Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Es ist schon ein Jahr, dass sich stark von der Normalität unterscheidet. In der Regel startet für mich die Plein Air Saison Ende April und ich bin gemeinsam mit Malschülern im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee in der Region um Kühlungsborn unterwegs. Unmittelbar danach nutze ich die Zeit, um mit Malschülern auf Rügen zu malen. Während der Malreise Faszination Rügen sind wir meist auf dem Mönchgut unterwegs. Es macht einfach Spaß, gemeinsam an der Ostsee zu malen. Dieses ist auch der Grund warum ich Anfang Mai gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee organisieren. Leider musste alle diese Malreisen und das Festival dieses Jahr aufgrund der Situation rund um Corona ausfallen. Aber was soll`s, ich freue mich auf die Malreisen im Spätsommer und Herbst sowie auf das Festival im nächsten Jahr. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, möchte ich heute meine kleine Artikelreihe über die Plein Air Malerei vorsetzen. Ich hatte in den vergangenen Wochen schon folgende Artikel veröffentlicht:

Basis dieser Artikel ist die Veröffentlichung PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“. Hierzu hatte einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  

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Die Geschichten und Erfahrungen, die ich zusammengetragen hatte, sprengten den zur Verfügung stehen Platz in der Zeitschrift Palette, so dass ich mich entschieden habe, die ungekürzten Erfahrungen und Geschichten meine Kollegen, als Artikelserie auf meinem Blog zu veröffentlichen. Heute möchte ich Jens Hübner zu Wort kommen lassen. Als Urban Sketcher begleitet Jens Hübner das Plein Air Festival seit Anfang an und ich habe ihn schon in verschiedensten Situationen bei der Arbeit erlebt. Urban Sketcher versuchen grundsätzlich, den Moment vor Ort zu erfassen. Niemals wird später nach einem Foto oder aus der Erinnerung eine Zeichnung erstellt. Ihre Skizzen erzählen mit dem Stil eines Journalisten und nicht mit den Möglichkeiten eines Romanciers eine Geschichte, die momentan in ihrer Umgebung passiert. Veränderungen und Bewegungen machen ihre Geschichten, ihre Zeichnungen erst interessant. Ich habe Jens Hübner zu seiner Art zu zeichnen gefragt. Hier seine Antwort, warum er in der Natur unterwegs ist, warum es seine Art ist vor Ort zu zeichnen:

„Auf dem Lande aufgewachsen war es immer selbstverständlich für mich, draußen zu sein – über Kuhwiesen zu

Auf dem Nil - Ägypten © Jens Hübner
Auf dem Nil – Ägypten © Jens Hübner

wandern oder Wälder zu durchstreifen. Durch die eigene Körperkraft – zu Fuß, per Fahrrad oder Kajak – weite Entfernungen zurückzulegen, ist eine langsame Art unterwegs zu sein. Auch das Zeichnen ermöglicht eine langsame und dadurch eine sehr intensive Wahrnehmung. Während einer zweijährigen Weltumrundung per Fahrrad beeindruckten mich die Weite einsamer Landschaften und die Quirligkeit orientalischer Städte so sehr, dass ich sie draußen, direkt vor Ort, in Skizzen und über 200 Aquarellen verarbeitete.

Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat
Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat

Nach meiner Rückkehr war für mich bald klar, dass ich den Rest meines Lebens nur noch reisen und zeichnen werde – und das am besten draußen. Als Reisezeichner vermittle ich in Workshops, wie unterwegs, mit wenig Strichen, gezielt eigene Eindrücke im Skizzenbuch oder auf Aquarellkarton festgehalten werden können. Um so oft wie möglich draußen zu sein, reise ich im Sommer zu meinen Veranstaltungen per Fahrrad oder Motorrad durchs Land. Oft gebe ich Kurse in Großstädten wie Köln, Zürich, Venedig oder Tokio. Um die Authentizität der Skizze zu erhöhen, nutze ich die Möglichkeiten der Urbanität. So werden z. B. Abreibungen von Kanaldeckeln integriert oder der Rechnungsstempel des Straßencafés, in dem die Skizze entstand, daruntergesetzt.

Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner
Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner

Um einen Ausgleich zur Urbanität der Metropolen zu haben, lasse ich mir so oft es geht viel Zeit für die Anreise. Dann übernachte ich an Waldrändern, auf Wiesen oder abgeernteten Getreidefeldern. Bei Sonnenaufgang entstehen Zeichnungen des Morgennebels oder Farbskizzen der langen Schatten, die die aufgehende Sonne über die Landschaft legt. Aber auch dramatische Gewitterwolken werden durch das direkte Erleben überzeugender auf das Papier gebracht als jede Zeichnung nach einer Fotovorlage. Beim Skizzieren in der Natur lasse ich Regentropfen gezielt auf das Papier fallen, male mit dem Wasser des Bachs, an dem ich die Nacht verbracht habe oder zeichne den Käfer, der mir während des Skizzierens über das Blatt läuft, in eine Ecke meiner Zeichnung. Auch das Zerren des Windes am Meer wird so zu einem willkommenen Bestandteil der vor Ort entstandenen Skizze.“

Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner
Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

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Hier ein paar Schnappschüsse von Jens Hübner und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung von Jens Hübner ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 01. – 08. Mai2022. in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Save the date - Plain Air Festival - Malen an der Ostsee 2022Save the date - Plain Air Festival - Malen an der Ostsee 2022
Save the date – Plain Air Festival – Malen an der Ostsee 2022

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Skibbel - Kühlungsborner Strand von Sonja Jachichsen

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Ich freue mich auf den Start in die Plein Air Saison, wann immer dieses auch sein wird. Es ist einfach immer wieder spannend und schön gemeinsam mit anderen Menschen in der Natur zu malen. Nicht umsonst biete ich seit einigen Jahren Malreisen auf Rügen, rund um Kühlungsborn, zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee oder zu den Kranichen im Müritz Nationalpark an. Um meine Begeisterung für die Plein Air Malerei an der Ostsee mit anderen zu teilen, organisiere ich gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee.

ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

 

Aber bis zum geplanten Start des Festivals am 02. Mai 2021 gibt es noch einige Unwägbarkeiten durch die Pandemie. Also habe ich in den letzten Wochen einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  Entstanden ist der Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“.

 

In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. So berichtete in einem Blog Artikel Susanne Mull über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin und in einem anderen Blogartikel erzählt Thomas Freund über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei. Heute möchte ich möchte ich noch Sonja Jannichsen aus Risum-Lindholm / Nordfriesland zum Wort kommen lassen.

Während ich versuche, mir Tage oder mehrere Stunden für die Malerei in der Natur frei zu schaufeln, um ein oder zwei Aquarelle zu malen, lässt sich Sonja Jannichsen durchaus von der Situation zum Zeichnen oder Malen „verleiten“. Hierzu hat sie folgende Situation beschrieben:

 

Sonja Jannichsen – Farbe ist der Seele Nahrung

 

„Mein Blick fällt in die Ferne. Stille ist zu hören. Ganz weit am Horizont kreischen Möwen. Ein lei­ses Lüftchen spielt mit meinen Haaren. Und dann diese Farben. Blau zu Ocker, Indigo zu Zitro­nengelb. Das muss ich einfach malen! Mein ganzes Equipment jetzt aufzubauen und ein Aquarell von dieser Stimmung zu malen ist jetzt zu zeitintensiv, nein, die Stimmung ist JETZT da. Wie ist sie in einer halben Stunde? Bis dahin kann sich schon alles verändert haben. Mit wenigen Handgriffen ist meine schmale Outdoorausrüstung fürs Zeichnen, Sketchen und Colorieren aufgebaut. Das Einfangen von Situationen, Stimmungen und Farben kann sofort be­ginnen. Vielleicht wird daraus später ein Aquarell, vielleicht auch nicht. Egal. Ich kann JETZT und HIER malen, solange ich will. So schnell wie sie aus- ist sie auch wieder eingepackt und verstaut. Meine Seele ist glücklich, denn „Farbe ist der Seele Nahrung“ und ich bin es somit auch.“

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Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler
Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler

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Hier einige „Aquarelle“ und Skibbel von Sonja Jannichsen, die ideal zu ihren Zeilen passen.

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Ideal wäre es Sonja bei Ihrem Wirken zu beobachten. Also zeige ich Ihnen ein paar Fotos von unseren gemeinsamen Plein Air Festivals, bei denen Sonja als Dozentin einen Teil ihrer Erfahrungen weitergegeben hat.

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Vielleicht haben die Schilderung von Sonja Jannichsen ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß.

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Wir haben es Ende Februar und z.Z. haben wir traumhafte Frühlingstage und es juckt in den Fingern, am liebsten würde ich meine Sachen packen und draußen malen. Ich sehne mich nach den Start der Plein Air Saison mit den ersten Kursen und Reisen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon über meinen Artikel zu Plein Air Malerei in der Zeitschrift Palette berichtet. Ich konnte in der Ausgabe 01 / 2021 der Palette den Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKOveröffentlichen. Für diesen Artikeln habe ich eignen Erfahrungen von meinen Aquarellkursen und Malreisen eingebracht, aber auch andere Künstler interviewt. 

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ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

Ich organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. So habe ich die Chance genutzt, meine Kollegen, die als Dozenten für das Festival arbeiten, nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Freiluftmalerei zu befragen. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat
Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat

Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hier auf meinem Blog hatte als erstes Thomas Freund über seine Erfahrungen bei der Plein Air Malerei berichtet. In dem en zweiten Artikel in dieser Serie möchte ich Susanne Mull eine naturalistische Pastellmalerin aus Dienheim / Rheinland-Pfalz „zitieren“.

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Susanne Mull berichtet von „Pros“ und „Kontras“ der Plein Air Malerei

Ich hatte das Glück sie zeitweise bei einem Pastellkurs an der Ostsee begleiten zu können. Bei der Einführung zu dem Kurs brachte sie den Teilnehmern die „Pros“ und „Kontras“ nahe. Wir saßen alle windgeschützt und warm beim Tee und Kaffee einer Gaststätte und lauschten den Worten von Susanne. Vor den Panoramafenstern peitschte der Wind die Ostsee und der Sand folgt durch die Luft.

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Pros – für die Plein Air Malerei

 

  • Die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult.
  • Die Natur wirkt auf uns mit einer unverfälschten Farbigkeit.
  • Farben, Tonwerte werden Farben subjektiv wahrgenommen. Es ist immer wieder einer Herausforderung die Farben in der Natur zu entdecken.
  • Schattenfarben können sehr differenziert erkannt werden.
  • Damit ergeben sich höhere Anforderungen als beim Malen nach einem Foto. Die Kameras bereiten durch ihre Programme die Motive bereits technisch auf.
  • Man nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr und die Eindrücke fließen in die Werke ein oder wirken auf die Malerei. Hier einige Beispiele:
    • Kälte kann zu steifen Händen führen
    • Hitze lässt die Luft flimmern und man fühlt sich matt.
    • Straßenlärm trägt vielleicht zur Unruhe bei.
    • Vogelzwitschern kann entspannen.
    • Staub/Sandsturm können mit einem Mal die Sicht einschränken.
    • Die Sonne kann blenden. Der veränderliche Sonnenstand führt zu veränderten Farben und Schatten.
    • Der Geruch weckt persönliche Assoziationen.
    • Mückenstiche nerven
    • Barfuß stehen, kann die Wahrnehmung intensivieren.
  •  In der Regel arbeitet man zügiger.

