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Aquarelle und Fotos für die Stunde der Wintervögel 2019

Aquarelle und Fotos für die Stunde der Wintervögel 2019

Es macht immer wieder Spaß, Gartenvögel im Winter zu beobachten und zu malen.

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Vom 04. Bis zum 06. Januar laden der NABU und der LBV zur Stunde der Wintervögel ein. Wenn Sie sich für auch für die Gartenvögel begeistern, dann nehmen Sie doch die Einladung an. Beobachten Sie gemeinsam mit vielen anderen die Vögel und teilen Sie der Ergebnisse mit den Organisatoren. Wir werden uns auch an dieser Aktion beteiligen. Schauen wir mal, wo interessante Beobachtungen und Fotos machen können.  Vielleicht begeben wir uns ja auf Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam, machen einen Spaziergang über die Felder bei Sanitz oder suchen Vögel im Winter an der Ostsee. Auf Basis unserer Erlebnisse und unserer Fotos haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Aquarelle von Wintervögeln gemalt. Einige von diesen Wild life Aquarellen  und Schnappschüsse möchte ich deshalb zu Stunde der Wintervögel vorstellen. Zu diesen Bildern gehören Rotkehlchen und Gimpel als Farbtupfer in den Winteraquarellen genauso wie Spatzen Aquarelle. Ebenfalls dürfen Meisen, Amseln und Drosseln am kalten Buffet nicht fehlen.

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Jahr für Jahr wächst diese Vogelschar als Anteil unserer Aquarelle. Als letztes Bild ist eine Miniatur in Aquarell hinzugekommen. Ich hatte eine Blaumeise als Aquarell im Format 10,5 x 15 cm gemalt. Dieses kleine Meisen Aquarell begeisterte kurz vor Weihnachten eine Kundin, die dieses Bild gemeinsam mit der Miniatur „Singschwan“ erworben hat. Ich bin gespannt, welche Vögel wir in den nächsten Tagen beobachten können. Vielleicht ist dann ja ein Motiv für eine Miniatur oder ein großes Aquarell als neuer Beitrag zu Stunde der Wintervögel dabei 😉.

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Blaumeise (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Blaumeise (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Schwäne im Winter an der Peene

Schwäne im Winter an der Peene

Schwäne sind wunderbare Motive für Fotos und Aquarelle

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Ich hatte das fantastische Winterwetter vor einigen Tagen für einen Ausflug an die Peene bei Anklam genutzt. Auf den Menzliner Deichpfaden habe ich eine tolle Wanderung unternommen und konnte in dem Naturparadies an der Peene viele Motive suchen. Ich war mit meinen Kameras unterwegs und habe versucht einige Fotos in Vorbereitung neuer Winter- oder Wild life Aquarelle zu machen. Über einige Erlebnisse und ein paar Schnappschüsse z.B. die Kraniche im Schnee an der Peene und die Wildwechsel der Fischotter sowie Biber hatte ich bereits berichtet.

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In der Wintersonne waren nicht nur die Kraniche im Schnee eindrucksvolle Motive. Auch wenn Fischotter und Kraniche im Winter selten sind, waren die

 

Schwäne als Wintergäste auf den Poldern

 

ein ebenso besonderes Erlebnis. Ich habe die großen weißen Vögel schon oft beobachtet. Schwäne kann man in Mecklenburg – Vorpommern zu fast jeder Zeit beobachten und so sind immer wieder Schwanenbilder als Fotos und Aquarelle entstanden. Besonders gerne erinnere ich mich noch immer gerne an das Rendezvous von Schwänen und Hirschen an der Ostsee. Aber zum Start in den neunen Tag meinte es die Sonne besonders gut und die weißen majestätischen Vögeln waren der Hingucken auf den Poldern an der Peene und im Flug. Hier ein paar Fotos von dem Wintertag an der Peene und einige unserer Wild life Aquarelle mit den Schwänen.

