Kraniche im Mondschein (c) Frank Koebsch (1)

So schön ist der Herbst am Barther Bodden

So schön ist der Herbst am Barther Bodden

Motivsuche für unsere Wild Life Aquarell – Natur erleben auf dem Weg zwischen Bresewitz und der Aussichtsplattform Oie Kirr

 

Mitte September war ich am Barther Bodden und auf dem Darß unterwegs. Ich habe in Vorbereitung der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee mich mit Ralf Schmidt vom NABU Nordvorpommern e.V. zu den letzten Abstimmungen getroffen und habe einige der wichtigen Beobachtungspunkte für die Malreise besucht. Am Abend war ich auf dem Weg zwischen Bresewitz und der Aussichtsplattform Oie Kirr unterwegs und wollte den abendlichen Einflug der Kraniche zu den Schlafplätzen im Barther Bodden beobachten. Von Bresewitz führt den Weg etwa zwei Kilometer über die Boddenwiesen und Weiden. Es war ein herrlicher Tag und ich habe gemeinsam mit unserer Hündin Ebby den Ausflug genossen. Auf dem Weg konnte ich schon lange bevor die Kraniche – die Vögel des Glücks – kamen, viele andere Tiere beobachten. Als erstes entdeckte ich etliche Falter im Spätsommer. Die Schmetterlinge genossen genauso wie ich, das warme und trockene Wetter im September. Die Blüten, die Kohlweißlinge, die kleinen Feuerfalter u.a. erzeugten ein wunderbares Farbspiel im Spätsommer. Die Farbtupfer in der Wiese sind wunderbare Motive für Schmetterlings Aquarelle. Neben den Schmetterlingen tummelten sich auf dem landwirtschaftlichen Nutzweg verschiedene Vögel. Neben den klassischen Gartenvögel wie Spatzen, Meisen und Bachstelzen habe ich seit langem wieder einmal Steinschmätzer beobachten können. Die Steinschmätzer liefen eine ganze Zeit aufgeregt vor mir auf den Betonplatten. Es hat Spaß gemacht, die Vögel zu beobachten. Spannend war es, dass ich auf den Weiden der Boddenwiesen einen Rotfuchs entdeckte. Reinicke Fuchs war vier bis fünf direkt neben dem Weg unterwegs. Immer schön vorsichtig bewegte der Fuchs sich zwischen dem Weg und den Rindern. Ich konnte den Rotfuchs auf seiner Pirsch einige Minuten beobachten, bevor er im hohen Gras verschwand. Die Kühe ließen sich nicht stören und dösten schläfrig in er Nachmittagssonne. Die Bauern und die Kühe auf den Boddenwiesen mussten in den vergangenen Monaten einen ganz anderen Feind kennen lernen. Denn einige Wölfe hatten die Herden auf dem Darß und der Umgebung entdeckt. Also haben wurden die Rinder auf den Landseite durch einen massiven Zaun geschützt. Aber Wölfe sind sehr gute Schwimmer und so ergibt sich die Frage, wie es weitergehen wird mit den Kühen in den Landschaften Mecklenburg – Vorpommerns. Ein neuer Weg, um mit den Wölfen zu leben, können Wasserbüffel in den Boddenlandschaften sein. Die Büffel sind wehrhafter und kommen mit den nassen Flächen besser zu Recht als die Rinder. Es bleibt spannend, denn Natur ist stetige Veränderung. Über den Wiesen und Weiden der Rinder zogen Habichte, Milane und Turmfalken ihre Bahnen. Bei den Greifvögeln und Falken hatte es mir ein sehr heller Bussard angetan. Im ersten Moment dachte ich, dass ich einen Fischadler entdeckt hätte. Aber als ich mir die Fotos näher anschaute, erkannte ich an dem gelben Schnabel, den Fängen und dem Schwanz einen Bussard. Die Fischadler dürfte Mitte September auch schon auf den Weg nach Südafrika sein. Nach zwei Kilometers erreichte ich dann die Beobachtungsplattform Oie Kirr. Gemeinsam mit anderen Naturliebhabern wartete ich dann auf den Einflug der Kraniche. Es waren herrlich in der Abendsonne und wir haben den Blick auf Barth und die Insel Oie genossen. Die Wartezeit bis die Kraniche, die Vögel des Glücks sich auf den Weg zu ihren Schlafplätzen machten wurde uns durch die vielen anderen Vögel verkürzt. Am Ufer der Insel Oie saßen Kormorane auf den Buhnen und dem Ufer.  Sie trockneten nach dem Bad ihr Gefieder in der Sonne. Nonnengänse folgen mit lautem Geschrei auf, als ein Seeadler seine Kreise über dem Bodden zog. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, die majestätischen Adler zu erleben. Kurz danach waren die Seidenreiher und Seeschwalben in der Luft.