 

Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)
Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)

Kontras – gegen die Plein Air Malerei

 

  • Es gibt Zuschauer, auch lästige und richtig geschwätzige.
  • Es ist manchmal schwer den Motivausschnitt zu finden.
  • Transferleistung in die Zweidimensionalität
  • besondere Lichtstimmungen haben nur eine kurze Dauer.
  • Es gibt Wetterschwankungen und die Wolken verändern sich ständig.
  • Oft fehlen Licht und Schatten.
  • Das Material muss vor Ort „geschleppt“ werden, damit ergeben sich Beschränkungen in den Pastellfarben.
  • Die Zeit ist begrenzt, meist entstehen nur kleine Formate.
  • „Läusepipi“ – Insekten hinterlassen ihre Spuren.
  • Transport fertiger Pastelle ist risikoreich.
  • Manchmal reichen die Möglichkeiten nur für eine Farbskizze für eine spätere Arbeit im Atelier.

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Das Wetter am Vormittag unterstrich die Ausführungen von Susanne Mull drastisch. Am Nachmittag und an den nächsten Tagen änderte sich das Wetter und die Pros für die Plein Air Malerei kamen mehr zu Geltung. Trotz der Nachteile ist zieht es viele Pastellmaler in die Natur zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von Susanne und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung der Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei von Susanne Mull ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Plein Air Festival 2018 - Thomas Freund in der Marina von Kühlungsborn (c) Frank Koebsch (1)

Thomas Freund erzählt über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Thomas Freund erzählt über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Vor einigen Tagen hatte ich über eine neue Veröffentlichung in der Zeitschrift „Palette“ berichtet. Ich hatte in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Artikeln in der Palette veröffentlicht. Hierbei ging es dann aber immer um Anleitungen, wie Aquarelle entstanden sind oder darum einzelnen Serien meiner Aquarelle vorzustellen, wie über meine Laternenkinder oder meine Jazz Bilder. Der Artikel in der Januar Ausgabe der Palette beschäftigt sich aber mit einem ganz anderen Thema. Die Überschrift lautet:

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Ich male sehr gerne draußen in der Natur, organisiere Malreisen nach Kühlungsborn, auf die Insel Rügen und zu den Kranichen und den Hirschen an der Ostsee. Gleichzeitig organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Ich bin Überzeugstäter, wenn es um die Freiluftmalerei geht und werde immer wieder gefragt, was den besonderen Reiz der Plein Air Malerei ausmacht.  Deshalb habe ich einmal versucht, für mich Antworten zu finden und gleichzeitig habe ich Kollegen zu ihren Erfahrungen mit der Plein Air Malerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) sind Dozenten beim Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“ und haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

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Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Beginnen möchte ich mit Thomas Freund. Aus den Erzählungen, die Thomas mit einem Augenzwinkern erzählt hat, sind sehr gut, die Risiken der Plein Air Malerei zu erkennen. Das Wetter und Tiere spielen immer wieder eine Rolle. Aber trotz allem zieht es Thomas seit vielen Jahren zum Malen in die Natur, da die Vorteile für ihn Tag für Tag überwiegen

 

Thomas Freund, Öl – Maler aus Friedrichstadt, berichtet über seine Erlebnisse bei der Feiluftmalerei

 

Ein Arbeitsschwerpunkt von Thomas ist die Landschaftsmalerei in Öl und er malt am liebsten plein air. Es sind immer wieder schöne Erlebnisse, wenn man ihn am Ostseestrand, in einer Marina, in den Innenstädten oder einer Landschaft mit seiner Staffelei trifft.

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Als ich Thomas Freund nach seinen Erfahrungen mit der Plein Air Malerei fragte, begann er mit einem verschmitzten Lächeln mir eine Geschichte nach der anderen über seine Erlebnisse beim Malen in der Natur zu erzählen. Zwei habe ich für den Artikel ausgesucht und ihn gebeten, uns auch die dazugehörigen Ölbilder zu zeigen. Seien Sie gespannt, was einem Maler alles in der Natur passieren kann.

 

Einfach tierisch – von Thomas Freund

 

Einfach tierisch empfand ich mein Erlebnis mit Bienen am Rande eines Rapsfeldes. Ich hatte dort meine Staffelei in „sicherer“ Entfernung von 20 oder mehr Bienenvölkern aufgestellt. Als ich nun anfing zu malen, schickten die Völker ihre Kundschafter, die wohl wissen wollten, was der – also ich –  da eigentlich treibt. Ich wurde so etwas wie eingekreist. Die Mutigsten der Kundschafter näherten sich auch schon mal bis auf 10 cm. Nun kannte ich Bienen und ihr Verhalten auch schon aus meiner Jugend, die Eltern hatten auch mehrere Völker. Also, alles ignorieren und einfach weiter malen. Das Motiv war aber auch zu schön. Tatsächlich passierte außer den ständigen Besuchen nichts von Bedeutung. Mit den Händen wedeln oder um mich schlagen vermied ich tunlichst. Nach zwei Stunden veränderte sich die Situation. Ich war fast fertig mit meiner Arbeit, da griffen mich die Bienen an. Sie flogen an meinen Kopf, gegen den Kittel, die Arme, aber sie stachen nicht. Wahrscheinlich wollten sie jetzt ganz genau wissen, was das da für einer war. Nerven bewahren, nichts unternehmen, weiter malen und plötzlich war der Spuk vorbei. Die Bienen zogen sich vollständig zurück und interessierten sich nur noch für den Raps, wir lebten also von nun an in friedlicher Koexistenz.

