Palette 01 2018 S 22 - 23 - Wenn es dunkel wir in der Stadt - Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen - Frank Koebsch

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

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in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“

Vor einigen Tagen ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Palette & Zeichenstift erschienen. Ab und zu habe ich die Chance einen Artikel über meine Aquarelle, meine Malweise und Erfahrungen zu veröffentlichen. Dieses Mal berichte ich in dem Artikel

Wenn es dunkel wird in der Nacht

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über

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

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Hier ein kleiner Auszug aus dem Text des Artikels.

Mit dem Sonnenuntergang verändern sich viele Motive. Außerhalb der Städte und auf den Freiflächen erleben wir den Wechsel der Lichtstimmungen recht langsam. Die letzten Sonnenstrahlen färben den Himmel in typische Töne des Sonnenuntergangs. Die Farben der blauen Stunde und das Orange am Himmel dominieren diese Zeit des Tages. Das Aquarell „Hafenwächter“ zeigt eine typische Szene des Hamburger Hafens bei dem Sonnenuntergang über der Elbe.

Ganz anderes verändert sich das Licht in der Enge der Städte. Die Schatten in den Straßen machen die Innenstädte schneller dunkel. Die Straßenbeleuchtung, die beleuchteten Fenster, die Reklamen und die illuminierten Gebäude sowie die Lichter der Fahrzeuge bestimmen zu nehmend die Szenen. Es ist spannend, zu verschiedenen Zeiten gleiche oder ähnliche Motive zu malen und zu erleben wie sich die Farben wandeln und wie die Lichter und die Schatten die Konturen verändern. Wenn man einen solchen Lichtwechsel beobachtet, stellt aber auch schnell fest, dass sich noch viel mehr ändert. Gegenstände, ja ganze Häuser, die am Tag die Ansicht bestimmen, verschwinden in der Dunkelheit. Andere Dinge fallen einem erst in der Nacht ins Auge, weil sie beleuchtet werden. Die Farbigkeit ganzer Gebäude und Straßen werden durch die Lichter der Stadt verändert. Oft prägt das gelbliche weiche Licht der Natriumdampf-Niederdrucklampen die Straßenzüge. Gleichzeitig werden Sehenswürdigkeiten illuminiert, um den Besuchern einen Blick auf die „Highlights“ auch im Dunkeln zu ermöglichen.

Schauen Sie bitte einmal auf das Aquarell „Schlepper im besonderen Licht“. Das Bild zeigt einen alten Dampfschlepper aus groben genieteten Stahlplatten. Tagsüber erleben wir das Schiff mit dunklen grünen Rumpf und schwarz / weißen Aufbauten. Wird der Schlepper nachts angestrahlt, macht der alte Kahn mit seinem Farbspiel einem Goldfisch Konkurrenz. Aber nicht nur Denkmale werde präsentiert. Firmen nutzen die Fenster der Bürogebäude, um den Gebäuden auch in der Nacht ein unverkennbares Aussehen zu geben. Die Scheinwerfer und die Rücklichter der Autos tragen auf ihre Weise zu der Lichtstimmung bei.

Das „Feuerwerk“ der Lichter ist über den Städten so stark, dass sich der Himmel verfärbt. Besonders eindrucksvoll sind die Silhouetten der Städte, wenn die Reflektionen auf den nassen Straßen oder die Spiegelung auf einem Gewässer dazu kommen. In meinen Aquarellen „Rostocker Altstadt bei Nacht“ habe ich versucht, die nächtliche Ansicht der Hansestadt mit ihren Kirchen und Häusern vom gegenüberliegenden Ufer der Warnow einzufangen. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Motive ändern, wenn es dunkel wird in der Stadt.