Abendlicher Einflug der Kraniche zu ihren Schlafplätzen im Barther Bodden

 

Gerade als das Trompetenkonzert der Kraniche in der Luft zu hören war, kam Bewegung in die Rinderherde. Begleitet von einer Unmenge von Mücken und Staren, verließen die Kühe die Wiesen. Sie suchten unmittelbar neben der Beobachtungsplattform im Schilf und den wilden Kirschbäumen ihr Abendbrot. Begleitet von dem Rascheln und Kracken der Rinder, dem Zwitschern der Stare begannen die ersten Kraniche mit dem nahenden herbstlichen Sonnenuntergang und der Schlafenszeit die Insel Oie anzufliegen. Sofort erfasste mich die Faszination für die Kraniche, denn es immer wieder ein tolles Erlebnis den abendlichen Einflug der Kraniche zu beobachten. Erst kamen einzelne Kraniche im Formationsflug und dann immer größere Ketten der Vögel des Glücks. Entweder schwebten sie ganz majestätisch über den Schilfkanten ein oder landeten aufgereiht wie auf einer Landebahn. Es hat Spaß gemacht, im letzten Licht des Tages die Kraniche auf den Weg zu ihren Schlafplätzen zu begleiten. Kraniche bei Sonnenuntergang sind schon ein tolles Erlebnis. Aber auch noch nach Sonnenuntergang haben die Kraniche ihr Ziel in Sicht und so sind mir ein paar wunderbare Fotos mit Kranichen vor dem Mond gelungen. Doch sehen Sie selbst, die ein paar meiner Schnappschüsse von dem wunderbaren Tag und eine Auswahl meiner Kranich Aquarelle.

Malreise zu den Kranichen und Hirschen 2022 mit FRank KoebschVielleicht haben Sie Lust, mich einmal auf einen meiner Ausflüge in die Natur zu begleiten und mit mir Wild Life – und Kranich Aquarelle zu malen. Dann begleiten Sie mich doch auf einer meiner Malreisen. 😊👍 Im September 2022 bin ich wieder im Rahmen der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee auf dem Darß und am Barther Bodden unterwegs.

Frank Koebsch malt an der Steilküste von Heiligendamm (c) Alina Unland (1)

Malen im Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm

Malen im Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm

Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Das Malen an der Ostsee macht einfach Spaß. Dieses ist auch der Grund, warum ich immer wieder zu Malreisen und zu einem Plein Air Festival an die Ostsee einlade. Im Frühling und Spätsommer / Herbst organisiere ich Malreisen auf der Insel Rügen und nach Kühlungsborn. Auch in diesem Jahr habe ich Anfang September gemeinsam mit Malschüler in der Region um Kühlungsborn gemalt.  Am ersten Tag haben wir am Leuchtturm Bastorf gemalt. Es war ein herrlicher Tag im Spätsommer am Lechttum Bastorf und wir konnten die Zeit nutzen, um ein neues Leuchtturm Aquarell zu malen.

Steilküste von Heiligendamm im Frühling (c) Frank Koebsch
Steilküste von Heiligendamm im Frühling (c) Frank Koebsch

Am zweiten Tag der Malreise haben wir uns den Strand von Heiligendamm zum Malen ausgesucht. Wir sind zum Beach Club Deck Heiligendamm gefahren und haben dort am Strand unsere Staffelleien aufgebaut. Ich hatte bereits in der Vergangenheit über das Malen an der Steilküste von Heiligendamm berichtet. Damals ist das maritime AquarellSteilküste von Heiligendamm im Frühling“ entstanden. Jetzt im Spätsommer wirkte die Landschaft an der Ostsee durch die Vegetation und eine andere Lichtstimmung total verändert.  Es hat Spaß gemacht, am Ostseestrand von Heiligendamm zu malen und deshalb möchte ich einige weitere Impression von der Malreise an die Ostsee zeigen. Bevor wir mit unseren Aquarellen vom Ostseestrand begannen, habe ich mich mit den Malschülern über das Motiv ausgetauscht. Hierzu hilft immer wieder eine Skizze, um die Bildausteilung zu diskutieren und Schwerpunkte festzulegen. Je nach Fortschritt des maritimen Aquarells habe ich verschiedenen Schritte und Techniken vorgemacht und so immer wieder Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Entstanden ist mein Landschaftsaquarell „Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm“. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos von dem Tag an der Ostsee und mein neues Sommeraquarell.

Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm (c) Aquarell von Frank Koebsch

Gemalt habe ich mein Bild „Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 30 x 40 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren für das Landschaftsaquarell von der Ostsee.


Malreisen mit Frank Koebsch
 

 

Wenn Sie Lust haben gemeinsam mit anderen an der Ostsee zu malen, dann begleiten Sie mich doch auf einer meiner Malreise nach Kühlungsbornauf die Insel Rügen oder zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee. Ich freue mich schon auf die kommenden Monate mit den neuen Malreisen und dem Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. 😊

 


Aquarelle mit Landschaften von der Ostsee und anderen Meeren
 

 

Wenn Sie Interesse an maritimen Motiven, an Aquarelle mit Landschaften von der Ostsee haben, dann nutzen Sie doch einfach den Button, um sich auf unserer Webseite über diese maritimen Aquarelle informieren. Bei Interesse können Sie das Aquarell „Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Aquarell „Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Spätsommer an der Steilküste von Heiligendamm““ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