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Auf Grund des Kontrastes sind die Vögel vor dem blauen Himmel, den Bäumen oder der Wasseroberfläche der Polder tolle Hingucker. So sind in der Vergangenheit auch unsere Schwanen AquarelleStart in den neuen Tag„, „Nicht so schnell„, „Schwäne im Flug“ und die MiniaturSingschwan“ entstanden.

Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Die meisten der Schwäne sind nur als Wintergäste hier und werden in den nächsten Wochen wir alle Zugvögel wieder in ihre Heimat gen Norden fliegen. Bis dahin tummeln sich bei uns an der eisfreien Ostsee, den Flüssen und See oder zum Leidwesen der Bauern auch auf den Feldern. Wenn Ihnen die Fotos und die Aquarelle mit den Schwänen gefallen und Sie Interesse an Wild life Aquarellen haben, dann habe ich zwei Tipps für Sie. Bis zum 03. März 2018 können Sie eine Auswahl der Aquarelle von Hanka und mir in der Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV als Original sehen. Schauen Sie mal vorbei, es lohnt sich bestimmt.


 

Wie viel Büroarbeit gehört zum Malen?

5. Februar 2018 9 Kommentare

Wie viel Büroarbeit gehört zum Malen?

Was gehört zu einem ganz normalen Tag eines Aquarellisten?

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Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch

Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch

Es ist immer wieder interessant, sich mit anderen Menschen über meinen Beruf zu unterhalten. Seit April 2011 gebe ich als BerufsbezeichnungFreiberuflicher Künstler“ an. Die meisten Menschen lernen mich über meine Aquarelle, Ausstellungen, Veröffentlichungen in Zeitschriften und im WEB oder über unsere Kalender und Kunstkarten kennen. Andere Menschen treffe ich in den Aquarellkursen und Malreisen kennen. Es sind die Ergebnisse meiner Arbeit über die die Menschen mich kennen lernen.  In den Gesprächen mit anderen Menschen über mein Berufsbild, höre ich oft Meinungen, dass Künstler als Bohème leben oder Maler den ganzen Tag malen. In der vergangenen Woche hatte ich wieder so ein Gespräch. Ich versuche dann immer zu berichten, wie bei mir ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten aussieht. Auch wenn ich sehr gerne und oft male, Dinge auf dem Papier oder einer Leinwand ausprobiere und Motive am liebsten in der Natur beobachte, wird aus meinen Schilderungen immer wieder schnell klar, dass sich mein Berufsleben nur wenig von dem eines anderen Freiberufler unterscheidet. Ich hatte in der Vergangenheit in der Darstellung „Mein Leben als Künstler“ einmal aufgelistet, welche Tätigkeiten welchen Zeitumfang im ganz normalen Tag eines Aquarellisten einnehmen. Meine Gesprächspartner sind immer sehr erstaunt, wie gering der Zeitanteil ist, in dem ich male. Dieses sieht sicher bei jedem im Detail ein wenig anders aus. Zu einem ganz normalen Tag eines Aquarellisten gehört leider auch eine Menge Büroarbeit. Bei einem Künstler denken die wenigsten Menschen an die notwendigen Büroarbeiten. Ich habe einfach einmal am Donnerstag vergangene Woche ein paar Fotos geschossen und will nun beschreiben, was ich als klassische Büroarbeit erledigt habe.

