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Posts Tagged ‘Martin Mißfeldt’

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”

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Die Kunst, Geld zu verdienen

Die Kunst, Geld zu verdienen

Wer heute Produkte und Dienstleistungen anbietet, kommt am Internet nicht vorbei. Unternehmen und Einzelhändler, Künstler, Galeristen, Museen, die dieses nicht beherrschen, büßen immer mehr Umsatz und Reichweite ein. Nicht umsonst sterben immer mehr Einzelhändler, Galerien ohne guten Webauftritt und mit austauschbaren Produkten, verweisen Museen ohne neue Konzepte. Aber auch das Internet ändert sich ständig. Zuerst reichte eine Web Seite, dann kamen Blogs und Social Media, Shops, Plattformen wie eBay, Amazon und und … Viele Netzwerke sind auf der Strecke geblieben und es entstehen immer wieder neue.. Relevant sind heute aus meiner Sicht Facebook, Google+, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Twitter (???), YouTube, Snapchat. Und morgen?  Änderungen ergeben auch durch den Wandel von stationären zu mobilen Endgeräten und hin zum Internet der Dinge. Aus meiner Sicht habe ich bis ganz taff mitgehalten und unsere Aquarelle, Aquarellkurse und Malreisen im WEB präsentiert und verkauft. Doch für kommende Zeitalter des Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz habe ich noch keinen Plan, um unsere Aquarelle und Ausstellungen zu präsentieren.  Sie meinen dieses ist noch Zukunftsmusik? In der USA dominiert Amazon die Produktsuche. Dort suchen 44% der Menschen Produkte als erstes in Amazon. Nur 34% suchen dieses Produkt als erstes auf Google. Zur gleichen Zeit führt Amazon  Alexa und Echo ein. Die Menschen reden mit dem Marktführer der Produktsuche und steuern über die KI ihr Smart Home, kaufen darüber ein, lassen sich informieren, hören ihre Playlist, … Es wird spannend. Alle anderen Spieler im Web ziehen nach. Wie werden die Menschen morgen mit Alexa, mit Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder dem  Google Assistent, wenn sie ein Kranich Aquarell kaufen, einen Aquarellkurs oder ein Malreise buchen wollen. Es werden sich wesentliche Veränderungen im Verhalten der Menschen und der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Aber wir brauchen nicht so weit in die Zukunft schweifen, wenn es um Veränderungen geht.

 

Erfolgsfaktor – Präsentation von Bildern im WEB

 

Einer der Erfolgsfaktoren im WEB ist die Präsentation von Bildern im Internet. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und es lassen sich Emotionen viel einfacher mit Bildern transportieren. Nicht umsonst sind Netzwerke wie Pinterest und Instagram, Facebook mit der Präsentation von Bildern so erfolgreich, lassen sich immer mehr Menschen in den Suchmaschinen Bilder zu den Themen anzeigen und gehen dann über die Bilder auf die Web Seiten. Da ich mit dem Ausstellen und dem Verkauf unserer Aquarelle, mit Aquarellkursen und Malreisen habe ich diese Entwicklung genutzt. Ich habe mit Hilfe von Martin Mißfeldt, gelernt die eigenen Bilder für das Internet zu optimieren, um meinen Blog zu entwickeln. Mit der Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist es gelungen, dass sich immer mehr Menschen für meinen Blog zu interessieren. Die Grundlage dafür war, dass Google meine Bilder mag. Die Entwicklung meines Blogs frankkoebsch.wordpress.com ist auf dem Bild zu sehen.

