Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf

Die Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf

als Motiv für ein maritimes Aquarell in einem Online Aquarellkurs

 

Ich hatte bereits über meinen Besuch auf dem Schlepper Petersdorf im Rostocker Stadthafen berichtet. Der Verein des Museumsschiffes hatte die Idee einen Malwettbewerb mit einer Versteigerung der eingereichten Bilder zu organisieren. Der Verein möchte mit dieser Aktion Geld zum Erhalt des Schlepper Petersdorf sammeln, da in den vergangenen Monaten durch die Einschränkungen der Corona Pandemie viele andere Finanzierungsmöglichkeiten durch Ausfahrten und Besuche des Traditionsschiffes nicht möglich waren. Ich bin leicht für Motive von maritimen Aquarellen zu begeistern und habe schon viele Boote und Schiffe gemalt. So war schnell klar, dass ich die Idee des Vereins des Schleppers unterstützen möchten. Es sind in den vergangenen Wochen einige Aquarelle mit dem Schlepper entstanden. Hierzu gehören die Bilder „Der Schlepper Petersdorf im Rostocker Stadthafen“, „Rückkehr von der Ausfahrt auf der Hanse Sail“  und „Treffen der Generationen“. Gleichzeitig hatte ich in Zusammenarbeit mit der VHS Rostock einen Aquarellkurs vorbereitet, um noch mehr Menschen dafür zu begeistern, Aquarelle vom dem Schlepper zu malen. Als wir mit den Vorbereitungen starteten, war leider klar, dass wir den Kurs „nur“ Online ausrichten können. Bei alles Nachteilen von Onlinekursen gibt es auch Vorteile. So konnten wir bei dem Online Kurs neben Teilnehmern aus Rostock auch Menschen aus Berlin, Hessen und Quedlinburg virtuell an der Ostsee begrüßen. Zur Einstimmung und um verschiedene Techniken auszuprobieren und zu besprechen, hatte ich ein kleines Detail vom dem Schlepper Petersdorf ausgewählt.  Ich hatte ein Aquarell mit der Schiffsglocke des Schlepper Petersdorf gemalt. Die Tradition der Schiffsglocken wird seit vielen Generationen während der Segel- und Dampfschifffahrt bis in die heutige Zeit gepflegt. Mit Hilfe dieses einfach zu erfassenden Motiv einer Schiffsglocke hat Spaß gemacht gemeinsam mit den Malschülern über die Motivgestaltung, die  Wahl des Aquarellpapier und verschiedene Techniken in der Aquarellmalerei zu sprechen und diese auch gleich umzusetzen. Hier ein paar Bilder vom dem Museumsschiff, verschiedenen Schiffsglocken, dem Online Aquarellkurs in dem Atelier der VHS Rostock und mein Aquarell „Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf“.

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Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf (c) Aquarell von Frank Koebsch
Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf (c) Aquarell von Frank Koebsch

Gemalt habe ich mein maritimes AquarellSchiffsglocke des Schleppers Petersdorf“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 24 x 32 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Aquarell zu kombinieren.

Es hat Spaß gemacht, die „Schiffglocke des Schleppers Petersdorf“ zu malen und gemeinsam mit den Malschülern verschiedene Maltechniken an diesem Motiv auszuprobieren.  Vielleicht haben Sie la auch einmal Lust gemeinsam in einem Aquarellkurs oder einer Malreise zu malen, dann melden Sie sich am besten zu unserem Newsletter an, um keine Information über neue Angebote zu verpassen. Wenn Sie gemeinsam mit mir Boote und Schiffe sowie anderen maritimen Motive entdecken und malen wollen, dann begleiten Sie mich am besten auf eine der Malreisen nach Kühlungsborn oder auf die Insel Rügen. Es macht immer wieder Spaß gemeinsam an der Ostsee zu malen.


Blick von der Ostsee auf den Leuchtturm Bastorf (c) Frank Koebsch (1)

Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf

Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf

Motivsuche auf einer Wanderung von Bastorf über Kägsdorf an die Ostsee

 

