Durch Lasuren werden das Kleid und der Hut von Eliza Doolittle aus My fair Lady gestaltet © Frank Koebsch (1)

Damen mit Hüten – als Motive für ein Aquarell

Damen mit Hüten – als Motive für ein Aquarell

Eliza Doolittle aus My fair Lady – eine wunderbare Spielerei mit Aquarellfarben

 

Es ist immer wieder spannend, Menschen in meinen Aquarellen zu malen. Wenn man Szenen auf Dörfern und Städten oder Landschaften malt, denn beleben die Menschen die Bilder, egal ob es ein Friedhof im Herbst, eine Szene mit einer Steilküste Rügens, aus einem Park oder die Ansicht von Ahrenshooper  Mühle im Frühling ist. Besonders interessant ist es dann, wenn man Menschen direkt begegnet und sie das Hauptmotiv der Bilder werden.  So haben ich Szenen von Fischmärten in Marseille und Catania und Samis mit ihren Rentieren als Reisaquarelle von unseren Kreuzfahrten genauso gemalt, wie Kinder mit ihren Laternen und auf Karussells  sowie Musiker und Tänzer. Mal sind die Menschen im Aquarell skizzenhafte Darstellungen und ein anderes Mal ausgearbeitete Portraits. Zu diesen Bildern gehören auch wie Szenen von Pferderennen. Auf den Rennbahnen hatten es mir immer wieder die Impressionen vom Ladies Day angetan. Die Damen mit ihren Hüten bei den Pferderennen sind eine Augenweide und es hat Spaß gemacht, sie zu malen. Hierbei sind einige interessante Bilder und Portraits in Aquarell entstanden.

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Von meinen Aquarellen „Herausgeputzt bei Ladies Day“  und „Kritische Blicke beim Ladies Day“ habe ich mich auf ein neues Wagnis eingelassen. Ich habe in den letzten Tagen Eliza Doolittle aus My fair Lady gemalt. Es hat Spaß gemacht, Eliza Doolittle mit ihrem Tüllkleid und ihrem Hut bei den Songs aus dem Musikal My fair Lady zu malen. Ich habe versucht, eine eigne Interpretation von Eliza Doolittle zu schaffen, die sich von Audrey Hepburn in My fair Lady und anderen Schauspielern unterscheidet. Ausgehend von einem schwarz-weißen Foto habe ich im Format 36 x 48 cm eine Skizze auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Leonardo 600 g/m2 erstellt. Dann begann die Spielerei mit meinen Aquarellfarben von Schmincke und Mijello. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen.  Es war spannend, den ersten Farbauftrag in das Aquarell laufen zu lassen. Danach habe ich nach und nach mit verschiedenen Lasuren und Komplementärfarben das Aquarell gestaltet, um Eliza Doolittle nach ihrer „Verwandlung“ als Dame mit Hut zu malen. Hier ein paar Schnappschüsse, wie mein Aquarell „Eliza Doolittle aus My fair Lady“ Schritt für Schritt entstanden ist.

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Eliza Doolittle aus My fair Lady (c) Aquarell von Frank Koebsch
Eliza Doolittle aus My fair Lady (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Vielleicht begeistern Sie sich auch für Porträts der Damen mit Hut oder Aquarellen von Musikern, dann habe ich noch ein paar Tipps für Sie:


Aquarell „Eliza Doolittle aus My fair Lady“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Eliza Doolittle aus My fair Lady“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

460,00 €

Aquarellkurs: Grundlagen des Porträts bei Boesner

Aquarellkurs: Grundlagen des Porträts bei Boesner

Mit den Grundlagen fängt es an, um stimmungsvolle Porträts als Aquarell zu malen

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Menschen zu malen, macht Spaß. Es ist immer wieder eine Herausforderung das typische der Personen zu erfassen.  Wenn es darum geht, eine ganz konkrete Person zu malen, dann muss das Bild eine ausreichende Ähnlichkeit zu dem porträtierten Menschen haben. Hierzu kann es helfen, die Menschen in ihrer typischen Umgebung darzustellen. So sind meine Aquarelle von den Laternenkindern, den Musikern und Tänzern, die Kinder auf den Karussellen, Aquarelle von Menschen auf den Galopprennbahnen und viele andere Bilder entstanden. Mit meiner Porträtmalerei konnte ich immer wieder andere begeistern. Dieses Mal wollen Boesner Berlin und ich Malschüler am 21. und 22. April 2017 zu dem

Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

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einladen. Hier die Beschreibung des Aquarellkurses:

Lassen Sie uns gemeinsam den Versuch unternehmen, die Grundlagen des Porträts  zu entdecken. Am ersten Tag lernen wir den Aufbau des Gesichtes kennen, Einzelheiten zeichnerisch zu erfassen und mit den Mitteln des Aquarells zu gestalten. Am zweiten Tag werden wir ein Portrait nach einem Foto malen. Bitte bringen Sie ein gut ausgeleuchtetes Portraitfoto (Frontalaufnahme, im Format A4) als Vorlage mit. Bei Bedarf berät Sie der Kursleiter gerne über die Eignung der Fotos.

Die Aquarellmalerei stellt für das Portrait eine besondere Herausforderung dar und bietet aber ebenso fantastische Gestaltungsmöglichkeiten. Wir werden lernen, beides in Einklang zu bringen.

