Rostock kreativ 2016

Rostock kreativ 2016

Eröffnung der Ausstellung der Hobbykünstler in der Kunsthalle Rostock

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Im Dezember hatte ich über die Ankündigung für Rostock kreativ 2016 berichtet und gestern war es nur soweit. Kunsthallen Chef Jörg-Uwe Neumann und OSTSEE-ZEITUNG – Chefredakteur Andreas Ebel eröffnen die Ausstellung Rostock Kreativ 2016. Es war spannend die 639 eingereichten Gemälde, Fotografien, Skulpturen in der siebten Ausstellung dieser Art zu entdecken. Die Vielfalt der Arbeiten der Hobbykünstler zu erleben ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Deshalb hier auch ein Rückblick auf die Ausstellungen „Rostock kreativ“ aus den Jahren 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010 . Für mich ist es auch immer wieder interessant zu sehen,  dass sich immer wieder Schüler von meinen Aquarellkursen und Malreisen an den Ausstellungen teilnehmen. Bei einem ersten Rundgang durch die Kunsthalle Rostock sind mir zwei Aquarelle von meinen Malschülern aufgefallen. Einmal das Aquarell „Straßenansicht“ von Viola Güde einer Malschülerin aus Schwerin und das Bild von Rosina Mock eine Schülerin von der VHS Rostock. Ich finde es schön, dass ich diese beiden und anderen Teilnehmer der Aquarellkurse und Malreisen ein wenig auf ihren Weg begleiten konnte und kann.

Von der gestrigen Eröffnung haben Rostock.tv und die OstseeZeitung auch in verschieden Videos berichtet. Es war interessant die Statements von Chef Jörg-Uwe Neumann zur laufenden Ausstellung und von Andreas Ebel zu den Plänen der zukünftigen Ausstellungen zu hören. Der Chefredakteur der OZ kündigte für 2018 zum Stadtjubiläum ein „Rostock kreativ“ der Superlative an. Ich bin gespannt 😉 Doch erst einmal heißt es in den nächsten Tagen die Ausstellung zu genießen. Hier ein paar Schnappschüsse von der Eröffnung der Ausstellung Rostock kreativ in der Kunsthalle Rostock.

 

Wie geht es in den nächsten Tagen weiter? Die Ausstellung ist jeden Tag zwischen 10.00  und 18.00 Uhr bis zum 28.02.2016 geöffnet und sie wird von folgendem Programm begleitet.

24.02.2016 – 11.00 Uhr
Am Mittwoch wird die Heinrich Hünicke GmbH & Co. KG eine Mitmachaktion für Erwachsene im Plastiksaal starten. Gemeinsam wird eine großformatige Malerei unter Führung eines Künstlers entstehen.

25.02.2016 – 11.00 Uhr
Am Donnerstag wird der Sanitzer Künstler Frank Koebsch gemeinsam mit Herrn Schmidt von
der Heinrich Hünicke GmbH & Co. KG ein großformatiges Aquarell mit den Besuchern malen.
Beide Werke stellen wir anschließend öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung.

28.02.2016 – 16.00 Uhr
Die Verleihung des Publikumspreises für das schönste Bild und die schönste Skulptur findet am Sonntag den 28. Februar 2016 um 16.00 Uhr im Plastiksaal der Kunsthalle Rostock statt.

 

Gerne erinnere ich mich an den Malkurs in der Kunsthalle Rostock, den ich 2014 im Rahmen von Rostock kreativ  geben konnte und wie im vergangenen  Jahr dort gemeinsam mit vielen Besuchern ein großes Aquarell entstanden ist. Hier ein paar Schnappschüsse aus den vergangenen Jahren.

 

Die nächsten Tage werden noch einmal spannend und ich freue auf das gemeinsam Malevent mit den Besuchern am 25.02.2016 in der Kunsthalle Rostock.

An dieser Stelle möchte ich dem Team der Kunsthalle und der Ostsee Zeitung danke sagen, für Vorbereitung zu dieser wunderbaren Ausstellung, in der sich alle teilnehmenden Künstler präsentieren können.

Wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch einmal bei Rostock kreativ  vorbei. Es lohnt sich. 😉

 

 

Bi uns to Hus – eine Ausstellung von Hanka und Frank Koebsch

Bi uns to Hus – Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch

Unsere Aquarelle und Pastelle im Schloss Griebenow

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Schloss Griebenow im Frühling (c) Frank Koebsch
Schloss Griebenow im Frühling (c) Frank Koebsch

Ich bin dabei die letzten Dinge für unsere Ausstellung in Bützow und Kunst Offen vorzubereiten und doch möchte ich noch einmal über unsere Ausstellung im Barockschloss Griebenow berichten. Wir hatten im vergangenen Herbst die ersten Schritte der Zusammenarbeit vereinbart. Ende April konnte ich unsere Bilder im Schloss Griebenow hängen und am 03. Mai 2015 haben wir die Ausstellung eröffnet. Es war ein toller Tag mit einer wunderbaren musikalischen Umrahmung durch die Schüler von Frau Marina Girod und angeregten Gesprächen in der Ausstellung 😉 Besonders gefreut, haben wir uns, als wir von dem Verein des Schlosses nach der Vernissage eine Einladung für die Aktion Kunst Offen 2016 erhalten haben.

