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Posts Tagged ‘Malweise’

Blumen und Blüten in Aquarell von Frank Koebsch

Blumen und Blüten in Aquarell von Frank Koebsch

Ein Artikel in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 5 / 2014

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Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette

Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders © Copyrigth Palette

Vor genau fünf Jahren erschien mein erster Artikel in der „Palette“. Es war eine Veröffentlichung über meine Löwenzahn Aquarelle. Ich hatte einiger meiner Bilder von den Pusteblumen und gelben Blüten des Löwenzahns vorgestellt. Bestandteil des Artikels war eine Vorstellung wie die Aquarelle auf Leinwand mit dem Titel Desensibilisierung entstanden sind. Damals sorgte mein Artikel Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders bei einigen Lesern und der Redaktion der „Palette“ für Aufregung. Eine Leserin hatte sich über die Kombination eines Aquarells auf Leinwand mit einem Foto beschwert. Ein Aquarell gehört nicht auf eine Leinwand, dieses ist der Ölmalerei vorbehalten und die Kombination mit einem Foto sei ein Frevel. Nun ja, aus meiner Sicht gehört zur Kunst Vielfalt, Toleranz, Experimentierfreude und und …

Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Umso mehr freue ich mich, dass ich nach diesem aufregenden Start als Autor für die „Palette & Zeichenstift“ inzwischen weitere Artikel, wie z.B. über meine Kranich-Aquarelle und meine Motivation Jazz Aquarelle zu malen in dem Verlag erschienen sind. Als ich vor einigen Monaten gebeten wurde, einen Artikel über meinen Blüten und Blumen Aquarelle zu schreiben, war ich erstaunt. Was sollte an diesen Bildern berichtenswert sein? Ich mag meine Blumen Aquarelle, egal ob es die Blüten der Disteln, der Magnolien,  der Obstblüten, meine Mohnaquarelle oder die Rosenaquarelle sind. Wie fängt man einen solchen Artikel an? Was kann die Leser einer Zeitschrift interessieren? Nun ich habe etwas über Motivation geschrieben, warum und wann ich Blumenaquarelle male. Für die meisten ist verwunderlich, dass meine „floralen Aquarelle“ im Herbst und Winter male, doch lesen Sie selbst ….

Blumen und Blüten in Aquarell - ein Artikel von Frank Koebsch in der Palette 5 -2014

Blumen und Blüten in Aquarell – ein Artikel von Frank Koebsch in der Palette 5 -2014

Bei Bedarf können Sie den  ersten Teil des Artikels „Blumen und Blüten in Aquarell“ als pdf Datei lesen. Hier der Link zu der Seite 30 und 31 der Zeitschrift:  Blumen und Blüten in Aquarell – S 30 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014 und  Blumen und Blüten in Aquarell – S 31 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014

Blüten der Zierkirschen künden vom Frühling (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blüten der Zierkirschen künden vom Frühling (c) Aquarell von Frank Koebsch

Für den Artikel habe ich das Aquarell Distel im Abendlicht, das Rosenaquarell Sommerende, die Frühlingsaquarelle Kirschblüten und Apfelblüten sowie das Aquarell auf Leinwand Erntevorbereitung ausgesucht. Was aber für viele Menschen interessant sein kann, ist wie bei mir ein Aquarell entsteht. Ich habe in der Veröffentlichung beschrieben, wie ich ein Zierkirschen Aquarell gemalt habe, wie durch den Einsatz von Nass in Nass und Lasuren ganzlangsam das Aquarellbild Blüten der Zierkirschen künden vom Frühling  Schritt für Schritt entstanden ist. Ich habe bewusst das Zierkirschenbild ausgewählt, da hier es mit wenigen Farbtönen auskommt und sich sehr gut erläutern lässt, wie sich zu fällige Verläufe der Aquarellfarben und Planung in einem Bild ergänzen, wie sich Vorder- und Hintergrund gestalten lassen, wie man ohne Maskierfüssigkeit die Feinheiten der Blüten gestalten kann. Ich hoffe, dass es alle Lesern Spaß macht mit mir in die Welt der Blumenaquarelle einzutauchen. Wenn Sie Lust bekommen haben und erfahren wollen, wie konkret das Aquarell entstanden ist, schauen Sie in die aktuelle Ausgabe der „Palette“ 05 / 2015 oder besuchen Sie einen meiner Aquarellkurse. Die „Palette“ liegt z.Z. in den Zeitschriftenläden aus oder Sie können das Heft über die Web Seite des Verlages bestellen. Viel Spaß bei Stöbern in der Zeitschrift 😉

Ich freue mich auf Ihre Fragen zu meiner Malweise und Ihr Feedback zu meinen Blumen und Blüten in Aquarell.

