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Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907 und heute

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907, heute

Auf den Spuren von Carl Malchin in Rostock

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Ich hatte vor einigen Tagen hier auf meinem Blog darüber berichtet, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

werden in einer Ausstellung mit 220 Werke von ihm gezeigt. Aus meiner Sicht hat Carl Malchin wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Da ein Großteil meiner Aquarelle ebenfalls in meiner Heimat in Mecklenburg – Vorpommern entstehen und man von den „Alten Meistern“ immer wieder lernen kann, kenne ich natürlich einige seine Bilder aus den Museen und auch einige Orte mit den Motiven von Carl Malchin. Aber eine solche große Ausstellung ist schon etwas Besonderes.  Als mir Frau Baumgart, die Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin, vorgeschlagen hatte, dass wir gemeinsam zu dieser Ausstellung Aquarellkurse organisieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte die   Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin  noch immer in guter Erinnerung. So haben wir die Inhalte und Termine von folgenden Veranstaltungen abgestimmt.

 

In Vorbereitung auf die Ausstellung und die Aquarellkurse habe ich mich, dann auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Das einfachste war es, sich aus der Bibliothek das Buch von Lisa Jürß „Carl Malchin – Ein mecklenburgischer Maler“ auszuleihen, sich in die Biografie einzulesen und sich von den Bildern begeistern zu lasen. Danach habe ich versucht, von einigen Bildern von Carl Malchin die Orte mit den Motiven aufzusuchen und zu schauen, wie die Ansichten der Landschaften, Dörfer und Städte heute nach 110 Jahren aussehen.

 

Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche

 

Als erstes war ich in Rostock auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Er hat mindestens zweimal die Nikolai Kirche gemalt. So ist bereits 1898 das Ölbild „Winter“ mit der Kirche entstanden und 1907 noch einmal das Bild „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“. Carl Malchin hat damals Bilder von einem Standort in der Nähe des Fischerbruchs und des Mühlendamms gemalt. Heute hat sich das Umfeld der Kirche verändert. Statt der Nebenarme der Warnow findet man heute unterhalb der Stadtmauer Straßen und neue Wohnhäuser. Nur die Straßennamen wie Küter-, Fischer- und Gerberbruch, Warnowstraße und Mühlendamm zeugen von der früheren Landschaft. Die Rostocker Kirchen in der östlichen Altstadt sind auch heute beliebte Motive für Fotografen und Maler. Auch einige meiner Aquarelle zeigen diese Motive der Rostocker Altstadt. Es sind z.B. die Aquarelle „Bei der Lohmühle“ und „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“. Es war ein spannendes Erlebnis zu sehen, wie sich die Ansicht der Nikolai Kirchen mit den Jahren verändert hat und welche Dinge im Umfeld des Motivs damals Carl Malchin wichtig waren und wie ich „heute“ die Stadtansicht erlebt und gemalt habe. In den Bildern von Carl Malchin sind entweder Menschen beim Schlittschuhlaufen oder Wäsche auf der Leine im Vordergrund zu sehen. Er hat das urbane Leben zum Ende des 19. oder zum Anfang des 20. Jahrhunderts eingefangen. Meine Aquarelle wirken dagegen fast steril. Die Kirchen in meinen Aquarellen sind oft nur Zeitzeugen und dass obwohl bei der Ansicht des Bildes „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ ein Kinderspielplatz in der Sichtachse liegt. Aber auch auf den Fotos vom einem Donnerstag ist um 15.00 Uhr auf dem Spielplatz und der Spielstraße kein Mensch zu sehen (?). Hier die Zusammenstellung der Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche.

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Auf meinem Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin an der Stadtmauer Rostocks habe ich versucht, die Kirche noch einmal zu malen. So ist die MiniaturNikolaikirche Rostock“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm von Hahnemühle entstanden.  Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Bild.