  • Ich habe die Belege und gefahrenen Kilometer der letzten Tage in der Buchhaltung erfasst sowie die Zahlungseingänge auf dem Geschäftskonto kontrolliert.
  • Zum Quartalsanfang sind immer die notwendigen Unterlagen für das Finanzamt zusammen zu stellen. Auch wenn man mit der Buchhaltung auf dem laufenden ist, sind immer noch Unterlagen zu kopieren und Rückfragen unserer Steuerberaterin zu beantworten. Eine meiner schlimmsten Arbeiten 😉
  • Einer Kundin gefiel das Rügen AquarellPfarrwitwenhaus in Groß Zicker“. Sie hatte das Aquarell von dem wohl beliebtesten Motiv auf dem Mönchgut über unsere Web Seite gekauft. In diesem Fall bekomme ich von unserem Shop eine Mail und die Arbeit beginnt. Ich muss klären, wo sich das Original befindet. Ist es auf einer Ausstellung oder lagert es in unserem Archiv? Wenn es unterwegs ist, muss ich unserem Partner bitten, uns das Bild zu schicken. In diesem Fall lagerte es in einer unserer Mappen. Als nächstes wird eine Auftragsbestätigung und eine Rechnung für den Kunden geschrieben, das Aquarell verpackt, der Paketschein gedruckt und die Lieferung zur Post gebracht. Ist das Paket unterwegs, wird der Kunde über die Sendungsnummer informiert und die notwenige Buchhaltung gemacht. Zur Überwachung der Zahlungseingänge noch fix einen Termin in den Kalender setzen.
  • Für meine Malschüler der Aquarellkurse an der VHS Rostock habe ich eine Ausstellung im Rostocker Hof Am nächsten Tag wollten wir die Ausstellung hängen, also habe ich die Etiketten für die Bilder geschrieben und gedruckt, Seile, Haken, das Werkzeug, Flyer und Visitenkarten für die Ausstellung zusammengesucht.
  • Wie es an solchen Tagen so ist, merkt man immer im letzten Augenblick, bei welchen Büromaterialien der Vorrat dem Ende entgegengeht. Die Tintenpatronen meines Druckers leerten sich drastisch, der Edding und ein Klebestift waren eingetrocknet, der letzte Ordner ging für die Steuerunterlagen drauf und die Etiketten würden für eine weitere Ausstellung nicht reichen. Also habe ich fix die notwendigen Bestellungen im Web gemacht und wieder Rechnungen für die Buchhaltung erzeugt.
  • Ich habe den Blogartikel über den Buchungsstart des Plein Air Festivals 2018 – Malen an der Ostsee geschrieben.

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So verging eine Menge Zeit – mit klassischer langweiliger Büroarbeit. Ich bin ehrlich, am Ende des Tages habe ich dann doch zu Pinsel und Farbe gegriffen. Ich habe einen Schlepper als Miniatur in Aquarell gemalt. Ein Kunde hat angefragt, ob ich für einen Tagungsraum ein großes maritimes Aquarell mit einem Containerschiff malen kann. Ich mag Boote und Schiffe und hatte in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift sogar schon mal ein malerisches Bootbauseminar veröffentlicht. Also hatte ich an einigen Abenden zuvor in meinen Erinnerungen, den Fotos von unseren Reisen, dem Schiffe gucken im Warnemünde, dem Schlepperballett bei der Hanse Sail, dem Malen an der Elbe und dem Web nach Ideen für so ein Bild gesucht. Meine Idee ist es, neben dem schwarzen Containerriesen als Farbtupfer einen oder zwei rote Schlepper zu setzen. Also habe ich zu Einstimmung auf eine mögliche große Arbeit rote Schlepper als Miniatur nach meinen Rechercheergebnissen gemalt. Mit dem Malen ist die Arbeit für diese kleinen Aquarelle noch nicht beendet. Ich habe Sie für meinen Kunden und unsere Web Seite fotografiert. Es gibt viele Liebhaber von maritimen Bildern, also werde ich die Fotos von den Schleppern in den nächsten Tagen in unserem Web shop zu Verkauf anbieten. Eine weitere Büroarbeit, die auf mich zukommt.

 

Haben Sie sich so einen ganz normalen Arbeitstag eines Aquarellisten vorgestellt?