Aquarellpinsel

6. Juli 2013 2 Kommentare

Aquarellpinsel

Papier, Farben und die Frage: Welche Pinsel nutze ich für meine Aquarellmalerei?

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Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Immer wieder werde ich bei den Malvorführungen und den Aquarellkursen gefragt, welche Pinsel ich für meine Aquarelle nutze. Ich habe bisher in meinem Blog über meinen neuen Wassereimer, die richtige Wahl des Aquarellpapiers, Wie viele Aquarellfarben braucht man für ein Bild? uvam. geschrieben. Aber meine Pinsel habe ich kaum mit einem Wort erwähnt. Warum lässt sich vielleicht einfach erklären. Für mich hängt das Ergebnis eines Aquarells zuerst von Eigenschaften des Aquarellpapiers ab, denn durch das Papier entscheidet sich wie die Farben verlaufen, auftrocknen ob Teile des Bildes wieder ausgewaschen werden können u.a. Deshalb empfehle ich meinen Malschülern auch immer verschiedene Aquarellpapiere zu testen und das richtige Papier für ihre Art zum Malen zu finden.

meine Aquarellfarben

meine Aquarellfarben

Danach empfehle ich immer das Augenmerk auf die Aquarellfarben zu lenken. Ich nutze zu 90% Schmincke.  Einmal weil ich von der Qualität der Farben überzeugt bin und zum anderen weil ich viele Lasuren übereinander leben kann, ohne dass die Farben trüb / opak werden. Dieses ist eine wesentliche Voraussetzung für meine farbenfrohe Aquarellmalerei mit Negativmalerei und Lasuren. Erst danach empfehle ich sich Gedanke über die Pinsel zu machen.

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Wie Sie aus den bisherigen Zeilen lesen können, kommt es sehr auf die persönliche Malweise bei der Wahl des Papiers und der Farben an. So ist es auch bei den Pinseln, denn anderes lässt sich das große Angebot an Künstlerpinseln nicht erklären. Lassen Sie sich nicht irgendeinen Pinsel aufschwatzen, auch wenn es noch so gut gemeint ist. Nicht jeder Aquarellpinsel muss rund und aus KOLINSKY Rotmarderhaaren sein. Man braucht auch nicht jeden Spezialpinsel. ;-).

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Der richtige Umgang mit Pinseln

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Ich habe relativ wenige Pinsel und nutze für den Transport eine Bambuspinselmatte, in der unter Fächer aus Stoff eingenäht sind. Damit sind die Pinsel gut geschützt, fallen auch nicht aus der Matte und können trocknen. Ich achte darauf, dass ich nach dem Gebrauch die Pinselspitze vor dem Trocknen wieder richtig forme. Meine Pinsel mit feiner Spitze nutze ich nicht zum Mischen von Farben aus den Näpfchen und lasse die Pinsel nicht im Wasser stehen.  Mehr Pflege lasse ich meinen Pinseln nicht angedeihen. Bei vernünftigem Umgang halten Pinsel ein paar Jahre und doch musste ich in den vergangenen Tagen einen neuen Pinsel kaufen. Wenn Pinsel bei mir kaputt gehen, dann deshalb, weil sich vom Griff der Lack löst und auf dem nackten Holz die Zwinge beginnt zu wackeln und sich zu lösen.

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Meine Auswahl an Aquarellpinsel

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Ich male gerne mit Flachpinseln und nutze hierzu

Die Pinsel liegen gut in der Hand und erlauben mir sehr gut Linien und Konturen zu erstellen. Zum Teilen entstehen mit diesen Pinseln bis zu 80 oder 90% der Bilder. Ergänzt werden diese beiden Pinsel durch

zwei kleineren einfache Pinsel mit Synthetikfasern, wie COSMOTOP-SPIN Aquarellpinsel | Serie 5580 oder etwas Vergleichbares. Ich habe in den vergangenen Jahren meine Pinselauswahl nur geringfügig geändert und damit immer wieder neue Aquarelle auf Leinwand, Aluminium oder verschiedenen Papieren gemalt, ausgestellt und verkauft.

Meine Aquarellpinsel (c) Frank Koebsch

Meine Aquarellpinsel (c) Frank Koebsch

Welche Erfahrungen haben Sie mit verschiedenen Pinseln? Wenn Sie eine ähnliche Malweise haben, dann kann ich die genannten Aquarellpinsel von da vinci nur empfehlen ;-).