Der Aquarellkurs „Grundlagen Portrait“ ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

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Aquarellkurs - Grundlagen des Portraits bei Boesner Berlin
Aquarellkurs – Grundlagen des Portraits bei Boesner Berlin

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Wenn für Sie so ein Kurs interessant ist, dann finden Sie hier ein paar Impressionen aus vergangenen Porträtkursen z.B. der Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin oder bei Heinr. Hünicke in Rostock. Das Kulturhistorischen Museum Rostock und ich haben anlässlich der Ausstellung der Laternenkinder und anderer Bilder von Rudolf Bartels den Aquarellkurs zu den Laternenkindern organisierte. Wie meine Porträts entstehen, habe ich beispielhaft in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ in den Artikel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – leuchtende Laternen in Aquarell“ über die Aquarellbilder mit den Laternenkindern  und den Artikel „Meine Motivation Jazz Aquarelle zu malen“ beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in dem Beitrag des NDR „Zwischen Pinsel und PC“ sowie die Beschreibungen der Ausstellungen mit meinen Jazz Aquarellen „Jazz meets Fine Arts“ in Greifswald, „see more jazz in fine art“  in Rostock und im Rahmen des Festival „Jazz in den Ministergärten“ in Berlin. Aber vielleicht kennen Sie auch eines meiner Aquarelle von dem Hahnemühle Kalenderwettbewerb. Am Abend der Ausstellungseröffnung in Berlin trat Jacqueline Boulanger & Band auf. Mit dem Jazz Aquarell „Konzentration – pp“ von Jacqueline Boulanger warb  Hahnemühle für den internationalen Malwettbewerb für den Hahnemühle Kalender. Wenn Sie möchten können Sie hier Schritt für Schritt verfolgen, wie das Aquarell „Konzentration – pp“ entstanden ist.  Hier ein paar Beispiele von meinen Portraits als Aquarell und ein paar Fotos aus vergangenen Kursen.

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Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen bei Boesner in Berlin Aquarelle zu malen. Wenn Sie Interesse haben, sollten Sie sich mit der Entscheidung beeilen. In der letzten Woche war nur noch zwei Plätze frei. Hier können Sie sich direkt zu dem Aquarellkurs „Grundlagen des Portraits“ am 21. und 22. April 2017 anmelden.

Sollte der Termin nicht passen oder wenn Sie einen Kurs zu einem anderen Thema suchen, dann finden Sie auf unsere Web Seite die aktuelle Übersicht an Malreisen und Aquarellkursen.

Workshops des Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“

Workshops des Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Ich mag es, an der der Ostsee zu malen und versuche diese Begeisterung mit anderen zu teilen. Deshalb organisiere ich dort Aquarellkurse und Malreisen. Aber für den Mai in diesem Jahr laden die Kunsthalle Kühlungsborn, die Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH und ich zu einem besonderen Event an die Ostsee ein. Ich hatte in den vergangenen Tagen über die Idee für das Plein Air Festival in Kühlungsborn berichtet. Wir wollen vom 07. bis zum 14. Mai 2017 gemeinsam mit vielen Menschen an der Ostsee malen und ausstellen. Für die Festivalwoche haben wir ein Veranstaltungsprogramm organisiert. Neben dem freien Malen und der Ausstellung sind eine Vielzahl von Workshops und Abendveranstaltungen geplant. Für die Workshops konnten wir einige wunderbare Künstler und Kollegen als Dozenten für gewinnen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Anke Gruss, Christina Jehne, Ivan Prado, Jens Hübner, Sonja Jannichsen, Susanne Haun, Susanne Mull und Thomas Freund.

Ich möchte heute die Dozenten und Workshops des Plein Air Festivals „Malen an der Ostsee“ hier auf meinem Blog vorstellen.

WORKSHOP MIT ANKE GRUSS – LICHT UND ATMOSPHÄRE AM MEER

Hier die Workshop Beschreibung von Anke Gruss: In diesem Kurs wollen wir uns intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und das Meer mit den verschiedenen Lichtstimmungen und Farbklängen mit Acrylfarbe auf der Leinwand einfangen. Farbharmonien werden vorgestellt und eigene Farbharmonien können gefunden werden, Farbkontraste werden herausgearbeitet und dem Thema „Farben mischen“ widmen wir uns intensiv um Licht und Atmosphäre in einem Bild besser auszuarbeiten. Farbtheorie und Symbolik der Farbe werden vorgestellt.
Es kann abstrakt und naturalistisch gearbeitet werden, wobei die Natur als Inspirationsquellen Schwerpunkt dient.

WORKSHOP MIT CHRISTINA JEHNE – EXPERIMENTELLES MALEN AM STRAND

Hier die Workshop Beschreibung von Christina Jehne: Das Licht des Nordens, der Strand und das Meer inspirieren uns zu Farben, Formen und Strukturen. Wir finden den Weg vom gegenständlichen Motiv zur abstrakten, freien Ausdrucksform und lernen, mit welchen Mitteln Strukturen in das Bild integriert werden können. Mit dem richtigen Bildaufbau erreichen wir eine spannungsreiche Bildsprache. Die Farben werden teils flüssig, teils deckend aufgetragen und bringen Leuchtkraft und Tiefe ins Bild.

Mit leichtem Malgepäck arbeiten wir direkt am Strand, gestalten strukturierte Oberflächen mit Sand und anderen unterwegs gefundenen Materialien, lassen Farben fließen und fangen die wechselvollen Stimmungen der Küste ein.

Wir werden auf verschiedenen Malgründen arbeiten: Leinwände, hochwertige, für Nasstechniken geeignete Papiere oder Karton. Einige ausgewählte Farben genügen, das Material für die Strukturen schenkt uns die Natur.

Erleben Sie die Schönheit dieses Ortes und gestalten Sie ausdrucksstarke Bilder mit Strukturen, dreidimensionalen Oberflächen, Schichtungen und leuchtenden Farben.

Geeignet ist dieser Workshop für alle, die gerne frei, abstrakt und experimentell arbeiten und ihre Ideen draußen in der Natur umsetzen möchten.

WORKSHOP MIT JENS HÜBNER – URBAN SKETCHING – KÜHLUNGSBORN MIT DEM SKIZZENBUCH ENTDECKEN

Hier die Workshop Beschreibung von Jens Hübner: Unbeobachtet und fast nebenbei Architektur, Menschen und Ostseewellen ins Format zu setzen und Unwesentliches wegzulassen ist ebenso Ziel des Workshops wie die Vereinfachung der Realität, um eine fotografische Genauigkeit zu vermeiden.