Manchmal hadere ich mit meinem Job. Am vergangenen Pfingstwochenende habe ich einen Tag lang Fragen meiner Steuerberaterin beantwortet und einen weiteren Tag gemeinsam mit Hanka eine Veröffentlichung über unsere „Reiseaquarelle“ geschrieben. Der Termin für beiden Aktionen war „gestern“. Eigentlich wollte ich raus in die Natur, das Wochenende genießen oder malen, denn ich habe noch hunderte Ideen für Bilder, aber stattdessen habe ich Büroarbeit gemacht. Wie heißt es so schön, Augen auf bei der Berufswahl. 😉 Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrmals unter der Überschrift „Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten“ über mein Arbeitsleben berichtet. Aber ich will nicht jammern, denn es gibt auch Tage, da kann ich glauben, was für einen tollen Beruf ich habe. Das sind Tage, an denen ich mit meiner Kamera oder am besten mit meinen Malsachen in der Natur unterwegs bin. Das sind z.B. Tage an denen ich auf Motivsuche für Kranich- und Wild life Aquarelle im Müritz Nationalpark, im Anklamer Stadtbruch oder am Darßer Ort bin. Anfang Mai „musste“ ich wieder raus in die Natur. Ein Kunde hatte mir den Auftrag gegeben, ein Aquarell vom Leuchtturm Bastorf im Raps zu malen. Die Rapsblüte ist wirklich ein wunderbares Motive für Landschaftsaquarelle. Die Kombination von weißen Obstblüten, das Gelb der Rapsfelder, der blaue Himmel vor der Silhouette der Ostsee sind ein Naturschauspiel. Den Leuchtturm Bastorf kenne ich recht gut, denn er ist Ziel vieler Malreisen und Malort des Plein Air Festivals – Malen an der Ostsee. So ist es selbstverständlich, dass ich in den vergangenen Jahren mehrmals gemalt habe. Es sind z.B. maritime Aquarelle mit dem Leuchtturm im Raps bei Sonnenschein oder mit Regenwolken entstanden. Meine bisherigen Leuchtturm Aquarelle sind meist direkt auf dem Signalberg entstanden und zeigen Deutschlands höchsten Leuchtturm von Süden. Aber mein Kunde hatte eine andere Idee von einem Aquarell vom Frühling am Leuchtturm von Bastorf. Das Bild sollte das Signalfeuer von Westen oder Norden aus zeigen. Der Grund war recht einfach, das Aquarell sollte ein Geschenk an die Oma des Kunden sein. Sie hat den Leuchtturm Buk meist von Kägsdorf oder vom Rieden aus erlebt. Bevor ich mich ans Malen machen konnte, musste ich also die passende Ansicht des Leuchtturms finden und herausgekommen, wo in diesem Jahr Rapsfelder rund um den Signalberg zu finden waren. Ich machte mich dann Anfang Mai auf eine Wanderung von Bastorf, nach Kägsdorf und weiter zum Riedensee direkt an der Ostsee. Es war ein Tag, wie man ihn für so einen Ausflug wünscht. Die Sonne schien und es wehte ein leichter Wind von der Ostsee. Gestartet bin ich am Parkplatz am Leuchtturm. Dann ging es den Wanderweg nach Kägsdorf an den Feldern mit der beginnenden Rapsblüte vorbei. Ich hatte aber nicht nur Augen für die blühenden Rapsfelder. In Kägsdorf entdeckte ich eine Vielzahl von Gärtenvögeln. Besonders sind mir an diesem Tag die Bluthänflinge ins Auge gefallen. Sie begleiteten mich einen Teil meines Weges durch das Dorf und ich habe die Bluthänflinge nach der Rückkehr nach Hause in einem Wild Life Aquarell gemalt. Entstanden ist das Aquarell „Gestatten – Bluthänfling“. Vom Kägsdorf führte mich dann mein Weg weiter Richtung Ostseestrand. Dieser Bereich ist einmal ein Surfer Paradies und zum anderen liegt direkt hinter dem Strand das Naturschutzgebiet Riedensee – ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen. Ich konnte ein paar wunderbare Schnapsschüsse von Kitesurfern auf der Ostsee und machen. Von der Beobachtungspunkt am Rieden hatte ich dann noch einmal den Blick über die Landschaft an der Ostsee zu den Rapsfeldern vor dem Leuchtturm Bastorf. Es war ein wunderbarer Tag in der Natur, weit weg von Büroarbeit und ich konnte meinem Kunden einen Vorschlag für sein Aquarell machen. Hier ein paar Fotos, die an diesem Tag entstanden sind und meine Aquarelle von der Rapsblüte, dem Leuchtturm, dem Bluthänfling, Hankas Aquarell „Geschichtenerzähler“ und und …

 

Leuchtturm Bastorf in der beginnenden Rapsblüte - von Norden aus © Frank Koebsch (1)
Leuchtturm Bastorf in der beginnenden Rapsblüte – von Norden aus © Frank Koebsch (1)

Nach meiner Wanderung mit den Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf hieß es dann warten, bis die Rapsfelder in voller Blüte standen. Dann bin ich bei schönstem Sonnenschein wieder losgezogen, um den Leuchtturm im Raps zu malen. Doch dieses ist eine neue Geschichte.