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Aber vielleicht habe Sie auch selbst Lust, Aquarelle auf den Spuren von Carl Malchin zu malen. Dann begleichen Sie mich doch am 24. August 2019 – zu dem Aquarellkurs „Mecklenburger Landschaften“ oder / und am 05. Oktober 2019 – zu dem Aquarellkurs „Schweriner Stadtansichten“. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin 2019 zu entdecken. 😉

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm

Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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Carl Malchin – ein Maler hat die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert

Carl Malchin –

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ein Maler hat Landschaften und das Leben dokumentiert

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Die Museen Mecklenburg – Vorpommerns bieten mit den Bildern der „alten“ Meister viele Anregungen

 

Auch wenn ich Aquarelle von den Reisen nach Grönland und Island wie das Bild „Entdeckungen im Grönlandeis“ veröffentliche, sind die meisten unserer Aquarelle in Mecklenburg – Vorpommern entstanden. So ist für mich auch immer wieder interessant zu schauen, wie andere Künstler die Landschaften, Dörfer und Städte, Tiere und Menschen an Ostsee erleben und malen. Die Museen erlauben gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit und es immer wieder interessant zu schauen, wie die „alten“ Meister das Leben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten dokumentiert haben. Wenn es um norddeutsche Malerei oder konkrete die Malerei aus Mecklenburg – Vorpommern geht, sind auf jeden Fall das Pommersche Landesmuseum,  das Staatliche Museum Schwerin,  das Kulturhistorische Museum in Rostock aber genauso das Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen zu nennen. Neben den großen Häuser sind aber auch die Museen der Künstlerkolonien in Schwaan und Ahrenshoop zu nennen. Die Ausstellungen bieten eine wunderbare Vielfalt von verschiedenen Bildern aus der Vergangenheit. So versuche ich immer wieder bei Besuchen in Kopenhagen, in Schwaan, in Schwerin, in Ahrenshoop oder der Innenstadt von Rostock einen Blick in die Museen. Ich habe dann auch immer wieder versucht andere Menschen für die Ausstellungen zu begeistern und habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Museen Aquarellkurse angeboten. So habe ich in der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin mehrmals Portraitkurse gestaltet. Im Kulturhistorischen Museum Rostock waren wir auf den Spuren von Rodolf Bartels unterwegs und haben Laternenkinder in einem Aquarellkurs gemalt. In Schwaan bin in regelmäßig gemeinsam mit Malschülern unterwegs und aquarelliere auf den Spuren der Künstlerkolonie. In Vorbereitung oder bei den Aquarellkursen sind dann auch immer wieder Aquarelle an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan entstanden. Bei meiner Begeisterung für die alten Meister und deren Malerei aus Mecklenburg -Vorpommern habe ich mich sehr gefreut, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

zeigt das Schweriner Museum eine Ausstellung mit 220 Werke von ihm.  In der Ankündigung der Schweriner heißt es

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, …, zu erfassen.

Aus meiner Sicht hat er wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Schaffen von Carl Malchin.

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Was mich neben der Ausstellungsankündigung noch riesig gefreut hat, war ein Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen und Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin. Sie hatte mich Ende Januar gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin mit Malkursen zu begleiten. Bei meiner Begeisterung für Carl Malchin habe ich spontan zu gesagt. In den vergangenen Wochen bin ich dann ein wenig durch das Mecklenburg Land zu einigen Malorten von Carl Malchin gereist und oder habe die Motive von ihm „neu entdeckt“, wenn es die Originalschauplätze so nicht mehr gibt.  Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch neben der Ausstellungseröffnung am 04. Juli 2019 bereits heute schon zwei Termine vor.

