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Posts Tagged ‘Martin Missfeldt’

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”

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Die Kunst, Geld zu verdienen

Die Kunst, Geld zu verdienen

Wer heute Produkte und Dienstleistungen anbietet, kommt am Internet nicht vorbei. Unternehmen und Einzelhändler, Künstler, Galeristen, Museen, die dieses nicht beherrschen, büßen immer mehr Umsatz und Reichweite ein. Nicht umsonst sterben immer mehr Einzelhändler, Galerien ohne guten Webauftritt und mit austauschbaren Produkten, verweisen Museen ohne neue Konzepte. Aber auch das Internet ändert sich ständig. Zuerst reichte eine Web Seite, dann kamen Blogs und Social Media, Shops, Plattformen wie eBay, Amazon und und … Viele Netzwerke sind auf der Strecke geblieben und es entstehen immer wieder neue.. Relevant sind heute aus meiner Sicht Facebook, Google+, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Twitter (???), YouTube, Snapchat. Und morgen?  Änderungen ergeben auch durch den Wandel von stationären zu mobilen Endgeräten und hin zum Internet der Dinge. Aus meiner Sicht habe ich bis ganz taff mitgehalten und unsere Aquarelle, Aquarellkurse und Malreisen im WEB präsentiert und verkauft. Doch für kommende Zeitalter des Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz habe ich noch keinen Plan, um unsere Aquarelle und Ausstellungen zu präsentieren.  Sie meinen dieses ist noch Zukunftsmusik? In der USA dominiert Amazon die Produktsuche. Dort suchen 44% der Menschen Produkte als erstes in Amazon. Nur 34% suchen dieses Produkt als erstes auf Google. Zur gleichen Zeit führt Amazon  Alexa und Echo ein. Die Menschen reden mit dem Marktführer der Produktsuche und steuern über die KI ihr Smart Home, kaufen darüber ein, lassen sich informieren, hören ihre Playlist, … Es wird spannend. Alle anderen Spieler im Web ziehen nach. Wie werden die Menschen morgen mit Alexa, mit Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder dem  Google Assistent, wenn sie ein Kranich Aquarell kaufen, einen Aquarellkurs oder ein Malreise buchen wollen. Es werden sich wesentliche Veränderungen im Verhalten der Menschen und der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Aber wir brauchen nicht so weit in die Zukunft schweifen, wenn es um Veränderungen geht.

Erfolgsfaktor – Präsentation von Bildern im WEB

Einer der Erfolgsfaktoren im WEB ist die Präsentation von Bildern im Internet. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und es lassen sich Emotionen viel einfacher mit Bildern transportieren. Nicht umsonst sind Netzwerke wie Pinterest und Instagram, Facebook mit der Präsentation von Bildern so erfolgreich, lassen sich immer mehr Menschen in den Suchmaschinen Bilder zu den Themen anzeigen und gehen dann über die Bilder auf die Web Seiten. Da ich mit dem Ausstellen und dem Verkauf unserer Aquarelle, mit Aquarellkursen und Malreisen habe ich diese Entwicklung genutzt. Ich habe mit Hilfe von Martin Mißfeldt, gelernt die eigenen Bilder für das Internet zu optimieren, um meinen Blog zu entwickeln. Mit der Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist es gelungen, dass sich immer mehr Menschen für meinen Blog zu interessieren. Die Grundlage dafür war, dass Google meine Bilder mag. Die Entwicklung meines Blogs frankkoebsch.wordpress.com ist auf dem Bild zu sehen.

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Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

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Im Kalenderjahr 2016 besuchten 108.975 Menschen den Blog und haben 598.239mal auf verschiedene Artikel und Bilder geklickt. Im Vergleich zu 2015 war dieses noch einmal ein Zuwachs um 18% bei den Klicks und 7% bei den Besuchern. Wenn man sich die Referrer anschaut, sieht man welche Bedeutung die Suchmaschinen für Zugriffe auf den Blog haben. Ganz klar dominiert hier Google mit einem Anteil von 94% das Feld der Suchmaschinenanbieter. Interessant ist, dass die Menschen über 46% über die Google Bildersuche auf meinen Blog zu gegriffen haben. Ein tolles Ergebnis, dass für unsere Aquarelle, unsere Fotos von den Ausstellungen, Aquarellkursen und Malreisen. Auf Grund der großen Resonanz im Web ist klar, dass wir über 75% unserer Bilder über das Internet verkaufen.

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Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

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In dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ hatte ich sogar einmal herausgearbeitet, dass wir ca. alle 20.000 Klicks auf unsere Web Seite eines unserer Aquarelle verkaufen. Für das Jahr 2016 könnte man dann auf Basis dieser Zahlen abschätzen, dass

  • bei ca. 600.000 Klicks auf meinem Blog,
  • einem Anteil von ca. 46% für Google Bildersuche als Referrer,
  • 20.000 notwendige Klicks für einen Verkauf eines Aquarells,
  • 14mal sich ein Käufer eines unserer Aquarelle sich auf Grund der Anzeige in der Google Bilder Suche für eines unserer Bilder entschieden hat.

Diese Aussage ließen sich in ähnlicher Weise auch für die verkauften Kalender, Kunstkarten, Drucke, Bildrechte, Kurse und Reisen hochrechnen und in Euro ausweisen

Aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis, wenn denn dieses Bestand hätte oder ausbaufähig wäre.

Negative Auswirkungen der Änderungen in der Google Bildersuche

Google hat immer wieder die Bilder suche zum Teil gravierend geändert. Im Februar 2013 waren die angekündigten Änderungen so groß, dass ich in einem Artikel geschrieben habe, Google will mir 50% meiner Chancen berauben. Damals gab eine große Protestwelle, die Aktion „Verteidige Dein Bild“ wurde ins Lebens gerufen und es gab rechtliche Auseinandersetzungen mit Google. Damals war es nur eine Ankündigung oder jetzt hat es Google wirklich gemacht. In der Nacht vom 07. zum 08. Februar 2016 hat Google die „neue“ Bildersuche in Deutschland eingeführt und Google Image Search verschwindet als Referrer.

Für die Menschen die im Web Suchen bedeutet dieses erst einmal eine Veränderung von der Darstellung der Suchergebnisse. Hier das Ergebnis der „neuen“ Google Bildersuche für den Such Begriff Kranich Aquarelle.