Palette 01 2018 S 22 - 23 - Wenn es dunkel wir in der Stadt - Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen - Frank Koebsch
Palette 01 2018 S 22 – 23 – Wenn es dunkel wir in der Stadt – Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen – Frank Koebsch

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Es ist immer wieder interessant Aquarelle mit illuminierten Motiven zu malen, denn in der Nacht leuchten viele Motive ganz sonders. Auf den folgenden Seiten des Artikels habe ich beschrieben, wie die Aquarelle  „Winter am Kai von Tromsø“ und „Rostocker City – illuminiert Schritt für Schritt entstanden sind. Aber auch auf meinem Blog können Sie nachlesen, wie die beiden Bilder entstanden sind.vAuf Grund der weichen Lichtstimmung in dem Winteraquarell aus Tromsø habe ich das Büttenpapier Leonardo 600 g/m2mit matter Oberfläche von Hahnemühle gewählt. Das Aquarellpapier erlaubt es weiche Verläufe zu realisieren. Gemalt habe ich das Winterbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Um das Leuchten in dem Aquarell zu erzeugen, habe ich konsequent mit den Komplementärfarben gearbeitet.

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Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch
Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Der gravierende Unterschied zum Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ ist die Wahl der Aquarellfarben, auch wenn ich hier  als Aquarellpapier das Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m2 mit rauer Oberfläche gewählt, dass die aufgetragenen Farben kräftig wider gibt.

Ich habe bei diesem Bild einen anderen Weg ausprobiert,  wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. Es ist eines der ersten Aquarelle, in denen ich lumineszierende Aquarellfarben genutzt haben.   Daniel Smith als Hersteller beschreibt die Farben wie folgt:

Die Pigmente enthalten Glimmer, bei dem es sich um dünne transparente Teilchen handelt, die mit hochreflektierenden Metalloxiden beschichtet sind. Die Wahl der Metalloxide bestimmt die Art der Lumineszenz.

Interessant ist, dass das Aquarell beim Einsatz von lumineszierenden Aquarellfarben bei verschiedenen Blickrichtungen und unterschiedlichen Lichteinfällen jedes Mal eine andere Wirkung entfaltet. Es ist schon beeindruckend. Im Foto „Lichteffekte des Aquarells…“ habe ich versucht, ein wenig von dieser Wirkung zu veranschaulichen. Schaut man frontal auf das Bild ergibt, sich durch den Einsatz der lumineszierenden Aquarellfarben kaum einen Unterschied zu den herkömmlichen Aquarellen. Die Farben können für Bilder mit interessanten Lichtstimmungen eine sinnvolle Ergänzung sein.

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Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich hoffe, dass ich Ihr Interesse an Aquarellen mit besonderen Lichtstimmungen wecken konnte. Probieren Sie es doch einmal selbst aus. Bei Interesse können Sie hier eine Leseprobe des Artikels als pdf lesen.

Palette 01 2018 – Wenn es dunkel wir in der Stadt – Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen – Frank Koebsch

Wenn Sie Interesse an dem vollständigen Artikel haben, dann können die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ in ausgewählten Zeitschriftenläden oder beim Palette-Verlag erwerben. Viel Spaß beim Lesen.

Palette 01 2018 - Übersicht der Artikel von FRank Koebsch in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift
Palette 01 2018 – Übersicht der Artikel von FRank Koebsch in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

P.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann?

Wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann?

Arbeiten mit Komplementärfarben

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Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch
Sonnenuntergang im Herbst (c) Aquarell von FRank Koebsch

Wenn die Sonne untergeht, wird es im Herbst schnell dunkel. Wenn man dann nach Sonnenuntergang unterwegs ist, kann stellt man schnell fest, in der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders. Die Straßenbeleuchtung, die Lichtwerbung, die beleuchtete Fenster, der Straßenverkehr verändern die Ansicht unserer Städte. Gleichzeitig sind die Kinder mit ihren Laternen unterwegs. Dazu kommt noch, dass immer mehr technische und Baudenkmale durch Spot besonders in Szene gesetzt werden. Mich faszinieren diese Szenen und so sind immer wieder Aquarellen mit illuminierten Motiven und Laternenkindern entstanden. Das Leuchten in den Aquarellen ergibt sich durch farbliche Kontraste und die bewusste Wahl von Komplementärfarben.

