Letzte Landung in Tegel © Aquarell von Frank Koebsch

Letzte Landung in Tegel © Aquarell von Frank Koebsch

Ein weiteres Aquarell für unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel 

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Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch
Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend (c) Aquarell von Frank Koebsch

Frank Koebsch In den vergangenen Tagen habe ich immer wieder einzelne Aquarelle für unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel  vorgestellt. In dem Exposee zu der Ausstellung hatte ich beschrieben, dass ich meine Sicht und Erinnerungen als Dienstreisenden an den Bussiness Airport Berlin einfließen wollte. Das letzte Aquarell  Auf dem Weg zum letzten Flug am Abend zeigte eine Szene, wie viele andere Reisende und ich den Flughafen Berlin – Tegel abends auf den Weg zum letzten Flug immer wieder gesehen haben. Genauso imposant ist es, wenn man im Dunkeln auf einen Flughafen landet. In der knappen Stunde der Inlandflüge konnte ich dann den Tag meist gedanklich abschließen, die Hektik verflog, ich kam zur Ruhe… Ich freute mich auf ein paar Worte mit Kollegen im Hotel, vielleicht einen Absacker  und auf mein Bett. Hierzu packte die Dunkelheit die vielen belanglosen Dingen ein. Der Blick aus dem Fenster eines Flugzeugs zeigte die beleuchte Infrastruktur eines Landstriches oder der Stadt in der das Flugzeug zur Landung ansetzt. Es war nur noch das wesentliche zu sehen, bevor wir das Flugzeug verlassen konnten. Auf der Suche nach der möglichen Umsetzung solcher Szenen wollte ich die Silhouette von Tegel und Flugzeuge im Dunkeln zeigen. Hier taugten aber die Schnappschüsse auf dem Handy vom abendlichen Landeanflug nicht. So kam ich auf die Idee für das Motiv der letzten Landung in Tegel, Fotos mit der Lichtsilhouette  der Landebahn mit den Flugzeugen und den Flughafengebäuden zu wählen. Ein nicht leichtes Unterfangen, wenn man nicht über nötige Fotoausrüstung verfügt. Aber für mich ist die Kamera in diesem Zusammenhang nur Skizzenblog. Mit Hilfe von Photoshop und dem Übereinanderlegen etlicher Schnappschüsse bekam ich eine Vorlage für dieses Bild. Alles bis auf die Lichter und die Silhouetten der Gebäude und des Towers verschwinden. Wenn die Passagiere ihren Weg gefunden haben, die Maschinen versorgt sind, wird es ruhiger…. Bald gehen nun auf dem Flughafen Tegel die Lichter für den Flugbetrieb ganz aus 😉

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Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch
Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Für die Lichtstimmung und die Malweise habe ich habe ich den Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, matt von Hahnemühle gewählt. Dieses Papier erlaubt feine Farbnuancen. Ich habe mit diesen Farbnuancen gespielt, um die verschiedenen Reflektionen auf den Gebäuden und der Bewölkung wieder gegeben zu können. Etwas was auf anderen Papieren in dieses Art  und Weise nicht möglich ist. Hier finden Sie mehr Informationen zu der Papierauswahl.

Logo für unser Projekt Berlin-Tegel
Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

P.S. Wenn Sie mehr über das Ausstellungsprojekt von Christiane WeidnerSusanne Haun und mir erfahren wollen, schauen Sie doch auf die Seite für unser Ausstellungsprojekt. Viel Spaß beim Stöbern.

P.S.S. Aquarelle, die im Rahmen des Projektes entstanden sind, können Sie auf meiner Homepage sehen. Hier finden Sie auch das Aquarell Letzte Landung in Tegel 

Lichtwoche Rostock 2010 in der Nähe des Klosterhofes

Klosterhof bei Nacht

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Viele die über die Lichtwoche in Rostock berichten und Fotos zeigen, zeigen Fotos vom Uniplatz. Aber der Klosterhof direkt neben dem Hauptgebäude der Universität ist zu dieser Zeit wunderbar illuminiert. Für mich hat diese Szenerie mit den alten Häusern immer wieder ein ganz besonderes Flair.  Die Gebäude des Kloster zum Heiligen Kreuz, die umliegenden Anlagen mit der Stadtmauer sind aber zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert. Entdecken sie doch mal die Architektur, das Kulturhistorische Museum, die Galerie Klosterformat, die Klostergoldschmiede u.a.

Lichtwoche Rostock 2010 – Teil 1

Experimente mit einer anderen Kamera

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Ich hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass ich anlässlich der 9. Lichtwoche in der Rostocker Innenstadt fotografieren gehe.  Bilder von der Lichtwoche aus dem vergangenen Jahr von mir können Sie hier sehen. Ich glaube, dass mir bereits im vergangenen Jahr recht gut gelungen die Stimmung einzufangen. Doch meine Kamera FinePix S5800 S800 ist in die Tage gekommen, das Batteriefach hat eine Macke und die technische Entwicklung ist viel weiter gegangen. Also liegt der Gedanke nahe, sich eine neue Kamera anzuschaffen, denn Weihnachten und mein Geburtstag ist nicht mehr weit 😉 Die Idee war weiterhin mit einer Bridgekamera unterwegs zu sein. Da unsere Tochter mit einer Panasonic DMC-FZ28 seit zwei Jahren gut unterwegs ist und die Rezensionen für die neue Panasonic DMC-FZ100 nicht schlecht waren, habe ich mich zur Probe mit der Kamera und dem Stativ unserer Tochter bewaffnet. Aber was nützt eine bessere Kamera, wenn man nicht in der Lage ist, damit um zu gehen. Zum Glück bin ich im WEB über Kristin Falkenberg gestolpert, die einen FOTOWORKSHOP zur 9. Rostocker Lichtwoche angeboten hat. Mit ein paar Tipps von Frau Falkenberg (ISO auf Minimum für geringes Rauschen, Belichtungszeiten bis zum 30 Sekunden, …)  entstanden andere Fotos als im Automatic Modus meiner FinePix S5800. Besonders Spaß hat es gemacht, als zu dem Workshop auch noch Dietmar Braun stieß und somit zwei Profies dabei waren. Einen ganz großen Dank den beiden für die Tipps. So sind Fotos entstanden, die sich deutlich von den Bildern aus dem vergangenen Jahr unterscheiden. Nun eines war wie auf allen Fotoworkshops ganz klar zu erkennen. Eine Kamera kann helfen technisch eine gute Fotografie zu machen, aber Bildaufbau und Motivwahl muss der Mensch hinter der Maschine machen. 😉

