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Einladung zum Malwettbewerb ‚Musik‘ für den Hahnemühle Kalender 2014.

Einladung zum

Malwettbewerb ‚Musik‘ für den Hahnemühle Kalender

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Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

In den letzten Tagen ging eine Pressemeldung mit meinen Aquarellen durch die Welt. Dieses Mal hatte die Pressenews  nichts mit meinen aktuellen Ausstellungen meiner Kranich Aquarelle in Hamburg oder der Sternzeichen in Bad Doberan zu tun. Die Meldung kam auch nicht von mir oder den Galerien mit denen ich zusammen arbeite sondern von der Hahnemühle FineArt GmbH.  Diese Pressenews bezog sich auf den Malwettbewerb ‚Musik‘ für den Hahnemühle Kalender 2014.  Nach Ankündigung des Wettbewerbs für den Hahnemühle Kalender 2014 im Januar, erfolgte nun der nächste Schritt für diesen Wettbewerb. Für den Kalenderwettbewerb 2013 wurden über 1.500 Aquarelle aus 22 Ländern eingesandt, eine wunderbare Resonanz. Die Wettbewerbe stehen / standen alle unter einem Thema und die Auswahl der Motive aus den eingesandten Motiven wird durch eine Jury vorgenommen. Hier finden Sie die Kalenderbilder aus den einzelnen Jahren zu den Themen 2008  „Stadt, Land, Fluss“, 2009 „Stillleben“,  2010 „Gärten und Alleen“, 2011 „Wasser, Wind und Wellen“, 2012 „Aquarelle abstrakt“ und 2013  „Kulinarisches“.

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Meine Jazz Aquarelle als Motivation für den Kalenderwettbewerb 2014

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Malwettbewerb - Musik  - für Hahnemühle Kalender 2014

Malwettbewerb – Musik – für Hahnemühle Kalender 2014

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Für den aktuellen Wettbewerb wurde durch Hahnemühle das Thema Musik gewählt. Für mich ist die Musik ein wunderbares Thema für meine Aquarelle. So sind etliche Bilder mit Ballett– oder Tanzszenen und viele Jazz Aquarelle entstanden, die ich bereits in Berlin, Greifswald und Rostock ausstellen konnte. Eine besondere Auszeichnung ist es für mich, dass die Firma Hahnmühle mit zwei meinen Jazz Motiven für den Kalenderwettbewerb wirbt. So schmückt mein Aquarell Saxophone 6 die Ankündigung des Wettbewerbs. In der Pressemitteilung wurde noch ein Foto von der Entstehung des Aquarells „Konzentration, pp“Konzentration, pp“  aufgenommen. Die Entstehung dieses Jazz Aquarells hat mir riesigen Spaß gemacht. Wenn Sie möchten, können Sie hier miterleben, wie dieses Bild step by step entstanden ist.

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Malwettbewerb für den Hahnemühle Kunstkalender 2014

Malwettbewerb für den Hahnemühle Kunstkalender 2014

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Ich bin total unmusikalisch, kann weder singen noch tanzen und agiere meist zwischen Pinsel und PC. Und doch habe ich eine große Motivation solche Aquarelle zu malen

„Die Sehnsucht zu verstehen, wie Musik entsteht, zu sehen wie Instrumente funktionieren, wie Menschen musizieren und zur Musik tanzen, hat mich dazu gebracht etliche Aquarelle mit Motiven wie Ballett, Tanz und Jazz zu malen.“ 😉

Hier finden Sie meine „vollständige“ Geschichte, warum ich Aquarell zum Thema Musik malen. Ich möchte Sie einladen sich an den diesen Wettbewerb zu beteiligen. Musik ist aus unserem täglichen Leben  nicht weg zu denken und es gibt wundere Möglichkeiten Motive zu finden. Lassen Sie sich inspirieren von den vielen Möglichkeiten. Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen und eine Auswahl meiner Musik Bilder.

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Teilnahmebedingungen für den Malwettbewerb - Musik - für Hahnemühle Kalender 2014

Teilnahmebedingungen für den Malwettbewerb – Musik – für Hahnemühle Kalender 2014

Ich hoffe, dass meine Aquarelle als Einladung zum Malwettbewerb ‚Musik‘ für den Hahnemühle Kalender 2014 fungieren.

Die Kunst sich so zu vernetzen, dass man von der Kunst leben kann

26. Juli 2011 2 Kommentare

Vernetzung ist und war eine der wirtschaftlichen Grundlagen

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Ich beginne mich immer mehr damit zu beschäftigen, wie kann man, wie kann ich mit meiner Kunst leben. So hatte Ich in den vergangenen Tagen und Wochen zwei Artikel mit den Überschriften

und

veröffentlicht. In den vergangen Tagen gab es zwei weitere Interessante Pressemitteilung zu den Themen Kunst und Kulturpolitik in Rostock oder Mecklenburg Vorpommern, doch der Reihe nach.