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Für den Nutzer gibt es einige zusätzliche Informationen, viele Möglichkeiten zum weiteren Suchen und er kann durch das Klicken auf das ausgewählte Bild, auf die angezeigte Seitenbezeichnung und den Button „Seite besuchen“ auf meinen Blog und unsere Web Seite gelangen.  Scheinbar eine ganz gute Änderung, denn vielen Menschen die Google für die Bildersuche nutzen, wird es gefallen. Gefallen tut es aber nicht den Menschen (Künstler, Fotografen, Gewerbetreibende, Museen, Verlage, Unternehmen,…. ), die Bilder in Netz stellen. Denn es ist keine bloße Änderung in der Darstellung oder dass ein Refferer Typ umbenannt wird, sondern die Änderung führt dazu, dass ein deutlicher Besucherrückgang auf Grund der neuen Google Bildersuche zu verzeichnen ist und in der Urgeberrecht eingegriffen wird. Der Rückgang der Trafficdaten aber auch eine Vielzahl  von inhaltlichen und rechtlich ungeklärten Fragen zum Urheberrecht führt zu einer Diskussion im WEB zum Teil auf einer sehr technischen Ebene oder in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Wohin diese Diskussion führen wird, steht noch in den Sternen.

Ich persönlich würde mir eine konsequente Auseinandersetzung in den Verbändern und Kammern der deutschen Künstler, Architekten, Fotografen, Verlage, Unternehmen, … und der VG Bild wünschen, um das Urheberrecht zu stärken und meine / unserer Vermarkungschance im Netz zu wahren. Das es gehen würde, hat der Prozess der GEMA der gegen Youtube und damit Google gezeigt. Aber die VG Bild – jetzt Bildkunst – schläft wie so oft.

Ich muss mich auf jeden Fall darauf einstellen, dass ich mit Hilfe von Google wesentlich weniger Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen und Kurse verkaufen werde. Ich kann bei der Aussage von 2013 bleiben, Google raubt mir seit Februar 2017 50% meiner Marktchancen durch die Änderung in der Bildersuche. (Zumindestens auf Google)

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Änderungen in der Bilderpräsentation und Vermarktung

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Nun die Aussage , dass Google mit 50% meine Marktchance raubt, ist ein wenig plakativ. Denn die Menschen, die sich für Produkte interessieren, werden weiterhin suchen und auch finden. Also muss ich dafür sorgen, dass unsere Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen, Kurse und andere Produkte gefunden werden. Nichts ist so beständig wie, der Wandel. Auf der Seite online.marketing.de habe ich dazu zwei interessante Artikel gefunden:

Wenn denn immer mehr die Stimme unser Interface zum Internet wird, vielleicht sollte ich Google einfach machen lassen. Vielleicht ist es viel interessanter für den Marktführer der Produktsuche im Web – Amazon einen Skill (App) für Alexa  zu entwickeln, der Bilder mittels Sprache beschreiben kann. Doch welche Frage sollten Alexa, Siri, Cortana oder der Google Assistent, einem Menschen zu Bildern allgemein oder zu unseren Aquarellen beantworten. Was zu sehen ist? Wo, wann und wie das Bild entstanden ist? Wer der Urheber ist? In welchem Zusammenhang in welchen Kontext das Bild zu …., ja zu was eigentlich steht? Welche Farben, welchen Papier ich beim Malen habe? Oder was will uns der Künstler mit diesem Bild sagen? Wie lange soll der Text sein, wo ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte. Nein so eine App / Skill wir sich nicht durchsetzen. Viel mehr werden die Assistenten der künstlichen Intelligenz auf unserem Wunsch per Sprache Bilder auf verschiedenen Displays anzeigen, auf dem Kühlschrank ein Stillleben mit Lebensmittel, im Wohnzimmer als „elektronisches Gemälde“ als Bild passend zur Jahreszeit oder Stimmung der Bewohner, im Arbeitsumfeld je nach Nutzung der Räume für ein Teammeeting, eine Kundenpräsentation und und … Sie meinen dieses science fiction. Oh nein, Apps auf den Smart Phone steuern heute die Werbung auf den Screens der Läden an denen ich vorbei gehe, wie stellen zuhause auf digitalen Bilder Rahmen,  Smartphone, Tablets, Desktops entsprechend unserer Stimmung Hintergrundbilder ein, Windows bietet bei jedem Start wunderschöne Fotos an, in Unternehmer können aus deren Kunstsammlungen Gemälde für  bestimmte Anlässe und Räume geordert werden, Hotel erfassen unsere Vorlieben und sorgen dafür das wir ein Zimmer mit der passenden Einrichtung bekommen. Wenn dieses morgen, ja morgen und nicht in 100 Jahren noch ein wenige eleganter über unsere Stimme als Interface geht, dann kann „jedes beliebige Bild“ an jedem Ort gezeigt werden.  Es kommt hierbei darauf an, dass die Bilder gut beschrieben werden und dass die Urheberrechte durchgesetzt werden. Also sollten zu den Bildern die oben genannten Informationen genauso wie die traditionellen Keywords vorhanden sein. Das bekomme ich hin. Aber die Durchsetzung des Urheberrechtes, mein Lebensunterhalt macht mir Sorgen,

denn Alexa & Co suchen ein Bild und ich suche eine Möglichkeit meine Bilder zu vermarkten 😉

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Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

 

Kann man Malen lernen?

30. Juli 2014 14 Kommentare

Kann man Malen lernen?

Baucht man zu Malen Talent?

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Egal ob bei Ausstellungen, in Vorbereitung von Aquarellkurse oder wenn Menschen mich unterwegs bei den Malreisen an der Ostsee treffen, wird mir die Fragen gestellt:

Kann man Malen lernen?

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Nun aus meiner Sicht kann man Malen lernen. Nicht jeder bringt die gleichen Voraussetzungen mit. Aber dieses macht es gerade spannend, Kunst lebt durch Vielfalt. Wenn ich versuche, so die Frage zu beantworten, dann wird ganz schnell und oft die Talentfrage bemüht.  In den vergangenen Tagen hatte ich in der aktuellen Ausstellung „Faszination Galopper“ in der Doberaner Galerie Severina wieder eine solche Diskussion. Aus diesem Grund habe ich mal in meinen Bildermappen gekramt und möchte Ihnen zwei meiner Aquarelle zeigen. Beide Aquarellbilder zeigen das Dornenhaus in Ahrenshoop. Das erste Bild ist wahrscheinlich im Jahr 1999 entstanden und stellt einen meiner ersten Versuche nach der Schulzeit dar, wieder zu malen. Hätten Sie beim Anblick dieses Bildes gedacht, dass ich für das Malen Talent habe? Wie hätten Sie die Frage beantwortet, ob ich das Malen lernen kann?

