen zu begeistern und habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Museen Aquarellkurse angeboten. So habe ich in der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin mehrmals Portraitkurse gestaltet. Im Kulturhistorischen Museum Rostock waren wir auf den Spuren von Rodolf Bartels unterwegs und haben Laternenkinder in einem Aquarellkurs gemalt. In Schwaan bin in regelmäßig gemeinsam mit Malschülern unterwegs und aquarelliere auf den Spuren der Künstlerkolonie. In Vorbereitung oder bei den Aquarellkursen sind dann auch immer wieder Aquarelle an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan entstanden. Bei meiner Begeisterung für die alten Meister und deren Malerei aus Mecklenburg -Vorpommern habe ich mich sehr gefreut, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

zeigt das Schweriner Museum eine Ausstellung mit 220 Werke von ihm.  In der Ankündigung der Schweriner heißt es

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, …, zu erfassen.

Aus meiner Sicht hat er wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Schaffen von Carl Malchin.

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Was mich neben der Ausstellungsankündigung noch riesig gefreut hat, war ein Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen und Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin. Sie hatte mich Ende Januar gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin mit Malkursen zu begleiten. Bei meiner Begeisterung für Carl Malchin habe ich spontan zu gesagt. In den vergangenen Wochen bin ich dann ein wenig durch das Mecklenburg Land zu einigen Malorten von Carl Malchin gereist und oder habe die Motive von ihm „neu entdeckt“, wenn es die Originalschauplätze so nicht mehr gibt.  Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch neben der Ausstellungseröffnung am 04. Juli 2019 bereits heute schon zwei Termine vor.

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Ich freue mich schon riesig auf die kommende Ausstellung, die viele Anregungen und die Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin. Kommen Sie doch mit. 😉

Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel © Aquarell von Frank Koebsch

Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel

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Aquarelle von Äpfeln und Apfelblüten

 

Hanka und ich haben immer wieder Aquarelle von Äpfel und Apfelblüten gemalt. Es sind genauso Bilder mit Apfelblüten als Frühlingsaquarell wie auch  Aquarelle von roten Äpfeln mit Schnee als Winteraquarell entstanden. Wir haben die Entwicklung der Früchte von der Apfelblüte bis zur Ernte begleitet.

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Vor einigen Tagen hatten wir den Höhepunkt der Apfelblüte an der Ostsee erlebt und da die Apfelblüten immer wieder eine Pracht sind, habe ich ein neues Aquarell mit den wunderbaren Obstblüten gemalt. Vor wenigen Tagen hatte ich bereits das Bild „Kirschblütenfest“ veröffentlicht, es zeigt zarte Kirschblüten als  Aquarell auf Leinwand. Aber wenn man dem Blütenbarometer glaubt, liegen zwischen der Kirschblüte und der Apfelblüte  nur etwa zwei bis drei Wochen. Aber diese Zeit reicht, damit sich an den Zweigen viele Laubblätter bilden können. Diese Blätter sorgen bei den Aquarellen mit Apfelblüten zu wesentlich stärke Kontrasten durch die Schatten. In meinen Bildern „Erntevorbereitung“ und „Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht“ als Aquarelle auf Leinwand konnte ich deshalb auch zu den weißen und rosa Blüten wunderbare dunkle Schatten setzten. Um in meinem neuen Aquarell das interessante Farbspiel der Apfelblüte einzufangen habe ich das  Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle gewählt. Durch die zarten Verläufe auf dem Aquarellpapier verbunden mit den Möglichkeiten meinen Aquarellfarben von Schmincke ist das Aquarell „Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel“ entstanden.

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Apfelblüten - immer wieder ein interessantes Farbspiel (c) Aquarell von Frank Koebsch

Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn mehr erfahren wollen, wie bei mir Blumen und Blüten in Aquarell entstehen, dann empfehle ich Ihnen meinen Artikel in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ oder besuchen Sie doch einmal einen meiner Aquarellkurse. Dort sind die Blüten immer wieder ein beliebtes Thema und diese Aquarellkurse begeistern immer wieder. So habe ich vor einigen Tagen gemeinsam mit Malschülern in Berlin bei boesner Obstblüten gemalt und in der Vergangenheit  Malkurse in der Kunsthalle Rostock realisiert.

Lassen Sie sich in diesen Tagen von den letzten Apfelblüten in Natur verzaubern. Aber vielleicht möchten Sie sich ja auch das Aquarell „Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel“ als Reproduktion oder Original erwerben. Alle Angaben hierzu finden Sie auf unserer Web Seite oder klicken Sie einfach auf folgenden Button.