Der Tage sollte noch ein wenig nachwirken, denn die Ostsee Zeitung berichtete über unsere Ausstellung in dem Schloss Griebenow. Bei Bedarf können Sie den Artikel der OZ

Bi uns to Hus: Ausstellung von Hanka und Frank Koebsch mit Aquarellen und Pastellen eröffnet

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auch als pdf lesen. Walter Scholz sehr gut unsere Motivation für unsere Malerei beschrieben.

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Bi uns to Hus Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch mit Aquarellen und Pastellen eröffnet
Bi uns to Hus Ausstellung von Hanka u Frank Koebsch mit Aquarellen und Pastellen eröffnet

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Jeder Presseartikel ist eine wunderbare Unterstützung für uns Künstler, denn nach dem Blog Artikel Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen?  von Christian Henner-Fehr auf seinem Kulturmanagement Blog informieren sich 29% aller Menschen in der Zeitungen über Kultur. Deshalb versuchen wir immer wieder die Artikel hier auf dem Blog noch einmal zu vorzustellen und möchten uns gleichzeitig bei der Ostsee Zeitung  und Walter Scholz bedanken.

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Unsere Bilder im Schloss Griebenow

Immer wieder werden wir von Menschen, die unsere Ausstellungen nicht besuchen können, gefragt, welche Bilder wir ausstellen. Da zum Beginn unserer Präsentation die Magnolien-,  Kirsch– und Apfelblüte im vollen Gang war, hatten wir u.a. solche  Aquarelle mit diesen Blüten ausgewählt. Gleichzeitig hängen in unserer Ausstellungen einige maritime Aquarelle und Bilder von Menschen und einige Kranichaquarelle und –drucke. Hier eine kleine Auswahl unserer ausgestellten Aquarelle.

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Vielleicht weckt die Auswahl unserer Bilder ja Ihr Interesse an unserer Ausstellung. Dann schauen Sie doch in den nächsten Tagen im Schloss Griebenow vorbei. Wir zeigen Motive, die zum Frühling an der Ostsee gehören, passend zum Titel der Ausstellung Bi uns to Hus 😉

Vorbereitungen auf „Rostock kreativ“ 2015

Vorbereitungen auf „Rostock kreativ“ 2015

Einladung in der Kunsthalle Rostock, um „Unsere Welt“ zu malen.

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Rostock kreativ
Rostock kreativ

Es ist das sechste Mal, dass die Kunsthalle Rostock Freizeitkünstler der Region zu einer riesigen Ausstellung einlädt. Im vergangenen Jahr haben 589 Menschen ihre Bilder und Skulpturen dort ausgestellt. „Rostock kreativ“ ist immer ein wunderbares Event für die vielen Hobbykünstler. Es ist die Chance in der renommiertesten Ausstellungsstätte Rostocks, der Kunsthalle gemeinsam mit gleichgesinnten auszustellen. Es ist wunderbar zu sehen, mit welchem Stolz und in welcher Vielfalt die Menschen ihre Kunst präsentieren, der Familien, Freunden und Bekannten zeigen. In den vergangenen Jahren hat die Ausstellung „Rostock kreativ“ mehr als 12.000 Besucher angelockt. Eine riesige Wertschätzung für die Freizeitkünstler und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e.V.“, dessen Mitglieder die Ausstellung Jahr für Jahr ermöglichen.

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In diesem Jahr können vom 19. – 26. Februar 2015 von 11.00 – 18.00 Uhr die gerahmten Bilder und Zeichnungen vor Ort in der Kunsthalle abgegeben werden.  Die Ausstellung ist dann vom 5. bis 15. März 2015  zu sehen.