Das Dornenhaus - ein Aquarell aus meiner Anfangszeit ca 1999 (c) Frank Koebsch

Das Dornenhaus – ein Aquarell aus meiner Anfangszeit ca 1999 (c) Frank Koebsch

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Das Dornenhaus im Winter (c) Aquarell aus Ahrenshoop von Frank Koebsch

Das Dornenhaus im Winter (c) Aquarell aus Ahrenshoop von Frank Koebsch

Das zweite Aquarell zeigt das Dornenhaus im Winter und ist 13 Jahre später entstanden. Meinen Malschülern empfehle ich immer, ihre Bilder aufzuheben, um zu sehen, wo und wie sich ihre Malweise verändert hat. Vor einigen Tagen hatte ich nach einer Malreise auf Rügen drei Aquarelle gezeigt, die innerhalb von sieben Jahren entstanden sind, denn ich habe das Pfarrwitwenhaus im Rahmen von verschiedenen Aquarellkursen und Malreisen immer wiedergemalt. Zum letzten Mal haben wir in diesem Jahr Ende Mai Aquarelle auf Rügen gemalt haben. Es immer wieder spannend seine alten Bilder zu sehen. die Aquarell „Pfarrwitwenhaus Groß Zicker“,  „Garten vor dem Pfarrwitwenhaus“ und „Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker“ sind 2007, 2009 und 2014 entstanden.

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Für mich ist die Botschaft der Bilder ganz einfach,  malen kann man lernen. Die Frage, ob man zum Malen Talent braucht, hatte ich schon einmal vor Jahren auf meinen Blog diskutiert. Damals hatte mich Astrid Volquardsen, ein phantastische Pastellmalerie in einem Kommentar auf das Buch “Die Talentlüge” von Daniel Coyle aufmerksam gemacht.  Fehlendes Talent wird oft als Ausrede genutzt, um sich dauerhaft und intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen.

Auf Amazon findet man zu diesem Buch folgende Kurzbeschreibung:

“Talent ist gottgegeben.
Oder fest in den Genen verankert.
Daran lässt sich nun mal nichts ändern.
“Falsch!”, sagt Daniel Coyle. Veranlagung spielt natürlich eine Rolle, aber entscheidend sind Motivation, Übung und Disziplin. Neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften beweisen, dass wir sehr wohl Einfluss auf unsere Talente nehmen können. Coyle besucht Wissenschaftler und erfolgreiche Talentschmieden rund um den Globus und macht auf äußerst anschauliche Weise klar: Geht nicht, gibt’s nicht – Talent ist lernbar.”

Also nur Mut. Meine Aquarelle zeigen, dass man Malen lernen kann. Aber von einem möchte ich warnen. Versuchen Sie nicht zu malen, wie Ihre großen Vorbilder. Hierbei kann man eigentlich nur scheitern, denn jeder von uns hat andere Fähigkeiten, Voraussetzungen, hat eine eigene Sichtweise von den Motiven entwickelt. Aus meiner Sicht nutzen Sie Ihre eigenen Möglichkeiten und versuchen zu erarbeiten, was man von anderen lernen kann. Hier bei denke ich an zwei Dinge. Einmal an den Beitrag von Martin Mißfeldt:  Talent für Malen und Zeichen – Wichtig oder nicht? Er greift in diesem Beitrag, die Fragestellung nach dem Talent von mir auf und schreibt als Meisterschüler von Georg Baselitz

„ … man muss (auch und vielleicht vor allem) als Künstler nur eine vermeintliche Schwäche umdrehen und zu seinem Vorteil zu nutzen wissen. Baselitz hat bestimmt kein Talent, realistisch zu zeichnen oder zu malen, aber er hat sehr viel Talent, diese Schwäche zu nutzen. Und abgesehen davon braucht er überhaupt kein Talent zu haben – entscheidend ist doch, dass er großartige Bilder malt…“

Wenn Ihnen diesen zu theoretisch ist, dann gibt  es zurzeit eine wunderbare TV Werbung, in der ein junger Künstler den Stift nicht halten kann, aber dann Farbe an der Handkante ein wunderbares großformatiges Bild erstellt. 😉 Nutzen Sie ihre Chancen, ihre Fähigkeiten. Jeder Dozent oder Mallehrer sollte Sie unterstützen, ihre Stärken auszubauen, ihren eignen Weg zu finden. Wenn Sie Lust haben, mit mir in Schwerin, Rostock, Kühlungsborn oder auf Rügen zu malen, dann können Sie z.B. in der Ausstellung im Kulturinformationszentrum Schwerin Aquarellen von einigen Malschüler und mir sehen.

Nur Mut, malen kann man lernen.

 

Google mag meine Aquarelle

8. Januar 2014 2 Kommentare

Google mag meine Aquarelle

Jahresrückblick 2013

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Entwicklung meines Blogs: 28 % Wachstum

Entwicklung meines Blogs: 28 % Wachstum

Vor einigen  Tagen hatte ich über die positive Entwicklung meines Blog in den letzten 12 Monaten sowie die in dem vergangenen Jahr verkauften Aquarelle veröffentlicht.  Das Wachstum der Klicks von über 28% auf meinen Blog und der Verkaufserfolg unserer Aquarelle sind nur durch  ein paar Überlegungen zum Marketing als Künstler möglich. Für die Arbeit im Web ist es unbedingt notwendig, zu wissen, wie mein Blog und meine Aquarelle gefunden werden. Dieses ist der Abgleich zwischen den angebotenen Artikeln und Aquarellbildern. Die erste interessante Frage in diesem Zusammenhang ist

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

Nun diese Auswertung ist keine Überraschung. Sie gleicht bis auf eine Stelle hinter dem Komma der Statistik aus dem Jahr 2012. Mehre Aspekte sind in diesem  Zusammenhang interessant. Diese Aufstellung spiegelt die Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland wider. In diesem Fall ist es für mich durchaus positiv, dass sich diese Statistik gegenüber 2012 nicht verändert hat. Es gab aus meiner Sicht gab es bei der Suchmaschinenoptimierung  im vergangenen Jahr riesige Änderungen. Einmal hat das Panda Update von Google für Aufregung gesorgt und zum anderen spielen bei der Bewertung die Aktualität und die Signale aus den Social Networks eine wesentliche größere Rolle als noch vor einigen Monaten.