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Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

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Im Kalenderjahr 2016 besuchten 108.975 Menschen den Blog und haben 598.239mal auf verschiedene Artikel und Bilder geklickt. Im Vergleich zu 2015 war dieses noch einmal ein Zuwachs um 18% bei den Klicks und 7% bei den Besuchern. Wenn man sich die Referrer anschaut, sieht man welche Bedeutung die Suchmaschinen für Zugriffe auf den Blog haben. Ganz klar dominiert hier Google mit einem Anteil von 94% das Feld der Suchmaschinenanbieter. Interessant ist, dass die Menschen über 46% über die Google Bildersuche auf meinen Blog zu gegriffen haben. Ein tolles Ergebnis, dass für unsere Aquarelle, unsere Fotos von den Ausstellungen, Aquarellkursen und Malreisen. Auf Grund der großen Resonanz im Web ist klar, dass wir über 75% unserer Bilder über das Internet verkaufen.

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Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

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In dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ hatte ich sogar einmal herausgearbeitet, dass wir ca. alle 20.000 Klicks auf unsere Web Seite eines unserer Aquarelle verkaufen. Für das Jahr 2016 könnte man dann auf Basis dieser Zahlen abschätzen, dass

  • bei ca. 600.000 Klicks auf meinem Blog,
  • einem Anteil von ca. 46% für Google Bildersuche als Referrer,
  • 20.000 notwendige Klicks für einen Verkauf eines Aquarells,
  • 14mal sich ein Käufer eines unserer Aquarelle sich auf Grund der Anzeige in der Google Bilder Suche für eines unserer Bilder entschieden hat.

Diese Aussage ließen sich in ähnlicher Weise auch für die verkauften Kalender, Kunstkarten, Drucke, Bildrechte, Kurse und Reisen hochrechnen und in Euro ausweisen

Aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis, wenn denn dieses Bestand hätte oder ausbaufähig wäre.

 

Negative Auswirkungen der Änderungen in der Google Bildersuche

 

Google hat immer wieder die Bilder suche zum Teil gravierend geändert. Im Februar 2013 waren die angekündigten Änderungen so groß, dass ich in einem Artikel geschrieben habe, Google will mir 50% meiner Chancen berauben. Damals gab eine große Protestwelle, die Aktion „Verteidige Dein Bild“ wurde ins Lebens gerufen und es gab rechtliche Auseinandersetzungen mit Google. Damals war es nur eine Ankündigung oder jetzt hat es Google wirklich gemacht. In der Nacht vom 07. zum 08. Februar 2016 hat Google die „neue“ Bildersuche in Deutschland eingeführt und Google Image Search verschwindet als Referrer.

Für die Menschen die im Web Suchen bedeutet dieses erst einmal eine Veränderung von der Darstellung der Suchergebnisse. Hier das Ergebnis der „neuen“ Google Bildersuche für den Such Begriff Kranich Aquarelle.

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Für den Nutzer gibt es einige zusätzliche Informationen, viele Möglichkeiten zum weiteren Suchen und er kann durch das Klicken auf das ausgewählte Bild, auf die angezeigte Seitenbezeichnung und den Button „Seite besuchen“ auf meinen Blog und unsere Web Seite gelangen.  Scheinbar eine ganz gute Änderung, denn vielen Menschen die Google für die Bildersuche nutzen, wird es gefallen. Gefallen tut es aber nicht den Menschen (Künstler, Fotografen, Gewerbetreibende, Museen, Verlage, Unternehmen,…. ), die Bilder in Netz stellen. Denn es ist keine bloße Änderung in der Darstellung oder dass ein Refferer Typ umbenannt wird, sondern die Änderung führt dazu, dass ein deutlicher Besucherrückgang auf Grund der neuen Google Bildersuche zu verzeichnen ist und in der Urgeberrecht eingegriffen wird. Der Rückgang der Trafficdaten aber auch eine Vielzahl  von inhaltlichen und rechtlich ungeklärten Fragen zum Urheberrecht führt zu einer Diskussion im WEB zum Teil auf einer sehr technischen Ebene oder in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Wohin diese Diskussion führen wird, steht noch in den Sternen.

Ich persönlich würde mir eine konsequente Auseinandersetzung in den Verbändern und Kammern der deutschen Künstler, Architekten, Fotografen, Verlage, Unternehmen, … und der VG Bild wünschen, um das Urheberrecht zu stärken und meine / unserer Vermarkungschance im Netz zu wahren. Das es gehen würde, hat der Prozess der GEMA der gegen Youtube und damit Google gezeigt. Aber die VG Bild – jetzt Bildkunst – schläft wie so oft.