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Raps vor Friedrichstadt, Öl auf Leinwand 30 x 50 cm, Thomas Freund, 2014
Raps vor Friedrichstadt, Öl auf Leinwand 30 x 50 cm, Thomas Freund, 2014

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Darf ich Ihnen mal über die Schulter schauen? – von Thomas Freund

 

Welcher Plein-Air-Maler hat den Satz noch nicht gehört und „Kann man denn davon leben?“ oder „Meine Schwester malt auch.“ … Ich stand mit meinem Auto in einem Feldweg mit genügend Platz für den Trecker. Der kam allerdings nicht, sondern der Bauer „Sie haben hier schon letzte Woche gemalt, ich würde ja gerne mal einen Blick werfen“. Kein Problem. Und nach einer Weile: „Also ich brauch noch eine Zeit, also wenn es für Sie langweilig wird…“ „Ne , ne. Ich bleib mal lieber noch ein bisschen, alleine kommen Sie aus dem Modder wohl nicht mehr raus“.

Tatsächlich. Trotz Vorderradantrieb ging dann nichts mehr, und der freundliche Bauer hat mich tatsächlich aus dem Dreck gezogen. Ich habe dann später noch auf seinem Hof gemalt. Wer die Novelle „Auf dem Staatshof“ von Theodor Storm kennt: Das war dort. Und das original alte Gartenhaus über dem Hausgraben war auch noch da.

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Staatshofkate, Öl auf Leinwand 30 x 30 cm, Thomas Freund, 2009
Staatshofkate, Öl auf Leinwand 30 x 30 cm, Thomas Freund, 2009

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Vielleicht haben die Geschichten von Thomas Freund ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 😉

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

 

Die Palette 1-2021 berichtet über die Plein Air Malerei

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

 

Gerade jetzt in der Zeit der Corona Pandemie, ist die Sehnsucht riesig, gemeinsam mit anderen zusammen zu malen. Ich freue mich schon auf den Start der (Präsenz) Aquarellkurse und noch vielmehr auf den Start der Plein Air Saison. Seit vielen Jahren biete ich Malreisen an, in deren Rahmen wir auf Rügen die Insel malerisch erkunden und in und um Kühlungsborn gemeinsam Plein Air Malen. Es macht einfach immer wieder Spaß, gemeinsam an der Ostsee zu malen. Aus dieser Überzeugung heraus organisiere ich auch seit fünf Jahren gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Nun ich bin Überzeugungstäter😉 und dass obwohl ich um die Risken weiß, direkt in der Natur zu malen. Gleichzeitig ist es wunderbar zuhause zu malen, wenn man seine Lieblingsmusik im Hintergrund hört, wenn man  ein Glas Wein oder einen Espresso trinken kann, um den richtigen Farbton zu treffen und immer alles Material griffbereit hat. Hier ein paar Fotos, die die Gegensätze zeigen:

 

Nun es gibt auch Tage mit Sonnenschein. Aber lassen Sie uns doch gemeinsam, mal auf folgende Fragen schauen:

 

  • Was macht den Reiz der Plein Air Malerei aus?

  • Welche Vor- und Nachteile hat die Plein Air Malerei?

  • Ist das Malen in der Natur für jeden geeignet oder gar ein Muss?

  • Was treibt die Menschen an, in der Natur zu malen.

  • Warum treffen sich immer wieder Maler und Zeichner, um in der Region um Kühlungsborn gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen?

 

Diese oder ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt. Deshalb habe ich einmal versucht, für mich Antworten zu finden und gleichzeitig habe ich Kollegen zu ihren Erfahrungen mit der Plein Air Malerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin), Max Struwe (Aquarellist), Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) sind Dozenten beim Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“ und haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Aus dem Austausch konnte ich einen großen Erfahrungsschatz an Statements und Geschichten zusammentragen. Eine Kurzfassung davon ist als Artikel in der Zeitschrift „Palette“ 2021 -1 unter der Überschrift „Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko“ veröffentlicht worden.

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Wenn Sie auch Fan der Plein Air Malerei sind oder Fragen haben, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen an der Ostsee zu malen.

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Ich werde in den nächsten Tagen immer beginnen die Statements und Geschichten von uns hier auf meinem Blog vorzustellen. Vielleicht besuchen Sie meinen Blog wieder, um die Fortsetzung des Artikels zu lesen. 😉

Der Austausch mit meinen Kollegen und die Veröffentlichung des Artikels über die Plein Air Malerei waren für mich eine spannende Geschichte. Ganz großen Dank an Jennifer Dörnen von der Palette und meine Kollegen Sonja Jannichsen, Susanne Mull, Max Struwe, Jens Hübner, Thomas Freund und Hinrich JW Schüler.

Malreise Rügen - Malen im Hafen von Thiessow (c) Frank Koebsch (2)