Wenn Sie auch einmal auf Motivsuche an der Ostsee rund um Kühlungsborn gehen wollen, dann begleiten Sie mich doch auf eine meiner Malreisen „Faszination Ostsee“ und nutzen Sie die Chance am Plein Air Festival – Malen an der Ostsee dabei zu sein. Gemeinsam an der Ostsee zu malen, macht immer wieder Spaß. 😄👍

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Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

Spaziergang an Darßer Weststrand

Spaziergang an Darßer Weststrand

Ein Aquarell und ein Bericht über einen wunderschönen Strandausflug auf dem Darß

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Ich habe schon oft über die Begeisterung für den Ostseestrand berichtet. Dieses ist auch der Grund dafür, dass eine Vielzahl von Maritimen Aquarellen mit den Landschaften an der Ostsee entstanden sind. Heute möchte ich ein neues Aquarell vorstellen, das Bild „Spaziergang am Darßer Weststrand“.  Mein Bild ist nach den Fotos mehrerer winterlicher Ausflüge auf dem Darß entstanden. Der Winter der Ostsee bietet viele herrliche Motive und so sind wir bei unser Motivsuche oft zwischen dem winterlichen Ahrenshoop und den Dünen am Darßer Ort unterwegs. In der Vergangenheit hatte ich für die Begeisterung für die Wintermotive dort zum Beispiel die Aquarelle „Winter an der Ostsee“ und „Winter am Strand von Ahrenshoop“ gemalt. Will man von Ahrenshoop zum Darßer Ort entlang der Ostsee wandern, dann führt der Ausflug am Weststrand vorbei.  Es ist ein herrliches Stückchen Land direkt am wild romantischen Darßwald. Der Weststrand unterliegt ständigen Veränderungen durch die Strömungen, die Stürme und die Hochwasser. Die Ostsee trägt an diesem Küstenabschnitt viel Sand ab. Geleichzeitig setzen die Hochwasser und Stürme den Bäumen des Darßwaldes zu. So ergeben sich immer wieder neue Strandverläufe, die durch die umgestürzten Bäume einen ganz eigenen Charakter haben. Als dann im Januar die Winterstürme dem Weststrand zu gesetzt hatten, habe ich an einem sonnigen Tag die Chance genutzt und einen Spaziergang am Darßer Weststrand gemacht. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Tag an der Ostsee. Passend zu den Möwenfotos vom Weststrand habe ich noch die Aquarelle „Na Kleine …“ und „Party am Strand“ hinzugefügt.

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Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wie gefällt Euch mein neues Aquarell von der Halbinsel Fischland, Darß, Zingst?

Über ein Feedback würde ich mich freuen.  Das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 56 x 76 cm gemalt. An dem Motiv hatten mich das Spiel von Licht und Schatten im feuchten Sand und zwischen den Bäumen fasziniert. Um die die langen Schatten durch die tiefstehende Sonne zu realisieren haben ich mit den granulierenden Aquarellfarben von Schmincke gespielt. Die Kombination von Farbe und Papier sind wunderbare Farbverläufe für die Lichtstimmung in diesem maritimen Aquarell entstanden.

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Wenn Ihnen das Aquarell und die Fotos aus dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie. 

Sie können das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

Wenn Sie einmal gemeinsam mit mir auf dem Darß malen wollen, dann begleiten Sie mich doch auf der Malreise zu den Kranichen und den Hirschen an der Ostsee. Im Rahmen dieser Malreise sind wir dann unter anderem unterwegs auf dem Rundweg Darßer Ort, um die Natur pur zu entdecken und zu malen.


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Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ im Format 56 x 76 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ im Format 56 x 76 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

1.150,00 €

Skibbel - Kühlungsborner Strand von Sonja Jachichsen

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Ich freue mich auf den Start in die Plein Air Saison, wann immer dieses auch sein wird. Es ist einfach immer wieder spannend und schön gemeinsam mit anderen Menschen in der Natur zu malen. Nicht umsonst biete ich seit einigen Jahren Malreisen auf Rügen, rund um Kühlungsborn, zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee oder zu den Kranichen im Müritz Nationalpark an. Um meine Begeisterung für die Plein Air Malerei an der Ostsee mit anderen zu teilen, organisiere ich gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee.

ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

 

Aber bis zum geplanten Start des Festivals am 02. Mai 2021 gibt es noch einige Unwägbarkeiten durch die Pandemie. Also habe ich in den letzten Wochen einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  Entstanden ist der Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“.

 

In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. So berichtete in einem Blog Artikel Susanne Mull über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin und in einem anderen Blogartikel erzählt Thomas Freund über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei. Heute möchte ich möchte ich noch Sonja Jannichsen aus Risum-Lindholm / Nordfriesland zum Wort kommen lassen.

Während ich versuche, mir Tage oder mehrere Stunden für die Malerei in der Natur frei zu schaufeln, um ein oder zwei Aquarelle zu malen, lässt sich Sonja Jannichsen durchaus von der Situation zum Zeichnen oder Malen „verleiten“. Hierzu hat sie folgende Situation beschrieben:

 

Sonja Jannichsen – Farbe ist der Seele Nahrung

 