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Ich freue mich schon riesig auf die kommende Ausstellung, die viele Anregungen und die Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin. Kommen Sie doch mit. 😉

Hilfe für den Wildpark MV

4. April 2018 4 Kommentare

Hilfe für den Wildpark MV

Bitte unterstützen Sie den Spendenaufruf des Wildparks MV

 

Wildpark-MV Güstrow

Wildpark-MV Güstrow

Gestern habe ich über unseren Osterspaziergang, die Entdeckertour im Wildpark – MV am Karfreitag berichtet. Es war herrliches Wetter. Am Gründonnerstag hatte es gute 10 cm geschneit und am Freitag waren wir bei Sonnerschein und Restschnee im Wildpark unterwegs. Wir nutzen die Ausflüge in die Zoos und Parks immer wieder, um Tiere die in der Natur nur schwer zu beobachten sind, zu erleben und als Motive für unsere Wild life Aquarelle zu entdecken. Dieses Mal hatten wir Fotos von den Bären, Wölfe, Damwild, Wildschweine, Baumläufer, Krähen u.a. gemacht. Bei anderen Besuchen haben wir die Eulen, Uhus, die Adler und immer wieder die Wölfe beobachtet. Für uns war es dann eine Anerkennung, dass wir dann im vergangenen Jahr eine Auswahl unserer Aquarelle im Wildpark MV ausstellen konnten. Unsere Ausstellung Wildes Land zeigte viele Aquarelle mit Tieren des Parks und der Natur an der Ostsee.

Doch so schön auch unsere Erlebnisse an dem frühlingshaften Karfreitag waren, kam am Osterwochenende der Winter an der Ostsee noch einmal zurück. Sonnabend und Sonntag gab es über 40 cm nassen Neuschnee. Diese Schneemassen führten dazu, dass viele Bäume unter der Last abknickten. Orte wie Graal Müritz waren zeitweise von der Umwelt abgeschnitten, weil die Straßen nicht mehr befahrbar waren. Im Wildpark Güstrow, Vogelpark Marlow und dem Rostocker Zoo beschädigten die umfallenden Bäume Gehege. Was aber von schlimmer war durch die Schneelast knickten Maste der Vogelvolieren, rissen Netze und Seile. Hier ein paar Fotos aus dem Wildpark MV, die nur Stunden nach unserem Besuch am Freitag entstanden sind.

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Auf Grund der Schäden durch das Schneechaos in den Parks möchten wir auf den Spendenaufruf des Wildparks MV aufmerksam machen. Die durch den Wettereinbruch entstandenen Schäden belaufen sich auf über 400.000 Euro. Das Land Mecklenburg Vorpommern hat großzügig unbürokratische Hilfe zu gesagt. Aber auch wenn, dass Land einen großen Teil der Investitionen übernehmen wird, muss der Wildpark eine große Summe alleine aufbringen. Dazu kommen die Ausfälle an Besuchergelder auf Grund der Schließung und der Beeinträchtigungen in dem Park. Wir haben am Sonntag einen betrag als Spende überwiesen und möchten Sie bitten, den Wildpark MV ebenfalls zu unterstützen. Hier der offizielle Text des Aufrufs.

 

Presseerklärung des Wildpark MV zum Spendenaufruf nach dem Schneechaos

Presseerklärung des Wildpark MV zum Spendenaufruf nach dem Schneechaos

Spendenaufruf nach Schneechaos

Traurige Bilanz im Wildpark-MV: Zerstörte Volieren und kaputte Zäune

 

Eigentlich sollte es am heutigen Ostersonntag im Wildpark-MV ein schönes Fest für die ganze Familie geben. Doch das Schneechaos machte allen einen Strich durch die Rechnung. Mit der Absage des Osterfestes und der Schließung des Parks fing alles an. Und es kam noch schlimmer: Der viele, nasse und sehr schwere Schnee lastete so sehr auf den Bäumen, dass diese umfielen bzw. dicke Äste abbrachen. Die Bilanz ist erschreckend: „Alle unsere Freiflugvolieren sind eingestürzt: die kleine Seeadler-Voliere, das Gehege der Uhus, die kleine Eulen-Voliere im Eulenwald, die Sittich-Voliere und das Gehege der Steinadler. Die meisten Vögel konnten wir retten. Leider sind zwei junge Seeadler, einige Eulen und Sittiche entflogen, was uns natürlich sehr traurig stimmt. Auch die Elektro-Zäune in der Raubtier-WG sind an vielen Stellen beschädigt. Derzeit werden diese repariert. Es bestand jedoch keine Gefahr, dass unsere Bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen entkommen konnten. Das gesamte Wildpark-Team hat heute angepackt und alles getan, um das erste Chaos zu beseitigen. Morgen geht es weiter“, so Wildpark-Chef Klaus Tuscher.