Ich muss mich auf jeden Fall darauf einstellen, dass ich mit Hilfe von Google wesentlich weniger Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen und Kurse verkaufen werde. Ich kann bei der Aussage von 2013 bleiben, Google raubt mir seit Februar 2017 50% meiner Marktchancen durch die Änderung in der Bildersuche. (Zumindestens auf Google)

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Änderungen in der Bilderpräsentation und Vermarktung

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Nun die Aussage , dass Google mit 50% meine Marktchance raubt, ist ein wenig plakativ. Denn die Menschen, die sich für Produkte interessieren, werden weiterhin suchen und auch finden. Also muss ich dafür sorgen, dass unsere Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen, Kurse und andere Produkte gefunden werden. Nichts ist so beständig wie, der Wandel. Auf der Seite online.marketing.de habe ich dazu zwei interessante Artikel gefunden:

 

Wenn denn immer mehr die Stimme unser Interface zum Internet wird, vielleicht sollte ich Google einfach machen lassen. Vielleicht ist es viel interessanter für den Marktführer der Produktsuche im Web – Amazon einen Skill (App) für Alexa  zu entwickeln, der Bilder mittels Sprache beschreiben kann. Doch welche Frage sollten Alexa, Siri, Cortana oder der Google Assistent, einem Menschen zu Bildern allgemein oder zu unseren Aquarellen beantworten. Was zu sehen ist? Wo, wann und wie das Bild entstanden ist? Wer der Urheber ist? In welchem Zusammenhang in welchen Kontext das Bild zu …., ja zu was eigentlich steht? Welche Farben, welchen Papier ich beim Malen habe? Oder was will uns der Künstler mit diesem Bild sagen? Wie lange soll der Text sein, wo ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte. Nein so eine App / Skill wir sich nicht durchsetzen. Viel mehr werden die Assistenten der künstlichen Intelligenz auf unserem Wunsch per Sprache Bilder auf verschiedenen Displays anzeigen, auf dem Kühlschrank ein Stillleben mit Lebensmittel, im Wohnzimmer als „elektronisches Gemälde“ als Bild passend zur Jahreszeit oder Stimmung der Bewohner, im Arbeitsumfeld je nach Nutzung der Räume für ein Teammeeting, eine Kundenpräsentation und und … Sie meinen dieses science fiction. Oh nein, Apps auf den Smart Phone steuern heute die Werbung auf den Screens der Läden an denen ich vorbei gehe, wie stellen zuhause auf digitalen Bilder Rahmen,  Smartphone, Tablets, Desktops entsprechend unserer Stimmung Hintergrundbilder ein, Windows bietet bei jedem Start wunderschöne Fotos an, in Unternehmer können aus deren Kunstsammlungen Gemälde für  bestimmte Anlässe und Räume geordert werden, Hotel erfassen unsere Vorlieben und sorgen dafür das wir ein Zimmer mit der passenden Einrichtung bekommen. Wenn dieses morgen, ja morgen und nicht in 100 Jahren noch ein wenige eleganter über unsere Stimme als Interface geht, dann kann „jedes beliebige Bild“ an jedem Ort gezeigt werden.  Es kommt hierbei darauf an, dass die Bilder gut beschrieben werden und dass die Urheberrechte durchgesetzt werden. Also sollten zu den Bildern die oben genannten Informationen genauso wie die traditionellen Keywords vorhanden sein. Das bekomme ich hin. Aber die Durchsetzung des Urheberrechtes, mein Lebensunterhalt macht mir Sorgen,

denn Alexa & Co suchen ein Bild und ich suche eine Möglichkeit meine Bilder zu vermarkten 😉

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Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Google mag meine Aquarelle