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Ich bin mit der Begeisterung für diese Motive nicht alleine. Die Zeitschrift Palette hatte über meine Laternenkinder einen Artikel veröffentlicht.  Gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock habe ich Aquarellkurse zu den Laternenkindern und mit Heinr. Hünicke einen Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe und leuchtenden Spots organisiert. Aber die Stimmung mit den illuminierten Motiven und Laternenkindern begeistern nicht nur mich als Maler sondern Jahr für Jahr viele, viele Menschen. Es werde in dieser Zeit viele Laternenumzüge, Stadtfeste mit vielen Lichtern und mehr organisiert. Bei uns gibt es seit vielen Jahren die Rostocker Lichtwoche. Die Stadtwerke Rostock illuminieren die Rostocker Innenstadt und in der City finden abends verschiedenen Veranstaltungen statt. Traditionell sind die Lampionumzüge und die Lasershows auf dem Universitätsplatz der Höhepunkt der Rostocker Lichtwoche. Ich genieße es immer wieder im Rahmen der Lichtwoche zu fotografieren und verschiedene Motive zu erkunden und so ist die Idee für das

Aquarell „Rostocker City – illuminiert“

Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch

entstanden. Das Bild zeigt eine Szene vom illuminierten Rostocker Universitätsplatz. Viele Menschen warteten dort auf die Lasershow und das Feuerwerk. Die Häuser wurden bereits im Vorfeld angestrahlt und schillerten in verschiedenen Farben. Die Lichtstimmung bestimmen hier die durch Scheinwerfer ausgeleuchteten Häuserfronten und das grelle Partyzelt das Motiv. Aus meiner Sicht kommt es in diesem Fall mehr auf die Brillanz der Aquarellfarben auf dem Papier an. Deshalb habe ich als Aquarellpapier das Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m2 mit rauer Oberfläche gewählt, dass die aufgetragenen Farben kräftig wider gibt. Ich nutze für meine Bilder zu 90% Aquarellfarben von Schmincke. Aber bei diesem Motiv mit der illuminierten Innenstadt habe ich etwas Neues ausprobiert. Seit einiger Zeit gibt es

lumineszierende Aquarellfarben.

Beispiele für lumineszierende Aquarellfarben (c) FRank Koebsch
Beispiele für lumineszierende Aquarellfarben (c) FRank Koebsch

Da durch die Scheinwerfer und andere Lichtquellen während der Lichterwoche besonders glitzernde und leuchtende Effekte auf den Häusern und den Zelten für das Event erzeugt wurde, war dieses eine gute Chance die Farben an einem solchen Motiv auszuprobieren. Traditionell bestehen Aquarellfarben aus Pigmenten und Gummi Arabikum. Hersteller geben dann oft noch Vernetzungsmittel und Stoffe bei, die Haltbarkeit, den Geruch, das Anlösen der Farben u.a. beeinflussen. Was sind nun lumineszierende Aquarellfarben? Daniel Smith als Hersteller beschreibt die Farben wie folgt:

Die Pigmente enthalten Glimmer, bei dem es sich um dünne transparente Teilchen handelt, die mit hochreflektierenden Metalloxiden beschichtet sind. Die Wahl der Metalloxide bestimmt die Art der Lumineszenz.

Heute werden lumineszierende Aquarellfarben

  • iridescent – mit irisierenden (spiegelnden) Eigenschaften,
  • mit Oxiden, die das Licht wie ein Refraktor streuen, Interferenzen erzeugen,
  • mit Oxiden, die zwischen zwei Farben und
  • Oxiden, die einen matten Perlganz erzeugen,

hergestellt. Je nach Lichteinfall und Beobachtungswinkel erzeugen die Farben eine ganz unterschiedliche Wirkung. Die Farben lassen sich vermalen und mischen, wie alle anderen Aquarellfarben. Eine besondere Wirkung entfalten sie, wenn sie Farben als Lasur auf einen dunklen Grund aufgetragen werden. In den folgenden Fotos können Sie sich einen ersten Eindruck über die Wirkung der lumineszierenden Aquarellfarben machen.

 

