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Aquarelle der faszinierenden Wildnis – Presseberichte über unsere Ausstellung im Wildpark MV

Aquarelle der faszinierenden Wildnis –

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Presseberichte über unsere Ausstellung „Wildes Land“

Wild life Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch im Wildpark MV

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Internet versus Presse - Wen erreicht man wo und wie?

Internet versus Presse – Wen erreicht man wo und wie?

Auch oder vielleicht gerade im Zeitalter des Social Webs gehört klassisches Marketing und Pressearbeit zu jeder Ausstellung. Es werden schon seit vielen Jahren Diskussionen über den Wert einer Presseveröffentlichung geführt. Aus meiner Sicht muss jeder für sich alleine die Frage beantworten, Wen erreicht man wo und wie? Mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen in den Tageszeitungen, den Zeitschriften über Malerei, TV, Blogs u.a.  ist es auf jeden Fall wesentlich leichter unsere Ausstellungen erfolgreich zu gestalten. Da wir über 80% unsere Aquarelle über unsere Web Seite und per Nachfrage per Mail verkaufen, sind Ausstellungen für uns die Möglichkeiten, mit Menschen bei der Vernissage ins Gespräch zu kommen und Bilder dort zu zeigen, wo viele interessierte Menschen hinkommen. Also versuchen wir vor und während unseren Ausstellungen die Verlage der Tagespresse zu motivieren Artikel über unsere Malerei zu veröffentlichen. Im Jahr 2012 hatte ich mir mal den Spaß gemacht und hochgerechnet, dass 1,4 Millionen Zeitungen über meine Aquarelle berichtet haben. Wobei es nicht jede erfolgreiche Ausstellung es in die Presse schafft. Es gibt für mich als Künstler auch kein wirkliches Rezept. Ein gutes Beispiel war die Presseresonanz auf unsere Ausstellung im Heimatmuseum Graal Müritz. Hier informierte die Ostsee Zeitung zwei Tage vor der Vernissage mit dem Artikel „Heimatmuseum zeigt Aquarelle aus Mecklenburg“ und Antje Kindler von den Norddeutsche Neusten Nachrichten führte mit mir beim Hängen der Bilder ein Interview und veröffentlichten den Artikel „Momente auf Leinwand gebannt“. Ganz anders war das Interesse der Presse an unserer zweiten aktuellen Ausstellung. Gemeinsam mit dem Wildpark MV hatten wir ab den 15. September 2017 zu der Ausstellung „Wildes Land“ eingeladen. Trotz Presseinfo, Einladungen und Einstimmung zu unserer Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV auf meinem Blog war das Interesse der Presse gering. Nur dem Güstrower Anzeiger war die Ausstellung am Tag der Eröffnung eine kleine Notiz mit 50 Worten und einer kleinen Abbildung von Hankas Wolfs Aquarell „Neue Wege“ wert. Im Oktober veröffentlichte das Güstrowjournal noch einmal den Ausstellungshinweis „Wildes Land“ – Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch mit dem zwei unserer Bilder. Klar haben wir uns über die Notizen gefreut, aber mit insgesamt 100 Worten und drei kleinen Abbildungen von unseren Aquarellen wird man kaum viele Menschen hinter dem Ofen hervorlocken. Ansonsten wurden wir zum Beginn der Ausstellung von der Presse ignoriert. Über das „Warum“, können wir gemeinsam mit dem Wildpark MV hierzu nur rätzeln. Waren andere Themen wichtiger? Haben wir den Nerv der Redaktionen und Journalisten nicht getroffen? Oder, oder …

An der Auswahl der Bilder oder dem Thema der Ausstellung kann es nicht gelegen haben. Denn kurz nach der Ausstellungseröffnung konnten wir drei von unseren Wild Life Aquarelle über unsere Web Seite verkaufen. Ein Ehepaar aus dem Süden Deutschlands hatte sich von Hanka Bildern das Eisvogel AquarellKleiner Eiskönig“, das Papageitaucher AquarellAlles meins“ und das Aquarell mit der WaldohreuleIch seh Dich“ ausgesucht. Also musste ich die Bilder in der Ausstellung tauschen und dann verschicken. So ein Kauf ist natürlich immer wieder das schönste Feedback. Wir wünschen den Käufern noch einmal Spaß mit unseren Bildern.

