Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

App Deutsche Bank Art Works

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Start der App - Deutsche Bank Art Works

Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder einmal Berührungspunkte zur Deutschen Bank. Zum einen weil mich beruflich die Kommunikationstechnologie der Bank interessierte und zum anderen weil ich immer mehr Kunst und Kultur an meinem Dienststandort Frankfurt entdeckte. So war es ein glücklicher Zufall, 2006 einen Vortrag von Friedhelm Hütte im Rahmen einer Ausstellungseröffnung beim VOEB in Bonn über die Kunstsammlung der Deutschen Bank zu hören. Im Rahmen des Vortrages bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Es war interessant zu hören, von welchen Gesichtspunkten sich die Deutsche Bank bei ihren Ankäufen leiten lässt und wie sie mit der Kunst umgeht. Seit dem habe ich immer wieder die Veröffentlichungen über die Sammlung der Deutschen Bank verfolgt.

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Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler – App Deutsche Bank Art Works

In den vergangenen Tagen wurde ich auf die App Deutsche Bank Art Works  aufmerksam. Ich habe dann am Wochenende in aller Ruhe mit der Android Version auf meinem Samsung Galaxy die Sammlung in den Frankfurter Türmen der Deutschen Bank erkundet. Die App macht den Einstieg leicht. Das Intro zeigt die Hochhäuser und blendet dann zur Anordnung der Sammlung in den Etagen über.

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Diese Übersicht mit ihrer farblichen Gestaltung verführt dazu, die einzelnen Bereiche zu erkunden. Ich bin mit dem Feld „Deutschland“ gestartet und war sehr erfreut, unter anderem auf Neo Rauch zu treffen.

Information über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Information über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Ich konnte im Sommer 2010 eine Ausstellung von Neo Rauch in München besuchen und war gespannt auf die Informationen und die Werke in der Sammlung. O.k. nach dem Klick auf dem Namen des Künstlers öffnet sich eine Seite mit einer kurzen Vorstellung der Künstler. Für eine App auf einem Smartphone das richtige Maß an Informationen. Also weiter zu dem Kunstwerken von Neo Rauch.

Der Punkt unten auf der Seite suggerierte mir, es existiert nur eine Seite und so war meine Erwartung, dass ich über die Buttonleiste oben auf dem Display unter „Kunstwerke“ die Bilder von Neo Rauch finden würde. Welch eine Überraschung – ich landete auf einer Seite mit Kunstwerke der asiatischen Künstler. Wie weiter? Also mit der Returntaste zurück zu Neo Rauch. Noch mal nach unten gescrollt, die Menütaste gedrückt … Irgendwann habe ich dann versucht, ob links oder rechts eine weitere Seite vorhanden ist. Das Scrollen nach links brachte den Zugang zu der Seite mit den  Kunstwerken von Neo Rauch.

Kunstwerke über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Kunstwerke über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Durch Berühren der einzelnen Werke werden diese mit Beschreibung aufgeblendet. Zwischen den einzelnen Bildern kann man gut durch Scrollen nach links und rechts wechseln. Bei Bedarf kann man die einzelnen Bilder zoomen. Mit der Return Taste kommt man wieder auf die Übersichtsseite der Kunstwerke. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich unten auf dieser Übersichtsseite zwei Punkte als Hinweis, dass  zwei Seiten zu Neo Rauch existieren. Auf der Infoseite der Künstler wird der Punkt für diese Seite in der gleichen Farbe dargestellt wie der Hintergrund der Infoseite. Damit geht bei Künstlern mit nur einer Seite mit Kunstwerken der Hinweis auf die weiteren Seiten im Textteil verloren.  In diesem Fall würde ich mir eine weitere Steuerungstaste wünschen.

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Information über Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Information über Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Bei anderen Künstlern mit mehreren Werksseiten wie z.B. Tobias Rehberger gibt es dieses Problem nicht. Also hatte ich einen schlechten Einstieg in die App gewählt. Nun ging die Entdeckungstour erst richtig los. Bei Tobias Rehberger interessierten mich natürlich seine „in der Manier eines Hobbymalers“ erstellten Aquarelle, wie es in dem Infotext der App heißt.

Übersicht asiatischer Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht asiatischer Künstler – App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwartskunst in Asien und Pazifik - App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwarts- kunst in Asien und Pazifik – App Deutsche Bank Art Works

Danach wechselte ich über die Übersichtsseite nach „Asien / Pazifik“ landete auf einer Seite mit der Auflistung der in der Sammlung vertretenden Künstler. Da ich mich mit den Künstlern dieser Region wenig auskenne, habe ich mir über die Infozeile (i) eine Beschreibung für die Gegenwartskunst in „Asien /Pazifik“ anzeigen lassen. Die Beschreibung erleichterte mir den Zugang zu den Werken und den ausstellenden Künstler dieser Region.