Apfelblüten - immer wieder ein interessantes Farbspiel (c) Aquarell von Frank Koebsch

Apfelblüten – immer wieder ein interessantes Farbspiel (c) Aquarell von Frank Koebsch im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Apfelblüten - immer wieder ein interessantes Farbspiel“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

Einstimmung zu unserer Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV

Einstimmung zu unserer Ausstellung „Wildes Land“

Unsere Wild – life und Kranich Aquarelle im Wildpark MV

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Ausstellung Wildes Land von Hanka u Frank Koebsch - Wildpark MV

Gestern war ich im Wildpark MV. Dieses Mal war ich nicht dort, um die Wölfe, Uhus oder andere Tiere im Park zu beobachten. Gestern habe ich dort unsere Ausstellung „Wildes Land“ im Eingangsgebäude des Wildparks MV gehangen. Dort befindet sich die interaktive Ausstellung Faszination Wasser und der AQUA – Tunnel. Alle Besucher beginnen hier ihre Entdeckungsreise durch den Park oder lassen ihren Ausflug dort ausklingen. Für uns ist dieses ein wunderbarer Ort, um unsere Aquarell im Wildpark MV zu präsentieren. Für weitere Informationen möchte ich auf die Pressemitteilung des Wildparks verweisen.

 

Pressemitteilung des Wildparks MV zur Ausstellung Wildes Land von Hanla & Frank Koebsch

Pressemitteilung des Wildparks MV zur Ausstellung Wildes Land von Hanla & Frank Koebsch

Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark-MV

Hanka & Frank Koebsch präsentieren Aquarelle von Eisvogel, Wolf & Co.

 

Kleiner Eiskönig © Eisvogel Aquarell von Hanka Koebsch

Kleiner Eiskönig © Eisvogel Aquarell von Hanka Koebsch

Ein Eisvogel auf der Jagd, Hirsche zur Brunftzeit oder ein Wolf auf Entdeckungstour: Die Künstler Hanka (54) und Frank Koebsch (57) sind in Mecklenburg-Vorpommern, Skandinavien, Kanada und Alaska unterwegs und lieben die Natur und ihre tierischen Besonderheiten. All diese Liebe stecken die beiden in ihre Aquarelle, die den Betrachter in die Wildnis eintauchen lassen und zum Träumen einladen. Im Umweltbildungszentrum des Wildpark-MV stellen die beiden nun bis 5. Januar 2018 ihre schönsten Werke aus.

 

„Auf unseren Reisen konnten wir viele Anregungen für unsere Bilder sammeln. Manchmal sind es nur flüchtige Eindrücke, ein anderes Mal intensive Beobachtungen, die unsere Natur, die Wildparks und Zoos bieten“, erzählt der gebürtige Rostocker Frank Koebsch. „Die meisten der Aquarelle, die in unserer Ausstellung im Wildpark-MV zu sehen sind, zeigen Motive aus den Nationalparks Mecklenburg-Vorpommerns, den heimischen Gärten und Parks.“ Und wo könnten sie einen besseren Platz finden als mitten in der Güstrower Wildnis? Wildpark-Chef Klaus Tuscher ist stolz, diese Ausstellung zeigen zu können: „Die Malereien von Hanka und Frank Koebsch beeindrucken mich immer wieder aufs Neue. Sie zeigen, wie vielfältig und wunderschön die Natur vor unserer Haustür ist. Genau das können auch die Besucher bei uns hautnah erleben. Es gibt so viel zu entdecken und die beiden schaffen es, diese Schönheit auf Papier zu bannen.“ So beginnt bald wieder die Kranichzeit – die Vögel ziehen in den Süden und rasten vor der weiten Reise zu Tausenden im Land. Für Frank Koebsch ein spannendes Spektakel: „Die Kraniche sind meine Lieblinge. Morgens, wenn wir die Fenster aufmachen, hören wir bereits ihre unverwechselbaren Rufe. Es ist toll, sie zu hören und zu erleben. Daher arbeiten wir eng mit dem Kranichschutzbund Deutschland zusammen. Wir haben eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe organisiert und konnten die Kranich-Aquarelle bisher in sieben Ausstellungen präsentieren. Hier haben wir mit Kindern Kraniche gebastelt und gemalt – eine tolle spielerische Heranführung an den Umwelt- und Artenschutz, der mir sehr am Herzen liegt.“

 

Die Liebe zur Malerei ist vor etwa 20 Jahren als gemeinsames Hobby entstanden. Mittlerweile stellt das Ehepaar Koebsch in ganz Deutschland Natur- und Tieraquarelle aus: in Bremen, Bansin, Dresden und vielen anderen Orten. Die Ausstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit und das ist das beste Lob für ihre Arbeit. Frank Koebsch wagte Anfang 2011 sogar den Schritt in die Selbstständigkeit und arbeitet seither hauptberuflich als Künstler, seine Frau Hanka ist weiterhin nebenberuflich als Künstlerin tätig. Malkurse, Malreisen, Ausstellungen und der Verkauf von Aquarellen bedeuten harte Arbeit. Wichtig dabei ist aber: Hanka und Frank Koebsch haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und diese Leidenschaft kann jeder sehen – in jedem einzelnen Bild.