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Die zweite interessante Frage ist:

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

In der Auswertung habe ich auf die 15 häufigsten  Suchbegriffe aufgelistet, mit denen mein Blog gefunden wird. Hier finden sich Begriffe wie

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Aquarell, Aquarelle, Frank Koebsch, Blumen Aquarelle, Winter Aquarelle, Frühlings Aquarelle, Aquarellbilder, Meer Aquarelle, Frühlingsbilder,  Mohn Aquarelle, bemalte Trafohäuschen, Kranich / Kraniche, Sternzeichen, Kalender 2014, Kalender 2013, Hanka Koebsch, ….

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wieder. Insbesondere wenn ich mir den Vergleich zu Vorjahr anschaue, kann ich sehr zu frieden sein. Bei den wichtigen Suchbegriffen, wie

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Frank Koebsch, Blumen Aquarelle, Winter Aquarelle, Frühlings Aquarelle, Aquarellbilder, Kranich / Kraniche, …

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gab es ein deutliches Wachstum. Besonders gefreut habe ich mich, dass immer mehr Menschen unseren Namen suchen. Dieses ist ein sicheres Zeichen, dass Hanka und Frank Koebsch wahrgenommen werden. 😉 Weitere Suchbegriffe sind in die Liste der Top15 nachgerutscht, z.B.:

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Meer Aquarelle, Mohn Aquarelle, bemalte Trafohäuschen, Sternzeichen, Kalender 2014, Kalender 2013,

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Mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend

Mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend

Nun besonders interessant werden dieses Auswertungen im Kontext zu den Suchbegriffen, die im Netz gesucht werden. Befragt man Google Trends nach den häufigsten Suchbegriffen, wird man das Stichwort Aquarell nicht finden. Viel mehr weist Google eine sinkende Häufigkeit bei der Verwendung solcher Suchbegriffe auf und dass obwohl immer mehr Menschen im WEB unterwegs sind. Das Fazit lautet, dass sich mein Blog mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend entwickelt hat. Deshalb möchte ich an dieser Stelle wieder Dankeschön allen Besuchern dieser Web Seite sagen.

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Haben Sie auch schon mal eines meiner Aquarelle oder unseren Kalender im Netz mit einer Suchmaschine gefunden?

Probieren Sie es mal, mit ein wenig Glück klappt es, denn Google mag meine Aquarelle 😉

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Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

Happy Birthday – frankkoebsch.wordpress.com

29. Mai 2013 10 Kommentare

Happy Birthday – frankkoebsch.wordpress.com

4 Jahre Aquarelle und Bilder vom Meer & Mehr

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Happy Birthday

Happy Birthday

Gestern überraschte mich WordPress mit der Info, dass mein Blog vier Jahre alt ist. Dieses möchte ich zum Anlass nehmen und mich bei allen Besuchern meines Blogs und bei Menschen, mit denen ich in den vergangenen Jahren im Web erfolgreich zusammen gearbeitet habe, bedanken.

Ich habe 1.324 Artikel mit 3.836 Bildern veröffentlicht. Es sind Artikel über meine aktuellen Aquarelle, meine Ausstellungen, Aquarellkurse, Berichte wenn ich unterwegs bin, aus meinem Leben, Gedanken zu meiner Arbeit im WEB, der Entwicklung meines Blogs und und ….

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Entwicklung des Blogs Bilder und Aquarelle vom Meer und mehr - Frank Koebsch

Entwicklung des Blogs Bilder und Aquarelle vom Meer und mehr – Frank Koebsch

Ich freue mich riesig über die steigende Zahl der Zugriffe. Bis gestern haben Sie über 700.000 mal auf einen meiner Artikel oder eines meiner Bilder geklickt. Im Durchschnitt besuchen in den letzten Monaten täglich 300 Menschen meinen Blog, realisieren ca. 1.000 Klicks täglich und haben in über 3.090 Kommentare Fragen zu meinen Aquarellen, Bilder und Artikeln zu meinen Bilder gestellt bzw. Feedback zu dem gezeigten gegeben.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Menschen ( Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny NiehoffOliver Kohls, Großstadtheidi, Hellen Königs, Frank Hess, Anna Schüler, Conny Niehoff, Andreas Mattern, Rosi Geisler), die gemeinsam mit mir in den vergangenen Jahren Blogparaden wie Blogparade: Fragen zur Kunst  und 10 Fragen zur Kunst realisiert haben. Ein paar Grüße möchte ich auch an Martin Mißfeldt nach Berlin senden, der mir mit seinen Hinweisen im Bereich SEO sehr geholfen hat. Grüße gehen auch an Christian Henner-Fehr nach Österreich, Christian hat mir mit seinen vielen Artikeln Diskussionen auf seinem Kulturmanagement Blog so manches Mal wertvolle Anregungen für die Arbeit im Netz gegeben.

All dieses hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, Galeristen (Susanne Haun, Kerstin Mempel, Petra Rau, Karsten Petes, Cindy Hübner, …)  und Partnern in Projekten wie Faszination Sternzeichen, Jazz meets Fine Arts, Good bye TXL – eine Hommage an den Flughafen Berlin Tegel, see more jazz in fine art, Faszination Kraniche u.a.  erfolgreich war. Diesen Erfolg kann man ganz einfach an dem Presseecho, den vermarkteten Bildrechten und verkauften Bildern festmachen.

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Danke für vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit

Danke für vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit

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Ich freue mich über den 4ten Geburtstag meines Blogs ;-).

Was kann ich für meine Aquarelle im Internet besser machen?

18. Februar 2013 12 Kommentare

Was kann ich für meine Aquarelle im Internet besser machen?