In seinem Workshop verrät der Zeichner, Weltumradler und Buchautor was Sie beachten sollten, wenn Sie im Café, im Standkorb oder bei ausgedehnten Strandspaziergängen zu Stift und Farbe greifen möchten. Durch Live-Demos und individuellen Besprechungen lernen Sie wie Sie es schaffen den Respekt vor dem leeren Blatt zu verlieren und mit wenigen Linien und einfachen Farbverläufen Ihr Motiv stimmungsvoll auf´s Papier zu bringen.

WORKSHOP MIT SONJA JANNICHSEN – AQUARELLMALEREI AN DER OSTSEE

Aquarellmalerei für Anfänger mit Malerfahrung und Fortgeschrittene. In dem dreitägigen Workshop wendet sich Sonja Jannichsen an den einzelnen Tagen folgenden Workshops zu.

08.05.2017 „leichter Himmel – schwere Steine“

  • Wie malt man ohne Lineal eine perfekte Horizontlinie? Wie legt man eine leichten Himmel an? Wolken? Wie malt man einen Stein oder mehrere hintereinander im Aquarell? Wie bekomme ich Unruhe auf Stein oder Muschel hin?

09.05.2017 „Wasser – Horizont – Himmel“

  • Welche Farben benutze ich fürs Meer? Welche für den Strand?
  • Wie bekomme ich die Tiefe und wie eine Wellenbewegung aufs Papier?
  • Leichte Wolken am Horizont, tiefe Gewitterwolken? Wie male ich diese mit einfachen Mitteln?
  • Gibt es Tricks für die Darstellung des Strandes? Wenn ja, welche?

10.05.2017 „Breiter Pinsel im Aquarell“

  • So ein großer, breiter Pinsel! Was male ich denn damit? Wie benutze ich breite Pinsel im Aquarell? Am Strand? Fürs Wasser malen? Welche Themen lassen sich damit gut gestalten?
  • Tolle Informationen rund um den Flachpinsel. Vorgeführt – Nachgemacht – Verstanden

Es werden viele Tipps und Tricks für die Aquarellmalerei gezeigt, um mit einfachen Mitteln ans Ziel zu kommen. All diese interessanten Themen werden in diesem Workshop angeschnitten, gezeigt und können geübt werden.

WORKSHOP MIT SUSANNE HAUN – IN DER NATUR MIT TUSCHE, FEDER UND PINSEL ZEICHNEN

Hier die Workshop Beschreibung von Susanne Haun: Zum Zeichnen braucht es nicht mehr als ein weißes Blatt, eine Feder und ein Tuschefass. Für die ersten Arbeiten draußen in der Natur genügt uns zum Skizzieren sogar einzig ein Schreibfüller und ein Notizheft. Mit bunten Patronen können Sie den Füller mit jeglicher Farbe ausstatten, die Sie mögen. Die Natur um Kühlungsborn an der Ostsee steckt voller Motive und wir können ein sagenumwobenes Paradies kreieren. Wir halten das große Ganze genauso fest wie die kleinen Fundstücke am Strand und lernen, die Gegenstände zu sehen und sie auf dem Papier in Szene zu setzen. Wir werden uns mit der Komposition eines Bildes beschäftigen und lernen, aus dem Reichtum der Motive, die uns Plein Air umgeben, das für uns passende Motiv für eine Zeichnung zu finden. Dabei lernen Sie die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen, Federn und Büttenaquarellpapiere kennen und setzen die der Umgebung mit Hilfe der vorweg entstandenen Skizzen in Tuschezeichnungen um. Wir sprechen über Grundlegendes der Zeichnung, die Abgrenzung der Zeichnung zum Gemälde und wie Sie Ihren eigenen Weg zum individuellen Ausdruck finden. Der Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

WORKSHOP MIT SUSANNE MULL – WOLKEN UND MEE(H)R – NATURALISTISCHE PASTELLMALEREI AN DER OSTSEEKÜSTE

Hier die Workshop Beschreibung von Susanne Mull: Nach einer Einführung in die Materialkunde starte ich mein klar strukturiertes Unterrichtskonzept mit einer Demo, mit der ich meine Arbeitsweise Schritt für Schritt bzw. Schicht für Schicht vorstelle. Begleitend werden Grundkenntnisse über Tonwerte und Simultankontraste vermittelt. Nach einigen kleinen Übungen gebe ich Tipps zum Malen vor der Natur. Unterwegs, an reizvollen Orten des Ostseebades Kühlungsborn begleite ich jede/n einzelnen Teilnehmer/in fachkompetent und geduldig bei der Erarbeitung eigener Bildmotive. Dabei stehen Komposition und die Erarbeitung von Kürzeln für Strukturen in der Natur und Architektur im Mittelpunkt. Ein Reiz der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft des fast reinen Pigments, aber auch der unmittelbare Farbauftrag. Es wird kein Werkzeug zwischen Hand und Pastell benötigt. Auf diese Weise entfaltet jeder durch seine persönliche Gestik eine eigene Handschrift.

WORKSHOP MIT THOMAS FREUND – EINFÜHRUNG IN DIE PASTÖSE ÖLMALEREI ALS GRUNDLAGE FÜR DIE PLEIN AIR MALEREI MIT ÖLFARBE

Hie die Workshop Beschreibung von Thomas Freund:

Technischer Aufbau eines Ölbildes:

  • Dazu gehört das „Vormalen“ des Motivs in dunklen, stark verdünnten Farben und die fette, lichtvolle Übermalung.
  • Das Mischen der Farben und die Kombination von Licht und Schatten.
  • Handhabung der Werkzeuge und Aufbau des Arbeitsplatzes in der Landschaft.
  • Komposition.
  • Farbperspektiven.

KARIKATUREN WORKSHOP MIT IVAN PRADO

Hier die Workshop Beschreibung mit Ivan Prado: Erleben und lernen Sie, wie aus einer Idee, einer ersten Skizze eine Karikatur entsteht. Ivan Pardo zeigt seine Herangehensweise und Philosophie und begleitet sie bei erstellen der Karikaturen und Illustrationen.