Die Verantwortlichen des Wildparks MV waren genauso wie Hanka und ich unzufrieden mit dem Presseecho. Also hat Frau Anja Wrzesinski Mitte November noch einmal eine Pressemitteilung für unsere Ausstellung „Wildes Land“ versandt. Dieses Mal hatte wir Glück. Die Schweriner Volkszeitung, der Güstrower Express und der Warnow Kurier veröffentlichten eine Abbildung vom Aquarell „Kleiner Eiskönig“ und die Artikel „Aquarelle aus der faszinierenden Wildnis“, „Tierische Aquarelle im Wildpark MV“ und „Tierisches auf Bildern gebannt“. Durch die großen Abbildungen und die Texte werden sicher auch Menschen angesprochen, die bisher unsere Aquarelle nicht kennen. Der Wildpark und wir freuen sehr über die Veröffentlichungen und hoffen auf interessierte Besucher im Park und der Ausstellung. Zum Abschluss noch einmal alle Pressenotizen, -veröffentlichungen und die Aquarelle, die verkauft wurden und in den Zeitungen veröffentlicht wurden.

 

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Wir würden uns sehr freuen, wenn die Bilder und Presseberichte über unsere Ausstellung vielleicht auch Sie neugierig auf unsere Bilder machen. Nutzen Sie doch die Vorweihnachtszeit zu einem Besuch im Wildpark MV 😉

Gedanken über (m) eine Vita

30. Juli 2012 14 Kommentare

Gedanken über (m) eine Vita

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Hanka und Frank Koebsch

Hanka und Frank Koebsch

Meine Frau Hanka und ich stellen seit 2001 unsere Aquarelle und Pastelle aus. Es begann als Hobby und nimmt immer mehr Zeit in unserem Leben ein. Dazu gehört auch, dass wir in den Ausstellungen unsere Vita hängen und diese im Internet ebenfalls veröffentlichen, um den Menschen ein wenig über uns und unsere künstlerischen Werbegang zu erzählen. Doch…

  • Wen interessiert eigentlich, was in der Vita steht?

  • Wie sollte eine Vita aufgebaut sein?

  • Was sollte in einer Vita stehen und was nicht?

Wenn wir Menschen in verschiedenen Ausstellungen beobachten, schauen sich die Besucher die Viten kaum oder gar nicht an. Kennen die Menschen, die die Ausstellungen besuchen, die Künstler alle? Wenn ich überlege, wann wir in Ausstellungen gehen, dann sind dieses oft Ausstellungen von uns „bekannten“ Künstlern oder Ausstellungen, die im Vorfeld über die Medien unser Interesse geweckt haben. Das bedeutet, wir haben uns im Vorfeld ein wenig informiert, hier muss nicht der Künstler im Mittelpunkt stehen, sondern das Thema oder die pure Lust am Entdecken. In den Ausstellungen  lassen wir Bilder, Objekte, Skulpturen auf uns wirken. Es sind oft Ausstellungen von uns total unbekannten Menschen. Typische Beispiele für solche Ausstellungen, die uns locken, ohne dass wir alle Künstler wirklich kennen, sind das Fotofestival Horizonte in Zingst,  die Kunstbörse der OstseeZeitung in der HMT oder …. Erst wenn uns wirklich etwas gefällt, schauen wir uns nach weiteren Informationen über den oder die Künstler um. Ein Flyer, eine Visitenkarte mit einigen Informationen insbesondere mit der Web Seite und Kontakt Daten sind dann willkommen. Dann erst schauen wir wenn überhaupt vielleicht noch einmal flüchtig auf den Vita der Künstler in der Ausstellung.

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Wann schauen Sie sich die Vita eines Künstlers an?