 

Die meisten meiner Arbeitstage verlaufen so ganz unromantisch. Aber umso schöner war es, in die leuchtenden Augen meiner Malschüler am nächsten Tag bei ihrer ersten Ausstellung zu schauen, ein Feedback für ein verkauftes Aquarell zu bekommen und in den warmen Monaten gemeinsam mit anderen an der Ostsee zu malen, die Kraniche zu beobachten und und … Diese Erlebnisse sind die High Lights aber eben nicht der Alltag. Wenn ich dieses den Gesprächspartnern auf ihre Fragen zu meinem Beruf erzähle, kommt das nicht immer gut an. Etliche Menschen wollen mit den Bildern auch Geschichten von einem romantischen Künstlerleben kaufen. Also gehört zum Malen sicher auch die Kunst des Verkaufen`s. 😉

Unser Beitrag zur Stunde der Wintervögel 2018

Unser Beitrag zur Stunde der Wintervögel 2018

Auch Gimpel sind wunderbare Motive für Aquarelle mit Wintervögeln

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Der NABU und der LBV veranstalten vom 05. Bis zum 07. Januar 2018 die Stunde der Wintervögel. Jeder kann jetzt seine Beobachtungen im Rahmen der Aktion „Stunde der Wintervögel“ melden. Laut LBS geht es darum, dass man von jeder Vogelart die höchste Anzahl meldet, die im Laufe auf einer Stunde gleichzeitig zu sehen sind. An vielen Stellen, werden die Menschen aufgerufen, bei der großen Vogelzählung mit zu machen.

Wir beteiligen uns aus Spaß mit unseren Wild life Aquarellen an dieser Aktion hier auf meinem Blog.  Seit 2012 veröffentliche ich sporadisch unsere Gartenvögel als Aquarell 😉. Es werden Jahr für Jahr mehr Aquarelle. Wir würden uns wünschen, dass sich die Population der Gartenvögel genauso wächst wie die Zahl unserer Wild ife Aquarelle. Das Ergebnis der Zählung bei „unserer Stunde der Gartenvögel“ erbrachte folgendes Ergebnis:

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Gimpel im Schnee (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Gimpel im Schnee (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Das WinteraquarellGimpel im Schnee“ habe ich erst gestern gemalt. Mich hat einfach gereizt, den Kontrast der Farbe des Dompfaffs in einer Winterlandschaft zu malen. Durch die Orange- und Rottöne gepaart mit den dunklen Farben am Kopf, dem Schwanz und Flügen sind die Gimpel noch kontrastreicher als die Rotkehlchen ins Hanka`s Aquarell „Noch kein Frühling in Sicht“. Gemalt habe ich den Gimpel mit Aquarellfarben von Schmincke auf einem Hahnemühle Papier im Format 10,5 x 15 cm.

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Ausstellung Wildes Land von Hanka u Frank Koebsch - Wildpark MV

Nach einem Ausflug in die Welt unserer Bilder bin ich gespannt, welche Ergebnisse die Stunde der Wintervögel 2018 bringen wird. Wir werden uns sicher auch an der Aktion beteiligen. Vielleicht finden wir ja ein neues Motiv für ein weiteres Aquarell finden. Wenn Sie sich ebenfalls für Wild life Aquarelle interessieren, dann besuchen Sie doch unsere Ausstellung Wildes Land in Wildpark MV. Hier finden Sie neben einer Vielzahl von Tieraquarellen unsere Gartenvögel.

 


 

 

Gimpel im Schnee (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Gipel im Schnee“ im Format 10,5 x 15 cm

Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Gipel im Schnee“ im Format 10,5 x 15 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€50,00

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Bald nun ist Weihnachtszeit © Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Bald nun ist Weihnachtszeit –

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Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniaturen in der Advents- und Weihnachtszeit

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Die Zeit rast, wenn man auf den Kalender schaut, merkt man es bald nun ist Weihnachtszeit.  Es ist zwar nicht so schlimm, dass die Kinder singen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ aber am Wochenende hatte wir bereits den dritten Advent. Es wird Zeit, dass man sich um die Weihnachtsgeschenke und Weihnachtskarten Gedanken macht. Wir verschicken immer wieder Kalender und Aquarelle als Geschenke in der Weihnachtszeit. Aber außer Stress bedeutet dieses Zeit auch immer viel Besinnlichkeit, mit Schwibbögen in den Fenstern, Adventskerzen, Plätzchen, Stollen, Märchen und Weihnachtsgeschichten. Wir lassen uns durch diese besondere Stimmung immer wieder dazu anregen und malen immer wieder einmal ganz besondere Weihnachtsaquarelle, z.B. mit Bergmänner und Engeln aus dem Erzgebirge, Schneemännern, Wichteln und natürlich auch dem Weihnachtsmann. Ich habe das dritte Adventswochenende genutzt und habe ein neues kleines Aquarell mit einer weihnachtlichen Szene gemalt. Die Miniatur „Bald nun ist Weihnachtszeit“ habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarte im Format von 10,5 x  15 cm vom Hahnemühle gemalt. Es ist spannend ab und zu neben „großen“ Formate auch einmal auch solche kleinen Bilder zu malen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar meiner kleinen Aquarelle.