„Mein Blick fällt in die Ferne. Stille ist zu hören. Ganz weit am Horizont kreischen Möwen. Ein lei­ses Lüftchen spielt mit meinen Haaren. Und dann diese Farben. Blau zu Ocker, Indigo zu Zitro­nengelb. Das muss ich einfach malen! Mein ganzes Equipment jetzt aufzubauen und ein Aquarell von dieser Stimmung zu malen ist jetzt zu zeitintensiv, nein, die Stimmung ist JETZT da. Wie ist sie in einer halben Stunde? Bis dahin kann sich schon alles verändert haben. Mit wenigen Handgriffen ist meine schmale Outdoorausrüstung fürs Zeichnen, Sketchen und Colorieren aufgebaut. Das Einfangen von Situationen, Stimmungen und Farben kann sofort be­ginnen. Vielleicht wird daraus später ein Aquarell, vielleicht auch nicht. Egal. Ich kann JETZT und HIER malen, solange ich will. So schnell wie sie aus- ist sie auch wieder eingepackt und verstaut. Meine Seele ist glücklich, denn „Farbe ist der Seele Nahrung“ und ich bin es somit auch.“

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Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler
Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler

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Hier einige „Aquarelle“ und Skibbel von Sonja Jannichsen, die ideal zu ihren Zeilen passen.

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Ideal wäre es Sonja bei Ihrem Wirken zu beobachten. Also zeige ich Ihnen ein paar Fotos von unseren gemeinsamen Plein Air Festivals, bei denen Sonja als Dozentin einen Teil ihrer Erfahrungen weitergegeben hat.

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Vielleicht haben die Schilderung von Sonja Jannichsen ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß.

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Wir haben es Ende Februar und z.Z. haben wir traumhafte Frühlingstage und es juckt in den Fingern, am liebsten würde ich meine Sachen packen und draußen malen. Ich sehne mich nach den Start der Plein Air Saison mit den ersten Kursen und Reisen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon über meinen Artikel zu Plein Air Malerei in der Zeitschrift Palette berichtet. Ich konnte in der Ausgabe 01 / 2021 der Palette den Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKOveröffentlichen. Für diesen Artikeln habe ich eignen Erfahrungen von meinen Aquarellkursen und Malreisen eingebracht, aber auch andere Künstler interviewt. 

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ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

Ich organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. So habe ich die Chance genutzt, meine Kollegen, die als Dozenten für das Festival arbeiten, nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Freiluftmalerei zu befragen. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat
Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat

Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hier auf meinem Blog hatte als erstes Thomas Freund über seine Erfahrungen bei der Plein Air Malerei berichtet. In dem en zweiten Artikel in dieser Serie möchte ich Susanne Mull eine naturalistische Pastellmalerin aus Dienheim / Rheinland-Pfalz „zitieren“.

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Susanne Mull berichtet von „Pros“ und „Kontras“ der Plein Air Malerei

Ich hatte das Glück sie zeitweise bei einem Pastellkurs an der Ostsee begleiten zu können. Bei der Einführung zu dem Kurs brachte sie den Teilnehmern die „Pros“ und „Kontras“ nahe. Wir saßen alle windgeschützt und warm beim Tee und Kaffee einer Gaststätte und lauschten den Worten von Susanne. Vor den Panoramafenstern peitschte der Wind die Ostsee und der Sand folgt durch die Luft.

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Pros – für die Plein Air Malerei

 

  • Die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult.
  • Die Natur wirkt auf uns mit einer unverfälschten Farbigkeit.
  • Farben, Tonwerte werden Farben subjektiv wahrgenommen. Es ist immer wieder einer Herausforderung die Farben in der Natur zu entdecken.
  • Schattenfarben können sehr differenziert erkannt werden.
  • Damit ergeben sich höhere Anforderungen als beim Malen nach einem Foto. Die Kameras bereiten durch ihre Programme die Motive bereits technisch auf.
  • Man nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr und die Eindrücke fließen in die Werke ein oder wirken auf die Malerei. Hier einige Beispiele:
    • Kälte kann zu steifen Händen führen
    • Hitze lässt die Luft flimmern und man fühlt sich matt.
    • Straßenlärm trägt vielleicht zur Unruhe bei.
    • Vogelzwitschern kann entspannen.
    • Staub/Sandsturm können mit einem Mal die Sicht einschränken.
    • Die Sonne kann blenden. Der veränderliche Sonnenstand führt zu veränderten Farben und Schatten.
    • Der Geruch weckt persönliche Assoziationen.
    • Mückenstiche nerven
    • Barfuß stehen, kann die Wahrnehmung intensivieren.
  •  In der Regel arbeitet man zügiger.

 

Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)
Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)

Kontras – gegen die Plein Air Malerei

 

  • Es gibt Zuschauer, auch lästige und richtig geschwätzige.
  • Es ist manchmal schwer den Motivausschnitt zu finden.
  • Transferleistung in die Zweidimensionalität
  • besondere Lichtstimmungen haben nur eine kurze Dauer.
  • Es gibt Wetterschwankungen und die Wolken verändern sich ständig.
  • Oft fehlen Licht und Schatten.
  • Das Material muss vor Ort „geschleppt“ werden, damit ergeben sich Beschränkungen in den Pastellfarben.
  • Die Zeit ist begrenzt, meist entstehen nur kleine Formate.
  • „Läusepipi“ – Insekten hinterlassen ihre Spuren.
  • Transport fertiger Pastelle ist risikoreich.
  • Manchmal reichen die Möglichkeiten nur für eine Farbskizze für eine spätere Arbeit im Atelier.

