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Ein Ausflug nach Malmö

Ein Ausflug nach Malmö

Entdeckungen in der Stadt und den Museen Malmös

 

In den vergangenen Tagen haben wir uns mal wieder im Netzt rargemacht. Hanka und ich haben den Sommer an der Ostsee genossen. Wir waren dieses Mal nicht in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, sondern haben eine Reise nach Malmö und Kopenhagen gemacht. Da wir Fans von Seereisen sind, haben wir eine Überfahrt von Warnemünde nach Trelleborg mit der TT-Line gebucht. Die Fähre Huckleberry Finn hat uns gut über die Ostsee getragen und in Schweden grüßte uns die Sonne im Fährhafen Trelleborg. Durch die schönen Überfahrtwurden schnell Erinnerungen an unsere Stippvisite mit der AIDA von Warnemünde nach Kopenhagen und Oslo geweckt. Doch dieses Mal hatten wir uns unsere Reise alleine zusammengestellt und wollten vier Tage lag die Städte mit ihren Museen und Galerien entdecken. Wir hatten unser Auto in Rostock am Fähranleger stehen gelassen und waren nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, um in den Innenstädten beweglicher zu sein. In Malmö haben wir im Hotel SCANDIC TRIANGELN gewohnt. Von hieraus haben wir zur Fuß oder mit dem Bus der Skånetrafiken  unterwegs. Wir haben es genossen in den Parks, wie z.B. den Pildammsparken, mit seinen wunderschönen Gärten, wie den Blomstergatan, den Prinzessin Margareta Blumengarten zum Thema Folklore, den Rosengarten, die wunderbaren Wege zum Spazieren und Joggen zu entdecken. Malmö ist eine Stadt mit einem jungen Gesicht und in vielen Bereichen dominieren Fußgänger und Radfahrer. Besonders in dem neunen Stadtteil VÄSTRA HAMNEN haben wir uns wohlgefühlt. Es ist angenehm zu sehen, wie moderner Städtebau funktionieren kann. Fast kein Haus gleich dem anderen, breite Weg, viel Grün, Platz für Spielplätze, keine Autos im Innenraum des Wohngebiets, Cafes, Radwege, gut erschlossen durch den Nahverkehr. Die Schweden haben, dass gemacht wovon bei uns nur geredet wird. Einfach klasse😉 Hier ein paar Fotos von unserem Besuch in Malmö.

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Nun aber wir haben genauso viel Zeit in Museen und Galerien verbracht, wie wir durch die Stadt spaziert sind. Den Besuch im Kunstmuseum in Malmö können wir nur empfehlen. Hier werden die einzelnen Epochen gemeinsam mit bildender Kunst, Kunsthandwerk und Möbeln vorgestellt. Eine gute Art und Weise die geschichtliche Entwicklung und das Zusammenspiel von bildender Kunst und Mode sowie Kunsthandwerk zu zeigen. Wir haben uns gefreut, hier einige gute Pastelle und Mischtechniken mit Pastell aus dem 18. Jahrhundert zu finden.  Ein Besuch der sich für uns auf jeden Fall gelohnt hat. Fans von Moderner Kunst sind gut im Museum für moderne und Zeitgenössische Kunst und der Kunsthalle Malmös aufgehoben. Aber wie immer Kunst ist Geschmackssache.😉 Was wir aber auf jeden Fall empfehlen können, ist ein Besuch des Form / Design Centers. Das Center und die umliegenden Angebote an Kunsthandwerk wie die Galerie GUSTUS laden zum entspannten Bummeln ein. Unser Besuch im Malmö und seine Museen und Galerien war interessant. So steht unser Plan für den nächsten Schwedenbesuch steht bereits fest. Wir werden in das nordische Aquarellmuseum, das Nordiska Akvarellmuseet fahren. Aber bis dahin vergeht sicher noch einige Zeit. In den nächsten Tagen werde ich dann über unsere Ausflüge von Malmö über die Öresundbrücke nach Kopenhagen berichten.

Auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern

Auf den Spuren von Rudolf Bartels

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und seinen Laternenkindern

Ausflug in das Kulturhistorische Museum Rostock

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In den vergangenen Wochen bin ich wieder einmal in Rostock unterwegs und habe auch das Kulturhistorische Museum besucht. Es macht immer wieder Spaß in den Museen zu stöbern und zu schauen, wie die „alten Meister“ gemalt haben. in der vergangen Jahren hatte ich deshalb oft die Galerie der Alten und Neuen Meister in Schwerin besucht. Für mich hat die Galerie einen phantastischen Fundus und so habe ich in Zusammenarbeit mit der Kreativwerkstatt des Museum Kurse für die Portraitmalerei in Aquarell organisiert. Es hat immer wieder Spaß gemacht, Portraits in Aquarell dort zu malen und während der Kurse zu schauen, wie die alten und neuen Meister ihre Bilder angelegt haben.

Wenn man sich speziell für die Mecklenburger Künstler interessiert, dann ist z.B. ein Besuch in Schwaan zu empfehlen. Hier hat die Künstlerkolonie in Schwaan ab dem Ende des 19. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. Heute kann man in dem Kunstmuseum Schaan einen großen Teil des Kunstschaffens der damaligen Zeit sehen oder einen Spaziergang an der Warnow auf den Spuren von Franz Bunke unternehmen. Wer eine solche Bilderreise nach Schwaan unternimmt wird in der Kunstmühle auch die Bilder von Rudolf Bartels entdecken. Die wohl bekanntesten Bilder von ihm sind die Laternenkinder. Seit ich eines dieser Bilder aus der Serie Laternenbilder in Ahrenshoop gesehen hatte, war ich von diesen Bildern begeistert. Es ist einfach diese wunderbare Stimmung, wenn die Kinder mit leuchtenden Augen, mit ihren Laternenliedern und Lampions im Herbst unterwegs sind, die sich in den Bildern der Laternenkinder wieder spiegelt.

Rudolf Bartels lebte seit 1917 in Rostock und in der Hansestadt wird sein Erbe vom Kulturhistorischen Museum im Kloster zum Heiligen Kreuz bewahrt. Das Kloster liegt  im Stadtzentrum zwischen Kröpeliner Tor und Universitätsplatz. Zwischen den Wallanlagen und der Kröpeliner Straße direkt an der Stadtmauer Rostock. Ich habe meinen Besuch im Kulturhistorischen Museum Ende April mit einem Spaziergang durch die Rostocker Innenstadt verbunden und habe den Frühling genossen. Hier ein paar Schnappschüsse von meinem Stadtbummel und den Besuch des Klosters zum Heilgengeist.

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Im Museum interessierten mich besonders die Niederländische Malerei, Stadtansichten Rostocks und die Kunst in Mecklenburg. Die Ursache ich einfach zu erklären, ich bin an Rostock aufgewachsen und dann diese Ausstellungen spiegeln viele Motive meiner Aquarelle wieder. Mit der Bildende Kunst  in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts gibt es dann die Verbindung der Ausstellungen in Schwaan und Rostock. So habe ich mich ganz besonders gefreut, als ich gelesen habe, dass beide Museen ab Juni 2016 in Sonderausstellungen Werke von Rudolf Bartels zeigen werden.

Das Kulturhistorische Museum Rostock kündigt seine Ausstellung mit folgendem Text an:

 

Die große Sommerausstellung 2016 in zwei Museen –

das Kunstmuseum Schwaan und das Kulturhistorische Museum Rostock präsentieren

Rudolf Bartels (1872-1943).

EINFACH UND NUR SCHÖN

 

  1. Juni bis 02. Oktober 2016

Licht und Farbe faszinieren den Maler Rudolf Bartels über alles: blühende Bäume, strahlende Regenbogen, schillernde Seifenblasen und leuchtende Laternen verzaubern seine Bilder.