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Gründe einen Blog zu betreiben

Gründe einen Blog zu betreiben

Das Bloggen hat inzwischen einen festen Platz in meinem Leben. Während ich überlege, über welche Themen ich die Artikel schreiben, was inhaltlich wichtig ist, beginnen sich auch meine Gedanken zu ordnen und ich gewinne an Klarheit. Mein Blog ist inzwischen auch das wichtigste Kommunikationselement, um über meine Malerei, Ausstellungen, Aquarellkurse u.a. zu berichten, Marketingarbeit zu machen. Da liegt es nahe immer wieder darüber nachzudenken, was ich besser machen kann und muss, um mehr Menschen zu erreichen. Eine der Möglichkeiten ist zu schauen, wie erfolgreich man im Vergleich zu anderen unterwegs ist oder wie es andere machen. Aus diesem Grunde hatte ich mich in den vergangenen Tagen mit den verschiedenen Rankings beschäftigt.

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Noch einmal ein paar Worte zum Ranking

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Vergleich der Rankings von Klout und ebuzzing (c) Frank Koebsch

Vergleich der Rankings von Klout und ebuzzing (c) Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatte ich einen Artikel mit der Überschrift Über den Sinn und Unsinn von Rankings veröffentlicht. Mir war auf gefallen, wie unterschiedlich sich die Rankings in den letzten Monaten entwickelt hatten. Also habe ich mir das Ranking für meinen Blog von  Ebuzzing und von Klout für meine Aktivitäten im Social Web ein wenig näher angeschaut. Das Ranking meines Blogs auf Ebuzzing hat sich in den vergangenen Monaten positiv entwickelt. Während ich für mein Agieren in den Socialen Netzwerken bei Klout abgestürzt bin.

Über den Sinn und Unsinn von Rankings (c) Frank Koebsch

Über den Sinn und Unsinn von Rankings (c) Frank Koebsch

Im vergangenen Jahr wurde ein riesiger Hype um Klout gemacht. Nach Aussagen einiger Berater zu dieser Zeit hätte ich mit dieser Entwicklung bei Klout wohl keine Chance gehabt, meine Interessen im Web erfolgreich zu zeigen. Sind die unterschiedlichen Entwicklungen der Rankings Widerspruch? Die Antwort lautet nein, denn das Ranking von ebuzzing sucht nach Spuren meines Blogs  https://frankkoebsch.wordpress.com/ im Web und den Social Networks. Klout wertet „nur“ Spuren meiner Accounts, meine Interaktionen und die Interaktionen anderer zu meinen Inhalten in den Social Network aus. Mein Blog spielt hierbei keine Rolle, denn das Gewicht wird im wesentlichen Facebook, Twitter und  Google+ gelegt. Pinterest und WordPress haben kaum Gewicht.

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Was ist für mich im WEB wichtig?

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Die genannten Rankings betrachten immer nur Teilaspekt. Für mich ist es wichtig, dass ich auf meine Aquarelle, die Geschichten hinter den Bildern, die Aquarellkurse und die Ausstellungen aufmerksam mache. Hierzu ist es neben einer guten Pressearbeit wichtig, die Menschen über die Netzwerke und unsere Web Seite zu informieren, mit ihnen zu meinen Themen zu diskutieren. In der Regel erstelle ich für meinen Blog den Content und verteile diesen dann über die verschiedenen Netzwerke. Klar greife auch mal dieses oder jenes Thema im Netz auf und diskutieren dazu mit anderen. Aber trotz viel Interessen habe ich nur ca. 2 Stunden pro Tag für das Netzwerken Zeit und so liegt der Schwerpunkt meiner Aktivitäten im Netz ist ganz klar auf der direkten Marketingarbeit. Durch Bemühungen im Bereich SEO hoffe ich, dass immer mehr Menschen auf meine Inhalte und Bilder finden.

Um viele Menschen für meine Inhalte möglichst viele Menschen zu begeistern, sind aus meiner Sicht mehrere Dinge notwendig

  • Interessante Inhalte,
  • eine hohe Akzeptanz in den Netzwerken zu den angebotenen Themen
  • viele Freunde, Fans, Follower, … in den Netzwerken,
    • die die angebotenen Themen und Bilder gefallen,
    • diese am besten noch weiterverteilen und
    • auf die Quelle der Information meinen Blog oder die Webseite zu greifen
    • viele Zugriffe über die Suchmaschinen auf meinen Blog und unsere Web Seite und
    • wenn die Menschen auf dem Blog oder der WebSeite sind, eine hohe Verweildauer oder hohe Klickrate.

Um Anregungen zu bekommen, das ich für die Arbeit im Netz besser machen kann, kann man sich den einzelnen Themen immer wieder widmen. Ich habe mal einen anderen Weg gewählt. Ich wollte einfach wissen wie andere Menschen ihre Arbeit im Netz machen. Hierzu haben ich mir einige Menschen herausgesucht, deren Arbeit ich schätze und deren Agieren ich mit einfachsten Mitteln bewerten kann.

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Auswahl meiner Referenzen im WEB

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Folgende Menschen habe ich mir als Referenz mit ihren Web Auftritten ausgewählt:

Vergleich der Kenndaten  von vier Bloggern (1)

Vergleich der Kenndaten von vier Bloggern (1)

Alle drei sind Menschen, die sehr erfolgreich im Netz unterwegs sind und für die Kommunikation ihren Blog nutzen und von dort aus den Content in WEB stellen. Alle sind wesentlich länger professionell als ich mit ihren Themen unterwegs und sehr „gut vernetzt“. Aber jeder von ihnen hat eine ganz unterschiedliche Art mit seinen Themen umzugehen, sie zu präsentieren, mit den Menschen zu kommunizieren und erreicht auf Grund ihrer Themen auch ganz andere Menschen. Ich habe einfach die direkt aus ebuzzing und klout die Werte für das Ranking, aus Twitter, Facebook, Google für die Fans, Follower und Einkreisungen abgegriffen. Aus urlspion.de habe ich die Daten für tägliche Besucher und Seitenaufrufe pro Besucher der Blogs ausgelesen. Alle diese Werte habe ich dann einfach tabellarisch und Diagramm gegenüber gestellt. Die Spinne des Diagramms und die Wahl der Werte sind schon ideal für einen einfachen Überblick geeignet. Es kommen schnell „Stärken und Schwächen“ der einzelnen zur Vorschein. Bei dem Vergleich mit Susanne Haun ist zu beachten, dass urlspion nach der Umstellung ihres Blogs auf die Adresse http://susannehaun.com/ keine Werte mehr liefert. Auf die Wahl eines anderen Tools für den Blog von Susanne hatte ich verzichtet. In den folgenden Absätzen habe ich für mich versucht die Daten zu analysiere. Es geht nicht darum zu meckern, diese steht mir gar nicht zu und außerdem schätze ich alle drei sehr und habe von ihnen eine Menge gelernt und lerne durch diese Analyse wieder.