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Das Wetter am Vormittag unterstrich die Ausführungen von Susanne Mull drastisch. Am Nachmittag und an den nächsten Tagen änderte sich das Wetter und die Pros für die Plein Air Malerei kamen mehr zu Geltung. Trotz der Nachteile ist zieht es viele Pastellmaler in die Natur zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von Susanne und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung der Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei von Susanne Mull ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Skizzen für die Kranich Aquarelle (c) FRank Koebsch (1)

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

 

Ich bin gerne in der Natur unterwegs und viele Motive meiner Aquarelle zeigen Landschaften und Tiere. Nach unseren Ausflügen und Reisen sind so Aquarelle mit Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Gartenvögeln, Hasen, Kranichen, Möwen, Rehen und Hirschen, Schmetterlingen, Schwänen u.v.a. entstanden. Hier auf meinem Blog berichte ich oft wie ich die Tiere beobachten konnte und auch wie meine Wild life Aquarelle entstanden sind. Hier eine kleine Auswahl dieser Bilder.

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Kukundo
Kukundo

Doch nicht alle Menschen finden den Weg auf meinen Blog und so werde ich immer gefragt, wie meine Wild life Aquarelle entstehen. Also habe ich die Chance genutzt, um auf dem Blog von Kukundo diese Frage zu beantworten. Kukundo bietet Informationen zu KUNSTKURSEN | MALREISEN | KREATIVEN AUSZEITEN– Somit ist diese Seite der ideale Ort, um mit einem Blogartikel über das Entstehen meiner Aquarelle auf über meine Malreisen dort zu präsentieren. Denn im Rahmen der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee und der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark lade ich anderen Menschen dazu ein, mich in die Natur zu begleiten, um gemeinsam Kraniche und Hirsche zu beobachten und dann zu malen. Also verrate ich auf dem Blog von Kukundo und hier

 

Mein Geheimnis für ein gelungenes Wild-Life-Aquarell

 

Wenn Menschen meine Wild Life Aquarelle sehen, werde ich oft gefragt, wie diese Bilder entstehen, ob vor Ort im Freien oder zu Hause im Atelier. Die Antwort ist: gemalt werden sie im Atelier, aber die Inspiration hole ich mir vor Ort.

In diesem Artikel erfährst du, was die Basis für meine Wild-Life-Aquarelle ist, warum meine Kameras mein Skizzenbuch sind und wo und zu welcher Jahreszeit du in Mecklenburg-Vorpommern einzigartige Naturerlebnisse genießen kannst. Vielleicht machen dir meine Zeilen und Bilder Lust, es auch einmal zu probieren, Tiere in der Natur zu beobachten und zu malen oder mich auf meinen Reisen zu den Kranichen und den Hirschen zu begleiten.

 

Beim Eintauchen in die Natur sind meine Kameras mein Skizzenbuch

 

Meine Frau Hanka und ich leben in Mecklenburg – Vorpommern in der Nähe der Ostsee. Wir haben damit das große Glück, die Natur praktisch vor der Haustür zu erleben. Es ist fantastisch, draußen unterwegs zu sein und die Tiere der Region zu beobachten. Viele Motive für meine Aquarelle habe ich auf Ausflügen in der Natur gefunden. Aber es ergibt sich immer wieder das gleiche Problem: Die Tiere warten nicht, bis ich mit einer Skizze oder meinen Aquarellen fertig bin. Also habe ich gelernt, Orte zu finden, an denen man die Tiere beobachten kann.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Kamera mit einem guten Teleobjektiv und mein Smartphone dabei. Das Smartphone erlaubt es mir, schnell und einfach Landschaften zu fotografieren. Mein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 600 mm ermöglicht es, sich den Motiven über eine große Distanz „zu nähern“.

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Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch
Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch

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Durch die Arbeit mit Kameras kann ich auch schnell vergängliche Szenen einfangen. Sie sind mein Skizzenbuch. Vor Ort genieße ich den Moment, nehme die Stimmung in mir auf und fülle mein „Skizzenbuch“ mit ein paar Schnappschüssen.

Wenn ich dann später meine Wild Life Aquarelle male, sind meine Beobachtungen und Fotos die Grundlage für meine Malerei. Für die Stimmung in den Aquarellen und die Motivgestaltung sind meine Erinnerungen an das Wetter, die Lichtstimmung, das Surren der Mückenschwärme und die Erlebnisse vor und nach den Schnappschüssen genauso wichtig, wie die im Foto eingefangene Situation.

Nach und nach sind so Aquarelle von Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Hasen, Hirschen, Rehen, Schmetterlingen und vielen Vögeln entstanden.