320,00 €

Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Es ist schon ein Jahr, dass sich stark von der Normalität unterscheidet. In der Regel startet für mich die Plein Air Saison Ende April und ich bin gemeinsam mit Malschülern im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee in der Region um Kühlungsborn unterwegs. Unmittelbar danach nutze ich die Zeit, um mit Malschülern auf Rügen zu malen. Während der Malreise Faszination Rügen sind wir meist auf dem Mönchgut unterwegs. Es macht einfach Spaß, gemeinsam an der Ostsee zu malen. Dieses ist auch der Grund warum ich Anfang Mai gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee organisieren. Leider musste alle diese Malreisen und das Festival dieses Jahr aufgrund der Situation rund um Corona ausfallen. Aber was soll`s, ich freue mich auf die Malreisen im Spätsommer und Herbst sowie auf das Festival im nächsten Jahr. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, möchte ich heute meine kleine Artikelreihe über die Plein Air Malerei vorsetzen. Ich hatte in den vergangenen Wochen schon folgende Artikel veröffentlicht:

Basis dieser Artikel ist die Veröffentlichung PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“. Hierzu hatte einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  

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Die Geschichten und Erfahrungen, die ich zusammengetragen hatte, sprengten den zur Verfügung stehen Platz in der Zeitschrift Palette, so dass ich mich entschieden habe, die ungekürzten Erfahrungen und Geschichten meine Kollegen, als Artikelserie auf meinem Blog zu veröffentlichen. Heute möchte ich Jens Hübner zu Wort kommen lassen. Als Urban Sketcher begleitet Jens Hübner das Plein Air Festival seit Anfang an und ich habe ihn schon in verschiedensten Situationen bei der Arbeit erlebt. Urban Sketcher versuchen grundsätzlich, den Moment vor Ort zu erfassen. Niemals wird später nach einem Foto oder aus der Erinnerung eine Zeichnung erstellt. Ihre Skizzen erzählen mit dem Stil eines Journalisten und nicht mit den Möglichkeiten eines Romanciers eine Geschichte, die momentan in ihrer Umgebung passiert. Veränderungen und Bewegungen machen ihre Geschichten, ihre Zeichnungen erst interessant. Ich habe Jens Hübner zu seiner Art zu zeichnen gefragt. Hier seine Antwort, warum er in der Natur unterwegs ist, warum es seine Art ist vor Ort zu zeichnen:

„Auf dem Lande aufgewachsen war es immer selbstverständlich für mich, draußen zu sein – über Kuhwiesen zu

Auf dem Nil - Ägypten © Jens Hübner
Auf dem Nil – Ägypten © Jens Hübner

wandern oder Wälder zu durchstreifen. Durch die eigene Körperkraft – zu Fuß, per Fahrrad oder Kajak – weite Entfernungen zurückzulegen, ist eine langsame Art unterwegs zu sein. Auch das Zeichnen ermöglicht eine langsame und dadurch eine sehr intensive Wahrnehmung. Während einer zweijährigen Weltumrundung per Fahrrad beeindruckten mich die Weite einsamer Landschaften und die Quirligkeit orientalischer Städte so sehr, dass ich sie draußen, direkt vor Ort, in Skizzen und über 200 Aquarellen verarbeitete.

Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat
Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat

Nach meiner Rückkehr war für mich bald klar, dass ich den Rest meines Lebens nur noch reisen und zeichnen werde – und das am besten draußen. Als Reisezeichner vermittle ich in Workshops, wie unterwegs, mit wenig Strichen, gezielt eigene Eindrücke im Skizzenbuch oder auf Aquarellkarton festgehalten werden können. Um so oft wie möglich draußen zu sein, reise ich im Sommer zu meinen Veranstaltungen per Fahrrad oder Motorrad durchs Land. Oft gebe ich Kurse in Großstädten wie Köln, Zürich, Venedig oder Tokio. Um die Authentizität der Skizze zu erhöhen, nutze ich die Möglichkeiten der Urbanität. So werden z. B. Abreibungen von Kanaldeckeln integriert oder der Rechnungsstempel des Straßencafés, in dem die Skizze entstand, daruntergesetzt.

Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner
Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner

Um einen Ausgleich zur Urbanität der Metropolen zu haben, lasse ich mir so oft es geht viel Zeit für die Anreise. Dann übernachte ich an Waldrändern, auf Wiesen oder abgeernteten Getreidefeldern. Bei Sonnenaufgang entstehen Zeichnungen des Morgennebels oder Farbskizzen der langen Schatten, die die aufgehende Sonne über die Landschaft legt. Aber auch dramatische Gewitterwolken werden durch das direkte Erleben überzeugender auf das Papier gebracht als jede Zeichnung nach einer Fotovorlage. Beim Skizzieren in der Natur lasse ich Regentropfen gezielt auf das Papier fallen, male mit dem Wasser des Bachs, an dem ich die Nacht verbracht habe oder zeichne den Käfer, der mir während des Skizzierens über das Blatt läuft, in eine Ecke meiner Zeichnung. Auch das Zerren des Windes am Meer wird so zu einem willkommenen Bestandteil der vor Ort entstandenen Skizze.“

Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner
Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

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Hier ein paar Schnappschüsse von Jens Hübner und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung von Jens Hübner ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 01. – 08. Mai2022. in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Save the date - Plain Air Festival - Malen an der Ostsee 2022Save the date - Plain Air Festival - Malen an der Ostsee 2022
Save the date – Plain Air Festival – Malen an der Ostsee 2022

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Skibbel - Kühlungsborner Strand von Sonja Jachichsen

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Ich freue mich auf den Start in die Plein Air Saison, wann immer dieses auch sein wird. Es ist einfach immer wieder spannend und schön gemeinsam mit anderen Menschen in der Natur zu malen. Nicht umsonst biete ich seit einigen Jahren Malreisen auf Rügen, rund um Kühlungsborn, zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee oder zu den Kranichen im Müritz Nationalpark an. Um meine Begeisterung für die Plein Air Malerei an der Ostsee mit anderen zu teilen, organisiere ich gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee.

ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

 

Aber bis zum geplanten Start des Festivals am 02. Mai 2021 gibt es noch einige Unwägbarkeiten durch die Pandemie. Also habe ich in den letzten Wochen einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  Entstanden ist der Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“.

 

In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. So berichtete in einem Blog Artikel Susanne Mull über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin und in einem anderen Blogartikel erzählt Thomas Freund über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei. Heute möchte ich möchte ich noch Sonja Jannichsen aus Risum-Lindholm / Nordfriesland zum Wort kommen lassen.

Während ich versuche, mir Tage oder mehrere Stunden für die Malerei in der Natur frei zu schaufeln, um ein oder zwei Aquarelle zu malen, lässt sich Sonja Jannichsen durchaus von der Situation zum Zeichnen oder Malen „verleiten“. Hierzu hat sie folgende Situation beschrieben:

 

Sonja Jannichsen – Farbe ist der Seele Nahrung

 

„Mein Blick fällt in die Ferne. Stille ist zu hören. Ganz weit am Horizont kreischen Möwen. Ein lei­ses Lüftchen spielt mit meinen Haaren. Und dann diese Farben. Blau zu Ocker, Indigo zu Zitro­nengelb. Das muss ich einfach malen! Mein ganzes Equipment jetzt aufzubauen und ein Aquarell von dieser Stimmung zu malen ist jetzt zu zeitintensiv, nein, die Stimmung ist JETZT da. Wie ist sie in einer halben Stunde? Bis dahin kann sich schon alles verändert haben. Mit wenigen Handgriffen ist meine schmale Outdoorausrüstung fürs Zeichnen, Sketchen und Colorieren aufgebaut. Das Einfangen von Situationen, Stimmungen und Farben kann sofort be­ginnen. Vielleicht wird daraus später ein Aquarell, vielleicht auch nicht. Egal. Ich kann JETZT und HIER malen, solange ich will. So schnell wie sie aus- ist sie auch wieder eingepackt und verstaut. Meine Seele ist glücklich, denn „Farbe ist der Seele Nahrung“ und ich bin es somit auch.“

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Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler
Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler

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Hier einige „Aquarelle“ und Skibbel von Sonja Jannichsen, die ideal zu ihren Zeilen passen.

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Ideal wäre es Sonja bei Ihrem Wirken zu beobachten. Also zeige ich Ihnen ein paar Fotos von unseren gemeinsamen Plein Air Festivals, bei denen Sonja als Dozentin einen Teil ihrer Erfahrungen weitergegeben hat.

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Vielleicht haben die Schilderung von Sonja Jannichsen ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß.

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Wir haben es Ende Februar und z.Z. haben wir traumhafte Frühlingstage und es juckt in den Fingern, am liebsten würde ich meine Sachen packen und draußen malen. Ich sehne mich nach den Start der Plein Air Saison mit den ersten Kursen und Reisen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon über meinen Artikel zu Plein Air Malerei in der Zeitschrift Palette berichtet. Ich konnte in der Ausgabe 01 / 2021 der Palette den Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKOveröffentlichen. Für diesen Artikeln habe ich eignen Erfahrungen von meinen Aquarellkursen und Malreisen eingebracht, aber auch andere Künstler interviewt. 

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ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

Ich organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. So habe ich die Chance genutzt, meine Kollegen, die als Dozenten für das Festival arbeiten, nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Freiluftmalerei zu befragen. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat
Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat

Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hier auf meinem Blog hatte als erstes Thomas Freund über seine Erfahrungen bei der Plein Air Malerei berichtet. In dem en zweiten Artikel in dieser Serie möchte ich Susanne Mull eine naturalistische Pastellmalerin aus Dienheim / Rheinland-Pfalz „zitieren“.

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Susanne Mull berichtet von „Pros“ und „Kontras“ der Plein Air Malerei

Ich hatte das Glück sie zeitweise bei einem Pastellkurs an der Ostsee begleiten zu können. Bei der Einführung zu dem Kurs brachte sie den Teilnehmern die „Pros“ und „Kontras“ nahe. Wir saßen alle windgeschützt und warm beim Tee und Kaffee einer Gaststätte und lauschten den Worten von Susanne. Vor den Panoramafenstern peitschte der Wind die Ostsee und der Sand folgt durch die Luft.