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Ich freue mich immer riesig, wenn ich einige Teilnehmer von meinen Malreisen und Aquarellkursen begeistern, kann die ebenfalls zu beteiligen. Es ist phantastisch, dass die Ostsee Zeitung Partner von „Rostock kreativ“ ist, die Phase der Vorbereitungen und die Ausstellung begleitet. Die OZ stellt auch in einigen Abständen Menschen vor, die sich an der Ausstellung beteiligen, wie z.B. Katrin Struck. Liane Konieczny (Kritzmow) und Gudrun Schultz (Rostock), Petra Irmer aus Rövershagen u.v.a.  Besonders interessant fand in die den letzten Tagen den Artikel „Mit Comics das Unmögliche möglich machen“.  In dem Artikel wir Hannes Falke vorgestellt, der sich mit seinen  bereits im vergangenen Jahr mit einer Zeichnung bei „Rostock kreativ“ beteiligte. Seine Comics haben mich neugierig gemacht und ich bin gespannt, wie er in diesem Jahr seinem Rahmen im Format 50 x 70 cm für die Ausstellung bestücken wird. Nun ja einige Tage der sind ja für die Vorbereitungen noch Zeit.

Aquarellkurs mit Frank Koebsch in der Kunsthalle Rostock im Rahmen Rostock kreativ (7)

Haben Sie nicht auch Lust sich an der Ausstellung zu beteiligen?  Wenn ja, vielleicht sehen wir uns ja vor Ort. Ich habe das Glück in Zusammenarbeit mit Heinr. Hünicke in Rostock die Aktion begleiten zu können.  Im vergangenen Jahr konnte ich während „Rostock kreativ“ einen Malkurs in der Kunsthalle Rostock geben. Es hat den Teilnehmer und mir riesigen Spaß gemachte einen Nachmittag gemeinsam Obstblüten zu malen.

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Wir malen „Unsere Welt“ bei „Rostock kreativ

 

In diesem Jahr haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht.  Wer Lust hat kann gemeinsam mit mir und anderen eine riesige Leinwand bemalen. Die Idee ist, dass wir aus kleineren Szenen unsere Welt malen 😉 Ich höre oft den Titel „Meine Welt“ von Peter Heppner. Für mich ist es ein klasse Lied. Der Song und das Video „Meine Welt“ von Peter Heppner ist ein wunderbares Motto, um gemeinsam mit anderen zusammen ein Bild zu malen. Doch sehen und hören Sie selbst

 

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Wenn Sie Lust haben, gemeinsam mit mir und anderen „Unsere Welt“ zu malen, dann merken Sie sich doch den 12. März ab 14.00 Uhr vor.

Es macht immer riesigen Spaß mit anderen zu malen und zusammen an einem großen Bild zu malen, ist spannend ;-). Ich werde sicher in den nächsten Tagen über die Vorbereitungen berichten.

Doch zuerst sind alle Hobbykünstler aufgefordert, sich mit einem Bild, einer Zeichnung oder Skulptur an der Ausstellung zu beteiligen. Zur Einstimmung ein paar Bilder von „Rostock kreativ“ aus den Jahren 2014,  2012, 2011, 2010, … und ein Video von TV.Rostock zu der Veranstaltung im vergangenen Jahr.

 

Wir malen unsere Welt in Rahmen von "Rostock Kreativ"
Wir malen unsere Welt in Rahmen von „Rostock Kreativ“

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Wer von Ihnen hat bekommen Lust, in der Kunsthalle bei „Rostock kreativ“ „Unsere Welt“ zu malen? 😉

Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“

Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ 

auf Einladung der Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg
Kreativsaison Mecklenburg

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Ich habe in den vergangenen Tagen die Kreativ Saison Mecklenburg und die Ideen- und Projektwerkstatt vom 29.01.2013 im Kloster zum Heiligen Kreuz vorgestellt. Die zweite Veranstaltung, zu der Katharina Trabert eingeladen hatte, war eine Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in der Kunsthalle Rostock.  Als ich die Einladung erhalten habe, habe ich mich gefreut, die Besetzung der des Podiums zu lesen.

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Im Podium vertreten waren

Im Publikum saßen der Bürgermeister von Schwaan Mathias Schauer, Herr Brunner von der Kunstmühle Schwaans, Vertreter der Ernst Barlach Stiftung Güstrows, der Kunstschule Rostock, des Societät Rostock maritim uvam. Eine gute Runde mit vielen interessanten Fragen, Diskussionen, Aussagen und Statements. Die Aussagen der Podium Mitglieder waren fundiert.

Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in der Kunsthalle Rostock
Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in der Kunsthalle Rostock

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Ergebnisse der Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“

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Die Diskussion hat wie ähnliche Veranstaltungen einige Punkte wieder deutlich gemacht:

  • Es wird oft diskutiert, ohne die notwendigen Kenntnisse zu haben.
  • Teilnehmer und Akteure müssen sich öfter austauschen, um die Begrifflichkeiten, Inhalte, Beweggründe und Motivationen der andere zu verstehen.
  • Es bedarf einer Moderation, um zwischen den verschieden Interessen zu vermitteln.
  • Es müssen ein Teil der Akteure verstehen, dass sie die Chance haben, sich in das Projekt, das Netzwerk einzubringen. Forderungen sind an ein Netzwerk sind nicht die richtige Art der Zusammenarbeit, denn Netzwerken heißt geben und nehmen.
  • Ein solcher Austausch ist notwendig, um Schwachstellen zu finden und gleichzeitig herauszufinden, wo die Stärken liegen.