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Mecklenburg-Vorpommern: ein Paradies für Tierbeobachter

 

In Mecklenburg – Vorpommern gibt es unzählige Gelegenheiten und Orte, um die Natur zu genießen und Motive zu entdecken. Wenn man mich nach Möglichkeiten zur Tierbeobachtungen fragt, dann empfehle ich immer gern den Anklamer Stadtbruch und die Wiesen an der Peene im Herbst und Winter, den Vogelzug im Herbst auf Hiddensee und Ummanz sowie die Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und an der Müritz.

Es sind jedoch zwei Naturereignisse im Herbst, die ich Ihnen besonders ans Herz legen möchte:

Beide Ereignisse ziehen mich Jahr für Jahr aufs Neue in ihren Bann.

 

Faszination Kraniche

 

Wenn man Glück hat, kann man bei uns die Kraniche das ganze Jahr hindurch beobachten, denn immer mehr Kraniche überwintern in Mecklenburg – Vorpommern. Es sind wunderbare Erlebnisse, die Kraniche im Schnee tanzen zu sehen oder ihnen mit ihren Küken im Frühling auf den Wiesen zu begegnen. Aber zwei Ereignisse im Kranichjahr rufen besondere Emotionen hervor: die Rückkehr der „Vögel des Glücks“ aus den Winterquartieren und der Kranichzug im Herbst.

Nach den grauen Wintermonaten ist es zweifelsohne toll, das Trompeten der Kraniche zu hören und ihnen bei der Balz zuzusehen, aber der unumstrittene Höhepunkt ist der Kranichzug im Herbst. Es ist eines der schönsten Naturereignisse, wenn ab Ende August bis Oktober zigtausende Kraniche bei uns Rast machen. Tagsüber kann man die Kraniche auf den abgeernteten Feldern beobachten bis sie dann im Abendrot zu ihren Schlafplätzen fliegen. Tausende Kraniche landen mit lautem Trompeten bei Sonnenuntergang an ihren Schlafplätzen.

Es immer wieder faszinierend, diese spektakulären Naturschauspiele mit eigenen Augen zu erleben. Dank der mitgeführten Kameras entsteht so wunderbares Ausgangsmaterial für meine Wild-Life-Aquarellen.

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Die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee

 

Das zweite Naturereignis, von dem ich immer wieder fasziniert bin, ist die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee. Es kommt schon selten vor, dass man Rotwild in der Natur beobachten kann. Ich kann Ende September zwar fast jeden Abend in der Nähe unserer Gemeinde das Röhren der Hirsche hören, aber gesehen habe ich die Tiere sehr selten.

Ganz anders im Bereich der Dünen am Darßer Ort. Hier kann man vom Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft die Hirsche während der Brunft vor der Silhouette Ostsee beobachten. In der Brunft wandern die Hirsche seit vielen Jahren über große Strecken immer wieder zu den gleichen Plätzen, um sich zu präsentieren. Wenn man Glück hat, kann man schon mal einen Hirsch auf dem Weg von Rügen durch die Boddenlandschaft auf den Weg zum Darßer Ort sehen.

Es sind eindrucksvolle Szenen, wenn man das Rotwild in der Küstenlandschaft gemeinsam mit Seeadlern, Schwänen und Reihern entdecken kann. Sie sehen, die Landschaft auf dem Darß und dem Fischland sind ein Rückzugsgebiet für viele Tiere. Selbstredend stammen viele Motive meiner Wild Life Aquarelle auch aus diesem Naturparadies. Und wieder sind eigene Fotos von selbsterlebten Tierbegegnungen der Schlüssel für ein gelungenes Bild.

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Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)
Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)

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Aquarellkurse und Malreisen in Kooperation mit Naturschutzprojekten

 

Da ich mit der Faszination für die Natur nicht allein bin, hat sich in Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland, dem NABU, dem Nationalpark Service Federow u.a. Partnern die Chance ergeben, eine Reihe von Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Mitmachaktionen für Kinder, Aquarellkurse und Malreisen zu organisieren.

In meinem Kalender sind Jahr für Jahr Wochen im Herbst reserviert, um Kraniche und Hirsche an der Ostsee und der Müritz zu beobachten und zu malen. Dann packe ich meine Kameras und meine Malsachen ein und versuche mit Gleichgesinnten diese Naturschauspiele zu genießen und Aquarelle zu malen. Vielleicht hast du Lust, mich zu den Vögeln des Glücks und den Hirschen, den Königen der Wälder, zu begleiten.