5. Januar 2013 8 Kommentare

Google mag meine Aquarelle

Etwas Statistik für den Jahresrückblick 2012

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Entwicklung meines Blogs in den letzten Monaten

Entwicklung meines Blogs in den letzten Monaten

Ich hatte vor zwei Tagen die ersten Zahlen für die Entwicklung meines Blogs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht. Auf meinem Blog konnte ich ein Wachstum von 70% nachweisen. Neben einer guten künstlerischen Arbeit ist dieses die Voraussetzung, um Bilder zu verkaufen und Bildrechte zu vermarkten. Ein guter und bekannter Internetauftritt hilft auch bei der Bewerbung für Ausstellungen und um bei der Presse eine ausreichende Akzeptanz zu erreichen.

Wenn 80,4% der Zugriffe in dem vergangenen Jahr über die Suchmaschinen kamen und der Anteil gewachsen ist, habe ich mir die Zahlen ein wenig weiter analysiert. Ich habe solche Analysen immer wieder veröffentlicht, z.B. anlässlich des Erreichens von 500.000 Klicks, 400.000 Klicks oder des Reviews 2011 von WordPress.

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

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Bei dem starken Wachstum der Zugriffe über die Suchmaschinen macht sich die Arbeit im Bereich der SEO bemerkbar gemacht. Bei einem Marktanteil von 95% für Google war folgendes Ergebnis zu erwarten.

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1

Google in Summe

94,1%

davon

Google Image Search

59,1%

davon

Google Search

34,9%

3

Bing

1,4%

4

t-online.de

1,3%

5

Yahoo Search

0,8%

6

Ask.com

0,7%

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Interessant bei der Auswertung war, dass die Summe aller Zugriffe über Google auf meinen Blog um 2% im Vergleich zu Vorjahr gesunken ist. ??? Gleichzeitig ist die bereits gute Trefferquote über die Bildersuche von Google um weitere 2% auf über 59% gewachsen. Hierfür kann ich mich nur immer wieder für die Hinweise von Martin Mißfeldt bedanken. Automatisch schließt sich die nächste Frage an.

Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

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Platz

Suchbegriff

2012

 

2011

1

aquarelle

11,5%

 

5,4%

2

aquarell

5,9%

 

4,7%

3

frank koebsch

3,6%

 

1,5%

4

blumenaquarelle

1,5%

5

aquarellbilder

1,3%

 ↓

2,0%

6

winteraquarelle

1,3%

 

0,8%

7

aquarellmalerei

1,2%

 

1,7%

8

frühlingsbilder

1,1%

 ↓

1,7%

9

astrid volquardsen

0,7%

 

0,8%

10

aquarell blumen

0,7%

11

aquarelle blumen

0,7%

12

wolfgang baxrainer

0,7%

 

0,9%

13

aquarellbilder blumen

0,7%

14

pastellmalerei

0,7%

0,9%

15

kranich

0,6%

0,8%

In dieser Auswertung sind für mich mehrere Faktoren interessant. Einmal ist es absolut erfreulich, dass bei den Suchbegriffen „Aquarelle“ und „Aquarell“ ein so großer Zuwachs zu verzeichnen ist. Auf meiner Sicht insbesondere deshalb, weil es mir gelungen war, einige meiner Bilder bei diesen Suchbegriffen sehr weit vorne zu positionieren. Dieses hatte zu folge, dass bereits bei der WEB Suche Google bis zu zwei meiner Aquarelle in die Bilderleiste einfügte. Vor einigen Wochen hat Google seinen Suchalgorithmus verändert ;-(. Seit dem befindet sich eines meiner Spatzenaquarelle auf Platz 1 der Suchanfrage „Aquarelle“ aber andere Bilder von mir sind nur noch auf den hinteren Plätzen zu finden. Es bleibt also spannend.