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Vergleich der Kenndaten von vier Bloggern (2)

Vergleich der Kenndaten von vier Bloggern (2)

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Schön ist zu sehen, dass die Kennwerte von Martin Mißfeldt die größte Fläche umspannen. Er hat seinen Blog in Bezug auf den Aufbau, SEO u.a sehr gut optimiert und bedient eine Menge netzaffine Themen. Martin hat in der Vergangenheit sein „Krieg“ mit Facebook geführt.  Also hatte er in den vergangenen Jahren konsequent auf die Kommunikation über Google+ gesetzt und hier sehr sehr sehr gute Erfolge erzielt. Inzwischen ist die Abhängigkeit von Google kritisch zu sehen und Facebook wird für ihn wieder zu nehmend interessanter. Von den Zugriffszahlen auf seinen Blog kann man nur träumen und die hohen Werte bei Klout belegen, dass viele Netzteilnehmer seine Beiträge im Netzbewerten, teilen und weitergeben. Eine klasse Leistung eines absoluten Profis, Martin Mißfeldt gibt aus meiner Sicht die Messlatte vor.

Christian Henner ist in vielen Bereichen gut oder sehr gut positioniert. Was er im Sinne der Kommunikation besonders gut macht, ist seine Themenbreite. Er lebt konsequent den Grundsatz, dass eigene Themen für die Kommunikation im Social WEB nicht so wichtig sind. Auf Grund seiner Themen und der Kommunikationsvermögen von Christian auf Facebook, Google+ und insbesondere auf Twitter erreicht Christian viele Menschen. Diese Aussage spiegelt sich auch die guten Zahlen der Rankings wieder. Ein Manko ist vielleicht die geringe Anzahl der Abonnenten auf Facebook im Vergleich zu anderen. Aber sein Blog müsste hierbei wesentlich gefragter sein ;-), denn in seinem Themenbereich ist Christian ein absolutes Highlight.

Susanne Haun berichtet jeden Tag sehr authentisch auf ihrem Blog über ihre Kunst. Ihre Stärke im Netz ist ihr Kommunikationsvermögen. Sie hat in den vergangenen konsequent ihr Fans auf Facebook aufgebaut. Sie baut mit viel Engagement die Zahl der Abonnenten ihres Blogs aus, stärkt in den letzten Wochen ihre Kommunikation auf Twitter und beginnt auch Google+ den Austausch wieder. Was Ihr bei der Arbeit im Netz hilft, ist ihre Bekanntheit als Künstlerin und ihre Arbeit im Netz … 😉 Susannes „Schwäche“ ist, dass sie in der Vergangenheit noch weniger im Bereich SEO  gemacht hat als ich. Dieses würde bedeuten, dass nach einigen Tagen Pausen auf dem Blog, Facebook und Twitter die Besucherzahlen sinken werden.

Was hat mir der Vergleich gebracht? Im Bereich Aquarell Malerei ist mein Blog sicher gut positioniert und ich erreiche akzeptable Zahlen für die Seitenaufrufe pro Besucher. Die Frage ist, ob dieses mit den Veränderungen im Bereich der Bildersuche von Google so bleibt, denn bisher gilt, dass Google meine Aquarelle mag. Auch wenn urlspion keine Kennwerte für alle Blog liefert, kann auf Grund des Vergleiches auf bloggerei.de für den Blog von Susanne Haun und meinem Blog mutmaßen, dass „heute“ die Besucherzahlen auf Susannes Blogs trotz der großen Anzahl von Fans und Freunden auf Facebook und Google geringer sind als auf meinem Blog. Noch !!!

Wenn man den Aussagen der #INFOGRAPHIC: SEO IN 2013: THE YEAR OF THE CONSUMER glaubt, dann machen wir vier Blogger schon vieles richtig. Jeder aus seiner Weise. Was für die Entwicklung meines Blogs vielleicht wichtig ist, ist

  • das tägliche authentische Bloggen wie Susanne Haun,
  • dass ich auch Themen im Netz aufgreife, die nicht nur meine Aquarelle im Fokus haben, wie es Christian Henner-Fehr macht,
  • oder das ich intensiver meine Kompetenz darstellen sollte, wie Martin Mißfeldt.

Was aber auf jeden Fall notwendig ist,

  • sind interessante Inhalte und
  • eine kluge Erweiterung meine Aktivitäten auf Facebook, Google+ und Co.

Interessante Inhalte sind einfacher zu erstellen, als noch mehr Zeit im Social Web zu verbringen.  Es wird auch weiterhin spannend sein, herauszufinden

Was kann ich für meine Aquarelle im Internet besser machen kann? Was würden Sie sich wünschen?

Google mag meine Aquarelle

5. Januar 2013 8 Kommentare

Google mag meine Aquarelle

Etwas Statistik für den Jahresrückblick 2012

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Entwicklung meines Blogs in den letzten Monaten

Entwicklung meines Blogs in den letzten Monaten

Ich hatte vor zwei Tagen die ersten Zahlen für die Entwicklung meines Blogs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht. Auf meinem Blog konnte ich ein Wachstum von 70% nachweisen. Neben einer guten künstlerischen Arbeit ist dieses die Voraussetzung, um Bilder zu verkaufen und Bildrechte zu vermarkten. Ein guter und bekannter Internetauftritt hilft auch bei der Bewerbung für Ausstellungen und um bei der Presse eine ausreichende Akzeptanz zu erreichen.

Wenn 80,4% der Zugriffe in dem vergangenen Jahr über die Suchmaschinen kamen und der Anteil gewachsen ist, habe ich mir die Zahlen ein wenig weiter analysiert. Ich habe solche Analysen immer wieder veröffentlicht, z.B. anlässlich des Erreichens von 500.000 Klicks, 400.000 Klicks oder des Reviews 2011 von WordPress.

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

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Bei dem starken Wachstum der Zugriffe über die Suchmaschinen macht sich die Arbeit im Bereich der SEO bemerkbar gemacht. Bei einem Marktanteil von 95% für Google war folgendes Ergebnis zu erwarten.