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Bald nun ist Weihnachtszeit (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Bald nun ist Weihnachtszeit (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

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Die Miniaturen mit den LaternenkindernDort oben leuchten die Sterne und unter leuchten wir“, „Kommt, wir woll’n Laterne laufen“  und das Aquarell „Knirps auf Karussellpferd“ konnten wir in den vergangenen Tagen verkaufen. Wie es inzwischen schon Tradition auf dem Blog ist, stellen wir die verkauften Bilder noch einmal vor. So können wir uns bei den neuen Besitzern bedanken und von unseren Aquarellen Abschied nehmen. Auch wenn die Miniaturen mit den Laternenkindern nicht wirklich als Aquarelle in die Advents- und Weihnachtszeit gehören, sind die drei Bilder zusammen ein wunderbares Geschenk. Wir wünschen dem Käufer und dem Beschenkten viel Freude mit den Bildern.

Vielleicht suchen Sie ja auch noch Geschenke für Aquarellliebhaber, dann beeilen Sie sich, denn bald nun ist Weihnachtszeit.

Es weihnachtet © eine Miniatur in Aquarell

Es weihnachtet © eine Miniatur in Aquarell

Frank Koebsch malt ein Winteraquarell auf einer Aquarellpostkarte von Hahnemühle

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Wenn es zu weihnachten beginnt, haben die Menschen Sehnsucht nach den Winterbildern. Ich habe in Vorbereitung des Aquarellkurses „Winteraquarelle – das Weiß im Aquarell“ bei Heinrich Hünicke eine kleine Miniatur in Aquarell als Vorlage für eine Übung gemalt. Über den Aquarellkurs werde ich später noch berichten. Heute will ich Ihnen vorstellen, wie die Miniatur als Aquarell auf einer Postkarte Schritt für Schritt entstanden sind. Es ist eine gute Übung, um mit Negativtechnik und einer Kombination von Lasuren und Nass in Nass Technik ein stimmungsvolles Aquarell zu malen. Begonnen habe ich im ersten Schritt mit einer sehr dünnen graublauen Lasur für den Hintergrund. Hierbei habe ich die schneebedeckte Tanne und die Reif bedeckten Gräser ausgespart. Dann geht es weiter mit einer dünnen Lasur im Vordergrund. Danach habe ich ein wenig Dunkelrot neben der Tanne und etwas Nepalgelb über die Gräser in den feuchte Lasur des Hintergrundes gegeben, um etwas Stimmung in das Bild zu zaubern. Wenn der Hintergrund trocken ist, wird eine weitere Lasur aufgebracht und eine weitere Tanne ausgespart. Dadurch, dass die vordere Tanne das Weiß des Aquarellpapiers besitzt und die zweite Tanne, eine leicht blaugraue Farbe besitzt, wandert diese optisch in den Hintergrund. Unterstützt wird dieses durch die geringere Größe der zweiten Tanne. Im nächsten Schritt werden die Tannen weitergestaltet, in dem das „Tannengrün“ eingebracht wird und zwar an den Stellen, an denen die Zweige den Schnee durchstoßen und zwischen den einzelnen „Etagen“ der Äste, wo kein Schnee hineinkommen kann.  Das Grün für die hintere Tanne wird mit etwas Blau vermischt, um sie optisch in den Hintergrund zu halten. Die Schattenbereiche zwischen den Zweigen werden mit Dunkelblau und Dunkelrot in der feuchten Lasur abgetönt. Auf der rechten Seite werden in die Winterlandschaft noch zwei kahle Laubbäume gemalt und der Hintergrund hinter den Gräser dunkler gestaltet. Durch den größeren Kontrast wirkt das Weiß der reifbedeckten Gräser viel intensiver. Immer wieder kontrolliere ich, wie das kleine Aquarell als Ganzes wirkt. Etwas Nepalgelb im Vordergrund schafft zum blaugrauen Hintergrund als Komplementärfarbe einen schönen Kontrast und erzeugt etwas mehr winterliche Stimmung. Mit etwas Sephia und dunklem Blau füge ich Schatten unter der Tanne und ein paar Grasbüschel dazu. Schritt für Schritt erhöhe den Kontrast unter der schneebedeckten Tanne, in dem ich den Schatten verstärke. Zum Abschluss noch eine wenige Nuancen mit Dunkelrot im Vordergrund und fertig ist das kleine Winter Aquarell ;-).