 

Ausstellung „Wildes Land“ – Aquarelle von Hanka und Frank Koebsch bis 5. Januar 2018 zu sehen im Umweltbildungszentrum im Wildpark-MV

 

Informationen zur Ausstellung: www.wildpark-mv.de

Weitere Informationen zu den Künstlern: www.atelier-koebsch.de

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau und Herrn Tuscher, Frau Wrzesinski, Herrn Östreich u.a. für die Unterstützung für unsere Ausstellung bedanken. Jetzt sind nur noch wenige Stunden bis zur Ausstellungseröffnung. Wir freuen uns schon, gemeinsam mit den Besuchern des Parks die Ausstellung gemeinsam zu begehen. Vielleicht haben Sie ja Lust und Zeit unsere Aquarelle als Originale zu sehen, dann kommen Sie doch heute im 17.00 Uhr zur Ausstellungseröffnung oder den nächsten Tagen im Wildpark MV vorbei. Wir würden uns freuen.

Zu Einstimmung zeige ich ein paar Schnappschüsse vom Hängen der Ausstellung „Wildes Land“ in Güstrower Wildpark und einige unser Aquarell der Ausstellung.

 

Aquarellkurs – Schweriner Schloss

2. Oktober 2016 1 Kommentar

AquarellkursSchweriner Schloss

Das Malen am Schweriner See – ein wunderbares Erlebnis

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Im September wollte der Sommer nicht weichen und so waren die Herbstaquarelle noch nicht das absolute Wunschthema in den Malkursen. Am letzten Wochenende im September hatten wir uns deshalb hatten wir uns deshalb in der VHS Schwerin getroffen, um dann nach einer kurzen Einführung, an den Schweriner See zu gehen, um das Schweriner Schloss zu malen.  Ich arbeite seit einigen Jahren gemeinsam mit der VHS Schwerin zusammen. In der Vergangenheit haben wir schon viele interessante Aquarellkurse in Schwerin organisiert. Gerne erinnere ich mich an die Portraitmalerei in Aquarell in der Galerie Alter und Neuer Meister und die Plein Air Malerei in Willigrad, in Freilichtmuseum Schwerin Mueß oder dem Aquarellkurs am Schweriner See. Dieses Mal hatten wir uns als Motiv das Schweriner Schloss ausgesucht. Hier die Kursbeschreibung

Das Schweriner Schloss ist eines der bekanntesten Motive in Mecklenburg – Vorpommern. Um ein stimmungsvolles Aquarell vom Schloss und der Umgebung zu malen, kommt es darauf an, die Silhouette des Schlosses zu erfassen. Frank Koebsch zeigt Ihnen, wie Sie ohne Kenntnisse von Perspektive und Architektur das Schweriner Schloss malen können.
Begonnen wird mit kleinen Farbstudien im Schlosspark. Danach erfolgt in der VHS die Erarbeitung des großen Aquarells.

Hier ein paar Schnappschüssen von unserem Skizzieren und Aquarellieren am Schweriner See sowie eines meiner Aquarelle. Wir hatten wunderbares Wetter und einen tollen Blick auf Schloss. Die goldene Kuppel glänzte wunderbar, denn die Sonne hatte unser Motiv ganz toll ausgeleuchtet.

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Am Nachmittag haben wir dann unsere Aquarelle in den Räumen der VHS Schwerin fertig gestellt. Es war ein schöner Tag und ich freue mich auf die kommenden Malreisen und Aquarellkurse. In den nächsten Tagen werde ich um Rahmen der Malreise Faszination Rügen gemeinsam mit Malschülern an der Ostsee malen.