In der kleinstädtischen Idylle seines Geburtsortes Schwaan entdeckt Rudolf Bartels die befreiende Idee von einer Künstlerkolonie à la Barbizon. Die sommerliche Freiluftmalerei mit ihren einfachen Motiven weckt seine Leidenschaft. Sein künstlerisches Talent entfaltet sich auf der Großherzoglich Sächsischen Kunstschule in Weimar. Naturalismus und französischer Impressionismus hinterlassen Spuren. Zurück in der Schwaaner Künstlerkolonie entwickelt er seinen Stil mit flächigem Pinselduktus und kraftvollen Farben. Das Schwaaner Museum zeigt in seiner Ausstellung dieses spannungsvolle frühe Schaffen.

In der Hafenstadt Rostock lebt und malt Rudolf Bartels ab 1917. Dieser Schaffensperiode und den dramatischen Lebensumständen widmet sich die Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock. Bildserien mit immer wiederkehrenden Motiven stehen im Fokus. Wie bei der Serie „Blühende Bäume“ wird vor allem die unbändige Lust am Experimentieren sichtbar. Idyllische Landschaften und gegenständliche Motive nähern sich innerhalb der Serien mit jedem weiteren Pinselstrich der aufregenden Welt des Expressionismus.

Rudolf Bartels künstlerisches Schaffen entfaltet sich innerhalb der avantgardistischen Tendenzen der Kunst vom 19. zum 20. Jahrhundert. Allen Widrigkeiten des Lebens und der Zeit trotzend, nur seiner Kunst verpflichtet, entwickelt er eine eigenständige Position in der Klassischen Moderne: Raffinierte Farbenpracht gesteigert zu ungetrübter Sinnenfreude.

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Rudolf Bartels, Laternenkinder II, 1912

Laternenkinder II,
Rudolf Bartels (1872-1943)
Fotograf: Eike Knopf
Öl auf Leinwand
108 x 137 cm
Kulturhistorisches Museum Rostock, Inv.-Nr. M 346
Fotograf: Eike Knopf

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Für mich eine wunderbare Ausstellung, auf die ich mich schon freue. Auch in diesem Zusammenhang wirbt das Museum einem Bild au der Serie Laternenkinder von Rudolf Bartels. Als ich dieses Bild wieder einmal gesehen habe, stand mein Entschluss fest. Ich möchte in Zusammenarbeit mit dem Museum einen Aquarellkurs zum Thema Laternenkinder anbieten.  Nach einer Abstimmung mit Frau Dr. Susanne Knuth der Kuratorin der Ausstellung, mit Frau Andrea Steltner und der VHS Rostock möchte ich Sie am 17.09.2016 ab 10.00 Uhr zu dem

Aquarellkurs Laternenkinder

 

einladen. Hier die Beschreibung des Kurses:

 

Das Kunstmuseum Schwaan und das Kulturhistorische Museum Rostock zeigen vom 24. Juni bis zum 03. Oktober 2016 die Ausstellung „Rudolf Bartels (1872-1943). EINFACH UND NUR SCHÖN – Licht und Farbe faszinieren den Maler Rudolf Bartels über alles: blühende Bäume, strahlende Regenbogen, schillernde Seifenblasen und leuchtende Laternen verzaubern seine Bilder.“

Es sind wunderbare Szenen, wenn Kinder im Herbst mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen. Wer erinnert sich nicht gerne an das Leuchten der Kinderaugen und der Laternen sowie an die Kinderlieder, wie: „Laterne, Laterne, die Sonne, Mond und Sterne“. Rudolf Bartels Bilder sind wunderbare Anregungen.

Nach einer Einführung im Kulturhistorischen Museum geht es zur Volkshochschule Rostock und Frank Koebsch wird Ihnen helfen, die Besonderheiten beim Malen der Kinder und ihren Laternen zu erfassen. Das Aquarell bietet sehr gute Möglichkeiten, um den Verlauf des Lichts zu realisieren und so lebendige Bilder mit den Laternenkindern zu malen.