 

Damit Uhu, Seeadler & Co. ihre Notunterkünfte schnellstmöglich verlassen und in ihre Volieren zurückkehren können, bittet der Wildpark-MV um Unterstützung. „Aus eigenen Mitteln ist es uns auf die Schnelle leider nicht möglich, die Volieren zu reparieren. Wir freuen uns daher über jede Hilfe, die es uns ermöglicht, das Zuhause unserer Vögel wiederaufzubauen. Ob kleine oder große Geldspende oder eine Unterstützung durch Sachleistungen wie Baumaterial  – wir danken schon jetzt allen Helfern“, so Klaus Tuscher.

 

Spendenkonto:               Wildpark-MV/NUP Güstrow

Ostseesparkasse Rostock

Stichwort: Vogel-Volieren
IBAN: DE94 1305 0000 0605 0150 15

BIC: NOLADE 21ROS

 

Kontakt für Sachleistungen:

Maren Gläser, E-Mail: marketing@wildpark-mv.de, Tel.: 03843 2468-18.

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Zum Vergleich zu den zerstörten Gehegen zeige ich ein paar Fotos und Wild life Aquarelle von den Tieren des Parks von unseren Besuchen dort. Wir hoffen, dass mit der Unterstützung aller, schnellstmöglich für die Tiere und die Besucher der Park wiederinstandgesetzt werden kann.

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Wir würden uns freuen, wenn viel Besucher dem Park auch in der schweren Zeit die Treue halten. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch dort, um neue Motive für unsere Aquarellmalerei zu entdecken, denn Aquarelle  „Ich seh Dich“ mit der Waldohreule, „Wieder hier“ mit einem Uhu, das Seeadler Aquarell „Majestätisch“, die Wolfsaquarelle  „Suchender“, „Winterspiel“, „Neue Wege“ und „Aus dem Schatten“ und sogar das Aquarell mit dem Damwild „Nachricht vom Wind“ wären ohne den Besuch im Wildpark MV so nicht möglich gewesen.

Herbst in Sanitz © Aquarell von Frank Koebsch

Herbst in Sanitz © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle mit Motiven rund um Sanitz

 

Wir können immer wieder einen wunderschönen Herbst in Mecklenburg – Vorpommern erleben. Überall kann man wunderbare Motive für Herbstaquarelle entdecken. Für mich gehört hierzu genauso der Vogelzug wie die Hirschbrunft an der Ostsee oder die bunten Blätter im sonnigen Herbst. Ich mag es im Oktober durch die bunten Buchenwälder Rügen zu streifen, die Kraniche im Abendlicht  zu beobachten, Ausflüge zum Darßer Ort zu unternehmen oder  im Müritz Nationalpark unterwegs zu sein. Die Stimmung macht immer wieder Lust auf Herbstaquarelle. Ich male mit Begeisterung immer wieder neue Kranich Aquarelle, Bilder aus dem Land der Alleen und herbstliche Landschaftsaquarelle und veranstalte im Herbst Malreisen an die Ostsee, auf die Insel Rügen und zu den Kranichen. Aber warum in die Ferne schweifen, oft genug findet man die schönsten Motive für ein Aquarell zuhause. Wir leben in einer kleinen Gemeinde Sanitz östlich von Rostock. Wie es in den kleinen Dörfern es früher war, waren die Kirchen Mittelpunkt der Siedlungen. Wenn wir unser Haus verlassen und ein paar Meter gehen, haben wir einen wunderbaren Blick auf die die Sanitzer Kirche. Jetzt im Herbst mit den bunten Bäumen ist die Kirche und die umgegebenen Häuser ein wunderbares Motiv. Also habe ich das Aquarell „Herbst in Sanitz“ gemalt.