Meine Idee war es, lumineszierenden Farben als Unterstützung für die Farbkontraste einzusetzen. Ich wollte Details hervorzuheben, die eine besonders Wirkung im Licht der Scheinwerfer und der Partybeleuchtung entfalteten. Begonnen habe ich auch dieses Aquarell mit dem vielfarbigen Himmel. Als nächstes habe ich die Besucher der Lichtwoche am unteren Bildrand gestaltet. Hier wurden nur einige Personen konkreter mit den Umrissen dargestellt. Die große Menschenmenge ist nur als Silhouette zu sehen. Um diese Menschenmenge nicht starr als massive Mauer wirken zu lassen, habe ich in die feuchte Grundierung verschiedenste Farben hineingegeben. Danach wurden die einzelnen Giebel der Häuser und das Partyzelt gestaltet. Zum Abschluss habe ich die Häuser und das Partyzelt mit Lasuren von lumineszierender Aquarellfarben belegt. Interessant ist, dass das Aquarell bei verschiedenen Blickrichtungen und unterschiedlichen Lichteinfällen jedes Mal eine andere Wirkung entfaltet. Es ist schon beeindruckend. Im Foto „Lichteffekte des Aquarells…“ habe ich versucht, ein wenig von dieser Wirkung zu veranschaulichen. Schaut man frontal auf das Bild ergibt, sich durch den Einsatz der lumineszierenden Aquarellfarben kaum einen Unterschied zu den herkömmlichen Aquarellen. Hier ein paar Schnappschüsse, wie das Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ mit den lumineszierende Aquarellfarben entstanden ist.

Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Farben können für Bilder mit interessanten Lichtstimmungen eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich habe schon einige Ideen für neue Aquarelle und dabei ist es hilfreich, wenn man weiß, wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. 😉

P.S. Die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ berichtet in der Ausgabe 2018 / 01 in dem Artikel

„Wenn es dunkel wird in der Nacht“ über Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

über das Aquarell „Rostocker City – illuminiert“.


Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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Mit welchen Farben, Stiften, Mittel und Tricks kann man Weiß im Aquarell erzeugen? (Teil 2)

Mit welchen Farben, Stiften, Mittel und Tricks kann man Weiß im Aquarell erzeugen? (Teil 2)

Vor einigen Tagen hatte ich die Artikelserie Mit welchen Farben, Stiften, Mittel und Tricks

kann man Weiß im Aquarell erzeugen? gestartet. Der Grund waren meine Artikel  „Das Weiß im Aquarell – Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle“ und „Blumen und Blüten in Aquarell“ in der Zeitschrift Palette.  Ich hatte am Beispiel einiger maritimen Bilder, Winter-, Kranich– und Blumenaquarelle gezeigt, wie ich mit dem Weiß des Aquarellpapiers und Negativmalerei arbeite. Danach setze eine Diskussion ein, dass es bessere Möglichkeiten gibt.  Also habe ich beschlossen, etliche diese Möglichkeiten  hierauf meinem Blog zu zeigen 😉

In dem Teil 1 der Serie habe ich verschiedene weiße Farben im Aquarell vorgestellt. Ich habe hierzu Aquarellpapier mit blauer Farbe angemalt, um eine einheitliche Vergleichsreverenz zu haben.  Dann habe ich

auf diesem Untergrund aufgetragen. Die weiße Aquarell-, Gouache– und Acrylfarbe bringe recht mäßige Ergebnisse.  Wenn es um kleine Highlights geht kann ich das Weiß von AERO Color empfehlen. Aber mein Rat ist nach wir vor, dass Weiß des Papiers zu nutzen 😉

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Teil 2 –

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verschiedene weiße Stifte, Marker, Kreiden im Aquarell

In dem zweiten Teil der Artikelserie möchte ich nur einige Stifte u.a. vorstellen, denn sie können eine gute Alternative zu Farben sein. Hier eine Auswahl von Tintenstiften, Aquarellstiften, Markern und Kreiden, die ich in der Vergangenheit mal für die Ergänzung von Aquarellen ausprobiert habe. Bei der Eignung verschiedener Stifte ist immer wieder darauf zu achten, dass die Stifte nicht dafür geschaffen wurden, auf Aquarellfarben zu malen. Die Oberfläche von Aquarellfarben saugen flüssige Tinten stark auf, so dass die Ergebnisse auf Farben und Aquarellpapieren von den Ergebnissen auf  anderen Untergründen unterscheiden.

Das Weiß des Eddings - Windowsmarker auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch
Das Weiß des Eddings – Windowsmarker auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch

edding 4095 Windows- oder Kreidemarker

· für Highlights gut geeignet – es fehlt aber auf Grund Durchmessers von 2 – 3 mm der Spitze die Möglichkeit Feinheiten zu gestalten

· für flächigen Einsatz gut geeignet

· mit Aquarellfarben übermalbar

Der Untergrundfarbe scheint kaum durch.