Interessant war für mich, dass ich mich am Abend zuvor genau über unsere Erfahrungen zu solche Punkten mit Frauke Lietz – Projektleiterin des Projekts „Die Kunst von Kunst zu leben – Kunst & Kulturtourismus“ ausgetauscht habe. Sie hat immer wieder ähnliche Erfahrungen gemacht und erfolgreich gelernt, in solchen Prozessen zu vermitteln.

Alles in allen war es eine gute Diskussion  und interessanter Austausch. Trotz unterschiedlichster Ansichten und Ziele gab es

Konsens über die bessere Vermarktung der vorhandenen Angebote

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Über das wie, hierzu gab es verschiedene Ansichten und Positionen. Am wenigsten überzeugend fand ich die Aussagen von Frau Melzer als Kultursenatorin auf die Frage:

Mit welchem Kulturangeboten kann Rostock bei Menschen in Deutschland und international werben?

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Ihre Aussage war sinngemäß, Rostocks Stärke ist die große Vielfalt. Bei allem Verständnis dafür, dass die Senatorin die Vielfalt erhalten will, kann ich über die Aussage nur den Kopf schütteln. Ein besseres Marketing wird ohne Fokus nicht möglich sein, denn Menschen lassen sich nun einmal am besten mit ganz konkreten Angeboten ansprechen.  Alles anderes nenne ich verzetteln, dieses ist zu mindestens mein Wissen und Erfahrungen aus einer mehr als 20jährigen erfolgreichen Laufbahn im Bereich Marketing, Business Development und Vertrieb. Wer mir nicht glaubt, sollte dann vielleicht einmal Tillmann Hahn als erfolgreicher Gourmetkoch fragen ;-).

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Mit der Forderung nach einem Kulturkalender für die Stadt verpasst die Ostsee Zeitung eine Chance 

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Die Ostsee Zeitung berichtet über die Podiumsdiskussion Tourismus mit Kultur machen, OZ 2013 01 31, S.12
Die Ostsee Zeitung berichtet über die Podiumsdiskussion Tourismus mit Kultur machen, OZ 2013 01 31, S.12

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Die Ostsee Zeitung hat über die Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ berichtet und hat als Überschrift die Aussage gewählt, „Touristiker fordern einen Kultur Kalender für die Stadt“. Diese Forderungen sind nicht neu, Kulturtipps waren und sind lückenhaft. Bisherige Lösungsversuche sind immer dem Zuständigkeitsgerangel und / oder der Finanzierung gescheitert. Aber der Fehler in der Darstellung der Ostsee Zeitung ist, den Kalender auf die Stadt zu begrenzen. Auf dem Kulturmanagement Blog von Christian Henner-Fehr befindet sich eine Analyse, die ich bereits 2011 über die Chancen für eine Region rund um Rostock erarbeitet habe, wenn es eine übergreifende Darstellung der Aktivitäten in Internet und als Paper geben würde. In dem Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 finden Sie aus damaliger Sicht eine Abschätzung aber auch die notwendigen Voraussetzungen bei der Arbeit der Kultureinrichtungen im Netz. Seit dem sind fast zwei Jahre vergangen, aber eine Lösung ist immer noch nicht in Sicht und die OZ will den Kalender auf Rostock begrenzen. Die Überschrift der Ostsee Zeitung ist aus zwei Gründen unverständlich. Zum einen weil die Teilnehmer aus Schwaan und Güstrow vehement eine Einbeziehung gefordert haben und die Angebote der Kreativ Saison eine Region bis Wismar skizzieren und zum zweiten weil die Ostsee Zeitung keine Zeitung für die Stadt Rostock ist sondern die Auflagengröße Zeitung von Mecklenburg Vorpommern. Die Ostsee Zeitung hat bereits einen Veranstaltungskalender, bekommt über die Pressemitteilungen die notwendigen Daten, verkauft Tickets und berichtet über die Kulturveranstaltungen. Warum ergreift die Zeitung nicht die Chance den Kulturkalender für die Region zur Verfügung zu stellen? Es wäre toll wenn, dass Unternehmen diese Chance ergreift. Es wäre für Ostsee Zeitung gegenüber allen anderen Anbieter von Zeitungen, Zeitschriften, Blogs und Anbietern von Veranstaltungskarten ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal  ;-), wenn es einen offenen, informativen und grafisch gut gemachten Kulturkalender gibt.