Aquarellkurse in Schwerin

Aquarellkurse in Schwerin

Faszination Aquarell

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VHS Schwerin (c) Frank Koebsch

VHS Schwerin (c) Frank Koebsch

In den nächsten Tagen beginnt das neue Semester an den Volkshochschulen. Ich freue mich auf den Start der Kurse, denn dann habe ich wieder die Möglichkeit mit Malschülern die Faszination Aquarell zu entdecken. Seit einigen Semestern habe ich die Chance an der VHS Schwerin Aquarellkurse zu geben.  Die neuen Kurse beginnen am Dienstag den 12. Februar um 09.30 Uhr und Donnerstag den 28. Februar um 18.00 Uhr.  Hier die Kursbeschreibung

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„Aquarellieren kann Herausforderung aber auch Entspannung sein. Wichtig ist es, den richtigen Weg für sich zu finden, damit sich Freude und Spaß einstellen. Auf dem Weg zur individuellen Malweise werde ich Sie unterstützen. Sie werden die verschiedenen Aquarelltechniken kennen lernen bzw. vertiefen. Der Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.“

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Wenn Sie sich für Aquarellmalerei interessieren, melden Sie sich doch noch in den nächsten Tagen an. Für den Donnerstagskurs gibt es nur noch zwei freie Plätze. Der Dienstagskurs ist leider schon voll belegt und Sie müssten sich auf der Warteliste notieren lassen. Wenn Sie sich über meine Malerei informieren wollen, schauen Sie sich doch einmal die Entstehung der Aquarelle „Wildwuchs in der Obstblüte“, des Jazz AquarellsKonzentration – pp“ hier auf dem Blog an oder das Video zur Entstehung des DistelaquarellsKletten im Spätsommer“  an.

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Die Volkshochschule Schwerin bietet sehr gute Unterrichtsräume. Hier ein paar Schnappschüsse von den vergangenen Aquarell Kursen.

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Zusätzlich zu den Wochenkursen werden wir wieder an Wochenenden gemeinsam malen. Im vergangenen Jahr hatten wir sehr viel Spaß bei einem Aquarellkurs am Schweriner See und dem ein Experiment beim Malen auf großen Blättern und mit Strukturpaste. Auch für das kommende Semester habe ich schon Idee für zwei Kurse an einem Wochenende in Schwerin. Vielleicht habe ich ja Ihr Interesse geweckt ;-).

Ich freue mich auf die neuen Aquarellkurse in Schwerin.

Test von Aquarellpapier (Teil 3)

10. März 2012 4 Kommentare

Test von Aquarellpapier

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Ich begonnen über einen Test von Aquarellpapieren zu schreiben, damit jeder Malschüler zu seinem Aquarellpapier finden kann. Ich habe hierfür vier Aquarellpapiere  ausgesucht, auf denen das gleiche Motiv gemalt werden soll. Als Papiere stehen für diesen Test, das

  • GERSTAECKER AQUARELL CLASSIC, 300 g / m 2
  • Hahnemühle “Britannia”, 300 g / m , Matt
  • Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, Rau
  • Hahnemühle Leonardo – Echtbütten600 g/m², Rau

zur Verfügung. Als nächsten Schritt habe ich das Vorgehen für den Test der Aquarellpapiere beschrieben. Jetzt …

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Meine Empfehlungen für die Wahl des Aquarellpapiers

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Auf Grund der verschiedenen Oberflächen der Papiere verhalten sich die Farben anders. Ich habe versucht die wesentlichen Unterschiede in folgenden Stichpunkten zusammen zufassen.

  • Auswaschen von Bildsegmenten – sind eher auf den preiswerteren geleimten Papieren möglich.
  • Mischungen von Pigmenten auf dem Blatt – sind eher auf den preiswerteren geleimten Papieren möglich. Es kann zu unbeabsichtigten Vermischungen kommen.
  • Gleichmäßige Farbaufträge und Lasuren – sind auch für den Anfänger eher auf hochwertigen Papieren möglich.
  • Auf dem Hahnemühle Papier Cornwall lassen sich Verläufe besonders gut steuern.
  • Auf dem Hahnemühle Leonardo lassen sich besonders feine Farbabstufungen erzeugen.

Mein Tipp an alle die mich fragen, welches Papier Sie benutzen sollen, ist

  • Finger weg von Papieren von Discountern, wie Netto, Lidl und Billigangeboten.
    • Ich habe mich als Anfänger immer wieder geärgert, dass meine Bilder nicht gelangen. Wenn ich sehe, dass Malschüler sich auf solchen Papieren quälen und sie mich fragend anschauen, es mal auf einem meinem Papier zu probieren. Das Ergebnis ist immer ein AHA Erlebnis, denn es liegt zu 90% an dem Papier 😉
  • Investieren Sie in gutes Papier. Sie werden mehr Freude an der Malerei haben, indem Sie schneller und sicherer gute Ergebnisse erzielen.  Gerade in der Anfangszeit ist es wichtig, dass reproduzierbare Ergebnisse erzielt werden, damit die Freude an der Malerei nicht verloren geht.
  • Suchen Sie sich ihr Papier !!! Fragen Sie in Ihrem Künstlerladen oder bei Ihrem Mallehrer nach verschiedenen Papieren oder Papierproben.