Boote und Schiffe im Aquarell

31. Mai 2016 2 Kommentare

Boote und Schiffe im Aquarell

Ein malerisches Bootsbauseminar – in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift 03 / 2016

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„Boote und Schiffe haben es mir angetan. Ich bin in Rostock geboren und dort aufgewachsen. Später habe ich auf einer Werft gelernt und lebe heute noch in der Nähe der Ostsee. So ist meine Begeisterung für maritime Motive vielleicht nicht weiter verwunderlich. Heute sind es besonders die Szenen in den Häfen von Rostock, Hamburg oder in den vielen Orten, die wir in unseren Urlauben erkunden, die mich faszinieren. Es sind immer wieder schöne Motive zu entdecken – egal ob es das Feuerschiff in Hamburg, die AIDA oder die Windjammer bei der Rostocker Hanse Sail sind. Aber gleichzeitig begeistern mich auch die alten Kutter und Boote der Fischer an der Ostsee…“

 

Ein malerisches Bootsbauerseminar - Boote und Schiffe im Aquarell - Frank Koebsch in der Palette 2016 03

Ein malerisches Bootsbauerseminar – Boote und Schiffe im Aquarell – Frank Koebsch in der Palette 2016 03

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Mit diesen Worten beginnt mein Artikel „Ein malerisches Bootsbauseminar – Boote und Schiffe im Aquarell“ für die Zeitschrift Palette & Zeichenstift. Die Motivation für den Artikel ist aus den Fragen und Erfahrungen aus meinen Aquarellkursen und Malreisen erwachsen. Wenn ich mit den „Landratten“ unter meinen Malschüler unterwegs bin und wir Boote oder Schiffe malen, dann tun dieses sich oft schwer die Form zu erfassen. Es gelingt ihnen viel einfacher, wenn wir uns die Motive anschauen, anfassen und erkunden warum und wie die Boote und Schiffe gebaut sind. Hieraus ist für meine Malkurse eine Reihe von Arbeitsblättern entstanden, die ich dann oft in den Malkursen durchgehe, damit die Malschüler ein besseres Verständnis dafür bekommen,

Da diese Arbeitsblätter in einem Artikel einer Zeitschrift keinen Platz haben, habe ich versucht die „Theorie des Bootsbaus“ mit einigen meiner maritimen Aquarelle und Erläuterungen zu vermitteln. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist. Hier finden Sie die Aquarelle mit Booten und Schiffen aus dem Artikel und einige weitere Bilder.

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Gerade das Malen in den kleinen Häfen längs der Ostsee macht immer wieder Spaß. Im Rahmen der Malreisen Faszination Ostsee und der Malreisen auf Rügen sowie bei anderen Gelegenheiten haben wir schon in den Häfen von Groß Zicker, Rerik, Saßnitz, SeedorfWarnemünde sowie wie Zeesboote und Traditionssegler im Hafen von Gager, Fischerboote am Strand von Baabe u.a. gemalt. Einige Aquarelle von meinen Malreisen sind inzwischen bereits Zeitzeugen, da sich das Gesicht der Häfen stark verändert. Aber auf die Hafencity und die Elbpromenaden von Hamburg mit den großen Pötten haben ihren Reiz. Vielleicht haben Sie auch Lust gemeinsam mit mir Boote und Schiffe in der Nähe von Kühlungsborn oder auf Rügen zu malen, dann finden Sie hier die aktuelle Übersicht und Buchungsmöglichkeiten der Malreisen. Oder melden Sie sich einfach hier oder unserer Webseite für den Newsletter an, dann verpassen Sie keinen Termin.

Palette & Zeichenstift 3 - 2016

Palette & Zeichenstift 3 – 2016

Es ist immer wieder spannend für die Palette Artikel zu schreiben. Ganz Dank an die Redaktion der Zeitschrift für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Leser der Palette für ihr Feedback.  Dieses ist bereits mein siebter Artikel in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift 3 – 2016, hier die Links zu den anderen Veröffentlichungen:

Der nächste Artikel für den Herbst ist bereits in Arbeit. Aber zuerst kommt der Sommer und

ich freue mich schon auf neue Boote und Schiffe in Aquarell.

 

Humboldt Pinguine (c) Aquarell von Frank Koebsch

Humboldt Pinguine (c) Aquarell von Frank Koebsch

Pinguine Malen im Rostocker Zoo

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Die NDR Nordtour berichtet in dem Beitrag - Aquarelle der Natur - über die Malerei von Frank Koebsch

Die NDR Nordtour berichtet in dem Beitrag – Aquarelle der Natur – über die Malerei von Frank Koebsch