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Herbst in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch

Herbst in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Entstanden ist das Aquarell mit der Sanitzer Kirche im Herbst mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Cornwall 450 c / m2 matt von Hahnemühle. Aus meiner Sicht eine wunderbare Kombination für ein so kontrastreiches Aquarell. Aber es ist nicht das erste Bild aus unserer Gemeinde oder von der Sanitzer Kirche. Hier einige Beispiele: Die Bilder „Wintertraum“, „Schneewolken über Sanitz“, „Brücke im winterlichen Park“ und „Hanningsaal im Winter“ sind typische Winteraquarelle aus unserer Gemeinde. Die Kranich Aquarelle „Nachbarn im Anflug“ und „In diesem Jahr zu früh“ geben einen Einblick meine Kranichbeobachtungen rund um Sanitz. Beim Stichwort Nachbarn fällt mir noch ein, dass ich das Aquarell „Hanningsaal – the house of our neighbor“ als Auftragsbild gemalt habe. Für unsere kleine Gemeinde eine stolze Auswahl, aber es werden sicher in Zukunft noch einige Bilder dazu kommen, denn unsere Gemeinde Sanitz hat noch viele schöne Motive für unsere Aquarelle.

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Schwanenbilder als Fotos und Aquarelle

Schwanenbilder als Fotos und Aquarelle

Schwäne im Flug (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Schwäne begleiten uns in Mecklenburg-Vorpommern das gesamte Jahr durch und doch gehören sie zu den Zugvögeln. Ab Ende Januar kommen bei uns meist die ersten Kraniche aus dem Süden zurück.  Dann folgen nach und nach verschiedene Gänse und auch die Gartenvögel.  Mit den Gänsen sind auch die Schwäne unterwegs. Viele Schwäne, die bei uns an der Ostsee oder der Mecklenburger Seenplatte überwintert, ziehen weiter in den Norden und andere rücken aus dem Süden nach und belegen hier ihre Brutgebiete.  Auch wenn sie bei uns scheinbar allgegenwärtig sind, haben die Schwäne einen ganz besonderen Reiz. Die großen kraftvollen Vögel sind mit ihrem weißen Gefieder eine Augenweide und haben eine besondere Eleganz. So ist es nicht verwunderlich, dass sie in der Vergangenheit und heute verehrt werden. Für viele Menschen sind die Schwäne ein ganz besonderes Symbol. Es ist heute noch Jahr für Jahr ein Volksfest, wenn Hamburg im Frühling seine Alster Schwäne begrüßt. Die Geschichte des  Hamburger Schwanenwesen reicht viele Jahrhundert zurück und bis heute sind die Alsterschwäne das Wahrzeichen der Stadt. Auch andere Länder haben besondere Traditionen. In Großbritannien sind alle Schwäne Eigentum der Königin und jedes Jahr im Juli zieht der Swan Marker aus, um die Vögel zu ziehen. Darüber hinaus gibt es unzählige Märchen und Sagen mit den majestätischen Tieren. Die bekanntesten sind vielleicht das Märchen „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Andersen oder „Die sechs Schwäne“ von den Gebrüdern Grimm und die Geschichte vom hässlichen Entchen. Den Schwänen wurden schon immer eine besondere Bedeutung zu geschrieben, egal ob in der griechischen Mythologie oder der Kirchengeschichte überall haben die Vögel ihre Spuren hinterlassen. Der Schwan steht im christlichen Kontext als Symbol für den Reformator Martin Luther. Bei den Griechen hat Zeus in der Gestalt eines Schwans Leda verführt.  Genau diese Geschichte habe ich in der Vergangenheit genutzt, um ein ganz besonderes Sternzeichen zu malen. Damals ist das Aquarell „Sternzeichen Jungfrau an der Ostsee“ entstanden. 😉  Aber in der Regel genießen wir ohne besondere Hintergedanke die Begegnungen mit den wunderschönen Vögeln. Hier ein paar Fotos von den Schwänen von der Müritz, Rügens Halbinsel Mönchgut oder dem Nationalpark am Darßer Ort. Auf Grund der Begeisterung hatte Hanka in der Vergangenheit bereit das Wild life Aquarell „Start in den Neuen Tag“ mit den Schwänen gemalt. Ich habe in den vergangenen Tagen ebenfalls ein Aquarell mit Schwänen im Flug gemalt.