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Mein Spatzenaquarell in der Google Suche

Mein Spatzenaquarell in der Google Suche

 

Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke

Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke


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Was für mich natürlich ein riesiger Erfolg ist, ist der Anstieg der Anfragen mit dem Suchbegriff „Frank Koebsch“. Dieses ist das Ergebnis der Arbeit im WEB, in der Ausstellungen, der Presse, den Aquarell Kursen und es ist schon erfreulich, wenn meine Bekanntheit Stück für Stück steigt. Interessant ist natürlich auch das sich einiges im Bereich der der Suchanfragen für Blumen Aquarelle getan hat, aber dieses korrespondiert mit der Anzahl der verkauften Blumenaquarelle.

Interessant ist auch, dass nach wie vor die Anfragen mit dem Suchbegriff „Kranich“ eine Rolle spielt, ob wohl ich lange keinen Artikel mehr zu meinen Kranich Aquarellen veröffentlicht habe. Aber auch hier hilft es auf der Google Bilder Suche ein Kranich Aquarell auf Seite 1 positioniert zu haben 😉

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Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

 

Mein Aquarell Kranich in der Googe Bild Suche

Mein Aquarell Kranich in der Googe Bild Suche

 

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Haben Sie schon einmal eines meiner Aquarelle auf Google entdeckt? – denn Google mag meine Aquarelle 😉

Werbung für meine Laternen Bilder in Hong Kong

18. November 2011 6 Kommentare

Wie kommt man auf die Titelseite einer Zeitschrift?

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Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ... (c) Aquarell von FRank Koebsch

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ... (c) Aquarell von FRank Koebsch

Ich hatte in den vergangenen Tagen einen Artikel mit der Überschrift Werbung für meine Aquarelle in Dänemark  darüber berichtet, dass ich über meine Laternen Bilder auf dem dänischen Blog A Polar Bear’s Tale berichtet wird. Aber bereits einige Tage zuvor hatte ich das Glück, dass ich für eines meiner Laternen Aquarelle per Mail eine Anfrage bekommen habe, ob nicht eine Zeitschrift das Bild Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ….abdrucken darf.  Nun was mich erstaunte, was dass die Anfrage aus Hong Kong kam. Klar ich habe mich gefreut, denn für dieses Bild habe ich schon einige Anfragen erhalten z.B. auch für den traditionellen Laternenlauf in Wattenbek bei dem die Kleinen jedes Jahr viel Freude haben. Aber eine Zeitschrift  aus Hong Kong war bisher noch nicht dabei. Nach ein paar Telefonaten und Mails war ich schlauer. In Hong Kong gibt es eine deutsche Community, die eine Kleine Zeitschrift, die inhk – das deutschsprachige magazin für hong kong herausgibt. In der Zeitschrift wird regelmäßig über Traditionen, Kulturereignisse und Firmen aus dem deutschsprachigen Raum berichtet. Im November 2011 sucht das Team ein passendes Bild, um auf das traditionelle Laterne Laufen oder Laterne Gehen vor und nach dem Martinstag zu berichten. Hier die aktuelle Titelseite der Zeitschrift inhk – das deutschsprachige magazin für hong kong. So ist mit ein wenig Glück und Arbeit im Netz eines meiner Aquarelle der Aufmacher einer kleinen aber feinen Zeitschrift in Hong Kong, in der die Commerzbank genauso wie die Lufthansa mit ganzseitigen Anzeigen werben ;-). Ich habe mich riesig über die Post aus Hong Kong mit den Belegexemplaren gefreut, denn so etwas passiert halt nicht jeden Tag, dass mein Aquarellbild Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir …. auf einer Titelseite ist. 😉

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Titelseite der Zeitschrift inhk – das deutschsprachige magazin für hong kong (c) FRank Koebsch

Titelseite der Zeitschrift inhk – das deutschsprachige magazin für hong kong (c) FRank Koebsch

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P.S. Ich möchte diese kleine Geschichte nutzen, um mich auch nach Jahren noch einmal bei  Martin Mißfeldt zu bedanken. Er hatte mich einmal darauf hingewiesen, dass ich mehr Augenmerk bei der Positionierung meiner Aquarelle und Fotos legen sollte. Martin, danke es zahlt sich immer wieder aus.