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Pros – für die Plein Air Malerei

 

  • Die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult.
  • Die Natur wirkt auf uns mit einer unverfälschten Farbigkeit.
  • Farben, Tonwerte werden Farben subjektiv wahrgenommen. Es ist immer wieder einer Herausforderung die Farben in der Natur zu entdecken.
  • Schattenfarben können sehr differenziert erkannt werden.
  • Damit ergeben sich höhere Anforderungen als beim Malen nach einem Foto. Die Kameras bereiten durch ihre Programme die Motive bereits technisch auf.
  • Man nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr und die Eindrücke fließen in die Werke ein oder wirken auf die Malerei. Hier einige Beispiele:
    • Kälte kann zu steifen Händen führen
    • Hitze lässt die Luft flimmern und man fühlt sich matt.
    • Straßenlärm trägt vielleicht zur Unruhe bei.
    • Vogelzwitschern kann entspannen.
    • Staub/Sandsturm können mit einem Mal die Sicht einschränken.
    • Die Sonne kann blenden. Der veränderliche Sonnenstand führt zu veränderten Farben und Schatten.
    • Der Geruch weckt persönliche Assoziationen.
    • Mückenstiche nerven
    • Barfuß stehen, kann die Wahrnehmung intensivieren.
  •  In der Regel arbeitet man zügiger.

 

Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)
Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)

Kontras – gegen die Plein Air Malerei

 

  • Es gibt Zuschauer, auch lästige und richtig geschwätzige.
  • Es ist manchmal schwer den Motivausschnitt zu finden.
  • Transferleistung in die Zweidimensionalität
  • besondere Lichtstimmungen haben nur eine kurze Dauer.
  • Es gibt Wetterschwankungen und die Wolken verändern sich ständig.
  • Oft fehlen Licht und Schatten.
  • Das Material muss vor Ort „geschleppt“ werden, damit ergeben sich Beschränkungen in den Pastellfarben.
  • Die Zeit ist begrenzt, meist entstehen nur kleine Formate.
  • „Läusepipi“ – Insekten hinterlassen ihre Spuren.
  • Transport fertiger Pastelle ist risikoreich.
  • Manchmal reichen die Möglichkeiten nur für eine Farbskizze für eine spätere Arbeit im Atelier.

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Das Wetter am Vormittag unterstrich die Ausführungen von Susanne Mull drastisch. Am Nachmittag und an den nächsten Tagen änderte sich das Wetter und die Pros für die Plein Air Malerei kamen mehr zu Geltung. Trotz der Nachteile ist zieht es viele Pastellmaler in die Natur zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von Susanne und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung der Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei von Susanne Mull ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Skizzen für die Kranich Aquarelle (c) FRank Koebsch (1)

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

 

Ich bin gerne in der Natur unterwegs und viele Motive meiner Aquarelle zeigen Landschaften und Tiere. Nach unseren Ausflügen und Reisen sind so Aquarelle mit Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Gartenvögeln, Hasen, Kranichen, Möwen, Rehen und Hirschen, Schmetterlingen, Schwänen u.v.a. entstanden. Hier auf meinem Blog berichte ich oft wie ich die Tiere beobachten konnte und auch wie meine Wild life Aquarelle entstanden sind. Hier eine kleine Auswahl dieser Bilder.

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Kukundo
Kukundo

Doch nicht alle Menschen finden den Weg auf meinen Blog und so werde ich immer gefragt, wie meine Wild life Aquarelle entstehen. Also habe ich die Chance genutzt, um auf dem Blog von Kukundo diese Frage zu beantworten. Kukundo bietet Informationen zu KUNSTKURSEN | MALREISEN | KREATIVEN AUSZEITEN– Somit ist diese Seite der ideale Ort, um mit einem Blogartikel über das Entstehen meiner Aquarelle auf über meine Malreisen dort zu präsentieren. Denn im Rahmen der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee und der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark lade ich anderen Menschen dazu ein, mich in die Natur zu begleiten, um gemeinsam Kraniche und Hirsche zu beobachten und dann zu malen. Also verrate ich auf dem Blog von Kukundo und hier

 

Mein Geheimnis für ein gelungenes Wild-Life-Aquarell

 

Wenn Menschen meine Wild Life Aquarelle sehen, werde ich oft gefragt, wie diese Bilder entstehen, ob vor Ort im Freien oder zu Hause im Atelier. Die Antwort ist: gemalt werden sie im Atelier, aber die Inspiration hole ich mir vor Ort.

In diesem Artikel erfährst du, was die Basis für meine Wild-Life-Aquarelle ist, warum meine Kameras mein Skizzenbuch sind und wo und zu welcher Jahreszeit du in Mecklenburg-Vorpommern einzigartige Naturerlebnisse genießen kannst. Vielleicht machen dir meine Zeilen und Bilder Lust, es auch einmal zu probieren, Tiere in der Natur zu beobachten und zu malen oder mich auf meinen Reisen zu den Kranichen und den Hirschen zu begleiten.