Mit Karikaturen können wir unsere Meinung frei äußern. Immer wieder sind es die Karikaturen aus Zeitungen, Zeitschriften, Ausstellungen und dem Internet, die zu heftigen Diskussionen im Alltag und der Politik führen. Sie sind ein universelles Medium, um eine breites Publikum zu erreichen.
In unserem Workshop gehen wir gemeinsam die Schritte von den ersten Skizzen bis zum Finish der Karikatur. Ivan Prado erläutert „Step by Step“ die notwendigen Techniken, erklärt seine Philosophie und Gedanken, was eine gute Karikatur ausmacht.

Der Workshop teilt sich in zwei Hauptbestandteile:

PORTRÄT/KARIKATUR

Mit folgenden Schwerpunkten:

  • Gesicht und Persönlichkeit
  • Karikatur Funktion
  • Lachen: Höchste Form der Freiheit
  • Wie entsteht eine Karikatur?
  • die Suche nach dem Wesentlichen / nach dem Charakter
  • Karikatur ist eine Meinung
  • Detailliertes Studie einer Karikatur
  • Typisierung: Menschen und ihre „inneren Tiere“
  • Transformation von Kurven und Linien
  • Kraftlinien und Ihr magischer Ausgleich

FERTIGUNG EINER KARIKATUR

Mit folgenden Schwerpunkten:

  • Zeichnerische Methode in Schwarz / Weiß
  • Block-in
  • Die Konturen
  • Inside
  • Aquarell Methode
  • Farbskala: Wichtige Entscheidung
  • Wasser: Wie viel und wann?
  • Materialien
  • Digital Painting – eine kleine Einführung

Es wird eine spannende Woche an der Ostsee. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann merken Sie sich doch die Termine des Festivals vor. Auf der Seite http://www.ostsee-pleinair.de/  finden Sie alle Workshops, Events, die Informationen zum freien Malen und zur abschließenden Ausstellung. Am besten melden Sie sich gleich an.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen das Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“ zu erleben.

Aquarellkurse in Rostock und Umgebung

Aquarellkurse in Rostock und Umgebung

In den letzten Tagen war ich viel unterwegs. Donnerstagabend Aquarellkurs in der VHS Schwerin. Am Freitagabend Finissage unserer Ausstellung „Frühling im Land“ im Salzmuseum Bad Sülze. Am Freitag vor der Finissage und am Sonntag habe ich bei Heinr. Hünicke  Rostock den Kurs „Grundlagen Portrait“ gestaltet und ab Sonntagmittag bin ich Kühlungsborn. Es macht Spaß bei dem wunderschönen Wetter in Kühlungsborn und Umgebung im Rahmen des Aquarellkurses „Faszination Ostsee“ zu malen. Doch der Reihe nach 😉

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Aquarellkurs „Grundlagen Portrait“ bei Heinr. Hünicke Rostock

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Heinr. Hünicke Rostock
Heinr. Hünicke Rostock

Ich denke gerne an die letzten Kurse in Zusammenarbeit mit Heinr. Hünicke, z.B. an dem Kurs Faszination Kraniche, den Aquarellkurs zur Einführung der Mijello Aquarellfarben, dem Malkurs in der Kunsthalle Rostock, dem Malen von Aquarellen auf Leinwand, u.a.  Nun hatte ich in wieder einmal die Chance mit Malschüler Porträts zu malen. Ich habe mich im Laufe der Zeit dem Thema Menschen und Porträts z.B. über meine Jazz Aquarelle, Szenen  auf Fischmärkten, Kindern auf einem Karussell u.a. angenähert. Diese Kurse sind immer spannend. Den ersten Tag gestalte ich immer mit ein wenig Theorie und kleinen Übungen. Hierzu zählen auch die Fragen: Wie ist das Gesicht aufgebaut? Wie malt man ein Auge, eine Nase ein Mund? Welches ist die richtige Hautfarbe? u.a. Ich arbeite hier mit vielen Fotos, um die  Charakteristika des Geschichtsaufbaus zu zeigen, um die Grundübungen zum Zeichnen vorbereiten. Um immer wieder die Vielfalt des Aquarells zu zeigen, habe ich Beispiele aus Zeitschriften  wie die Palette und International Artists, Büchern und und meine Aquarelle  mit. Meine Erfahrung ist es, dass durch das Zeigen von

Konzentration - pp - (c) ein Jazz Aquarell von Frank Koebsch
Konzentration – pp – (c) ein Jazz Aquarell von Frank Koebsch

Beispielen, dem Vormachen, dem gemeinsamen Üben und den Bestärken der Möglichkeiten der Malschüler immer wieder schnell Fortschritte gemacht werden.  Ziel des „Aquarellkurses Portrait“ ist es, dass die Teilnehmer am zweiten Tag nach einem Foto ein Portrait in Aquarell malen. Am Freitag und Sonnabend hat es besonders Spaß gemacht. Irgendwie passte die Gruppe besonders gut zusammen und so beflügelten sich die Malschüler untereinander, so dass wunderbare Bilder entstanden sind.  Ich habe damit nicht alles falsch gemacht 😉 und habe mich mit den Malschülern gefreut. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Kurs.