Kutter im Hafen Thiessow als Motiv für ein Rügen Aquarell

Kutter im Hafen Thiessow als Motiv für ein Rügen Aquarell

Kutter und  andere Fischerboote sind tolle Motive für Malreisen

Die Schutzmaßnahmen der Corona Pandemie haben unsere Reispläne durcheinandergewirbelt. Seit Jahren startet bei mir Ende April / Anfang Mai die Plein Air Saison mit den Malreisen an die Ostsee und dem Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Aber dieses Jahr ist alles anders und so möchte ich Euch heute ein Bild aus dem September 2019 vor erstellen. Es ist ein Aquarell von der letzten Malreise auf der Insel Rügen. Boote und Schiffe gehören zu jeder Malreise auf Rügen. Wir haben in den letzten Jahren z.B. im Hafen von Seedorf, im Hafen von Gager, Fischerboote am Strand von Baabe, am Strand zwischen Thiessow und Klein Zicker gemalt. Hierbei erleben wir, wie sich die Küstenfischerei in den letzten Jahren stark verändert hat. Veränderte Umweltbedingungen führten zu veränderten Fischfangquoten. Der Zertifizierungswahn in der EU führte zu mehr Kosten aber nicht zu einer besseren Vermarktung. Die Konsequenz ist, dass immer mehr Fischer ihren Beruf aufgeben müssen. Also verschwinden auch Boote und Schiffe als Motive für Rügen Aquarelle. Dieses ist der Grund, warum einige meiner Aquarelle von den Malreisen Zeitzeugen sind. Vor noch etwas 10 Jahren konnte man in jedem der kleinen Häfen längs der Küste von Rügen Fischkutter finden. Wenn man heute auf dem Mönchgut Kutter sucht, dann kann sie nur noch im Hafen von Gager und Thiessow finden. Bei den letzten Malreisen hatten wir uns immer wieder für den Hafen Thiessow entschieden. Der Hafen von Gager war einmal ein wunderbarer Ort zum Malen auf Rügen. Aber inzwischen fehlen für Besucher einfachste Elemente in der Infrastruktur, wie eine Gaststätte, Toiletten, freie Parkplätze u.a.. Der Schwerpunkt hat sich von einem Besuchermagnet zu einem Ort mit Ferienhäusern von Investoren entwickelt, an dem Spaziergänger, Besucher und auch Maler geduldet werden, aber nicht mehr willkommen sind. Also bauen wir seit einiger Zeit unsere Staffeleien zum Malen im Hafen von Thiessow auf. Im Hafen Thiessow finden Segelboote der Freizeitkapitäne genauso ihren Platz wie die Fischer, die hier eine sehr gut ausgebaute Basis mit Liegeplätzen, Hallen, Reparaturplätzen u.a. haben. Wenn man Glück hat, steht man voll im Geschehen und kann die Fischer bei der Arbeit, dem Anlanden von Fisch, dem Flicken der Netzte u.a. beobachten. Bei der Motivauswahl ist der Kutter GZI – 01 im Hafen von Thiessow meist der Favorit unter den ganzen Booten und Schiffen.  Die Malschüler wollen für ihr Rügen Aquarell kein weißes Plasteboot oder kein modernes Fischerboot aus Aluminium.  Bei der Motivauswahl für die maritimen Bilder schwingt viel Romantik mit. 😉So haben wir auch dieses Mal den Kutter GZI 01 gemalt. Es war ein kurzweiliger Tag. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Die Sonne meinte es gut mit uns und Bäume sowie die Hallen der Fischer schützen uns vor dem Wind. Am Vormittag hatten wir Gesellschaft, denn Fischer sortierten ihre Netze, da die Robben wieder einmal, von dem Fisch in den Netzen angelockt, ein Teil der Netze zerrissen haben. Nachmittags kamen immer mehr Segelboote im Rahmen der Regatta um das „Blaue Band“ in den Hafen, so dass wir um freie Sicht auf den Fischkutter als unser Motiv für das maritime Aquarell bangen mussten. Es hat wieder einmal Spaß gemacht, Fischerboote auf Rügen zu malen. Hier das Aquarell „Kutter im Hafen von Thiessow“und ein paar Schnappschüsse von unserem Ausflug.

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Kutter im Hafen von Thiessow (c) Aquarell von Frank Koebsch
Kutter im Hafen von Thiessow (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Malreise Faszination Rügen 2020 - 2021 Seite 1
Malreise Faszination Rügen

Gemalt habe ich mein Rügen Aquarell mit dem Kutter im Hafen von Thiessow mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Cornwall rau 450 g/m2 von Hahnemühle. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen.

Wenn Ihnen mein Aquarell und die Fotos von den Malreisen gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie:


Kutter im Hafen von Thiessow (c) Frank Koebsch

Aquarell „Kutter im Hafen Thiessow“ im Format 24 x 32 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Kutter im Hafen Thiessow“ im Format 24 x 32 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€195,00

Am Hohen Ufer (c) Aquarell von Max Struwe

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

 

Aktuelle Informationen zum Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Immer noch kämpfen wir gegen das Corona Virus und etliche beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierung von Mecklenburg – Vorpommern sind bis zum 19. April terminiert. Aus diesem Grund hat gestern die Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn informiert, dass sie davon ausgeht, dass das Plein Air Festival vom 03. bis zum 10. Mai 2020 stattfindet. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir nach dem 19. April 2020 diese Einschätzung aufrechterhalten können. Denn mit dem Start der Plein Air Saison sind für viele Malschüler und mich die Malreisen Faszination Ostsee und Rügen verbunden.  Jetzt heißt es Abstand halten und hoffen.

Ich hatte in den vergangenen Tagen und Wochen begonnen, die Dozenten für die Workshops in den ersten drei Tagen des Festivals vorzustellen. Ich hatte bereits Artikel über

Max Struwe
Max Struwe

veröffentlicht. Heute ich möchte ich Ihnen Max Struwe vorstellen. Max begleitet das Festival für Aquarellmalerei das erste Mal und ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit ihm. Der Grund hierfür ist ganz einfach, denn vor fast 20 Jahren hatte Max Hanka und mich bei unseren „ersten“ ernsthaften Schritten bei Aquarellmalerei begleitet. Ohne ihn würden unsere Aquarelle sicher anders aussehen. Heute sind Max und ich Kollegen und teilen unsere Leidenschaft den Umgang mit Aquarellfarben und –papier, für Aquarellkurse und Malreisen. Wir haben während der gesamten Zeit immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht und uns ausgetauscht. Max hat z.B. immer wieder einmal unsere Ausstellungen besucht und ich hatte ab und zu Max in seinem Warnemünder Atelier besucht. Was mich bei einem solchen Besuch ganz besonders beeindruckt hatte, war das riesige Rügen Aquarell von Max. Er hatte auf 24 Blöcken mit dem Aquarellpapier Anniversary Edition von Hahnemühle in dem Format 30 x 40 cm dieses Motiv gemalt. Ein beeindruckendes Bild 😉. In diesem Jahr gestaltet Max Struwe bei unserem Festival den Workshop

 

Licht und Schatten im Aquarell

 

Hier die Beschreibung des Workshops:

“Sonnige und räumliche Aquarelle zu malen, ist das Ziel dieses Workshops an der Ostsee. Dies gelingt uns, indem wir die dunklen Schatten auf sonnenbeschienenen Wegen, Wiesen, Stränden, Steilküsten und Körpern bewusst sehen und sie entsprechend auf die hellen, in warmen Farben gehaltenen Farbflächen unserer Bilder setzen.