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Wie geht weiter es nach der Podiumsdiskussion?

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Unabhängig von meiner persönlichen Meinung zu der einen Aussage von Frau Melzer, habe ich großen Respekt vor allen Teilnehmern egal ob im Podium oder im Zuschauerraum. Alle diese Menschen haben sich Zeit für diese Diskussionsrunde genommen und sich auf ihre Art und Weise eingebracht.  Ich hoffe, dass dieses Arrangement die Teilnehmer in ihren Bemühungen die Region weiterzuentwickeln noch weiterträgt. Mit den Aussagen aus dem OZ Artikel von Frau Katharina Tabert „Wir müssen gemeinsam den Kulturtourismus stahlen lassen“ und der Bestätigung von Frau Melzer „Dafür müssen wir uns wieder zusammensetzen, um ein einheitliches Angebot zu erstellen“  ist zu mindestens der Willen von zwei wichtigen Akteuren dokumentiert.  Mal sehen, wie es weiter geht 😉

Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg
Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg

Ganz großen Dank besonders an das Team der Kreativsaison Mecklenburg, welches die Veranstaltung inszeniert hat. Wenn Sie sich informieren wollen, was das Netzwerk von Künstlern, Kunsthandwerkern, Kulturschaffenden mit anderen Partnern organisiert, dann schauen Sie doch mal auf die Webseite www.kreativsaison.de oder besuchen Sie ROSSINI: MUSIKALISCHE OSTSEEWOCHE.

Hier können Sie erleben, wie man Tourismus mit Kultur macht ;-).

OZ Kunstbörse 2012

OZ Kunstbörse 2012

Die 20. Kunstbörse in der HMT Rostock

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Es gibt in Rostock Ausstellungen, die ich Jahr für Jahr besuche und hier auf meinem Blog darüber berichte. Eine von diesen Ausstellungen ist die Kunstbörse der Ostsee Zeitung in der Hochschule für Musik und Theater. Hier finden Sie kurze Berichte und Fotos der Kunstbörsen 2011, 2010 und 2009. Die Ausstellung wurde am 05. November eröffnet und am 01. Dezember kommt dann der Höhepunkt. Ein Teil der ausgestellten Werke wird an diesem Abend im Rahmen traditionellen Versteigerung zu Gunsten des Rostocker Vereins „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ versteigert. Zum 20. Jubiläum der Kunstbörse wurden der Ausstellung im Rahmen einer Retrospektive weitere Kunstwerke hinzugegeben. Diese Werke stammen von Künstlern, die in den vergangenen zwanzig Jahren in der Kunstbörse ausgestellt haben.

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Ausstellende Künstler der OZ Kunstbörse

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In diesem Jahr stellen folgende Künstler aus:

James Itt, Katrin Lau, Manfred Zollner, Janet Zeugner, Thomas Ziegler, Bernadette Maria Roolf, Sigi Zahn, Caroline Haerter, Andrea Hildebrandt, Robert Dämmig, Gabriele Schulz, Takwe Kaenders, Barbara Kinzelbach.

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Beteiligte Künstler an der Retrospektive der OZ Kunstbörse

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Anlässlich des zwanzig jährigen Geburtstags haben Künstler, die in den vergangenen Jahren im Rahmen der Kunstbörse ausgestellt haben, weitere Werke beigestellt. Zu nennen sind:

Falko Böttcher, Annelise Hoge, Klaus Walter, Peter Bauer, Hartwig Hamer,  Inge Jastram, Arne Boysen, Rolf Kuhrt, Hannes Müller, Dieter Goltzsche, Moritz Götze, Heinz Wodzicka, Rainer Herold, Tanja Zimmermann, Helmtrud Nyström, Gudrun Poetzsch, Joachim John, Falko Behrendt, Harald Metzkes, Christine Stäps.

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Insgesamt eine sehr beeindruckende Liste von teilnehmenden Künstlern. Besondern interessiert haben mich die Werke von Barbara Kinzelbach, Janet Zeugner, Bernadette Maria Roolf, Peter Bauer, Inge Jastram, Arne Boysen, Dieter Goltzsche, Moritz Götze, Tanja Zimmermann, Gudrun Poetzsch, Falko Behrendt und Harald Metzkes, denn diese Künstler habe ich schon mal in Diskussionsrunden, Atelierbesuchen oder Ausstellungen erlebt. Ich habe wie in den letzten Jahren auch ein paar Schnappschüsse von der 20. Kunstbörse in den Kreuzgängen der HMT gemacht. Lassen Sie sich doch durch die Fotos auf die Versteigerung am 1. Dezember einstimmen oder nutzen die kommenden Tage zu einem Besuch der HMT am besten in den Abendstunden, wenn der Trubel ein wenig nachgelassen hat. In diesem Jahr sind die Keramik Skulpturen von Bernadette Maria Roolf meine Favoriten. Ich bin aber gespannt wie die Versteigerung am 01. Dezember verlaufen wird.