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 Rostock malt im KTC

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Heinr Hünicke und Frank Koebsch laden zum Malen ins KTC ein
Heinr Hünicke und Frank Koebsch laden zum Malen ins KTC ein

Wenn Sie in den nächsten Tagen Lust haben mit mir zu malen, dann möchte ich Sie am 03. Mai in das KTC in Rostock einladen. Das Centermanagement des KTC, die Verantwortlichen bei Heinr. Hünicke und ich hatten die Idee entwickelt alle Malinteressierten Rostocker und Gäste an einem Tag einzuladen. Im Rahmen der Aktion Rostock malt im KTC bieten wir folgende kleine Workshops und Vorführungen an:

  • Zwischen 10.30 und 12.30 Uhr gibt es die Gelegenheit gemeinsam mit mir in einem Aquarellkurs die wunderschönen gelben Blüten des Löwenzahns und Pusteblumen zu malen.
  • Von 13.00 bis 14.00 Uhr versuche ich dann ein wenig auf einem großen Blatt mit den Aquarellfarben zu zaubern. Lassen Sie sich überraschen, wie bei mir auf dem Aquarellpapier Schritt für Schritt ein Bild entsteht.
  • Am Nachmittag von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr laden wir Sie ein mit mir Rostocker Stadtansichten zu malen.

Mir macht es riesigen Spaß gemeinsam mit anderen Menschen zu malen. Also wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch einmal zu einem Aquarellkurs in Rostock, in Kühlungsborn oder Rügen vorbei. ;-)m

Wie malt man ein Auge mit Aquarell?

Wie malt man ein Auge mit Aquarell?

Vorbereitung der nächsten Aquarellkurse und Malreisen

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Ich bin gerade dabei die Aquarellkurse vorzubereiten. Hierzu gehört auch der Workshop “Portrait in Aquarell“ bei Heinr. Hünicke in Rostock am kommenden Freitag und Sonnabend. Es macht immer wieder Spaß mit den Kursteilnehmern die „Grundlagen des Portraits“ zu erkunden. Ich habe schon einige Aquarelle von Menschen gemalt. Richtige Portraits sind dann meist in Zusammenhang mit meinen Jazz Aquarellen entstanden.  Wenn Sie möchten, können Sie hier erleben, wie das Aquarellbild Konzentration, pp mit der Jazzsängerin Jacqueline Boulanger  Schritt für Schritt entsteht. Mit den Jahren hat sich meine Malweise auch geändert. Heute arbeite ich oft mit einer Vielzahl von Lasuren. Dieses ermöglicht es mir mehr Tiefe und Charakter in die Aquarelle zu bringen. Gerade wenn ein Portrait eines Menschen entstehen soll, welches „nur“ durch die Persönlichkeit  ohne einen Kontext zu Umgebung sprechen soll, dann ist es durch diese Aquarellmalerei viel Charakter in die Bilder hineinzulegen. Damit die Menschen dann lebendig wirken, muss besonderes Augenmerk auf die Augen gelegt werden. In der Vergangenheit hatte ich mal eine Übung fotografiert,  um den Malschülern zu zeigen,

Wie malt man ein Auge mit Aquarell?

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Diese Übung habe ich gerade wieder in meine Vorbereitungen für den Aquarellkurs „Grundlagen Portrait“ eingebaut für das kommende Wochenende eingebaut. Dieses ist natürlich auch die Gelegenheit, die Fotos auch einmal auf meinem Blog zu zeigen.

Wie male ich ein Auge in Aquarell (c) Frank Koebsch (9)
Wie male ich ein Auge in Aquarell (c) Frank Koebsch (9)

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Ausgehend vom Model oder dem Foto erstelle ich als erstes eine Skizze des Auges. Hierbei ist es wichtig, einige Dinge gleich zu erfassen. Wo und wie spiegelt sich ein Teil der Umgebung im Auge? Diese Spiegelung geht dann oft über die Pupille und die Iris hinaus. Für die Übung habe ich ein einfaches Foto ausgewählt, welches nur ein paar Lichtreflexe auf der Pupille zeigt. Welche Farbe hat das vermeintliche Augenweiß? An welchen Stellen glänzt die Haut in der Umgebung des Auges? Ich beginne meine Bilder oft, mit der Gestaltung der Umgebung, also habe ich als erstes eine Lasur in der Umgebung des Auges aufgetragen und die Glanzstellen der Haut ausgespart. Als nächstes habe ich die Pupille gestaltet. In diesem Fall ohne Spieglung der Umgebung konnte ich den Bereich der Pupille mit einem fast schwarzen Farbton gestalten. Den Schatten des oberen Augenlides auf dem Augapfel habe ich gleich mit angelegt. Im ersten Moment wirkt dieser schwarze Schatten übertrieben. Aber lassen wir uns überraschen. Auf die obere Kante des unteren leicht feuchten Augenlides fällt viel Licht. Deshalb habe ich diese Fläche ausgespart.  Im Schritt (4) habe ich mit weiteren Lasuren in den verschiedenen Hautbereichen rund um das Auge gearbeitet. Die Weiße Lederhaut des Auges hat eine erste leicht rötliche Lasur erhalten.  Im Bild (5) ist sicher das auffälligste die erste knall gelbe Lasur der Iris. Die Iris unserer Augen sind wunderbar mit vielen Farbtönen gemustert. Wenn ich mir das Foto genau anschaue, dann entdecke ich gelbliche, grünliche, graue, bläuliche Farben und das Gelb dient mir als Untermalung. In dem Bild (5) sind auch die ersten graublauen Lasuren für die Hauptbereiche im Schatten und die Augenbraue zu sehen. Im inneren Lidwinkel scheinen Teile des oberen Augenlides und das Tränenkarunkel besonders durchblutet zu sein und bekommen deshalb einen rötlichen Farbauftrag. In den Schritten (6) und (7) bekommt die Iris weitere Lasuren, um das interessante Farbspiel im Auge entstehen zu lassen. Im Bild (8) ist zu sehen, wie ich die Wimpern angelegt und durch weitere Farbaufträge die Umgebung des Auges immer Schritt für Schritt gestaltet habe. Das Ergebnis der schnellen Übung „Wie malt man ein Auge?“ können Sie im Bild 9 sehen. Aus meiner Sicht lebt ein gutes Portrait von einem lebendigen Auge, mit dem Farbspiel in der Iris, den Reflektionen und der gut ausgestalteten Umgebung des Auges. Hier macht sich das schrittweise Arbeiten mit verschiedenen Lasuren bezahlt. Wie gefällt Ihnen das Ergebnis der Übung

Wie malt man ein Auge mit Aquarell?

