Wie präsentiert man Drucke oder Miniaturen?

 

Wie präsentiert man Drucke oder Miniaturen?

Klapp – Passepartout und Präsentationsmappen

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Wir wollen uns wieder einmal für ein neues Projekt bewerben. Mit dem Projekt bezogen Vorgehen habe wir sehr gute Erfahrungen. Hier ein paar Beispiele für verschiedene Ausstellungsprojekte: Faszination Sternzeichen, Faszination Kraniche, Jazz meets fine Arts, Flughafen Berlin Tegel – Good bye TXL, see more Jazz in fine art,…. Die erste Hürde,  die dann zu nehmen ist, ist die Präsentation bei potentiellen Partnern, die das Projekt unterstützen oder promoten sollen. Zu Unterstützung der Gespräche erstellen wir typischer Weise Bewerbungsmappe. Neben unseren Überlegungen, der Story für das Projekt, gehört eine Präsentation der teilnehmenden Künstler, mit Vita, eine Übersicht ihre Bilder, Zeichnungen u.a. dazu. Dieses Mal wollen wir eine hochwertige Reproduktion den Bewerbungsunterlagen beilegen, damit sich die Entscheider einen besseren Eindruck über die zu präsentierende Kunst machen können. Doch wie präsentiert man am besten so einen Druck?

Mir fielen in diesem Zusammenhang Klapp – Passepartouts und Präsentationsmappe / Musterabgabe Mappen ein. Mit der passenden Wahl eines Passepartouts kann ein Bild oder Druck hervorragend  präsentiert werden. Also hatte ich mir mal mit der Bestellung meiner neuen Passepartouts von meinem Partner der Passepartout Werkstatt ein paar Muster senden lassen.  Nach dem alle Vorbereitungen für meine kommende Ausstellung im Haus der Stadtwerke abgeschlossen sind, habe ich Zeit und Muße diese Muster auszuprobieren. Hier ein paar Fotos.

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Die Drucke, die wir verschicken wollen, sind noch nicht fertig und die Ausschnitte der Muster sind ebenfalls auf unsere Präsentation noch nicht abgestimmt. Also habe ich zur Probe eine meine Miniaturen in Aquarell gewählt.  Mit Hilfe des Aquarells Knirps am Steuer habe ich dir Möglichkeiten ausprobiert. Ein Klapp – Passepartout besteht aus einer Rückseite aus Museumskarton und dem eigentlichem Passepartout, die über ein Scharnier aus Gewebeband mit einander verbunden sind. Zum Verschicken oder Verschenken sollte dann das Bild, der Druck in dem Passepartout durch einen Flachbeutel geschützt werden. Als privates Geschenk sicher eine wunderbare Art einen kleinen Druck oder eine Miniatur zu präsentieren. Für eine Projektbewerbung ist mein Favorit, eine sogenannte Musterabgabemappe, die zusätzlich zu den Möglichkeiten des Passepartouts noch über einen stabilen Deckel aus Karton, wahlweise mit Prägung verfügt. Diese Lösung werde ich meinen Mitstreitern für die Bewerbung vorschlagen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Frage: Wie präsentiert man Drucke oder Miniaturen?