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Schwäne im Flug (c) Aquarell von Frank Koebsch

Schwäne im Flug (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Entstanden ist mein Schwanen Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und die notwendigen weichen Farbübergänge und Kontraste. Wenn Sie sich für solche Motive unserer Aquarelle interessieren, dann habe ich noch einen Tipp für Sie. Besuchen Sie doch in den nächsten Tagen unsere Ausstellung „Wildes Land“. Dort finden Sie neben Bildern mit GreifvögelnKranichenGartenvögelnHirschenBärenWölfen, einzelnen Blüten, Landschaften und weiteren Naturmotiven auch das Aquarell „Schwäne im Flug“. 😉

Der Winter an der Ostsee bietet herrliche Motive

14. Februar 2017 2 Kommentare

Der Winter an der Ostsee bietet herrliche Motive

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz – ganz besonders der Winter an der Ostsee

 

Ich mag die Ostsee und wir sind dort zu jeder Jahreszeit viel in der Natur unterwegs. Mit meiner Begeisterung für den Ostseestrand organisiere ich auch Malreisen auf der Insel Rügen, nach Kühlungsborn oder das Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“. Klar die meisten Menschen besuchen die Ostsee im Sommer, wenn man die Sonne genießen und baden kann. Andere haben für sich den Frühling an der Ostsee entdeckt, wenn die Natur erwacht. Viele Besucher kommen im Herbst an die Ostsee und z.B. zum Vogelzug auf Hiddensee,  die Hirschbrunft am Darßer Ort, die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz und in Zingst zu beobachten oder wenn sie durch die farbigen Buchenwälder an den Küsten wandeln können. Aber auch der Winter an der Ostsee hat seine schönen Seiten. Ich mag die kalte Jahreszeit an der Küste und hatte deshalb auch schon einmal eine winterliche Malreise auf Rügen angeboten. Aber mit meiner Begeisterung für den Winter in Mecklenburg Vorpommern und der Idee für eine Malreise in der kalten Jahreszeit bin ich bei den möglichen Teilnehmern der Aquarellkurse und Malreisen  nicht auf Gegenliebe gestoßen ;-). Gerade zu dieser Zeit lassen sich an der Ostsee wunderbare Motive für Winteraquarelle finden. Also nutzen Hanka und ich immer wieder die Winterlandschaften Mecklenburg Vorpommerns, um Motive für unsere Aquarelle zu finden.  So sind zum Beispiel auf Winterspaziergängen in den letzten Wochen die Ideen für Hankas Eisvogel AquarellKleiner Eiskönig“ und meine AquarelleWinter am Strand von Ahrenshoop“ und „Winter an der Ostsee“ entstanden.

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Mein Tipp ist, entdecken Sie den

 

Winter an der Ostsee vor dem Darßer Ort.

 