Winter in Franken

Winter in Franken

Winterbilder und Winteraquarelle aus Franken und von der Ostsee

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Der Winter hat uns wieder voll im Griff. In der vergangenen Woche bin ich aus einem Winterlichen Mecklenburg Vorpommern mit Schneewolken über Sanitz und einer Landschaft wie in einem Wintertraum nach Franken gefahren. Als Norddeutscher hatte ich gedacht, wenn ich vom Winter an der Ostsee starte und ins romantische Franken fahre, erwarten mich verschneite Wälder, Dörfer und Städte. Aber als ich in Leutershausen ankam, sah das Städtchen ganz anders aus als erwartet. Leutershausen machte Anfang vergangener Woche den Eindruck, als wenn man schon den Frühling suchen kann ;-). Aber ab Mittwoch begann es zu schneien und ich hatte die Chance zu erleben, wie der Schnee alles veränderte. Es ist schon erstaunlich, was ein „wenig“ Schnee so ausrichten kann. In den Winterbildern aus Leutershausen mit und ohne Schnee bekommen Sie ebenfalls einen Eindruck davon. Aber auch mit einem Schneeüberzug ergeben sich immer noch wesentliche Unterschiede zwischen den Wintermotiven von der Ostsee und aus Franken. Zum Vergleich habe ich mal ein paar Winteraquarelle z.B. mit fränkischem Fachwerk im Winter und dem Winteraquarell aus Ahrenshoop herausgesucht.

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Bei dem Wintereinbruch war ich froh, dass ich die Tage im Atelier 20 von Ilse und Ekkehardt Hofmann verbringen konnte, denn ich war ja nicht auf der Suche nach neuen Wintermotiven. Vielmehr wollte ich in der Woche mich ein wenig zum Portrait  im Aquarell weiterbilden und hatte so ein Porträtkurs mit Werner Maier besucht. Doch hierzu werde ich in den nächsten Tagen ausführlich berichten ;-). Heute nur so viel, mein Ausflug in den Winter in Franken hat sich gelohnt.

Gedanken über (m) eine Vita

Gedanken über (m) eine Vita

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Hanka und Frank Koebsch
Hanka und Frank Koebsch

Meine Frau Hanka und ich stellen seit 2001 unsere Aquarelle und Pastelle aus. Es begann als Hobby und nimmt immer mehr Zeit in unserem Leben ein. Dazu gehört auch, dass wir in den Ausstellungen unsere Vita hängen und diese im Internet ebenfalls veröffentlichen, um den Menschen ein wenig über uns und unsere künstlerischen Werbegang zu erzählen. Doch…

  • Wen interessiert eigentlich, was in der Vita steht?

  • Wie sollte eine Vita aufgebaut sein?

  • Was sollte in einer Vita stehen und was nicht?

Wenn wir Menschen in verschiedenen Ausstellungen beobachten, schauen sich die Besucher die Viten kaum oder gar nicht an. Kennen die Menschen, die die Ausstellungen besuchen, die Künstler alle? Wenn ich überlege, wann wir in Ausstellungen gehen, dann sind dieses oft Ausstellungen von uns „bekannten“ Künstlern oder Ausstellungen, die im Vorfeld über die Medien unser Interesse geweckt haben. Das bedeutet, wir haben uns im Vorfeld ein wenig informiert, hier muss nicht der Künstler im Mittelpunkt stehen, sondern das Thema oder die pure Lust am Entdecken. In den Ausstellungen  lassen wir Bilder, Objekte, Skulpturen auf uns wirken. Es sind oft Ausstellungen von uns total unbekannten Menschen. Typische Beispiele für solche Ausstellungen, die uns locken, ohne dass wir alle Künstler wirklich kennen, sind das Fotofestival Horizonte in Zingst,  die Kunstbörse der OstseeZeitung in der HMT oder …. Erst wenn uns wirklich etwas gefällt, schauen wir uns nach weiteren Informationen über den oder die Künstler um. Ein Flyer, eine Visitenkarte mit einigen Informationen insbesondere mit der Web Seite und Kontakt Daten sind dann willkommen. Dann erst schauen wir wenn überhaupt vielleicht noch einmal flüchtig auf den Vita der Künstler in der Ausstellung.

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Wann schauen Sie sich die Vita eines Künstlers an?

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Durch die Ausstellungen, durch Veröffentlichungen, Presseberichte, durch unsere Web Seite, Facebook, … und nicht zu vergessen diesem Blog hat sich die Bekanntheit von meiner Frau und mir positiv entwickelt. Es werden so manches Mal unsere oder mein Name mit Google & co. gesucht. Die häufigsten Keyword mit denen dieser Blog im den vergangenen 365 Tagen gefunden wurde, waren mit 10,6 % Aquarelle, 5,8 % Aquarell und 3,7 % Frank Koebsch. Schön, dass bereits an dritter Stelle mein Name auftaucht, aber 96,3% aller Menschen haben etwas anderes gesucht 😉 Aber vielleicht haben sich die Menschen, nach dem sie meine Aquarelle gesehen haben, sich ja dafür interessiert, wer die Bilder gemalt hat. Dann wäre es vielleicht zu erwarten, dass Sie meine Vita lesen. Wenn die Besucher dieses Blog nach dem Verlassen der Startseite weiter surfen, haben sie sich zu 0,5% meine Vita auf diesem Blog angeschaut.

Hm, es ist im WEB also wie im wirklichen Leben. Die Menschen interessieren sich für die Bilder und die Artikel zur Malerei. In den Ausstellungen merken wir auch ein steigendes Interesse, daran mit uns ins Gespräch zu kommen, etwas über die Entstehung, die Geschichten hinter den Bildern zu erfahren. Aber die Vita schaut sich kaum einer an.

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Für wen schreiben Künstler Ihre Vita?