Neue Passepartouts

Neue Passepartouts

Unsere Zusammenarbeit mit der Passepartout Werkstatt

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Ich habe in den letzten Tagen immer wieder über unsere Ausstellungen berichtet. Ich stelle mit meinen Malschülern in Schwerin aus. Wir zeigen unsere Sternzeichen in der östlichen Altstadt Rostock und ich bereite die Ausstellung Faszination Kraniche im Haus der Stadtwerke vor. Ausstellungsvorbereitungen haben es immer wieder in sich. In allen Ecken stehen Bilder rum. Bilderlisten, Etiketten und Vita müssen geschrieben werden. Zu 95% entstehen unsere Aquarelle auf Papier, damit müssen wir immer wieder unsere Aquarelle umrahmen. Wir haben zwar schon versucht den Aufwand zu minimieren, in dem wir uns auf einige Papier- Rahmenformate geeinigt haben. Wir arbeiten mit Wechselrahmen von Nielsen in dem Format 30 x 40, 40 x 50 und 50 x 60 cm und Papierformat 24 x 32, 30 x 40 und 36 x 48 cm geeinigt, wenn wir keine Blätter im Format 56 x 78 cm nutzen. Damit ergeben sich auch die notwendigen Passepartoutgrößen. Für die Ausstellungen rahmen wir unsere Bilder in der Regel in einheitliche Rahmen und mit einem weißen Passepartout. Damit ergibt sich ein einheitliches Erscheinungsbild  in der Ausstellung. Aber sonst kann man gerade mit einem farbigen Passepartout, abgestimmt auf das Bild und den Hintergrund, ein Bild noch einmal eine ganz besondere Ausstrahlung geben. Hier finden Sie einige Beispiele für die Rahmung eines Motives mit verschieden farbigen Motiven. Wenn alles für das Umrahmen vorbereitet ist, kann es losgehen. Wechselrahmen auf, Rückwand, Einlegeblatt aus. Wir haben unsere Aquarelle mit filmoplast P 90 plus auf den Passepartouts verklebt. Also versuchen wir das Klebeband vorsichtig von dem Aquarellpapier und dem Passepartout zu lösen. Hierbei reist das Klebeband mehr oder weniger die Papieroberfläche auf. Bevor unsere Aquarelle leiden, nehme ich in Kauf, dass die Passepartouts leiden. Auf den Fotos können Sie die Gebrauchsspuren auf unseren alten Passepartouts sehen. Damit ist klar, dass irgendwann die Passepartouts ausgetauscht werden müssen. Wenn es um Passepartouts, Rückwände aus Museumskarton u.a. geht, arbeiten wir seit Jahren mit der Passepartout Werkstatt zusammen. Warum? Das Preisleistungsverhältnis und das Angebot an Materialien stimmen. Auf der Web Seite findet man gerade als Einsteiger viele interessante Tipps. Eine Besonderheit ist, dass durch die Passepartout Werkstatt auch Software zu Präsentation von Bildern im WEB bereitstellt.  Wir nutzen seit Jahren mit Erfolg den  Galerie Generator für unsere Web Seite. Dieses gesamte Paket hat uns in den vergangenen Jahren sehr geholfen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren Passepartouts?

Unsere Web Seite www.koebsch.meinatelier.de

Unsere Web Seite www. koebsch.meinatelier. de ist in die Jahre gekommen. Über 260.000 Besucher wurden gezählt und wir haben die Seite gepflegt und ausgebaut. Dieses alles ohne explizite HTML oder andere Programmierkünste und Wissen im Umfeld SEO.

Hr. Dräger von Passepartout-Werkstatt hat einen „Galerie Generator“ oder Content Management System (CMS) kostenlos zur Verfügung gestellt, ein Baukastensystem in dem auch Laien, wie wir, unsere Bilder einstellen können. Der weitere Vorteil für uns, wir brauchen keine Server, Datensicherungen, hochbandige Internet Anbindung und da alles bei ihm auf dem Server liegt. Unter dieses Prämissen, dass man die Bilder auf einem fremden Server legt eine optimale Lösung für Menschen, die in dem vorgefertigten Framework ohne weitere Mühe ihre Bilder präsentieren wollen. Es ist ganz klar eine Lösung von der Stange, die in bestimmten Grenzen individuell angepasst werden kann. Als erstes haben wir den head der Seite optimiert, um es den Suchmaschine ein wenig einfacher zu machen 😉

Positionierung einer Webseite

Dann haben wir versucht über Veranstaltungskalender, Foren, Social Network  u.a. die Seite bekannt zu machen und möglichst viele Backlinks so alleine erzeugt. Hierzu hatte ich mir 2007 folgende Skizze erstellt… Gleichzeitig haben wir die Seite optisch ein wenig aufgewertet und von www.myspace.de eine Slideshow eingebunden. Bei dem Umgang mit der Seite habe ich mich auf ein ganz einfaches Tool von www.seitwert.de verlassen. Ein einfaches Tool, welche erste Anhaltswerte liefert und für einen einfachen Vergleich von Seiten durch aus tauglich ist.