Wo kaufen Sie Ihren Künstlerbedarf?

28. Juli 2011 12 Kommentare

Die Vorfreude auf  den nächsten Besuch bei boesner oder Gerstaecker

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Es macht Spaß in den Läden für Künstlerbedarf zu stöbern. Die Pinsel und die Papiere anzufassen, überlegen welche Rahmen für die Präsentation unserer Bilde ideal wären und und ….. Die guten Läden haben in der Regel ihr ganz eigenes Flair, es macht Spaß zu stöbern, in Zeitschriften und Büchern zu schauen, einen oder zwei Kaffee zu trinken und zu schauen, was es neues gibt.  Aber leider gibt es in Rostock nur zwei  Läden mit einem ernst zu nehmenden Angebot. Einmal das Fachgeschäft für Bürobedarf, Hobby- & Künstlerbedarf, Schreibkultur und Schulbedarf Heinr. Hünicke Rostock in Schutow und im Doberaner Hof, der Kunst und Kreativ Laden von Ute Fritz. Meine Erfahrungen mit den Einkaufsmöglichkeiten und warum wir trotz guter Erfahrungen viel online kaufen, hatte ich bereits vor zwei Jahren im Künstlerbedarfs Blog von Martin Mißfeldt beschrieben. Wenn man weiß, was man braucht, ist man bei den Online Portalen von boesner und Gerstaecker gut aufgehoben. Dieses Mal brauchte ich die Farben des Sommers, Rahmen, Pastellgrund und und…. Also warteten wir auf dieses Mal auf die Pakete.  Wenn Sie auch malen, habe ich eine Frage:

Wo kaufen Sie Ihren Künstlerbedarf?

Ich freue mich schon auf den nächsten realen Besuch bei boesner oder Gerstaecker ;-).

Paket von boesner (c) Frank Koebsch

Paket von boesner (c) Frank Koebsch

Blogparade Teil 3: Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

7. Mai 2011 6 Kommentare

Handwerkliche Grundlagen und Mühen versus Talent 😉

Handwerkliche Grundlagen für abstrakte Kunst?

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Aus meiner Sicht ist diese Frage von Oliver Kohls eine vielschichtige Frage. Einmal kann man die Frage ableiten, ob für die Kunst eine Ausbildung überhaupt notwendig ist. Reicht nicht einfach Talent / Begabung? Oder wie Matin Mißfeldt mal die Frage gestellt hat: Ist Talent die Erklärung für künstlerische Qualität?

Ich kenne viele Menschen, die in etlichen Bereichen mehr Talent haben, als ich. Aber nicht immer sind diese Menschen besonders erfolgreicher. Warum? Es kommt wie immer im Leben darauf an, was man aus seinem Talent macht. Aber dieses hatte ich schon mal in meinen Artikeln mit der Frage: Braucht man beim Malen Talent??? versucht zu diskutieren und habe neben meiner Meinung,

  • Talent ist 90 % Transpiration und 10 Inspiration oder Begabung

Andreas Mattern und Georg Baselitz zu dieser Fragestellung bemüht.  In den Artikeln

finden sie die jeweiligen Aussagen. Es bleibt dabei Talent ist hilfreich, aber nicht in jedem Fall notwendig. Was bleibt sind die Mühen…. 😉

Zum zweiten kann sich fragen, was soll in der bildenden Kunst auf Blatt oder die Leinwand gebracht werden? Geht es darum seine innigsten Gefühle, seine Freude, seine Wut mit viel Temperament und noch mehr Farben auf dem Untergrund zu platzieren? Dann bedarf es keiner Regeln für Proportionen, Perspektive, Farblehre, Komposition, Technik…. Aber bewegt sich der Künstler im Bereich der realen Darstellungen wirken Bilder genau durch diesen Elemente. Soll ein gutes Bild kein Zufallstreffer bleiben, muss der Künstler wiederholbare Ergebnisse erzielen können, dann muss man wissen, wie es geht, dann muss man sein Handwerkszeug beherrschen.  Genau auf diesen Sachverhalt, zielte die erste Frage in unserer Aktion: 10 Fragen zur Kunst, von Andreas Mattern, Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten?