Das Ergebnis kann mit dem ausgesparten Blattweiß gut mithalten.

Das Weiß des Winsor Newton Pigment Markers auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch
Das Weiß des Winsor Newton Pigment Markers auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch

Winsor & Newton Pigment Marker

· für Highlights nicht geeignet

· für flächigen Einsatz nicht geeignet

· mit Aquarellfarben übermalbar

Der Untergrundfarbe scheint stark durch. Nicht für den Einsatz auf stark saugenden Untergründen geeignet.

Das Weiß des Gelroller UB SIGNO UM-153 auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch (1)
Das Weiß des Gelroller UB SIGNO UM-153 auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch (1)

Gelroller UB SIGNO UM-153

· für kleine Highlights gut geeignet

· für flächigen Einsatz nicht geeignet

· mit Aquarellfarben bedingt übermalbar

Wir setzten den Gel Pen Unibal Signo UM-153 White Ink mit seiner wasserfester und lichtechter Geltinte gerne für keine Highlights in unseren Aquarellen ein, wenn wir nach der Fertigstellung des Bildes das Gefühl haben, hier oder da fehlen ein oder zwei weiße Striche oder Punkte.

Das Weiß eines Aquarellstiftes auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch
Das Weiß eines Aquarellstiftes auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch

Aquarellstifte  z.B. Supracolor Soft Aquarelle von Caran d’Ache 

· für kleine Highlights bedingt geeignet

· für flächigen Einsatz bedingt geeignet

· mit Aquarellfarben übermalbar

Die weißen Aquarellstifte geben auf dunklen Untergründen nicht ausreichend Pigment ab, um einen deckenden Farbauftrag zu realisieren. Es ist halt „nur“ Aquarellfarbe in der Mine der Stifte.  Ich kenne etliche Maler, die die Aquarellstifte einsetzen, um weiche Übergänge zu realisieren, gleiches gilt für den Einsatz von Aquarellsticks.

Das Weiß eines Aquarellstiftes und des STAEDTLER Lumocolor permanent glasochrom Trockenmarker Weißauf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch
Das Weiß eines Aquarellstiftes und des STAEDTLER Lumocolor permanent glasochrom Trockenmarker Weißauf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch

STAEDTLER Lumocolor permanent glasochrom Trockenmarker

Stifte sehen auf Grund ihrer äußeren Form alle fast gleich aus. Aber im Gegensatz zu den Aquarellstiften sind die Trockenmarker für deckende Markierungen auch auf dunklen und transparenten Flächen, Papier u.a. optimiert. Hier das Ergebnis im Vergleich zu einem Aquarellstift

· für kleine Highlights sehr gut geeignet

· für flächigen Einsatz nicht geeignet

· mit Aquarellfarben übermalbar

Wir setzten den Stift gerne für keine Highlights in unseren Aquarellen ein, wenn wir nach der Fertigstellung des Bildes das Gefühl haben, hier oder da fehlen ein oder zwei weiße Striche oder Punkte.

Das Weiß von weicher Pastellkreide auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch
Das Weiß von weicher Pastellkreide auf blauer Aquarellfarbe (c) Frank Koebsch

Pastellkreiden von Schmincke

Bei den Aquarellstiften hatte ich beschrieben, dass sie nicht ausreichend Pigment abgeben, um einen deckenden Farbauftrag zu realisieren. Die logische Konsequenz ist dann der Einsatz von Pastellkreiden, denn gute Pastellkreide ist fast reines Pigment.

· für kleine Highlights sehr gut geeignet

· für flächigen Einsatz sehr gut geeignet

· mit Aquarellfarben übermalbar

Der Nachtteil ist, dass die Kreiden fixiert werden müssen, sonst können die Pigmente verwischt werden.