Eine Seite über mehrere Jahre den Besuchern mit immer leichten Änderungen aktuell anzubieten, hat sich bezahlt gemacht. Heute haben wir für die Themen Aquarell und Pastell

  • 150 bis 180 Besucher täglich
  • 1.050 bis 1.260 Besucher pro Woche
  • 4.500 bis 5.400 Besucher pro Monat
  • 54.750 bis 65.700 Besucher pro Jahr

auf der Seite. Tendenz in den vergangenen zwei Jahren gleich bleibend 😉

Gleich bleibend, weil aus unserer Sicht sich die technologischen Möglichkeiten geändert haben. Viele Seiten bieten zu nehmend den Suchmaschinen Tags für Bilder und Beiträge an. Dieses kann die der „Galerie Generator“ nicht und kommt damit in die Jahre.

Aber wenn wir versucht hätten, auf die moderne Eierlegende Wollmilchsau zu warten oder diese selber zu bauen, hätte dieses viel mehr Zeit und Kosten bedeutet. Für uns ist dieser Galerie Generator ein gutes Tool für Menschen, schnell und einfach im Netz Bilder präsentieren und auch verkaufen wollen. Nun ist es Zeit etwas Neues zu suchen und da biete Hr. Dräger ein neues Shop System und wir dürfen Beta Tester sein 😉 Na mal sehen.

In den nach folgenden Bildern sehen Sie die Bewertung der unser Seite www. koebsch.meinatelier. de durch www.seitwert.de. Im Vergleich zu anderen Seiten, die kostenpflichtig erstellt wurden stehen wir nach wie vor nicht schlecht da.

P.S. An dieser Stelle möchten wir deshalb Hr. Dräger noch einmal Danke für das Werkzeug sagen, auch wenn er durch die Backlinks der Nutzer seine Seite ausgezeichnet aufgewertet hat.

P.S.S: Bitte nicht über www.seitwert.de diskutieren

Bilder rahmen (4) – Wie sollte das Passepartout aussehen?

Bilder rahmen (4) – Wie sollte das Passepartout aussehen?

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In der Regel wird bei Bildern, Zeichnung, Radierungen, Fotos u.a. die mit Passepartout gerahmt werden, das Passepartout im Vergleich zum Rahmen stiefmütterlich behandelt. Wird für das Bild ein dezenter schmalen Rahmen gewählt, beeinflusst das Passepartout die Präsentation wesentlich.

Versuchen Sie ruhig das Passepartout zu variieren. Hier ein paar Fragen, die zeigen, welche Variantenvielfalt es gibt.

  • Welche Farbe / Oberflächenstruktur sollte ein Passepartout haben?
  • Wie groß sollte ein Passepartout sein?
  • Welche Maße sollt der Ausschnitt der Passepartouts haben?
  • Muss der Ausschnitt immer in der Mitte liegen?

Haben Sie ein Bild, eine Zeichnung, einen Druck auf Büttenpapier mit einer wunderbaren Randstruktur, verstecken sie diesen Rand nicht!!! Entweder wählen Sie ein Passepartoutausschnitt, welcher je nach Größe 5 bis 10 mm Abstand zum Bild garantiert und legen das Bild einfach ein. Eine wunderbarer Lösung, der die Eigenheiten des Büttenpapiers unterstützt. Manchmal lohnt es sich auch auf ein Passepartout zu verzichten. Susanne Haun präsentiert Ihre Zeichnungen oft in Max Aab Rahmen mit einer weisen Leiste und legt die Zeichnungen auf eine Wellpappe. Ein toller Effekt…
Wir haben eine Radierung von Inge Jastram ebenfalls ohne Passepartout gerahmt. Wir haben die Radierung auf eine schwarze Pappe gelegt, so kommen die schwarzen Linien und Strukturen der Druckerschwärze auf dem Büttenpapier wunderbar zu Geltung.