Der Kurs eignet sich für Teilnehmer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Aquarell besitzen. Für die Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit, ihre Aquarelle von den Laternenkindern bis zum Ausstellungsende im Kulturhistorischen Museum zu zeigen.

Der Eintritt für die Ausstellung ist im Kursentgelt enthalten.

Kursgebühr: 30 Euro

 

Es macht einfach immer wieder Spaß die Laternenkinder zu malen. Hier ein paar Schnappschüsse aus eine ähnlichen Aquarellkurs.  Aus meiner Sicht ist dieses Angebot eine wunderbare Chance sich von den „alten Meistern“ inspirieren zu lassen und dann selbst einmal zu probieren, Bilder mit Laternenkindern zu malen. Alle Interessenten können den Aquarellkurs ab sofort auf der Web Seite der VHS buchen. Für alle unerschlossenen zeige ich außer der Bild von Rudolf Bartels einige meiner Aquarelle mit Laternenkindern.

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Ich bedanke mich bei dem Kulturhistorischen Museum und der VHS, die mich bei meiner Idee unterstützen. Gleichzeitig freue ich mich riesig darauf gemeinsam mit allen Malinteressierten auf den Spuren von Rudolf Bartels Laternenkindern zu malen 😉

Ausstellungen in Bad Sülze

Ausstellungen in Bad Sülze

Jugenderinnerungen an die Illustrationen von Werner Schinko

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Das Salzmuseum Bad Sülze bietet nicht nur eine Ausstellung über Salzgewinnung und –verarbeitung sondern auch regelmäßige Ausstellungen von Künstlern in zwei kleinen beschaulichen Räumen. Vor einigen Tagen war im winterlichen Vorpommern unterwegs und bin nach Bad Sülze gefahren. Ich hatte gehört, dass in dortigen Salzmuseum eine Ausstellung von Christiane Lamberz und Werner Schinko zu sehen ist. Was mich besonders interessierten waren die Drucke von Werner Schinko, denn mit seinen Bilder und Drucken bin ich aufgewachsen. Seine Drucke waren in Märchenbüchern, Schulbüchern u.a.  zu sehen. Gerne erinnere ich mich noch an Schinkos Drucke in den Märchen der Gebrüder Grimm. Eine der bekanntesten Illustrationen ist vielleicht das Rotkäppchen. Auf der Web Seite der Galerie Z Art und in der Beschreibung des Buches „Bilder des Nordens“ von Werner Schinko findet man eine kleine Übersicht von Zeichnungen, Drucken und Aquarellen von ihm.  In der jüngeren Vergangenheit habe ich dann so manches Mal auf die Tier und Vogel – Grafiken von ihm geschaut – besonders natürlich auf seine Kraniche. So wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen und seine Drucke und Illustrationen in einer Ausstellung zu sehen. Bad Sülze liegt gleich bei uns um die Ecke und so machte ich mich trotz Schneewolken über Sanitz auf den Weg. Ich war sehr erfreut, nach kurzer Fahrt die Grafiken Schinkos und die Keramiken von Christiane Lamberz zu sehen. Hier ein paar Fotos aus der laufenden Ausstellung und vom Salz Museum.

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Bei meinem Besuch in der Ausstellung kam ich dann recht schnell mit Frau Chitralla vom Verein des Museum in Plaudern. Das Ergebnis des Gespräches war eine Bewerbung für eine Ausstellung bei  in Bad Sülze. Also habe ich unsere Bewerbungsunterlagen an Inge Jastram versandt. Sie berät das Museum in Bezug auf die Ausstellungen. Wir haben die Antwort mit Spannung erwartet, denn Inge Jastram ist für uns eine der wichtigsten Künstler der Region. Vor kurzem haben wir noch die Ausstellung von Inge und Jo Jastram mit großem Interesse in  der Kunsthalle Rostock gesehen und dann ging alles ganz schnell. Ich erhielt einen Anruf von Salzmuseum und einen wunderbaren Brief von Inge Jastrum und gemeinsam begannen wir mit der Abstimmung einer Ausstellung.