Fazit für den Einsatz verschiedener Stifte, Marker, Kreiden im Aquarell

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Im Gegensatz zu den weißen Aquarell-, Gouache– und Acrylfarben bieten die Pastelle, permanente Trocken Marker und Kreide Marker sowie Gelroller interessante Möglichkeiten, um weiße Highlights und auch großflächig Weiß in Aquarelle einzufügen. Irgendwann beschreitet man dann den Weg von einem „reinen Aquarell“ zu einer Mischtechnik. Wer  sich davor nicht scheut, kann mit den vorgestellten Möglichkeiten seine Aquarelle  wirkungsvoll ergänzen.  Viel Spaß beim Ausprobieren 😉

Maigrün

Maigrün

Auf der Suche nach dem Maigrün

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Wer sich mir der Malerei beschäftigt, achtet auf Tonwerte, Komplementärfarben, die passenden Farbtöne. Gestern habe ich mich gefragt, ob ich für mein neu zu malendes Frühlingsbild überhaut die passende Palette in meinen Aquarellkasten habe, um die Farbspiele im Frühling zu malen. Es ist Mai und in der Natur explodieren die Farben. Vor den Buschwindröschen, findet man das Gelb des Löwenzahns, die Bäume und Büsche schlagen aus und tauchen alles in ein sagenhaftes Grün, dem Maigrün.

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Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch

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Welches ist nun der richtige Farbton für das Maigrün?

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Ist es das Grün der frischen Löwenzahn-, der Birken-, der Buchenblätter oder …? Wenn man Wikipedia befragt bekommt man folgende Antwort:

Farbkasten - gemischte Palette
Farbkasten – gemischte Palette

Heißt dieses, wenn ich ein Aquarell mit Maigrün malen will, kann ich dieses gar nicht mischen, denn mit meiner Palette werde ich keinen passenden Farbton zaubern können. Aber ich kenne einen Ort, an dem fantastische Farben gemischt werden. Ich konnte im November 2011 mal einen Blick hinter die Kulissen der Firma Schmincke werfen. In den Reihe der HORADAM Aquarellfarben trägt der Farbton Maigrün die Nummer 524 und Schmincke  gibt folgende Beschreibung an:

  • Traditioneller, brillanter Gelbgrünton. Enthält die gut lasierende, lichtechte Pigmente Benzimidazolon und Phthalocyaningrün. Gut geeignet für Landschaftsmalerei

Hm… ich habe aber noch nie Maigrün gekauft. Für mein neues Frühlingsbild verwende ich eine Mischung aus Olivgrün gelblich und Kadmium Gelb hell. Ob diese  Mischung als Maigrün durchgeht, können Sie in den nächsten Tagen beurteilen 😉 Ich bin gespannt….

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Maigün in der Kommunikation

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Das Maigrün steht in der Kommunikation für eine besondere frische Farbe. Man verbindet den Ausbruch der Natur, fast unendliche Energie mit diesem Farbton. So ist es nicht verwunderlich, dass unter

  • http://www.maigruen.com/  ein Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen firmiert,
  • http://www.maigruen.net/  Ideen für Drinnen + Draussen angeboten werden,
  • restaurant-maigruen.de/ ein Restaurant zu finden ist,
  • maigruen-wohnen.de Wohnideen angeboten werden.

So ganz neu sind diese Gedankenspiele für mich nicht, denn ich hatte bereits im Mai 2010 einen ähnlichen Artikel geschrieben, aber bei dem wunderbaren Farbspiel der Blätter ist mir nichts wesentlich neues eingefallen ;-).

Woran denken Sie bei dem Begriff Maigrün?

Welche Farben hat der Sommer?

Eine Antwort, ein Aquarell mit dem Titel: Farben des Sommers

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Ich bin dabei Rahmen, Farben und Papier zu bestellen. In diesen Zusammenhang ist mit das aktuelle Heft mit Werbung von boesner in die Hände gefallen.  Auf dem Cover pragt die Frage:

Welche Farbe hat der Sommer?

Ich habe folgende Aquarell Farben von Schmincke gestellt:

  • Paynesgrau – Neutraler Grauton mit Schmincke-Tradition. Mischfarbe aus Rot, Blau und Schwarz. Etwas kühler als Neutraltinte
  • Olivgrün gelblich – Traditionelles Grün. Enthält 2 lichtechte Pigmente. Gut geeignet für Landschaftsmalerei
  • Grünoliv – Neutraler Grünolivton mit extrem guten Mischeigenschaften. Wichtiger Basiston für Grünnuancen in der Landschaftsmalerei
  • Pariserblau – Traditionelles Dunkelblau. Hohe Färbekraft und gute Lichtechtheit. Farbton wird erreicht durch Mischung aus 3 Pigmenten. Leicht grünstichiger als Preußischblau
  • Neapelgelb – Nachstellung mit anorganischen Pigmenten des ursprünglich giftigen Bleipigments. Durch ihre Weißanteile wirkt sie stark deckend
  • Kadmiumgelb mittel –  Hochbrillanter, kräftiger Gelbton mit deckendem Charakter