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Durch die Ausstellungen, durch Veröffentlichungen, Presseberichte, durch unsere Web Seite, Facebook, … und nicht zu vergessen diesem Blog hat sich die Bekanntheit von meiner Frau und mir positiv entwickelt. Es werden so manches Mal unsere oder mein Name mit Google & co. gesucht. Die häufigsten Keyword mit denen dieser Blog im den vergangenen 365 Tagen gefunden wurde, waren mit 10,6 % Aquarelle, 5,8 % Aquarell und 3,7 % Frank Koebsch. Schön, dass bereits an dritter Stelle mein Name auftaucht, aber 96,3% aller Menschen haben etwas anderes gesucht 😉 Aber vielleicht haben sich die Menschen, nach dem sie meine Aquarelle gesehen haben, sich ja dafür interessiert, wer die Bilder gemalt hat. Dann wäre es vielleicht zu erwarten, dass Sie meine Vita lesen. Wenn die Besucher dieses Blog nach dem Verlassen der Startseite weiter surfen, haben sie sich zu 0,5% meine Vita auf diesem Blog angeschaut.

Hm, es ist im WEB also wie im wirklichen Leben. Die Menschen interessieren sich für die Bilder und die Artikel zur Malerei. In den Ausstellungen merken wir auch ein steigendes Interesse, daran mit uns ins Gespräch zu kommen, etwas über die Entstehung, die Geschichten hinter den Bildern zu erfahren. Aber die Vita schaut sich kaum einer an.

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Für wen schreiben Künstler Ihre Vita?

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Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg

Hr. Dr. Peter Funken im Gespräch mit Frank Koebsch (c) Peggy Blankenburg

Es gehört zum guten Ton den Menschen, die die Ausstellung eröffnen und der Presse, den  Lebenslauf  zur Verfügung zu stellen. Einige übernehmen auch einige wenige Eckdaten, andere nicht ;-). Z.B. hat sich  Herr  Dr. Peter Funken, Kunstwissenschaftler, als er die einleitende Worte bei unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  gehalten hat, die Viten der ausstellenden Künstler kommen lassen.  Doch er hat sich mit wesentlich größerem Aufwand vor der Eröffnung die Ausstellung angeschaut und sich mit den ausstellenden Künstler (Christiane Weidner, Susanne Haun und mir) unterhalten. Hierbei ging nur in einer Frage um meinen Lebenslauf, meinen Studienabschluss, meine berufliche Tätigkeit – damit verbunden, dass ich Autodidakt bin. Alle anderen Fragen von Hr. Dr. Funken zielten auf Maltechnik, Motive, Perspektive, Herangehensweise, Motivation für die Ausstellung … In ähnlicher Weise gestaltete sich die gesamte Einleitung zu der Ausstellung und den Künstlern.

Fast die gleichen Erfahrungen habe ich auch mit den Interviews z.B. für die Zeitschrift atelier, Porträts in der Ostsee Zeitung oder der Zusammenarbeit mit dem NDR gemacht.

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Schreibt man eine Vita nur für die Bewerbungen und das Ego?

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(m)eine Vita (c) Frank Koebsch

(m)eine Vita (c) Frank Koebsch

Was bleibt sind die Selbstdarstellung des  Künstler und die Bewerbungen. Bewerbungen für Ausstellungen, Stipendien, Kunstwettbewerbe, …. Hier die richtige Form zu treffen, ist schwierig. Es gibt nur wenige Bewerbungsverfahren, die sich ganz auf die Bewertung der Kunst, der Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, … verlassen. Oft steht der sich bewerbende Künstler im Mittelpunkt und hierzu muss der Künstler gekannt sein, die Vita und der Pressespiegel müssen stimmen. Über das wie eine Vita gestaltet werden sollte, wurden schon ganze Bücher geschrieben, Seminare gehalten, nächtelange Diskussionen geführt und viel, viel Beratung verkauft. Da ich dabei bin, mir zu überlegen, mit welchen Themen ich mich wo für das nächste Jahr bewerbe, habe ich auch angefangen meine Gestaltung der Vita zu überarbeiten. Hierzu ist es interessant zu schauen, wie es andere machen. Hier einige Links als Beispiele für verschiedenste Viten von Künstlern auf deren Seiten ich gestöbert habe : Iris VitzthumKerstin Mempel, Malte Brekenfeld, Susanne Haun, Sven OchsenreitherVolker Kurz, …

Letztendlich kommt es ganz alleine darauf an, die Menschen zu reichen, die die Entscheidungen fällen und wonach dieses Menschen entscheiden ….???

Schauen Sie doch mal auf meine Vita auf diesem Blog und die Vita auf unserer Web Seite. Noch unterscheiden die beiden sich.

Ich hoffe nur, dass ich durch eine neue Vita kein anderer Mensch werde 😉

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