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Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch
Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

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Dieser Test dient dazu, um sich über die verschieden Eigenschaften der Papier bewusster zu werden. Mein Tipp probieren Sie es einmal selbst mit verschiedenen Aquarellpapieren aus. Wählen Sie ein einfaches Motiv und realisieren Sie dieses eine Motiv in der gleichen Malweise auf den verschiedenen Untergründen. Lassen Sie sich überraschen, welche Ergebnisse Sie in Ihrem Test von Aquarellpapier realisieren.

P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

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Wenn Sie meinen Blog verfolgen, werden Sie gelesen haben, dass ich zu 90% Papiere von Hahnemühle nutze. Ich kann die verwendeten Aquarellpapiere zu 100% empfehlen ;-).

Test von Aquarellpapier (Teil 2)

8. März 2012 2 Kommentare

Test von Aquarellpapier (Teil 2)

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Ich begonnen über einen Test von Aquarellpapieren zu schreiben, damit jeder Malschüler zu seinem Aquarellpapier finden kann. Ich habe hierfür vier Aquarellpapiere  ausgesucht, auf denen das gleiche Motiv gemalt werden soll. Als Papiere stehen für diesen Test, das

  • GERSTAECKER AQUARELL CLASSIC, 300 g / m 2
  • Hahnemühle „Britannia“, 300 g / m 2 , Matt
  • Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, Rau
  • Hahnemühle Leonardo – Echtbütten, 600 g/m², Rau

zur Verfügung.

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Vorgehen für den Test der Aquarellpapiere

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Auf den vier verschiedenen Papieren haben wir dann in gleicher Malweise, die Motive entwickelt.

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Papierproben (c) Frank Koebsch

Papierproben (c) Frank Koebsch

Schritt 1 - Anlegen der Hintergrundes (c) FRank Koebsch

Schritt 1 – Anlegen der Hintergrundes (c) FRank Koebsch

 

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Im Schritt 1 ging es darum, den Hintergrund auf den Papieren zu gestalten. Wir haben hierzu einen hellgrünen Farbton gewählt und haben die Farbe satt aufgetragen. Bereits an dieser Stelle erleben alle schon eine Überraschung. Mit der gleichen Malweise werden auf allen vier Papieren ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Für die meisten war interessant, dass für die Malerei auf den Büttenpapier Leonardo und der Oberflächenstruktur des Cornwall für den gleichen Farbton viel mehr Farbe gebracht wird, als für die geleimten Oberflächen den anderen beiden. Auf den Aquarellpapier Leonardo und Cornwall von Hahnemühle ließen sich für jeden am einfachsten einen gleichmäßigen Farbauftrag realisieren. Gut zu wissen, wenn man ein Aquarell mit einem gleichmäßig blauen Himmel realisieren will, denn hier können je nach Gestaltung des Bildes die Ausblühungen durch die wässrige Farbe störend sein.

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Ergebnisse für das Anlegen des Hintergrunds (c) Frank Koebsch

Ergebnisse für das Anlegen des Hintergrunds (c) Frank Koebsch

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In den nächsten Schritten haben wir die Blätter für die beiden Äpfel angelegt. Im Schritt 2 ging es darum auf einer kleinen Fläche mit blauer Farbe ein kleines Blatt auf den trockenen grünen Hintergrund anzulegen. Diese brachte auf allen vier Papieren ähnliche Ergebnisse. Anders sah es aus, als wir für den hinteren Apfel versuchten, im Bereich des Blattes die Farbe auszuwaschen. Das Auswaschen der Farbe war auf den geleimten Papieroberflächen des Gerstäcker Papiers und des Britannia von Hahnemühle am besten möglich, da die Farbe viel weniger in die Oberfläche des Papiers eindringt.

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Schritt 2 - Anlegen eines Blattes mit Blau auf dem trockenen Hintergrund (c) Frank Koebsch

Schritt 2 – Anlegen eines Blattes mit Blau auf dem trockenen Hintergrund (c) Frank Koebsch

Auswaschen von Farbe (c) Frank Koebsch

Auswaschen von Farbe (c) Frank Koebsch

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Im dritten Schritt wurde auf den trocknen grünen Hintergrund eine weinrote Farbschicht aufgebracht, um z.B. einen Unterlage anzudeuten auf der die Äpfel liegen. Auch hier sehen auf den einzelnen Papieren die erreichbaren Ergebnisse unterschiedlich aus. Wie beim Auswaschen der Farbe lösen sich die Pigmente auf den geleimten Oberflächen des Gerstäcker Papiers und des Britannia von Hahnemühle schnell und es wird in eine Farbmischung zwischen den grünen und roten Pigmenten erreicht. Im Vergleich dazu werden die Pigmente auf dem Büttenpapier Leonardo fast gar nicht angelöst. Damit lässt ich der Auftrag von Lasuren in verschiedenen Tönen sehr gut steuern.