Die Bäderarchitektur Kühlungsborns und die alten Klostermauern in Bad Doberan geben uns neben den Motiven an der Ostsee besondere Möglichkeiten, um mit Licht und Schatten in den Aquarellen zu spielen.

Durch eine starke Differenzierung der Dunkelheiten auf einem sonnenbeschienenen Objekt wirkt dieses plastisch. Durch kühle, dunkle Schatten auf lichtem Untergrund entsteht der Eindruck eines Frühlingstages.”

 

Zur Einstimmung auf das Festival und den Workshop von Max Struwe zeige ich ein paar seiner Aquarelle, die an der Ostsee entstanden sind.

 

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Max Struwe den Austausch mit den anderen Kollegen und den vielen Besuchern des Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Die Idee für dieses Festival ist es, Menschen, die sich für das Malen und Zeichnen interessieren, zusammen zu führen und eine Plattform zum Lernen, Austausch und Ausstellen an der Ostsee zu geben. Im Rahmen der Festivalwoche bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Workshops, Seminare, Vorträge, Vorführungen und als Höhepunkt eine Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Das Festival richtet sich

    • an Besucher, die Künstlern über die Schulter schauen, in Vorträge mehr über die Künstler und Kunst erfahren und die eine interessante Ausstellung besuchen wollen,
    • an Mal- und Zeichenschüler, die Ihr Wissen in einzelnen Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, sich mit anderen Teilnehmern und Künstlern austauschen, die selbstständig an der Ostsee arbeiten und dann Ihre Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle ausstellen wollen,
    • an Künstler, die den Austausch mit Kollegen suchen und ihre Bilder, die im Rahmen der zwei Tage des freien Malens entstanden sind, in der Kunsthalle ausstellen wollen. Immerhin werden durch eine Jury drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro verliehen, die ein Pluspunkt in jeder Vita sind.

 

Nun ich freue mich auf dieses Event, denn Plein Air Malerei ist auf jeden Fall anstecken, sonst hätten wir nicht zum vierten Mal die Veranstaltung vorbereiten können. 😉

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Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch
Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch

Plein Air Festival Kühlungsborn – Pastellmalerei von Susanne Mull in der Alten Büdnerei © Frank Koebsch

Plein Air Festival, Kühlungsborn –

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Pastellmalerei an der Ostsee

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Ich freue mich auf den Start der Plein Air Saison mit meinen Malreisen nach Rügen und Kühlungsborn sowie dem Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Der Start des Festivals ist am 03. Mai 2020 und wir begrüßen eine Woche lang, Menschen mit Interesse am Zeichnen und Malen. Die Idee für dieses Festival ist es, eine Plattform zum Lernen, Austausch und Ausstellen an der Ostsee zu geben. Im Rahmen der Festivalwoche bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Workshops, Seminare, Vorträge, Vorführungen und als Höhepunkt eine Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Das Festival richtet sich

  • an Besucher, die Künstlern über die Schulter schauen, in Vorträge mehr über die Künstler und Kunst erfahren und die eine interessante Ausstellung besuchen wollen,
  • an Mal- und Zeichenschüler, die Ihr Wissen in einzelnen Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, sich mit anderen Teilnehmern und Künstlern austauschen, die selbstständig an der Ostsee arbeiten und dann Ihre Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle ausstellen wollen,
  • an Künstler, die den Austausch mit Kollegen suchen und ihre Bilder, die im Rahmen der zwei Tage des freien Malens entstanden sind, in der Kunsthalle ausstellen wollen. Immerhin werden durch eine Jury drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro verliehen, die ein Pluspunkt in jeder Vita sind.

 

Wir starten am Montag den 04. Mai 2020 mit Workshops für

 

Donnerstag und Freitag haben die Teilnehmer die Chance im Rahmen des Freien Malens ihre Motive alleine einzufangen bevor dann am Sonnabend die Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle Kühlungsborn ausgestellt werden. Die Festivalwoche wird Veranstaltungen wie Seminare, Vorträge u.a. begleitet, so dass jeder Teilnehmer sich zu allen angebotenen Techniken, Kunstrichtungen informieren und ausprobieren kann und mit anderen ins Gespräch kommen kann.

Vor einigen Tagen hatte ich in dem Artikel Plein Air Festival. Kühlungsborn – Acrylmalerei an der Ostsee Hinrich JW Schüler vorgestellt. Heute möchte ich die

 

Pastellmalerin Susanne Mull

 

Susanne Mull - Atelierfoto
Susanne Mull – Atelierfoto

vorstellen. Susanne Mull unterstützt uns als Dozentin bereits das dritte Mal.  Wer sich ein wenig über Malerei und ihre Workshops von Susanne Mull informieren will, findet auf meinem Blog hier ein paar Impressionen aus den vergangenen Jahren. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Malorte und Landschaften an der Ostsee durch die Handschriften der Künstler und die verschiedenen Möglichkeiten der verschiedenen Materialien und Techniken wieder gegeben werde. Hier einige Pastellbilder von Susanne Mull zu Einstimmung auf den Frühling an der Ostsee.