Ab dem 07. März 2014 können Sie Aquarelle und Pastelle von Hanka und mir in Bad Sülze sehen.  ;-).

Fotos aus dem Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

Fotos und ein kleiner Bericht aus dem

Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

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Vor zwei Wochen hatte ich die Chance in dem Schweriner Museum, der Galerie der Alten und Neuen Meister einen zweitätigen Kurs zum Thema Portrait zu gestalten. Es war phantastisch in der Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums Schwerin einen Kurs zu geben und dort zu malen. Die Galerie der Alten und Neuen Meister zeigt immerhin eine der schönsten Sammlungen europäischer Kunst, die durch die Schenkung Christoph Müller  ergänzt wurde. Meine Aufgabe war es in dem Kurs den Malschüler eine Einführung in die Portraitmalerei und ihnen Hinweise zur Umsetzung mit dem Aquarell zu geben. Ich konnte hierbei auf meine Erfahrungen mit meinen Jazz Aquarellen und andere Bildern zurück greifen. Aber viel interessanter war mit den Malschülern die Bilder in der Sammlung zu entdecken und über die Gestaltungsmöglichkeiten der Portraits zu sprechen. Ich habe versucht Bilder von Jan Lievens, den „Singender Zinkspieler“ von Gerard van Honthorst, den „Lachenden Knaben mit Flöte“ von Frans Hals, das „Selbstbildnis (1926)“ von Paul Kuhfuss, „Der Vater“ von Ulrich Hachulla, das Schwebendes Liebespaar von Wolfgang Mattheuer,  u.a. mit den Aquarellkurs einzubauen. Ich denke, dass es allen Teilnehmern Spaß gemacht auch wenn die beiden Tage anstrengend waren. Doch  schauen Sie selbst, hier sind ein paar Schnappschüsse, meist von den Kursteilnehmern selbst😉

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Am ersten Tag haben wir uns mir den Grundlagen beschäftigt, geübt wie man Augen, Nase und Mund malt und wie sich diese zu einem Gesicht zusammen fügen lassen. Es hat Spaß gemacht mit den Teilnehmern die Unterschiede zwischen Jungen und alten Gesichtern zu erarbeiten und zu entdecken, wie man die Augen lebendig gestaltet. Am zweiten Tag haben wir dann Schritt für Schritt ein Portrait von einem Foto gemalt. Es ist spannend zu sehen, wie die Portraits entstanden und wie die Malschüler jeder mit seinen Mitteln die Bilder umgesetzt haben.  Es war für die meisten Teilnehmer ihr erster Versuch  ein Portrait zu malen. Ich denke, dass am Ende des zweiten Tages klasse Ergebnisse erreicht wurden😉 Aber nicht meine Einschätzung ist das wichtigste. Der Workshop wurde von allen gut angenommen und so können wir in den nächsten Monaten wieder in der Kreativwerkstatt des Museums malen. Gleichzeitig wollen die Malschüler die nächsten Schritte der Portraitmalerei mit mir gehen. Ein besseres Ergebnis zum Abschluss des Aquarellkurses: Grundlagen des Portraits kann ich mir nicht wünschen. Oder?

Besten Dank an die Teilnehmer des Kurses für ihr Interesse und die Fotos, es hat auch mir Spaß gemacht😉.