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Schritt 3 Weinroter Farbauftag mit einer Mischung der Pigmente auf dem Hahnemühle  Pappier Britannia (c) Frank Koebsch

Schritt 3 Weinroter Farbauftag mit einer Mischung der Pigmente auf dem Hahnemühle Pappier Britannia (c) Frank Koebsch

Schritt 3 Weinroter Farbauftag ohne einer Mischung der Pigmente auf dem Hahnemühle  Papier Leonardo (c) Frank Koebsch

Schritt 3 Weinroter Farbauftag ohne einer Mischung der Pigmente auf dem Hahnemühle Papier Leonardo (c) Frank Koebsch

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In dem nächsten Schritt wird der linke Apfel mit einer wässrigen gelben Farbe gestaltet. Danach wird der gleiche Rotton mit dem der Untergrundangelegt wurde in das nasse Gelb eingebracht. Da bisher immer auf einem trockenen Untergrund gearbeitet wurde, werden hier zum ersten Mal die Unterschiede im Bereich der Nass in Nass Malerei zwischen den verschiedenen Papieren sichtbar. Wie schon aus der Erfahrungen bei Anlegen der Hintergründe ersichtlich, ergeben sich auf den geleimten Oberflächen des Gerstäcker Papiers und des Britannia interessante Verläufe, die sich kaum steuern lassen. In dem Foto mit dem Hahnemühle Cornwall Papier ist sehr gut erkennbar, dass sich hier die Verläufe gut steuern lassen.

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Schritt 4 - gelbe Hinterlegung des Apfels auf dem Gerstäcker Aquarellpapier(c) FRank Koebsch

Schritt 4 – gelbe Hinterlegung des Apfels auf dem Gerstäcker Aquarellpapier(c) FRank Koebsch

Schritt 5 - in das nasse Gelb wird Weinrot eingebracht - Gerstäcker Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Schritt 5 – in das nasse Gelb wird Weinrot eingebracht – Gerstäcker Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Schritt 5 - in das nasse Gelb wird Weinrot eingebracht - Hahnemühle Cornwall (c) Frank Koebsch

Schritt 5 – in das nasse Gelb wird Weinrot eingebracht – Hahnemühle Cornwall (c) Frank Koebsch

Schritt 6 der rechte Apfel wird mit Rot und die Schatten mit Blau angelegt - Hahnemühle Papier Britannia (c) Frank Koebsch

Schritt 6 der rechte Apfel wird mit Rot und die Schatten mit Blau angelegt – Hahnemühle Papier Britannia (c) Frank Koebsch

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Wenn der erste Apfel getrocknet ist, wird mit dem oben gewählten Rotton der rechte Apfel angelegt und mit Blau der Schatten auf dem hinteren Apfel und der Unterlage angelegt.  Der Gesamtvergleich im Test der Aquarellpapiere zeigt, dass sich auf allen der gewählten Papiere ansehnliche Aquarelle malen lassen, auch wenn die Ergebnisse durchaus unterschiedlich aussehen. Aber genau um diese Unterschiede geht es !!!!

Die Gegenüberstellung der einzelnen Bilder und ein Fazit für den Test der Aquarellpapiere veröffentliche ich in den nächsten Tagen. Schauen Sie also wieder einmal rein 😉

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P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

Test von Aquarellpapier (Teil 1)

Herstellung von Aquarellpapier

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Ich hatte vor einigen Tagen einen Artikel über die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier veröffentlicht. Ich bin hierbei ein wenig auf die verschiedenen Arten des Papiers und die Herstellung eingegangen. Fast zur gleichen Zeit waren Cordula Kerlikowski und Susanne Haun bei Hahnemühle.  Beide konnten die Produktionsräume und Herstellungsprozesse in der Hahnemühle FineArt GmbH in Einbeck und in Dassel/ Relliehausen zu besichtigen. Cordula hatte unter der Überschrift Die Hahnemühle – oder: die hohe Schule traditioneller Papierherstellung einen Artikel auf Ihrem Blog veröffentlicht. In dem Video Faszination Papier: (Ein-)Blick in die Hahnemühle kann sich jeder einen kleinen Einblick über die Papierherstellung  machen.

Doch was bedeutet die Herstellung verschiedener Aquarellpapiere für den Malenden? Cordula Kerlikowski und ich waren uns bei der Antwort einig:

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Jeder muss sein Aquarellpapier finden..