Der Artikel „Arme Künstler im Nordosten Deutschland“ ist entstanden auf der Basis von Pressemeldungen über die Studie der Hochschule Neubrandenburg. Die Studie kann auf der Seite Studie mit kulturvollen Einblicken eingesehen und runtergeladen werden. Eine der Kernaussagen der Studie war für mich:

  • Es fehlt an der Vernetzung der Künstler unter einander und zu anderen Wirtschaftszweigen.
Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch

Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch

Gerade die Beispiele die von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg) im Rahmen des Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg zeigten wie wichtig die Vernetzung der Künstler untereinander, das Interagieren mit möglichen Partnern in der Politik und möglichen Geldgebern ist. Nun aber genau dieses hat sich weder bei den Künstlern, den Verantwortlichen der Kreise und der Länder etabliert. Hier ein Beispiel aus Rostock:

Am 05. und 06.07.2011 erschienen zwei Meldungen zur ersten Kulturfabrik in Rostock. Gemeint war aber nicht die Kulturfabrik, An der Jägerbäk 22 als Partyzone sondern die ersten Kulturfabrik im Rathaus. Der Ostsee Anzeiger und das Online Magazin Rostock – Nachrichten brauchten gleichlautende Meldung zu der ersten Kulturfabrik im Rathaus. In den Artikeln kann man u.a. folgendes lesen:

  • „Rostock hat sich auf den Weg zu seinen Kulturleitlinien gemacht.“
  • „Kulturleitlinien haben dann den größten Erfolg, wenn sie von unten her entwickelt werden, und so hatte der Kulturausschuss der Hansestadt 40 Rostockerinnen und Rostocker aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu einer Auftaktdebatte in die Halle des Rathauses geladen, um einen Gesprächsprozess zu beginnen, Meinungen und Vorschläge mitzunehmen, vor allem aber um zuzuhören.“
  • „Das erste Fazit lautet, dass das ansonsten breite und vielfältige Rostocks Kulturangebot vor allem unter dem Fehlen von Vernetzung und Kommunikation, aber auch unter dem unbefriedigenden Marketing leidet.“

Gegen die Arbeit und die Analyse ist nichts einzuwenden. Außer, wenn man der Aussage von Tim Kellner Mitglied der Künstlergruppe Schaum folgt, dass kein Künstler zu dieser Kulturfabrik eingeladen war, noch die entsprechenden Information im Vorab erfolgte. Es wurde also wieder einmal über die Kunst, die Kultur gesprochen und diskutiert und es werden Beschlüsse vorbereitet ohne die Künstler, die Kulturstätten mit einzubeziehen. 😉

Nun, dass es an einem Marketing- und Kommunikationskonzept für die Kultureinrichtungen fehlt ist bekannt und zeigt sich an jeder Ecke. Dieses macht es den Einwohnern und Besuchern der Region um Rostock schwer sich über das Kulturangebot zu informieren. Gleichzeitig macht es den Kultureinrichtungen schwer sich wirkungsvoll zu vermarkten. Aus diesem Grund gestaltet die Produzentengalerie artquarium die Seite Kulturscheibe.de – ein Terminfenster aus Rostock über Ausstellungen und andere kulturelle Events. Einen weiteren Teilaspekt hatte ich in dem Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 herausgearbeitet. Die Kultureinrichtungen sind zu wenig im Web vertreten und nutzen das Thema Social Media unzureichend für die Kommunikation mit den Besuchern oder Kulturinteressierten. Für die Kommunikation untereinander werden die Bereiche des WEBs schon gar nicht genutzt. Ein ganz einfaches Beispiel hatten wir mit unserer konzertierten Marketing Aktion: 10 Fragen zur Kunst aufgezeigt. Solche Aktionen lassen sich auch für die Lange Nacht der Museen in MV, für den Start der Theater in die neue Spielzeit oder die Aktion Kunst heute realisieren. Wenn man denn will. Denn solche Aktionen lassen sich nicht verordnen. Sie müssen durch den Willen ein Thema voranzutreiben und eine Vernetzung der Teilnehmer untereinander getragen werden.

Für mich bestätigt sich eines immer mehr, die Vernetzung und das vernetzte Arbeiten der Künstler und Kultureinrichtungen untereinander sowie mit weiteren Partnern sind eine der Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit. Hierzu gehört dann auch sich in die nächste Kulturfabrik Rostocks oder des eine Veranstaltung des neuen Großkreises um Rostock herum einzuladen. Oder ? 😉

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