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Stare helfen bei der Körperpflege der Hirsche an der Ostsee (c) FRank Koebsch (1)

Natur pur – Hirsche, Adler, Kormorane, Reiher, Schwäne, … am Darßer Ort

Natur pur – Hirsche, Adler, Kormorane, Reiher, Schwäne, … am Darßer Ort

Einstimmung auf die Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee

 

Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit. Es ist genau die richtige Zeit für Ausflüge in die Natur Mecklenburg Vorpommerns mit vielen interessanten Motiven für unsere Aquarelle. Die bunten Blätter färben die Bäume und verändern die Landschaften. Der Vogelzug und die Hirschbrunft an der Ostsee inspirieren mich immer wieder zu neuen Wild life- und Kranich Aquarellen. Es ist einfach immer wieder herrlich, in dieser Zeit die sieben Naturwunder Mecklenburg Vorpommerns zu erleben. Um diese Faszination für die Natur und die Malerei zu teilen, lade ich im Herbst immer wieder zu Malreisen ein. Seit vielen Jahren treffe ich mich mit naturbegeisterten Menschen bei der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark. Spätestens seit ich Kraniche und Hirsche als Abendgesellschaft erlebt habe, begann ich darüber nachzudenken, ob ich nicht eine Malreise anbieten kann, in der man Kraniche und die Hirschbrunft an der Ostsee erleben kann. Im nächsten Jahr lade ich endlich Malschüler nach Prerow ein, um auf dem Fischland Darß Zingst gemeinsam Hirsche und Kraniche zu beobachten und zu malen. Ich freue mich schon riesig auf die Malreise zu den Hirschen und Kranichen an der Ostsee. In den vergangenen Wochen war ich dann wieder unterwegs auf dem Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Die Natur rund um den Darßer Ort bietet im Herbst für Naturliebhaber ganz großes Kino. An einem Nachmittag und Abend am Darßer Ort im September habe ich Hirsche, Adler, Kormorane, Marderhunde, Reiher, Schmetterlinge, Schwäne, … beobachtet und fotografiert. Einige der Bilder aus dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit der Hirschbrunft am Darßer Ort und eine Auswahl von unseren Wild life Aquarelle möchte ich Ihnen vorstellen. Der Herbstliche Ausflug zum Darßer Ort war für mich ein wundervolles Erlebnis.

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Wie aus diesen Bildern gut zu erkennen ist, gehören unseren Aquarelle und die Fotografie zusammen. Unsere Kameras sind gerade bei Tieraquarellen unser Skizzenbuch. Die Fotos sind dann nach solchen Ausflügen zum Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft die Grundlage für unsere Malerei. Aquarelle wie „Treffpunkt Darßer Ort“ – ein Bild mit einer Begegnung von einem Hirsch und einem Reiher, „Rendezvous an der Ostsee“ – ein Bild mit einem Rothirsch, vorbeifliegenden Schwäne vor der Kulisse eines vorbeifahrenden Schiffes oder das Bild „Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostseemit den fliegenden Kranichen und einem Hirsch auf den Dünen des Darßer Ort sind ohne die Beobachtungen und den vielen Fotos nicht möglich. Nach den vielen eindrucksvollen Erlebnissen in der Natur und unseren Aquarellen ist für mich eines klar, die Kraniche und die Hirsche sind in jedem Herbst eindrucksvolle Wahrzeichen für die Ostsee.

Vielleicht haben Sie meine Zeilen und die Fotos neugierig gemacht. Wenn ja, begleiten Sie mich doch nächstes Jahr im September auf der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee. Wenn die Natur mitspielt werden wie in der Boddenwiesen und den Dünen am Darßer Ort wunderbare Motive für Wild life Aquarelle finden.

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Aquarell – Schulmuseum in Middelhagen – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Middelhagen ist immer wieder eine (Mal)Reise wert

Middelhagen ist immer wieder eine (Mal)Reise wert

Das Schulmuseum in Middelhagen – ein Rügen Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett

 

In den letzten Tagen und Wochen war ich viel unterwegs.  Ich war gemeinsam mit Malschülern eine Woche im Rahmen der Malreise Faszination Rügen auf dem Mönchgut, habe mich mit der Vorbereitung der Malreise zu den Hirschen und Kranichen an der Ostsee beschäftigt und habe das vergangene Wochenende an der Müritz Kraniche gemalt. Damit kam mein Blog wieder einmal zu kurz. Also werde ich versuchen nach und nach über meine Erlebnisse, meine Aquarelle und die Malreise berichten. Es macht immer wieder Spaß auf Rügen, dem Mönchgut und in Middelhagen zu malen. Besonders liebe ich den Herbst in Middelhagen. Hier sind viele meiner Rügen Aquarelle entstanden. Dazu gehören das Wild life AquarellRehe im letzten Licht des Tages“, genauso wie die LandschaftsaquarelleWeiden hinter Middelhagen“, „Blick auf den Bodden bei Middelhagen“, „Boddenblick auf Groß Zicker“, „Middelhagen im Herbst“, „Weiden hinter Middelhagen“, „Regen im Frühling auf dem Bodden …“, „Herbstanfang“, „Windschöpfwerk Lobbe auf dem Mönchgut“ sowie das Aquarell „Katharinenkirche in Middelhagen“. Es ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis, wenn man sonnige Herbsttage auf dem Mönchgut verbringen kann. Eine Reise nach Middelhagen ist ein klasse Tipp für einen Herbsturlaub. Im Rahmen der Vorbereitungen für die Malreisen auf Rügen reise ich immer wieder einen Tag ehe an und streife mit einem herbstlichen Sparziergang durch Middelhagen und versuche Änderungen im Ort zu erkunden. So sind einige meiner Aquarelle von den Malreisen Zeitzeugen, die ein wenig von den Veränderungen dokumentieren. Vor über 18 Monaten hatte ich mich auf ein Experiment, der Malerei auf Zigarrenkistendeckel eingelassen. Meine Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern entstanden in Anregung der Ausstellung zu Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin. Carl Malchin hat als Maler vor über 100 Jahren die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. So hatte auf meiner letzten Malreise die Idee ein Rügen Aquarell aus Middelhagen auf einer Zigarrenkiste zu malen. Als Motiv habe ich mir das historische Schulmuseum in Middelhagen ausgesucht. Solche reetgedeckten Fachwerkhäuser sind immer wieder wunderbare Motive. Das Schulmuseum findet man im Zentrum von Middelhagen in unmittelbarer Nähe der Kirche, dem Bredehaus, dem ältesten Gasthof Rügens, der Linde und der Mönchgut Keramik. Dieser Platz lädt immer wieder zum Verweilen, Entdecken und Malen ein. Entstanden ist mein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Schulmuseum in Middelhagen“ an einem Abend meiner Malreise. Ich habe das Motiv mit dem Schulmuseum in Middelhagen nach meinem „Arbeitstag“ auf dem Mönchgut zur Entspannung gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse, einige meiner Rügen Aquarelle aus Middelhagen und mein neues Bild auf einem Zigarrenkistenbrett.