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Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg
Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg

Es gehört zum guten Ton den Menschen, die die Ausstellung eröffnen und der Presse, den  Lebenslauf  zur Verfügung zu stellen. Einige übernehmen auch einige wenige Eckdaten, andere nicht ;-). Z.B. hat sich  Herr  Dr. Peter Funken, Kunstwissenschaftler, als er die einleitende Worte bei unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  gehalten hat, die Viten der ausstellenden Künstler kommen lassen.  Doch er hat sich mit wesentlich größerem Aufwand vor der Eröffnung die Ausstellung angeschaut und sich mit den ausstellenden Künstler (Christiane Weidner, Susanne Haun und mir) unterhalten. Hierbei ging nur in einer Frage um meinen Lebenslauf, meinen Studienabschluss, meine berufliche Tätigkeit – damit verbunden, dass ich Autodidakt bin. Alle anderen Fragen von Hr. Dr. Funken zielten auf Maltechnik, Motive, Perspektive, Herangehensweise, Motivation für die Ausstellung … In ähnlicher Weise gestaltete sich die gesamte Einleitung zu der Ausstellung und den Künstlern.

Fast die gleichen Erfahrungen habe ich auch mit den Interviews z.B. für die Zeitschrift atelier, Porträts in der Ostsee Zeitung oder der Zusammenarbeit mit dem NDR gemacht.

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Schreibt man eine Vita nur für die Bewerbungen und das Ego?

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(m)eine Vita (c) Frank Koebsch
(m)eine Vita (c) Frank Koebsch

Was bleibt sind die Selbstdarstellung des  Künstler und die Bewerbungen. Bewerbungen für Ausstellungen, Stipendien, Kunstwettbewerbe, …. Hier die richtige Form zu treffen, ist schwierig. Es gibt nur wenige Bewerbungsverfahren, die sich ganz auf die Bewertung der Kunst, der Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, … verlassen. Oft steht der sich bewerbende Künstler im Mittelpunkt und hierzu muss der Künstler gekannt sein, die Vita und der Pressespiegel müssen stimmen. Über das wie eine Vita gestaltet werden sollte, wurden schon ganze Bücher geschrieben, Seminare gehalten, nächtelange Diskussionen geführt und viel, viel Beratung verkauft. Da ich dabei bin, mir zu überlegen, mit welchen Themen ich mich wo für das nächste Jahr bewerbe, habe ich auch angefangen meine Gestaltung der Vita zu überarbeiten. Hierzu ist es interessant zu schauen, wie es andere machen. Hier einige Links als Beispiele für verschiedenste Viten von Künstlern auf deren Seiten ich gestöbert habe : Iris VitzthumKerstin Mempel, Malte Brekenfeld, Susanne Haun, Sven OchsenreitherVolker Kurz, …

Letztendlich kommt es ganz alleine darauf an, die Menschen zu reichen, die die Entscheidungen fällen und wonach dieses Menschen entscheiden ….???

Schauen Sie doch mal auf meine Vita auf diesem Blog und die Vita auf unserer Web Seite. Noch unterscheiden die beiden sich.

Ich hoffe nur, dass ich durch eine neue Vita kein anderer Mensch werde 😉

Zwischen Pinsel und PC – ein Portrait von Frank Koebsch im NDR Nordmagazin

Ich hatte ja berichtet, dass ich Besuch von einem Kamerateam hatte und auf Grund der Medienpartnerschaft mit dem NDR für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ ein Beitrag gedreht wurde. Es wurde stellvertretend für die 10 Künstler der Ausstellung ein Portrait über mich, mit dem Titel „Zwischen Pinsel und PC“ erstellt. Dieser Beitrag wurde im Nordmagazin am 01.07.2010 parallel zur Ausstellungseröffnung gesendet.

Die wesentlichen Passagen des Filmes wurden bei uns zuhause gedreht. Parallel zu den Filmsequenzen erzähle ich, wie ich gemeinsam mit meiner Frau zu Malerei gekommen bin. Wie ich als total unmusikalischer Mensch über unsere Tochter und ihrem Saxophon dazu gekommen bin, Bilder zum Jazz und Tanz zu malen. Nun dieses war vor vielen Jahren der Beginn einer Geschichte, die mit der Ausstellung in der Galerie im IPP in Greifswald Ihren Höhepunkt hatte. Im Laufe dieser Geschichte habe ich auch Andreas Pasternack kennen gelernt, ihn und seine Band bei der Arbeit fotografiert und gemalt.  Nun der Titel „Zwischen Pinsel und PC“ nimmt auf zwei Sachverhalte Bezug, einmal auf meinen Beruf und meine Arbeitsweise bei der Malerei. Denn hier führt der Weg zum Aquarell oft über die Fotografie, PC und einer Skizze zum Bild.

Ein paar Tage, leider viel zu wenige,  war der Beitrag in der NDR Mediathek zu sehen. Leider darf  ich den Film aus rechtlichen Gründen nicht in YouTube  einbinden oder hier im Blog zeigen. Aber ich habe ein paar Snap outs gemacht, die ich gerne zeigen möchte.

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P.S. Ich möchte mich bei Rebekka Bahr und Mike-Thomas Röming für den Beitrag bedanken.

P.S.S.: Wenn Sie sich für das Thema Jazz in der Malerei interessieren, nutzen Sie doch die Chance und besuchen Sie in Greifswald die Ausstellung

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Gedanken zum Künstlerportrait – Harding Meyer in der Palette 4/2009 *1)

Vom Titelbild der Palette 4 / 2009 und aus dem Artikel schauen dem Leser viele interessante Gesichter an. So verwundert es nicht, dass Fr. Dr. Ulrike Fuchs, als Titel des Artikels über den Besuch im Atelier von Harding Meyer den Begriff „Gesichter“ gewählt hat. Es sind beeindruckende und interessante Gesichter mit ganz unterschiedlichen Ausdruckweisen von ganz unterschiedlichen Charakteren und fast alle Bilder haben keinen konkreten Bildhintergrund….