Ich hatte in den vergangenen Tagen das schöne Wetter genutzt und bin an einem Wintermorgen in Richtung Darß gefahren. In der Vergangenheit hatte schon einige Male Aquarelle und Bilder vom Winter in Ahrenshoop gezeigt. Aber dieses Mal fuhr ich ein Stück weiter und wollte ich auf der Suche nach Motiven für Winterbilder von der Ostsee auf dem Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unterwegs sein. Ich kannte diese Landschaft an der Ostsee von vielen herbstlichen Ausflügen zum Natureum am Darßer Ort und der Hirschbrunft an der Ostsee sehr gut.  Aber in der kalten Jahreszeit war ich lange nicht am Darßer Ort unterwegs. Gleichzeitig konnte ich den Ausflug nutzen, um für meine Ausstellung von Kranichbildern im Natureum Darßer Ort Flyer und Visitenkarten vorbei zu bringen. Ich bin also mit dem Auto zum Parkplatz am Regenbogenkamp in Prerow gefahren und dann durch den Wald gelaufen. Einfach herrlich – dort wo im Sommer und Herbst viele Menschen zu Fuß, mit den Fahrrädern und Pferdekutschen tummeln, waren nur ganz wenige Wanderer unterwegs, um die Natur zu genießen. Bereits auf den Hinweg zum Natureum Darßer Ort  sind immer wieder viele Vögel zu beobachten. Unzählige Amseln, Meisen, Finken, aber auch Krähen, Raben, Spechte und Kormorane begleiteten meinen Weg durch den Darßer Wald. Aber der Höhepunkt meiner Entdeckungstour im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft war der Weg an der winterlichen Ostsee. Nach meinem kurzen Besuch in meiner Ausstellung von Kranichbilder im Natureum am Darßer Ort, bin ich am Leuchtturm Darßer Ort an den Strand gegangen. Es war kalt – aber ein herrliches Wetter, um die Natur im Winter an der Ostsee zu genießen. Licht, Wind, Wellen und Eis haben ein herrliches Panorama gezaubert. Der Zaun zur Kernzone des Nationalparks war von wunderbare Eiszapfen überzogen. Die Wellen und der Wind hatten bei dem tagelangen Frostwetter Zapfen und Eisgebilde im Spülsaum der Ostsee gezaubert. Mein Weg führte mich an der Kormoranen am Darßer Ort vorbei, durch die Dünenlandschaft zum Nothafen und dann immer weiter am Strand lang zurück nach Prerow. Der Winter an der Ostsee am Darßer Ort hat seinen ganz eigenen Charme. Ich habe neben einzelnen Spaziergängern, Bernsteinsucher eine Vielzahl von Vögeln in den eisigen Fluten der Ostsee entdeckt. Neben Enten und Möwen tummelt sich Girlitze, Nebelkrähen, Strandläufer u.a. am Strand und im Wasser.  Hier ein paar Schnappschüsse vom Winter an der Ostsee am Darßer Ort.

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Eisige Ostsee am Darßer Ort (c) FRank Koebsch (1)

Eisige Ostsee am Darßer Ort (c) FRank Koebsch (1)

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Die Fotos von der wunderschönen winterlichen Landschaft an der Ostsee, den Enten, Strandläufern, Möwen, Krähen, Finken, Kormoranen sind wunderbare Anregungen und Motive für maritime und Wild Life Aquarelle.

Wenn die Sehnsucht nach dem Frühling in den nächsten Tagen nicht zu groß wird, vielleicht entstehen ja noch einige Winteraquarelle von der Ostsee 😉

Was sind Wahrzeichen für die Ostsee?

Was sind Wahrzeichen für die Ostsee?