Lichtklangnacht 2010

Eine durch Licht und Klänge verzauberte Nacht

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Wir sind wie immer mit großen Erwartungen am Sonnabend zur Lichtklangnacht in den IGA Park gestartet. Denn im vergangenen Jahr haben wir einige wunderbare Erlebnisse am Ufer der Warnow gehabt, gute Fotos machen können und es sind sogar einige Aquarelle aus diesen Impressionen der Lichtklangnacht entstanden.

Wie viele Rostocker und Gäste sind haben wir uns zwischen 19.00 und 20.00 Uhr im IGA Park eingefunden. Die Eröffnung auf der Parkbühne machte mit der Vorstellung aller Beteiligten Lust auf mehr und insbesondere die Musik der „Blaskapelle“ (?) beat´n blow zog gleich alle beteiligten in ihren Bann. Im Nachgang zogen wir durch den Park, um die kleinen und größeren illuminierten Highlights zu entdecken. Gut inszeniert waren die großen Spinnennetze …. Im Chinesischen Garten  trafen wir dann wieder auf beat´n blow und konnten im Licht des Leuchtturms einige Blüten zu fotografieren. Aber auf den Weg zum Museumshafen mit dem Traditionsschiff und dem Langen Heinrich wurden wir dann von einem kräftigen Sommerschauer erwischt. Gut durchnässt kam dann bei uns keine rechte Stimmung auf und auch so manche geplante Vorführung ließ sich nicht wie geplant realisieren. Umso mehr haben wir uns über den Artikel über die Lichtklangnacht auf Rostock heute gefreut, um ein wenig nachzulesen was wir versäumt haben 😉 Schade, dass man so wenig Beiträge und Bilder zur Lichtklangnacht im Netz findet.

P.S. Einige weitere Bilder finden Sie hier.

„Antizyklische“ Arbeit an Laternenbilder (2)

Laternenbilder in Aquarell

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Das Aquarell, welches ich Ihnen heute zeigen möchte, trägt den Titel „Laternenkinder“. Seit dem vergangenen Sommer versuche ich mit dem Aquarell ganz bewusst Szenen, Motive zu malen, die sich durch besondere Lichtsituationen auszeichnen. Jeder kennt heute tolle Fotos mit Nachtszenen. Aber Aquarelle mit solchen Motiven kann man suchen. Hier liegt für mich ein wenig der Reiz drin, mal etwas Neues auszuprobieren.

Für mein Bild „Laternenkinder“ habe ich ganz bewusst auf einen konkreten Hintergrund verzichtet, denn das Motiv lebt von der Beziehung der drei Personen und dem wenigen Licht der Laternen. Ich mag die Stimmung, wenn die Lütten in Begleitung der Eltern mit den typischen Laterneliedern, um die Blocks ziehen.

Laternenkinder
Laternenkinder

„Antizyklische“ Arbeit an Laternebilder (1)

Ich hatte im Herbst im Zusammenhang mit der Lichtwoche und der Licht Klang Nacht in Rostock angefangen eine kleine Serie von Bildern zum Thema Laterne gehen gemalt. Nur bin ich leider nach dem zweiten Bild davon wieder abgekommen. Aber durch eine abendliche Lichtstimmung und Erlebnisse rutsche das Vorhaben wieder in den Fordergrund und ich habe die „alten“ Motive wieder hervorgeholt, um an dem Thema zu arbeiten.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ...

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...

Nun ja die neuen Bilder werde ich in den nächsten Tagen hier zeigen.
Irgendwie ein wenig antizyklisch, mitten im Winter mit viel Schnee Herbstbilder zu malen.
Oder ? 😉

Rostock bei Nacht

Impressionen Rostock bei Nacht

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Ich hatte ja vor einigen Tagen über die Rostocker Lichterwoche berichtet. Aber auch sonst hat Rostock bei Nacht wunderbare Motive. Hier ein kleine Auswahl.

Einer von den „Langen Kerls“

Langer Heinrich © Aquarell eines Schwimmkrans von Frank Koebsch

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Heute möchte ich Ihnen, das letzte Aquarell vorstellen, welches nach unserem Besuch bei der Licht Klang Nacht im IGA Park Rostock in diesem Jahr entstanden ist. Im Museumshafen beim Traditionsschiff schwimmt der Kran „Langer Heinrich“ auf der Warnow und gab mit den Lichtern am anderen Warnowufer ein interessantes Motiv in der Nacht. Solche Motive in Aquarell waren absolutes Neuland für mich, aber auch für viele Betrachter.

Langer Heinrich
Langer Heinrich

Für Fotofreunde in Rostock gibt es am 06. und 07. November die nächste Chance illuminierte Motive zu finden, denn die Rostocker Stadtwerke organisieren die 8. Rostocker Lichtwoche in der Innenstadt.