Über das Auswahlmenü oder auf den Seiten kann man auch direkt zu den ausgestellten Kunstwerken wechseln und durch Scrollen in eine beliebige Region kommen.

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Menüsteuerung - App Deutsche Bank Art Works
Menüsteuerung – App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa - App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa – App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten - App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten – App Deutsche Bank Art Works

Fasziniert haben mich sofort die ausdrucksstarken Fotografien des südafrikanischen Fotografen und Malers Zwelethu Mthethwa.  Spätestens an dieser Stelle war es interessant auszuprobieren, wie die App in soziale Netzwerke eingebunden ist. Über die Menütaste kann man weitere Funktionen aufrufen.  Je nach Seite bekommt man ein Auswahlmenü angeboten – beim Betrachten der einzelnen Kunstwerke bietet das Menü vier Auswahlfelder.

Über die Funktion „Share“  kann man die einzelnen Werke auf Facebook teilen und kommentieren. „Scan“ erlaubt das Scannen der QR – Codes an den einzelnen Werken. Eine gute Funktion wenn man in der Ausstellung unterwegs ist und weitere Informationen zu den einzelnen Bildern haben möchte. Hat man mittels QR Code das Bild gefunden, bringt die Menüauswahl den Nutzer auch zur Infoseite des Künstlers.

Über den Menüpunkt  „Info“ bekommt man Informationen zum Engagement für die Gegenwartskunst der Deutschen Bank, zum Impressum, zu den Bildnachweisen, dem Copyright und zu anderen notwendigen Informationen.

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen - App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen – App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information - App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information – App Deutsche Bank Art Works

Wozu ich etwas länger gebraucht habe, war die Suche nach den Informationen über Öffnungszeiten, Möglichkeiten einer Führung u.a. Zu diesen Informationen kommt  man recht umständlich über das graue Feld „Art works – auf 60 Etagen“ in der Übersicht. Dieses Feld habe ich wirklich erst nach intensiver Suche berührt.

Dabei sind hier sehr wichtige Informationen zu finden. Ein Video, im dem Friedhelm Hütte eine Einführung in die Sammlung der Deutschen Bank und die Ausstellung am Standort Frankfurt gibt. Ich habe das Video mit großem Interesse geschaut.  Der Text dieser Seite gibt einen Auszug der Informationen wieder. Erst wenn man sich nicht von dem Video ablenken lässt und im Text nach ganz unten scrollt, findet man zwei weitere  Links zur  „Besucher Information“ und einer „Umgebungskarte“.

Fazit:

Die App ist wunderbar geeignet, um sich über die ausgestellten Werke in der Türmen der Deutschen Bank zu informieren. Die App kann gut vor dem Besuch oder während des Ausstellungsbesuches genutzt werden.

Warum ich trotz Suchens auf der Seite von Neo Rauch nach den Kunstwerken zu dieser Aussage gekommen bin, ist ganz einfach. Wenn ich einen anderen Künstler als Einstieg gewählt hätte, wäre dieses nicht passiert. Die App lässt sich sehr einfach bedienen.  Was wirklich schade ist, – das Video von Friedhelm Hütte über die Sammlung und insbesondere die Besucherinformationen sind sehr schwer zu finden. Was nützt die beste App, wenn mögliche Besucher nicht den Weg in eine der Führungen durch die Ausstellung finden.

Aber insgesamt wünsche ich mir viel mehr solche informativen und gut gemachten Apps für Museen, Ausstellungen und Sammlungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Schafft Kunst Illusion?

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Rosie Geisler hat Anfang der Woche in ihrer Blogparade gefragt:

Schafft Kunst Illusion?

Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt? Ein Gemälde stellt etwas Wirkliches dar, aufgrund dessen der Künstler die Illusion schafft. Das heißt, dass die Idee, die ein Maler zu verwirklichen trachtet, etwas Rea­les besitzt, die Wirkung, die hieraus resultiert, sich jedoch nicht mehr mit der Realität deckt. Also schafft der Künstler mit Hilfe der Wirklichkeit ein illusionäres Spiel um seiende und scheinende Existenz. Oder?

Ich es wirklich eine klasse Frage. Illusion – was ist eine Illusion und was haben Künstler damit zu tun? In dem Blog gibt es schon eine Menge sehr interessante Diskussionsbeiträge, die ich mich Interesse gelesen habe. Aber ich möchte meine eigne Sicht auf die Frage beschreiben.