 

Beim Eintauchen in die Natur sind meine Kameras mein Skizzenbuch

 

Meine Frau Hanka und ich leben in Mecklenburg – Vorpommern in der Nähe der Ostsee. Wir haben damit das große Glück, die Natur praktisch vor der Haustür zu erleben. Es ist fantastisch, draußen unterwegs zu sein und die Tiere der Region zu beobachten. Viele Motive für meine Aquarelle habe ich auf Ausflügen in der Natur gefunden. Aber es ergibt sich immer wieder das gleiche Problem: Die Tiere warten nicht, bis ich mit einer Skizze oder meinen Aquarellen fertig bin. Also habe ich gelernt, Orte zu finden, an denen man die Tiere beobachten kann.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Kamera mit einem guten Teleobjektiv und mein Smartphone dabei. Das Smartphone erlaubt es mir, schnell und einfach Landschaften zu fotografieren. Mein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 600 mm ermöglicht es, sich den Motiven über eine große Distanz „zu nähern“.

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Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch
Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch

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Durch die Arbeit mit Kameras kann ich auch schnell vergängliche Szenen einfangen. Sie sind mein Skizzenbuch. Vor Ort genieße ich den Moment, nehme die Stimmung in mir auf und fülle mein „Skizzenbuch“ mit ein paar Schnappschüssen.

Wenn ich dann später meine Wild Life Aquarelle male, sind meine Beobachtungen und Fotos die Grundlage für meine Malerei. Für die Stimmung in den Aquarellen und die Motivgestaltung sind meine Erinnerungen an das Wetter, die Lichtstimmung, das Surren der Mückenschwärme und die Erlebnisse vor und nach den Schnappschüssen genauso wichtig, wie die im Foto eingefangene Situation.

Nach und nach sind so Aquarelle von Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Hasen, Hirschen, Rehen, Schmetterlingen und vielen Vögeln entstanden.

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Mecklenburg-Vorpommern: ein Paradies für Tierbeobachter

 

In Mecklenburg – Vorpommern gibt es unzählige Gelegenheiten und Orte, um die Natur zu genießen und Motive zu entdecken. Wenn man mich nach Möglichkeiten zur Tierbeobachtungen fragt, dann empfehle ich immer gern den Anklamer Stadtbruch und die Wiesen an der Peene im Herbst und Winter, den Vogelzug im Herbst auf Hiddensee und Ummanz sowie die Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und an der Müritz.

Es sind jedoch zwei Naturereignisse im Herbst, die ich Ihnen besonders ans Herz legen möchte:

Beide Ereignisse ziehen mich Jahr für Jahr aufs Neue in ihren Bann.

 

Faszination Kraniche

 

Wenn man Glück hat, kann man bei uns die Kraniche das ganze Jahr hindurch beobachten, denn immer mehr Kraniche überwintern in Mecklenburg – Vorpommern. Es sind wunderbare Erlebnisse, die Kraniche im Schnee tanzen zu sehen oder ihnen mit ihren Küken im Frühling auf den Wiesen zu begegnen. Aber zwei Ereignisse im Kranichjahr rufen besondere Emotionen hervor: die Rückkehr der „Vögel des Glücks“ aus den Winterquartieren und der Kranichzug im Herbst.

Nach den grauen Wintermonaten ist es zweifelsohne toll, das Trompeten der Kraniche zu hören und ihnen bei der Balz zuzusehen, aber der unumstrittene Höhepunkt ist der Kranichzug im Herbst. Es ist eines der schönsten Naturereignisse, wenn ab Ende August bis Oktober zigtausende Kraniche bei uns Rast machen. Tagsüber kann man die Kraniche auf den abgeernteten Feldern beobachten bis sie dann im Abendrot zu ihren Schlafplätzen fliegen. Tausende Kraniche landen mit lautem Trompeten bei Sonnenuntergang an ihren Schlafplätzen.

Es immer wieder faszinierend, diese spektakulären Naturschauspiele mit eigenen Augen zu erleben. Dank der mitgeführten Kameras entsteht so wunderbares Ausgangsmaterial für meine Wild-Life-Aquarellen.

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Die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee

 

Das zweite Naturereignis, von dem ich immer wieder fasziniert bin, ist die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee. Es kommt schon selten vor, dass man Rotwild in der Natur beobachten kann. Ich kann Ende September zwar fast jeden Abend in der Nähe unserer Gemeinde das Röhren der Hirsche hören, aber gesehen habe ich die Tiere sehr selten.

Ganz anders im Bereich der Dünen am Darßer Ort. Hier kann man vom Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft die Hirsche während der Brunft vor der Silhouette Ostsee beobachten. In der Brunft wandern die Hirsche seit vielen Jahren über große Strecken immer wieder zu den gleichen Plätzen, um sich zu präsentieren. Wenn man Glück hat, kann man schon mal einen Hirsch auf dem Weg von Rügen durch die Boddenlandschaft auf den Weg zum Darßer Ort sehen.