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In diesem Jahr wird sie vom 04. bis zum 06. Mai 2020 den Workshop

Naturalistische Pastellmalerei rund um das Seebad Kühlungsborn

 

leiten. Hier die Beschreibung des Workshops

 

“Schon die Impressionisten schätzten das Pastell als Medium für Ihre Plein Air Malerei. Max Liebermann schuf zauberhafte Skizzen in Linie und Fläche am Strand von Scheveningen (NL), die bis heute ihre Farbkraft nicht verloren haben.

Mit einer Einführung in die Materialkunde und Tipps zur Plein Air Malerei starten wir für Anfänger und Fortgeschrittene in die ungewöhnliche Technik. Mit Demos zeige ich wie man Strukturen in der Natur, dem Meer und den Wolken mit Pastell darstellen kann. Begleitend vermittele ich im Laufe des Workshops Grundkenntnisse über Tonwerte, Simultankontraste und vieles mehr.

Das Faszinierende der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft des fast reinen Pigments, aber auch im unmittelbaren Farbauftrag, der sich an dieser Stelle für die Plein Air Malerei besonders eignet.

Es wird kein Werkzeug zwischen Hand und Pastell benötigt, sodass jeder mit seiner Gestik ganz selbstverständlich eine eigene Handschrift entwickeln kann.

Unterwegs, an reizvollen Orten begleite ich jede/n Teilnehmer/in individuell bei der Erarbeitung eigener Bildmotive. Entdecken Sie die Einzigartigkeit des Pastells als Medium zwischen Malerei und Zeichnung!”

 

Zur Einstimmung möchte ich noch ein paar

FOTOS VOM PLEIN AIR FESTIVAL 2019 MIT der Pastellmalerin Susanne Mull

zeigen. Sie hat z.B. mit ihren Malschülern in der Alten Büdnerei, am Strand von Kühlungsborn, am Doberaner Münster u.a. Malorten in und um Kühlungsborn gemalt bevor Susanne dann am Donnerstag und Freitag im Rahmen der Freien Malerei die Motive für sich erkundet hat.

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Ich freue mich auf den Workshop und die Zusammenarbeit mit Susanne Mull. Vielleicht haben Sie auch Interesse, gemeinsam mit uns im Rahmen eines Workshops zu malen, einen unserer Vorträge zu besuchen und sich mit einer eigenen Zeichnung oder Bild an der Ausstellung zu beteiligen. Wir würden uns freuen, wenn Sie beim

PLEIN AIR FESTIVAL – MALEN AN DER OSTSEE VOM 03. BIS ZUM 10. MAI 2020

als Besucher oder Zeichen- und Malschüler dabei sind oder sich als Künstler an der Ausstellung beteiligen.

Grundierung der Lok des Rasenden Rolans (c) Frank Koebsch (1)

Rasender Roland als Motiv während einer Malreise auf Rügen

Rasender Roland als Motiv während einer Malreise auf Rügen

Rasender Roland beim Sonnenbaden, im Schnee und in den bunten Buchenwäldern Rügens

Das Wetter und die Jahreszeiten spielen bei Motivauswahl sowie ob man vor Ort oder im Atelier malt eine entscheidende Rolle. Ich hatte in den vergangenen Wochen über zwei Ausflüge unserer Malreise „Faszination Rügen“ berichtet. Wir haben bei wunderbarem Wetter im September einmal im Schlosspark Putbus und einen weiteren Tag auf den Ziggerschen Berge gemalt. Es sind die Rügen AquarelleSonniger Herbsttag auf dem Mönchgut“ und „Spaziergänger im herbstlichen Schlosspark von Putbus“ entstanden. Die Tage sind wunderbare Beispiele für die Möglichkeiten der Plein Air Malerei auf der Insel Rügen.  Bei der Planung der nächsten Tage der Malreisen schaut man immer wieder in den Wetterbericht. Bei der Wahl der Malorte achte ich immer wieder auf den Wind und die Windstärke, denn keine möchte den gesamten Tag im Wind stehen. Wir würden schnell auskühlen und uns würden die Malsachen um die Ohren fliegen.  Das Mönchgut bietet mit seinen Hügeln und Wäldern sowie den vielen Buchten und Steilküsten viele Möglichkeiten. Aber wenn Regen von den Wetter Apps angekündigt wird ergibt sich die Frage: Was macht man bei schlechtem Wetter auf eine Malreise? Wir wollten im Rahmen der Tage auf der Insel auch einmal die Rügensche Bäder Bahn – Rasender Roland malen. Wenn man in den Fahrplan schaut, stellt man schnell fest, dass der Rasende Roland auf keinem der Bahnhöfe genügend lange steht, damit man ihn malen kann. Also ist für die Motive das ideale Vorgehen, sich die Lokomotive und die Wagons bei einem Halt genauer anzuschauen, ein paar Fotos und evt. eine Skizze zu machen und dann in aller Ruhe sein Aquarell unabhängig vom Wetter malt. Damit ist der Rasende Roland ein ideales Motiv für Schlechtwetter. Wir haben uns morgens auf dem Bahnhof von Göhren die Kleinbahn näher angeschaut. Die Wahl auf den Bahnhof Göhren fiel, weil nach dem Eintreffen der Bahn, die Dampflokomotive abgekoppelt wird und dann Wasser und evt. auch Kohle bunkert. Damit ergibt sich ein Halt von ca. 15 Minuten bevor der Rasender Roland den Bahnhof wieder verlässt.  In dieser Zeit haben wir uns die Lok und die Wagons genauer angeschaut, fotografiert und eine erste Skizze zum Aufbau der Lok gemacht. Später haben wir dann bei Regenwetter unsere Fotos auf den Fernseher angeschaut und in aller Ruhe ein Herbstaquarell mit dem Rasenden Roland gemalt. Hierzu miete ich immer bei der Familie Grünheid eine große Ferienwohnung an.  Wir haben in den vergangenen Jahren bei schlechtem Wetter auf diese Weise schon Löwenzahnaquarelle, Bilder von Fischerbooten am Strand von Baabe oder Kunterbunte Herbstblätter bei Sturm auf Rügen gemalt. Auf der Basis der Fotos und unserer Erfahrungen bei der Vororterkundung ist dann in der Ferienwohnung „to Hus“ entstand das Aquarell „Rasender Roland in bunten Buchenwäldern Rügens“. Hier ein paar Schnappschüsse von der Kleinbahn und ein Einblick wie das Herbstaquarell entstanden ist.