Bildende Künstler haben die Chance, wenn sie keine fotografische Sicht auf die Dinge anbieten wollen, Gegenstände, Personen, Zusammenhänge zwischen den Motiven zu verändern, um aus Ihrer Sicht Hervorhebens Wertes zu verstärken, unwichtiges weg zu lassen und weniger zu betonen. Damit bauen sie ihr ganz eigenes Bild auf und vermitteln uns im gewissen Sinne eine Illusion. So manches Portrait wurde geschönt  und so manch geschichtlicher Zusammenhang illusionär, verklärt oder falsch dargestellt. Oder gehen wir in den Bereich der Bilder, die einen religiösen Hintergrund haben oder uns in die Welt der Sagen und Märchen führen. Ich will gar nicht eine Reihe von Quellen, Bilder und Künstler anführen, um dieses zu untermauern, denn es gibt in der Geschichte der Malerei viele wunderbare Werke, die so entstanden sind. Über dieses Thema kann man Dissertationen schreiben und es reicht vom Surrealismus bis hin zu den optischen Täuschungen in einigen Werken.

Einen für mich phantastischen Maler möchte ich dann doch anführen, Neo Rauch. Ich hatte z.B. nach meinen Besuch seiner Ausstellung in die Pinakothek der Moderne in dem Artikel „Ich war 60 Minuten Begleiter von Neo Rauch“ beschrieben, wie er Motive, Gegenstände, Personen aus unterschiedlichen Epochen mit unterschiedlichen manchmal sogar „märchenhafte“ Stilelementen kombiniert und so das Bild entsteht, mit einer eigenen Aussage, gleichseitig eine „Illusion“.  Ich mag die großen Bilder von Neo Rauch und tauche gerne in die Bilder, in die Illusionen ein und suche die Aussage des Bildes für mich. 😉

Wenn ich einen Versuch mache, eine Antwort auf Rosi Frage bei meinen Bildern zu finden, schauen wir uns eines meiner Aquarelle an, z.B. das Aquarellbild Mohn im Klostergarten. Das Bild ist bei uns zu Hause entstanden, mit meinen Eindrücken aus der Natur. Aus meinen Eindrücken von der Vielfalt einer Wiese mit Mohnblüten in einer diffusen Lichtstimmung habe ich das gesamte Motiv Schritt für Schritt  mit verschieden Lasuren entwickelt, um meine Vorstellungen auf das Blatt zu bringen. Das Bild ist eine blanke Illusion, denn es stimmen weder die Farben oder haben Sie schon mal weiß / blaue Mohnblüten, Gräser in diesen Formen und Farben gesehen? Aber ich glaube ich habe die Stimmung gut getroffen, man kann in diese Wiese eintauchen. Aber es ist und bleibt eine Illusion und für mich ein gutes Aquarell 😉

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Mohn im Klostergarten (c) Aquarell von FRank Koebsch
Mohn im Klostergarten (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Schauen Sie mal auf den Blog von Rosi Geisler und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Rosi ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Zeichnung verlosen.

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Roswitha Geisler„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c
Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler
Jimi Hendrix – Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler + Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Ich war 60 Minuten Begleiter von Neo Rauch

Besuch der Pinakothek der Moderne

Ich hatte ja vor einigen Monaten über das Interview von Neo Rauch in der mobile – Das Magazin der Deutschen Bahn berichtet und ich wollte versuchen, eine der Ausstellungen in Leipzig oder München zu besuchen.
Es hat wirklich geklappt. Eine Dienstreise hat mit nach München geführt und ein Termin war kürzer als vorgesehen und so hatte ich am späten Nachmittag Zeit in die Pinakothek der Moderne zu gehen. Ich war für 60 Minuten Begleiter von Neo Rauch.

Sie werden sich vielleicht fragen, was diese Überschrift soll. Nun ganz einfach, die Ausstellung trägt den Namen Begleiter. „Der Ausstellungstitel stammt vom Künstler selbst: Begleiter können Vorbilder und Weggefährten sein, aber auch weniger bestimmbare Kräfte, Gedanken oder Gefühle.“ |1|, S.2

Als Besucher kann man versuchen in die Bilder einzutauchen, sich einzulassen und so Neo Rauch ein wenig begleiten. Oder begleitet Neo Rauch den Besucher der Ausstellung, denn er scheint in vielen Bildern gegenwärtig zu sein.