Rothirsch – Wahrzeichen der Ostseeküste auf dem Darß (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Was ist für Sie ein typisches Wahrzeichen von der Ostseeküste? Wenn man TripAdvisor nach den Sehenswürdigkeiten Mecklenburg Vorpommerns fragt, dann werden Bauwerke genannt. Eigentlich schade. Die Ostseeküste und ganz Mecklenburg – Vorpommern bieten wunderbare Naturschauspiele und eindrucksvolle Landschaften, die von dem Menschen auch wertgeschätzt werden. Immerhin 70 Prozent der Urlauber entscheiden sich laut Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus aufgrund der Natur für Mecklenburg-Vorpommern. Der Tourismusverband MV hatte im März 2016 mit den sieben Naturwundern des Landes geworden. Dazu gehören 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Die  Urige Wälder, wildromantische Küstenabschnitte, ruhige Seen mit den Tieren und Pflanzen sind für mich und viele anderen Menschen  mindesten genauso eindrucksvolle Wahrzeichen wie die Backsteingotik oder der Leuchttürme an der Ostsee. Ich habe auf meinem Blog schon oft über den Vogelzug an der Ostsee mit Gänsen, Kranichen, Staren und Finken, Ausflüge in den Buchenwäldern an der Ostsee im Frühling oder den Buchenwäldern Rügens mit den wunderbaren Herbstfarben, den Müritz Nationalpark, ins Biosphärenreservat Schaalsee, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft berichtet. Durch die vielen Erlebnisse und Anregungen konnten wir die sieben Naturwunder Mecklenburg Vorpommerns in unseren Aquarellen malen. Besonders eindrucksvoll ist es immer wieder die Kraniche an der Ostsee, die Seeadler an der Mecklenburger Seenplatte oder die Hirschbrunft am Darßer Ort zu beobachten. Diese sind für uns und viele anderen Menschen die wirklichen Wahrzeichen den an der Ostsee. Spätestens seit Michael Kraus mit dem Foto „Hirsch am Darß“ den 1. Platz beim Wettbewerb „Horizonte Zingst“ belegt hat, die Zeit Online, KLICK das Magazin der Erlebniswelt Fotografie Zingst u.a. immer wieder mit solchen Motiven geworben haben, sind die Rothirsche an der Ostsee bei Naturfreuden und Fotografen sehr bekannt.  Ich hatte im vergangenen Herbst das Glück, die Hirsche an der Ostsee mehrmals auf dem Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu beobachten. Meine herbstlichen Ausflüge am Darßer Ort hatten eigentlich das Ziel, die Ausstellung meiner Kranich Bilder im Natureum zu hängen. Aber danach hat mich ganz einfach Natur gelockt und ich war immer wieder viele Stunden mit meinen Kameras unterwegs und habe wunderbare Fotos von der Hirschbrunft im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gemacht. Auf dieser Basis sind in den vergangenen Wochen und Monaten einige Hirsch Aquarelle entstanden. Einige dieser Wild Life Aquarelle mit den Hirschen an der Ostsee hatte ich bereits vorgestellt. Dieses waren die Bilder „Treffpunkt Darßer Ort“ und „Hirschbrunft an der Ostsee“.  Heute möchte ich Ihnen das dritte Aquarell aus dieser Serie vorstellen.  Das Bild zeigt einen Hirsch auf der Düne am Darßer Ort vor der Kulisse der Ostsee. Es war ein wunder Herbstnachmittag und so waren die Seglerboote genauso unterwegs, wie die Naturfreunde. Je tiefer am Abend die Sonne stand umso mehr wunderbare Farbspiele wurden sichtbar. Also habe ich neben dem röhrender Hirsch mit seinem schimmernden Fell in der Herbstsonne, eines der vielen weißen Segelschiffe auf der blauen Ostsee gemalt. Entstanden ist so ein besonderes maritimes Aquarell mit einem Rothirsch als Wahrzeichen der Ostseeküste auf dem Darß 😉

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Rothirsch - Wahrzeichen der Ostseeküste auf dem Darß (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rothirsch – Wahrzeichen der Ostseeküste auf dem Darß (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Aquarell „Rothirsch – Wahrzeichen der Ostseeküste auf dem Darß“ genauso wie das Bild „Treffpunkt Darßer Ort“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Britannia 300 g/m2 matt von Hahnemühle . Für so ein Motiv aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und -farben, um die notwenigen und die Kontraste für das Segelboot und den Hirsch zu realisieren. Wenn es wissen möchten, wie so ein Bild Schritt für Schritt entsteht, dann empfehle ich Ihnen den Artikel über das Aquarell „Hirschbrunft an der Ostsee.

Für mich sind solche Szenen mit dem Zusammentreffen von Booten und Schiffen und dem wunderbaren Naturereignis der Hirschbrunft in der herbstlichen Abendsonne die wirklichen Wahrzeichen für die Ostsee 😉

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