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1

Google in Summe

94,1%

davon

Google Image Search

59,1%

davon

Google Search

34,9%

3

Bing

1,4%

4

t-online.de

1,3%

5

Yahoo Search

0,8%

6

Ask.com

0,7%

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Interessant bei der Auswertung war, dass die Summe aller Zugriffe über Google auf meinen Blog um 2% im Vergleich zu Vorjahr gesunken ist. ??? Gleichzeitig ist die bereits gute Trefferquote über die Bildersuche von Google um weitere 2% auf über 59% gewachsen. Hierfür kann ich mich nur immer wieder für die Hinweise von Martin Mißfeldt bedanken. Automatisch schließt sich die nächste Frage an.

Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

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Platz

Suchbegriff

2012

 

2011

1

aquarelle

11,5%

 

5,4%

2

aquarell

5,9%

 

4,7%

3

frank koebsch

3,6%

 

1,5%

4

blumenaquarelle

1,5%

5

aquarellbilder

1,3%

 ↓

2,0%

6

winteraquarelle

1,3%

 

0,8%

7

aquarellmalerei

1,2%

 

1,7%

8

frühlingsbilder

1,1%

 ↓

1,7%

9

astrid volquardsen

0,7%

 

0,8%

10

aquarell blumen

0,7%

11

aquarelle blumen

0,7%

12

wolfgang baxrainer

0,7%

 

0,9%

13

aquarellbilder blumen

0,7%

14

pastellmalerei

0,7%

0,9%

15

kranich

0,6%

0,8%

In dieser Auswertung sind für mich mehrere Faktoren interessant. Einmal ist es absolut erfreulich, dass bei den Suchbegriffen „Aquarelle“ und „Aquarell“ ein so großer Zuwachs zu verzeichnen ist. Auf meiner Sicht insbesondere deshalb, weil es mir gelungen war, einige meiner Bilder bei diesen Suchbegriffen sehr weit vorne zu positionieren. Dieses hatte zu folge, dass bereits bei der WEB Suche Google bis zu zwei meiner Aquarelle in die Bilderleiste einfügte. Vor einigen Wochen hat Google seinen Suchalgorithmus verändert ;-(. Seit dem befindet sich eines meiner Spatzenaquarelle auf Platz 1 der Suchanfrage „Aquarelle“ aber andere Bilder von mir sind nur noch auf den hinteren Plätzen zu finden. Es bleibt also spannend.

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Mein Spatzenaquarell in der Google Suche

Mein Spatzenaquarell in der Google Suche

Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke

Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke


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Was für mich natürlich ein riesiger Erfolg ist, ist der Anstieg der Anfragen mit dem Suchbegriff „Frank Koebsch“. Dieses ist das Ergebnis der Arbeit im WEB, in der Ausstellungen, der Presse, den Aquarell Kursen und es ist schon erfreulich, wenn meine Bekanntheit Stück für Stück steigt. Interessant ist natürlich auch das sich einiges im Bereich der der Suchanfragen für Blumen Aquarelle getan hat, aber dieses korrespondiert mit der Anzahl der verkauften Blumenaquarelle.

Interessant ist auch, dass nach wie vor die Anfragen mit dem Suchbegriff „Kranich“ eine Rolle spielt, ob wohl ich lange keinen Artikel mehr zu meinen Kranich Aquarellen veröffentlicht habe. Aber auch hier hilft es auf der Google Bilder Suche ein Kranich Aquarell auf Seite 1 positioniert zu haben 😉

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Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

 

Mein Aquarell Kranich in der Googe Bild Suche

Mein Aquarell Kranich in der Googe Bild Suche

 

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Haben Sie schon einmal eines meiner Aquarelle auf Google entdeckt? – denn Google mag meine Aquarelle 😉

Blogs (3) – Erfolgreich bloggen

Erfolgreich bloggen

Erfahrungen aus drei Jahren meines Blogger Daseins

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Blogs

Blogs

Ich betreibe meinen Blog nur schon fast drei Jahre. Ich habe eine Menge Zeit in diesen Blog investiert. Ich habe über meine Malerei berichtet. Ich habe viele Fotos gezeigt, wenn wir unterwegs waren, denn die Kamera ist mein bevorzugtes Skizzenbuch ;-). Ich habe Gedanken zur Vernetzung meines Blog und das Marketing für unsere Pastelle und Aquarelle, unsere Ausstellungen und die Aquarellkurse veröffentlicht. Heute betreibe ich vier Blogs

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Ich hatte schon mehrmals überlegt, ob sich dieser ganz Aufwand lohnt und  welches meine Gründe sind, zu bloggen. Diese Auswertung fiel positiv aus. 😉 Was bleibt ist, die Frage

Wie kann man erfolgreicher bloggen?

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Wie kann man erfolgreichen bloggen?

Wie kann man erfolgreichen bloggen?

Jeder muss für sich die Frage klären, wie er die Ziele seines Blogs definiert. Ein Blog ist dann erfolgreich, wenn er diese Ziele erreicht.  Meine Ziele sind

  • mehr Selbstverständnis / Klarheit
  • eine Kommunikationsplattform
  • das Networking / die Zusammenarbeit mit anderen
  • eine Möglichkeit auf Ausstellungen in Form eines Kampagnenmanagement hinzuweisen
  • mein Angebot, meine Malerei und Lehrgänge zu präsentieren und zu verkaufen
  • eine kommunikative Form des Marketing
Bloggen ist eine Einstellungsfrage

Bloggen ist eine Einstellungsfrage

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Zu einer möglichst Umsetzung von Blogs gibt es eine Menge von Artikeln und Quellen im Netz. Ich möchte das Thema Suchmaschinen Optimierung SEO als erstes ganz bewusst außen vorlassen. Denn als ich mit dem Bloggen begann, hatte ich hier zu kaum Kenntnisse und die Besucherzahlen auf meinem Blog stiegen trotzdem. Ich wage mal die These

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Bloggen ist eine Einstellungsfrage.

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Warum? Ich muss bereit sein,

  • etwas von mir preiszugeben und authentisch sein,
  • kontinuierlich zeitlichen Aufwand in den Blog zu investieren,
  • ständig etwas neues auszuprobieren,
  • ….

Schauen wir uns die einzelnen Punkte mal an.