Es sind eindrucksvolle Szenen, wenn man das Rotwild in der Küstenlandschaft gemeinsam mit Seeadlern, Schwänen und Reihern entdecken kann. Sie sehen, die Landschaft auf dem Darß und dem Fischland sind ein Rückzugsgebiet für viele Tiere. Selbstredend stammen viele Motive meiner Wild Life Aquarelle auch aus diesem Naturparadies. Und wieder sind eigene Fotos von selbsterlebten Tierbegegnungen der Schlüssel für ein gelungenes Bild.

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Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)
Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)

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Aquarellkurse und Malreisen in Kooperation mit Naturschutzprojekten

 

Da ich mit der Faszination für die Natur nicht allein bin, hat sich in Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland, dem NABU, dem Nationalpark Service Federow u.a. Partnern die Chance ergeben, eine Reihe von Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Mitmachaktionen für Kinder, Aquarellkurse und Malreisen zu organisieren.

In meinem Kalender sind Jahr für Jahr Wochen im Herbst reserviert, um Kraniche und Hirsche an der Ostsee und der Müritz zu beobachten und zu malen. Dann packe ich meine Kameras und meine Malsachen ein und versuche mit Gleichgesinnten diese Naturschauspiele zu genießen und Aquarelle zu malen. Vielleicht hast du Lust, mich zu den Vögeln des Glücks und den Hirschen, den Königen der Wälder, zu begleiten.

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Malen am Südstrand von Göhren © Frank Koebsch (5)

Herbst am Südstrand von Göhren

Herbst am Südstrand von Göhren

Ein neues Aquarell von der Malreise Faszination Rügen

 

Inzwischen sind die meisten Menschen durch die Adventzeit mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beschäftigt. Auch ich habe schon über Adventskalender und Weihnachtsgeschenke gerichtet. Aber trotzdem möchte ich Sie heute noch einmal in den Herbst entführen. Ende September war ich gemeinsam mit Malschüler auf der Insel Rügen unterwegs. Im Rahmen der Malreise Faszination Rügen haben wir von Middelhagen aus das Mönchgut erkundet und an unterschiedlichen Orten gemalt. Bisher hatte ich von unserem Ausflug in den Hafen von Baabe sowie unserm Tag in Middelhagen berichtet und über meine neuen Rügen Aquarelle, wie das Schulmuseum in Middelhagen, Nebel auf den Wiesen des Mönchguts, Landhaus Mönchgut und Fischerboot vor der herbstlichen Silhouette von Moritzdorf vorgestellt. Heute möchte ich über einen Tag am Südstrand von Göhren berichten. Unsere Idee war es, ein Landschaftsaquarell zu malen, dass vom Südstrand aus dem Blick über die Ostsee auf die Hügel Göhrens, auf die Steilküste und das Nordperd zu malen. Also haben wir einen Platz für unsere Staffeleien gesucht und los ging es. Es macht immer wieder riesigen Spaß, an den Stränden Rügens zu malen. Wichtig ist es an der Ostsee immer wieder das Wetter und den Wind im Blick zu haben. Denn wenn der Wind über die See kommt und man steht eine Weile still, um sein Aquarell zu malen, kann es schnell ungemütlich werden. Wir hatte Glück, denn es wehte den ganzen Tag nur ein leichter Wind. Aber mit dem Wind wechselten sich Wolken und Sonnenschein ab. Für unser maritimes Aquarell mussten wir uns also für eine Lichtsituation entscheiden. Ich habe es mit einem dramatischen Himmel versucht und damit ergeben sich für mein Herbstaquarell auf die anderen Farbtöne für die Silhouette der Hügel und der Steilküste. Es hat Spaß gemacht beim Rauschen der Wellen und dem leichten Wind ein neues Rügen Aquarell zu malen. Hier mein neues Aquarell „Herbst am Südstrand von Göhren“ und ein paar Schnappschüsse von unserem Strandtag.

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Herbst am Südstrand von Göhren (c) Aquarell von Frank Koebsch
Herbst am Südstrand von Göhren (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht, mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau die Landschaft an der Ostsee mit dem Herbst am Südstrand von Göhren zu malen.  Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen.

Wenn Ihnen mein neues Rügen Aquarell, die Fotos und mein Artikel gefällt, dann habe ich zwei Tipps für Sie. Wenn Sie selber malen, begleiten Sie mich doch auf einer der Malreisen und malen Sie gemeinsam mit anderen Malschülern und mir am Ostseestrand 😉.

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Bei Interesse können Sie das Aquarell „Herbst am Südstrand von Göhren“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell „Herbst am Südstrand von Göhren“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Herbst am Südstrand von Göhren“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

305,00 €

Tipps für die Suche nach Weihnachtsgeschenken

Tipps für die Suche nach Weihnachtsgeschenken

Unsere Vorschläge für einige Weihnachtsgeschenken für Aquarellliebhaber

 