60 – Nun es sich jeweils 60 Bilder die in Leipzig und München ausgestellt wurden und ich hatte leider nur 60 Minuten Zeit bis die Pinakothek schloss. 😉

60 Minuten Begleiter voo Neo Rauch
60 Minuten Begleiter voo Neo Rauch

Nun ja, 60 Minuten für eine Ausstellung von Neo Rauch. Für mich hat es sich gelohnt. Ich habe mich auf ein paar der großformatigen Bilder eingelassen. Was habe ich gesehen?
• eine Bildsprache die stark an Buchillustrationen erinnert,
• Bildelemente, die manchmal aus einem Märchenbuch entstammen können,
• in einigen Bildern Szenen, die aus der Industrialisierung des späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert zu stammen scheinen,
• Szenen, Figuren, Gebäude mit einen Bezug zur Arbeit im Bergbau, Schmieden, Rüstung, Strebergärten, Konsumtempeln, Kultur, Wissenschaft,
• eine Vielfalt von Bezügen auf Politik, Religion, Kunst, gesellschaftliche Entwicklung,
• Stilelemente aus Realismus, PopArt, Renaissance, …
• viele Figuren, wie Revoluzzer und Anarchisten, Machtmenschen, die sich in einer tragisch komischen Weise selbst behindern, suchende Menschen, genauso wie gestrandete,
• eine Mischung von Figuren in ein und dem selben Bild, die verschiedensten Zeitepochen zu entstammen scheinen und durch Kleidung, Körperhaltung bestimmte Charaktere verkörpern
• und immer wieder taucht in den Bilder hier und da ein Maler auf
• …

und daneben gewollt oder zu fällig Bilder von Georg Baselitz, Jörg Immenhof, Fotografien von Gebäuden, Industrieanlagen, dem Aktienhandel an der Börse und nur ganz sparsam Natur und ganz wenige Frauen in allen Bildern.

Es ist immer wieder interessant an den Bildern von Neo Rauch vorbei zu gehen, zu schauen, zu suchen. Unwillkürlich wirken die Bilder auf mich und ich erwische mich, wie ich versuche eine Geschichte, eine Aussage in den einzelnen Bildern zu finden. Oder stehen die Bilder doch in einem Kontext? Aber ich welchem?

Genauso interessant ist es, andere Menschen beim Betrachten der Bilder zu beobachten und zu lauschen, wie die Bilder erlebt und gedeutet werden 😉

Fazit:
Für mich haben sich die 60 Minuten gelohnt, in denen ich mich ein wenig auf Neo Rauch einlassen konnte. Es war ein tolles Erlebnis. Wenn Sie die Chance habe, nutzen Sie die Zeit, denn die Ausstellung endet am 15.08.2010.

Aber wenn Sie es nicht in diese Ausstellung schaffen, dann besuchen Sie doch in München die Ausstellung „Der blaue Reiter“. Hier finden Sie auch wieder Aquarelle ;-).

P.S. Nur nehmen Sie bitte den Restaurtor in dem Video zu der Ausstellung „Der Blaue Reiter“ in Bezug auf die Aquarelle nicht ganz so ernst. Zu mindestens die Firma Schmincke und viele Aquarellisten aus der heutigen Zeit, können bei ein Restaturation eines Rahmens mit Aquarellfarbe nur müde lächeln.

|1| Informationsschrift der Pinakothek der Moderne zur Ausstellung

Ich bin Neo Rauch im ICE begegnet ;-)

Neo Rauch gibt ein Interview  in der mobil – dem Magazin der Deutschen Bahn

Ein Interviiew mit Neo Rauch
Ein Interviiew mit Neo Rauch

Ich fahre beruflich bedingt viel ICE mal zu meinen Arbeitsplatz mal zu Kunden. Hier lese ich gerne das Magazin der Deutschen Bahn – mobil. In der April Ausgabe bin ich dann über ein Interview von Neo Rauch gestolpert. Auf den Seiten 104 ff. der mobil berichtet Neo Rauch in dem Interview mit dem Titel „„Jedes Bild ist Verheißung und Problem zugleich“ einige Details, wie sich bei ihm die Ideen zu eine Bild entstehen, wie er die Bilder entwickelt und wie seine Figuren, die „irgendwann angeklopft haben“ die Bilder von Neo Rauch bevölkern. Nun ich mag die Bilder von Neo Rauch und so habe ich mich außer über das ausführliche Interview in dem Magazin gefreut, denn es immer interessant etwas zu den Bilder, der Herangehensweise anderer Maler zu erfahren. Wer keine Chance hat das gesamte Interview zu lesen findet eine sehr magere Kurzform im WEB Auftritt der DB. Was dagegen gut anzusehen ist, ist die Slideshow mit Bildern Neo Rauch.

 Aber wie immer was sind Slideshows und Fotos gegenüber den Originalen. Das letzte Mal konnte ich einige Originale von Neo Rauch in der Rostocker Kunsthalle  sehen. Nun gibt anlässlich seines 50zigten Geburtstag am 18. April zwei große Ausstellungen:

 Wer weiß vielleicht führt mich ja ein ICE auf Grund eines Termins in die Nähe und ich komme in der Öffnungszeit dort mal vorbei…. Ich würde mich die Bilder freuen, Bilder von Neo Rauch wieder mal in Original zu sehen.

 P.S. Ob 1960 ein guter Jahrgang für Maler ist?