Ich werde ich immer wieder gefragt, welches Aquarellpapier ich nutze oder empfehle. Welches Papier ich nutze, kann ich schnell und einfach sagen. Aber mit der Antwort, welches Aquarellpapier ich empfehle tue ich mich schon schwer. Warum? Die Wahl des Aquarellpapiers hängt von der Malweise und eingesetzten Techniken ab. Dieses ist natürlich für viele eine absolut unbefriedigende Aussage, insbesondere bei Menschen, die beginnen das Aquarell für sich zu entdecken. In die Aquarellkursen kommen Malschüler mit den unterschiedlichsten Papieren, meist ohne zuvor Erfahrungen sammeln zu können oder eine Beratung erhalten zu haben. Mit Interesse schauen dann die Malschüler, dass ich auf meinem Aquarellpapier mache und versuchen, dann dieses mit ihren Mitteln und Möglichkeiten umzusetzen. Dieses ist oft nicht möglich, da das Papier auf dem die Schuler malen, dieses gar nicht zulässt. Dieses ist dann der Punkt, an dem die Malschüler dem Papier mehr Interesse schenken. Wenn ausreichend Zeit vorhanden ist und die Kosten es erlauben, mache ich dann mit den Kursteilnehmern eine kleine Übung, in dem sie gemeinsam mit mir das gleiche Motiv auf unterschiedlichen Papieren malen.

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Test des Aquarellpapiers

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Für den Aquarellkurs Faszination Aquarell an der Volkshochschule Ehm Welk in Schwerin hatte ich gemeinsam mit den Malschülern ein einfachstes Apfelmotiv auf vier unterschiedlichen Papieren gemalt. In der Tabelle finden sie die genutzten Papiere, mit den Angaben der Hersteller zu den Papieren. Ich habe hierzu ganz bewusst Papiere mit unterschiedlichen Oberflächen ausgewählt.  Gleichzeitig habe ich ein sehr preiswertes Papier von Gerstäcker Papieren eines Herstellers gegenüber gestellt. Nur so ist es möglich wirkungsvoll zu zeigen, dass eine Aussage ich male auf Lana Papier, auf Papier von Canson, von Hahnemühle, von … wenig hilfreich ist.

Lfd. Nr. Hersteller Bezeichnung Ca. Preis pro Block Ca. Preis pro Blatt
1 Gerstäcker Künstler-Aquarellblock GERSTAECKER AQUARELL CLASSIC,
30 cm x 40 cm, 20 Blatt, 300 g / m 2
aus hochwertigem Zellstoff und HadernAufgrund der ausgezeichneten Oberflächenverleimung besteht die Möglichkeit, Farbe zurückzunehmen. Das erleichtert Korrekturen. Bei intensiver Nass-in-Nass-Technik sollte das Aquarellpapier vorher großflächig angefeuchtet werden, um die Oberflächenspannung zu mindern. Ein Aquarellkarton mit erstklassigen Eigenschaften, die für alle Techniken der Aquarellmalerei optimal sind
10,00 € 0,50 €
3 Hahnemühle Aquarellblock „Britannia“ 30 cm x 40 cm, 12 Blatt, 300 g / m 2 , MattGeeignet für alle Nasstechniken: Aquarell – insbesondere Nass in- Nass-Malerei, glattflächiges Vermalen sowie Trocken-Technik und Lavis 12,00 € 1,00 €
4 Hahnemühle Aquarellblock „Cornwall“,30 cm x 40 cm, 10 Blatt, 450 g / m 2, Rau, 100 % Zellstoff. Der stabile Karton gewährleistet ein gutes Fließverhalten der Farben. Die Leuchtkraft der Farben bleibt erhalten. Durch das hohe Flächengewicht wird eine sehr gute Planlage bei Nass-in-Nass-Technik erreicht. Für alle Aquarelltechniken, … 12,00 € 1,20 €
6 Hahnemühle Leonardo – Echtbütten Aquarellblock, 30 cm x 40 cm, 10 Blatt, 600 g/m², Rau, 100% Hadern,raue Oberfläche, säurefrei, lichtbeständig und von höchster Alterungsbeständigkeit. Der Block ist rundum mit einem Gazestreifen verleimt; dadurch ergibt sich eine gute Flachlage nach dem Anfeuchten. Der schwere, voluminöse Karton mit seiner weichen, harmonischen Oberflächenstruktur gewährleistet ein exzellentes Fließverhalten der Farbe und eine hohe Farbbrillanz. Hervorragend geeignet für alle Nasstechniken: Aquarell, Lavis, … 25,00 € 2,50 €

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Auf den vier verschiedenen Papieren haben wir dann in gleicher Malweise, die Motive entwickelt.