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Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Bild mit der Dampflok in den herbstlichen Buchenwäldern des Mönchgut mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf  dem Aquarellpapier Leonardo 600  g/m2 matt von Hahnemühle im Format 36 x 48 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Es hat Spaß gemacht, den Rasenden Roland zu malen. Es ist mein erstes Aquarell von der Kleinspurbahn. Anders als ich hatte Hanka in der Vergangenheit schon einmal Bahn gemalt. Hanka hatte das Motiv gemalt, aber nicht im Herbst. Damals hat Hanka die Aquarelle „Roland beim Sonnenbaden“ und „Roland im Schnee“ gemalt. Hier noch einmal die drei Bilder mit dem Rasenden Roland aus dem Sommer, Herbst und Winter mit ganz unterschiedlichen Malweisen und Techniken.

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Malreise Faszination Rügen 2020 - 2021 Seite 1
Malreise Faszination Rügen 2020 – 2021 Seite 1

Es ist immer wieder spannend auf Rügen zu malen und neue Motive zu entdecken. Wenn Ihnen die Bilder vom Rasenden Roland begeistern, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie. Begleiten Sie uns doch auf einer der nächsten Malreisen auf Rügen.

Wenn Ihnen das Rügen Aquarell Rasender Roland in bunten Buchenwäldern Rügens“ gefällt, dann können Sie das Bild gerne hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen.  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Herbst Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (16)

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei

Ausstellung und Aquarellkurs „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan

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Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)
Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Heute möchte ich einen kleinen Rückblick auf einen Aquarellkurs aus dem September geben. Wir waren damals zu Gast im Kunstmuseum Schwaan. Es ist immer wieder spannend, in den Museen die Bilder der  alten Meister zu entdecken, auf den Spuren der alten Meistern unterwegs zu sein und Aquarelle an Originalschauplätzen der Künstlerkolonien zu malen. Dieses Mal hatte ich die Chance genutzt, um die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan mit einem Aquarellkurs zu verbinden. Bäume sind immer wieder interessante Motive für Aquarelle, egal ob man direkt einen konkreten Baum malt oder sie Bestandteil von Landschaftsaquarellen sind. Also haben wir die Möglichkeit genutzt im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan die Bäume zu entdecken und zu malen. Ich kenne den Park von meinen Besuchen und Kursen dort recht gut. Z.B. hatten wir bereits im Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan dort gemalt. Damals ging es mehr um die Stadtansichten und die Landschaften an der Beeke. Dieses Mal hatten es uns die Kopfweiden, die Streuobstwiese mit den wunderbaren Apfelbäumen im Park hinter dem Kunstmuseum angetan. Nach einer Kennenlernrunde, einem Spaziergang durch den Park und einer Einweisung haben sich die Teilnehmer ihre Plätze gesucht. Ich habe immer wieder einzelnen Sequenzen, z.B. bei der Motivsuche, dem Bildaufbau, der Perspektive, Licht und Schatten sowie Maltechniken an meiner Staffelei für alle Malschüler angeboten. Ansonsten habe ich die Teilnehmer vor Ort, direkt bei ihren Motiven betreut. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne kämpfte sich durch die Wolken und so verging die Zeit im Flug. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem Aquarellkurs im Park des Kunstmuseums Schwaan.

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Ab 13.00 Uhr haben wir die Möglichkeit genutzt und uns die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Museum angeschaut. Es war spannend zu schauen, wie die alten Meister ihre Bäume gemalt und in Szene gesetzt haben. Es gab so manche interessante Diskussion zu Themen der Perspektive, Licht und Schatten sowie künstlerische Freiheiten in den Bildern. Hier ein paar Beispiele von Künstlern aus der Ausstellung und ein paar Schnappschüsse von unserem Besuch im Museum.

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Nach dem Ausflug in die Ausstellung mit Bildern aus verschiedenen Künstlerkolonien haben wir an  unsere Aquarelle mit neuen Anregungen weitergearbeitet. Es war ein interessanter Tag, den wir mit unserer Plein Air Malerei im Park des Kunstmuseums Schwerin verbracht haben. Alle Teilnehmer waren mit dem neuen Wissen und ihren Aquarellen zufrieden, wie das gemeinsame Abschlussfoto des Aquarellkurses beweist. 😉

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Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)
Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)

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Ich möchte mich auch in Namen aller Malschüler noch einmal für die Unterstützung beim Kunstmuseum Schwaan bedanken und würde mich freuen, wenn ich im nächsten Jahr wieder einmal dort zu Gast sein darf.

Vielleicht habe die Zeilen und die Fotos bei Ihnen das Interesse wachgerufen, dass Sie auch einmal im Rahmen einer Malreise oder eines Aquarellkurses gemeinsam mit mir malen wollen. Dann habe ich noch zwei Tipps für Sie:

Ich würde mich freuen, mit Ihnen auch einmal in einem meiner Aquarellkurse zu malen. 😉