Ich kann für mich, die Frage von Oliver Kohls: Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

mit einem großen „Ja“ beantworten. Ich bin der Meinung egal, wie weit ein Künstler seine Motive abstrahiert, Ausgangpunkt einer Abstraktion ist die Fähigkeit Motive real wahrzunehmen, abbilden zu können und dann entsprechend der gewünschten Aussage und Wirkung zu abstrahieren, zu verfremden. Deshalb mag ich vielleicht auch Picasso, Dali, Rauch, … und es liegt mir bei vielen totalen abstrakten Malen, die Frage auf der Zunge, ob sie auch zeichnen können, ob sie in der Lage sind, ob sie in Bezug auf Proportionen und Perspektive in der Lage sind, ihre Motive realistisch darzustellen, ob sie ihr Handwerkszeug beherrschen 😉

In diesem Zusammenhang möchte ich einen kleinen Einblick in meine handwerklichen Grundlagen geben. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich skizziere, zeichne… meist versuche ich mit der Kamera zu arbeiten. Aber um die Proportionen zu erfassen, ist es wichtig zu zeichnen, zu skizzieren. Zurzeit male ich Kranich Motive und ich habe z.B. in Vorbereitung des Aquarells Auf den Weg nach Rügen nicht nur die Miniatur Kranich im Flug gemalt, sondern auch Kraniche gezeichnet.

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Kranich Skizze (c) Frank Koebsch

Kranich Skizze (c) Frank Koebsch

Kranich im Flug (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Kranich im Flug (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Egal wie abstrakt oder real ein Kranich Aquarell dann aussehen soll, ohne Handwerkliche Grundlagen für Proportionen, Perspektive, Farblehre, Komposition, Technik…. lassen sich keine wiederholbar guten Ergebnisse erzielen.
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Schauen Sie doch mal in die dritte Etappe unserer Blogparade. Es lohnt sich, denn am Sonntag wird Oliver ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und sein wunderbare Pastell verlosen.

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 Oliver Kohls „Harlingen“Pastell auf Sandpapier,ca. 40 x 30 cm, 2011

Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls

Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler
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Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang?

Nun in den vergangenen Tagen / Wochen finde ich kaum Ruhe zum Malen. Aber mich treiben trotz alledem einige Fragen zum Thema Farben, anderen Künstlern, Ausstellungen, Social Media, Feste von Kitas und und… so schreibe ich so manchen Artikel zu ganz alltäglichen Dingen, die ganz entfernt etwas mit meiner Malerei zu tun haben. Heute habe ich mir mal die oben genannten Artikel aus einem ganz anderen Blickwinkel angeschaut. Denn auf der Seite Webmaster Friday wurden folgende Diskussion „angezettelt“ :

Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang?

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Webmaster Friday recherchiert links

Webmaster Friday recherchiert links

Nun Sie haben noch nichts vom Webmaster Friday gehört. Hier eine kleine Erklärung: Martin Mißfeldt hat dieses Ereignis vor einer Weile gestartet. Es wird allwöchentlich ein Thema über den TwitterAccount @webmasterfriday vorgeschlagen, zu dem Blogger u.a.  ihre Meinung kundtun. Die Beiträge werden der Links zu dem o.g. Thema Linkgeiz und Recherche – ein Zusammenhang? eingesammelt und auf dem Blog Webmaster Friday gezeigt. Nicht alle Beiträge sind erst zu nehmen, denn so manchen Teilnehmer geht es um die ersten beiden Punkte dieser Aktionen, wie z.B.: „…

  • Verlinkung des eigenen Artikels in einem übergeordneten thematisch gebundenen Blog-Kontext
  • Eine Woche Startseiten-Link
  • Mehr Öffentlichkeit und Schärfung des Blogprofils durch eigene Standpunkte zu einem Thema

….“ |vgl. mit folgender Seite des Blogs Webmaster Friday als Quelle|. Nun ja wenn ich ehrlich bin, ist dieses auch für mich ein wesentlicher Teil der Motivation diesen Artikel zu schreiben. Ich will es ganz einfach mal ausprobieren, was diese Aktion für meinen Blog bringt.