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Es weihnachtet (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Es weihnachtet (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Die Miniatur „Es weihnachtet“ zeigt einen kleinen Wintertraum im trüben Dezemberlicht. Für viele Malschüler ist die Negativmalerei ungewohnt und so sind solche kleinen Bilder die richtige Einstimmung für ein größeres Winterbild. Es hat Spaß gemacht gemeinsam mit anderen die „Geheimnisse“ der Aquarellmalerei für Wintermotive zu entdecken. Hierzu in den nächsten Tagen mehr. Wenn Sie an weiteren solche Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen hier ein paar weitere Beispiele:

Viel Spaß beim Ausprobieren 😉 Ich wünsche allen mit meinem kleinen Aquarell eine schöne Vorweihnachtszeit.

Aquarelle mit Apfelblüten

Aquarelle mit Apfelblüten

Apfelblüten (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Apfelblüten - ein Frühlingsbild in Aquarell von Frank Koebsch ©

Apfelblüten – ein Frühlingsbild in Aquarell von Frank Koebsch ©

Die Blütenpracht der Magnolien und Obstbäume verzaubern zurzeit die Gärten und Parks. Für mich sind Obstblüten wunderbare Motive für meine Aquarelle, egal ob Kirschblüten, Apfelblüten oder etwas Wildwuchs in den Obstblüten. Ich mag halt einfach die Stimmung, wenn der Frühling im Land ankommt. Dieses war auch der Grund, warum ich in diesem Jahr mehrmals in Malkursen mit den Schülern Obstblüten in Aquarell gemalt habe. Auch wenn ich schon viele Aquarelle mit Blüten gemalt habe, nehme ich oft die Vorbereitungen zu den Aquarellkursen zum Anlass, mir einige Dinge in Erinnerung zu rufen oder auszuprobieren. So entstehen hier und da Skizzen oder auch vereinzelt neue Aquarelle. Die meisten Skizzen und Proben landen im Papierkorb. Heute möchte ich Ihnen ein Blatt  zeigen, welches ich dann doch aufgehoben habe. Es ist eine Miniatur in Aquarell in 17 x 24 cm mit Apfelblüten.  Bei den Apfelblüten habe ich ein wenig mit Schmincke Aquagrund gespielt, denn es sollte die Vorbereitung für einen Malkurs für Aquarell auf Leinwand werden. Doch eins nach dem anderen …

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Apfelblüten (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Apfelblüten (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Ich freue mich auf die kommende Apfelblüte in unserer Gemeinde Sanitz, denn nicht umsonst sind in dem Wappen von Sanitz drei Apfelblüten. Doch wenn man dem Blütenbarometer traut wird es noch einige Zeit dauern, bis die Äpfel bei uns an der Ostsee blühen. Aber ein wenig Vorfreude darf sein, oder nicht? 😉

Wie gefällt Ihnen mein kleines Aquarell mit den Apfelblüten?

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