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Schulmuseum in Middelhagen (c) ein Rügen Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch
Schulmuseum in Middelhagen (c) ein Rügen Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch

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Es waren schöne Tage in Middelhagen. Gemeinsam mit den Malschüler konnten wir an vielen Orten malen und so sind einige neue Aquarelle entstanden. Wenn auch ein Rügen Fan sind habe ich zwei Tipps für Sie:


Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Schulmuseum in Middelhagen“ im Format 16,5 x 22,2 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Schulmuseum in Middelhagen“ im Format 16,5 x 22,2 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

125,00 €

Kalenderblatt Oktober 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

Kalenderblatt Oktober 2020

Kalenderblatt Oktober 2020

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In der vergangenen Woche war ich mit Malschülern an der Ostsee unterwegs und habe gemeinsam mit ihnen auf der Insel Rügen gemalt. Es waren schöne Tage und in dieser Zeit sollte dann eigentlich der Beitrag über das Kalenderblatt für den Oktober 2020 veröffentlicht werden. Aber irgendetwas hat nicht geklappt… Also zeige ich mit etwas Verspätung unser aktuelles Kalenderblatt. Für den Oktober 2020 haben Hanka und ich das Aquarell „Abend am Darßer Ort“ ausgewählt. Es ist eines meiner Aquarelle mit einem Leuchtturm, zu dem ich eine besondere Beziehung habe. Denn in September und Anfang Oktober bin ich oft auf dem Rundweg Darßer Ort unterwegs, um die Hirschbrunft an der Ostsee zu beobachten. An den Abenden am Darßer Ort kann man dabei mit etwas Glück nicht nur Hirsche und den Vogelzug beobachten, sondern auch wunder schöne Abendstimmungen und Sonnenuntergänge an der Ostsee erleben. Wenn Sie auch einmal im Herbst die Natur an der Ostsee erleben wollen, dann begleiten Sie mich doch im nächsten Jahr auf der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee.  Doch genug der Worte, hier unser aktuelles Kalenderblatt für den Oktober 2020 mit einem Aquarell vom Darß.

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Kalenderblatt Oktober 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch
Kalenderblatt Oktober 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

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Was uns dabei interessiert, ist die Frage:

Wie sieht Ihr Kalenderblatt Oktober 2020 aus?

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P.S: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalenderblätter für den Oktober aus den vergangenen Jahren. Es ist immer wieder spannend auf die Auswahl der Motive der Kalenderblätter zu schauen.

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Passend zu der Jahreszeit haben wir für unsere Kalender immer wieder viele Herbstaquarelle für den Oktober gewählt, die bunte Blätter oder Bäume mit einer herbstlichen Färbung zeigen, wie die Herbstbilder „Kastanienallee“, „Sonniger Herbst“, „Auf ein Neues“. Passend dazu zeigt ein Kalenderblatt auch das Apfelaquarell „Anfang Oktober. Gleichzeit ist der Monat auch der Höhepunkt des herbstlichen Kranichzuges und so haben wir auch immer wieder Kranichaquarelle für die Kalenderblätter gewählt. Wir haben z.B. schon die Kranichbilder „Majestätisch“, „Der Tisch ist gedeckt“ und „Formationsflug“ gezeigt. Ergänzt wird die Auswahl mit den maritimen Aquarellen „Party am Strand“ und „Abend am Darßer Ort“ und dem Blumen AquarellHerbst-Anemonen“.

WAS MEINEN SIE, WELCHES DER BILDER IST IHR FAVORIT FÜR EIN KALENDERBLATT DES MONATS Oktober?