Ich beginne den Artikel zu lesen und bin gespannt mehr über den Künstler, seine Arbeitsweise und die Menschen auf den Bildern zu erfahren. Mich interessieren auf jeden Fall, die abgebildeten Menschen, denn wenn ich ein interessantes Gesicht sehe, beginne ich automatisch zu überlegen, was sich dahinter wohl für ein Mensch verbirgt. Ich glaube dieses läuft im täglichen Leben, bei jedem fast unbemerkt ab. Man sieht einen Mensch mustert ihn, macht sich einen Eindruck, von der Gestalt, dem Auftreten, der Ausstrahlung und dem Gesicht. Innerhalb von ein zwei Sekunden ist diese Ersteinschätzung fertig. Dieses läuft unbewusst ab, egal ob bei einem Termin in meinem Job oder jetzt auf der Zugfahrt nach Hause, wenn ein neuer Fahrtgast das Abteil betritt. Weckt etwas mein Interesse, werde ich neugierig und versuche zu ergründen, was es für ein Mensch ist. So geht es mir auch bei den Bildern von Harding Meyer. Aber meine Neugier, nach den Menschen auf den Bildern, wird nicht gestillt. Warum?

Frau Dr. Fuchs benutzt den Begriff „Kopfjäger“ und beschreibt, dass Harding Meyer die Menschen auf den Bildern gar nicht persönlich kennt. Er hat seine Köpfe auf einer Anregung aus dem Fernsehen, dem Internet oder von Fotos geschaffen. Er sucht mit hohem Aufwand nach diesen Anregungen. Er bildet die Menschen aber nicht eins zu eins ab oder versucht, das Charakteristische einen Menschen einzufangen und zu malen. Sondern aus der Anregung heraus beginnt er ein Gesicht zu entwickeln……

Also sind die Bilder von Harding Meyer für mich keine Portraits. Denn wie ich schon im meinem Betrag über das Interview mit Vogel in der Palette geschrieben habe, gehe ich mit dem Begriff Portrait altmodisch um. Ein Portrait soll in meiner Gedankenwelt, das Typische eines Menschen wieder spiegeln. Irgendjemand hatte mal gesagt, das Portrait ist der Spiegel der Persönlichkeit, der Seele des abgebildeten Menschen.

Nun ja…. aber, warum malt man Köpfe, Gesichter, wenn es nicht um den abgebildeten Menschen geht, wenn dieser Mensch gar nicht existiert? Wo finde ich in dem Artikel die Antwort?

Die Gesichter von Harding Meyer schauen in der Regel den Betrachter an, oder sind ihm zu mindestens zu gewandt, so als wären sie mit dem Betrachter im Gespräch oder würden mit ihrem gegenüber agieren. Wie müssen Sie erst im Original wirken, denn Sie sind groß, sehr groß bis zu 1,95 x 2,5 Meter. Wenn man solch einem Bild im Original gegenübersteht, muss die Wirkung der Bilder noch „größer“ sein. Harding Meyer sagt in dem Interview, er kann im Prozess des Malens das Gesicht in seinem Sinne verändern. Immer wieder kann er Schicht für Schicht seine Eindrücke, seine Vorstellungen von dem „Gegenüber“ in das Bild einarbeiten. Harding Meyer selbst sagt in dem Interview (S. 41): „Im besten Fall zeigen sie (Anm. des Autors: sie – die Kopfbilder) einen Querschnitt durch das, was ich in den Medien an Köpfen wahrnehmen kann. Diesen Köpfen gebe ich durch meine Arbeit, durch den Malprozess eine neue Realität.“

Übersetzt heißt dieses für mich, ich kann in den Bildern nicht die Persönlichkeit eines abgebildeten Menschen ergründen. Sondern ich kann Stücke der Eindrücke, der Vorstellungen, der Persönlichkeit von Harding Meyer in den Bilder finden, ohne dass ich je erkennen kann, welche Eindrücke und Vorstellungen des Malers es sind.

Mir geht es wie der Autorin Fr. Dr. Fuchs. Ich muss die meisten der Gesichter immer wieder anschauen und ich suche trotz alle dem nach „den“ Menschen, den Charakteren hinter den Bildern. Ich finde es schade, dass es diese Menschen nicht gibt und zu gleich ist es umso erstaunlicher, dass die „imaginären“ Gesichter von Harding Meyer so interessant sind. Aber vielleicht sind sie es, weil sie nicht nur einen Charakter eines Menschen zeigen, nur nicht eine Geschichte eines Lebens erzählen, sondern viele Charaktere und Geschichten Schicht für Schicht über einander gelegt wurden. Vielleicht ist dieses auch die Erklärung, warum die Bilder in der Regel keinen Hintergrund haben. Denn wenn die Gesichter, eine Überlagerung von Eindrücken und Vorstellungen sind, die keiner konkreten oder typischen Situation zu zuordnen sind, wie soll dann ein Hintergrund aussehen?

Besonders angetan haben es mir die Bilder der alten Dame auf der Seite 37 und die Bilder S. 38. Es sind „Hingucker“, denn ich habe das Gefühl von ihnen angeschaut zu werden…..

Mein Tipp: Wenn Sie mal die Chance habe, die Gesichter von Harding Meyer im Original zu sehen machen Sie es. Für mich wäre es ein Muss.

Respekt auch an Frau. Dr. Fuchs, denn Sie hat für mich die richtigen Fragen gestellt. Sie weckt, dass Interesse auf mehr und gibt, in sie die Bilder aus dem Projekt Immingrants zeigt einen Ausblick auf die neuen Arbeiten von Harding Meyer.

P.S. noch mal Danke an Harding Meyer für seine Nachfragen

*1) Dr. Ulrike Fuchs, Gesichter – Ein Besuch im Atelier des Malers Harding Meyer, Palette & Zeichenstift, 4 / 2009, S. 36 – 41