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Papierproben (c) Frank Koebsch

Papierproben (c) Frank Koebsch

Schritt 1 - Anlegen der Hintergrundes (c) FRank Koebsch

Schritt 1 – Anlegen der Hintergrundes (c) FRank Koebsch

 

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Im Schritt 1 ging es darum, den Hintergrund auf den Papieren zu gestalten. Wir haben hierzu einen hellgrünen Farbton gewählt und haben die Farbe satt aufgetragen. Bereits an dieser Stelle erleben alle schon eine Überraschung. Mit der gleichen Malweise werden auf allen vier Papieren ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Für die meisten war interessant, dass für die Malerei auf den Büttenpapier Leonardo und der Oberflächenstruktur des Cornwall für den gleichen Farbton viel mehr Farbe gebracht wird, als für die geleimten Oberflächen den anderen beiden. Auf den Aquarellpapier Leonardo und Cornwall von Hahnemühle ließen sich für jeden am einfachsten einen gleichmäßigen Farbauftrag realisieren. Gut zu wissen, wenn man ein Aquarell mit einem gleichmäßig blauen Himmel realisieren will, denn hier können je nach Gestaltung des Bildes die Ausblühungen durch die wässrige Farbe störend sein.

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Ergebnisse für das Anlegen des Hintergrunds (c) Frank Koebsch

Ergebnisse für das Anlegen des Hintergrunds (c) Frank Koebsch

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In den nächsten Schritten haben wir die Blätter für die beiden Äpfel angelegt. …

Wenn Sie wissen wollen, wie es mit dem Test von Aquarellpapier weiter geht, schauen Sie wieder vorbei 😉

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P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

 

Aquarellpapier

6. Februar 2012 11 Kommentare

Aquarellpapier

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

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Pinsel und Farben / neue Palette

Pinsel und Farben / neue Palette

Die Wahl des Aquarellpapiers beeinflusst die Malweise und damit auch das fertige Aquarell. Immer wieder bekomme ich Anfragen, wie ich dieses oder jenes mache, wie ich Lasuren aufbaue oder mit den Verläufen arbeite. Egal ob nun Malschüler oder Menschen, die Freude an der Aquarellmalerei haben oder die  meine Videos z.B. Aquarell Step by Step – Faszination Karussell als Video oder Aquarell einer Distel von Frank Koebsch – step by step sehen, stellen dieses Fragen. Oft habe ich das Gefühl, dass als Antwort ein ganz einfaches Rezept erwartet wird, das jeder sofort umsetzen kann. Nun die Antwort ist auch ganz einfach, nur setzt sie voraus, dass die gleichen Aquarellfarben, die gleichen Pinsel und das gleiche Papier genutzt wird. Die Frage nach der besten Aquarellfarbe? habe ich schon beantwortet, bei Aquarellfarben benutze ich zu 90% Schmincke. Diese Antwort gilt unabhängig von der Wahl des Motivs oder ob ich auf Aquarell auf Leinwand oder verschiedenen Papiere male. Bei den Aquarellpinseln ist die Antwort nicht ganz so einfach, es kommt sehr stark auf die Malweise und das Motiv an. Aber welches Papier sollte man nutzen?

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Arten von Aquarellpapier

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Ich hatte bereits in dem Artikel Papier in der Aquarellmalerei ein wenig zu diesem Thema geschrieben. Aber es gibt eine sehr große Anzahl von Papierherstellern, jeder stellt Papiere mit unterschiedlichen Qualitäten und Oberflächen her und nutzt auch noch unterschiedliche Bezeichnungen. Die verschieden Oberflächen werden z.B. eingeteilt in Satiniert, Feinkorn, Grobkorn, Matt, Rau, Torchon, …. Jeder kann sich durch Fühlen und Sehen einen Eindruck von den verschiedenen Oberflächenstrukturen verschaffen. Aber wenn man wissen will, wie sich die Farben auf den verschiedenen Papieren verhalten, spielt noch eine weite Eigenschaft eine Rolle – die Saugfähigkeit des Papiers, die mit der Verarbeitung unmittelbar zusammen hängt. Satinierte Papiere besitzen eine „glatte“ Oberfläche, die durch mehrmaliges Walzen der Papiere entsteht. Die Oberfläche eines satinierten Papiers nimmt damit aber viel weniger Wasser auf, wie ein handgeschöpftes Papier, ein Büttenpapier. Die Erklärung hierzu ist einfach, denn durch das Walzen und Pressen, werden die Papiere zusammen gedrückt und die auch die Papierpartikel an der Oberfläche ausgerichtet. Dann gibt es noch die Begriffe heiß- und kaltgepresst. Dieses sind weitere Spezifikationen für das Satinieren. Beim Satinieren / Pressen mit Hitze entstehen freikörnige Papiere. Wird das Satinieren ohne Hitze entstehen matte oder raue Papiere. Dann gibt es noch die Möglichkeit bei Pressen der Papiere ganz bewusst verschiedene Oberflächen im Papier zu erzeugen, seien es Rillen oder Gitterstrukturen. Die bekannteste Bezeichnung hierfür ist der Begriff – Torchon. Torchon bezeichnet eine Oberflächenstruktur, die man am ehesten als grobe Leinenstruktur bezeichnen kann.