Aquarellkurs Freiluftmalerei in Schwerin Mueß

Aquarellkurs Freiluftmalerei in Schwerin Mueß

Obstblüte im Freilichtmuseum  Schwerin-Mueß 

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Ich war Anfang der Woche noch einmal im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Südufer des Schweriner Sees. Es waren noch die letzten Absprachen für den Aquarellkurs am 15. Juni 2013 dort zu machen, damit sind dann fast alle Vorbereitungen für diesen Aquarellkurs in Schwerin erledigt. Der Kurs ist inzwischen seit Wochen ausgebucht. Wer noch Lust hat, kann sich nur nach auf der Warteliste anmelden. Es gibt dort eine Menge zu entdecken, was als Motiv für ein Aquarell herhalten kann. Ich habe zur Einstimmung ein paar der Motive eingefangen. Schade, dass die Obstblüte jetzt schon zu Ende geht, denn die Kirschblüten, die Apfelblüten oder der Wildwuchs auf der Streuobstwiese sind schon klasse Motive. Aber auch so wird sich einiges finden lassen, was wir malen können. Wenn wir gar nicht weiterwissen können wir uns ja mit den Stiefmütterchen oder Pusteblumen und dem Löwenzahn helfen. Aber das Museum bietet einfach wunderbare Motive, reetgedeckten Hallenhäuser mit weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede u.v.a.m.  Besonders schön ist auch der Blick auf den Schweriner See, die Boote und die Fischerei. Ein Paradies, denn hier findet jeder sein Motiv. Ich freue mich auf den Tag dort gemeinsam mit den Malschülern.

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Mal sehen vielleicht biete ich in Zusammenarbeit mit dem Museum im nächsten Jahr einen Kurs zur Obstblüte an. Hätten Sie Interesse an einem solchen Aquarellkurs in Schwerin Mueß?

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Frühlingserwachen  im Freilichtmuseum  Schwerin-Mueß 

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Seit einiger Zeit gebe ich an der VHS Schule Schwerin Aquarellkurse. Ich versuche das Angebot der wöchentlichen Kurse ein wenig durch zusätzliche Angeboten interessanter zu machen. So haben wir z.B. im Herbst in einem Aquarellkurs Chrysanthemen mit Strukturpaste auf großen Blättern gemalt. Im Sommer waren wir am Schweriner See und haben dort wunderbare Motive am Segelhafen gefunden. Dieses Mal habe ich mir überlegt, dass wir den gemeinsamen Versuch unternehmen, die Möglichkeiten des Aquarells im Freien entdecken. Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Südufer des Schweriner Sees bietet wunderbare Motive, reetgedeckten Fachwerkhäuser mit weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln- und Streuobstwiesen, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede u.v.a.m.  Besonders schön ist auch der Blick auf den Schweriner See, die Boote und die Fischerei. Ein Paradies, denn hier findet jeder sein Motiv. Hier eine kleine Auswahl von Fotos als Einstimmung auf die Motive. Ich freue mich schon riesig, gemeinsam mit  den Malschülern dort zu malen. Wenn Sie auch Lust haben am 15. Juni mit mir in Schwerin zu malen, melden Sie sich doch einfach an. Zögern Sie aber nicht zu lange, denn in der ersten Woche gingen bereits über 50% der Teilnehmerplätze weg.😉

Doch bis es soweit ist, muss erst einmal das Eis auf dem Schweriner See verschwinden. Aber die Frühlingssonne hat die erste Arbeit bereits gemacht. Es sind nach dem langen Winter die Winterlinge und Schneeglöckchen vor der alten Schmiede zu sehen. An anderen Stellen sprießen die Krokusse und die Haselblüten sind von den Fachwerkhäusern zu sehen. Aber sonst bedarf es noch viel Fantasie, wie es hier im Juni aussehen wird. Es sind noch die Disteln aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Die Streuobstwiese ist auch nur etwas mehr als eine Ahnung für den kommenden Frühling😉. Aber es wird schon und ich freue mich bereits heute auf die Blüten und Blumen sowie den Wildwuchs in der Obstblüte.