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Es ist eine imposante Ausstellung aber für Menschen, die keine Ostsee Zeitung lesen und nicht auf die Internet Seite der HMT gehen, kann diese renommierte Ausstellung ungesehen vorbei ziehen. Es ist schon ungewöhnlich, dass es auch nach der Vernissage am 05.11.2012 keine weitere Berichterstattung im WEB gibt. Weder die Seiten Rostock –  heute, Mecklenburg-Vorpommern Exklusiv, Kulturhafen Rostock, Das ist Rostock,  … berichten über die Ausstellung. Leider stellt die OZ dieses Jahr viel weniger Informationen im Internet und den Tageszeitungen zur Verfügung als in den vergangenen Jahren. Wer in diesem Jahr nicht die Beilage zur Kunstbörse aufgehoben hat, hat es schwer sich zu informieren. Die Kunstbörse wird in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein zu Rostock organisiert, aber auch hier sind leider keine Informationen zu der laufenden Ausstellung zu finden.  Warum? Haben diese Veranstaltung, die Künstler, die Partner und Sponsoren wie AIDA keine Werbung nötig? Mich würde es grämen. 😉

Ich wünschen allen viel Spaß und Erfolg bei der OZ Kunstbörse 2012.

Ein Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse

Ein Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse

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Ich war in den letzten Tagen unterwegs und war auf der LeinenLos-Gründermesse 2012. Was haben Künstler aus einer Gründermesse zu suchen? Die Antwort ist ganz einfach. In der Vergangenheit hatten Susanne Haun, Dörte Rahming, Silke Welzel, ich u.a. die Köpfe zusammen gesteckt und überlegt, wie wir unsere Angebote gemeinsam besser positionieren können.

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Unsere Kunst. Ihr Wert

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Den heutigen Stand der Überlegungen unser Netzwerk Kreativ-Wert haben wir zusammen gefasst und unter der Überschrift „Unsere Kunst. Ihr Wert.“ gehen mir unseren Angeboten auf Kunden zu. Besonders schön war, dass die Ostsee Zeitung bei Ihrem Bericht über die Gründermesse über unsere Idee berichtete.

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FRank Koebsch auf der Gründermesser in Rostock OstseeZeitung vom 2012 01 14 S. 12
FRank Koebsch auf der Gründermesser in Rostock OstseeZeitung vom 2012 01 14 S. 12

Auf dem Foto von Frank Söllner in der OZ sehen Sie eines meiner Jazz Aquarelle, unsere Sternzeichen – als Kunstbuch sowie das Buch von Susanne Haun „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“Mehr über unser Angebot insbesondere für Unternehmen finden Sie hier.

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Angebot des Netzwerkes Kreativ-Wert
Angebot des Netzwerkes Kreativ-Wert

Die wichtigste Aufgabe von Messen ist das Netzwerken, das Kennenlernen und der gegenseitige Austausch. Falk Mahlendorf, als Koordinator des Netzwerkes MV Startups hat hierzu ein Review: Gründermesse 2012 veröffentlicht, das einen sehr guten Einblick in die Gespräche auf der Messe gibt. Er hat auch dankenswerter Weise einen Teil der folgenden Fotos zur Verfügung gestellt, die mich im Gespräch mit anderen zeigen. Ich kann die Zusammenarbeit mit Falk Mahlendorf nur empfehlen. Das Netzwerken mit ihm und der MV Startups lohnt sich. Er hatte schon bei der Ankündigung für die LeinenLos Gründermesse 2012 auf unseren Messeauftritt hingewiesen, denn  ich hatte bereits im Sommer 2011 in einem Interview einige der wesentlichen Ideen unter der Überschrift Die Malerei alleine reicht ihm nicht skizziert. Danke für die Unterstützung an Falk Mahlendorf und Frank Söllner von der Ostsee Zeitung für Ihre Unterstützung.

Mit hat es Spaß gemacht, unser Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse zu präsentieren.