Sind dieses die Farben des Sommers? Was meinen Sie? Nun auf dem Kreuznach-Blog habe ich eine kleine nette Geschichte zu dem Thema Die Farbe des Sommers gefunden. Schauen Sie mal rein es lohnt sich 😉 Aber eine wirkliche Antwort findet sich hier auch nicht. Also stöbere ich weiter und lande auf gutefrage.net mit meiner Frage: Welche Farbe hat der Sommer? Nun ja ob dieses hilfreich ist? Wie heißt es so schön, ein Bild sagt mehr als tausend Worte 😉 Hier mein Aquarell mit dem Titel Farben des Sommers als Versuch einer Antwort.
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Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch
Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Wenn Ihnen das Aquarell „Farben des Sommers“  gefällt, können Sie es bis Anfang September im Haus der Stadtwerke Rostock mit vielen anderen Bilder von uns besichtigen. Wenn Sie selbst auch mal das Malen mit Aquarell ausprobieren wollen, auf der Rückseite des Flyers der Ausstellung finden Sie auch die aktuelle Aquarellkurse für die Volkshochschulen. Aber solange brauchen Sie nicht warten, wenn wir gemeinsam malen wollen. Kommen  Sie doch am 26. oder 30.07.2011 in die Kunstscheune Börgerende 😉

Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ankündigung der Aquarellkurse von Frank Koebsch an den VHS Rostock und Schwerin
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Die beste Aquarellfarbe ?

Glaubensfragen und Testergebnisse

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Nun in den vergangenen Tagen gab es unter der Überschrift Aquarellfarben in Tuben im kunstnet eine Diskussion über die „besten“ Aquarellfarbe und ob die Farben in den Tuben die gleichen sind wie in den Näpfchen. Nun ich versuchte mein Wissen dort ein wenig ein zu bringen und habe auf meinen Artikel Wie viele Aquarellfarben braucht man für ein Bild? mit den Hinweis auf die Artikelserie  „Fachkunde: Die Farben in der Aquarellmalerei –“ in der Palette & Zeichenstift 5 / 2010  ff von Wolfgang Baxrainer verwiesen. Nun wie es bei „Künstlern“ so ist, sind der Einsatz von Materialen aber oft Glaubens- oder Philosophiefragen ;-). Die Diskussion wogte über Pigmente, Lichtechtheit nach der Wollskala, ob man Herstellerangaben oder den Aussagen von Wolfgang Baxreiner trauen darf, sich lieber auf Selbstversuche verlassen sollte u.a. hin und her.

Aus diesem Grund hatte ich dann in meinen Zeitschriften gekramt und habe einen Vergleich von Aquarellfarben in der Zeitschrift „ART&GRAPHIC magazin“ in der September Ausgabe von 2006 herausgesucht. Da der Innovationszyklus bei Farben nicht sehr klein ist, denke ich, dass die Aussagen noch ihre Gültigkeit haben 😉 Neuere Tests sind mir nicht bekannt.  Ich bin aber für jeden Hinweis dankbar.

Auf der Seite 52 ff, der o.g. Ausgabe werden folgende Farben verglichen und folgende Ergebnisse ausgewiesen:

Untersucht wurden folgende Kategorien

  • Straining (Eigenschaft, dass sich die Farben wieder vom Papier lösen lassen)
  • Deckfähigkeit / Transparenz
  • Homogenität der Pigmentgröße
  • Ergebnisse auf unterschiedlichen Papieren
  • Verlauf
  • Farbaufnahme
  • Lichtechtheit
  • Verpackung
  • Information für den Nutzer
  • Sortiment

Ich male gerne mit Schmincke und Winsor & Newton. 😉 Was ich an den Farben mag?