Es weihnachtet. Nächster Sonntag heiß es Advent, Advent ein Lichtlein brennt und so dauert es nicht lange bis die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum liegen. Haben Sie schon alle Geschenke zusammen? Wenn nein, dann schauen Sie doch einmal auf unsere Web Seite, denn dort haben wir einige Ideen für Weihnachtsgeschenke veröffentlicht. Dort finden Sie auch Postkarten und Faltkarten mit Umschlag aus dem Weihnachtsprogramm des Präsenz Verlages, um Grüße zum Advent und Weihnachtsfest zu versenden. Zu den Weihnachtsgeschenken für Aquarellliebhaber gehören kleine Präsente wie das Leporello „Weiße Weihnacht“, unser Kalender, die Geschenkboxen mit Karten und das Sternzeichenbuch. In den Tagen vor dem Weihnachtsfest steigt auch immer wieder das Interesse an unseren Aquarellen und Drucken von unseren Bildern. Dabei suchen die Menschen nicht nur Weihnachts- oder Winteraquarelle, sondern ihre Lieblingsmotive für ihr zuhause, ihre Geschäftsräume oder Ferienwohnungen. Wenn Kunden ein Bild für sich suchen, ist die Auswahl schon nicht einfach. Aber wenn man aber ein Bild verschenken will, muss man sich schon sicher sein, dass dem Beschenkten das Bild auch gefällt. Wenn Sie sich unsicher sind, gibt es die Möglichkeit, dass Sie einen Gutschein für ein Aquarell oder einen Druck verschenken. Zum Weihnachtsfest werden traditionell auch Malreisen oder Gutscheine für Malreisen verschenkt. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn es wieder möglich ist, gemeinsam an der Ostsee an der frischen Luft zu malen. Malreisen oder die passenden Gutscheine dafür sind ein ideales Geschenk und ein Ausblick in die Zeit, wo wieder Reisen und gemeinsam Freizeitaktivitäten möglich sind. Hier einige Bilder von unseren Tipps für Weihnachtsgeschenke.

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Vielleicht sind ja unsere Ideen von Weihnachtsgeschenken mit unserer Aquarellmalerei, dann besuchen doch unsere Web Seite, dort finden sie auch Informationen zu Lieferzeiten, damit die Geschenke pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Skizze für das Landhaus Mönchgut ©

Das Landhaus Mönchgut als Motiv im Rahmen unserer Malreise

Das Landhaus Mönchgut als Motiv im Rahmen unserer Malreise

Aquarelle aus Middelhagen und Fotos von unserer Malreise auf Rügen

 

Middelhagen ist für mich immer wieder eine Malreise wert. Im September war ich gemeinsam  einigen Malschülern im Rahmen der Malreise Faszination Rügen dort unterwegs. Ich hatte bereits einige meiner Rügen Aquarelle aus diesem Jahr hier auf meinem Blog gezeigt. Zu diesen Bilder gehören das Aquarell auf einem ZigarrenkistenbrettSchulmuseum in Middelhagen“  und das Aquarell „Nebel auf den Wiesen des Mönchguts“. Bei einem unserer Ausflüge auf der Suche nach maritimen Motiven haben die Malschüler und ich Fischerboote vor der herbstlichen Silhouette von Moritzdorf gemalt. Heute möchte ich ein neues Rügen Aquarell vorstellen und einige weitere Impressionen von der Malreise zeigen. Wir haben einen wunderschönen Herbst auf Rügen erlebt und haben uns einen Tag gegönnt, um Aquarelle in Middelhagen zu malen. Meine Idee war es auf dem Platz zwischen der Mönchgut Keramik, dem Hotel „Zur Linde“, der Galerie Breedehus , der Katharinenkirche und dem Schulmuseum unsere Staffelleinen auf zu bauen. Wir haben an diesem Herbsttag in Middelhagen das Landhaus Mönchgut gemalt.  Reetgedeckte Häuser sind wunderbare Motive und ich habe auf meinen Malreisen schon einige dieser Motive gemalt, wie die Aquarelle vom Pfarrwitwenhaus und die Bilder von der Blütenpracht in der Boddenstraße von Groß Zicker.

Ausgehend von einer Skizze und den ersten Lasuren für das Landhaus Mönchgut haben wir Schritt für Schritt das Aquarell entwickelt. Es hat Spaß gemacht, im sonnigen Herbst mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau das reetgedeckte Landhaus zu malen.  Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Hier mein Aquarell „Landhaus Mönchgut“ und ein paar Schnappschüsse von der Malreise.

Landhaus Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch
Landhaus Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn wir im Rahmen von meinen Malreisen Aquarelle auf Rügen malen, dann starten wir immer in Middelhagen. Von hieraus erkunden wir das Mönchgut und Teile der Insel Rügen. Es macht einfach immer wieder ganz viel Spaß dort zu malen und so sind mit der Zeit einige Landschaftsaquarelle von der Ostsee, Bilder mit Booten und Schiffen, mit Menschen vom Meer, Aquarelle aus den Dörfern und typische Tieraquarelle entstanden. Einige dieser Bilder aus Middelhagen möchte ich heute noch einmal vorstellen, denn sie zeigen vielleicht ein wenig von meiner Begeisterung diesen Ort.

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Vielleicht haben Ihnen ja meine Zeilen, Fotos und Aquarelle ein wenig Lust gemacht, ebenfalls einmal in Middelhagen und Umgebung zu malen, dann begleiten Sie mich doch auf einer der kommenden Malreisen auf der Insel Rügen.

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