Rostock unter den besten drei Aufsteigern und …

ich bin ein Rostocker 😉

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Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch
Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Ich bin in Rostock geboren, hier zur Schule gegangen und und….. bin sicher nicht ganz unvoreingenommen, denn auch mit Stationen in Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern, …. konnte und wollte ich mich nie ganz von Rostock lösen. Wir leben heute im Speckgürtel von Rostock und so freue ich mich über positive Nachrichten. In der OstseeZeitung stand am 16.08.2011 ein Artikel mit der Überschrift  Rostock unter den besten drei Aufsteigern.  Es geht nicht um den FC Hansa sondern das neue Städteranking der Zeitschrift Capital 09 / 2011.  In der OZ war auf Seite 6 zu lesen

„Um elf Plätze gestiegen – damit hat sich Rostock deutlich verbessert“, erklärt feri-Ökonom Manfred Binsfeld.

Die Hansestadt punktet …. mit ihrer Universität sowie den Forschungseinrichtungen…

Der Prognose zufolge wird Rostock auch bis zum Jahr 2017 wirtschaftlich weiter zulegen..

Da fällt ein Bekenntnis, dass man Rostocker ist leicht. 😉 Nun aber nicht nur bei solchen Nachrichten mag ich Rostock. Ich habe Szenen und Ansichten meine Geburtsstadt immer wieder in Aquarell gemalt, egal ob es Bilder von den Windjammern der HanseSail sind, Bilder aus dem Stadthafen, Warnemünde oder die Silhouette der alten Hansestadt  Rostock,….  Ich mag Rostock.

Hanse-Wahrzeichen bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Hanse-Wahrzeichen bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch
Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Rostocker Altstadt bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker Altstadt bei Nacht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch
Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Sommertag am Alten Strom (c) Aquarell von Frank Koebsch
Sommertag am Alten Strom (c) Aquarell von Frank Koebsch

Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch
Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch

P.S. Wer weitere Aquarelle von mir sehen möchten,  kann ich Ihnen unsere aktuelle Ausstellung in den Stadtwerken Rostock empfehlen. Wenn Sie evt. auch mal gemeinsam mit mir im Stadthafen Rostock malen wollen oder überhaupt mal einen Aquarellkurs besuchen wollen, auf der Rückseite des Flyers finden Sie Beschreibungen von Aquarellkursen an den Volkshochschulen in Rostock und Schwerin.

Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Das Gelb in MV

„Die Sonne im Sucher“

Dieses war die Überschrift der Ostseezeitung am 19.05.2010 begleitet von einem fantastischen Titelbild. Ein blühendes Rapsfeld und dem weiten Himmel von MV mit einer Fotografin darin. Für uns und viele anderen sind diese Rapsfelder immer ein Hingucker. In den vergangenen Tagen hatte ich schon einen Artikel über gelbe Wiesen und unsere wenigen Rapsaquarelle geschrieben. Nun dieses wollen wir ändern, am liebsten mit der Staffelei mitten in die Rapsfelder setzen, die das Gelb der Felder und Sonne genießen, den Bienen und Hummeln in den Rapsblüten zuschauen….
Aber das Wetter spielte in den vergangenen Tagen nicht mit und unsere Arbeitgeber geben auch keinen bezahlten Urlaub, nur weil die Rapsfelder blühen, auch nicht im Tausch gegen ein Glas leckeren Rapshonig 😉

Also blieb erst einmal nur ein abendlicher Spaziergang nach der Arbeit mit den Hunden durch die Felder unserer Gemeinde Sanitz. Hier ein paar Schnappschüsse.

Weitere Ergebnisse der Medienarbeit für unsere Ausstellung

Ich lege bei unseren Ausstellungen immer recht großen Wert auf die Pressearbeit oder die Arbeit mit den Medien. Bei den letzten Ausstellungen in Mecklenburg Vorpommern haben wir es geschafft, dass mindestens eine Veröffentlichung in einer Tageszeitung (SVZ, OZ, NNN, …), einem Anzeigenblatt (Blitz, Ostsee Anzeiger, Warnow Kurier), einem Amtsblatt der Städte oder Gemeinden erschien. Wenn es wie in Rostock oder Wismar einen lokalen Fernsehsender über Kabel wie tv.rostock und tv.wismar gibt, haben wir es auch geschafft, hier einen Beitrag zu positionieren.

Über die Arbeit mit den Veranstaltungskalendern und Online Presse Diensten (incl. dpa, dpd) habe ich ja schon geschrieben. Über die Portale landet es sicher auch auf den Tisch der Kultur- und Lokalredaktionen. Es wird deshalb aber keine Redaktion einen Mitarbeiter zu einem Fototermin oder Interview los schicken.

Aber wenn dann die Einrichtung (Verwaltung, Unternehmen, Galerie,…) in der ausgestellt wird, parallel eine Presseinfo direkt an die Redaktion sendet, besteht nach unseren Erfahrungen eine gute Chance, dass ein Artikel oder zu mindestens eine kurze Info erscheint. Die Wahrscheinlich für eine Veröffentlichung kann noch erhöht werden, wenn durch uns einen Tag vor der Vernissage ebenfalls eine Information an die Redaktionen erfolgt.