Der andere Teil der Motivation ist wirklich ein Blick auf meine Artikel. Wie gehe ich mit dem Thema Recherche um? Setze ich die notwendigen Links, um den Lesern mögliche Informationsquellen zur Verfügung zu stellen? Zeige ich meine Quelle oder schreibe ich aufgeschnapptes in meinem Blog und verkaufe es als meine Ideen?

Wenn wir uns noch mal die o.g. Artikel zu den Themen Fragen zum Thema Farben, anderen Künstlern, Ausstellungen, Social Media, Feste von Kitas und und … anschauen, kann man zwei Arten von Artikeln ausmachen.

Artikel über Ausstellungen oder andere Künstler wie z.B.: Volker Werner und seiner Buhnen Kunst. In diesem Artikel finden wir folgende sechs Links auf externe Seiten und Quellen: Buhnen, Buhnenreihen, Pfahlbohrmuscheln, Stühlen, Bänken und andern Gegenständen und keinen einzigen Link auf eine meiner Seiten. Warum? Ich habe keinen Kompetenz, keine eigenen Seiten zu dem Thema und um es für den Leser meines Blogs interessant und authentisch zu gestalten, arbeite ich mich den externen Quellen, zeige ein wenig meiner Recherche.

Bei anderen Artikel z.B. über die Farbe Rot im Herbst verweise ich nur auf die vorrangegangen Artikeln in dieser Serie

Gibt es den Farbton Rosen Rot?
Gibt es den Farbton Apfel Rot?
Der rote Oktober
Bunte und rote Blätter

Warum? Ganz einfach ich möchte den Besuchern auch die Chance geben, die anderen Inhalte zu dem Thema zu finden. Alle anderen möglichen Nebenwirkungen nehme ich gerne in Kauf, sind aber fordergründiges Ziel. Anders als bei diesem Artikel: 16 Links auf Seiten meines Blogs, und 17  Links auf andere Seiten davon zehn auf den Webmaster Friday 😉

Nun bin ich gespannt, was passieren wird. Aber ich kann die Leser meines Blogs beruhigen, die nächsten Artikeln drehen sich wieder um die Themen Farben, Malerei, Ausstellungen und und …

500 Artikel rund um Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr…

Wie misst man den Erfolg eines Blogs?
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Nun für mich ist mein Blog eine kleine Erfolgsgeschichte, denn ich habe es gestern geschafft 500 Beiträge zu veröffentlichen. 500 Beiträge, bei denen ich mir zu vor Gedanken machen musste, so dass mir der Blog schon hilft, einige Dinge klarer zu fassen. Damit hat der Blog eine seine Hauptaufgaben erfüllt 😉 Umso schöner ist es, dass es offensichtlich so mancher Artikel oder so manches Bild auch für die Besucher meines Block interessant ist, denn vor einigen Tagen konnten ich schon ein anderen Höhepunkt für meinen Blog registrieren. Ich konnte 100.000 Klicks verzeichnen und es gibt immerhin 533 Kommentare. Danke für Ihr Interesse.

500 Beiträge auf dem Blog "Bilder, Aquarell vom Meer & mehr"
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Nun mit diesen Zahlen ist mein Blog ein kleiner Blog in der Rankingliste (Warum ich kein A-Blogger bin?). In diesem Zusammenhang möchte ich aber auf einen der „großen“ Blogs hinweisen. Vor einigen Tagen veröffentlichte Martin Mißfeldt einen Artikel „Danke für 5.000 Kommentare“. Hierzu noch mal meinen Glückwunsch 😉

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