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Oft liest oder hört man, dass ein Künstler nur satiniertes Papier benutzt. Diese Aussage ist wenig wert, denn sie besagt nur, dass kein handgeschöpftes Papier genutzt wird. Diese Aussage lässt offen, ob es ein raues, mattes, feinkörniges Papier ist und möglich noch eine besondere Oberfläche, wie das Torchon hat.

Dazu kommt noch, dass sich die Papiere mit gleichen oder ähnlichen Bezeichnungen verschiedener Hersteller durch aus ganz verschiedene Eigenschaften beim Aquarellieren haben können.

Fazit:

  • Die verschieden Oberflächenstrukturen der Papiere beeinflussen das Fließverhalten der Aquarellfarben sehr stark.
  • Die Brillanz, die Leuchtkraft eines Bildes wird bei gleichem Farbauftrag  u.a. dadurch beeinflusst, wie saugfähig ein Papier ist.

Grammatur des Aquarellpapiers

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Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“

Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“

Ich male „nur“ auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 und mehr. Nicht weil man auf dünnerem Papier nicht malen kann, sondern weil ich faul oder bequem bin. Ich möchte nicht das dünne Papier vor dem Malen einweichen und aufleimen oder auf einem Brett verkleben müssen. Ich arbeite meist auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 auf rundum verleimten Blöcken. Durch die Wahl dieses Papiergewichtes auf rundum verleimten Blöcken verhindere ich, dass sich das Papier stark wellt, auch wenn ich meine Aquarelle Nass in Nass male.

Mit der Wahl des Papiergewichtes von 300 g / m2 und mehr, wähle ich in der Regel auch weitere Eigenschaften des Papiers. Die schweren Papiere nehmen mehr Farbe auf, ich kann mehrere Farbschichten als Lasuren übereinander legen, ohne dass das Bild stumpf wirkt. Ich kann Teile des Bildes wieder auswaschen, ohne dass die Papieroberfläche in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Wahl des Aquarellpapiers

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Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur entsprechend dem gewählten Papier eine passende Malweise. Bei der Suche nach dem für Sie richtigen Aquarellpapier sollten Sie sich Zeit lassen. Meine Empfehlung ist, verzichten Sie auf Billigpapiere und die Hausmarken der Großhändler. Diese Papiere können gut sein, doch ob es diese Papiere in drei oder zwölf Monaten noch in der gleichen Qualität vom selben Hersteller gibt, ist fraglich. Ich habe mich in der Regel über diese Papier geärgert und nutze die Restbestände als Schmierpapier. 😉

Kaufen Sie auch nicht gleich mehrere Blöcke oder Bögen des teuersten Papiers. Meine Empfehlung ist es, fragen Sie Bekannte, andere Malschüler, Mallehrer, Künstler, ob Sie zwei / drei Blatt des Papiers bekommen können, dass Sie interessiert oder Ihnen empfohlen wird. Probieren Sie verschiedene Papiere aus, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welches Papier Ihnen liegt. Die Wahl des Papiers wird ganz wesentlich dadurch bestimmt, welche Mahlweise Sie nutzen, was Ihnen liegt. Wenn Sie Malschüler sind und erst wenig Erfahrung haben, sollten Sie grundsätzlich das empfohlene Material Ihres Kursleiters nutzen. Bitte Sie in den Kursen, immer wieder darum, dass ein wenig Materialkunde gemacht wird, dass Sie die Chance haben Dinge zu hinterfragen und auszuprobieren.  Ausprobieren ist wichtig, extrem wichtig, denn man muss ein Gefühl dafür haben,

  • wann und wo mache ich das Papier nass, bevor ich den ersten Farbauftrag auftrage,
  • wann gebe ich bei einer Malweise Nass in Nass Farbe hinzu,
  • wie kann ich zu mindestens grob, die Verläufe der Farben steuern,
  • wann kann ich die nächste Lasur auftragen, ohne dass die Farben in einander verlaufen,
  • wie viel Pigment muss ich auftragen, um den gewünschten Farbton nach dem Trocknen zu erhalten,
  • ….

Ganz sicher in diesem Fall, geht probieren über studieren. Was mich interessiert ist,

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit welchem Papier gemacht?

  • Welches Aquarellpapier ist Ihr Favorit?

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P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

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