Für unsere Ausstellung in der Kreisverwaltung Bad Doberan sind so vier Artikel erschienen. (OZ, NNN, Ostsee Anzeiger und Warnow Kurierr). Die beiden Werbeblätten haben „nur“ die Informationen aus unserer Presseinfo und unserer Web Seite  im  Vorfeld der Vernissage veröffentlicht. Eine gute Werbung vor Beginn der Ausstellung… Die OZ und die NNN haben einen Mitarbeiter zu einem Interview und Foto gim Rahmen der Eröffnung gesandt. Eine wunderbare Ergänzung und auf Grund des Interview wesentlich lebendiger. Hier die Veröffentlichungen in der NNN und im Ostsee Anzeiger.

In den letzten Tagen wurde ich noch einmal in dieser Vorgehensweise bestärkt. Denn Christian Henner-Fehr verwies in seinem Artikel: Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse – auf eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage. In dieser Umfrage fiel mir die Abbildung: Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren? ins Auge. Das Ergebnis

  • 29 % der Befragten informieren sich in Zeitungen,
  • 10 % in Magazinen,
  • 16 % im TV,
  • 18 % im Radio,
  • 21 % im Internet,
  • 3 % lassen sich durch Empfehlungen, Flyer und Plakate leiten.

Fazit: Die Pressearbeit ist für das Thema Kultur und Kunst nicht zu vernachlässigen 😉

Wo es für uns einen riesigen Nachholbedarf gibt, sind die Themen Radio und TV. Aber das werden wir bei der nächsten Ausstellung ausprobieren.

P.S. besten Dank an Dr. Michael Preisinger für den Artikel in der NNN

Manchmal passen Sachen zusammen und ringen Respekt ab

Nun vor einigen Tagen hatte ich zum einen über die 9. Rostocker Kunstnacht berichtet und die Produzentengalerie artquarium, Große Wasser Str. 1 hervorgehoben.
Zum anderen hatte ich im Zusammenhang mit der Zeitschrift atelier, die Aussage gemacht:„…um ein Kunstwerk zu Geld zu machen, haben in der Regel 90 % des Aufwandes hierfür nichts mit der Erstellung oder Schaffung des Kunstobjektes zu tun.“

Am Sonnabend den 10.07.2009 gab es in der Ostseezeitung eine Seite zum Thema Selbstständigkeit und Existenzgründung. Unter der Überschrift „Schmuckdesignerin beweist Durchhaltevermögen“ wurde Anna Silberstein und die Produzentengalerie artquarium vorgestellt. Frau Silberstein bemängelt als Selbstständige Schmuckdesignerin in dem Artikel, dass während Ihres Studiums Marketing, Akquisition, Kundenpflege, Kalkulation nicht enthalten war.

Schade, denn gerade selbstständige Künstler müssen sich und Ihre Werke anders anbieten und vermarkten als Selbstständige / Handwerker, die Waren des täglichen Bedarfs herstellen. Warum:

  • Waren des täglichen Bedarfs z.B. Brot, Brötchen braucht jeden Mensch und muss Geld dafür ausgeben.
  • Der Preis lässt sich recht gut kalkulieren und regelt sich auf Grund des Angebotes auf dem Markt. Jeder Käufer und Verkäufer kennt die Qualitätsanforderungen und Preisspanne innerhalb der die Produkte verkauft werden.
  • Doch bei der Kunst ist alles anders.
    • Kunst braucht der Mensch nicht unmittelbar zum täglichen Leben und muss auch nicht täglich dafür Geld ausgeben.
    • Wie kalkuliert man den Preis eines Kunstwerkes? Nur nach den direkt zu zuordnenden Kosten, wie Material, Zeit für die „Herstellung“, Miete des Ateliers….
    • Wie wird die Qualität eines Kunstwerkes ermittel?
    • Welchen Wert hat dieses Kunstwerk für den möglichen Käufer? Ist dieser Wert stabil, wird er steigen oder ins Bodenlose fallen?

Wenn man den Artikel in der OZ über Frau Silberstein und die Artikel in der Zeitschrift atelier liest, kann man durch aus schnell zum Schluss kommen: Die Kunsthochschulen und auch die Kunstverbände haben einen großen Nachholbedarf im Bereich Unterstützung für die Selbstständigkeit, Vermarktung, Betriebswirtschaft u.a.. Oder?

Umso mehr wächst mein Respekt vor den Künstlern, die von Ihrer Kunst und der Tätigkeit um Ihre Kunst herum leben können. Also gilt meine Hochachtung unbekannterweise auch Frau Silberstein und die vier Ihrer Kolleginnen.