Doch ich wollte ja über die Rahmung mit Passepartouts schreiben…;-)

Über das Material habe ich schon geschrieben, ab besten säurefreies Material, Museumskarton o.a. Der Ausschnitt des Passepartouts für das Bild wird mit einem Schrägschnitt ausgeführt. Je nach Stärke des Passepartouts > = 1,4 mm und Oberflächenfarbe ist dieser Schrägschnitt ein dezentes Gestaltungselement. (vgl. Sie mit den Beispielbildern). Interessant kann auch eine Rahmung mit zwei Passepartouts unterschiedlicher Farbe sein. Hier ist das obere Passepartout schmaler und das untere ist zwischen Bild und dem oberen mit einigen Zentimetern zu sehen. Es lassen sich so ganz dezentes mehrfarbige Einfassungen des Bildes gestalten. Hier finden sie eine weitere Beschreibung und Beispiele.

Passepartouts sollen die Präsentation unterstützen. Deshalb ist der Ausschnitt für das Bild so zu wählen, dass das Bild in der Länge und Breite 1 cm größer ist als der Passepartoutausschnitt. Das Bild wird dann auf der Rückseite des Passepartouts mit säurefreiem Klebestreifen verklebt. Das Verkleben ist sinnvoll, denn oft reicht der Druck der Rückwand nicht aus, um das Bild dauerhaft zu fixieren, insbesondere bei Aquarellen mit schweren Papier >= 300 g / qm.

Passepartouts sollten nicht zu schmal gewählt werden, sonst sehen die Bilder im Rahmen wie eingeengt aus. Die Passepartoutränder sollten mindestens eine Breite zwischen Bild und Rahmen von mehr als 5 cm haben. Gerade bei kleinen Bildern seinen sie ruhig ein wenig großzügig.

Zu 90% werden die Ausschnitte der Passepartouts mittig realisiert. Es kann aber eine wunderbare Wirkung haben, die Bilder nicht mittig im Rahmen zu platzieren. Ich habe mal eines meiner Patelle in unterschiedlichen Rahmenformaten beispielhaft gerahmt. Warum also ein Bild in Querformat oder quardatische Bilder immer in einen eben solchen Rahmen stecken?

Die Farbe und Oberfläche eine Passepartouts bestimmt wesentlich die Wirkung der Präsentation des Bildes. Ich habe Ihnen einige Beispiele zusammengestellt. „Klassisch“ würde man immer einen dezenten Rahmen mit einem weißen Passepartout wählen. Aber auch andere Farben sind je nach Bild und Umgebung in der das Bild präsentiert werden soll möglich. Helle Grautöne bringen oft dezent das Bild wesentlich mehr zur Wirkung aus ein weis. Aber es ist auch möglich für das Passepartout ein Farbton zu wählen, der im Bild vorkommt. Das Anthrazit und das dunkle Grün passen gut zu der Saxophone Spielerin oder den Magnolien. Das Orange im dem Passepartout ist sehr gewagt.

Suchen Sie etwas besonderes, können Sie bei der Fertigung die Passepartouts auch mit Prägungen und Verzierungen versehen lassen.

Es lässt sich noch viel schreiben, aber wie heißt es so schön, eine Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn Sie ein Bild, Zeichnung, einen Druck rahmen wollen, probieren Sie es aus. Ein gutes Fachgeschäft berät Sie gerne heute in der Regel software gestützt so, dass Sie die Wirkung auf Ihr Bild sehen können. Wenn Sie es alleine probieren wollen nutzen Sie die Möglichkeiten der Passepartout Werkstatt. Hier können Sie Ihr Bild hochladen und mit Rahmen und Passepartouts die Wirkung ausprobieren.

Ich habe mir diese Funktion auf meiner Homepage ebenfalls zu nutze gemacht. Wenn Sie unter den einzelnen Bildern den Button „Einrahmen“ nutzen, können Sie die Bilder probeweise zu hause rahmen 😉

Also warum muss ein Passepartout immer weiß aussehen?