Authentizität

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Authentizität

Authentizität

Bei alledem muss ich im Netz immer und stetig authentisch sein und in den Artikeln etwas von meinen Gedanken, meiner Arbeitsweise, der Zusammenarbeit mit anderen Menschen, etwas von mir persönlich veröffentlichen. Dieses ist Gewöhnung bedürftig ;-). Ich will Menschen für meine Bilder, meine Art zu malen und zu arbeiten begeistern und gleich zeitig meine Privatsphäre schützen. Eine Gratwanderung, die eine klare Positionierung erfordert. Sie können mich alles über meine Malerei, die Vermarktung unserer Bilder, die Ausstellungen, meinem Blog u.a. fragen. Ich versuche so  schnell wie möglich zu antworten. Die Motivation hierzu ist ganz einfach, ich bin wie viele Menschen ein Suchender und wenn ich helfen kann, dann gerne …. Aber lassen Sie mir meine Privatsphäre mit der Familie, den Freunden und und ….

Ich glaube aber, dass die meisten Blogger eine solche Trennung haben und so auf der „fachlichen“ Seite damit zum Teil schon ihre Authentizität beweisen.

Zeitlicher Aufwand für einen Blog

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Zeitlicher Aufwand für einen Blog

Zeitlicher Aufwand für einen Blog

Einmal erfordert jeder Blogartikel zuerst einmal eine Idee, dann evt. ein wenig Recherche Aufwand, Fotos, Grafiken, Bilder und die Zeit den Artikel so zu schreiben, dass er für die Leser interessant sein kann und der persönlichen Motivation des Bloggers entspricht. Wer neu in das Thema Blog eingestiegen ist, finden Beiträgen wie 12 Tipps für Blogartikel eine gute Beschreibung zum Vorgehen. Wo bei mir in dem Artikel eines ganz entscheidend zu kurz kommt, die Einbindung von Bilder und Grafiken mit dem passen Inhalt und der Bezeichnung. Für jeden Artikel kommt so schnell eine Stunde Aufwand zusammen, bei 993 Artikeln auf diesem Blog entspricht dieses einer großen zeitlichen Investition. Wenn man so viel Zeit investiert, muss nach der Veröffentlichung des Artikels auf dem Blog der Content auch noch beworben werden. Idealer Weise versucht man den Inhalt der Artikel über Foren, Social Media und andere Web Seiten zu publizieren. Wer diese Arbeit kontinuierlich betreibt, der wird nach und nach auch mehr interessierte Leser finden. Die interessierten Menschen werden die einzelnen Artikel kommentieren oder gar aufgreifen auf einer neuen Plattform diskutieren. Das bedeutet, dass nur ein Teil der Antworten und Diskussionen auf dem Blog stattfinden. Ein großer Teil der Kommentare wird in den Foren und Netzwerken (Twitter, Facebook, Xing, …) stattfinden, indem auf den einzelnen Blogartikel hingewiesen wurde.

Wenn man mit seinem Blog erfolgreich sein will oder ist kommt, stellt man schnell fest, dass das Schreiben eines Artikels nur ein Teil des Aufwandes für einen Blog ist 😉 Aus meiner Beobachtung scheitern viele Blogprojekte, daran dass dieser Zeitliche Aufwand unterschätzt wird. Wenn das Verfassen, Veröffentlichen, Teilen und Beantworten so ein großer zeitlicher Aufwand ist, ergibt sich die nächste Frage

Wie viele Artikel braucht ein guter Blog?

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Wie viele Artikeln braucht ein guter Blog?

Wie viele Artikeln braucht ein guter Blog?

Ich versuche jeden Tag ein Beitrag auf diesem Blog zu veröffentlichen. Nicht weil ich besonders fleißig bin, sondern weil ist den Blog weiterentwickeln möchte, ihn inzwischen ganz bewusst auch als Marketinginstrument einsetze. Christian Henner-Fehr hatte bereits 2010 einen Artikel mit der Überschrift Das Erfolgsrezept von Blogs veröffentlicht. Er hat auf der Basis  der Veröffentlichung “How to Build a Superblog” vier Kriterien genannt, die den Erfolg eines Blogs ausmachen.

  • Alter des Blogs
  • Beiträge pro Tag
  • Länge der Beiträge
  • Zugriffszahlen

Eine sehr gute und fundierte Analyse. Wenn man weitere Quelle verfolgt

bestätigt dieses immer wieder, wenn man sein Thema, seine Nische gefunden hat, sollte man versuchen mehrere Blogbeiträge pro Wochen zu veröffentlichen. Es wird interessanter für die Leser und Google …. 😉

Ständig etwas neues auszuprobieren

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Ständig etwas neues auszuprobieren

Ständig etwas neues auszuprobieren

Nun dieser Artikel zählt sicher nicht dazu, denn er dient mehr zu meinem Selbstverständnis zum Bloggen und dem Suchen nach Wegen erfolgreicher zu sein. Aber was sich als sehr erfolgreich erwiesen hat, war unsere konzertierte Aktion Konzertierte Aktion  von  10 Blogs, die gemeinsam Blogparaden als Marketinginstrument für die Bildende Kunst eingesetzt haben und die Arbeit mit Blogs im Rahmen eines Kampagnenmanagements. Eine Beschreibung der Kommunikation für so ein Projekt haben wir in dem Artikel Kunst im Netz oder die Kunst der Vernetzung oder in dem Artikel Faszinierende Sternzeichen deutschlandweit der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Dieses Ausprobieren von neuem macht einen Blog für andere interessant. Es können mehr Besucher gewonnen werden. Es ergibt sich die Möglichkeit Artikel auf anderen Blogs und in Zeitschriften zu veröffentlichen. Und … man lernt 😉

Diese drei Punkte für das Bloggen

  • etwas von mir preiszugeben und authentisch sein,
  • kontinuierlich zeitlichen Aufwand in den Blog zu investieren,
  • ständig etwas neues auszuprobieren,

haben mich mit einem gesunden und interessierten Menschenverstand ein gutes Stück auf dem Weg erfolgreichen Blogger weiter gebracht. Wer weitere Anregungen für ein erfolgreiches Bloggen braucht, dem möchte ich den Artikel Blog-Review [1]: Seo-Diaries.de von Martin Missfeldt empfehlen. Achten Sie hier bitte neben dem Inhalt auf das Zusammenspiel mit den Bildern und Grafiken, der für den Leser und gleichzeitig die Suchmaschinen den Artikel interessant machen.

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Was heißt für Sie: Erfolgreich bloggen?

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