Auch wenn sich in diesen Tagen die Natur auf den Frühling erst einstellt und draußen noch wenig zu entdecken ist, lohnt sich ein Blick in die Häuser des Museum. Was es mir besonders angetan hat, ist die Ausstellung von Jens Hamann mit seiner Naturmalerei und der Wildlifeart – klasse Bilder. Für mich eine schöne Einstimmung auf den Aquarellkurs in Schwerin.

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

10. April 2013 4 Kommentare

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

Entdecken, Sie das Kulturland Mecklenburg Vorpommern😉

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Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland beliebt. Die meisten Menschen das Bundesland an der Ostsee in dem Sommerhalbjahr, dann wird im wesentlichen Urlaub an der Ostsee gemacht. Ich bin auch im Winter von der Ostsee begeistert, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont und kann Mecklenburg Vorpommern für das ganze Jahr empfehlen.  Die Tourismusbetriebe zählten 2012 27,9 Millionen Übernachtungen. Mecklenburg-Vorpommern lockt 2013 mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten, denn die Besucherzahlen sollen moderat weiter gesteigert werden. In diesem Jahr will man über 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Hierzu sind dann Investitionen in ganzjährige Angebote weiter nötig. In etlichen Veröffentlichungen und Initiativen widmet man sich jetzt den Kulturtouristen, es werden  Podiumsdiskussionen „Tourismus mit Kultur machen“  veranstaltet, Projekte wie die Kreativ Saison Mecklenburg in Leben gerufen, um die Kunst – und Kulturschaffenden mit einzubinden. Es wird in diesem Jahr auch mit vielfältiger Unterstützung das Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Ziel ist es gerade in der Vor- und Nachsaison – ­ out of season wie es Lutz Gerlach für Ahrenshoop sagt, den Tourismus zu entwickeln.

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Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch 2

Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch

Ich war in den vergangen Tagen in Schwerin unterwegs und habe mich im „Binnenland“ nach Kunst, Kultur und den Kulturtouristen umgeschaut. Es war ernüchternd. Ein kalter Wind blies über den immer noch vereisten Schweriner See, vorbei an dem Schweriner Schloss zum Alten Garten. Auch wenn Besucher in Schwerin waren, an diesem Dienstagvormittag hatten sich nur die Stockenten vor das Staatliches Museum Schwerin, die Galerie Alte und Neue Meister Schwerin verirrt. Schade, die Ausstellungen waren fast menschenleer, dieses zeigt aber auch, dass MV riesige Reserven hat, wenn bestehende Angebote (noch) besser beworben werden. Aber für mich war es ein Glücksfall, so konnte ich ganz ungestört die Ausstellung genießen. Für mich ist es immer wieder interessant, wie die alten Meister an ihre Bilder heran gegangen sind, welche Lösungen sie gewählt haben. Das Spiel mit dem Licht, die Blicke in die Landschaft, die Portraits …. sind immer wieder klasse. Ja nach Anlass entdecke ich immer wieder andere Bilder. Dieses Mal fiel mir u.a. ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry ins Auge. Nicht das imposante Nashorn Clara, sondern ich das Motiv meines aktuellen Projektes Faszination Kraniche entdeckt. Das Bild Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft ist schon eine Augenweide. Aber auch die Eislandschaft von Hendrick Avercamp schaue ich mir immer wieder an. Interessant ist die Hängung der Bilder  das „Schwebende Liebespaar“ von Wolfgang Mattheuer und  der Windmühle bei Usedom von Lyonel Feiningers im Kontext mit den alten Meistern.

Ich habe zwar eine Fotoerlaubnis gekauft, aber das Veröffentlichen von Fotos aus Ausstellungen der Museen ist problematisch und teuer, also muss mein Bericht reichen. Wenn das Wetter wärmer wird, kommen rund 300.000 Besucher in die Sammlungen und Ausstellungen des Staatlichen Museum Schwerin.😉

Mein Tipp nutzen Sie die Vor- und Nachsaison und besuchen Sie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin.

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