Ich hatte in den vergangenen Wochen meine ersten Pinguin Aquarelle und die dazu gehörigen Skizzen auf meinem Blog vorgestellt. Diese Aquarelle gehörten zur Vorbereitung auf die Malevents und Aquarellkurse im Rostocker Zoo. Es hatte Spaß gemacht, die Pinguin Miniaturen und das Aquarell „Wasserballett“ zu malen. Dann wurde es spannend, denn zu dem ersten Aquarellkurs im Zoo Rostock begleitete uns ein Kamerateam des NDR. Im zweiten Teil des Beitrags „Aquarelle der Natur“ der NDR Nordtour vom 09. April 2016 können Sie Malschüler und mich bei einem Aquarellkurs im Rostocker Zoo erleben. Sie können verfolgen, wie Aquarelle von Pinguinen direkt am Gehege und in den Kursräumen des Zoos entstehen. Wie immer bei den Aquarellkursen  ist es meine Aufgabe zu zeigen, wie man ein Bild anlegen kann, welches die Besonderheiten des Motivs sind, welche Techniken man nutzen kann. Danach helfe ich den Malschülern bei ihren Bildern. Das Ergebnis ist, dass viele meiner Bilder aus den Malkursen nicht fertig werden. Auf den Schnappschüssen von dem ersten Aquarellkurs bei den Pinguinen ist ein solches Aquarell zu sehen. Ich hatte auf einem Blatt vorgemacht, wie man einen schwimmenden Pinguin und einen stehenden Vogel malt. Es war eigentlich nicht geplant, dass hieraus ein vollständiges Aquarell entsteht. Aber ich habe es dann doch gewagt und es ist das Aquarell „Humboldtpinguine“ entstanden. Nun die Bildaufteilung ist vielleicht nicht optimal, aber das Wild life Aquarell gibt einen guten Eindruck über die Humboldtpinguine im Rostocker Zoo wieder.

Humboldt Pinguine (c) Aquarell von Frank Koebsch

Humboldt Pinguine (c) Aquarell von Frank Koebsch

Das Bild habe ich auf Aquarellpapier Cornwell 450 g/m2 matt von Hahnemühle mit meinen Aquarellfarben von Schmincke gemalt. So war es möglich, schöne Verläufe und ausreichende Kontraste für die Pinguine zu realisieren. Ich freue mich schon auf die nächsten Aquarellkurse im Rostocker Zoo. Als nächstes stehen für den kommenden Sonnabend die Rhododendron Blüten auf den Plan. Aber wenn Sie neugierig auf die Pinguinen geworden sind, dann empfehle ich Ihnen das

Malevent für Familien – Pinguine

Hier die Beschreibung des Kurses

Aquarellkurse im Zoo Rostock von Frank Koebsch

Aquarellkurse im Zoo Rostock von Frank Koebsch

Wenn Sie für Ihren Urlaub, einen Geburtstag oder ein anderes Familienevent ein kreatives Erlebnis gemeinsam mit Ihren Kindern suchen, dann laden der Zoo und Frank Koebsch Sie am 20. August 2016 von 10 bis 17 Uhr zu einem besonderen Event ein. Freuen Sie sich auf einen besonders interessanten Tag bei den Pinguinen.

Die Pinguine gehören zu den beliebtesten Tieren im Zoo. Es macht einfach Spaß, die Vögel mit ihrem Frack und dem watschelnden Gang an Land zu beobachten. Aber so richtig in ihrem Element sind die Pinguine erst im Wasser und es ist einfach toll, wenn sie pfeilschnell durch das Wasser schießen.

Zu Beginn erhalten Sie eine exklusive Führung und erfahren viel Wissenswertes über die kleinen putzigen Gesellen. Nach den ersten „hautnahen“ Beobachtungen können Sie direkt beim Gehege oder je nach Wettersituation in Räumen des Zoos malen.

Es ist ein wunderbares Erlebnis die Pinguine in ihrem Gehege zu beobachten und gemeinsam mit anderen zu malen. Frank Koebsch wird Ihnen hierbei helfen, so dass Sie auch ohne Vorkenntnis interessante Bilder malen können. Bringen Sie einfach Freude, Entdeckerlust und evtl. Ihre Malsachen mit. Optional stellt Ihnen Frank Koebsch in Zusammenarbeit mit Heinr. Hünicke Rostock das notwendige Material gegen eine Pauschale zur Verfügung.

Treffpunkt: Eingang Barnstorfer Ring
Kursgebühr:
Erwachsene 65 € inkl. Eintrittspreis
Kinder bis 16 Jahre 45 € inkl. Eintrittspreis
Familien (zwei Erwachsene, 2 bis 4 Kinder) 190 € inkl. Eintrittspreis
Optional: Materialpauschale 25 € pro Teilnehmer
Teilnehmerzahl: 4 – 12 Teilnehmer

Bei zu geringer Teilnehmerzahl findet der Kurs nicht statt.

Buchen können Sie dieses Malevent direkt auf unserer Webseite. Ich freue mich schon den neuen Malkurs mit den Humboldtpinguinen.

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