Es ist das wiederholbare Ergebnis auf verschiedenen Untergründen, egal ob Papiere, Kartons oder Leinwand. Die Auswahl von lasierenden und deckenden Farben, die meine Malweise mit den vielen Lasuren unterstützt. Ob ich dabei bleibe? Ja bis ich etwas Besseres für mich gefunden habe, deshalb schaue ich auch gerne, was die anderen so machen und am besten, ich versuche mit anderen zusammen zu malen, zu mindestens ein oder zwei Mal pro Jahr.

Farbkasten - gemischte Palette
Farbkasten – gemischte Palette

Hier eine Aufnahme meines Farbkastens und ich habe nachgeschaut, wie andere Künstler Ihre Kästen bestückt haben 😉 z.B.:

Wie sehen Ihre Farbkästen aus? Über einen Hinweis würde ich mich freuen….

Maigrün

Was stellen Sie sich unter Maigrün vor?

Die meisten von uns werden an das frische Grün der ausschlagende Bäume Anfang Mai denken. Aber was man noch so finden kann, lassen sie sich überraschen.

Also werden mit dem Begriff frisches Design und frische Ideen verbunden. Aber als Aquarellist hat mich natürlich die Farbe interessiert. Nun aber ganz überrascht war ich, dass die Menschen es geschafft haben, dass Maigrün zu normen. Maigrün ist ein genormter Farbton. Seine RAL-Nummer ist 6017. 🙂 Bei Schmicke hat das Maigrün als Aquarellfarbe die Nummer 524 und wie folgt beschrieben: „Traditioneller, brillanter Gelbgrünton. Enthält 2 gut lasierende, lichtechte Pigmente. Gut geeignet für Landschaftsmalerei.“ Es besteht aus den Pigmenten Benzimidazolon & Phthalocyaningrün.

Nun trotz dieser Erkenntnis – bei mir im Sortiment fehlt der Farbton. Andere waren mir wichtiger. Hier aber das Original von Mutter Natur.

Die Zeitschrift ART & GRAPHICS magazine

Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrere Beiträge über Zeitschriften im Zusammenhang mit Malerei geschrieben. Hier hatte ich mich meiste auf die Zeitschrift Palette & Zeichenstift und die atelier bezogen. Bei der Aussage der atelier im November fällt mir gar nichts berichtenswertes ein.

Stattdessen möchte ich heute die Zeitschrift ART & GRAPHIC magazine vorstellen. Ich kenne diese Zeitschrift seit einigen Jahren, seit dem wir einige Workshops an der Akademie von Faber Castell besucht haben.  Warum erwähne ich diesen Zusammenhang? Ganz einfach Siegfried Hochstein ist Akademie Leiter und Herausgeber der Fachzeitschrift.

Ganz klar orientiert sich die Zeitschrift inhaltlich damit an Faber Castell und der Akademie. Dieses soll aber kein Makel sein, denn es werden neben Informationen zu den beiden genannten Unternehmen immer wieder gute Artikel zum Thema Malerei, Materialkunde. Über einzelne Künstler u.a. veröffentlicht. Wir haben diese Zeitschrift, wie alle anderen nicht abonniert, sondern ich gehe stöbern und entscheide, ob ich die vierteljährlich erscheinenden Hefte kaufe.. Das aktuelle Heft. Januar 2010 möchte ich Ihnen empfehlen, denn es sind einige interessante Artikel zu lesen. Doch hierzu in den nächsten Tagen mehr.

Einen unschlagbaren Vorteil hat für mich die Zeitschrift ART & GRAPHICS magazine gegenüber anderen. Wenn hier ein Artikel über die Eigenschaften von Farben, Pigmenten, Pinseln o.a. publiziert werden, bekommt der Leser eine sehr gute Übersicht über die Eignung des Materials in Bezug auf verschiedene Eigenschaften, wie z.B. bei Aquarellfarben zur Lichtechtheit, Lasurfähig, Deckkraft u.a. über verschiedene Hersteller und Produkte oder eines Herstellers. Andere Zeitschriften tun sich immer wieder mit Aussagen zu Produkten und Herstellen schwer. Als Beispiel sei der Artikel von Dr. Annette Kleine in dem Heft Januar 2010, S. 54 ff mit dem Titel „Pigmente: Sie machen nicht nur Künstlerfarben bunt“ – für mich ein guter Artikel.